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Freizeit-News

Neues aus dem Freizeitvolleyball

12.02.2012 Volleyballturnier in Hettenhausen - ein ausführlicher Bericht

veröffentlicht um 20.02.2012, 12:11 von Tempelhof Mariendorf

Es ist Samstagmorgen, die Uhr am S-Bahnhof Berlin-Südkreuz zeigt 08:58 Uhr als sich 6 verrückte Freizeitvolleyballer, mich eingeschlossen, mit ihren Sporttaschen und Koffern treffen. Fachmännisch werden von Tobias erst das Gepäck und anschließend die Spieler im angemieteten Ford Galaxy verstaut und schon beginnt ein abenteuerlicher Wochenend-Ausflug ins Ungewisse. Obwohl, so ungewiss ist die Fahrt dann doch nicht, denn das Navi hat keine Probleme die Route nach Hettenhausen/Gersfeld in der Rhön mit 445,4 km und einer Fahrtzeit von 4:40 Stunden zu berechnen.

Die Berliner Stadtgrenze ist noch nicht erreicht, als Ercan schon in seinem Element ist und uns mit Anekdoten aus seinem Leben amüsiert. Davon gibt es reichlich und alle beginnen mit „was ich euch noch erzählen wollte…“. Da ist der Spaß vorprogrammiert, die Müdigkeit verfliegt sehr schnell und auch die Autobahn-Kilometer rasen nur so an uns vorbei. So kommen wir trotz ausgiebiger Pause nach nur 5 Stunden in Schwarzbach an, wo wir uns für die Nacht einquartiert haben.

Doch zum Ausruhen bleibt nicht viel Zeit. Christines Bekannter Dietmar, der uns eingeladen hat, brennt darauf „die Berliner“ endlich kennen zu lernen und uns seine schöne Heimat zu zeigen. Also starten wir zu einer ausgiebigen Rundreise durch die Rhön. Vorbei an verschneiten Feldern und Wäldern, durch kleine und teilweise verschlafene Ortschaften mit lustigen Namen wie beispielsweise Unterweid, Rabennest oder Poppenhausen geht es zuerst auf die Wasserkuppe, der höchsten Erhebung der Rhön. Hier schauen wir dem Skitreiben zu und manch einer würde am liebsten einem Kind den Schlitten klauen und selbst den Abhang runter sausen. Doch so begnügen wir uns mit einem Spaziergang um die alte Militäranlage herum und versuchen nicht auf der spiegelglatten Schneefläche auszurutschen – was nicht allen gelingt. Bei der tollen Aussicht bemerken wir auch nicht mehr alle Eiskristalle, die der Wind uns entgegen schleudert. Dann geht es zum gegenüberliegenden Kreuzberg, wo uns im Kloster eine deftige Mahlzeit und ein Maß erwarten. Den schönen Tag beenden wir in einer urigen Dorfkneipe in Hettenhausen.

Nach knapp 7 Stunden Schlaf müssen wir am nächsten Tag schon wieder raus aus den Betten und werden von der Wirtin mit einem Frühstück und vor allem Kaffee versorgt. Nun endlich haben wir Zeit unsere Taktik für das bevorstehende Turnier zu besprechen, denn schließlich haben wir nicht nur zum Vergnügen die weite Reise angetreten. Zum Glück haben wir Thomas, Trainer der 3. Damen, dabei, der ganz klar das Tagesziel festlegt: Der Turnier-Sieg sollte es schon sein.

Anschließend machen wir uns mehr oder weniger ausgeschlafen, aber gestärkt und hochmotiviert auf den Weg zur Sporthalle. Die anderen Mannschaften sind bereits dort, doch zur Analyse unserer Gegner bleibt keine Zeit, denn kurz nach unserem Eintreffen wird das Turnier auch schon angepfiffen. Wir haben das schwere Los gezogen und müssen das Eröffnungsspiel gegen die Gastgeber bestreiten. Doch ohne richtiges Einspielen und mit kalten Füßen kann das nichts werden, sodass wir uns gegen Hettenhausen geschlagen geben müssen. Aber aus Fehlern lernt man und so nutzen wir die Spielpause zum Warmlaufen im Flur, was uns im nächsten Spiel einen überragenden Sieg bringt. Auch die nächsten 2 Vorrunden-Spiele gewinnen wir und dank der gegenseitigen Anfeuerung spielen wir uns in einen wahren Rausch. Im letzten Vorrundenspiel gegen die bis dahin Tabellenersten „Wilde Pilger“ heißt es dann alles oder nichts – also geben wir alles … und gehen auch hier als Sieger vom Platz.

