Dirigenten

Die vox nova arbeitet derzeit mit folgenden Dirigenten:
Burkhart M. Schürmann

wuchs im nordhessischen Homberg (Efze) auf und besuchte nach dem Abitur die oberfränkische Berufsfachschule für Musik in Kronach. Anschließend studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover Schulmusik, Germanistik und Musikwissenschaft, danach Chorleitung bei Prof. Jörg Straube an der Musikhochschule Würzburg. Seine dirigentische Ausbildung ergänzte er durch die aktive Teilnahme an Kursen bei Eric Ericson, Frieder Bernius, Hans Michael Beuerle, Hermann Max, Andrew Parrott, Lutz Herbig und Peter Gülke. Wertvolle Anregungen erhielt er zudem von Prof. Heinz Hennig als Mitarbeiter im Knabenchor Hannover.

Im September 2002 kehrte er als stellvertretender Schulleiter an die Berufsfachschule für Musik in Kronach zurück, wo er u. a. Chorleitung, Formenlehre, Gehörbildung und Klavier unterrichtet. Neben den schulischen Vokalensembles leitet er den Kronacher Kammerchor, die Kronacher Klassik AKADEMIE sowie die von ihm gegründete "kleinen kantorey". Mit ihr war er schon mehrfach Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben, zuletzt mit einem 2. Preis beim Bayerischen Chorwettbewerb 2013.

Einige seiner Chorkompositionen und Arrangements sind im Berliner Chormusik-Verlag, im Bärenreiter-Verlag sowie in der Choral Public Domain Library veröffentlicht.

Kontakt:  burkhart.schuermann@voxnova.de

^ zurück zur Übersicht
Andreas Stadler

wurde 1972 in Bozen (Italien) geboren. Der Musikpädagoge, Chorleiter und Kammermusiker war während seines Studiums im Hauptfach Flöte am Konservatorium Bozen (Diplom 1990) Preisträger bei "Jugend musiziert" und erhielt für das anschließende Konzertfachstudium bei Conrad Klemm in Winterthur (CH) 1992 bis 1995 ein zweijähriges Stipendium für Begabtenförderung. Von 2000 bis 2002 besuchte er die Meisterklasse an der Accademia Chigiana in Siena bei Patrick Gallois. Erste Impulse im Bereich der Chorleitung bekam er bei Kursen des Südtiroler Sängerbundes von André Ducré und Erwin Ortner.

Von 1992 bis 1999 war er zusätzlich Student der Philosophie und Theaterwissenschaften an der Università Cattolica in Mailand. Die darauffolgenden Jahre widmete er der Vertiefung der musikalischen Phänomenologie nach S. Celibidache in Dirigier- und Kammermusikseminaren bei Markus Theinert und Konrad von Abel. 2008 reichte er seine Dissertation über die Grundlagen der musikalischen Phänomenologie an der Università Cattolica ein und erhielt dafür die Höchstnote mit Auszeichnung.

Ab 1999 belegte er Chor- und Orchesterleitung am Mozarteum in Salzburg und konnte wertvolle Erfahrungen in der aktiven (chorischen und solistischen) Auseinandersetzung mit polyphoner Vokalmusik der Renaissance und des Frühbarock (Gruppe für Alte Musik und Vokalensemble München) und des modernen a cappella Repertoires sammeln. Er wurde mit der Einstudierung klassischer und zeitgenössischer Oratorien (Mozartchor und Landestheaterchor, Salzburg) beauftragt und war Gastdirigent beim Murnauer Kammerorchester sowie dem Symphonie­orchester Gauting. Als Chorleiter gab und gibt er regelmäßig Konzerte mit dem BelCanto Kammerchor München, dem Ensemble Fenice und der vox nova.

Kontakt:  andreas.stadler@voxnova.de

^ zurück zur Übersicht
Alejandro Vila

erhielt seine musikalische Ausbildung in seiner Geburtsstadt Buenos Aires (Argentinien), am Conservatorio Nacional de Música "Carlos López Buchardo", das er mit Auszeichnung in den Fächern Klavier und Fagott abschloss. Ferner studierte er Tonsatz und Komposition.

Nach reger Konzerttätigkeit als Solist und als Mitglied des Jugend-Orchesters des Nationalen Radio Senders und des Philharmonischen Orchesters von Buenos Aires (Colón Theater) als Solofagottist, setzte er 1984 seine Studien in Berlin fort, als Stipendiat in der Orchester-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters, einem Institut der Herbert von Karajan Stiftung.

Dort hatte er die Möglichkeit im Orchester mitzuwirken (unter Dirigenten wie von Karajan, Abbado, Bertini etc.) wie auch die verschiedenen Gastdirigenten des Orchesters bei der Probenarbeit zu beobachten, was eine Bereicherung des Studiums bedeutete. Außerdem entfaltet Vila eine intensive und vielseitige Aktivität als Instrumentalist und Dirigent, u. a. des Bläserquintetts der Orchester-Akademie des BPhO, der Berliner Kammer Oper, des Oriol Ensembles Berlin, des Ensembles Universal Berlin, der Camerata Berlin und des Rias Jugendorchesters.

