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2001 Ehrung zum Internationalen Jahr der Freiwilligen


Komponistin Prof. Renate Spitzner, Begründerin der "musisch-sozialen Methode", erhält am 4.12.2001 zum UNO-Jahr der Freiwilligen den 1.Preis für Kultur für über 40 Jahre Freiwilligen-Tätigkeit (2001) im Palais Ferstel von der Republik Österreich (Sozialministerium - überreicht von einem Wiener Sängerknaben)
- (Kurzportrait Renate Spitzner)
10 Jahre Verein Venite, 50 Jahre Freiwilligentätigkeit

2001 - Prof. Rente Spitzner initiiert  den

   "Freiwilligenausweises und den Fördergutschein für Freiwillige" 


"[...] Zur Galaveranstaltung "Freiwillige vor den Vorhang" zum UNO Jahr der
Freiwilligen, welches im Palais Ferstel am 4.Dez. 2001 stattfand, nahm unsere Präsidentin, die Komponistin, Musikerin, Pädagogin und Therapeutin ist, nicht nur den 1.Preis für Kultur, dies für 30 Jahre, nein es sind ja eigentlich 40 Jahre, musisch -soziale Freiwilligenarbeit schwungvoll entgegen sondern nahm auch die Gelegenheit wahr Sozialminister Dr. Herbert Haupt den  "Freiwilligenausweis und den Fördergutscheins für Freiwillige" vorzuschlagen und überreichte in aller Öfffentlichkeit dies schriftlich wobei sie das Ministerum und alle Zuständigen um baldige Umsetzung im Sinne der Freiwilligenarbeit bat:
 
 Wir bitten das Ministerium und alle Beauftragten die Freiwilligenarbeit in
Österreich dadurch zu verbessern indem der "Freiwilligenausweis und der
Fördergutschein für Freiwillige" in die Tat umgesetzt wird:
 Kurzdefinition: "Freiwilligenausweis und Fördergutschein für Freiwillige"
 
 1.) Der "Freiwilligenausweis", begründet und eingereicht von Prof.Renate Spitzner
(Preisverleihung 2001, Sozialministerium) soll bisher Geleistetes dokumentieren
helfen und Begünstigungen bei den öffentlichen Verkehrsmittel sowie den Museen
gewährleisten. Der Ausweis wird von einer staatlichen Behörde vergeben.
 
 2.) Der "Fördergutschein für Freiwillige", initiiert von Gerald Spitzner
 soll ermöglichen, daß jeder Staatsbürger selbst entscheidet welchen Freiwilligen (z.B. in seinem Umfeld) er einen oder mehrere Gutscheine vergibt.
* Die Anzahl der Gutscheine sind pro Jahr begrenzt und nicht übertragbar.
* Der Fördergutschein kann nur an Besitzer eines Freiwilligenausweises ausgestellt werden und muß mit Angabe der Nummer des Freiwilligenausweises beschriftet werden.
*Einlösbar sind die Fördergutscheine nur unter Vorweisung des Freiwilligenausweises in einem Supermarkt beim Einkauf von Waren die nicht alkohlisch oder nicht Tabakwaren sind.
* Der Gutschein wird direkt an den Supermarkt vom Staat rückvergütet.
* Der Besitzer eines Freiwilligenausweises bekommt für seine Leistung zwar kein Geld, jedoch spart er beim Einkaufen Geld.
* Die "Freiwilligutscheine für Freiwillige" sind für jeden Bürger kostenlos und für ein Jahr gültig. Nicht eingelöste Fördergutscheine "verbleiben" so dem Staat.
* Der Fördergutschein trägt eine eindeutige "Ausstelleridentifikationsnummer" als Aufdruck.
* Die Gutscheine müssen innerhalb des Kalenderjahres ausgestellt und eingelöst werden.
 * Dies soll die Bürgerverantwortung des Einzelnen, die Bürgerbeteiligung und die Mitsprache am "Ganzen", indem jeder nur ein Teil des Ganzen ist, fördern und letztlich die Arbeit der Freiwilligen stärken.
 
  Wir wünschen unserer Präsidentin herzlichen Glückwunsch und hoffen, daß diese Einreichung in baldiger Zukunft Umsetzung findet.
 
      Gratulation!!!
 
