Ipsala - Projekt zum Überleben






Ipsala/Türkei

Gibt es keine Tierfreunde vor Ort, die sich aktiv engagieren und vor allem selbst Zupacken und nicht nur jammern, klagen, anprangern, von Anderen fordern zu helfen -
dann sind auch uns die Hände gebunden.

Denn wer soll die Straßentiere füttern, wer bringt sie zum Tierarzt, wer versorgt sie nach einer Operation?

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, wie wenig es Sinn macht z.B. Futter zu kaufen, damit es dann die nicht bekommen, für die es gedacht ist.

Ipsala liegt uns am Herzen. Lange hat sich nichts bewegt. Der Bürgermeister hat bei unserem letzten persönlichen Besuch im Januar 2017 versprochen, Hundehütten bauen zu wollen. Sie auch Bürgern zur Verfügung zu stellen, zusammen mit einem Sack Trockenfutter, die einen Straßenhund adoptieren.

Wir waren glücklich über diese Vorschläge.
Aber dann war es still geworden. Engagierte Tierfreunde aus Ipsala selbst fehlen. Und die Tierfreunde aus Nachbarstädten haben selbst genug zu tun.

Alles was wir tun konnten, die Tierärzte Baris und Yener zu bitten, immer wieder mal vor Ort nachzusehen, wie es den Staßentieren geht. Die Tierarztpraxis von den Tierärzten ist nicht in Ipsala. Sie ist in Kesan.

Umso mehr freut es uns, dass sich kurz vor der kalten Jahreszeit doch etwas getan hat. In einem Presseartikel, den Baris uns zugesandt hat steht, dass der Landrat, der für Ipsala zuständig ist, 50 Hundehütten aufstellen hat lassen. Die gut gemeinten Worte des Bürgermeisters scheinen in diesem Bereich umgesetzt worden zu sein.

Beim nächsten persönlichen Türkeibesuch in 2018 werden wir auf jeden Fall auch Ipsala besuchen. Es zeigt sich, wie wichtig es ist, dass insbesondere die Vorstandsmitglieder und die Aktiven eines Vereins immer wieder selbst mit vor Ort sind, um Hand anzulegen, Gespräche mit Behörden zu führen, Kontakte zu knüpfen und vieles mehr.








Update Juni 2017: Liebe Tierfreunde, wir können, aufgrund der derzeitigen politischen Lage in der Türkei, momentan nicht nach Ipsala fahren, um uns vor Ort selbst ein Bild über den Zustand der Tiere in der Hundeauffangstation zu machen. Leider bleiben auch die sichtbaren Verbesserungen aus, die zugesagt wurden. Wir werden nicht locker lassen. Wir werden Ipsala weiterhin im Auge behalten.






Sofortmaßnahme/Notaufruf von heute, den 26.1. bis Mai/Juni 2017 -
es ist ein Überlebensprojekt -
bitte helft!

Im Mai 2016 wurden durch die TierInsel-Umut Evi 75 besitzerlose Tiere in Ipsala/Türkei kastriert. Bereits damals ist uns der schlechte Ernährungs- und Gesundheitszustand dieser Tiere aufgefallen. Besonders derjenigen die im „Tierheim“ der Stadt untergebracht sind. Im November 2016 haben wir das Hundeheim ein weiteres Mal aufgesucht. Ein erneuter Besuch fand im Januar 2017 statt.

Wir waren entsetzt über den Zustand einiger Hunde und die Situation im Tierheim. Viele Hunde die wir in der Zeitspanne von Mai bis Januar gesehen haben, leben wahrscheinlich nicht mehr. Etliche der verbliebenen Hunde sind in einem erschreckend schlechten körperlichen Zustand.

Mit diesem Projekt wollen wir eine Sofortmaßnahme für die Hunde im Tierheim und die Straßentiere in Ipsala starten.

Diese bezieht sich auf eine Intensivierung der Fütterung, die auch vom Bürgermeister der Stadt Ipsala Herrn Mehmet Kerman zugesagt wurde. Zudem haben wir ein befristetes gemeinsames Projekt zwischen der TierInsel – Umut Evi e.V. und zweier Tierärzte, Herrn Baris Kasimoglu und Herrn Yener Eker in Leben gerufen. Die Tierärzte, die eine Gemeinschaftspraxis für Kleintiere in Kesan betreiben, werden sich um die permanente medizinische Versorgung und die ausreichende Fütterung der notleidenden Straßentiere in Ipsala von heute bis Mai/Juni kümmern. Der Bürgermeister befürwortet ein Leben der besitzerlosen Tiere auf der Straße. Daher sollen alle Tiere im Tierheim, nach der Verbesserung ihres körperlichen Zustandes in Freiheit leben dürfen. Tierheime sollten nur zur gesundheitlichen Versorgung der Tiere genutzt werden, damit sie nicht zu Entsorgungsstätten werden.


Wir haben zugesagt die Materialien zu bezahlen, die sie für diese Arbeit benötigen: Medizin, Spezialfutter und Fahrtkosten. Die Tierärzte werden ihre Arbeit mit Berichten und Fotos dokumentieren, die wir jeweils in den öffentlichen Medien z.B. in Facebook einstellen.

Liebe Tierfreunde,

    bitte unterstützen sie das „Überlebensprojekt für die Straßentiere in Ipsala“ mit einer Patenschaft bzw. Einzelspenden.  

   TierInsel – Umut Evi e.V.

     VR-Bank Mittelhessen e.G.

       IBAN DE 30513900000079993107

  Swift/Bic VBMHDE5F

   Projekt: Ipsala