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Berichte 10/2014


Tagebuch einer Reise - Tierschutzfahrt in die Türkei


Max und Doris vom Vorstand der TierInsel – Umut Evi e.V. haben vom 17.10. bis 27.10.2014 wieder auf eigene private Kosten eine Tierschutzfahrt in die Türkei durchgeführt.

Sie haben dabei nicht nur einer neu gegründeten lokalen Tierschutzgruppe in Eceabat Tierfutter, Decken, Behandlungskäfige u.a. gebracht,  sondern auch mit anderen Tierschützern und Behörden neue Kastrationsprojekte vereinbart.

Nach dem Kastrationsprojekt in Xanthi  in Nordgriechenland soll die nächste Kastrationsaktion wieder in der Türkei stattfinden.


Bitte unterstützt die Kastrationsprojekte durch Spenden!

Bei Interesse könnt ihr Euch gerne bei uns melden, wenn ihr Zeit und Lust habt bei den Projekten mitzuarbeiten. Medizinisch ausgebildete Tierfreunde  sind sehr wertvoll als Helfer. Weiterhin Tierfreunde die die Straßentiere nach der Operation betreuen und versorgen wollen und Tierfreunde mit viel Geduld, die Straßentiere einfangen.  


Nachdem wir am 17.10. am Abend von München Richtung Ancona mit unserem VW Transporter aufgebrochen waren, kamen wir in den frühen Morgenstunden beim Fährhafen an.

Nach beinahe 800 km Nachtfahrt ist man todmüde. Jeder Schlafplatz wird angenommen, selbst wenn man auf Behandlungskäfigen und Futtersäcken liegen muss.

Mittags geht die Fähre von Ancona Richtung Griechenland und in den frühen Morgenstunden des darauffolgenden Tages legt die Fähre in Igoumenitsa/Griechenland an.

Am Abend passierten wir die türkische Grenze ohne Schwierigkeiten. Wir fuhren noch nach Enez zu unserem 1. Termin mit Tierschützern. Noch am Abend fand ein Treffen satt.




Beschreibung der Bilder:
.... immer wieder wurden Cafepausen eingelegt.....das ist guter italienischer Cappuccino.....
 .....wir sind in Ancona am Fährhafen angekommen..... jetzt sind wir todmüde........
.... die Fähre..... viele LKWs und Autos werden eingeladen....
...cm-Einparken muss man können. Sonst werden die Einweiser sehr ärgerlich.....
...ach......


Beschreibung der Bilder:
.... wir sind Vegetarier. Es schmeckt gut
Griechische Süßteilchen an der Autobahnraststätte.
Die griechisch-türkische Grenze.
Rund um Enez brennt es. Felder werden bewusst angezündet. Was machen da nur die kleinen Tiere, die im Feld leben?
1. Station. Angekommen.
Enez. Der mit der Sonnebrille ist Max. Rechts außen Baris. Er organisiert die Kastrationsaktion im Frühjahr. Selma eine herzliche Tierschützerin aus Enez steht rechts neben Max. Alles Tierfreunde.



Enez gehört zur Türkei und liegt direkt an der Grenze zu Griechenland. Es liegt am Meer und in einer idyllischen Landschaft. Viele türkische Familien machen in Enez Urlaub, deshalb gibt es dort a...uch viele Ferien- und Sommerhäuser. Diese Kombination – im Sommer viele Touristen, wodurch Nahrung für Straßentiere abfällt, viele leerstehende Häuser im Winter, die Unterschlupf für Straßentiere bieten – führt auch in Enez zu einer sehr hohen Zahl von Straßentieren, für die es während der Wintermonate zu wenig Nahrung gibt. Die Mangelernährung wiederrum hat Infektionen, Krankheiten und auch den Hungertod zur Folge. Durch die Besitzer der Sommerhäuser werden auch oft Hunde und Katzen aus den Städten mitgebracht, die dann bei der Abreise in Enez zurückgelassen werden. Auch werden in Enez Straßentiere aus nahegelegenen anderen Städten ausgesetzt.

Zwei lokale türkische Vereine haben uns um Unterstützung im Kampf gegen dieses Tierleid gebeten. Zunächst ist eine, in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, größere Kastrationsaktion im Frühjahr 2015 geplant. Danach soll zur Behandlung und Kastration von Straßentieren eine Veterinärpraxis eingerichtet werden.

In Enez und in der umliegenden Region gibt es keinen Amtsveterinär, der sich um Straßentiere kümmert. Es gibt auch keinen niedergelassenen Tierarzt für Kleintiere.

Ist ein Tier krank oder verletzt wir es seinem Schicksal überlassen. Die Hilfe ist also dringend notwendig!

Wir wollen dieses Projekt nicht nur mit Hilfestellungen bei Organisation und Durchführung der Aktion unterstützen, sondern auch gerade finanziell. Die Kastration einer Hündin oder Katze verhindert zehnfaches Tierleid in der nächsten Generation. Dafür brauchen wir Ihre/Eure Hilfe - den Tieren zuliebe.

Spenden sie uns für diese Aktion – jeder Euro kommt unmittelbar und ausschließlich den Straßentieren zu Gute.


Beschreibung der Bilder:
Selma ist Vorsitzende des örtlichen türkischen Tierschutzvereins in Enez.
Baris. Er ist für uns die direkte Kontaktperson in Enez.
Welpen. So süß. Aber wie schaut ihre Zukunft aus? Werden sie die nächsten Monate überhaupt überleben? Wo sollen Sie Nahrung finden?
Díe Sommerhäuser sind nahezu alle leer.
Es gibt nur einen Weg den Tieren langfristig zu helfen - Es ist die Kastration der Straßentiere.
Größere Welpen. Wie lange werden Sie leben? Ein paar Wochen, ein paar Monate, 2-3 Jahre. Kaum länger.
Wir fahren am Vormittag des nächsten Tages weiter in Richtung Canakkale.


