Aktuelles 2016







76 Spender haben 2016 die Tierschutzarbeit des Vereins finanziert. 76 Spender haben 812 Operationen ermöglicht. 76 Spender haben viel, viel Leid verhindert.

Wir danken den 76 Spendern, die 2016 die Säulen unserer Tierschutzarbeit waren und hoffen, dass sie, die die TierInsel-Umut Evi e.V. nahezu alle seit Jahren unterstützen, uns weiterhin ermöglichen diese Tierschutzarbeit zu finanzieren.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich neue "Säulen" finden, die wie wir der Meinung sind, dass die Kastration von Straßentieren eine überaus sinnvolle und nachhaltige Tierschutzarbeit ist.


Jeder Cent unserer Spender fließt in die Bezahlung der tiermedizinischen Leistungen.








Liebe Freunde der TierInsel,



 
auch in 2016 hatten wir wieder die Freude, in glückliche Hunde- und Katzenaugen schauen zu dürfen, die ihre Dankbarkeit darüber,
dass wir ihr Leid vermindert, ihren Schmerz genommen und ihnen dafür Zuwendung gegeben haben, uns auf ihre Art gezeigt haben.

Unsere Tierschützer/innen vor Ort berichten uns von vielen Straßentieren, die auch lange nachdem wir weg sind,
immer wieder zu den Operationsorten zurück kehren und uns suchen.
Wir glauben, dass spricht für sich!


In Zahlen ausgedrückt, sieht unsere Hilfe in 2016 wie folgt aus:
Wir haben 812 Operationen organisiert und finanziert, davon Kastrationen
Hunde: 477 (in Ecabat 111, Enez 111, Ipsala 68, Candarli 46, Veria 93 und Tyrnavos 48);
Kastrationen Katzen: 272 (davon Eceabat 156, Enez 27, Ipsala 7, Veria 28, Tyrnavos 54)
sowie zusätzlich 63 teilweise zeit- und arbeitsintensive Sonderoperationen.

Unser kleiner Verein konnte also 2016 gegenüber 2015 die Zahl der Operationen um gigantische 60 % steigern.

Das war natürlich nur möglich, dank Ihrer/Eurer finanziellen Unterstützung. Unser ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle einem Ehepaar,
deren Spende uns in 2016 die Finanzierung eines Großteils einer zusätzlichen Kastrationsaktion ermöglicht hat.

Liebe Freunde,
wir setzen all unsere Kraft, Energie und auch private finanzielle Mittel für diese Tierschutzarbeit ein und helfen, soweit möglich, auch persönlich im Ausland vor Ort mit.

Vielleich auch deshalb und natürlich aufgrund der hervorragenden tierärztlichen Leistungen stehen wir in 2017 auf der Wunschliste
türkischer und nordgriechischer Tierschützer und Gemeinden.
In Enez, Ipsala und Eceabat, in Veria, Tyrnavos und 3 weiteren nordgriechischen Gemeinden
sollen wir Kastrationen durchführen und Tieren durch medizinische Versorgung helfen.

Jede Operation kostet uns im Durchschnitt 50 € (ohne Ersatzbeschaffungen für den Verschleiß der OP-Ausrüstung).

Liebe Freunde,
wir können nur hoffen, dass wir Euer Vertrauen in unsere Arbeit und Eure finanzielle Unterstützung auch in 2017 und in Zukunft erfahren dürfen.
Machen Sie den Straßentieren ein Geschenk durch eine Spende an die TierInsel. Wir freuen uns mit den Tieren über jede Spende.

TierInsel-Umut Evi e.V.
VR-Bank Mittelhessen e.G
IBAN DE 30513900000079993107
    Swift/Bic VBMHDE5F  



13.12.2016

Ece Hayder -  Deswegen unterstützen wir diese örtliche Tierschutzorganisation in der Türkei. Finanziell und durch Sachspenden.

Denn ohne diese Mittel nützt auch der beste Wille, die größte Tierliebe und der größte körperliche Einsatz nur wenig (leider, da Geld überall eine -zu- große Rolle spielt).

Dieses Team engagiert sich - sie helfen - täglich. Diese Tierfreunde brauchen unseren Verein und wir brauchen unsere Spender. Auf den Fotos seht ihr Ufuk, die 2. Vorsitzende von EceHayder.


 














Bericht des "Tierärztepools" zu unserem Gemeinschaftsprojekt in Veria und Tyrnavos im November 2016.








14.11.2016

Ipsala – dieser Ort macht uns am meisten Sorgen. Die Fotos lassen wir unkommentiert.

Mit Tierfreunden aus Enez fuhren wir am Nachmittag nach Ipsala, um nach den Tieren in der Hundestation zu sehen. In der Stadt huschten wenige, sehr magere Tiergestalten durch die Straßen. In der Station wusste man, dass wir kommen. Die Anlage war frisch gesäubert. Was uns große Sorgen bereitet ist der Zustand der Tiere. Uns wurde berichtet, dass immer mehr ungewollte Tiere auf dem Gelände dieser Anlage entsorgt werden. Darunter auch eine Vielzahl von Welpen. Der Gesundheits- und Ernährungszustand der Hunde ist schlecht. Das große Problem ist, dass es in Ipsala keine (vor allem ehrenamtlich tätige) Tierfreunde gibt, sich dich laufend und dauerhaft um die Straßentiere und die Hunde im Tierheim kümmern können oder wollen.

Wir werden versuchen in kleinen Schritten die Situation in Ipsala für die Tiere zu verbessern.

Was bräuchten wir für Ipsala dringend: Decken aus Kunstfasern. Auch Bettdecken aus Kunstfaser. Große Handtücher oder Badevorleger aus Baumwolle. Bitte seht nach, ob ihr uns solche Sachspenden schicken könnt. Wir können sie nach Ipsala bringen, dann bekommen die Tiere, zumindest jetzt in der Winterzeit, ein bisschen mehr Wärme.

Liebe TierInsel-Freunde. Das war nun der letzte Bericht zu der Kastrationsaktion im November mit Besuch unserer Stationen in der Türkei.

Was wir uns jetzt wünschen ist, dass ihr uns ermöglicht, auch in 2017 diese Tierschutzarbeit fort zu führen.









14.11.2016

Am 2. Tag in der Türkei fuhren wir nach Enez. In diesem Ort hatten wir 2015 und 2016 jeweils im Frühjahr eine Kastrationsaktion durchgeführt. Türker, er arbeitet in der Gemeindeverwaltung von Enez und er spricht sehr gut deutsch, empfing uns im Zentrum. Kaum waren wir angekommen, bat uns eine Zigeunerin um Futter für ihre Tiere. Natürlich waren wir neugierig wie diese aussehen und so fuhren wir zu dem Wohnwagen, in dem sich die Welpen befanden. Immerhin, sie bekamen Brot, das in Milch eingweicht war - und unser Besuch war nicht angekündigt. Allerdings hatten die Kleinen verdächtig runde Bäuche. Wir gaben ihr einen großen Sack Welpenbrei, der für ihre Kleinen viel gesünder ist. Von meinem Hinweis, dass die Tiere auch kastriert werden sollten, wenn sie älter sind, wollte sie nichts wissen.

Leider liegt genau hier das Problem. Das Thema Kastration ist in den Köpfen der Menschen damit verbunden, dass ein "natürlicher Vorgang" unterbunden wird. Das Leid der vielen Straßentiere mangels Futter, Unfällen, Krankheiten, wird ignoriert. Das Problem der Straßentiere ist durch Menschen gemacht. Hier muss man mit Aufklärung ansetzten. Z.B. insbesondere auch die Kastration von Tieren mit Besitzern vorantreiben.

In Enez wird angedacht ein Tierheim für die Straßenhunde zu planen. Nur reicht ein eingezäuntes Grundstück nicht aus, um das Problem zu lösen. Die Frage nach einer ausreichenden artgerechten Fütterung, nach Behausungen, die auch im Sommer und Winter Schutz bieten, nach der permanenten guten medizinischen Versorgung der Tiere steht offen im Raum. Solche Tierstationen sollten nur der Genesung für besitzerlose Tiere (z.B. nach einer Kastration oder anderen tierärztlichen Behandlungen) dienen. Das ist auch im türkischen Tierschutzgesetz verankert.

Unser Motto - Kastrieren statt Töten - das ist die allerbeste Lösung.

Wir fuhren zurück, denn wir waren zum Abendessen bei Tierfreunden in Enez eingeladen. Türker zeigte uns die Schilder, die auf seine Veranlassung in Enez aufgestellt wurden. Sie weisen darauf hin, wie wichtig es ist, Müll zu vermeiden und die Natur zu schätzen. Diese Hinweistafeln finden wir sehr gut und hoffen auch, dass die Bevölkerung dazu bereit ist und aktiv mithilft, denn die Türkei ist stellenweise sehr vermüllt. Wir bekamen ein ausgezeichnets vegetarisches Essen und wir diskutierten, wie die Tierschutzarbeit in Enez fortgeführt werden kann.

Am nächsten Tag trafen wir uns mit den Tierärzten Baris und Serdar um mit ihnen über eine mögliche medizinische Versorgung der Straßentiere in Enez und Ipsala zu diskutieren. Mittags fuhren wir ab nach Ipsala um zu sehen, wie es den Straßen- und Tierheimtieren inzwischen geht. Aber die Abreise gelang natürlich nicht, ohne einige Straßenhunde im Zentrum zu füttern.

Am gleichen Tag, in der Nacht, mußten wir die Fähre in Igoumenitsa (Nord-/Westen von Griechenland) erreichen.


Sitz der Gemeindeverwaltung von Enez.
Türker und Max
In der Schüssel ist Brot mit Milch. Immerhin. Aber unser Welpenbrei ist sicherlich gesünder für die Kleinen. Die Zigeunerin hat eine Tüte davon bekommen.
Kugelrunde Bäuche. Bekommen sie ausreichend zu fressen oder waren es Wurmbäuche? Wir konnten es leider nicht klären.
Eines von mehreren Schildern, die in Enez aufgestellt wurden. Sie sollen auf mehr Umwelt- und Naturbewusstsein hinweisen.

                                            

von links nach rechts: Coskun, Mehmet, Selma, Dilek, Türkers Mutter und Türker.
Max und Baris
Doris mit Straßenhunden aus Enez. Sie sind alle absolut gutmütig






13.11.2016

Notfalltiere in Eceabat
Diese beiden Hunde brauchen dringend Hilfe durch einen guten Tierarzt. Leider müssen die tierärztlichen Leistungen bezahlt werden.
Wir benötigen dringend Spenden!


 Er ist noch klein - ein Junghund. Und leider verletzt. Nicht nur an der Rute. Aber diese verursacht Schmerzen. Wir sollten ihm helfen können.




Ein ganz besonders trauriger Fall. Auch er ist noch sehr jung. Beide Hinterbeine sind in einem äußerst bedenklichen Zustand.
Update 16.12.2016: Derzeit ist er in der Tierarztpraxis in Canakkale. Wir berichten wenn wir näheres wissen.



13.11.2016

Aktuelle Situation in der Türkei (Dezember 2016)
Liebe Freundinnen und Freunde der TierInsel,
viele von euch werden ebenso wie wir die Lage in der Türkei verfolgen und sich fragen, wie es mit der Tierschutzarbeit der TierInsel-Umut Evi in der Türkei weiter geht.

