22.6.2012 Barth
Wir packen endlich das Boot im Maitim Center Barth. Um 16:20 steht der Mast endlich nach einigen Schwierigkeiten mit dem Toplicht. Ich musste es auf Grund eines Hagelschadens austauschen. Wir bleiben die Nacht über in Barth und am nächsten Vormittag geht's dann vorwiegend unter Motor über den Bodden. (Strecke ca 6 sm).
Gegen 15:00 Uhr legen wir im Yachtclub Zingst an. Ein schöner kleiner Anleger. Wir zahlen 11,50€ für 7 m und 3 Personen.

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24.6.2012 Zingst
 9:45
geht's los - mal unter Segel, mal mit Motorhilfe. Vor Barhöft kurz aufgelaufen,- zu Glück problemlos wieder freigekommen. Dann frischt der Wind auf, so dass wir mit 5-6 Kn durchs Hiddensee-Fahrwasser laufen. Allerdings regnet es den ganzen Tag wie aus Eimern.  Das war zwar auch angesagt, aber wir hatten nicht damit gerechnet, dass es gar nicht wieder aufhört. So langsam ist alles durchnässt.
Gegen 17:00 Uhr laufen wir in Schaprode ein. (8 € incl. Strom).  Abends frischt der Wind noch weiter auf, so dass wir das Boot nach dem Essen nochmal umlegen müssen, damit es nicht so auf den Schwimmsteg drückt.
Endlich hat es aufgehört zu regnen.

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25.6.2012 Schaprode
Etwas unfreiwilliger Hafentag. Westwind 6-7 hindert uns an der Weiterfahrt. Eine Besserung ist vorerst nicht in Sicht. Wir  beschäftigen uns damit unsere Sachen zu trocknen. Gar nicht so einfach, wenn es alle 15 min erneut regnet.
Abends gibt Bratwurst im Sturmkocher. Es dauert ewig, weil es so windig ist. Da bekommt das Wort "Sturmkocher" eine ganz neue Bedeutung. Leider liegt man im Hafen Schaprode bei Westwind nicht sehr ruhig. Nachts muss ich raus um die Fender hochzubinden.
Vorteil ist, dass der kleine Einkaufladen nicht weit entfernt ist.
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26.6.2012  Schaprode
Zuviel Wind, um weiterzufahrn. Schade. Wir laufen zum Campingplatz. Abend spielen wir 2 Runden Skat. Die Nacht wird sehr unruhig. Ich musste mehrmals raus um die Leinen zu kontrollieren. In Böen war 9 angesagt.
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27.6.2012  Schaprode
Immernoch zu viel Wind um abzulegen. So langsam wird es öde, denn eigentlich ist Schaprode nur ein riesiger Parkplatz für die Hiddenseebesucher.  Abends flaut es ab. Es ist zu spät um abzulegen. Im Hafen wird Fußball auf Großbildleinwand übertragen.- Portugal- Spanien. Spanien gewinnt und ist damit im Finale.
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28.6.2012  Schaprode
Endlich hat der Wind nachgelassen. Gegen 10:00 legen wir ab. Ich hab es so eilig, dass Simon beim Ablegemanöver nicht schnell genug an Bord springt und zunächst  auf dem Steg bleibt. Beim 2. Versuch klappt dann alles. Der Wind flaut ab, so da
Wiek auf Rügen
ss wir teilweise ziemlich durch's Fahrwasser dümpeln. Insgesamt bringen wir es aber für die Gesamtstrecke bis Wiek (13 sm) auf immerhin 3,7 Kn. Wir machen im Nordhafen von Wiek fest.
 Alles neu, Übernachtung, Strom, Wasser Duschen und sogar WLAN all incl. 9€. Ein guter Kurs. Abends gehen wir ins Hafenbistro und schauen Fußball. Deutschland verliert im Halbfinale gegen Italien mit 2:1 und ist raus.

