Wir über uns

 
 
Einige Gründungsmitglieder des Vereins erhielten am 7. November 2003 via E-Mail einen Hilferuf mit der Überschrift „Tiere in schrecklicher Not im Tierheim Kusadasi in der Türkei“.
Wir überwiesen an den Verfasser des Hilfegesuches Geld. Aber bald danach kam ein weiterer Aufruf nach finanzieller Unterstützung. Wir beschlossen dem Tierasyl in Kusadasi, über einen eigens dafür gegründeten Verein, dauerhaft zu helfen.
 
Die Gründungsversammlung des Vereins fand am 13.3.2004 statt. Der Verein TierInsel - Umut Evi e.V. wurde am 6.1.2005 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Wetzlar unter der Nr. 1794 eingetragen.
Der Name TierInsel leitet sich vom Namen der kleinen Insel Güvercinada (Taubeninsel) vor der Küste von Kusadasi ab, später wurde aus Taubeninsel „Vogelinsel“. Treffend für unsere Arbeit nennen wir uns daher „TierInsel“. Der Zusatz „Umut Evi“ ist türkisch und bedeutet „Haus der Hoffnung“.  
Miriam Rehbein, eine junge alleinstehende Hamburgerin, arbeitete von 2004 bis Mitte 2007 unentgeltlich für die „TierInsel“ als Hilfsperson im Tierasyl Kusadasi in der Türkei. Ohne bestimmte Menschen gäbe es den Verein heute nicht mehr. Miriam ist eine dieser Personen. Eine weitere dieser Personen ist Karin Campbell. Derzeit aktiv als Revisorin. Sie hat sich, mit einem enormen Durchhaltewillen in der problematischen Anfangszeit, für die Aufbauarbeit der TierInsel engagiert.

Zu Beginn unserer Arbeit in der Türkei konzentrierten wir uns ausschließlich auf das städtische Tierasyl, in dem zeitweise bis zu 400 Hunde ein erbärmliches Dasein fristeten. Inzwischen hat die Stadt Kusadasi ein neues Tierheim erbaut, das so genannte „Kusadasi Council Dog Rehabilitation Centre“, in dem sowohl Hunde und Katzen untergebracht sind.
Seit Errichtung des neuen Tierheims (2008) haben wir uns das Ziel gesetzt, Auslandtierschutz nach der Vorgabe der Weltgesundheitsorganistion (WHO, Guideline for Dog Population Management, Geneva 1990) zu betreiben. Sie ist bekannt unter der Bezeichnung „Neuter and Release“- „Einfangen-Kastrieren-Auswildern“. Diese Handlungsweise gilt als die sinnvollste und nachgewiesen beste um das Leid der Straßentiere dauerhaft zu vermindern.  

In Mordogan ist es uns seit 2011, in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, insbesondere dem Bürgermeister, gelungen einen nachhaltigen Tierschutz für die Straßentiere zu etablieren. Noch in 2009 fanden in Mordogan Massentötungen an Straßentieren statt.


Wir werben für Spenden nicht mit dramatischen oder tränenrührenden Berichten und blutigen, grausamen oder herzzerreißenden Bildern. Wir sind bestrebt guten und nachhaltigen Tierschutz in den jeweiligen Einsatzorten zu betreiben. Die wichtigsten Grundlagen dafür sind u.a. die absolut vertrauenswürdig und gut arbeitenden Hilfspersonen des Vereins vor Ort und die kooperative Zusammenarbeit mit den Behörden.
Eine dauerhafte Besserung für die Straßentiere kann nur erreicht werden, wenn wir dafür die türkische Bevölkerung gewinnen.
 

Alle Funktionsträger, d.h. der Vorstand, die weiteren Aktiven und die Hilfspersonen vor Ort engagieren sich ehrenamtlich. Sie bekommen vom Verein kein Geld für ihre Arbeit.  
Darüber hinaus finanzieren diese Personen auch Aufwendungen des Vereins (z.B. Benzinkosten, Flug- und Reisekosten, Aufwendungen für die EDV und Schreibbedarf, Telefon,  Buchhaltungs- und Steuerberatungskosten, Rechtsberatungskosten, etc.) aus eigener Tasche.


Sie können also sicher sein –
Ihre Spenden und Mitgliedsbeiträge werden für den Zweck verwendet für den sie gespendet wurden: für die Hilfe für Straßentiere.
 
 
 
 
Gülü seven dikenine katlanir - Wer die Rose liebt, nimmt die Dornen in Kauf.
 
Türkisches Sprichwort
September 2012