Derzeit arbeiten wir daran, mit türkischen Tierärzten vor Ort Vereinbarungen für Einzelkastrationen und Notfalloperationen zu Tierschutzpreisen treffen zu können. Dazu werden wir voraussichtlich zu Beginn kommenden Jahres auf unsere privaten Kosten in die Türkei fahren und Gespräche mit Tierärzten führen.

Wir haben im Herbst 2016 die Straßentiere im "barınağı (Tierheim)" von Ipsala mit Medikamenten, etwas Futter und einem verbesserten Bodenbelag in der Hundestation versorgt und auch die türkischen Tierschützer von Eceabat sowie Enez unterstützt.

Mittelfristig bleibt unser Ziel aber die Durchführung von Kastrationsaktionen und medizinischen Operationen von Straßentieren in der Türkei.

Hier nun etliche Bilder von unserer 2-Tages-Tour in die Türkei im November 2016. Als erstes haben wir das Tierfreundeteam in Eceabat besucht. Necla und ihr Team leisten sehr engagierte Tierschutzarbeit. Deswegen helfen wir ihnen umfassend. Zum Beispiel mit Sachspenden, denn wir wissen, wie gut die Tierschützer unsere Unterstützung für die Straßentiere verwenden. Nach der Übergabe der mitgebrachten Dinge wollten wir die zwei Hundeareale besuchen, die EceHayder (Neclas Organisation) von Behörden zur Verfügung gestellt bekommen hat. Ein Areal (in einem entfernten Waldgebiet) konnten wir nicht besuchen, weil die Straße dorthin durch Regengüsse so aufgeweicht war, dass wir mit unserem Bus stecken geblieben wären. Das zweite Areal liegt in einem Erholungsgelände direkt am Meer. Ebenso außerhalb des Ortes. Leider gibt es Bestrebungen, dieses Gelände (wie schon so oft) erneut aufzulösen. Die Stadt bezahlt Trockenfutter für die Straßentiere und Seckin kann sich ganz offiziell um die Tiere kümmern, da er von der Stadt für die Betreuung der Straßenhunde angestellt wurde.



Wo soll man Futter suchen, wenn man nicht gefüttert wird? Zum Beispiel in diesen großen Mülltonnen. Deswegen schauen auch die meisten Straßenkatzen furchtbar dreckig aus. Es ist auch nicht ungefährlich in die Tonnen zu klettern.
Willkommen!
Welpenbrei - sehnlichst erwünscht. Die ganz aktuelle Einstellung aus Eceabat zeigt warum.
Welpenmilch für Hund und Katz - sooooo wichtig!
Wirksame Mittel gegen Flöhe und Zecken. Es war eine Ausnahme, dass wir damit unterstützen können. Denn diese Mittel sind teuer und keine Pharmafirma spendet etwas für unsere Arbeit
Da riecht es doch nach Futter?
Hoch-Energie-Nahrungsergänzung für Notfalltiere.
Ufuk hat sich sehr darüber gefreut. Und wir würden gerne mehr davon, für die Hilfe vor Ort, brauchen. Elektrische Wärmekissen mit Temperaturregelung für Notfall-Welpen.




Katze fährt Motorrad. Aber meine Liebe - du mußt dich umdrehen - sonst wird es dir schlecht!
Dieser ältere, aber total liebe Schäferhund muss jetzt sein Leben auf der Straße bewältigen. Ausgesetzt.
Sayil zeigt, warum wir mit dem Kastrieren fortfahren müssen.
Necla mit Max.
Und wir freuen uns, wenn wir Straßentiere mit Ohrmarke oder gekappter Ohrspitze sehen.

Die Ohrmarken der TierInsel - Umut Evi.
Kastriert 2015!
Seckin, Sayil und Necla.
Max hat den Schwächsten hoch genommen. Er ist deutlich kleiner und dünner als seine Wurfgeschwister.





Necla am Eingangsbereich zum Hundegehege. In der Türkei gibt es überwiegend große Straßenhunde.
Dank der Versorgung durch EceHayder schauen die Tiere in diesem Gehege gut aus.
Can. Max greift nach ihrer Schnauze. Sie hat großes Glück. Ihre zukünftigen Besitzer haben 4 Monate auf ihre Ausreise gewartet. Im Januar ist es soweit.
Can - sie wird schon sehnlichst erwartet. Hier mit ihrer Freundin.
Hunde - "Spiel" - Platz im Gehege.
Seckin - so schön dass er sich um die Straßentiere kümmern kann. Er ist auch ein guter Handwerker. Hier bastelt er zwei Trinknäpfe aus dieser Kugel.
Dieser ältere türkische Herr hat keine Berührungsängste gegenüber Hunden. Wie gut! Aber leider musste die kleine Hundedame, nicht ganz freiwillig, ein "Männchen" für dieses Foto machen.



12.11.2016


Während Melanie, Verena, Alexandra und Joachim mit dem Flugzeug nach Deutschland zurückflogen, fuhren Max und Doris weiter in die Türkei. Ziel war es in 2 Tagen die Stationen in Eceabat, Enez und Ipsala zu besuchen und den dortigen
Tierfreunden einige notwendige Dinge und auch Sachspenden für die Tierschutzarbeit zu übergeben.


Die Geschenke der griechischen Tierfreunde.
Gibt es jemanden, der uns bei dem Transport von Gegenständen, Futter, Sachspenden und dergleichen ehrenamtlich helfen würde?
Straßenhündin an einer Autobahnraststätte bei Thessaloniki.



Kastrationsaktion in Tyrnavos/Griechenland vom 8.-11.11.2016. Es war die erste Kastrationsaktion, die in dieser Gemeinde jemals durchgeführt wurde. Wir konnten mit unserer Arbeit so überzeugen, dass bereits eine weitere Gemeinde in der Nähe von Tyrnavos, noch während unserer Arbeit vor Ort anfragte, ob wir zumindest an einem Tag auch ihre Straßentiere kastrierten könnten. Leider mußten wir sie auf 2017 vertrösten.

Fazit: Wir konnten in Tyrnavos 33 Hündinnen, 15 Rüden, 38 Katzen und 16 Kater kastrieren. Sonderoperationen durften wir nicht durchführen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die enorme Gastfreundschaft, die wir durch den Bürgermeister, den Vizebürgermeister, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und durch die Tierfreunde erfahren durften. Sowie für die vielen Geschenke, die wir bekommen haben.

Leider gelang es nicht, dass Leben eines winzigen, wenige Tagen alten Welpen, zu retten. Er wurde, dem Tod nahe, abseits von seiner Hundemutter und seinen Geschwistern von Tierfreunden gefunden. Melanie und Verena hatten alles getan, um ihn wieder ins Leben zurück zu holen. Leider hatte er einen starken Wurmbefall. Und so passierte es, dass er einige Tage nach unserer Abreise, bei der Pflegestelle verstarb. Aber - er starb behütet und geliebt.


Landschaftsimpressionen.
Meist haben die Tiere ein einwandfreies, noch junges Gebiss. Zahnstein kommt selten vor. Der Grund: Straßentiere sterben früh - die Wenigsten werden älter als 4 Jahre.
Das ist Teil unserer Tätigkeit im Nachsorgebereich.
Ich schlafe schon und bekam gerade Tropfen in die Augen, damit sie nicht austrocknen.


Gut, dass das vermerkt wurde!
Was für ein schöner Kater!
Das Areal für die Hunde im Gebäude wird noch verbessert.
Verwahrloster kleiner Kettenhund. Was für ein trauriges Leben. Sie können sich auch einem Deckakt nie entziehen.
Ein vollkommen verfaulter Zahn.

Er war schon fast tot, als er von den griechischen Tierfreunden gefunden wurde. Sofort leitete Melanie "Erste-Hilfe-Maßnahmen" ein.
Es ist sehr ernst.
Und wir haben - fast alles - dabei. Dank dem, dass wir mit unserem VW Bus einiges mitnehmen können. So auch Wärmflaschen und ein elektrisch regulierbares Wärmebett.
Melanie hat ein Auge auf so viele Dinge.



Und die Arbeit geht weiter.....
Kettenhunde erkennt man an überlangen, nicht abgenutzten Krallen.
Hier ist es noch nicht der Fall. Aber manchmal sind die Krallen bereits eingewachsen und verursachen höllische Schmerzen.
Ich schlafe schon.
Matt, aber Melanie und Verena haben ihn stabilisiert.


Das ist die Hündin mit dem Beinahe-Verkehrsunfall. Ihr ist nichts passiert. Jetzt wird sie kastriert.
Der Vizebürgermeister und ein Gönner, der für einen Energieschub sorgt.
Griechische Leckereien.
Streicheleinheiten - Nähe durch eine griechische Tierfreundin.



Gerade hat er Welpenmilch bekommen. Auch dass haben wir immer mit im Gepäck.
Verena - sie hat wunderbare Arbeit geleistet.
Wieder füttern.
Wie schön, es geht ihm besser.




Im Land der Träume.
Vorsorge.
Ja, manchmal muss das sein.
Max
Maria und Sardella (liegt auf dem Bürostuhl).


Wir fangen mit dem Packen an.
Es ist wieder spät geworden. Und unsere komplette OP-Ausstattung muss noch abgebaut und eingepackt werden.
Das sind nicht alle - aber einige Tierfreunde die an diesem Projekt mitgewirkt haben.




10.11.2016

Dritter Kastrationstag in Tyrnavos - Impressionen.
Zu jedem Foto gibt es eine Kurzbeschreibung.


So geht's, wenn man im OP Raum seiner Aufgabe nicht gerecht wird.
Willst Du denn schon wieder was von mir?
Ich möchte nicht alleine sein!
Sardella. Sie hat ein Frauchen. Maria. Und deswegen ist sie so entspannt.
In der Mitte - Maria.


Schlimme und nicht behandelte Verletzungen.
Wer kümmert sich um die Verletzungen oder Krankheiten eines Straßenhundes?
Griechisch-deutsche Tierschützer-Kooperation.
Ich war den ganzen Tag unglücklich, weil sich keiner dauerhaft um mich gekümmert hat. Ich habe so lange um die Aufmerksamkeit der anwesenden Menschen gekämpft, bis ich vollkommen kraftlos eingeschlafen bin.




Verena - mit Verstand, Tatkraft und Herz bei der Arbeit.
Melanie - ist das nicht eine bezaubernde Tierärztin?
2 x Verena, 1 x Joachim








"... ich weiß nicht, wie mir geschieht...."

"MAX Spezial-Beruhigungs-Angst- und Schmerzüberwindungstherapie" vor der Operation.








9.11.2016 Zweiter Kastrationstag in Tyrnavos - Impressionen.
Zu jedem Foto gibt es eine Kurzbeschreibung.


Larissa scheint eine schöne Stadt zu sein. Sie liegt in der Nähe von Tyrnavos. Wir waren dort in einem Hotel untergebracht. Larissa ist voller Leben. Nur leider gibt es dieses "Recht auf Leben" nicht für Straßentiere. Im August wurden angeblich mehrere Hundert, durch eine groß angelegte Vergiftungsaktion, getötet. Der Hund vor diesem Geschäft ist einer der wenigen, die das Massaker überlebt haben.
Allen operierten Katzen vom Vortag geht es sehr gut.
Und weiter geht es mit der Kastration von Katzen.