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29.6.2012  Wiek
Wir leihen uns Fahrräder, fahren nach Breege und Juliusruh (insgesamt ca. 15. km). Schöne Tour mit Super Fahrradwegen.
Abends gibt es noch ein ordentliches Gewitter mit Stromausfall.

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30.6.2012  Wiek
Nach dem Frühstück legen wir ab mit Ziel Vitte (Hiddensee). Fast ohne Wind dümpeln wir durchs Fahrwasser und müssen den Motor anschmeißen. In Vitte ist es wie immer prima. Abends nutzen wir den Grillplatz am Hafen.
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1.7.2012 Vitte
7:45 DP07: Es wird eine Windwarnung für das Seegebiet um Rügen durchgegeben. Wir verschieben unseren Törn um Kap Arcona um einen Tag und verbringen den Tag auf Hiddensee. Etwas Einkaufen, ein bißchen Strand.
Abends ist noch Endspiel. Ich gucke in der Buhne. Spanien wird Europameister.

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2.7.2012 Vitte
Der Tag ist günstig. Um 9:45 legen wir ab mit Ziel Glowe. Um 11:00 Uhr passieren wir die Fahrwassertonne 1 nördlich von Hiddensee und sind auf der Ostsee. Nun geht es Richtung Kap Arcona, dass wir um 14:45 erreichen. Leider ist der Wind zwischenzeitlich komplett eingeschlafen.
Kap Arcona


Der Motor läuft mit. Dann gegen 15:30 frischt der Wind wieder etwas auf, so dass wir die restliche Strecke bei halben Wind mit etwa 4 Kn segeln.
Um 17:45 Uhr nach fast 8 Stunden und über 25 sm legen wir in Glowe an. Der Hafen ist schön gelegen mit Blick auf Arcona und die Kosten liegen moderat bei 10 € incl. Strom. Es gibt einen Nettomarkt in der Nähe des Hafens. Zu Abend gehen wir noch essen in der Ostseeperle essen.



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3.7.2012 Glowe
Hafentag ist angsagt. Nach gemütlichem Frühstück ist ersteinmal faulenzen angesagt. Dann gibt es "fisch and chips" und wir frischen auf dem Rückweg unsere Vorräte auf.
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4.7.2012 Glowe
7:45 Uhr DP07 läuft nicht offensichtlich ist die Funkstation Arcona kaputt. Lt. Windfinder ist heute ein gutes Wetterfenster zum weiterfahrn. Gegen 10:00 legen wir ab.Die Welle ist hoch, der Wind ist schwach. Bis hinter Lohme muß der Motor mitlaufen. Dann frischt der Wind auf und wir lassen Sassnitz querab liegen.
Mit voller Besegelung geht es mit 4-5 Kn durchs Prorer Wiek. Die Welle ist zwischen 0,5 und 1,5 m,  - grenzwertig für unser 7m- Schiff.
Nach über 30 sm laufen wir gegen 18:30 in Thiessow ein und machen zwischen 2 Fischkuttern fest. Der Hafen ist klein, der Hafenmeister sehr nett aber die Sanitäranlagen lassen zu wünschen übrig.

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5.7.2012 Thiessow
Als erstes bemerken wir, dass uns in der Nacht die Fahne geklaut wurde. Echt ärgerlich. Provisorisch befestige ich die "EM-Fahne" mit Kabelbindern im Achterstag. Nach dem Frühstück laufen wir aus. Der Wind steht günstig, so dass wir keinen Motor brauchen. Im Fahrwasser laufen wir auf. Das mit der Betonnung sollte man hier anscheinend sehr genau nehmen. Wir holen das Kiel auf und der Motor zieht uns raus. Gegen 13:00 Uhr legen wir nach 11 sm in Lauterbach in der Marina "Im Jaich". Hier ist es etwas teurer aber sehr schön gelegen. Da wir ein paar Tage bleiben wollen, ist das eine gute Gelegenheit das Schlauchboot aufzublasen.
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5.7.2012 Lauterbach
Lauterbach ist prima. Es ist der wärmste Tag des Urlaubs. Wir machen uns auf den Weg ins 2-3 km entfernten Putbus. Vom Bahnhof direkt am Hafen geht es mit dem "Rasenden Roland" nach Putbus. Wir laufen einmal durch den Cirkus gehen am Schwanensee noch Cafe trinken und machen uns wieder auf den Weg zum Hafen. Diesmal wird gelaufen.
Auf dem Rückweg finden wir noch EDEKA um unsere Vorräte auzufrischen.
Endlich im Hafen angekommen, fahr ich mit Simon im Schlauchboot baden. Das Wasser hat sich nun endlich auf 17 ° C erwärmt. Direkt neben dem Hafen gibt es eine Badeplattform der Segelschule. Nach dem baden packen wir unseren Bordgrill und machen uns auf den Weg zum Grillplatz. Natürlich sind wir nicht die ersten und müssen uns dazwischenquetschen. Ist aber alles kein Problem.

