AGB

XpressLaumen, Inh. Michael Laumen - Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Bereich Trauungsredner / Trauungszeremonien


Die folgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Bestandteil eines jeden mit XpressLaumen, Inh. Michael Laumen. im Bereich Trauungsredner / Trauungszeremonien geschlossenen Vertrages und werden von beiden Seiten als verbindlich anerkannt. Sie sind so ausführlich gehalten, um bereits im Vorfeld möglichst jedes denkbare Szenario im beiderseitgen Interesse zu regeln.

1. Honorar: Es kommt stets das am Tag der definitiven Buchung vereinbarte Honorar zur Abrechnung. Druckfehler und offensichtliche Irrtümer bleiben vorbehalten. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Falls nicht vertraglich gesondert geregelt, gilt: Ein Vorschuss von 25 % des vereinbarten Honorars inkl. Fahrtkosten und Spesen, mindestensd aber 200,00 €, wird bis sieben Tage nach Vertragsschluss per Überweisung fällig, der Restbetrag am Tag der Trauungszeremonie in bar oder bis sieben Tage nach Rechnungsstellung ohne weitere Aufforderung per Überweisung. Bei verspätetem Zahlungseingang erhöht sich die vertraglich vereinbarte noch ausstehende Summe automatisch zusätzlich um 5 %. Weitere Zuschläge können hinzukommen, falls vom Auftragnehmer ein Mahnverfahren bzw. gerichtliche Schritte eingeleitet werden müssen.. Es ist jeweils das Konto von Michael Laumen bei der Targobank zu nutzen. Sollte der Vorschuss bis zum Veranstaltungstag nicht eingegangen sein, so muss das Gesamthonorar nebst aller Zuschläge in bar VOR Beginn der Trauungszeremonie bezahlt werden (auch eine vertraglich vereinbarte nachträgliche Überweisung des Restbetrags ist dann ausgeschlossen), anderenfalls ist der Auftragnehmer von seinen Aufgaben entbunden und der Auftraggeber hat die Konventionalstrafe zu zahlen (sollte, z.B. durch einen Bankfehler, der Vorschuss verspätet eintreffen, so wird der Auftragnehmer das zu viel gezahlte Honorar umgehend zurückerstatten). Der Auftraggeber ist unabhängig von einer anderen vertraglichen Regelung nicht berechtigt, Abzüge vorzunehmen.

2. Rücktritt vom Vertrag: Ein Rücktritt hat in jedem Fall in schriftlicher Form (per Post oder Mail) zu erfolgen.

2.1. Durch den Auftraggeber:

Ein Rücktritt des Kunden von einem geschlossenen Vertrag ist möglich, jedoch werden Ausfallkosten wie folgt berechnet:
- Rücktritt bis zum Recherchevorgespräch / bis zum Beginn des Erstellens der Rede, maximal bis  3 Monate vor dem vereinbarten Termin der Trauungszeremonie: 25 % des vereinbarten Honorars (ohne Anfahrtsgebühren), mindestens 200,00 €
- Rücktritt nach dem Recherchevorgespräch, aber noch vor dem Erstellen des Rede-Manuskripts, maximal bis 30 Tage vor dem vereinbarten Termin der Trauungszeremonie:  50 % des vereinbarten Honorars (ohne Anfahrtsgebühren)
- Rücktritt nach dem Erstellen des Rede-Mauskripts oder bis 10 Tage vor dem vereinbarten Termin der Trauungszeremonie: 90 % des vereinbarten Honorars (ohne Anfahrtsgebühren)
- Bei einem Rücktritt weniger als 10 Tage vor dem vereinbarten Termin der Trauungszeremonie wird das gesamte Honorar (ohne Anfahrtskosten) fällig.
Sollte der Auftraggeber nach Erstellen des Rede-Manuskripts vom Vertrag zurücktreten, so bekommt er das Rede-Mauskript in elektronischer Form ausgehändigt (ausgenommen hiervon sind Texte für eine Basiszeremonie).