Bald ist die Wunde verheilt.
Maria mit ihrer treuen Begleiterin "Sardella". Im Hintergrund der Vize-Bürgermeister.

Alexandra - eine unentbehrliche Hilfe.
Verena - Arbeit mit viel Liebe.
Einer nach dem Anderen kommt an die Reihe.
Die "Maus" hat schon ihre Beruhigungsspritze bekommen. Sie ist ein Schoßhund. Sie wollte unbedingt immer ganz nah bei einem Menschen sein.
Der Nachsorgebereich ist sehr geräumig. Und wir können hier auch noch die Katzen nach ihrer OP beobachten.

Nefely hatte alles gut im Griff.
Kastrierte Katzen. Erst werden sie im OP-Raum überwacht. Dann im Nachsorgebereich. Erst wenn alle wieder putzmunter sind, kommen sie in das Katzenzimmer.
Das ist die "kleine Maus" nach der OP. Sie muss auf der Straße leben. Sicher einer der Kandidaten die "entsorgt" wurden.
Ich schlafe auch schon.
Verena nützt eine kleine Pause für Streicheleinheiten. Die Tiere sind alle sehr liebesbedürftig - es verwundert nicht.



Herbstimpression
Andriana, mit der inzwischen wach gewordenen Hündin. Sie will nicht alleine sein - manchmal fällt auch uns diese Arbeit schwer, wenn man sieht, wie Menschen mit Tieren umgehen. Wir erleben es hautnah.
Die Wunde ist nur klein - die Kastration eines Rüden.
Wenn einer schleckt bekommt er einen Halskragen.
Sie wurde von örtlichen Tierschützern gebracht, weil sie beim Einfangen an ein Auto lief. Melanie konnte nichts feststellen. Und so blieb sie vorerst zur Überwachung bei uns. Es stelle sich heraus, dass nicht passiert war. "Gott sei Dank"!
 



Da gibt es kein "Wackeln" mehr.
Max auf der Suche.
Und das ist wieder die vollkommen verwahrloste Artie. Sie ist derzeit noch auf einer Pflegestelle in Tyrnavos und sucht ein Zuhause.



8.11.2016 Erster Kastrationstag in Tyrnavos - Impressionen

Während eines Kastrationsprojektes lassen wir keine Zeit ungenutzt. Die Tierfreunde hatten bereits Katzen eingefangen, die auf die OP warteten. Also starteten wir sofort, nachdem der Operationsraum eingerichtet war, mit der Kastration der Katzen. Auch Hunde warteten bereits. Und wieder waren auch Notfalltiere dabei.

Zu jedem Foto gibt es eine Kurzbeschreibung.



Das Team aus Deutschland hatte sich um den "kleinen Max" vergrößert. Auch er fuhr natürlich nach Tyrnavos mit. Melanie hatte ihn adoptiert.
Um unsere Wünsche kümmerte man sich immer sofort und gerne. So z.B. um die benötigten Handtuchhalter.
Die Katzenpatienten warteten bereits.
GRRRRRRRRRRRRRRR!
Ich schlafe auch.

Profi-OP-Raum mit Sichtfenster.
Ich habe es hinter mir.
Kleine OP-Stelle.
In der Mitte Nefely, die für die Organisation eingeteilt war. Wie in Veria, kümmerten sich die einheimischen Tierfreunde um das Einfangen und Auswildern der Straßentiere. Aber so mancher übernahm auch noch die Erledigung zusätzlicher Arbeiten, wie z.B. die Vorreinigung der OP-Instrumente.
Das war der letzte Kandidat, der wartete.


Er hatte ganz starke Ohrenschmerzen.
Große "Grannen" saßen tief im Ohr und verursachten eitrige Wunden.
Das ist "Artie", die arme kleine Hündin, für die wir jetzt ein schönes Zuhause suchen. Sie sah schrecklich aus.
Probleme bahnen sich bereits an.
Aufgrund der Einwendungen niedergelassener Tierärzte durften wir den verletzten Hund (vorne) nicht operieren. Es ist Mutter (hinten) und Tochter (vorne). Alexandra hat beide adoptiert.





8.11.2016 Ankunft in Tyrnavos - DANKE!

Maria ist Professorin, Tierfreundin und unsere Ansprechpartnerin für Tyrnavos. Sie hatte die Idee einer Kastrationsaktion in der Region um Larissa aufgegriffen und der Vizebürgermeister von Tyrnavos war begeistert von der Umsetzung dieses Projektes. Auch hier war es ein Erstprojekt für alle Beteiligten. Noch nie hatte in Tyrnavos eine derartige Kastrationsaktion stattgefuden. Und in Tyrnavos gibt es auch keine Hunde- oder Katzenstation oder einen Amtstierarzt.

Bei der Ankunft wurden wir zu einem kleinen Gebäude gebracht, den man von außen ansah, dass es schon längere Zeit leer stand. Es diente als Schlachthaus.

Als wir das Gebäude betraten, staunten wir. Der Vizebürgermeister hatte, aufgrund unser Aktion, das Gebäude als Tierklinik renovieren lasssen. Die Renovierungsarbeiten waren noch nicht ganz abgeschlossen. Aber unser Team war begeistert mit welchem Enthusiasmus man hier an die Sache herangegangen war. Dank dem, dass wir unsere OP-Gegenstände immer selbst mitnehmen, war ein wunderschöner Operationsraum in kürzester Zeit eingerichtet. Es gab ein Büro als Registrierungsraum, ein geräumiges WC in dem die wartenden Katzenpatienten untergebracht werden konnten, einen eigenen ruhigen Katzenraum für die operiereten Katzen, eine große Fläche für die Nachsorge der Tiere und einen großen Raum in dem die Hunde auf die OP warteten und im Anschluss an die Nachsorge wieder zurückgebracht wurden.

Wir bekamen jeden Abend ein supertolles Abendessen, das wir jederzeit auch erst ab 23 Uhr einnehmen konnten. In Larissa wurden wir in einem Hotel untergebracht, dessen Kosten der Verein nicht tragen musste.

Wir danken dem Bürgermeister und dem Vizebürgermeister für ihre grandiose Unterstützung. Zudem Maria, die die Organisation in die Wege geleitet hat.

Wir danken den vielen Tierfreunden aus Larissa und Tyrnavos, die die Arbeit in Tyrnavos tatkräftig unterstützten.

Und wir danken vor allem auch der Studentin Nefely, die stets den Überblick über die ankommenden und abgehenden Tiere behielt und auch die Nachsorge der Pflegekandidaten organisierte.

Die Aktion in Tyrnavos wurde leider von dem Handeln einiger niedergelassener Tierärzte beeinträchtigt.




Maria, sie organisierte die Aktion in Tyrnavos.
Christos, der Vizebürgermeister von Tyrnavos.
Das ehemalige Schlachthaus. Jetzt dient es einer sinnvolleren Sache.


Das Büro mit Andriana.
Der bereits eingerichtete OP-Raum.
Auf der Empore - der Nachsorgebereich.
Ein extra ruhiges Katzenzimmer.
Dieser Bereich war noch nicht ganz fertig. Es war der Bereich für die Hunde.
Die Arbeiten dauerten noch an.
Damit es nicht zu kalt wurde, wurden noch schnell die Öffnungen für die Türen verschlossen.









Kastrationsaktion in Veria/Nordgriechenland vom 2. - 7.11.2016
Es war unsere erste Kastrationsaktion in dieser Stadt.

Fazit: Wir konnten 73 Hündinnen, 20 Rüden, 24 Katzen und 4 Kater kastrieren. Zudem wurden 17 Sonderoperationen und Spezialbehandlungen durchgeführt. Darunter: Amputationen, Entfernung von Tumoren, Zahnsanierungen, Leistenbrüche und Schußverletzungen, Augenoperationen.

Abends packten wir unseren VW-Bus randvoll und fuhren am nächsten Tag morgens nach Tyrnavos.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die vielen Geschenke, die wir bekommen haben.

Aber das schönste Geschenk machte uns Elisavet. Sie ist Lehrerin und hat mit den Kindern in der Schule über unsere Arbeit gesprochen.

Genau das ist die Zukunft!


Nicht alle Tierfreunde und Helfer sind auf diesem Foto. Von oben nach unten und von links nach rechts:
Isabella, Alexandra, Vasso, ein sehr netter Tierfreund der auch deutsch sprach, Renia, Melanie, Doris, Hundedame aus dem Tierheim, die kugelrund gefüttert wurde, Max, Verena, Gianna.
Elisavet (Dame mit den roten Haaren) ist Tierfreundin und Lehrerin. Sie hat mit ihren Schulkindern unsere Arbeit besprochen. Danke Elisavet - das war das schönste Geschenk für uns. Bitte mach weiter so Elisavet, damit die Zukunft für die Straßentiere vielleicht besser wird.
Beladung unseres VW-Busses: nichts geht mehr!




7.11.2016 Fünfter Kastrationstag in Veria - Impressionen.
Zu jedem Foto gibt es eine Kurzbeschreibung.

Eigentlich sollte der 5. Tag dazu dienen, dass wir in Veria unsere Zelte abbrechen um nach Tyrnavos, unseren 2. Kastrationsort zu fahren und dort die mobile Klinik aufzubauen. Aber dann waren da noch besitzerlose Tiere die unkastriert waren - und so beschlossen wir weiter zu arbeiten.






Morgenstunde. Woran erkennt man Menschen die Freude an dem haben, was sie tun?
Sie arbeiten von früh bis spät abends und dann schauen sie sich früh morgens die Bilder am Laptop über ihre Arbeit an und - freuen sich!












Zuerst kümmert sich morgens Melanie um die Pflegetiere. Hier bekommt Barbie notwendige Medikamente. 
R E N I A - übrigens - jetzt hat es sehr viel Schnee in Veria.
Wir wurden "kugelig" gefüttert. Bei manchen sieht man es - bei den anderen nicht.
Isabella - Sie engagiert sich sehr für die Straßentiere in Veria.
Vorsicht


Einige der Tierschützer aus Veria: Renia - Gianna - Isabella
angeschafft - entsorgt
Die Tiere bekommen nach der OP eine kurze Nachsorge. Hier werden Räume im Hundetierheim von Veria dazu benützt.
Wir lieben sie alle!
Schaut bitte auf die Facebookseite: Zuhause gesucht - TierInsel - Umut Evi e.V.

Passen die zwei nicht irgendwie gut zusammen? Isabella mit Barbie. Sie hat ein Auge auf die Hündin.
So mancher steht sofort auf, wenn er wieder wach wird. Und dann steht man da und schaut und schaut und schaut........
Manchmal kommt es vor, dass sich die Blase entleeren möchte, wenn die Tiere bereits "schlafen". Und dann muss noch schnell gehandelt werden, soweit das noch möglich ist und die Tiere nicht bereits auf dem OP-Tisch liegen.
Die Beruhigungsspritze wird aufgezogen........ Wo geht den der Typ mit mir hin? Oh - ich ahne Fürchterliches.....
 



Alles nette junge Hunde die so gerne ein schönes Zuhause hätten.
Bitte schaut auf Facebook unter: Zuhause gesucht - TierInsel - Umut Evi e.V.
Links ein Angestellter vom Tierheim - rechts ein Tierfreund der sich um Straßentiere kümmert. Und ein schöner Hütehund, der der nächste Patient sein wird.
Viele, viele Stunden konzentrierte Arbeit.
Was für ein schöner Husky!