Am nächsten Tag fuhren wir weiter Richtung Eceabat.

Die Vorsitzende des Tierschutzvereins „ECEABAT SOKAK HAYVANLARINI KORUMA VE YASATMA DERNEGI“ Necla und weitere Aktive erwarteten uns in ihrem neu eingerichteten kleinen Büro in der Innenstadt. Vor dem Büro begrüßten uns Straßenhunde – wir wussten sofort, dass wir richtig sind. Petra, eine deutsche Tierschützerin, die mit ihrem Mann in Eceabat lebt, dolmetschte für uns. Die sympathischen Tierschützerinnen begeisterten nicht nur uns mit ihrem Engagement, ihren zukunftsorientierten Plänen, sondern sie hatten auch den Bürgermeister und die Stadtoberen von der Notwendigkeit einer Tierschutzarbeit überzeugt. Der Bürgermeister hatte sofort für uns die benötigten erforderlichen Bescheinigungen zum Grenzübertritt der Sachspendenlieferung ausgestellt. Zudem hat er neben dem kleinen Stadtbüro den Tierschützerinnen auch ein kleines Grundstück für die Tierschutzarbeit eingezäunt sowie einen großen neuen Container zur Verfügung gestellt.

Wir übergaben dem Team das mitgebrachte Futter, Behandlungskäfige sowie medizinisches Material.

Danach besichtigten wir das Freigehege, in dem derzeit vor allem alleingelassene Welpen betreut werden.

Wir hoffen, dass der Bürgermeister seine Zusagen einhält und bis Ende des Jahres einen Veterinär einstellt, der sich vor allem um die Straßentiere kümmern und kastrieren soll.

Soweit es unsere Sachspenden erlauben, werden wir diese Tierschutzgruppe weiter vor allem mit medizinischem Material unterstützen.

Noch am Nachmittag ging unsere Fahrt weiter Richtung Burhaniye um dort eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen.


Beschreibung der Bilder:
Das kleine Stadtbüro des Vereins in Eceabat.
Necla und Max mit einem kleinen Hund, der auf sein neues Zuhause wartet. Soweit uns bekannt ist, haben Necla und ihr Team dieses schon gefunden.
Von links nach rechts: Ein Teammitglied, Necla die Vorsitzende des Vereins, ein Teammitglied, Doris, Petra unsere Ansprechpartnerin für Eceabat, Ufuc die stellvertretende Vorsitzende des Vereins.
Unser Transporter war wieder mal bis zum Anschlag mit wichtigen Sachen beladen.
Der Ersatzreifen muss immer mit.
Hilfe beim Entladen. Der Wagen wird viel zu schnell leer.
Doris und Necla können sich nicht unterhalten. Aber das ist die interkulturelle Freundschaft - wenn auch ohne Worte.
Es flossen Tränen - so groß war die Freude.
Dosenfutter für Hund und Katz!
Es schaut nach viel aus - aber bald wird es aufgegessen sein.
Necla
Sie versorgt nicht nur ihre eigenen Babys. Sie gibt auch den anderen verwaisten Welpen Milch. Jetzt bekommt wenigstens auch sie gutes Futter.
Sie ist so geduldig.
Er ist ein wunderschöner Rüde. Sein linkes Vorderbein ist verletzt. Der Besiegte ist kein Stofftier sondern ein Welpe.
Der weiße Rüde kann das Vorderbein nicht belasten.
Oh, wie gut riecht denn das!
Zum Mitnehmen! Er hätte gut zu Max gepasst.
Doris mit Mama.
Necla, Petras Mann - auch engagierter Tierfreund und Petra. Die zwei kleinen Babykatzen sind verwaist und leben derzeit im Tierschutzbüro.





Auf der Strecke von Ipsala (Grenzübertritt Griechenland/Türkei) nach Mordogan liegt Burhaniye. Wir übernachteten dort im Camp Altin, einer traumhaft am Meer gelegenen, ruhigen und gepflegten Hotelanlage.

Am nächsten Tag haben wir für kurze Zeit das städtische Tierheim für Straßenhunde in Burhaniye besucht. Dieses wird von „Taro Germany e.V. “ betreut und mit finanziert.
Die 1. und 2. Vorsitzende dieser Tierschutzorganisation waren mit weiteren Aktiven aus Deutschland gerade vor Ort.
Moni, die 2. Vorsitzende, hat uns die Anlagen, die Gehege und die Tiere vorgestellt und es ist schön zu sehen, wie Straßenhunden mit Herz und Seele geholfen werden kann.

Leider liegt das Areal des Tierheimes auch neben einer Mulldeponie, wie es nahezu überall in der Türkei und in Griechenland der Fall ist. Allerdings ist somit aber auch die Gefahr der Beschwerden durch die Bevölkerung vermindert.

Danke Funda und Moni, dass ihr Euch für uns ein wenig Zeit genommen habt.

Und danke an das Team, dass sie "Cara" (ihr erinnert Euch an die ausgehungerte Straßenhündin nahe Gömnec (liegt zwischen Ayvalik und Burhaniye) gesucht, gefunden und aufgenommen haben.

Wir helfen dem Taro-Team auch gerne weiterhin mit logistischer Unterstützung. 


Am 21. Oktober, am späten Nachmittag, erreichen wir unser Ziel Mordogan.

Noch am Abend erfahren wir von Ipek, der Tierschutzkoordinatorin der Stadtverwaltung für Karaburun-Modogan, dass für den nächsten Tag ein Termin beim Bürgermeister geplant ist.




