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Kurzwellen-Transceiver Icom IC-7600

 
 
 
IC-7600
 
 
 
 
Mein Kurzwellen-Stationstransceiver. Er zeichnet sich durch einen sehr guten Empfänger aus und hat durch die ZF-DSP nahezu unendlich viele Möglichkeiten der Filter-Bandbreiteneinstellung. Die Rauschunterdrückung funktioniert wirklich gut. Es gibt zwar zahlreiche Einstellmöglichkeiten, aber dennoch ist der Transceiver, zumindest für "Icom-Gewöhnte", sehr gut und intuitiv zu bedienen.

Die Funktion "Dualwatch" ermöglicht das gleichzeitige Abhören von zwei Frequenzen innerhalb eines Bandes und ist bei DX-Splitbetrieb eine wertvolle Hilfe.

Erwähnenswert ist auch die Steuerungsmöglichkeit des Transceivers über eine USB-Schnittstelle. Das schließt auch die Audioübertragung mit ein und reduziert die Anzahl der Kabel und Modems und damit auch der Einstrahlanfälligkeit. Eine selbst gebaute Potenzialtrennung reduziert diese Störanfälligkeit nochmals und schließt HF-Störungen aus. 

  
  
   
             
 
 

IAMBIC-Paddle von Kent

Meine Morsetaste ist die Doppelpaddle-Taste von Kent TP-1
Die Taste hat einen harten Anschlag und ist sehr leicht zu justieren. Bezüglich Preis/Leistungsverhältnis ist es sicherlich eine der besten Tasten überhaupt.
Leider gilt das nicht für das Aussehen nach einigen Jahren. Die Messingteile verfärben sich langsam und werden dunkler. Die Funktion bleibt davon allerdings unbeeinträchtigt.



Morse Dirigent von Scheunemann (Schurr Nachfolger)

Diese mit hoher Präzision handgefertigte Taste funktioniert ausgezeichnet und bleibt dauerhaft schön. Anders als bei den meisten Wettbewerbsprodukten in dieser Preisklasse werden hier keine Kugellager, sondern Nadellager eingesetzt. Im Innern des schweren Messingfußes sitzen Federn, die eine automatische Justierung der Lager nachhaltig sicherstellen.
Über vier große und einfach zu bedienende Stellschrauben lassen sich die Kontaktabstände und die Paddle-Rückstellkräfte für links und rechts separat justieren. Die Einstellung dieser Taste funktioniert also sehr einfach und sehr exakt ohne zusätzliches Werkzeug.

Diese Taste habe ich über den Winkeyer an das IC-7600 angeschlossen. So kann ich mit dem Winkey-Speed-Potenziometer oder auch über die Software, z.B. N1MM die Geschwindigkeit gut einstellen. Gut bedeutet, dass der Einstellbereich des Potis frei über Software definiert werden kann und die Geschwindigkeiten der Zeichen quellenunabhängig identisch sind... egal ob sie über die Tastatur eingegeben werden, N1MM sie erzeugt oder mit dem Paddle generiert werden. Das ist gerade im Contest ein großer Komfort- und Zeitgewinn.

 

Winkeyer USB

Dieser Keyer unterscheidet sich total von den herkömmlichen Geräten. Hier werden über den USB-Port lediglich ASCII-Codes übermittelt und der Keyer formt daraus die entsprechenden Punkte und Striche. Dieses Verfahren macht den final generierten Morsecode unabhängig von PC-Timingproblemen.
K1EL vertreibt dieses Gerät als Bausatz. Der Aufbau ist wirklich einfach und macht viel Spaß. Das Gehäuse ist funktionell und sieht gut aus. Über den Einsatz im Host-Mode hinaus, ist dieses Gerät auch als äußerst komfortabler stand alone Memory Keyer nutzbar.
Ab Version 3 kann ein Firmwareupdate direkt über ein Tool hochgeladen werden. 
 

Mikrofon Icom SM-20

Hier mein neues, zum IC-7600 passendes Mikrofon.

 

 
 
 
 

Mikrofon Shure 444

Als Mikrofon verwende ich auch das gute alte Shure-Mike Modell 444.

Hier das Data Sheet.