2.2. Durch den Auftragnehmer:
Kann der Auftragnehmer in Folge von Krankheit, Unfall, Tod oder anderen wichtigen Gründen (z.B. Todesfall in der Familie, höhere Gewalt, etc.) die Vertragsleistung nicht erbringen, entfallen alle Ansprüche aus diesem Vertrag und bereits gezahltes Honorar wird umgehend zurückerstattet, sofern a) der Auftragnehmer keinen vom Auftraggeber akzeptierten Ersatzredner zur Erbringung der Leistung stellen kann, der nicht spätestens 30 Minuten nach dem ursprünglich vereinbarten Startzeitpunkt der Zeremonie beginnen kann, und b) der Auftraggeber in diesem Fall nicht das Manuskript für die Rede (Voraussetzung hierfür: Dieses ist bereits fertig erstellt) ausgehändigt bekommen möchte, um es z.B. durch einen anderen von ihm selbst zu besorgenden Redner vortragen zu lassen.

Wenn in Fall a) der Auftragnehmer aber einen Ersatzredner stellen kann, der vom Auftraggeber akzeptiert wird, behalten alle vertraglichen Regelungen ihre Gültigkeit. Aus zeitlichen Gründen kann ein persönliches Kennenlernen des Ersatzredners nicht zugesichert werden, wenn dieser weniger als zwei Wochen vor dem Termin der Trauzeremonie einspringt (z.B. weil der Ersatz sich auf einer Urlaubsreise befindet oder einfach keine freien Termine mehr hat). Eine telefonische Abstimmung zwischen Auftraggeber und Ersatzredner findet aber nach Möglichkeit statt.Beträgt die Zeit bis zur Trauzeremonie noch mehr als zwei Wochen, ist auf Wunsch des Auftraggebers ein kurzes Kennenlernen des Ersatzredners in den Räumlichkeiten des Ersatzredners möglich. Wird der Ersatzredner vom Auftraggeber abgelehnt, bevor das Rede-Manuskript erstellt wurde, entfallen ebenfalls alle Ansprüche aus diesem Vertrag und bereits gezahltes Honorar wird umgehend zurückerstattet. Wird der Ersatzredner vom Auftraggeber abgelehnt, nachdem das Rede-Manuskript vom Auftragnehmer fertiggestellt wurde, und kann der Auftragnehmer dann auch keinen anderen dem Auftraggeber genehmen Ersatz stellen, bekommt der Auftraggeber stattdessen das Rede-Manuskript ausgehändigt und es gilt b).

Wenn der Auftraggeber gemäß b) das fertige Rede-Manuskript ausgehändigt bekommt (hierbei bitte beachten: Es ist nicht in jedem Fall in allen Teilen ausformuliert, sondern kann insbesondere im Einleitungs- und Schlussteil sowie im Bereich des Trauaktes stichwortartig sein), werden hierfür 50 % des vertraglich vereinbarten Honorars (ohne Anfahrtskosten und ggf. Spesen) berechnet.

Auf Verlangen des Auftraggebers ist der Auftragnehmer verpflichtet, dem Auftraggeber die Erkrankung / die Unfallverletzung durch ärztliches Attest bzw. den wichtigen Grund durch einen entsprechenden Nachweis glaubhaft zu machen. Der Auftragnehmer wird immer versuchen, einen Ersatzredner / eine Ersatzrednerin zu stellen, was durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen Rednern auch in der Regel möglich sein sollte - dies jedoch ohne Garantie und Anerkennung einer Rechtspflicht (es sei denn, die Ersatzrednergarantie wurde vertraglich vereinbart).