6.11.2016 Vierter Kastrationstag in Veria - Impressionen.
Zu jedem Foto gibt es eine Kurzbeschreibung.


Der Nachsorgebereich ist überfüllt.
Sofia setzt die Mikrochips und impft die Tiere gegen Tollwut.
Die Kleine hat die OP gut überstanden.
Jeden Tag muss der "kleine Max" mehrmals seine Muskulatur trainieren.
Ohne TierschützerInnen vor Ort wäre unsere Arbeit nahezu unmöglich. Sie fangen die Straßentiere ein und wildern sie wieder in ihrem angestammten Revier aus. Außerdem führen sie die Nachsorge durch, wenn diese nach der Genesungszeit noch erforderlich ist.



Fertig für die OP.
Nachschub rollt an.
Warten auf die OP.
Die kleinen Hunde waren meist einmal Haustiere. Wird man ihnen überdrüssig landen sie auf der Straße.
Über diesen schönen und jungen Rüden haben wir auf unserer Facebookseite: Zuhause gesucht - TierInsel - Umut Evi e.V. berichtet.


Die Entscheidung.
Die Registrierungsstelle.
Warten auf die Operation.
Tierschutz vor Ort.
Der Nachsorgebereich bot gerade noch ausreichend Platz für unsere Arbeit.
Wieder ein "Entsorgter".


Der Ort des Geschehens am Abend.
Alle Miezels haben die OPs gut überstanden.
Unser Sterilisator ging kaputt.
Leider half auch keine Reparatur. Aber Sofia hatte zum Glück auch einen, den sie uns für die Arbeit in Tyrnavos zur Verfügung stellte.
Foto fürs Facebook.
                                                                                                           

Die Straßenhündin "Barbie". Sie hatte Tumore. Sie müßte 3 OPs überstehen. Von Tieren können die Menschen lernen. Sie geben nicht auf. Sie kämpfen. Wir werden über "Barbie" gesondert berichten.
Es ist wieder spät geworden. Auf dem Bild: Melanie, Sofia und eine weitere angehende Tierärztin aus Veria.


 




5.11.2016 Dritter Kastrationstag in Veria - Impressionen.
Zu jedem Foto gibt es eine Kurzbeschreibung.


Die Kopfbandage hat so gejuckt, dass Doris sie morgens abnehmen musste. Die kleine süße frisch kastrierte Hündin ist eine absolut schmusige Maus. Wir trösten uns gegenseitig.
Immer wieder zu erleben - Tiere die füreinander da sind.
Auch ihr Bein konnte nicht mehr gerettet werden. Aber sie hat einen lieben Menschen in Veria, der sich um sie kümmert.
Jana. Sie ist schwanger und hat trotzdem unheimlich viel mitgeholfen. Jana - du bist ..... s p i t z e!
Ein sehr anstrengender Job über viele, viele Stunden. Melanie operiert durchgehend und Verena macht die OP-Vorbereitungen mit Max und außerdem muss Verena sofort zur Stelle sein, wenn Melanie etwas braucht. Verena ist eine erfahrene Tierarzthelferin.


Bereits Welpen werden Schnüre um den Hals gebunden und dann oft nie wieder entfernt. Oder die Tiere bekommen von Menschen viel zu enge Halsbänder angelegt. Sie erzeugen extreme Torturen und Verletzungen. Manchmal führen sie auch zum Tod des Tieres.
Wir kennen das von Griechenland, der Türkei .........
Warten
Der "kleine Max" wird von Alexandra gebadet.
Sofia. Sie ist die Amtstierärztin von Veria. Zuständig für das Hundeheim. Sie hat eine Menge an erforderlichen "Schreibkram" zu erledigen. Jedes kastrierte Straßentier bekommt in Griechenland einen Mikrodhip, eine Tollwutimpfung und es wird ein Leishmaniose-Test durchgeführt. Diese Dinge sind vorgeschrieben. Und alles wird dokumentiert.


ohhhhhh!
Zusammen-Arbeit!
Dazu braucht es Erfahrung - sonst endet es in einem Blutbad.
Melanie und Sofia - auch hier funktionierte die Zusammen-Arbeit.
Dieser Hund hatte wahrscheinlich Staupe. Viele sterben daran.


Warten
Jede Pfote ist etwas Sensationelles.
Die meisten Tiere haben ein hervorragendes Gebiss. Warum - weil die Tiere nicht alt werden.
Vorsicht vor den Kleinen!
Liebe geben!

Nichts vergessen.
Beide Augen dieser Hündin wurden operiert.
Jetzt kann sie wieder sehen.
Überstanden
Warum nehmen wir unsere OP-Ausstattung selbst mit?
In Veria gibt es einen großen OP Tisch. Wir haben ihn also benutzt. Er kann auch höhenverstellt werden. Nur ist er einmal nach oben gefahren, kann man ihn nicht mehr runter fahren. Probleme? - Lösungen finden! Das ist die Devise.





Wärme
Es ist wieder dunkel geworden.
Renia - sie mag Katzen. Deshalb hat sich Renia u.a. um die Versorgung der Straßenkatzen gekümmert. DANKE Renia.
Das Mittagesssen gibt's nur nebenbei.
Melanie und Sofia während einer Sonderoperation.






4.11.2016 Zweiter Kastrationstag in Veria - Impressionen


Melanie wird den "kleinen Max" nach Deutschland holen um ihn hier einen Spezialisten vorzustellen.
Manche Straßentiere sind absolute Schmuser.
Sein Vorderbein ist nicht mehr zu retten. Er sucht ein Zuhause.
Joachim ist für die komplette Dokumentation zuständig.
Die Kastration einer Katze.
After-Care-Area. Hier wollen die Meisten ganz lange bleiben.


Max arbeitet mit Verena im Operations-Vorbereitungs-Bereich.
Zug-Hund.
Tiefschlaf
Kastration eines Rüden.
Warten auf die OP.


Kastration einer Hündin.
Das Welpengehege im Hundeheim von Veria.
Eine Spritze zur Beruhigung.
Bin ich müüüüde!
Entspannungsphase

Dieser Welpe wurde entsorgt. Wie so oft. Soll man von Glück reden, dass er nicht lebend in eine Plastiktüte gesteckt wurde, die dann zugebunden und in den Müll geschmissen wird?
Wir lieben die Gemeinsamkeit.
Melanie mit einem Prachtkater. Er war ein richtiger kleiner Panther.
Melanie hatte noch nicht genug gearbeitet. Jetzt wollte sie auch noch mal Doris Kopfwunde nachoperieren.
Vasso und Doris. Vasso hat die Kastrationsaktion in Veria in die Wege geleitet und vor Ort organisiert.





3.11.2016 Erster Kastrationstag in Veria

Einige Impressionen von diesem Tag. Ihr seht Bilder von der kleinen Hündin, die wild um sich biss, weil sie so viel Angst vor Menschen hat.  


Ihr seht Bilder von dem Tierheim für Hunde in Veria mit dem Gebäude, in dem die Amtstierärztin arbeitet.


Ihr seht Bilder von den kleinen Operationsstellen der Hündinnen, Rüden und Katzen. In Griechenland werden alle kastrierten Straßentiere mittels Mikrochipnummer erfasst. Außderdem werden sie gegen Tollwut geimpft und es wird ein Leishmaniose Test durch die Amtstierärtin durchgeführt. 

Die Tierärzte des Tierärztepools bringen nahe der Operationsnarbe ein kleines Tatoo auf. Deshalb ist auf einem Bild die schwarze Farbe auf dem Bauch des Tieres zu sehen. Damit ist auch auf den Bauch zu erkennen, dass das Tier kastriert wurde. Das ist wichtig, sollte der Mikrochip nicht mehr zu lesen sein oder die Ohrmarken, wie sie in der Türkei eingesetzt werden, abfallen. Wir finden das ist eine gute Praxis.


Ihr seht Bilder von Sonderoperationen wie hier z.B. die Entfernung einer Schrotkugel.


Ihr seht Bilder vor der Operation.


Ihr seht Bilder aus dem Nachsorgebereich. Ihr


Ich seht Bilder, die rund um den Operationsraum entstehen. Auf dem zweiten und dritten Bild werden die Instrumente vorgereinigt. Danach sterilisiert.


Zum Schluß Bilder von zwei noch jungen Straßenhunden, die vor dem Tierheim leben und die in keiner guten Verfassung sind. Sie wurden von uns natürlich mit Hochenergiefutter während unserer Anwesenheit gefüttert.









2.11.2016 Doris und Max waren bereits einen Tag früher in Veria angekommen, um den OP-Raum einzurichten. OP-Tisch, eine sehr gute OP-Lampe, der Sterilisator, alle weiteren OP-Materialen und Pflege- und Hilfsmittel werden mittels VW Bus zum Kastrationsort gebracht.

 






Der Rest des deutschen Teams kommt im Laufe eines Tages per Flugzeug an. In Veria konnten wir den OP-Raum der Amtstierärztin für die Zeit unserer Anwesenheit nutzen. Für Tyrnavos war es wichtig, dass wir alle Sachen aus Deutschland mitgebracht hatten. Dort soll erst in Zunkunft ein solcher Tierartzraum eingerichtet werden.



Am Abend trafen sich die Tierfreunde aus Veria mit uns zum gemeinsamen Abendessen mit gegenseitigem Kennenlernen und zur Organisationsbesprechung. Das hervorragend Abendessen wurde von einer ansässigen HNO-Ärztin spendiert.




Die kleine Hündin war übrigens der absolut schwierigste Patient während der 9 Tage. Sie hatte soviel Misstrauen vor Menschen, dass sie zu einer schlimmen Beißerin geworden war. So klein - so süß und doch mit Vorsicht zu genießen. Die großen Hunde sind dagegen oft "Schafe". Und bei Katzen sollte man auch eher vorsichtig agieren.



















1.11.2016 Ankunft in Veria - DANKE!

Vasso hatte die Kastrationstage in Veria in Nordgriechenland mit uns zusammen organisiert. Vasso ist Rechtsanwältin und sie liebt Tiere. Die Zusammenarbeit hat, von Anfang an, sehr gut funktioniert.

Wir danken dem Bürgermeister von Veria, der uns in einem sehr gemütlichen Gästehaus der Stadt eine kostenlose Unterkunft während unserer Anwesenheit ermöglichte. Wir danken den Personen, die unser Team zum Abendesssen eingeladen hatten. Damit konnten wir auch diese Kosten einsparen. Wir danken Sofia, der Amtstierärztin von Veria, die uns die Klinikräume im Tierheim von Veria zur Verfügung gestellt hatte. Zudem wurde uns der Sterilisator der Amtstierärztin für unsere Arbeit in Tyrnavos geliehen, da unser Gerät leider kaputt gegangen war. Wir danken den Tierfreunden von Veria, die alle während der Kastrationstage zusammengeholfen haben, um zusammen mit den Arbeitern des Tierheim möglichst vielen Straßentieren helfen zu können. Und wir bedanken uns für die vielen Geschenke, Süßigkeiten und sonstigen Leckereien, mit denen wir ganztags versorgt wurden.






November 2016

Ab heute berichten wir über unsere Kastrationsaktion in November 2016 in Nordgriechenland und über unseren Kurzbesuch in der Türkei.