                 Wien, 2001, Venite-Team"            

                        


Projekte 2001-2011 (Bitte klicken)


  "Die Gesellschaft muss freiwilliges Engagement als wertvolle Tätigkeit fördern

Pressemitteilung: UNIC/306
Übersetzung der Erklärung zum Internationalen Tag der Freiwilligen von Generalsekretär Kofi Annan

In der heutigen Welt, in der es so viel Durcheinander und Katastrophen gibt, ist es nicht immer einfach, inne zu halten und festzustellen, in welche Richtung wir als unabhängige globale Gemeinschaft gehen.
Wir sind so sehr damit beschäftigt, Feuer auszutreten und vorübergehend Schutz zu bieten, dass wir das Gesamtbild aus den Augen verlieren. Dennoch müssen wir uns Zeit zum Nachdenken nehmen, und der diesjährige Internationale Tag der Freiwilligen bietet dazu eine hervorragende Gelegenheit.

Auf dem Millenniumsgipfel im September haben die führenden Politiker der Welt eine Erklärung verabschiedet, die Freiheit, Gleichberechtigung von Menschen und Nationen, Solidarität, Toleranz, Respekt vor der Natur und gemeinsame Verantwortung als die sechs Werte bezeichnet, die für die internationalen Beziehungen im 21. Jahrhundert grundlegend sind. Ich hoffe aufrichtig, dass die Regierungen ihrer Verpflichtung zur Förderung dieser Werte nachkommen werden. Die Millionen von Freiwilligen weltweit setzen sich bereits heute mit ihren Taten für diese Werte ein.

Freiwillige sind mutig genug, für etwas einzustehen. Sie stellen ihre Tatkraft, ihr Wissen und vor allem ihr Herz in den Dienst anderer. Dabei geben sie den Menschen, denen sie helfen, Hoffnung und auch die Kraft, ihre Schwächen zu überwinden. Im Gegenzug werden sie mit der Gewissheit belohnt, dass sie wirklich etwas verändert haben. Ihr Mut und ihre Hingabe sollten andere Menschen – uns alle – zum Handeln ermutigen.

Freiwillige können dazu beitragen, unsere Gesellschaften zum Wohl aller Menschen zu verändern. Aber dazu muss die Gesellschaft freiwilliges Engagement als wertvolle Tätigkeit fördern und die Arbeit von Freiwilligen in ihrer Heimat und im Ausland erleichtern.

Wir müssen auch neue Tätigkeitsbereiche für Freiwillige erschließen. In meinem Millenniumsbericht, der in diesem Jahr veröffentlicht wurde, habe ich den Aufbau eines Freiwilligencorps angekündigt, das Gruppen in Entwicklungsländern darin unterweisen soll, wie man die Informationstechnologie für die menschliche Entwicklung nutzen und anwenden kann. Ich freue mich sehr darüber, dass bereits rund 40 Freiwillige für den Informationstechnologieservice der Vereinten Nationen (UNITeS) arbeiten und in Entwicklungsländern tätig sind. Ich hoffe, dass sich ihr Kreis noch erweitern wird.

Was für den Großteil der Freiwilligen der Vereinten Nationen gilt, die 4500 qualifizierten, berufserfahrenen Menschen, die in ihrer Heimat oder im Ausland arbeiten, gilt auch für die UNITeS-Freiwilligen. Mehr als zwei Drittel stammen aus Entwicklungsländern und arbeiten in Nachbarländern oder in Übersee, ein Ausdruck wahrer Süd-Süd-Kooperation. Wie die unzähligen anderen Freiwilligen, die überall auf der Welt arbeiten, gehen sie gezielt und flexibel auf die Bedürfnisse der Schwachen und Benachteiligten in unserer, sich schnell verändernden Welt ein. Und je schneller sich die Welt verändert, desto mehr Freiwillige brauchen wir.

Lassen Sie uns, anlässlich des ersten Internationalen Tages der Freiwilligen in diesem Millennium und anlässlich der Ausrufung des Internationalen Jahres der Freiwilligen 2001, den Hut vor den Freiwilligen ziehen und den entscheidenden Beitrag anerkennen, den sie für unsere Gesellschaften und für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen überall auf der Welt leisten. 