2.3. Ersatzrednergarantie: Wurde im Rahmen des Vertrages eine Ersatzrednergarantie vereinbart, so sichert der Auftragnehmer im Falle seiner Absage wegen  Krankheit, Unfall, Tod oder anderer unbeeinflussbarer Verhinderungsgründe (z.B. Todesfall in der Familie, höhere Gewalt, etc.zu, dass die Trauzeremonie dennoch - mit maximal 30 Minuten Verzögerung gegenüber dem ursprünglich vereinbarten Startzeitpunkt - durchgeführt wird (und haftet bei Nichterfüllung mit der vertraglich vereinbarten Konventionalstrafe), es sei denn, der Verhinderungsgrund des Auftragnehmers tritt so kurzfristig ein (z.B. akute schwere Erkrankung, Unfall oder Tod unmittelbar oder weniger als 6 Stunden vor Zeremoniebeginn), dass es dem Auftragnehmer und seinen Mitarbeitern tatsächlich nicht mehr möglich ist, die administrativen Aufgaben zur Verständigung des Ersatzes und Übermittlung des Rede-Manuskriptes und weiterer Informationen vorzunehmen (was ist dem Auftraggeber durch einen Nachweis glaubhaft zu machen ist). In diesem Fall wird das bereits gezahlte Honorar komplett zurückerstattet und falls noch möglich, das Rede-Manuskript ebenfalls kostenlos noch vor der Zeremonie zur Verwendung durch einen Dritten zur Verfügung gestellt.

Wie funktioniert die Ersatzrednergarantie? Nach Buchung dieser Garantie wird ein Ersatzredner/eine Ersatzrednerin terminlich geblockt, der/die den blockierten Termin aber wiederum an einen anderen Redner/eine andere Rednerin weitergeben kann, wenn er/sie selbst z.B. das Angebot für eine vollwertige Buchung erhält oder aus anderen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. So ist sichergestellt, dass die Zeremonie stattfindet, nicht aber, welcher Redner / welche Rednerin sie durchführt. Ein Vorab-Kennenlernen des Ersatzes durch den Auftraggeber ist vor einem Ausfall des Auftragnehmers nicht möglich, weil der Ersatzredner/die Ersatzrednerin erst in dem Moment des Ausfalls fixiert wird.

Was passiert nach dem Ausfall des Auftragnehmers? Der Auftraggeber erhält umgehend einen Nachweis, aus dem der Grund des Ausfalls hervorgeht, und die Kontaktdaten des Ersatzes. Fällt der Auftragnehmer aus, bevor er das Rede-Manuskript erstellt hat, lernt der Auftraggeber den Ersatz im Rahmen der weiteren Auftragsabwicklung selbstverständlich kennen und kann ihn auch ablehnen. Kann der Auftragnehmer dann trotz weiterem Bemühen keinen dem Auftraggeber genehmen anderen Ersatz stellen, entfallen alle Ansprüche aus diesem Vertrag und bereits gezahltes Honorar (mit Ausnahme der Gebühr für die Ersatzredner-Garantie) wird umgehend zurückerstattet. Ist ein dem Auftraggeber genehmer Ersatz gefunden worden, behalten alle vertraglichen Regelungen ihre Gültigkeit.

Ist das Rede-Mauskript bereits erstellt, wenn der Auftragnehmer ausfällt, und beträgt die Zeit bis zur Trauzeremonie dann noch mehr als zwei Wochen, ist ebenfalls ein kurzes Kennenlernen des Ersatzredners bei ihm vor Ort möglich. Lehnt der Auftraggeber den Ersatzredner ab und kann der Auftragnehmer dann trotz Bemühen keinen dem Auftraggeber genehmen anderen Ersatz stellen, bekommt der Auftraggeber stattdessen garantiert das Rede-Manuskript ausgehändigt (hierbei bitte beachten: Es ist nicht in jedem Fall in allen Teilen ausformuliert, sondern kann insbesondere im Einleitungs- und Schlussteil sowie im Bereich des Trauaktes stichwortartig sein), um es durch einen anderen von ihm selbst zu besorgenden Redner vortragen zu lassen (somit ist die Gefahr ausgeschlossen, dass für die Neuerstellung einer kompletten Rede die Zeit fehlt). Für das fertige Rede-Manuskript werden dann  50 % des vertraglich vereinbarten Honorars (ohne Anfahrtskosten) sowie die Gebühr für die Ersatzrednergarantie berechnet.