In der Hauptrunde werden dann anschließend die Turnierplätze ausgespielt und wir müssen nochmals gegen die „Wilden Pilger“ ran. Da die Zuschauer ausschließlich aus der Rhön kommen, kann man fast von einem Heimvorteil unserer Gegner sprechen. Doch uns lässt dies völlig kalt, wir bleiben unserer Linie treu und punkten mit tollem Zusammenspiel und gezielten Angriffen. Da können auch Annahmefehler und vereinzelte Missgeschicke unsererseits den Gegner nicht in Führung bringen. Der Jubel ist groß, als wir Thomas‘ Wunsch entsprechend das Turnier gewinnen. Statt einem Pokal gibt es eine Urkunde und einen Karton voller Geschenke, aus dem Denis Duschbad und Schokolade hervorzaubert.

Nach der wohlverdienten Dusche und einer Stärkung in Form von Kaffee und Kuchen machen wir uns auf den Weg zurück. Da unsere Fahrer Thomas und Tobias nach dem Spiel jeweils einen schweren Fuß haben, erreichen wir nach nur 4 Stunden Berlin, wo uns zwar keine begeisterte Fan-Gemeinde erwartet, dafür aber ein warmes Bett, um von nächsten Turniersieg zu träumen …

(von:) Jessica Schiffke



Volleyballturnier in Hettenhausen, 12. Febr. 2012 - Danksagung

veröffentlicht um 20.02.2012, 12:08 von Tempelhof Mariendorf   [ aktualisiert 24.02.2015, 07:46 von TSV TM Volleyball Berlin ]

„Hettenhausen – Berlin“ per Mail?
Das ist nicht schwer, das geht schnell!
Fix erhielten wir Dietmars Steckbrief:
Wanted! Nach Volleyballteams er rief,
um sich zu messen mit den Mannschaften aus der Rhön.
Kommt ihr auch her? Hier wird’s schön!

Von Berlin nach Hettenhausen zum Turnier?
Da braucht man so fünf Stunden oder auch nur vier!
Nun mussten sechs Volleyballvernarrte her
… sie zu finden war nicht allzu schwer!
Und der Fahrer? Das war kein Problem…
Auch bei Kälte und Schnee? Klar! Wir fahren trotzdem!

Und so begab es sich zur Narrenzeit,
dass Hettenhausen war nicht zu weit!!!
Wir sechs Baggerbären aus Berlin waren nicht mehr zu halten!!!
Der Samstag war Anreise und touristischen Highlights vorbehalten.
Sonntag konnten wir uns ungehemmt Taktik, Strategie und Aufstellung widmen,
ab mittags dann den realen Angriffsvarianten und geklatschten Rhythmen.

Danke sagen für die Einladung - und wir hatten wirklich viel Spaß:
Christine, Denis, Ercan, Jessi, Tobi und Thomas!

von: Christine Bildstein

Und was tat sich im Freizeitbereich?

veröffentlicht um 18.01.2010, 01:14 von TSV TM Volleyball Berlin

Die Berliner Baggerbären starteten in dieser Saison nicht nur in der Mixed-Runde (Freizeitvolleyball Berlin e.V.), sondern auch das allererste Mal beim BTB (Berliner Turnerbund). Der 1. Aufstieg in dieser Runde im Mai 2008 war schnell geschafft, denn mangels Gegner stiegen wir automatisch von der Aufstiegsrunde in die Hauptrunde auf. Dort schlugen wir uns so gut, dass wir mehr erreichten als erwartet. Wir wurden mit dem 2. Platz und dem Aufstieg in die Zwischenrunde belohnt. Leider konnten wir unsere Position in dieser Runde im Okt. 2008 nicht verteidigen. Wir starteten vielversprechend in die ersten Spiele, allerdings mussten wir einer Verletzung Tribut zollen und konnten nicht mehr so geschlossen und engagiert die weiteren Spiele bestreiten. Wir waren trotzdem stolz auf unsere Leistung und sind jetzt erst einmal froh, dass unser Mitspieler Thomas K. nach längerer verletzungsbedingter Abstinenz endlich wieder zum Training kommen kann!

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