Bei dem Gespräch mit dem Bürgermeister und Ipek fungierte Sahan (sie engagierte sich bis 2013 im TierInsel-Helfer-Team in Mordogan) entgegenkommenderweise als Dolmetscher.
Die
Besprechung fand in einer entspannten und konstruktiven Atmosphäre statt.

Beide Seiten bedauerten, dass aufgrund der Umstände (Erkrankung Claudia, Neuwahlen, Zusammenschluss mit Karaburun) die Kommunikation nicht im erforderlichen Umfang erfolgte.
Erschwerend war hinzugekommen, dass Claudia, Hans, Aylin und Kaan in einem Mail vom 06.10.2014 an die TierInsel ihre Zusammenarbeit mit der TierInsel für beendet erklärten.

Deshalb wurde ein neuer direkter Weg der Verbindungsaufnahme zwischen dem Bürgermeister und der TierInsel vereinbart.

Herr Ahmet Cakir erläuterte, was er für den Tierschutz in Mordogan bereits in die Wege geleitet hat (Ausbau und Umzäunung des Shelter am Berg, Bereitstellen eines neuen Behandlungscontainers im Shelter, Kauf von Futter für die Tiere im Shelter, Anstellung von Aylin für die Betreuung der Straßentiere in Mordogan).

Des Weiteren beabsichtigt er zusätzlich zu Hasan, einen weiteren Amtsveterinär/in einzustellen, der/die sich nur um die Straßentiere von Mordogan und Karaburun kümmern und kastrieren soll.

Die TierInsel stellte klar, dass der Verein wegen der Kommunikationsprobleme andere Projekte begonnen habe und durchführen wird, sich aber nicht grundsätzlich aus Mordogan zurückziehen werde.
Vielmehr will die TierInsel im Herbst 2015, zusammen mit der Belediye bei Bedarf wieder eine Kastrationsaktion durchführen.

Anschließend besuchten wir den Shelter in Mordogan und sprachen mit Aylin.




Belediye baskani ve Ipek ile sürdürdügümüz konusmada Sahan bizi tercümanligi ile destekledi (kendisi 2013 yilina kadar Mordoganda TierInsel-yardim-ekibinde gönüllü olarak calismisti). Görüsme rahat ve yapici bir ortam icerisinde g...erceklesti.

Her iki taraf da (Claudia'nin hastalanisi, yeni secimler, Karaburunla birlesme gibi) uygun olmayan kosullar nedeniyle komünikasyonun gerektigi gibi sürdürülmediginden pismanlik duyduklarini acikladi. Zorlastirici olarak birde 06 Ekim 2014'de Claudia, Hans, Aylin ve Kaan'dan TierInsel ile calismalarini sona erdirdiklerini aciklayan bir email gelmisti.

Bu yüzden belediye baskani ile TierInsel arasinda aninda yeni bir görüsme randevusu organize edildi.

Ahmet Cakir bu görüsmede Mordoganda hayvanlari koruma amaciyla yaptiklarini anlatti (tepedeki barinagi genisletme ve citle ile cevirme isleri, barinaga tedavi konteyneri verilmesi, barinaktaki hayvanlara yem alimi, sokak hayvanlarinin bakicisi olarak Aylin Tezel'in göreve alinmasi).

Bunlardan baska bir de Hasani destekleyecek ve Mordogan ve Karaburundaki sokak hayvanlarini hadim edip tedavi edecek bir veterinerin daha görevlendirilecegini söyledi.

TierInsel buna karsilik, komünikasyon sorunlari yüzünden baska yerlerde yeni projeler baslattiklarini ve bu projeleri sona erdireceklerini, fakat Mordogana da sirt cevirmeyeceklerini acikladi.
Hatta TierInsel 2015 yilinin sonabaharinda Belediye ile birlikte, eger ihtiyac olursa, yeni bir hadim etme ve kisirlastirma projesi baslatmak istiyor.

Bu görüsmeden sonra Morodgandaki barinagi ziyaret ettik ve Aylin ile konusma firsatimiz oldu.


                                                                                    







Als wir am Shelter ankamen, war Aylin und Kaan gerade dabei den OP Raum für die vorgesehene Katzenkastration vorzubereiten.
Duygur, die frühere Amtstierärztin für Kleintiere in Karaburun führt die Kastration und Behandlung von Straßentieren in Karaburun und Mordogan jetzt in ihrer Freizeit durch.

Vielen herzlichen Dank Duygur für dieses Engagement!

Leider hatten wir nicht viel Zeit um miteinander zu reden und so vereinbarten wir für den nächsten Tag ein weiteres Treffen, wo wir vor allem für unsere Spender Bilder der Schützlinge im Shelter machen konnten.

Für den Vormittag des nächsten Tages wurde uns von der Stadtverwaltung vorgeschlagen, den Shelter in Karaburun zu besichtigen. Mordogan gehört seit der letzten Kommunalwahl zu Karaburun.



Barinaga geldigimizde, Aylin ve Kaan yapilacak olan kedileri kisirlastirma ameliyatinin hazirliklari icerisindeydi. Ameliyat odasini hazirliyorlardi.
Önceleri Karaburunda kücük hayvanlar icin resmi veteriner olan Duygur, artik bos zamanlarinda gönüllü olarak Karaburun ve Mordoganda sokak hayvanlarini kisirlastirip tedavi ediyor.

Bu büyük yardimi ve destegi icin ona icten tesekkür ediyoruz!

Ne yazikki sohbet etmek icin pek fazla zamanimiz yoktu. Bu yüzden ertesi gün tekrar bulustuk ve, öncelikle bagista bulunan insanlari hatirlayarak, barinakta bulunan hayvanlarin resimlerini cektik.