Wir sind Tierfreunde mit Leib und Seele. Deshalb sprechen wir hier auch Gegebenheiten an, die gerade in Griechenland zum "Lebensstil" gehören. Vögel (auch Wildvögel - wie hier Stieglitz und Erlenzeisig, sie leben in Schwärmen), die zwecks ihren schönen Gesang oder ihrer Pracht (Papageien, etc.) in viel zu kleinen Käfigen ein trauriges Leben in Isolationshaft fristen müssen.

Wir hoffen sehr, dass es immer mehr einheimische Tierfreunde gibt, die diese Tierhaltung zunehmend ablehnen und sich diesbezüglich engagieren.

                                                






22.11.2016

Wir haben heute ein Posting auf Facebook aus Karaburun übermittelt bekommen. Mordogan (wir waren in den Jahren 2012 bis 2014 dort tätig) gehört zu Karaburun. Sule, eine türkische Tierschützerin aus Karaburun, die für die türkische Tierschutzorganisation Haytap arbeitet, hat anscheinend die Tierschutzarbeit in dieser Region mit der Amtstierärztin Duygu und Aylin, die vom Bürgermeister gegen Ende unserer aktiven Zeit für die Tierschutzarbeit für Mordogan angestellt wurde, weiterhin positiv beeinflussen und entwickeln können. Die medizinische Einrichtung im Container in der Hundestation in Karaburun wurde sogar vor Monaten um ein Röntgengerät erweitert. Leider bekommen wir selbst keine Informationen mehr aus dieser Region.

Die Entwicklung, hin zu einer immer stärker werdenen engagierten Tierschutzarbeit durch die türkischen Tierfreunde - das ist auch in unserem Ansinnen und wir freuen uns darüber.

Das Video und die Fotos können auf unserer Facebookseite aufgerufen werden.



Oktober 2016

Wo ein Wille ist - ist auch ein Weg. Where there is a will there is a way.

Oder umgekehrt: Wo kein Wille ist Straßentieren zu helfen - stößt man auf oft unüberwindbare Mauern.

 

Wir überlegen viel, welche Arbeit im (Auslands-)Tierschutz wirklich sinnvoll ist, wie ihre Spenden und unsere Zeit am nachhaltigsten für Tierhilfe eingesetzt werden können.


Das oberste Ziel ist die Kastration von Straßentieren. Aber diese Tätigkeit steht meist in Konkurrenz zu dem Bestreben der einheimischen Tierärzteschaft Geld mit der Versorgung von Straßentieren zu verdienen. Wird von Berufskammern und Behörden blockiert.

Es ist sehr schwer als ausländischer Verein oder Tierarzt Genehmigungen für das Kastrieren von Straßentieren zu bekommen. Es ist auch sehr schwer einheimische Tierärzte zu finden, die das Gedankengut einer gemeinnützigen Tierschutzaktivität mit entsprechend günstigen Preisen unterstützen.

Genau deshalb weisen wir auf die Facebookeinstellung des Tierärztepools hin. Ein griechischer Tierarzt lässt Dr. Melanie Stehle in seiner Praxis Straßentiere kastrieren. Zudem wurde ihr bereits 2014 durch griechische Behörden die Erlaubnis erteilt, Straßentiere tierärztlich versorgen zu dürfen.

 

Text Tierärztepool: "Nach Einladung von Dr. Danilis kastrierte und versorgte unsere Tierärztin Dr. Melanie Stehle Hunde und Katzen aus Rethymno in seiner Praxis. Ein toller Start in eine gute Zusammenarbeit"








Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft statt Konkurrenzdenken!

Nur so kann unserer Meinung nach Straßentieren auf Dauer wirklich weltweit nennenswert geholfen werden. Es geht nur, wenn auch ausländischen gemeinnützigen Vereinen mit qualifizierten Tierärzten die Möglichkeit eröffnet wird, im jeweiligen Land den besitzerlosen Tieren zu helfen.

 

Vorstand TierInsel - Umut Evi e.V.





Kastrationsaktion im November 2016



Wir haben die wunderbare Tierärztin Dr. Melanie Stehle wieder von dem Team des Tierärtzepools für unsere Arbeit in Nordgriechenland zur Verfügung gestellt bekommen. Wir freuen uns sehr, mit ihr zusammen arbeiten zu dürfen. Denn sie ist eine sehr gute Tierärztin, die Tiere liebt.



Melanies Assistenz ist Verena. Verena arbeitet in Deutschland als Tierarzthelferin in einer tierärztlichen Praxis. Das Foto zeigt Verena während ihres Engagements im tierärztlichen Bereich in einem Tierheim in der Region München.















Kastrationsaktion November 2016 in Veria/Nordgriechenland und Tyrnavos/Nordgriechenland.

Wir machen keinen Unterschied ob wir Straßenkatzen oder Straßenhunden helfen. Wir lieben sie alle. Maria hat uns Fotos aus Tyranvos geschickt. Im Vergleich zu den Hunden scheinen die Katzen einen besseren Gesundheits- und Ernährungszustand zu haben.





10. Oktober - heute ist der internationale "Welthundetag"

Wir möchten Euch aus diesem Anlass bitten, für die Kastation von Straßenhunden zu spenden. Es ist die wichtigste Tierschutzarbeit im Ausland. Denn nur durch fachmännisch bestens ausgeführte Kastrationen mit entsprechender Vor- und Nachsorge kann das Leid der besitzerlosen Tiere reduziert werden.

Tierschutz mit Herz genügt nicht - wir brauchen Tierschutz mit Verstand und Herz.

 


Fotos: Ich bin aus Tyrnavos. Tyrnavos befindet sich im nördlichen Teil Griechenland, abseits von jeglichem Tourismus.

Bei uns gab es noch nie eine Kastrationsaktion oder etwas ähnliches. Demzufolge haben wir uns auch richtig gut vermehrt aber sterben früh an Unterernährung oder Krankheiten.

Ich stelle euch hier mal einige meiner Freunde vor. Und wir alle würden uns freuen, wenn ihr uns ihm November mit eurem Tierärzte- und Helferteam helfen könntet.











7.10.2016 Jutta unser Engel für die Augen-Medizin

Jutta, hast du bitte wieder eine Sachspende von Augenpräparaten für unsere Kastrationsaktion?

Gefragt - geschickt. Und Geld gespart.

Solche Menschen mit ihren Möglichkeiten bräuchten wir mehr - viel mehr. Aber was nicht ist - kann noch werden.

Vor der OP bekommen alle tierischen Patienten Augentropfen, damit die Augen bis zum Aufwachen aus der Narkose nicht austrocknen.

Danke Jutta!





Kastrationsaktion November 2016 - Veria/Nordgriechenland

Dr. Melanie Stehle wird unsere Tierärztin sein, mit der wir in Nordgriechenland im November Straßentiere kastrieren möchten. Im Mai 2014 hatten wir mit Melanie bereits eine sehr erfolgreiche Kastrationsaktion in Enez durchgeführt. Nun werden wir das wieder tun. Hier seht ihr Fotos von unserem geplanten Einsatzort in Veria. Auch hier wünscht man sich dringend Unterstützung bei Kastrationen.





 



3.10.2016 Eceabat

Das sind Fotos aus Eceabat. Was sich die Tierfreunde dort wünschen: Mittel für innere und äußere Parasiten, Welpenmilch und Arnzeien gegen Pilzerkrankungen. Um das alles finanzieren zu können, brauchen wir Spender. Jeden Cent den wir für die Arbeit dieser Tierfreunde ausgeben ist zu 100 % bestens investiert.














3.10.2016 An diesem Tag fand ein Besuch beim Bürgermeister von Ipsala am 3.10. statt. Unter anderem war auch das Thema Futter besprochen worden. Bisher bekommen die Hunde in der Station nahezu ausschließlich Weißbrot zu fressen. Wir hoffen, dass hier eine bessere Lösung gefunden werden kann. Teilnehmer an diesem Gespräch waren: Der Bürgermeister von Ipsala Herr Mehmet Kerman; Tierarzt Baris; Attila, Vorstand vom Verein Vehist e.V., Necla und Ufuk die Vorsitzenden von EceHayde; Zülfiye aus Ipsala, die sich um die Tiere im Shelter ehrenamtlich kümmern möchte.






3.10.2016

Erfolgreicher Einsatz in Ipsala

Als Baris heute nach Ipsala fuhr waren die Bodenarbeiten in der Hundestation noch immer nicht abgeschlossen, obwohl die Arbeiter zugesichert hatten, die Arbeiten am letzten Freitag zu erledigen. Der Grund: der Boden ist zu trocken. Durch die Verteilung des neuen Bodenbelages würden die Arbeiter, ihre Kleidung und der Shelter viel zu staubig werden.
Die clevere türkische Lösung: Baris rief die Feuerwehr von Ipsala, die mit einem großen Feuerwehrauto ankam. Der Boden im Shelter wurde, ebenso wie das neue Material für den Bodenbelag mit Wasser übergossen. Nun hatten die Arbeiter keinen Grund mehr, die ihnen übertragene Arbeit abzulehnen.

Leider hatte Baris bei seiner Ankunft auch drei bei der Hundeauffangstation abgelegte, ca. 15 Tage alte Hundewelpen gefunden sowie eine ausgesetzte junge Katze, die man anscheinend zu den Hunden hineingeworfen hatte. Zum Glück lebten alle noch.

Nach den erfolgreichen Bodenarbeiten gab es ein Gespräch zwischen dem Bürgermeister, Baris, einer jungen Frau aus Ipsala, Attila vom Verein Vehist e.V., sowie Necla und Ufuk von EceHayder.
Das Ergebnis des Gespräches: Die junge Dame aus Ipsala wird sich momentan als Freiwillige um die Hunde in der Hundestation kümmern. Das heißt, sie würde die Fütterung der Tiere übernehmen und Baris informieren wenn tierärztliche Hilfe erforderlich ist. Sie hat auch die 3 kleinen Welpen mit zu sich nach Hause genommen um sie zu versorgen. Baris will für die Katze eine Futterstelle finden, an der sie dauerhaft leben kann.
Leider sind die zukünftigen Futterlieferungen für die Hunden in der Station noch nicht ganz geklärt. Es besteht aber die erfreuliche Hoffnung, dass die Stadtverwaltung Trockenfutter kauft. Was uns auch sehr freut, ist, dass Necla mit der ehrenamtlichen jungen Dame aus Ipsala, Kontakt hält und sie unterstützen wird. Denn die Frau beabsichtigt eine eigene örtliche Tierschutzorganisation für Ipsala ins Leben zu rufen .

Wir freuen uns über die kleinen Schritte, die laufend zu einer Verbesserung für die Straßentiere in Ipsala führen. Vor allem gilt unser Dank der Bereitschaft des Bürgermeisters von Ipsala, diese Arbeit zu unterstützen.

Und vielen DANK unseren Spendern! Ohne sie könnten wir diese Hilfe nicht leisten. Z.B. den Einkauf von Medizin, die Baris dringend für die medizinische Versorgung der Tiere braucht (siehe Foto).








29.9.2016 Ipsala - Hunde-Station - Dringend werden neue Liegeflächen benötigt.

Diese Fotos sind von den Ausbesserungsarbeiten des Bodens in der Hunde-Auffangstation.