1985 begann er sein Studium an der Hochschule der Künste Dirigieren und Klavier, welches er 1989 mit einem Konzert mit dem Symphonischen Orchester Berlin abschloss.

Von 1986 bis 1996 besuchte er regelmäßig die Kurse des Dirigenten Sergiu Celibidache über "Phänomenologie der Musik" und Dirigieren an der Universität Mainz, München, Schleswig-Holstein Musikfestival und Paris.

Er hat sowohl als Dirigent wie als Instrumentalist mit mehreren Ensembles und Orchestern zusammengearbeitet: Berner Symphonie Orchester, Deutsche Kammerphilharmonie, Berliner Symphoniker, Berliner Musikfreunde, Orquesta Sinfónica Nacional Buenos Aires, Orchester der Universität San Juan, Kammerorchester Die Brücke, Orquesta Filarmónica de Mendoza, Kammerorchester Regensburg etc. Von 1996 bis 2000 war er künstlerischer Leiter des Symphonischen Ensembles München. Als Operndirigent hat er in mehreren Produktionen bei den Chiemgau Festspielen mitgewirkt.

Vila gründete den Madrigal Chor Traunstein und war Leiter des Kirchenchors in Seeon. In Berlin führte er mit dem Coro Latino die Werke Misa Criolla und Navidad Nuestra von Ariel Ramírez auf.

Neben seiner internationalen Konzerttätigkeit, widmet sich Vila intensiv der Jugendarbeit: Er ist künstlerischer Leiter des Jugendorchesters des Landkreises Traunstein.

Kontakt:  alejandro.vila@voxnova.de

^ zurück zur Übersicht
Franziska Dolling

1990 in Fürth geboren und in Bamberg aufgewachsen, begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 5 Jahren an der Städtischen Musikschule Bamberg im Fach Blockflöte. Im Laufe der Schulzeit lernte sie außerdem noch Violine, Klavier und Cembalo. Mit allen Instrumenten wirkte sie in vielen Orchestern und Ensembles mit. Auch zahlreiche Wettbewerbserfolge, Radioaufnahmen und Konzertreisen nach Frankreich, Österreich und Japan runden ihre Ausbildung ab.

Nach einem Jungstudium bei Jeremias Schwarzer an der Hochschule für Musik Nürnberg studiert sie seit 2010 an der Hochschule für Musik und Theater München Lehramt für Gymnasium mit Schwerpunkt Orchesterdirigieren bei Prof. Christoph Adt und Alte Musik mit Hauptfach Blockflöte bei Prof. Maurice van Lieshout. Auch die Barockoboe hat sie für sich entdeckt und nimmt seit 2011 Unterricht bei Saskia Fikentscher an der Hochschule. Mit der Blockflöte und der Barockoboe wirkte sie schon auf vielen Bühnen und im Barockorchester in München mit.

Seit einigen Jahren erteilt sie Blockflöten- und Klavierunterricht. Während ihres Musikstudiums dirigierte sie mehrfach die Philharmonie Bad Reichenhall und leitet seit Februar 2013 das A-cappella-Ensemble Several Voices. Im März 2014 war sie erstmals Dirigentin der vox nova.

Kontakt:  franziska.dolling@voxnova.de

^ zurück zur Übersicht
Thomas Gropper

studierte Operngesang, Konzertgesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München bei Markus Goritzki und in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Nach dem Studium arbeitete er mit Josef Metternich.

Neben seiner langjährigen Arbeit als Moderator und Sprecher beim Bayerischen Rundfunk entfaltete er eine intensive Konzertätigkeit vorwiegend im oratorischen und konzertanten Bereich, er sang unter anderem mit dem Münchner Bach-Chor, dem Münchner MotettenChor, den Münchner und Berliner Symphonikern und dem Georgischen Kammerorchester unter Dirigenten wie Fabio Luisi, Hanns-Martin Schneidt, Ralf Otto, Christian Kabitz, Siegfried Heinrich und Hayko Siemens. Dabei entstanden auch einige Rundfunk- und CD-Produktionen von Messen, Kantaten und Opern.

Daneben steht ein weitgespanntes pädagogisches Engagement – Thomas Gropper war Stimmbildner des Münchner MotettenChores, unterrichtete seit 1997 in einem traditionsreichen Münchner Schauspielstudio Musical und Chanson und wurde nach vier Jahren im Lehrauftrag 2001 zum Professor für Gesang, Sprecherziehung und Gesangsdidaktik an der Hochschule für Musik und Theater München berufen.