Ondan sonraki gün belediye meclisinden Karaburundaki barinagi ziyaret etme teklifi geldi. Son belediye secimlerinden beri Mordogan Karaburuna ait.

 .....das ist Duygur         

 



Wir wollten auch den Shelter in Karaburun besichtigen und Ipek hatte sich bereit erklärt uns ihn zu zeigen. Danke Ipek, das Du Dir dafür Zeit genommen hast.

Mit unserem VW Bus fuhren wir nach Karaburun und trafen uns mit Ipek vor dem Rathaus. Da die Straße zum Shelter voll spitzer Steine und steil ist, fuhren wir mit Ipek und Hasan (Amtsveterinär für Karaburun/Mordogan) in einem Auto der Belediye zum Shelter hoch.
Innerhalb und außerhalb des eingezäunten Areals leben Straßenhunde. Im Areal befinden sich ein Container, der für die tierärztliche Versorgung, Behandlung und für die Kastration von Straßentieren genutzt wird.

Der Shelter bietet für die Straßenhunde genügend Platz. 


Leider ist der Bodenbelag ebenso voller spitzer Steine. Wir haben Ipek sehr darum gebeten den Steinboden durch einen Betonboden ersetzen zu lassen. Er lässt sich mit Sicherheit besser reinigen und ist somit wesentlich hygienischer und für die Tiere angenehmer zum Liegen und um sich darauf zu bewegen. 


Betreut wird der Shelter in Karaburun seit Jahren von Sule.
Sie engagiert sich bei „Haytap“, einer großen türkischen Tierschutzorganisation.

Wir trafen Sule, als wir von unserem Besuch am Shelter zurückkamen. Sule erläuterte uns bei einer Tasse Kaffee ihre Probleme und ihre zukünftigen Ziele für den Tierschutz in Karaburun.

Wieder in Mordogan angekommen, fuhren wir zum dortigen Shelter.

Wir hatten Glück und trafen gerade noch rechtzeitig Aylin und Kaan an.


Karaburundaki barinagi da ziyaret etmek istemistik ve Ipek orayi bize göstermeyi kabul etmisti. Bize zaman ayirdigin icin cok sagol, Ipek.

 

Minibüsümüzle Karaburuna gittik ve Ipekle belediye dairesinin önünde bulustuk. Barinaga giden yol cok yokus ve sivri taslarla dolu oldugu icin, Ipek ile Hasan (Karaburunun/Mordoganin resmi veterineri) bizi belediyenin araci ile barinaga götürdüler. Cit ile cevrili olan alanin icinde ve disinda kimsesiz sokak köpekleri yasiyor. Alanin icerisinde, hayvanlari kisirlastirmak ve onlara tibbi tedavi saglayabilmek icin, bir konteyner bulunmakta.

 

Barinakta sokak köpekleri icin yeterince yer oldugunu gördük.

 

Fakat ne yazikki oradaki zemin de sadece sivri taslarla kapliydi. 

Ipekten bu sivri tasli zeminin yerine beton yer dösetmesini cok rica ettik. Bu sekilde hem temizlemesi hijyenik acidan daha iyi ve kolay olur, hem de hayvanlar icin üzerinde yatmak ve kaynasmak daha rahat olur.

 

Karaburunun bakimiyla yillardir Sule ilgileniyor. Kendisi, Haytap - hayvan haklari federasyonunda angaje oluyor.

 

Barinaktaki ziyaretimizden sonra Sule ile bulustuk. Bir fincan kahvede Sule bize yasadiklari sorunlari ve hayvanlari koruma amacli hedeflerini anlatti.

 

Mordogana vardigimizda, hemen oradaki barinaga gittik.


Sansliydikki, Kaan ile Ayline rastlayabildik.



Beschreibung der Bilder:
Der Shelter in Karaburun liegt an einem Berghang außerhalb der Stadt. Personen von links nach rechts:
Simge. Sie engagiert sich in Mordogan für die Straßentiere. Hasan, Amtstierarzt von Karaburun/Mordogan. Max, Vorsitzender TierInsel-Umut Evi e.V.. Ipek, Tierschutzkoordinatorin der Stadtverwaltung für Karaburun-Modogan.

Spitze Steine..........
Die Einzelzimmer im Shelter Karaburun.
Wind- Regen und Sonnenschutz.
In diesem Shelter leben nur Hunde, die nicht mehr auf der Straße leben können. Z.B. auf Grund ihrer Erkrankung oder eines auffälligen Verhaltens.
Er ist schwerkrank. Wahrscheinlich Leishmaniose positiv. Wir hoffen sehr, dass Sule ihm helfen kann. Goldie hat Milteforan sehr geholfen, dass ihr unter tierärztlicher Aufsicht verabreicht wurde.
Sie alle möchte man am liebsten mitnehmen.
Sie ist auch krank aber so lieb.
Jeder ist dankbar über ein bisschen Zuwendung. Die Hellbraune ist die Kranke.
Flüstern.



Aylin zeigte uns die Insassen im Shelter. Natürlich freuten wir uns sehr Aslan, Molly, Samira, Goldie, Jesse James und noch einige andere uns bekannte Hunde zu sehen.
Was uns besonders freut ist, dass Goldie, die Leishmaniose positiv getestet wurde und schwer erkrankt war, jetzt wieder so gut aussieht. Wir hatten unter großem Aufwand das Mittel „Milteforan“ in die Türkei geschickt um Goldie helfen zu können.

