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Antennen

ZS6BKW-Multibandantenne

Die ZS6BKW ist eine nochmals optimierte Multibandantenne nach dem Prinzip von G5RV. Hier wird versucht, den Dipol so zu gestalten, dass er in Verbindung mit der Zweidraht-Speiseleitung (Hühnerleiter) am Speisepunkt möglichst im Bereich von 50 Ohm liegt. Da es sich um eine symmetrische Antenne handelt, muss am Übergangspunkt zwischen der Zweidraht-Speiseleitung und dem Koaxkabel noch symmetriert werden. Ich habe zu diesem Zweck eine Mantelwellensperre direkt aus dem Koaxkabel geformt.

ZS6BKW; 2 von 3 Masten sichtbar

 

Anpassung über alle KW Bänder

 

Hier wird das Stehwellenverhältnis über der Frequenz dargestellt. Sicherlich könnte noch ein wenig optimiert werden, aber schon so ist das SWR auf 6 Bändern relativ gut und mein Ziel ist erreicht: möglichst auf vielen Bändern ein SWR <= 5 zu erzielen. So halten sich die Verluste auf dem Koaxkabel in Grenzen und der im Transceiver eingebaute Tuner sorgt für die perfekte Anpassung der Endstufe.

Detaillierter Anpassungsverläufe git es hier.

 

 Speisung mit Mantelwellensperre 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Mantelwellensperre wird aus ca. 10
nebeneinanderliegenden Windungen
Koaxkabel hergestellt.

Speiseleitung

Dieses Bild zeigt die selbst gefertigte Zweidraht-Speiseleitung. Diese Leitung und eine Dipolhälfte sind jeweils aus einem Stück gefertigt.

Längen in Abhängigkeit des Wellenwiderstandes der Speiseleitung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 




ohne Berücksichtigung des Verkürzungsfaktors.
L1: Länge des gesamten Dipols
L2: Länge der Speiseleitung

Hier noch ein paar Artikel aus der Clubzeitschrift des G-QRP-Clubs "SPRAT". Ausgabe 129 "The ZS6BKW Multiband HF Antenna revisited" von Martyn, G3UKV und Ausgabe 130 "The ZS6BKW Antenna- from the horse's mouth" von Brian, GU0GSF ex ZS6BKW. Dank an den G-QRP-Club für die Freigabe dieser Artikel!

Strahlungsdiagramm vertikal

 
 

 

 

 

 

 

 




 

ZS6BKW in 11m Höhe bei Ground-Type Medium simuliert: bei tiefen Frequenzen ist es ein Cloudburner und lässt sicheren Europaverkehr zu. Mit steigender Frequenz wir der Elevationswinkel immer flacher, das ist gut bei DX-Verkehr.

Strahlungsdiagramm horizontal

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 




 

Hier das Azimutdiagramm: über die Frequenz kann ich die Strahlungsrichtung
einstellen ;-)

Screencopy einer Simulation in EZNEC

Dieses Screencopy stellt alle für die EZNEC-Simulation relevanten Daten dar. Zur besseren Lesbarkeit bitte auf das Bild klicken...
Natürlich lassen sich diese Daten auch auf andere Simulationsprogramme übertragen. 
 
 
Anmerkung zur Simulation in EZNEC:
In EZNEC lassen sich Transformationsleitungen sehr einfach abbilden. Diese Leitungen haben im Gegensatz zu den Wires allerdings keine geometrischen Abmessungen, sondern werden nur rechnerisch berücksichtigt. Über virtuelle Punkte können dann die Verbindungen geknüpft werden und die Speisequelle angeschlossen werden.
Soll die Antenne auch geometrisch dargestellt werden, so verzichtet man auf die virtuellen Verbindungen und stellt einen ganz kurzen Draht an der Übergangsstelle von Zweidrahtleitung und Koaxkabel in den Raum. Die Source wird dann in der Mitte des Drahtes platziert.