Das gilt auch beim wahrscheinlichsten Fall, nämlich bei einer Vorlaufzeit von weniger als zwei Wochen zwischen Einspringen des Ersatzes und Zeremoniebeginn. Allerdings ist dann ein persönliches Kennenlernen des Ersatzes aus Termingründen nicht mehr garantierbar (wohl aber üblicherweise noch ein Telefonat mit ihm). Der Ersatzredner/die Ersatzrednerin kann selbst bei Erscheinen vor Ort am Tage der Zeremonie noch abgelehnt werden. Er/sie wird dann dem Auftraggeber das Rede-Manuskript aushändigen, damit es ggf. durch einen anderen vom Auftraggeber selbst zu besorgenden Redner vorgetragen werden kann. Hierfür werden dann  80 % des vertraglich vereinbarten Honorars (zzgl. Anfahrtskosten und ggf. Spesen) sowie die Gebühr für die Ersatzrednergarantie berechnet. Führt ein Ersatzredner/eine Ersatzrednerin die Zeremonie durch, behalten dagegen alle vertraglichen Regelungen ihre Gültigkeit.

Die Gebühr für die Ersatzrednergarantie ist in jedem Fall wie eine Versicherungsprämie zu behandeln, also gesondert vom übrigen Honorar. Die Ersatzrednergarantie umfasst keine Leistungen, die im Rahmen des Beschallungs-Sicherheitspaketes oder im Bereich zusätzlicher Technik gebucht wurden. Diese Leistungen können dann nur bei Verfügbarkeit angeboten werden (und werden ansonsten aus dem Gesamthonorar herausgerechnet).

2.4. Qualität eines Ersatzredners/einer Ersatzrednerin: Es handelt sich in jedem Fall um Menschen, die ein gepflegtes Erscheinungsbild und rhetorisches Geschick haben und es gewohnt sind, vor Publikum zu sprechen. U.U. haben sie jedoch nicht so viel Traurednererfahrung wie der Auftragnehmer selbst. Wenn das Rede-Mauskript durch den Auftragnehmer bereits erstellt ist, wird der Ersatz es inhaltlich möglichst genau übernehmen, jedoch hat jeder Redner seine eigene Vortragsart und Wirkung auf das Publikum. 

3. Verspätung wegen höherer Gewalt: Für eine nichtschuldhafte Verspätung des Auftragnehmers, beispielsweise durch eine Autopanne, einen Autounfall, Verkehrsstaus oder widrige Witterungsverhältnisse (Starkregen, Schnee oder ähnliches) kann der Auftragnehmer in keiner Weise haftbar gemacht werden. Auf Verlangen des Auftraggebers ist allerdings eine entsprechende ADAC- oder behördliche Bescheinigung vorzulegen oder anderweitig der Grund für die Verspätung glaubhaft zu machen.

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. Medieneinsatz: Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten und der Auftragnehmer für den Termin der Trauungszeremonie eine nicht verschiebbare Verpflichtung für einen Funk- oder Fernsehauftritt bekommen, (das gilt nicht für die reguläre berufliche Tätigkeit des Auftragnehmers beim WDR!), ist der Auftraggeber verpflichtet, den Auftragnehmer zu dem genannten Zweck aus dem Vertrag zu entlassen, sofern der Auftragnehmer einen geeigneten Ersatzredner für die Trauungszeremonie stellen kann. Zudem reduziert sich in diesem Fall das vereinabrte Honorar (ausgenommen die Anfahrtsgebühren) um 15 Prozent. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, dem Auftraggeber einen solchen Medieneinsatz spätestens drei Tage zuvor schriftlich anzuzeigen und durch Vorlage entsprechender Nachweisee glaubhaft zu machen. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, den Ersatzredner zu akzeptieren und kann in diesem Fall auch stattdessen ohne Zahlung eines Ausfallhonorars von dem Vertrag zurücktreten; oder die Herausgabe des Rede-Mauskripst gemäß der unter Punkt 2.2 der AGB geschilderten Vorgehensweise verlangen (dann werden 50 Prozent des vereinbarten Honorars - ohne Anfahrtskosten und Spesen - berechnet).