Was ganz wichtig wären - neue hygienische Liegeflächen für die Tiere. Wer spendet eine Kunststoffpalette oder einen Hundekorb aus Kunststoff? Wir bräuchten 30-50 Stück. Pro Liegefläche kalkulieren wir € 30.

Wer macht den Anfang?






23.9.2016 Hundeauffangstation in Ipsala. Vom alten Bodenbelag haben die Arbeiter einiges abgetragen. Nun haben wir neues Material bestellt und hoffen damit, die Parasitenplage eindämmen zu können.

Gerne würden wir noch Plastikpaletten für die Hunde als Liegeflächen kaufen, da diese westlich hygienischer sind als die alten Holzpaletten. Leider finden wir niemanden der uns diese spendet. Aber wir würden die Paletten etwas günstiger bekommen. Ihr könnt uns mit Spenden helfen, damit wir sie finanzieren können.

Eine Plastikpalette kostet ca. € 30. Wir brauchen 50 Stück. Wer spendet eine Palette? Bitte bei Überweisung Text: "Ipsala - Palette" angeben.

Wir hoffen sehr auf Eure Unterstützung!

TierInsel-Umut Evi e.V.
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F







19.9.2016 Baris hat heute 2 Bilder geschickt. So schaut der Hund jetzt aus. Die Hilfe zeigt erste Erfolge.



















Immer noch aktuell: September 2016

Türkische Straßentiere brauchen Hilfe. Insbesondere ist es notwendig ihre Vermehrung einzudämmen. Unsere Schwerpunkttierschutzarbeit ist die Kastration von Straßentieren.

Wir suchen dringend:
Eine/n deutsch-türkische/n Tierschützer/in, die sich mit uns aktiv, konstant und zuverlässig für dieses Ziel ehrenamtlich einsetzt. Die Hauptaufgabe wäre, den laufenden Kontakt zu den türkischen Tierschützern in den Orten zu halten, die wir unterstützen.

Ebenso benötigen wir Spenden um ein weiteres Kastrationsprojekt im November 2016 zu finanzieren. In den Monaten Juni mit August 2016 gingen Spenden i.H. von 34 % der benötigten Summe für eine nächste Kastrationsaktion ein.

Bitte unterstützt unsere Arbeit auch finanziell.

VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F

oder über PayPal





Aktuelles Gesuch: Für sie würden wir sehr gerne ein Zuhause finden. Helft ihr uns dabei?

Kangal-Mix Hündin. Ca. 2-3 Jahre alt. Kastriert.

Sie hatte einen Klumpfuss, mit dem sie kaum auftreten konnte. Das Tierärzteteam hat sich (im Mai 2016) entschieden, das (Vorder-)Bein zu amputieren um zu vermeiden, dass die Infektion (Pfote/Bein) sich immer weiter ausbreitet.

Sie ist sehr nett zu Menschen. Auch zu Kindern. Aber andere Hunde mag sie (momentan) nicht. Wir denken, dass es besser wird, wenn sie gelernt hat, stabil zu stehen.

Dereit lebt sie in Enez bei einem Cafe (lt. unserer Information war das auch ihr ursprünglicher Revierplatz als sie noch den verletzten Fuss hatte). Leider versucht sie den Autos hinterher zu jagen. Deshalb wäre es für sie viel besser, wenn sie ein Haus mit Garten bewachen dürfte. Was auch sehr gut wäre, wenn es einen Platz in einem Refugium für Tiere, für sie gäbe. In Enez und Umgebung gibt es dies leider nicht.

Vielleicht haben wir das große Glück, dass sich ein Tierfreund meldet, der der netten Hündin dies bieten könnte.







17.9.2016

Es kommt - n i c h t - selten vor, dass Hunde in der Türkei dieses elendigliche Dasein fristen.

Es ist schwer zu ertragen, aber die Situation für die Tiere kann nur besser werden, wenn es immer mehr Menschen gibt, die auch Tieren gegenüber Mitgefühl entgegenbringen u n d auch entsprechend handeln.

Daran arbeiten wir - dafür investieren wir all unsere Kraft und unsere Energie.

Hilfe in letzter Minute - Einstellung vom 17.9.2016 (bitte anklicken)


Wir danken den Menschen in der Türkei und in vielen anderen Ländern, die nicht wegsehen, wenn sie Leid begegnen. Denen nicht nur ihr eigenes Leben wichtig ist.

Es ist schön, dass es Euch gibt.




15.9.2016

Patenschaften sind sehnlichst erwünscht!

Die Fotos zeigen die Hundestation in Ipsala diese Woche. Baris kümmert sich um kranke Tiere so gut es eben mit minimalen Mitteln geht. Außer einem Tisch und zwei kleinen Lampen steht keine tierärztliche Ausrüstung, im allgemein zugänglichen Container der Station, zur Verfügung. Notwendige pharmazeutische Produkte kann Baris auf unsere Kosten kaufen. Trockenfutter ist absolute Mangelware. Franziska (Jeans mit weißem Hemd, sie arbeitet mit einer anderen deutschen Organisation zusammen, die im Raum Antalya tätig ist) aus Edirne hat an diesem Tag Futterspenden, die sie gesammelt hatte, an die Tiere verteilt.

Zur Ergänzung: solche Auffangstationen sind in der Türkei nahezu ausschließlich unter der Obhut der Stadtverwaltung. Daher sind Vereinbarungen und Verhandlungen mit den Verantwortlichen erforderlich, bevor wir Verbesserungen durchführen können. So ist es z.B. bei Futterlieferungen erforderlich, dass das Trockenfutter auch tatsächlich und portioniert an die Tiere täglich verteilt wird.

Es ist wichtig, dass wir auch Spenden für die Tiere in Ipsala bekommen. Denn nur so können wir auch notwendige Sachen und Leistungen kaufen und bezahlen. Bitte bei Spenden "Ipsala" als Text anfügen.








September 2016

Liebe TierInsel-Freunde. Diese Arbeit unterstützt Ihr durch Eure Spenden. Sie sind gut angelegt. Die Bilder zeigen die Arbeit der Tierfreunde von Ece Hayder.

Ece Hayder - Tierschutzteam Eceabat - Einstellung vom 13.9.2016 (bitte anklicken)


 



13.9.2016

Hundeauffangstation in Ipsala - was wurde bisher getan.

Wir warten auf einen Termin mit dem Bürgermeister. Lt. unseren neuesten Informationen soll er kommende Woche gewährt werden.

Aber schon vorab haben wir 15 Säcke Hundetrockenfutter für die Tiere in der Station bestellen lassen. Wir hoffen, dass die Säcke baldmöglichst dort ankommen und nach und nach an die Tiere in der Station verteilt werden. Es wurde bereits Trockenfutter, das von Tierfreunden in der Türkei gespendet wurde, an die Hunde verteilt. Vielen Dank Franziska und den weiteren unbekannten Helfern.

Mit Baris haben wir die Vereinbarung getroffen, dass er jede Woche zweimal die Tiere tierärztlich überprüft. Wir zahlen das Benzin und die benötigten Medikamente bzw. medizinischen Pflegebedarf. Vielen herzlichen Dank, Baris, für dieses Engagement.

Uns ist es auf Dauer nicht möglich, die Tiere mit Futter zu versorgen. Dafür sind unsere monatlichen Spendeneinnahmen leider viel zu gering.

Wir hoffen sehr, dass wir für die dauerhafte Versorgung der Tiere, nicht nur mit Weißbrot, eine Lösung finden werden. Außerdem bemühen wir uns um eine Verbesserung des Bodens im Shelter.

Natürlich sind wir begeistert, wenn wir Spendengutschriften auf unserem Vereinskonto erblicken.

VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE




13.9.2016

Von diesen Menschen wünschen wir uns mehr - viel mehr.

Tierschutz - es wir viel gepostet, geschrieben, gejammert, fotografiert, Videos gedreht. Letztere sogar, wenn Tiere sich im Todeskampf befinden oder schwer verletzt am Straßenrand zurückgelassen werden. Und das obwohl man eventuell durch konsequentes Handeln vor Ort diesem Tier noch helfen könnte.

Auch für uns ist das teilweise unerträglich. Und wir fragen uns so oft: Warum wird nicht viel öfters dokumentiert, das man tatsächlich arbeitet, hilft, sich vor Ort engagiert - und zwar nicht nur nach Lust und Laune.

Und dann streiten sich die Tierschutzorganisationen und die Tierfreunde untereinander und der Streit überlagert wieder die so notwendige Hilfe für die Tiere.

Ece Hayder. Necla hat mit ihrem Team die Tierschutzarbeit gut im Griff. Und für uns ist es eine der Tierschutzgruppen in der Türkei, die wirklich etwas für die Straßenhunde und Straßenkatzen tun.

So zeigt auch dieses Fotos, dass sie aktiv dabei sind, die Tiere gegen die unsägliche Flöhe- und Zeckenplage zu behandeln. Seckin ist täglich bei den Tieren.

Von diesen Menschen wünschen wir uns mehr - viel mehr.









9.9.2016

Wie schön!




Ece Hayder ist eine der örtlichen türkischen Tierschutzgruppen, die wir unterstützen und die sehr guten Tierschutz betreiben. Überwiegend finanzieren wir die Kastration von Straßentieren. Gelegentlich unterstützen wir auch die Bezahlung von Notfallbehandlungen. Schrecklich zu sehen, was diese Tiere immer wieder erleiden müssen. Hier gibt es dennoch Hoffnung. Ihm geht es besser obwohl die Prognosen schlecht waren. Wie schön!











29.8.2016

Und darum bitten wir Euch, diese Aktion finanziell großzügig zu unterstützen, denn wir brauchen Geld für zwei Dinge:

1. Die Medikamente und die medizinischen Hilfs- und Pflegemittel die Baris für die tierärztliche Behandlung der Tiere braucht.
2. Wir wollen den Bodenbelag im Tieraslyl verbessern. Es wäre dringend erforderlich, weil dieser voller Parasiten ist und die Hunde regelrecht "ausgesaugt" und krank werden.

Baris war heute zu einer Erstversorgung vor Ort. Er hat uns zugesagt, dass er am Mittwoch wieder nach Ipsala fährt, um mit der Behandlung fortzufahren.

 









27.8.2016

Letzte Woche wurden von türkischen Tierfreunden Fotos von der Hundeauffangstation in Ipsala in Facebook gepostet. Dazu der Text, dass viele Tiere sehr krank (Räude, Flöhe, Zecken), unterernährt und sogar einige gestorben seien.
Um den erkrankten Hunden in Ipsala zu helfen hat die TierInsel sofort mit ihrem Ansprechpartner in der Türkei, Baris Kasimoglu, Kontakt aufgenommen. Baris ist gelernter Tierarzt. TierInsel - Umut Evi hat mit Baris vereinbart,
dass er die erkrankten Tiere behandelt und dass die dafür benötigten Medikamente und medizinischen Hilfsmittel vom Verein bezahlt werden.
Zudem hat der Verein angeregt und seine finanzielle Hilfe dazu angeboten (z.B. durch die Finanzierung des Materials), dass die Böden im Tierheim verbessert und ungezieferfrei werden.
Baris hat bereits mit dem Bürgermeister von Ipsala Kontakt aufgenommen, um die Behandlung mit ihm abzustimmen.