TenTec-Matchbox

Diese robuste Matchbox funktioniert nach dem Prinzip eines T-Gliedes in Hochpass-Schaltung. So ergeben sich handhabbare Werte für einen großen Abstimmbereich. Als Induktivität wird eine Spule mit Eisenpulverkern verwendet. Praktisch ist der eingebaute Antennenwahlschalter. Es können 3 Antennen und ein Dummyload angeschlossen werden.
Da meine ZS6BKW auf fast allen Bändern einen Fußpunktwiderstand von 50 Ohm hat, benötige ich die Matchbox nicht und nutze zum Trimmen den eingebauten Tuner. Nur auf 160m kommt sie zum Einsatz.

Headset-Garnitur für den SSB-Contestbetrieb

Das Sennheiser-Headset PC-151 hat hervorragende Audioqualitäten und lässt sich über einen kleinen Adapter direkt an den Icom-Transceiver anschließen. Das Noise-Canceling unterdrückt Störgeräusche, wie z.B. die Lüftergeräusche sehr wirkungsvoll.
Im Contestbetrieb ist der Fußschalter eine große Hilfe. 
Sennheiser Headset
PTT-Fußschalter
Headsetadapter mit PTT und Fußschalteranschluss
 
Yaesu FT-7900

UHF- und VHF-Transceiver Yaesu FT-7900

Dieses einfache und robuste Gerät verwende ich als "OV-Telefon" an einer Groundplane-Antenne für 2m und 70cm. Die GP hängt im Dachstuhl.

Die Bedienung der Grundfunktionen ist einfach und  intuitiv. Nur die Belegung der Mikrofontasten "A" bis "D" und "P1" bis "P4" müssen nachgeschlagen werden. Das sind z.B. auf Taste "B" die Squelchöffnung und auf "P3" der 1750Hz-Tonruf zum Öffnen mancher Relais. Zum Teil kann deren Belegung verändert werden.
Steigt man tiefer in die Bedienungsmöglichkeiten ein, so stößt man auf die fünf Hyper-Speicher mit den Bezeichnungen "1" bis "5". Nach Durchlesen des deutschen und auch des englischen Handbuches hat sich mir die Bedeutung, bzw. Funktion nicht voll erschlossen. Nach einigem Probieren meine ich es nun verstanden zu haben: 
- die "normalen" Memorys speichern die bekannten kanalspezifischen Werte wie Frequenz (RX und TX), Mode, Tonsquelch, Sendeleistung etc. 
- die Hyper-Speicher speichern die übergeordneten Parameter wie Scan-Einstellungen, das gerade aktive Band, Memory-, VFO- oder Hauskanal-Mode, zu scannende Speicherbänke usw.
Nun kann ich innerhalb der fünf Hyper-Speicher Speicherbanken definieren und ihnen einzelne Memorys zuweisen, die ich dann scannen kann. Z.B. auf "1" habe ich nur vier Direktfrequenzen der Speicherbank 1 zugewiesen. Auf "2" habe ich die Relais der Umgebung der Speicherbank 2 zugewiesen. In "3" habe ich keine Bank definiert. So kann ich auf Hyper-Speicher "1" die Direktkanäle scannen; auf "2" die Relais und auf "3" alle Memorys. 
Diese Vorgehensweise könnte noch weiter mit dem Vorzugsspeicherkanal-Suchlauf (Zuweisung von "only") optimiert werden. Auch können unterschiedliche TNC-Einstellungen in den Hyper-Speichern abgelegt werden...
 

UHF- und VHF-Handfunkgerät Standard C508

Das erste wirklich kleine Handfunkgerät für 2m und 70cm. Dieses Gerät ist mir ein treuer Begleiter über viele Jahre. Mit einer Ausgangsleistung von ca. 100mW bei Akkubetrieb ist man allerdings meist auf ein nahgelegenes Relais angewiesen...
 
UV-3RUV-3R

UHF- und VHF-Handfunkgerät Baofeng  UV-3R

Dieses in China entwickelte und gebaute Gerät wird unter verschiedenen Labels vertrieben. Es beinhaltet neben ein paar SMD-Bauteilen nur zwei integrierte Schaltkreise: den Mikroprozessor und ein SDR-Chip. Es gibt verschiedene Softwareversionen. Ich habe 18 Menüpunkte und kann alle relevanten Einstellungen direkt am Gerät vornehmen. Über ein Programmierkabel sind die 99 Speicher und die anderen Parameter sehr komfortabel editierbar. Wenn ich mit dem Gerät unterwegs bin, so schau ich vorher, welche Relais und Frequenzen interessant sind und spiele diese über die PC-Schnittstelle ein. Das Gerät hat eine Ausgangsleistung von 2 Watt. Da die Technik aus dem Mobilfunkbereich stammt, ist es hinsichtlich Stromverbrauch stark optimiert. Der Akku hält viele Tage und Ersatzakkus (NP-60) sind für ein paar Euro leicht verfügbar. Die Modulation ist erstklassig.