Broadband-Hexbeam

Mein Breitband-Hexbeam ist für die fünf Top-KW-Bänder ausgelegt. Es ist ein sehr ruhiger Drahtbeam ohne passive Elemente. Trotz eines Drehradius von nur ca. 3,2m erreicht er nahezu den Gewinn einer 2-Element-Fullsize-Yagi bei einem besseren F/B-Verhältnis. 

Wir bauen die Beams im Rahmen eines OV-Projektes. Die mechanischen Arbeiten hat Harry, DF5AE äußerst fachmännisch und mit viel Liebe zum Detail ausgeführt. Den elektrischen Abgleich habe ich durchgeführt. 

Im Rahmen des CQ-WPX-CW-Contestes habe ich den Hexbeam mit meiner ZS6BKW verglichen. Eigentlich war ich mit meiner ZS6BKW sehr zufrieden... jetzt musste ich feststellen, dass alle Signale des Hexbeams 15 bis 20 dB höhere Feldstärken produzieren. Mit 100 Watt sind jetzt viele Pile-Ups leicht zu knacken... 

Hier noch einige Detailfotos Hexbeamdes Beams.

 Typische Werte 

Gewinn: 4,5-5,5 dBi
F/B:       15-27 dB
SWR:      < 1,8

Steve, G3TXQ hat mir diese Grafik zur Verfügung gestellt. Diejenigen, die tiefer in den Hexbeam einsteigen möchten, finden auf Steves tollen Seiten fast alle Informationen dazu...

 Broadband Hexbeam Gesamtansicht

Mastbefestigung und Rotorplattform

Der Beam kann mit Hilfe eines Seiles hoch und runter gefahren werden. Auf dem rechten Bild sind der Schlitten und die Rotorplattform gut zu erkennen, das linke Bild zeigt die Befestigung an der Fertiggarage. Der Leimholzmast ist 10m lang und hat eine Stärke von 120 X 120mm. 
  



 
                

 Basisplatte und Rotor

Mantelwellensperre und Anschlussbox

 Hexbeam runtergefahren

Hexbeam runtergefahren
Bei extremen Witterungsbedingungen kann der Beam heruntergefahren werden. Natürlich vereinfacht es den Abgleich und die Wartung. 

 Hexbeam; Schlitten unten

Schlitten unten

 SWR-Verläufe


Die folgenden 5 Bilder spiegeln die SWR-Verläufe des Hexbeams vor dem finalen Abgleich wider. Das SWR ist schon ok, aber ich werde die Resonanzen noch in die jeweiligen Bänder rücken und hoffe damit das F/B-Verhältnis zu optimieren. 
 
 
 
 
 
 
 

Hexbeam11m über Grund; Strahlungsdiagramm horizontal

 Hexbeam11m über Grund; Strahlungsdiagramm vertikal

   
Easy Rotator Control

Easy Rotator Control

Toller Bausatz und geniales Konzept. Über das ERC kann ich meinen Rotor per PC steuern. Die Adaptierung des ERC an den Rotor ist extrem einfach. Die Kalibrierung wird durch einen Wizard unterstützt und funktioniert auch bei nicht linearen Gebern im Rotor. Sogar fehlerhafte Potistellen können kompensiert werden. Ich nutze den ERC meist mit DxLab und N1MM.

Die Qualität des Bausatzes ist sehr gut. Ich habe bereits zwei dieser Geräte aufgebaut: eins für mich und eins für unsere Conteststation DQ0B.
 



Rotor Emotator 747SR

Als Rotor verwende ich den Emotator 747SR. Dieser Rotor hat zur Steuerung sogar TTL-Eingänge, die als Schnittstelle auf eine DIN-Buchse herausgeführt werden. Über diese Buchse wird das ERC angeschlossen und auch mit Strom versorgt.
Der Rotor läuft relativ geräuscharm und dreht in nur 35 Sekunden 360°. Der Überlappungsbereich beträgt 55° pro Seite, also insgesamt 110°. Auf dem Foto sind die selbst hergestellte Azimutkarte und der Überlappungsbereich gut zu erkennen. Ich habe den Rotor "south-centered" eingestellt, da dies für unsere Breitengrade günstiger ist.