Suchergebnisse

Bewertung in Suchmaschinen

Die Reihenfolge der Listung 

     

Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.

Jürgen Wegmann
Fußballprofi

 

Reihenfolge der Suchergebnisse

Bleibt noch die Frage offen, in welcher Reihenfolge die Fundstellen angezeigt werden. Mit anderen Worten: Wo steht Ihre Präsenz in der Ergebnisliste, wenn ein für Sie wichtiges Suchwort aufgerufen wird? Nach dieser Antwort sucht letztendlich jeder Betreiber, der seine Präsenz im Internet positionieren will – und keiner kennt sie. Man hat zwar gewisse Kriterien, aber es ist klar, dass die Details von jeder Suchmaschine geheim gehalten werden. Sie will damit Manipulationen oder unfairen Strategien vorbeugen, denn ein vorderer Platz bei den Suchmaschinen ist ein Gewinn für den Anbieter einer Präsenz.

Google hat die Berechnungsmethodik zwar veröffentlicht, das Dokument ist aber inzwischen auch schon 8 Jahre alt. Der sogenannte Ranking-Algorithmus wird laufend modifiziert und weiter entwickelt. Das Ziel bleibt nach wie vor, dem Sucher möglichst treffsicher die Seiten in der Reihenfolge zu listen, die seinen Suchkriterien bestmöglich entsprechen. Hier ist das Ursprungsdokument von Google: Link zu Google.pdf.

Um ein Gespür zu bekommen, wie eine Seite bewertet wird, teilen wir das Thema in zwei Untergruppen. Eine davon befasst sich mit der Seite selbst und führt zu „on page“-Kriterien. Das war im übrigen auch die Bewertungsmethode der ganz alten Suchmaschinen. Sie schauten nach, welche Worte in den verschiedenen Bereichen einer Seite vorkamen – also im Titel, in der Beschreibung, den Überschriften und dem normalen Text, usw. Je nach Platzierung wird das Vorkommen gewichtet. Es ist heute noch ein Teil jeder Bewertung, denn logischerweise kann ein Suchbegriff nur dann positiv bewertet werden, wenn er überhaupt auf der Seite erscheint. Damit wird jedem Begriff der sogenannte IR-score (IR = Information Retrieval) zugeordnet.

Die zweite Gruppe sind die „off-page“-Kriterien. Kurz gesagt wird bewertet, wie oft und von wem eine Seite verlinkt – und demnach empfohlen – wird und wie die Besucher von anderen Seiten auf die analysierte Seite kommen. Die Suchmaschine delegiert die Bewertung an die Internet-Community zurück. Indirekt bewerten diejenigen, die eine Seite zitieren, wie wichtig ihnen diese Präsenz ist. Diese „off-page“-Kriterien hat Google als PageRank bezeichnet.

Beide Untergruppen – IR-score und PageRank – werden miteinander kombiniert und bilden den Relevanz-Wert für die Seite oder das Dokument.

Selbstverständlich gibt es noch immer Nachteile in dieser Methode, zum Beispiel kann die Qualität der verlinkenden Seiten manipuliert sein. Trotzdem wurde die Qualität der Suchergebnisse von Jahr zu Jahr gesteigert. Heutzutage kann man einigermaßen sicher sein, dass Seiten, die dem Surfer viele, nutzbringende Informationen bieten, von den Suchmaschinen auch tatsächlich ganz vorne angezeigt werden.