5. Steuer: Auftraggeber und –nehmer kommen für ihre Steuer selbst auf.

6. Vorgespräche: Das Vorgespräch bzw. die Vorgespräche finden, wenn nicht anders vereinbart, nach vorheriger Terminabsprache Montags bis Donnerstags mit einem Beginn bis spätestens 19:30 Uhr in den Räumen des Auftragnehmers statt. Sollte der Auftraggeber den vereinbarten Termin zum großen Recherchevorgespräch nicht wahrnehmen und den Auftragnehmer davon nicht zuvor in Kenntnis setzen, so dass der Auftragnehmer vergeblich wartet, wird eine Gebühr von 40,00 € berechnet. Sollte zum Zeitpunkt des großen Recherchevorgesprächs zur Vorbereitung der Zeremonie dem Auftragnehmer der Fragebogen vom Auftraggeber nicht korrekt ausgefüllt als Word- (oder Open-Office)-Datei übermittelt worden sein und somit nicht in elektronischer Form vorliegen, wird wegen des dadurch erhöhten Arbeitsaufwandes automatisch eine zusätzliche Servicegebühr von 40,00 € in Rechnung gestellt. Inhalte des Fragebogens und der Gespräche werden vom Auftragnehmer diskret behandelt und – ausgenommen im Rahmen der Trauungszeremonie  - nicht an Dritte weitergegeben. Der Auftraggeber kann zudem ausdrücklich festlegen, welche Inhalte nicht im Rahmen der Trauungszeremonie erwähnt werden sollen. Eine dauerhafte Datenspeicherung der Gesprächsnotizen über den Trauungstermin hinaus finden nicht statt.

7. Übernachtung: Ist eine Übernachtung vertraglich vereinbart, so sorgt der Auftraggeber für Reservierung und Bezahlung der benötigten Hotelzimmer (für den Redner und ggf. die Zeremonieassistentin) inkl. Frühstück in Hotels der Mittelklasse möglichst nah am Veranstaltungsort.

8. Unmittelbar vor und nach der Zeremonie: Falls nicht anders vereinbart, erscheint der Auftragnehmer bis spätestens 15 Minuten vor dem vereinbarten Beginn der Trauungszeremonie vor Ort, bei evtl. zusätzlich gebuchter Technik entsprechend früher. Der Aufbau der Technik findet, falls nicht anders vereinbart, zeitnah bis etwa 15 Minuten vor der Zeremonie statt, der Abbau direkt nach Beendigung. Der Bereich / Raum, in dem die Zeremonie stattfindet, muss dem Auftragnehmer für diesen Zeitraum frei zugänglich sein. Für zur Anreise bzw. Anlieferung benötigte Fahrzeuge sind kostenfreie Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes zu stellen (bzw. die Parkgebühren zu zahlen). Sollte kein geeigneter Parkplatz  vorhanden und der Auftragnehmer daher gezwungen sein, verkehrswiderrechtlich zu parken bzw. zu halten, so sind sämtliche Folgekosten (Verwarnungsgelder, Abschleppgebühren etc.) durch den Auftraggeber zu tragen.