Da das alte Hamam geräumt werden musste waren alle Katzenschützlinge zu Ahmet gegeben worden. Er kümmert sich jetzt um ca. 100 Straßenkatzen. Ahmet liebt Katzen und wir können uns auch keinen besseren Katzen-Vater vorstellen. Ahmet bekommt Futterunterstützung durch die Belediye und auch Aylin hält ein Auge auf Ahmets Katzen.

Wir baten Aylin eindringlich, auch als Angestellte der Belediye, uns über die Tierschutzsituation in Mordogan weiterhin zu informieren.
Wie bereits berichtet haben Claudia, Hans, Aylin und Kaan in einem Mail vom 06.10.2014 an die TierInsel ihre Zusammenarbeit mit der TierInsel für beendet erklärt.

Zur weiteren notwendigen Versorgung der Straßentiere überließen wir Aylin gekaufte Vermögensgegenstände der TierInsel wie z.B. die Aesculap Schermaschine mit Zubehör, Behandlungskäfige und Transportboxen, Anbindevorrichtungen, 2 Hundepools für die heiße Sommerzeit, eine Vielzahl von Operationsmaterialien, über 80 Mikrochips mit Scanner und noch einiges mehr.

Am nächsten Tag traten wir nach 2 Tagen Aufenthalt in Mordogan wieder unsere Heimreise nach München an.

 
Diesmal lassen wir die meisten Fotos der Tiere in und um den Shelter in Mordogan für sich sprechen.


Aylin bize barinakta yasayanlari gösterdi. Eskilerden tanidigimiz köpekleri gördügümüze tabiki cok sevindik. Mesela Aslan, Molly, Samira, Goldie, Jesse James vs. gibi.....
En cok Goldie'nin bu kadar iyi göründügüne sevindik. Goldie cünkü laysmanyoz hastasiydi ve durumu son derece ciddiydi. Ona yardim edebilmek icin büyük caba sarf ederek "Milteforan" adli ilaci Türkiyeye göndermistik.

Eski hamam bosaltilmak zorunda kaldigi icin tüm kediler Ahmete verilmisti. O simdi tahminen 100 sokak kedisine bakiyor. Ahmet kedileri cok seviyor ve bizde ondan daha iyi bir kedi-babasi düsünemiyoruz. Belediye Ahmetin isini yem ile destekliyor ve Aylinde kedileri göz arda etmiyor.

Aylinden, belediye calisani olarak, bizi Mordogandaki hayvanlari koruma konusu hakkinda bilgilendirmesini cok rica ettik. Öncedende bildirdigimiz gibi, 06. Ekim 2014 de Claudia, Hans, Aylin ve Kaan email araciligiyla TierInsel ile olan calismalarini sona erdirmislerdi.

Sokak hayvanlarinin gerekli olan bakimi icin Ayline satin aldigimiz TierInsele ait esyalari verdik/biraktik, mesela Aesculap tras makinasi tüm es parcalari ile, tedavi kafesleri ve tasimaya uygun özel bokslar, baglama aygitlari, sicak yaz günleri icin 2 adet köpek havuzu, cok sayida ameliyat malzemesi, 80 adeti gecik skanerli mikrocip ve bir cok sey daha...

Iki gün Mordoganda kaldiktan sonra ertesi gün Münihteki evimize dogru yolculuga ciktik.


Bu sefer Mordogandaki barinagin icindeki ve disindaki köpeklerin resimlerini sizin yorumlariniza birakiyoruz.

 Das ist die Katzenfreundin mit dem verletzten Beinchen.
Das ist ein gutes Versteck für den kleinen Hund und seiner Katzenfreundin. Sie sind unzertrennlich geworden.
Könnt ihr mich sehen?

 Ihr wurden die Ohren abgeschnitten.


Molly                                                                                            Samia                                                                                         Aslan                                                         Goldie die Hellbraune




                           
                                                

                                                                                            Jesse James

                                                                                                                            
 Aylin und Kaan, ihr Ehemann.


        



Am nächsten Tag verabschieden wir uns in den frühen Morgenstunden von Mordogan. Geplant ist eine Etappe von 800 km Fahrtstrecke. Wir wollen am Abend in Xanthi/Nordgriechenland sein.
Dort findet ab 24. November die 14-tägige Kastrationsaktion statt, an der sich die TierInsel beteiligen wird.

Zwei Notfälle werden uns an diesem Tag noch begegnen. Cara, die ausgehungerte Hündin konnte gerettet werden. Wir berichteten.
Die Babykatze fanden wir um 22.30 Uhr, todmüde nach der langen Fahrt, bei strömenden Regen, eiskaltem Wetter und heftigen Windböen in Xanthi vor der gut besuchten Hoteleingangstüre.

Die Fotos von Mordogan in den frühen Morgenstunden lassen wir für sich sprechen.



Mordogan-München 

 

Ertesi gün sabah saatlerinde Mordogandan ayrildik. Planimizda 800 km yol gittikten sonra aksam saatlerinde Yunanistanin kuzeyindeki Xanthiye ulasmak vardi. Orada 24. Kasimdan itibaren TierInsel'in de katilip ortak oldugu 14-günlük kisirlastirma projesi baslatilacak. 



Bu günde iki acil durumla karsilasacaktik. Cara, acliktan neredeyse ölmekte olan disi köpek, cok sükür kurtarilabildi. Daha önce anlatmistik. Uzun yolculugumuzdan yorulmus bir vaziyette otele vardigimizda, saat 22:30 da oluktan dökülürcesine yagmur yagiyordu, hava buz gibi soguktu ve cok firtinaliydi. Iste o an otel girisinin önünde kimsenin dikkate almadigi zavalli yavru kediyi bulduk.

 

Mordoganda sabah saatlerinde cektigimiz resimleri de sizin yorumunuza birakiyoruz.