Es gibt aber auch ein paar Nachteile. So ist die kleinste Lautstärkestufe in ruhiger Umgebung zu laut. Abhilfe schafft der Austausch eines SMD-Widerstandes. Weiterhin ist auf 2m die Oberwellenunterdrückung nicht ok. Sie beträgt nur ca. 25 dB. Wird also auf 2m mit z.B. 2 Watt gesendet, so strahlt das Gerät auf der doppelten Frequenz immerhin noch ca. 2 mW ab (25 dB + 5 dB für zusätzliche Antennendämpfung auf 2xf). Das ist absolut nicht viel, aber mehr als erlaubt... Auch hierfür gibt es eine Modifikation.

Betrachtet man das Preis- Leistungsverhältnis, so ist dieser kleine Zwerg unschlagbar. In Zukunft werden wir noch zahlreiche Amateurfunkgeräte aus dem Reich der aufgehenden Sonne sehen...

Die abgebildete Antenne ist eine Duobandantenne vom Typ Diamond SRH 519. Original waren zwei Monobandantennen beigelegt.

 Baofeng GT3 Mark II

UHF- und VHF-Handfunkgerät Baofeng GT3 Mark II

Als ich dieses Gerät im Internet gesehen habe, konnte ich nicht widerstehen. Ich finde das Design wirklich schön und da ich viel Outdoorsport betreibe, passt das Gerät gut zu mir. Die grundsätzliche Schaltung ist dem oben beschriebenen UV-3R sehr ähnlich. Der SDR-Chip ist etwas schneller und empfindlicher, der NF-Chip ist ebenfalls etwas leistungsfähiger und die Endstufe liefert 4 Watt Ausgangsleistung auf 2m und auf 70 cm. Natürlich lässt sich das Gerät etwas komfortabler bedienen, da es ja zahlreiche Tasten hat und z.B. Frequenzeingaben direkt möglich sind. Bis zu 128 Speicherplätze bietet das Gerät. Darüber hinaus sind zahlreiche Einstellungen über das 40 Punkte umfassende Menü einstellbar. Das Gerät wird über Sainsonic vertrieben. Die relativ gute Antenne ist ebenfalls mit Sainsonic gebranded. Ich verwende die freie und extrem komfortable Software "Chirp" zum Verwalten der Speicher und zur Konfiguration. Im Internet wird über viele Probleme bei der Treiberinstallation berichtet... bei mir hat das unter Windows 7 sofort funktioniert. Ein Problem hatte ich aber doch mit dem Gerät: der Squelch funktionierte nicht. Mit Hilfe von Jim, KC9HI konnten aber die korrekten Werte im Image geändert werden und mit Hilfe von Chirp wieder in das Gerät gespielt werden. Jetzt funktioniert alles, wie es soll.
Anzumerken ist noch, dass das Gehäuse sehr sauber verarbeitet ist, gut in der Hand liegt und einen robusten Eindruck macht. Wasserdicht ist es allerdings nicht. Das Geld ist das Gerät aber auf jeden Fall wert. 

 
Baofeng UV-5R+

 Baofeng UV-5R+

Hier ein weiterer Zugang: ein Baofeng UV-5R+ Plus mit der neuesten Firmware BFB297 / N5R2407. Dieses Gerät zeigt über das Antennensymbol die Empfangsqualität, bzw. den Rauschanteil an. 
Geliefert wurde auch dieses Gerät mit falsch hinterlegten Squelch-Werten, so dass der Squelch in beiden Bändern wieder nur ein- und aus-geschaltet werden konnte. In dieser Datei habe ich meine ausgemessenen Werte festgehalten und mit Hilfe von Chirp in das Gerät geladen. Jetzt funktioniert der Squelch einwandfrei...

Die Originalantenne wurde immer wieder als sehr schlecht bis unbrauchbar beschrieben. Ich habe meine Antenne durchgemessen und zumindest die Anpassung auf den beiden Amateurfunkbändern ist sehr gut:
UV-5R+ Antennenanpassung