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Interview mit Marvin Polte

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Steckbrief:

Name: Marvin Polte
Geburtsdatum: 05.02.1976
Größe: 1,87 Meter
Beruf: Dipl. Pädagoge und Softwareentwickler
Spielt Beachvolleyball seit 1996
Motto: My Way is Highway



Interview mit Marvin Polte:

> In welchem Alter hast Du begonnen Volleyball zu spielen?
Das erste Mal habe ich in der 7. Klasse an einer Volleyball-/Basketball-AG teilgenommen. Aber wir haben nur Volleyball gespielt. Mir hat das sehr viel Spaß gemacht. Also bin ich dabei geblieben.


> Wer waren Deine ersten Trainer?
An meinen ersten Trainer kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Aber einer der ersten, der auch heute noch aktiv ist, war Kristof Korbut in der Landesliga und Wolfgang Schütz in der 2. Bundesliga. Beiden habe
ich viel zu verdanken.


> Wann hast Du zum ersten Mal gewechselt von der Halle in den Sand?
1996 war auf dem Maspernplatz das erste Masters (damals noch von Lipton gesponsort). Da gab es einen Jugendcup, den ich gewonnen habe. Ab da war ich öfters mal im Sand und habe erst im WVV und NVV später dann in der Cup-Serie erste Erfahrungen gesammelt.


> Was ist schöner Halle oder Sand?
Das kommt darauf an. Im Winter ist natürlich das Wetter nicht so schön, dass man draussen spielen kann und ich geniesse das Mannschaftsklima eines Hallenteams sehr, aber sobald die Sonne rauskommt, hält mich
nichts mehr in der Halle und ich spiele auch schon bei Temperaturen draussen, bei denen ich meinen Hund nicht vor die Tür jagen würde.


> Was waren Deine größten Erfolge?
Neben sechs Meisterschaften im Landesverband natürlich meine dt. Meisterschaft 2002 und ganz vorne auf jeden Fall der vierte Platz bei der WM 2004. Aber auch, dass ich 2002 auf dem zweiten Platz bei der Wahl zum Beachvolleyballer des Jahres war, hat mich natürlich sehr gefreut.


> Was waren Deine größten Niederlagen?
Fast jeder Niederlage ist für mich sehr schmerzhaft. Besonders dann, wenn ich weiss, dass ich eigentlich viel mehr kann und an diesem Tag einfach nicht in der Lage war, es abzurufen. So z.B. 2004 bei der dt. Meisterschaft, als ich im Halbfinale und im Spiel um Platz 3 zweimal am Treppchenplatz geschnuppert, und doch beide Male in drei Sätzen verloren habe.


> Welche Länder wirst Du in Sachen Beachvolleyball in diesem Jahre noch bereisen?
Genau steht das noch nicht fest, da sich der Turnierplan der Weltserie noch stark ändern wird. So ist z.B. das Turnier im April in Dubai bereits abgesagt worden. Aber im letzten Jahr war ich in der Schweiz, Kroatien, Frankreich, Polen, Russland, Türkei, Tunesien, Spanien, Portugal, Norwegen, Südafrika, Brasilien, Mexico und Kanada.


> Welche Ziele hast Du Dir in 2006 gesteckt?
Meine Ziele sind immer die gleichen: Ich möchte so gut wie möglich spielen und in jeder Saison dazulernen. Platzierungen oder Erfolge sind dann nur die Belohnung, wenn man alles dafür tut, um möglichst gut zu sein. Aber ich akzeptiere immer, dass andere besser sein können.


> Was bedeutet Dir Paderborn?
Paderborn ist immer noch meine Heimatstadt und ich finde es super, wenn ich mal wieder daheim bin. Leider passiert das viel zu selten. Daher ziehe ich jetzt auch in die Umgebung um meine Eltern und meine
alten Freunde öfter besuchen zu können.


> Dein Lieblingsbuch?
Der Herr der Ringe (schon seit über 15 Jahren)


>Deine Lieblingsfarbe?
Sonnengelb


> Dein Lieblingsessen?
Pizza Hawaii (das esse ich vor JEDEM Turnier und kann nicht genug davon bekommen)


> Deine Lieblingsmusik?
Mainstream. Ich höre fast alles. Mein absoluter Lieblingssong ist auf jeden Fall die Liveversion von Hotel California.


> Womit motivierst Du Dich vor einem wichtigen Spiel?
Vor einem wichtigen Spiel muss ich mich nicht motivieren. Aber um sich richtig einzustimmen höre ich gerne mal die Ärzte oder die Hosen und an regnerischen Tagen greife ich auch auf Metallica zurück.

> Gibt es neben Volleyball noch ein Hobby?
Ich spiele gerne Golf und habe im September meine Platzreife gemacht. Golf hilft mir sehr, mich mental weiterzubilden. Ansonsten liebe ich Gesellschaftsspiele und Kino und außerdem bin ich ein leidenschaftlicher Online-Spieler.


> Was hälst Du vom neune Verein Vo.R Paderborn?
Ich finde es gut, dass in Paderborn endlich mal was getan wird. Der neue Vo.R Paderborn ist mit Sicherheit eine neue Gelegenheit, ein anderes Training anzubieten. So kann man Spass und die Perspektive einmal richtig gut zu spielen kombinieren. Ich würde mich freuen, wenn es demnächst wieder gute Spieler in meiner Heimat geben würde.

Marvin, wir danken Dir für diese Interview.

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