                                                                                                                                                                


 Notfall CARA bei Burhaniye - sie wurde gerettet!   Notfall ARZU in Xanthi.




WARUM werden die Straßentiere erst geboren
wenn sie Hunger, vielfältigste Erkrankungen, Misshandlungen, Tötungen, die Ablehnung der Bevölkerung und noch so manches mehr in ihrem oft sehr kurzem Leben ertragen müssen?

Überall fallen uns dieses Jahr viele kleine Katzen auf. Besonders auch in Nordgriechenland. Sie sitzen vor Hotels, an Tankstellen an Autobahnen oder Hauptstraßen….. scheinbar, damit sie von einem Reisenden vielleicht mitgenommen werden.

Auf der Straße liegen totgefahrene, oft kleine, Körper.

Eines wird glasklar:
Würden Straßentiere umfangreich kastriert werden, gäbe es dieses Problem nicht.

Und deshalb engagiert sich die TierInsel verstärkt für Kastrationen. Sie sind die Maßnahme Nummer 1 im Tierschutz – für uns - für die Straßentiere. 


Auf unserer Fahrt von Mordogan nach Xanthi kamen wir um 22.30 Uhr in der Nacht bei heftigem Sturmböen, kalten Temperaturen und heftigem Regen am Hotel an. Xanthi ist unser nächster Einsatzort in Nordgriechenland für die Kastration von Straßentieren.
Vor dem Hotel war lautes Schreien einer Katze zu hören. Wir sind es gewohnt. Das Bellen und Miauen.
Wir fragen nach einem Zimmer und holen den Koffer aus dem Auto, dabei hören wir noch immer diese lautstarken Katzenschreie. Doris forscht nach, woher es kommt. Neben der Eingangstüre zum Hotel kauert auf kaltem Betonboden eine kleine weiß-graue Babykatze. Sie schreit um ihr Leben, sie riecht und sie schaut verklebt aus. Spinnfäden haften an ihr. Es ist kalt, sehr kalt.

Sie nimmt das riechende kleine Bällchen hoch. Es wird still. Kein Schreien ertönt mehr.

Was sollen wir jetzt tun?
Wir haben keine Babymilch für Katzen dabei. Kein Futter ist mehr im Auto. Wir suchen nach einer Mutterkatze, aber außer ein paar vergammelten nassen Brotresten ist nichts zu finden.
Eines ist sicher, die Babykatze würde die Nacht nicht überleben. „Hundemüde“ versuchen wir um 23 Uhr einen Tierarzt zu finden bei dem wir die Katze abgeben können. Eine Tierfreundin in Xanthi hilft uns. Sie telefoniert mit einer Tierärztin. Diese kommt sofort und holt die kleine Mieze ab.

Am nächsten Tag besuchen wir unser Glückskind in der Tierarztpraxis. Sie sitzt auf einer lauwarmen Wärmeflasche und ist munter. Natürlich wird sie unser nächster Familienzuwachs. Nur braucht sie Impfungen und Papiere. So vereinbaren wir, dass das Glückskind erst nach Abschluss der Kastrationswoche mit nach Deutschland darf.

Alles ist schon vorbereitet. Maxl, unserem roten Kater, habe ich von seinem kleinen neuem Geschwisterchen erzählt. Die Kabine auf der Fähre ist mit Tier gebucht.

Sofia ruft an. Sie hat schlechte Nachrichten. Meine Babykatze ist gestorben. Plötzlich. Einfach so -
Wir hatten uns schon so auf sie gefreut!

  Arzu




Ab Montag den 24. November beginnt eine 14-tägige Kastrationsaktion in Xanthi/Nordgriechenland. Sie sollte eigentlich früher stattfinden. Leider kamen nicht genug Spenden zusammen.

Anfang Oktober haben wir davon erfahren und uns kurzfristi
g dazu entschieden uns an dieser Kastrationsaktion zu beteiligen.

Aus Erfahrung wissen wir, dass es für den Erfolg solcher Einsätze wichtig ist, für ein paar Jahre im Frühjahr und im Herbst diese Maßnahmen durchzuführen. Und die Zusammenarbeit mit dem „Tierärztepool“ verspricht die gute Verwendung von Spendengeldern.

Im Frühjahr 2014 hatte in Xanthi der erste 14-tägige Einsatz stattgefunden. Es waren 330 Kastrationen (200 Hündinnen, 88 Rüden, 32 Katzen und 10 Kater) und 30 Sonder-Operationen mit Hilfe des „Tierärztepools“ durchgeführt worden.

Um uns selbst ein Bild über die Situation vor Ort zu machen, fuhren wir auf der Rückreise von Mordogan nach München in Xanthi vorbei. Wir besuchten die Tierarztpraxis in der kastriert werden soll, die Müllhalde auf und von der viele Straßenhunde leben sowie das "Tierheim", das auch an die Müllhalde angrenzt.

Wir konnten uns davon überzeugen, dass es zur Linderung der Notlage der Tiere sehr wichtig ist, diese Aktion zu unterstützen. 



                                                                                                                                                    
 

Beschreibung der Bilder:
Könnt ihr sie sehen? Straßenhunden in Xanthi.
In dieser Straße befindet sich die kleine Tierarztpraxis in der die Straßentiere kastriert werden.
Das ist sicher kein gemütlicher Platz. Aber alles war, von dem Regenguss in der Nacht, nass.

Nur ein Teil der Müllhalde auf der ca. 200 Straßenhunde leben.
Die Hunde dort schauen alles andere als gesund aus.
Er freut sich so über das bisschen Trockenfutter. Und hat so viel Angst. Vor Menschen und vor seinen Futterkonkurrenten.