9. Erschwerniszulagen: Sollte (bei nicht gebuchter Zusatztechnik) ein Fußweg von fünf Minuten oder mehr zum Zeremonieort nötig sein, so werden dafür Gebühren entsprechend des aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnisses des Auftragnehmers erhoben (derzeit je angefangener 5 Minuten 10,00 €). Ein Fußweg von mehr als 10 Minuten wird von Seiten des Auftragnehmers nicht akzeptiert, sofern das nicht zuvor mitgeteilt und gesondert vertraglich geregelt wurde. Der Auftragnehmer kann dann bei vollem Honoraranspruch die Durchführung der Zeremonie verweigern bzw. diese verkürzen.
Für folgende Sonderfälle werden – auch wenn vorab z.B. mangels Informationen über die örtlichen Gegebenheiten nicht vereinbart – für Auf-/Abbau von evtl. zusätzlich gebuchter Technik (gilt nur für Beschallungsanlagen und erweiterte Lichttechnik, nicht für bis zu zwei Floorspots) Erschwerniszulagen entsprechend der aktuell gültigen Preisliste von Xpress Michael Laumen berechnet (derzeit je Erschwernisgrund 25 €: a) die Entfernung vom Haltepunkt der die Technik anliefernden Fahrzeuge zum Aufbauplatz für die Technik beträgt mehr als 25 Meter (gestaffelt 25 € je weitere 25 Meter), b) der Aufbauplatz befindet sich nicht im Erdgeschoss und ein Fahrstuhl für die Überbrückung des gesamten Höhenunterschieds steht nicht zur Verfügung bzw. es müssen mehrere Fahrstühle genutzt werden (mehrmaliges Umladen der Geräte), c) eine Ladekante (z.B. an einer Rampe) o.ä. von mehr als 0,80 m Höhe ist beim Transport der Geräte zu bewältigen, d) der Transport bzw. Aufbau / Abbau der Geräte kann wegen Behinderungen (z.B. im Weg stehende Personen oder Gegenstände, zu enge Durchgänge) nur mit erheblichem Zeitverzug vonstatten gehen (sofern das vorher bekannt ist und zu einer – kostenpflichtig- früheren Anfahrt führt – ansonsten kann es zu einer verzögerten Anfangszeit führen, die der Auftragnehmer nicht zu verantworten hat) bzw. sofern das zu einem verzögerten Abbau führt. Werden die unter a) bis d) genannten Gründe nicht zuvor dem Auftragnehmer mitgeteilt, ist er berechtigt, die Zeremonie zu verkürzen, falls Nachfolgetermine ansonsten gefährdet werden. Die Honorarforderung bleibt in diesem Falle bestehen.

10. Die Zeremonie: Der Trauungsredner setzt die vorab fixierten Wünschen des Auftraggebers bzgl. des Ablaufs der Zeremonie im Rahmen des gewählten Zeremoniemodells (siehe Preis- und Leistungsverzeichnis) bestmöglich um. Für die Durchführung der Zeremonie gilt aber die künstlerische Freiheit, d.h. die Art der Durchführung und Bestandteile der Rede (Ausgenommen: Straftatsbestände wie Beleidigung, Volksverhetzung u.ä.sowie das offensichtliche Ignorieren von vorab schriftlich geäußerten Wünschen bzgl. bestimmter Redeinhalte) können nicht Grund für eine nachträgliche Mängelrüge sein. Abweichungen vom schriftlichen Rede-Manuskript des Trauungsredners sind möglich und nicht ungewöhnlich.

Das Rede-Mauskript - das das Brautpaar auch nach der Zeremonie ausgehändigt bekommt, sofern dies Bestandteil der gebuchten Leistungen ist ist; bzw. falls die unter Punkt 2 der AGB definierte Rede-Manuskriptübergabe stattfindet - umfasst in der Regel nicht die gesamte Rede eins zu eins, sondern dient als Leitfaden und ist daher nicht in allen Teilen komplett ausformuliert, insbesondere nicht im Einleitungs- und Schlussbereich.

Für Beiträge anderer Personen an der Zeremonie übernimmt der Trauungsredner keinerlei Verantwortung und Haftung.
Wenn der Beginn der Zeremonie sich ohne Schuld des Auftragnehmers  verzögert, so hat der Auftragnehmer das Recht, die Durchführung der Zeremonie zu verweigern bzw. diese zu verkürzen, wenn hierdurch die Einhaltung von Nachfolgeauftritten oder anderen Terminen gefährdet wird. Die Honorarforderung bleibt in diesem Falle bestehen. Wenn kein Termindruck besteht, kann die Zeremonie gegen Aufpreis (siehe Preis- und Leistungsverzeichnis) mit Verspätung beginnen.