THIS TEXT IN ENGLISH

SECRETARY-GENERAL SAYS IMPORTANT CONTRIBUTION OF VOLUNTEERS OFTEN OVERLOOKED 
Press Release, SG/SM/7642, New York, 28 November 2000 

"Following is the text of an address by Secretary-General Kofi Annan to a ceremony held today in New York to open the International Year of Volunteers: 

It is a very special pleasure for me to take part in this opening ceremony of the International Year of Volunteers. At the heart of volunteerism are the ideals of service and solidarity and the belief that together we can make the world better. In that sense, we can say that volunteerism is the ultimate expression of what the United Nations is all about. So I am delighted to celebrate with you – the millions of volunteers who serve tirelessly around the world – to meet people's needs, to protect their rights, and to help give them a voice. 

All over the world, volunteers are working with governments, non- governmental organizations and the private sector to deliver effective professional assistance. Their motivation can be summed up in one word: sharing. They share their time. They share their skills and talents. Above all, they share a human experience. They know that the true measure of success in life is not what we gain but what we give back to our fellow men and women. And they have the courage to believe that what they do will make a real difference. 

Sharing is also how they approach their work. They do not seek to impose their values, their ideas or their agendas. Rather they find out what people need and want, and they work with them to make it happen. 

They teach children to read. They act as mentors for young people. They help women start businesses. They help feed the old and sick who have no family to care for them. They help build wells for communities, so that everyone can have access to clean water. They help maintain peace and build democracy, lend a hand to the survivors of conflict and war, assist with the implementation of long-term development projects, and help preserve the environment. They also serve on schoolboards, visit prisons and work in hospitals. Whatever they do, they do in the interests of peace and harmony within and between communities, and so they help keep our societies strong and healthy. 

Yet, the important contributions that volunteers make are often overlooked in both developed and developing countries. Indeed, most countries do not take their services into account when calculating national output. In the few countries where they have been measured, it is estimated that volunteer activities make up between 8 and 14 per cent of the Gross Domestic Product. In the United States for instance, the volunteer workforce represents the equivalent of over 9 million full-time employees, at an annual value of $225 billion. In Canada, one third of the population does voluntary work, providing over 1 billion hours of their time to the service of others every year. And in the United Kingdom, the same applies to nearly half the population. 

A tiny sample of this worldwide voluntary workforce is with us here today. As these dedicated individuals will tell you, volunteerism is not a matter of wealthy and generous people dispensing largesse to the poor. It is people from all walks of life and strata of society, who have made the choice to serve their fellow men and women whether at home or abroad. Of the 4,500 United Nations Volunteers serving around the world every year, more than two thirds of them are from developing countries, working in neighbouring states or overseas in a true expression of South-South cooperation. 

It is people like Catherine Phiri from Malawi who, learning that she was HIV positive, used her experience and her voice to break the silence on AIDS in her country, and founded an HIV/AIDS support organization. Or Vannary Ing of Cambodia who, after the United Nations helped him return home from a refugee camp and take part in the 1993 elections in his country, wanted to give back some of what he had received. He volunteered to join United Nations Volunteers' electoral team in East Timor. Or Karim Kasim, a young Egyptian United Nations Volunteer, who carries his laptop to villages to explain how information on the Internet can help local people. 

I could tell you many more stories of courageous people like Catherine, Vannary and Karim – or Amy, Monette and Olufemi who will tell us themselves about their experience in a moment. Their dedication gives all of us a magnificent example to follow. 

In intervening not only with their hands and minds, but also with their hearts, volunteers do more than provide services. They bring hope to those they help, and so help them find the strength to overcome their weakness. Their reward may be new lifelong friendships, a new understanding of other peoples, of other cultures and other countries' problems and perspectives, or simply the knowledge that they have made a difference. Invariably, volunteers will tell you they have received at least as much as they have given. 

It is such giving and receiving that binds a society together. By promoting inclusion and trust, it helps build the foundations of social justice and stability. Evidence is growing that societies with high levels of civic engagement have a lower level of communal strife. 

Today we need that engagement more than ever. In most countries, the benefits of globalization will not reach the poor unless an active effort is made to bring its opportunities within their reach. But on the ground, much of this effort will have to be provided by volunteers. 