Es ist nicht leicht sie im Müll zu erkennen.
Er hat sein Versteck bei den Mülltonnen.
Der Braune hat ein Hinterbein verletzt.
Trostlose Einzelhaft mit Aussicht auf die Müllhalde.
Die andere Seite des "Tierheims".
Der Reisebericht ist zu Ende. Bitte helft der TierInsel - Umut Evi auch weiterhin bei ihrer Arbeit für die Straßentiere. Alle Reisekosten wurden von Max und Doris privat bezahlt. Auch die Behandlungskosten von Arzu, der kleinen Wunsch-Baby-Katze.




Hier endet unser Reisebericht. Bald gibt es neue Nachrichten über den Einsatz in Xanthi.    

Für die TierInsel - Umut Evi e.V. steht die Kastration von Straßentieren an 1. Stelle im Tierschutz.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit!
 
Spenden Sie bitte mit dem Text „Xanthi“ und/oder „Enez“.
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F

Spendenstand 19.11.2014 € 914,--




31.10.2014

Wir haben Sofia (griechische Fellnasen e.V.) für das Kastrationsprojekt Xanthi, das am 24. November startet, etliche Futtersachspenden übergeben. Max und Doris werden auch eine Woche "Urlaub" in Xanthi verbringen um vor Ort mitzuhelfen. Natürlich bringen sie wieder mit ihrem Transporter Futter und Käfige nach Xanthi.

Bitte spendet für die Kastrationsaktion!
Es ist ein Gemeinschaftsprojekt mit zwei weiteren Vereinen. Den "Griechische Fellnasen e.V. und dem Tierärzte-Pool. 

Dieses Kastrationsprojekt ist so wichtig, weil die Leidtragenden der Wirtschaftskrise in Griechenland im besonderen Maße die Straßentiere sind. Bis jetzt sind erst € 185 an Spenden für dieses Projekt eingegangen.
Pro Tier betragen die Kastrationskosten € 30. Bitte helft mit, damit möglichst viele Straßentiere kastriert werden können!





29.10.2014

TierInsel-Umut Evi e.V. wird vom türkischen Generalkonsulat in München bei der Abwicklung der Einreisepapiere in die Türkei unterstützt, da auch dem Konsulat das Wohl der Straßentiere am Herzen liegt.

Wir haben uns sehr gefreut, dass uns der türkische Generalkonsul zur Feier des 91. Jahrestages der Gründung der Republik Türkei durch Mustafa Kemal Atatürk eingeladen hat.



29.10.2014
Cara ist gerettet!

Wir befanden uns am 24.10. auf der Rückfahrt unserer Sachspendenfah
rt mit unserem VW Transporter von Mordogan/Türkei nach München.
Die Hündin lief die Schnellstraße entlang und wir kehrten sofort um. Die Bilder die wir von ihr machten, zeigen ihren extrem abgemagerten Köper. Wir fütterten sie, hinterließen bei der naheliegenden Imbisseinrichtung einen halben Sack Futter und baten darum, die Hündin weiter zu füttern.

Sofort versuchten wir Hilfe für sie zu organisieren.
Jede Stunde, jeden Tag.


Zum Schluss waren wir so betrübt mangels einer positiven Rückmeldung, dass wir den Hilferuf über Facebook/Internet einstellten.

Wir konnten sie nicht im Auto mitnehmen, da dies die Ausreisebestimmungen nicht erlauben. Es hätte nichts gebracht, wenn die Hündin an der türkisch/griechischen Grenzstation auf die Straße gesetzt worden wäre, weil die Ausreise/Einreise in die EU nicht erlaubt worden wäre. Dort leben schon genug Straßentiere, die verzweifelt nach Nahrung suchen.

Wie uns berichtet wurde, hatte es die Tage nach dem 24.10. stark in der Region um Gömec geregnet. Vielleicht hatte sich die Hündin versteckt. Wir wissen es nicht.

Aber am 29.10. konnte sie gefunden werden.
Aktive des in Burhaniye (nahe Gömec) tätigen Vereins Taro Germany, die wir um die Suche nach der Hündin gebeten hatten, hatten die Hündin gefunden und sofort zum Tierarzt gebracht. Bilder nach ihrer Rettung zeigen, wie lieb diese Straßenhündin ist.

Für uns ist diese gemeinsame Rettungsaktion der beste Beweis wie wichtig es ist, dass Tierschutzvereine miteinander kooperieren. Denn nur über Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe ist guter übergreifender Tierschutz möglich.

Wir danken Euch allen sehr!

Max und Doris

 
Cara is saved! 

 We were at 24.10. on the way back of our donations ride with our VW Transporter from Mordogan/Turkey to Munich.
A dog ran along the highway and we went immediately to her. The pictures we took of her, show her extremely emaciated body. We fed her, left behind at the nearby restaurant half a sack of food and asked for feeding on the dog

We immediately tried to organize help for them.
Every hour, every day.


Finally, we were so saddened absence of positive feedback that we set the call for help on Facebook and Internet.  

We could not take her with us by car, as this will not allow the exit requirements.This ist not a solution if the dog would have been put on the turkish/ greek border station on the road, because the exit/entry into the EU would not have been allowed. There are living enough stray animals who are looking desperately for food.

After 24.10. it was heavy raining in the region around Gömeç. Maybe Cara was hiding. We do not know.

But at 29.10. she could be found.
Active animal lovers from Taro Germany in Burhaniye (near Gömeç) we had asked for the search for the dog had found Caro and immediately she was taken to the vet. Images according to their rescue show how dear is this stray dog.

For us, this joint rescue operation is the best proof how important it is that animal welfare organizations cooperate with each other. Because only through cooperation and mutual aid good border animal welfare is possible.