Der TierInsel - Umut Evi liegt das Wohl dieser Tiere sehr am Herzen, da die Kastration von einem Großteil dieser Tiere von der TierInsel organisiert und finanziert worden war.

Wir haben Fotos von der Behandlung der Tiere angefordert.



25.8.2016

Eceabat - Der Kampf gegen die Flöhe und Zecken. Schrecklich wie Tiere darunter leiden müssen. Und wir finden keinen einzigen Produzenten (pharmazeutische Unternehmen) von Floh- und Zeckenschutzmitteln der bereit wäre uns eine Sachspende zu gewähren oder zumindest Produkte verbilligt für den Tierschutz abzugeben.

Wenn einer unserer TierInsel-Freunde einen Kontakt ermöglichen könnte - wir wären unendlich dankbar.









21.8.2016







"DANKE- DANKE - DANKE" sagen die Tierfreunde aus Eceabat/Türkei unseren Spendern!
DANKE sagen auch wir, weil ihr - liebe Spender - diese Hilfe ermöglicht.














6.8.2016

MENSCHEN - wie einfach es sich doch viele Menschen machen, wenn sie über die Daseinsberechigung von anderen LEBE-WESEN entscheiden.

Er war nur lieb und zärtlich - Selma sagte, er sei wahrscheinlich taub - deshalb hatten wir beschlossen für ihn in Deutschland ein Zuhause zu suchen - jetzt wurde er, bevor wir die Ausreiseformalitäten durchführen konnten, von seinem Besitzer (wahrscheinlich ein Jäger) erschossen. Weil er nicht auf ihn hörte.









Tierschutz in der Türkei


Liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde,

aufgrund unserer mehr als zehnjährigen Arbeit in der Türkei fühlen wir uns verbunden mit dem türkischen Volk und seiner Kultur. Deshalb gilt unser tiefes Mitgefühl natürlich den Menschen in der Türkei, die durch den Putsch und seine Folgen den Tod oder Verletzungen erlitten haben. Ebenso fühlen wir mit den Menschen in der Türkei und in Deutschland, die aufgrund der derzeitigen politischen Lage und der unklaren Zukunftsaussichten verunsichert sind.

Die Tierfreunde unter diesen Menschen leiden zusätzlich, denn natürlich haben Staatsbeamte, Landräte, Kommunalverwaltungen und andere Stellen derzeit andere Probleme zu lösen und dadurch weder Zeit noch Mittel für den Tierschutz.

Gleichzeitig hat sich durch den Rückgang des Tourismus und die Massenentlassungen aber auch die Versorgung der Straßentiere verschlechtert, da es weniger Leute als sonst gibt, die den Straßentieren Futter und medizinische Behandlungen spenden können.

Deshalb muss es unser Ziel sein, den Straßentieren in der Türkei jetzt erst recht zu helfen.
Denn Tiere verfolgen keine politischen Ziele und Interessen, müssen aber ebenso wie die Menschen unter den Folgen der politischen Auseinandersetzungen leiden.

Sobald sich die Lage in der Türkei beruhigt und stabilisiert hat, können und werden wir beginnen, die nächste Kastrationsaktion – bei der die Tiere auch medizinisch versorgt werden – vorzubereiten und zu organisieren. Dazu benötigen wir natürlich Ihre Spenden!

Unsere ebenso herzliche wie dringende Bitte – lassen Sie die Tiere nicht alleine!

Lassen Sie die TierInsel - Umut Evi e.V. nicht alleine in ihrer Arbeit zur Verringerung des Tierleides. Jede Spende hilft unmittelbar und ausschließlich den Straßentieren!

Vorab schon unseren herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.



TierInsel-Umut Evi e.V.
Volksbank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F
oder über PayPal







29.7.2016


Danke Pharma Brutscher

Tausende von Zecken werden den Staßentieren von uns während der Kastrationstage entfernt. Wir kennen uns aus, welche Zeckenzangen gut sind. Die Firma Pharma Brutscher vertreibt Zeckenpinzetten, mit denen wir gut und vor allem schnell arbeiten können. Und - Herr Brutscher hat uns 10 Zeckenpinzetten und 1 Zeckenzange gespendet. Dazu Probepäckchen Tee und Gewürzmischungen als Dankeschön für unsere Arbeit.

Vielen herzlichen DANK Herr Brutscher für dieses schnelle und unkomplizierte Entgegenkommen. Das ist selten.


28.7.2016
          

Liebes TierInsel-Team,
ich bin sehr beunruhigt darüber, wie es mit ihrer Tierschutzarbeit in der Türkei weitergehen wird, angesichts der aktuellen politischen Umwälzungen. Meinen Sie, ein "neuer Zeitgeist" wird in Zukunft ein weiteres Engagement von Tierfreunden verhindern?

Das wäre furchtbar für die Straßentiere........

...

Liebe Pia, vielen herzlichen DANK, dass du die TierInsel - Umut Evi auch in den für uns schwierigen Zeiten unterstützt. Wir wissen, dass du nicht viel Geld hast und trotzdem die Straßentiere in der Türkei nie vergisst. Wir werden den Tierfreunden, die mit uns in der Türkei zusammen arbeiten, weiterhin helfen. Gerade jetzt bauchen die Straßentiere uns mehr als früher.       

 




Das bin ich – Doris (Aufnahme in Enez, Mai 2016)



Gründungsmitglied und seit 2003 aktiv für die TierInsel – Umut Evi e.V. ehrenamtlich im Vorstand tätig.

Ich engagiere mich für Tiere und die Umwelt, weil es eine wunderbare Welt ist, in der wir Menschen leben dürfen. Und weil ich denke, dass vor allem die Taten der Menschen wichtig sind, egal wo. Hauptsache man tut überhaupt etwas für das Gemeinwohl.

Das Leid der Straßentiere ist auch in der Türkei sehr groß. Die wichtigste Tierschutzarbeit ist für mich die Kastration der Tiere durch sehr gut ausgebildete Tierärzte. Aus unzähligen Mails, Telefongesprächen und persönlichen Erfahrungen vor Ort weiß ich, dass diese Tierschutzarbeit häufig erheblich vernachlässigt wird. Warum? Weil den Tierfreunden vor Ort das Geld dafür fehlt. Und von staatlicher Seite diese Arbeit nicht in dem Umfang durchgeführt wird, wie es erforderlich wäre. Tierärztliche Leistungen durch niedergelassene  Tierärzte sind auch in der Türkei teuer. Der Verein setzt deshalb auf die Tierärzte, die Tierschutz wichtig und gut finden und die uns für ihre guten Leistungen Sonderkonditionen gewähren.


Mit der Hilfe der Tierfreunde, die wie wir der gleichen Meinung sind, dass die Kastration das Wichtigste im Tierschutz für besitzerlose Tiere ist, können wir den Tieren helfen.

 

Ich bitte Euch alle, die TierInsel-Umut Evi finanziell zu unterstützen. 96 % der Ausgaben des Vereins werden für tierärztliche Leistungen, pharmazeutische Produkte, Operationsmaterialien, Operationsgeräte, Hilfsmittel wie z.B. Maulkörbe, Katzenboxen, etc. und Futter/Nahrungsergänzungsmittel für die Tiere während unserer Kastrationsaktionen verwendet.

4 % sind Verwaltungskosten. Das sind z.B. die Kosten für den Druck der Flyer, Materialbedarf für den Infostand, eine Versicherung, Gebühren der Banken, Währungsdifferenzen und Porto z.B. für die Zusendung der Spendenbescheinigungen.

Von den jährlichen Einnahmen der TierInsel-Umut Evi können wir zwei 6-tägige Kastrationsaktionen finanzieren. Bei jeder Aktion können ungefähr 250 Tiere kastriert und/oder notwendige Sonderoperationen durchgeführt werden.  Jede dieser mehrtätigen Kastrationsaktionen kostet ca. 12.000 Euro.

Mich persönlich würde es sehr freuen, wenn wir dieses Jahr, erstmalig in der langjährigen Vereinsgeschichte, durch eure Spenden noch eine dritte mehrtägige Kastrationsaktion im Oktober oder November finanzieren könnten. Die Nachfrage ist da. Wir brauchen „nur noch“ das Geld dafür.




TierInsel-Umut Evi e.V.
Volksbank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F
oder über PayPal





17.7.2016

Die deutsch – türkische Zusammenarbeit. Das ist unser Ziel.
Und deswegen haben wir auch Didem, sie ist eine türkische Tierärztin aus dem Süden der Türkei, zu uns nach Deutschland, zu Gesprächen eingeladen.

Leider wurde dieser Besuch, durch die entsetzlichen Vorfälle in der Türkei, überschattet.

Und – das muss man fairerweise auch sagen – durch das kalte, nasse Wetter in den letzten Tagen, in Bayern. Nichts für eine Südländerin, die nur Temperaturen um die 30 Grad kennt.
Aber Didem war erstaunt und begeistert von der wunderbar grünen Landschaft, die es hier gibt. Und so hat ihr natürlich besonders gut ein Tag im „Englischen Garten“, mitten in München gefallen.

Viele, vor allem junge Leute, die, egal welcher Nation sie angehören, wie sie sich kleiden, welche Einstellungen sie haben, friedlich und ohne Zwänge den Tag im Park genießen dürfen. Und da Didem Tiere ganz besonders liebt, war sie begeistert von der Toleranz der Menschen, insbesondere gegenüber den Hunden, im Englischen Garten.

Natürlich war der Anlass ihres Kommens ein Gespräch über unsere gemeinsame Zusammenarbeit in tierärztlicher Hinsicht. Und so trafen sich Melanie und Didem zum veterinärmedizinischen Gedankenaustausch.

Auch ein Besuch in einem XXL Tiershop durfte natürlich nicht fehlen.

War schön, dass du gekommen bist Didem. Und danke Melanie und Thomas vom „tierärztepool.de“, die – wie immer – für alles offen sind.



Erläuterung der Bilder von links nach rechts:
15 von 23 Fledermausarten in Bayern leben hier
Natürlich muss man auch mal ein Schloss von Bayerns König Ludwig II angesehen haben.
Didem liebt Tiere. Und auf unseren Wunsch hat sie sich hier mit Plüschtieren auf Hundewelpendecken fotografieren lassen. Es ist nicht leicht zu sehen, wie die einen "verhätschelt" (Welpenbabydecken) werden und die anderen kurz nach der Geburt (Hunger, Krankheiten, Tötungsaktionen, etc.) sterben müssen.
Didem mit dem 3. Hund von Max und Doris "Maddox" und Max im "Englischen Garten" in München.
Melanie und Thomas vom "tierärztepool.de". Der kleine Nachwuchs-Tierarzt hat sich versteckt.




Juli 2016



Im September werden es 3 Jahre, dass Arzu (aus Mordogan/Türkei) in der Schweiz, in einem wunderschönen Zuhause leben darf. Zusammen mit Filou aus Portugal.

Arzus Mutter wurde bei einem Verkehrsunfall getötet. Sie wurde als Babykatze, alleine und hilflos, am Straßenrand gefunden und zur weiteren Versorgung in die vorübergehende Auffangstation (altes Hamam) gebracht.

Arzus "Retter" schreiben: Liebe Doris

Bilder sagen halt wieder mehr als tausend Worte.

