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Vielbrunn

"Wer die Natur beherrschen will, der muß ihr gehorchen"
Sir Francis Bacon, 1561-1626

Ökologische Landwirtschaft

Landwirtschaft erfüllt vielfältige Aufgaben und hat eine hohe Verantwortung für Umwelt und Natur. Intensivierte Landwirtschaft aber ist verbunden mit negativen Auswirkungen auf die Menschen in ihrer Nachbarschaft sowie auf Umwelt, Klima und Tiere.
Die extensive Landwirtschaft erfüllt mit der Offenhaltung und Pflege der Kulturlandschaft wichtige ökologische Funktionen. Sie trägt unter anderem zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei und unterstützt die
Grundwasserneubildung. In den letzten Jahrzehnten ist die landwirtschaftliche Produktion jedoch von zunehmender Intensivierung und Spezialisierung gekennzeichnet. Die intensive landwirtschaftliche Produktion ist eine der wichtigsten Ursachen für Eutrophierung und Schadstoffbelastung der Umwelt (insbesondere Böden und Gewässer), die Reduzierung der Biodiversität und die Beeinträchtigung der natürlichen Bodenfunktionen.
Die Emissionen der landwirtschaftlichen Produktionskette müssen in die Treibhausgasbilanz mit einbezogen werden.

Biogas

Das Wort "Bio" ist bei Menschen positiv belegt und deshalb denkt man, daß Biogas völlig ungefährlich sei. Biogas enthält zahlreiche Atemgifte, z.B. Methan, Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff. Ähnlich wie reine Gülle sind Gärreste (Biogasgülle) Nitratbomben.
Die ökologischen Schäden trägt die Allgemeinheit.
Die Flächenkonkurenz der Anbauflächen für Lebensmittel-, Futtermittel- und Bioenergiepflanzen führt mittelbar zu steigenden Lebensmittelpreisen, auch auf dem Weltmarkt. Verlierer der steigenden Preise ist jetzt bereits die Gruppe der Bevölkerung, die ohnehin schon nicht genug zu essen hat, die Menschen in der 3. Welt nämlich. Die Heizkosten die durch die Warmwassernutzung von Biogasanlagen hier eingespart werden, müssen von den Menschen der 3.Welt durch höhere Preise für Getreide auf dem Weltmarkt mitfinanziert werden. Weitere Informationen zu Biogas finden sie auf der linken Seite in der Übersicht.
Windenergie ist 10x effektiver als Maisbiogas.

Windenergie

Windkraftanlagen Vielbrunn
Windenergiegegnern und Befürwortern von konventioneller Landwirtschaft und/mit Biogasanlagen soll mit den folgenden Beiträgen der Unterschied von diesen Anlagen verdeutlicht werden. Im Gegensatz zu einer Biogasanlage ist eine Windenergieanlage (WEA) als harmlos und unschuldig zu bezeichnen. Ein Windrad, erst einmal aufgestellt, erzeugt keine schädlichen Klimagase. Im Gegensatz dazu erzeugt die Massentierhaltung erhebliche Mengen Klimagase wie z.B. Methan, Ammoniak, Distickstoffmonoxid, Schwefelwasserstoff, Kohlenmonoxid und noch einige mehr. Die konventionelle Landwirtschaft hat einen erheblichen Anteil an den Ursachen des Klimawandels. Eine Kuh erzeugt täglich bis zu 500 ltr. Methan. 1 Tonne Methan entspricht der Klimaschädlichkeit von 23 Tonnen CO2.
Vielbrunn Roemerturm WKA
Desweiteren können sie auf den nächsten Seiten tiefere Einblicke über WEA, Landwirtschaft, Biogasanlagen und über das daraus entstehende Gärrestesubstrat gewinnen. Außerdem erhalten Sie Informationen über eine Unterschriftenaktion gegen einen landwirtschaftlichen Betrieb von dem sich schon jahrelang ein ganzes Dorf tyrannisiert fühlt, da Mindestabstände zur Wohnbebauung nicht eingehalten werden.

Auszug aus der Präambel der Aarhus-Konvention                                                          gültig seit 30.10.2001

..in Erkenntnis, dass jeder Mensch das Recht hat, in einer seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden zuträglichen Umwelt zu leben und dass er sowohl als Einzelperson als auch in Gemeinschaft mit anderen die Pflicht hat, die Umwelt zum Wohle gegenwärtiger und zukünftiger Generationen zu schützen und zu verbessern; in Erwägung dessen, dass Bürger zur Wahrnehmung dieses Rechts und zur Erfüllung dieser Pflicht Zugang zu Informationen, ein Recht auf Beteiligung an Entscheidungsverfahren und Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten haben müssen und in Anbetracht der Tatsache, dass sie in dieser Hinsicht gegebenenfalls Unterstützung benötigen, um ihre Rechte wahrnehmen zu können......



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