And that in turn means that societies need to recognize and promote volunteerism as a valuable activity. They must facilitate the work of volunteers, and encourage volunteer action at home and abroad. And they must develop networks among volunteers in different countries, so that they can learn from each other's experience. By calling upon volunteers and building partnerships with civil society, governments can help increase the efficiency of public services, and ensure that they reach more people. 

This is what I had in mind when I asked United Nations Volunteers to lead an Information Technology corps of volunteers – UNITeS – which is helping people in developing countries learn how to use the resources of the Internet and of information technology for human development. I am very pleased that some 40 volunteers have already joined UNITeS and have taken up assignments in developing countries. I hope more will join. 

Bridging the digital divide is not going to be easy. UNITeS is just one example of the exciting new areas that volunteerism can venture into. The Internet provides an invaluable channel through which volunteers can be recruited, and other services offered, facilitated and promoted. 

Initiatives such as NetAid's online volunteering web site – a partnership between the United Nations Development Programme (UNDP), United Nations Volunteers and Cisco – are taking advantage of the new technologies by allowing people to volunteer online, and so to share their skills with those in need around the world. All that is needed is some spare time, the desire to help, a computer, and access to the Internet. 

I hope that the International Year of Volunteers will help us make such generous initiatives better known. We must also use it as an opportunity to raise awareness about the vital work done by volunteers from all walks of life, and think of new ways to promote volunteerism both in our own communities and further afield. To learn more about how you can help, I encourage you to visit the exhibition in the Visitors' Lobby which will be opened later today. 

Finally, let me say a big thank you to all the volunteers around the world who collectively are making a magnificent contribution to ensuring a better and safer world for all of us. We, at the United Nations, are very proud of our United Nations Volunteers, who help us carry out our mission in sometimes difficult and dangerous conditions. Like the countless other volunteers we will be honouring this year, United Nations Volunteers are a shining example in action of the values of solidarity and shared responsibility that the Millennium Summit proclaimed as essential to international relations in the twenty-first century. They are true citizens of the world. 

            Thank you very much."



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The tenth anniversary of the International Year of Volunteers (IYV+10), first launched in 2001, offers an exceptional opportunity to join a global effort to reinvigorate the spirit of volunteerism.
This year (2011) more than 40 international volunteer-based organizations, have come together to claim recognition for volunteers.

RESULTS AND FOLLOW-UP OF THE 
INTERNATIONAL YEAR OF VOLUNTEERS 2001 IN AUSTRIA
Austrian National Committee
Based on the Ministers’ Decision of 11th  October 2000 an “Austrian National 
Committee for the IYV 2001” was set up, to which belong representatives of the 
Federal Ministries, the Provincial Governments, the Lower and the Upper House of 
the Austrian Parliament, of the state governments (“Landtage”), the Associations of 
the Cities and Towns and Local Authorities, representatives of “social partnership”-
organisations, of the university field and research, the private economy, of the media 
as well as of all important non-governmental organisations of all societal resorts in Austria.

The National Committee was chaired by the Minister of Social Security and 
Generations and the Minister of Interior. The management was at the Centre for 
Population and Ageing Policies. 

Expert Working Groups
10 Expert-Working-Groups had been established within the Federal Ministry of 
Social Security and Generations to discuss in six sessions all over the year the 
problems and common concerns of NPO’s and volunteers and to develop 
recommendations concerning measures to be taken by the Federal Government, the 
provinces and the NPO’s to strengthen voluntary commitment and increasingly 
acknowledge and facilitate voluntary work in practice.

The results of the Expert-Working-Groups were presented to the Austrian Parliament 
in a “Volunteers’ Manifesto – 7 Demands for the Promotion of Volunteer Commitment 
in Austria”, which also can be found on this website. 

       Volunteers Award 2001

Broad public awareness building on voluntary work by a media campaign on the 
“Volunteers Award 2001”. Prices were awarded to persons who have contributed 
extraordinary services in the field of voluntary work. They might have been special 
one-off services or have been rendered on a very continuous basis. The prizes were 
awarded in 10 categories: Social Concerns and Neighbourhood, Senior Citizens, 
Children&Youth, Family, Women, Disaster Prevention, Environment, Sports, Culture, 
Education&Science in the framework of a two day event on 4th  and 5th  December 2001.

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