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7.7.2012 Lauterbach
Auf Grund andauernden Regens (8:00 - 14:30 Uhr) verschieben wir die Weiterfahrt. Es wird gelesen oder im Internet gesurft. Was soll man auch sonst machen bei dem Wetter.
Nachmittags, nach dem es aufgehört hatte zu regnen, gehen wir in den Hafen Fish and Chips essen. Eine gute Portion, so dass wir das Abendbrot ausfallen lassen können.

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8.7.2012 Lauterbach
Nach dem Frühstück legen wir ab. Dabei haben wir ein kleines Problem, weil das Schlauchboot am Heck stört. Der Wind weht mit 2-3 Bft. aus SO. Hart am Wind segeln wir in Richtung Strelasund. Im Fahrwasser angekommen haben wir halben Wind, der leicht auffrischt. Ich berge das Groß, doch nur mit Genua ist es dann auch zu langsam. Also wieder hoch mit dem Tuch. Mit 6 Knoten über Grund rauschen wir Richtung Stralsund.
Kurz vor der Klappbrücke gegen 16:00 legen wir noch eine Badepause ein. Die Brücke öffnet erst um 17:20. Das passt gut. Gegen 18:00 Uhr legen wir dann nach 25 sm im Hafen von Altefähr an.

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9.7.2012 Altefähr
Der Wind hat aufgefrischt, so dass wir kurzer Hand beschließen nicht weiterzufahren.
Es
gibt hier einen Kletterpark. Nach 2 Stunden Klettern geht es ins Strandcafe auf ein Stück Kuchen. Weiterfahren lohnt sich heute nicht mehr - der Wind weht in Böen bis 7 Bft aus SW.
Nach dem Abendessen gehen wir noch auf ein Bier ins "Hol über".
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10.7.2012 Altefähr
8:20 Uhr DP07 verpennt. Egal, denn wie müssen so oder so heute nach Barth. Das sind lt. Karte 25 sm. Das Wetter könnte besser sein. 5 Bft ziemlich genau von vorne.
11:30 Uhr Ableger. Nur mit Genua nach West. Direkt hinter der Fahrwasserspaltung nach Hiddensee mussten wir aufgeben. Wir mussten leider das Segel einholen, weil der Kurs gegen an nicht mehr gehalten werden konnte, und  im engen Fahrwasser direkt gegen den Wind motoren.
Hinter Barhöft wurde es dann ruhiger, doch der Wind kam weiterhin genau gegenan.
Also weiter unter Motor.
Auf dem Grabow wird es noch einmal etwas ruppig.
Gegen 17:00 Uhr erreichen wir den Hafen von Barth.
Die Tour ist nun echt zu Ende und wir fangen an das Schiff aufzuräumen, denn morgen geht es auf den Trailer.
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11.7.2012 Barth
Aufstehn, Frühstücken, Aufräumen, Mast legen, Gegen 1:00 Uhr geht's auf den Trailer. Nach einem kleinen Imbiss im Barther Hafen machen wir uns auf den Rückweg zum Plauer See. Nach etwas mehr als 2 Stunden kommen wir auf dem Gelände der Segelschule Plau an.
- Törnende


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