11. Mitschnitt: Mitschnitte der Trauungszeremonie auf Tonträgern bzw. Videoaufnahmen dürfen nur für private Zwecke und nur im Rahmen der Bestimmungen der jeweiligen gewählten Zeremoniebausteine (Siehe Preis- und Leistungsverzeichnis) angefertigt und genutzt werden. Eine kommerzielle Nutzung bzw. Veröffentlichung im Internet oder anderen Medien ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Trauungsredners strikt untersagt. Der Auftragnehmer behält sich hierzu Schadenersatz- und weitere Ansprüche vor.

12. Voraussetzungen für die Durchführung der Zeremonie: Der Trauungsredner muss während der Zeremonie vor Regen, frontal von vorne kommender Sonneneinstrahlung und anderen störenden Witterungseinflüssen geschützt sein (insbesondere ist bei Temperaturen von mehr als 30 Grad im Schatten ein Stellplatz in direkter Sonne nicht akzeptabel), sonst kann er die Durchführung der Zeremonie verweigern bzw. nicht für eine ordnungsgemäße Zeremonie garantieren. Bei evtl. gebuchter Technik ist ein ausreichend abgesicherter Stromanschluss im Bereich der Stellfläche der Technik notwendig. Die Stellfläche muss für die jeweilige Technik ausreichend dimensioniert sein. Die Technik (auch von vermittelten Künstlern mitgebrachte Technik) muss in jedem Fall absolut wasserdicht überdacht und geschützt vor Spritzwasser, seitlich einfallendem Regen, aufwirbelndem Staub, direkter Sonneneinstrahlung und anderer für die Technik schädlicher Einflüssen stehen. Die Umgebungstemperatur darf nicht niedriger als +10 Grad und nicht höher als + 35 Grad sein. Sollten diese Aufbau- und Betriebsbedingungen dem Auftragnehmer nicht ermöglicht werden (können), so hat er das Recht, den Aufbau bzw. Auftritt zu verweigern bzw. abzubrechen, wobei die Honorarforderung bestehen bleibt. Für Schäden, die durch unzureichende Aufbau- bzw. Betriebsbedingungen entstehen, haftet der Auftraggeber.

13. Technik: Sollte durch einen vom Auftragnehmer nicht zu verantwortenden Defekt eine von ihm zur Verfügung gestellte technische Einrichtung nicht oder nur unzureichend arbeiten, so bemüht sich der Auftragnehmer um Behebung des Schadens bzw. Ersatz, haftet aber in keinem Fall für Folgeschäden z.B. Ausfallhonorar anderer Künstler. - Die Technik des Auftragnehmers darf nicht von Unbefugten bedient werden.

14. Haftung:
Schäden an evtl. zusätzlich gebuchter Technik des Auftragnehmers, die der Auftraggeber bzw. Gäste von ihm zu verantworten haben, werden vom Auftraggeber in voller Höhe getragen. Da die Technik dem Auftraggeber mietweise für die Dauer der Zeremonie sowie die Auf- und Abbauzeiten zur Verfügung gestellt und mit dessen Einwilligung an den jeweiligen Stellen aufgebaut wird (wobei es als Zustimmung gilt, wenn es keinen ausdrücklichen Widerspruch seitens des Auftraggebers gibt), haftet der Auftraggeber für sämtliche Schäden körperlicher oder materieller Natur, die ihm oder Dritten durch vom Auftragnehmer mitgebrachte technische Geräte oder Aufbauten entstehen (z.B. umstürzende Geräte, Stative usw.), sofern der Auftragnehmer die Schäden nicht mutwillig oder grob fahrlässig selbst verschuldet hat; und auch für Schäden an der Technik durch Feuer, Überschwemmung, andere Naturkatastrophen, Witterungseinflüsse, aufgewirbelten Staub/Dreck oder Diebstahl.