We thank you all very much!
Max and Doris








29.10.2014
Muss sie sterben weil keiner hilft??????
Does she has to die because nobody helps ?????? (english version see below)

Verzweifelt versuchen wir seit dem 24.10. Hilfe für diese Hündin zu finden. Auf unserer Rückreise aus der Türkei haben wir sie gesehen. Wir haben ihr Futter gegeben und einem Mann, der in der anliegenden Imbisseinrichtung auf dem Gelände arbeitete gebeten, sie mit dem ihm übergebenen Sack Trockenfutter weiter zu füttern, bis wir Hilfe gefunden haben. Allerdings sind wir nicht sicher, ob das auch tatsächlich passiert. Und leider haben wir bis jetzt auch nicht die ersehnte Hilfe durch befreundete Tierfreunde bekommen.

Wir sind verzweifelt!

 Wer kennt Tierfreunde, die nahe Gömec wohnen? Oder in Ayvalik oder Burhaniye? 

Wir sind sicher. Die Hündin kommt zurück an die Futterstelle.

Gesehen am Freitag, den 24. Oktober an der Hauptstraße (E87/550) Richtung Ayvalik nach Burhaniye.
Ca. 6 km vor dem Ort Gömec befindet sich auf der rechten Straßenseite eine Imbisseinrichtung. Siehe Foto.
Die Hündin lief auf die Einrichtung zu. Wir kehrten um und fütterten sie. Sie hatte sich in die Fahrrinne gelegt. Sie war sehr hungrig, zutraulich. Nicht bissig, etc. Sehr, sehr dünn. Am rechten Vorderbein ein kleine offene Stelle.
Als wir weiter fuhren, befindet sich in Fahrtrichtung auf der Gegenseite ein Schild mit der Aufschrift: „Keremkoy 1“ und weiter danach auf der Gegenseite eine Tankstelle Milangaz Gümez.
Die Örtlichkeit kann also sicher leicht gefunden werden und der Mann in der Imbisseinrichtung kann sich sicher an den Hund erinnern und weiß ev. auch von ihr. 

 Bitte meldet Euch, wenn jemand unserer türkischen Tierfreunde bereit ist nach dem Tier zu suchen.

LG Doris


Does she has to die because nobody helps ??????

We desperately trying since 24.10. to find help for this dog. On our way home from Turkey, we have seen her. We gave her food and we asked a man who worked on the site in the adjacent snack device to feed her with a passed sack of dry food until we found help. However, we are not sure if that actually happened. And unfortunately we have so far not even get the desired help of friendly animal friends.

We are desperate! 

Who knows animal friends who live near Gömeç? Or in Ayvalik or Burhaniye?

We are safe. The dog is back at the feeding site.
Seen on Friday, October 24, on the main road (E87 / 550) direction Ayvalik Burhaniye. Approximately 6 km from the place Gömeç is located on the right side of the road a snack device. See Photo.
The dog ran to the device. We turned around and fed her. She had been placed in the fairway. She was very, very hungry, trustful. Not snappy, etc. Very, very thin. On the right front leg a little open place.

As we drove on, is in the direction of travel on the opposite side a sign reading: "Keremkoy 1" and then continue on the opposite side of a gas station Milangaz Guemez.
The location can therefore be safely and easily found. The man in the snack device can be safely remember the dog. 

Please register if someone of our turkish animal lovers is ready to look for the animal.
 
LG Doris

                                                      









Am Freitag, den 17.10. sind wir um 20 Uhr abends Richtung Türkei mit unserem VW Transporter voller Sachspenden losgefahren.
Am Montag, den 27.10 früh um 3.30 sind wir wieder zuhause angekommen.
Besucht haben wir die Tierschutzstationen in der Türkei in Enez, Eceabat und Mordogan, sowie in Nordgriechenland unseren nächsten Einsatzort in Xanthi.

Ausführliche Berichte folgen.




1.10.2014: Spendenaufruf für eine 14-tägige Kastrationsaktion ab 24. November 2014 in Xanthi/Nordgriechenland








Benötigte Finanzierungssumme: € 3.000,00 
 
Spendenstand   8.12.2014: € 3.000,50





                                                                                                                                                                                                                                                   

Kurban Bayrami 2014: Beginn: 04. - 07. Okt. 2014
Das Opferfest (türkisch Kurban Bayrami) ist das höchste islamische Fest.

Beim Opferfest wird des Propheten Ibrahim (Abraham) gedacht, der nach muslimischer Überlieferung die göttliche Probe bestanden hatte und bereit war, seinen Sohn Ismael (vgl. Isaak) Allah zu opfern. Als Allah (Gott) seine Bereitschaft und sein Gottvertrauen sah,
gebot er ihm Einhalt. Ibrahim und Ismail opferten daraufhin voller Dankbarkeit im Kreis von Freunden und Bedürftigen einen Widder. Die Geschichte wird im Koran in Sure 37,99–113 erzählt. In der Bibel ist es die Erzählung von der Opferung Isaaks (Gen 22,1–19 EU).

Es ist für alle gläubigen Muslime weltweit Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern, wenn sie es sich denn finanziell leisten können. Das Fleisch des Tieres sollen sie auch unter den Armen und Hungrigen verteilen. Es ist ein guter Brauch, allen Freunden und Verwandten zum Opferfest die besten Wünsche zu versichern und auch ihnen etwas von dem Fleisch zu geben. Manchmal wird auch einfach geopfert, um Gott zu danken.

Nach regionaler Verfügbarkeit werden Schafe, aber auch andere domestizierte Tiere wie Ziegen, Rinder, Kamele geschlachtet. Allgemein werden nur Paarhufer – außer dem als unrein geltenden Schwein – rituell geschächtet.