Costa Blanca

 Die zwischen der Costa del Azahar und der Costa del Sol gelegene Weiße Küste ist vorwiegend flach und sandig. 

FotographThomas Zuberbuehler, Zürich-Seebach, http://www.zubi.li

Aufgrund des milden Klimas gehört sie ganzjährig zu den meistbesuchten Ferienlandschaften Spaniens. Die Costa Blanca hat Anteil an den historischen Landschaften Valencia, Murcia und Andalusien. Südlich von Alicante bilden die hier aus dem Andalusischen Kettengebirge kommenden Flüsse eine weitläufige Ebene mit fruchtbarem Schwemmland. In den übrigen Küstenregionen erstrecken sich die Gebirge bis unmittelbar ans Meer. In den Huertas, den fruchtbaren Flussniederungen, wird das Landschaftsbild weitgehend von ausgedehnten Hainen mit Orangen-, Zitronen- und Maulbeerbäumen sowie Dattelpalmen geprägt.

Der Hafen von Denia

Städtisches Zentrum der Küste ist die in einer Bucht gelegene Stadt Alicante, ein Seebad und Winterkurort. Das südwestlich von Alicante am Río Vinalopó gelegene Elche ist vor allem wegen ihres einzigartigen Palmenwaldes, des größten Europas, bekannt. Weitere Städte sind Murcia und die im Inneren einer tiefen Bucht gelegene Stadt Cartagena, ein bedeutender Handels- und Kriegshafen. Zu den meistbesuchten Ferienzentren der Costa Blanca gehören der aus einem kleinen Fischerdorf entstandene Badeort Benidorm nordöstlich von Alicante und das Mar Menor nordöstlich von Cartagena. Dieser salz- und iodhaltige Binnensee wird durch einen rund 22 Kilometer langen Landstreifen vom Mittelmeer getrennt.

Verfasst von: 
Katharina Salice-Stephan

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