Seit 2005 leitet er den von ihm gegründeten Kammerchor Arcis-Vocalisten, seit Herbst 2008 ist er außerdem musikalischer Leiter des Philharmonischen Chores Fürstenfeld. Mit beiden Ensembles hat er bereits zahlreiche große Werke der oratorischen und a cappella-Literatur aufgeführt und bei renommierten Festivals und Konzertreihen gastiert.

Kontakt:  thomas.gropper@voxnova.de

^ zurück zur Übersicht
Felix Mayer

erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Solist bei den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben unter Prof. Gerhard Wilhelm, als Cellist wirkte er in verschiedenen Kammermusik-Ensembles und Orchestern mit. Langjährige Chorerfahrung sammelte er bei so renommierten Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Nikolaus Harnoncourt und Zubin Mehta. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in viele europäische Länder sowie nach China, Israel, Saudi-Arabien, Japan, Südafrika und Südamerika.

Zusätzlich zu seinem Studium in Tübingen, München und Wien besuchte Felix Mayer Meisterkurse der Internationalen Bachakademie Stuttgart bei Helmuth Rilling sowie der Wiener Musikuniversität und des Wiener Musikseminars (mit besonderer Auszeichnung) bei Nikolaus Harnoncourt, Daniel Harding und Prof. Mark Stringer. Großes Interesse hat Felix Mayer an zeitgenössischer Musik, so musizierte er bei Uraufführungen von Werken beispielsweise von Krzysztof Penderecki, Tan Dun, Wolfgang Rihm und György Kurtág.

Seit 2003 ist Felix Mayer künstlerischer Leiter des Symphonischen Ensembles München und von Chor und Orchester der Technischen Universität München/Freising. Als gefragter Dozent hält er musikwissenschaftliche Seminare und Vorträge u. a. für die Carl von Linde-Akademie der Technischen Universität München - mit Themen wie „Mozart: Aufklärung – Philosophie – Revolution“ oder „Wagners Ring des Nibelungen”.

Für besondere Verdienste wurde ihm die „Karl Max von Bauernfeind Medaille“ der Technischen Universität München verliehen.

Im Februar 2012 dirigierte Felix Mayer erstmals die Münchner Philharmoniker mit Beethovens 5. Sinfonie. Dieses Konzert mit dem Titel „Beethoven und die Freiheit“ wurde beim Wettbewerb „Land der Ideen“ mit einem Preis ausgezeichnet.

Kontakt: felix.mayer@voxnova.de


www.felix-mayer.de
 
^ zurück zur Übersicht
Emiliano Greizerstein

Der gebürtige Argentinier schloss seine Ausbildung in seiner Heimatstadt Buenos Aires als Pianist, im dortigen Conservatorio Nacional und als Dirigent und Korrepetitor, im Instituto Superior de Arte del Teatro Colón ab. Schon während des Studiums begann er mit einer Truppe junger Sänger eigene Operproduktionen einzustudieren und zu leiten. So wurde seine erfolgreiche Rigoletto-Einstudierung im Programm des Teatro Avenida (Buenos Aires) angenommen. Seitdem wurde er regelmäßig im genannten Theater als Dirigent engagiert. Unter anderem leitete er dort Don Giovanni, Gianni Schicchi, L’histoire du soldat, Mavra, Die Fledermaus, Wozzeck, L’heure espagnole und L’enfant et les sortilèges.

Jahrelang arbeitete er als Korrepetitor im Centro Experimental del Teatro Colón, wo er zahlreiche zeitgenossische Stücke einstudierte und auch die Kammeroper El retablo de Maese Pedro (M. de Falla) dirigierte.

Ein besonderes Anliegen war ihm die Arbeit mit Jugendorchestern. Als er, gefördert durch die Teatro Colón Stiftung und die Konzertagentur Mozarteum Argentino im Jahr 2001 nach Deutschland kam, setzte er diese Arbeit fort: In München leitete er das Orchester des musikwissenschaftlichen Instituts der LMU, das Kammerorchester Stringente und das Akademische Sinfonieorchester München, mit denen er Konzerte in der Großen Aula der Universität und im Herkulessaal der Residenz zur Aufführung brachte. In der Pasinger Fabrik dirigierte er Die Entführung aus dem Serail.

Bedeutend geprägt hat ihn der Dirigent Konrad von Abel, bei dem er in München studierte und auch bei Meisterkursen in Deutschland und Frankreich assistierte.

In München arbeitete er außerdem als Korrepetitor und Liedbegleiter mit zahlreichen Sängern, sowie als Chorleiter der vox nova. Von 2006 bis 2009 war er als Pianist des Chores an der Bayerischen Staatsoper engagiert. Als Chorrepetitor arbeitete auch mit dem Bayerischen Rundfunkchor.

Seit 2010 ist er Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Landestheater Detmold.

Kontakt:  emiliano.greizerstein@voxnova.de

^ zurück zur Übersicht