15. Konventionalstrafe: Als Konventionalstrafe wird gegenseitig für den Fall der schuldhaften Vertragsverletzung das laut dem Vertrag zu zahlende Honorar (ohne Anfahrtsgebühren) vereinbart. Weitere Schadensersatzansprüche sind damit ausgeschlossen mit Ausnahme etwaiger dem Auftragnehmer durch die Vertragsverletzung entstandener weiterer Aufwendungen, Reisekosten und -spesen.

16. Verpflegung: Der Auftraggeber stellt bzw. zahlt die Erfrischungsgetränke (inkl. Kaffee), die der Auftragnehmer und die für die zur Erbringung der Vertragsleistung benötigten Begleitpersonen in der Zeitspanne zwischen 30 Minuten vor und 30 Minuten nach der Zeremonie zu sich nehmen. Für den Redner ist ein Glas Wasser am Rednerpult bereitzustellen.

17. Termin- oder Ortsverlegung: Eine Terminverlegung oder Verlegung des Veranstaltungsortes ist grundsätzlich nur mit Zustimmung beider Seiten möglich. Falls der Auftraggeber den Termin mit Zustimmung des Auftragnehmerrs auf eine andere Zeit oder einen anderen Ort verlegt, fallen administrative Kosten in Höhe von 50,00 € an.  

18. Gebühren und Bewilligungen:. Gebühren aller Art in Zusammenhang mit der Trauungszeremonie (z.B. evtl. auch GEMA / GVL)  und ggf. Veranstaltungsversicherungen sind Angelegenheit des Auftraggebers. Der Auftragnehmer geht in jedem Fall davon aus, dass der Auftraggeber das ordnungsgemäß geregelt hat und haftet auch nicht für Strafen, Gebühren o.a. Folgeschäden., die durch eine nichtordnungsgemäße Handhabung ausgesprochen werden. Findet die Veranstaltung außerhalb Deutschlands statt, trägt der Auftraggeber Sorge für sämtliche erforderlichen Arbeits-, Aufenthalts- und Zollgenehmigungen und -gebühren des Auftragnehmers bzw. der vom Auftragnehmer vermittelten Künstler und die rechtzeitige Zustellung der benötigten Dokumente vor Anreise.

19. Gagengeheimnis:
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, keinem Dritten Auskunft über das vereinbarte Honorar zu geben, es sei denn, dass man gesetzlich dazu verpflichtet ist. Bei Zuwiderhandlung wird die vereinbarte Konventionalstrafe fällig.

20. Rechtsbeziehungen: Die Rechtsbeziehungen der Vertragspartner unterliegen deutschem Recht. Sind einzelne Bestimmungen dieses Vertrages anfechtbar oder unwirksam, so wird die Gültigkeit dieses Vertrages im übrigen hierdurch nicht berührt. Ergänzend zum Vertrag und den AGB gelten die Bestimmungen des BGB. Für alle Streitigkeiten aus dem getroffenen Vertrag wird das am Wohnsitz des Auftragnehmers zuständige Gericht als Gerichtsstand vereinbart.

21. Nebenabreden und Streichungen: Mündliche Nebenabreden haben keine Gültigkeit. Änderungen und Ergänzungen bedürfen in jedem Fall der Schriftform. Nachträgliche Streichungen im Vertrag und den AGB gelten als nicht erfolgt. Punkt 21 kann nicht gestrichen werden.

22. Savatorische Klausel: Sollten diese AGB oder Teile davon gegen geltendes Recht oder gesetzliche Bestimmungen verstoßen, so gilt die savatorische Klausel: Sollten einzelne der vorherstehenden Bestimmungen nicht gültig oder (schwebend) rechtlich unwirksam sein oder werden, werden alle übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die unwirksamen Bestimmungen müssen so umgedeutet werden, dass ihr Zweck in rechtswirksamer Weise erfüllt werden kann. Punkt 23 der AGB kann nicht gestrichen werden.



AGB gültig für alle Trauungszeremonien, die ab dem 01.01.2016 stattfinden.            St.Nr. 117/5223/1164