Arzu liebt es unbändig, draussen alle Gelegenheiten für spannende Entdeckungen zu nutzen. Etwas verpassen? Das geht gar nicht!
Wenn Sie dann glücklich und übermütig nach Hause kommt, begrüsst und beschmust sie uns stürmisch, wie nur sie es kann, um danach genüsslich ihre Rolle als türkische Prinzessin in den Kissen einzunehmen.

Filou ist da mehr der Nachtpanter (na ja, Panterchen). Ist ja auch klar - da steigen halt die Mäuseparties. Da ist Programm bis morgens früh. Erst dann gehts zurück in Basis-Camp zum Morgen-Appell:
Mau-mau? Mau-mau? Mau-mau!!
"...ja Filou ...... gähn ..... wir stehn ja auf ..... "
So, Arbeit erledigt, nun kann er endlich seinen wohlverdienten Schlaf beginnen, schaffts gerade noch auf eins der vielen Plätzchen, dann fallen ihm die Augen zu ..... und Ruhe ist, bis nachmittags um 4 .....

Liebe Grüsse an alle Tierinsler










Alexandra schreibt:

Kastrationsaktion der TierInsel Umut Evi e.V. in der Türkei im Mai 2016.

 

Seit einigen Jahren nun suche ich nach einem vertrauenswürdigen Verein, bei dem ich mich auch mal persönlich und vor Ort in Tierschutzprojekte mit einbringen kann. Auf die TierInsel Umut Evi e.V. bin ich schon seit geraumer Zeit aufmerksam geworden, verfolge immer wieder deren Aktionen und bin inzwischen auch Mitglied.

 

Im Frühjahr las ich auf Facebook das Posting über die anstehende Kastrationsaktion im Mai in Enez. Ohne lange zu überlegen meldete ich mich und überredete auch meinen Freund Joachim, der anfangs der Sache sehr skeptisch gegenüberstand, hier mitzumachen. Die TierInsel suchte als Unterstützung jemanden, der die vor allem fotografische Dokumentation übernimmt und jemanden, der sich nach erfolgter Kastration um die Nachsorge der Tiere kümmert. So viel zur Vorgeschichte.

 

Nichts ahnend was uns erwarten würde, flogen ich und Joachim in die Türkei und trafen uns in Enez mit Max und Doris, die mit dem Auto und jede Menge Arbeitsutensilien, Medizin und Futter nach Enez gekommen waren. Zumindest mir und Joachim waren Max und Doris auf dem ersten Blick sympathisch und je näher wir uns in den nächsten Tagen kennenlernten sollten, desto stärker bestätigte sich unser erster Eindruck.

 





Nun beschreibe ich einen Tag aus Enez stellvertretend für die anderen Tage die wir in Ipsala und Candarli erlebten:

 

Früh um 9 oder 10 Uhr ging es los. In einer alten Schule wurden alle Vorbereitungen getroffen um Hunde und Katzen zu kastrieren und diese dann anschließend zu versorgen. Die drei Tierärzte standen schon parat und wollten so schnell wie möglich mit ihrer Arbeit beginnen.

 

Von Anfang an herrschte ein ziemliches Durcheinander, da zahlreiche einheimische Helfer mit am Werke waren und sich in ihrem Übereifer oft gegenseitig im Wege standen. Doris und Max brachten aber mit ihrer unnachahmlichen Art immer wieder Struktur und Ordnung in das scheinbare Chaos. Joachim begann von den Kastrationen Fotos zu machen, ich und Doris waren mit der Nachsorge beschäftigt und Max war praktisch überall, wo eine fehlende Hand gebraucht wurde, zu Gange.

 

Je länger der Tag dauerte, desto stressiger empfand ich die Arbeit, denn es waren immer mehr Hunde, die unserer Pflege bedurften und zwischendurch mussten wir noch die Räume, in denen die Hunde untergebracht waren, putzen und das Durcheinander schien kein Ende zu nehmen. Einmal war der Strom für Stunden weg, ein anderes Mal gab es keine abschließbaren Türen, dann fehlte dies und das, aber immer verstanden es die Einheimischen zu improvisierten. Das beherrschen die Türken scheinbar wie kein zweites Volk.

 

Ehrlich gesagt war ich ziemlich froh als es so gegen 22 Uhr hieß „So das war der letzte Hund für heute“. Ich war sehr k.o., aber auch zufrieden und glücklich über das, was wir den ganzen Tag über geschafft haben. Sechzig bis siebzig Straßentiere kastriert, die keinen Nachwuchs mehr bekommen können und das Tierleid zumindest ein bisschen gelindert.

 

Max und die tollen einheimischen Tierfreunde brachten es auch noch zustande, das wir zu solch später Stunde in einem Restaurant etwas zu Essen bekamen. Und selbst auf mich als Veganer wurde im Restaurant Rücksicht genommen. Nochmals vielen Dank, so etwas findet man auch in Deutschland nur sehr selten.

 

Ich weiß nicht mehr wann, aber weit nach 24 Uhr kamen wir in unserer Unterkunft an und ich fiel, ich muss es gestehen, ungeduscht, völlig fertig ins Bett.

 

Die anderen Tage verliefen ähnlich. Es kam ständig irgendetwas dazwischen, irgendetwas fehlte immer oder lief nicht so wie geplant. Aber es wurde für alle Probleme eine Lösung gefunden. Das fand ich wirklich toll, es gab kein Aufgeben oder Zögern, man war immer sofort mit der Suche nach einer Lösung beschäftigt. Der super Einsatz der Einheimischen hat mich wirklich überrascht. Bevor ich in die Türkei kam, hatte ich so meine Vorbehalte, aber was ich hier an Einsatz und vor allem Gastfreundlichkeit erleben durfte, hätte ich mir nicht vorstellen können.

 

Ich kann es nur jeden Tierschützer oder Tierfreund empfehlen, einmal vor Ort an einem Tierschutzprojekt mitzumachen. Es ist stressig, es verlangt Einsatz, die Bilder der armen Tierseelen rühren einen oft zu Tränen, aber es macht Sinn und befriedigt einen sehr.

 

Noch ein Wort zu Max und Doris. Ich habe bisher noch keine Menschen kennengelernt, die sich so aufopferungsvoll einer Sache hingeben, ihren ganzen Urlaub und finanzielle Eigenmittel in die Projekte stecken und sich immer gut gelaunt und optimistisch zeigen. Ich konnte hier erleben, zu was ein kleiner Verein, der ständig um finanzielle Mittel kämpfen muss, fähig ist. Wenn es nur mehr solches Engagement geben würde, sähe die Welt, für die noch immer zu vielen Straßenhunde, in der Türkei besser aus.

 

 

Alexandra Busch im Juni 2016  mit .....  Mona und  Lisa


 




Aktuelles Gesuch: Wir warten immer noch auf ein Angebot - Tierfreund gesucht!

Ca. 1.000 kg Hunde- und Katzenfutter warten auf den Transport zu einer unserer Stationen (Ipsala, Enez oder Eceabat) in der Türkei. Alle liegen ganz nahe an der griechischen Grenze. Sollte also jemand mit einem Kleinlastwagen oder Wohnmobil/VW Bus/Mercedes Sprinter, etc. in sein "Heimatland" oder in den Urlaub fahren und für hungrige Straßentiere das Futter (kostenlos) mitnehmen können - der möge sich doch bei uns melden. E-Mail: tierinsel-tuerkei-vorstand@t-online.de





4.7.2016

An alle Freunde von Emma. Sie lebt jetzt seit 3 Jahren in Deutschland.











1.7.2016

Liebe Tierfreunde, das sind Fotos von EceHayder (Tierfreunde in Eceabat), die sich sehr für die Unterstützung durch die TierInsel-Umut Evi bedanken.

Und damit vor allem bei unseren Spendern!



Necla, Vorsitzende von EceHayder (Eceabat) scheibt:

Hallo Doris,

zu Anfang unendlichen Dank für die Zusage für die Katzenkastrationen (Anmerkung von uns: wir haben die Zusage gegeben, die Kastration von 60 Straßenkatzen, bei einem regionalen Tierarzt zu finanzieren. Danke an alle unsere Freunde, die durch ihre Spende uns diese Arbeit ermöglichen!).

Immer Mittwochs werden wir Strassenkatzen zu ANKA bringen, sie werden dort eine Nacht bleiben und wir holen sie dann wieder ab. Wir freuen uns über den Projektanfang.

Gestern war der Anfang, wir haben 3 Katzen (2 Kater und eine Katze) zu ANKA gebracht. Die Katze war sehr schwer zu fangen, sie hatte Angst und einige Verletzungen, also sind wir ohne weitere Katzen zu fangen direkt zur Klinik gefahren. Ich hoffe, dass wir in der nächsten Woche mehr Katzen fangen können.

--------


Anka-Klinik hat angerufen, die beiden Kater sind kastriert, aber die Katze war für eine Kastration zu krank und wird zunächst mit Antıbiotika behandelt. Wenn sich ihr Zustand bessert, wird sie kastriert.

Liebe Doris, in diesem Zusammenhang habe ich eine Frage: durch diese Behandlung vor der Kastration entstehen (leider) Kosten: müssen wir diese Kosten übernehmen oder könnt Ihr uns dabei behilflich sein?


Anmerkung der TierInsel-Umut Evi e.V. : Wir haben das Katzenkastrations-Kontingent und die Finanzierung der Behandlung der Notallkatze zugesagt, obwohl unser Bankkonto, seit der Bezahlung der beiden Kastrationsaktionen im Frühjahr dieses Jahres, nahezu leergeräumt ist. Aber wir hoffen auf weitere Unterstützung. Ihr seht, wofür die Spenden ausgegeben werden. Jede Operation wird umfassend dokumentiert.

 

Unser Spendenkonto:
TierInsel-Umut Evi e.V.
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F



26.6.2016

Was Nettes aus Eceabat. Ufuk, die 2. Vorsitzende von EceHayder ist eine ausgesprochene Katzenfreundin. Wir haben ihr auch sehr viel - ganz leckere - Katzenbabymilch samt Fläschchen und Schnuller für ihre kleinsten Schützlinge mitgebracht (möglich ist diese Hilfe nur durch unsere - meist treuen - Spender), damit sie kleinen Waisenkindern helfen kann. Hier bedanken sich welche für die Unterstützung und sagen auch, wie gut sie die Hilfe finden.

DANKE Ufuk!


 

Derzeit läuft die Katzenkastration in Eceabat. 60 Katzen werden in einer regionalen Tierklinik kastriert. Die Operationen erfolgen nach und nach, da dies vom Organisationsablauf (Einfangen der Straßenkatzen - operieren - Nachsorge - Auswildern) einfacher ist.



20.6.2016

Das ist Melike. Könnte ihr Euch noch an sie erinnern (Welpe mit 6 Frakturen - siehe Berichte Mitte Mai 2016)? Wir haben uns für die Operation entschieden, denn sie war noch ganz klein als der Verkehrsunfall passierte. Sie hatte 6 Brüche. Und da wir leider nicht die vollständigen Operationskosten aus den Spenden für sie finanzieren konnten, hat uns Pro Kastrationsprojekte e.V. i.H. von € 537 unterstützt. Danke Nicole und dem Team. Melike wurde, zusammen mit dem schwarzen Hund, der leider an seinen massiven Kopfverletzungen heute verstorben ist, in die Klinik in Tekirdag gebracht, um die letzte verbliebene Schiene zu entfernen. Melike geht es gut und wir hoffen, dass alles sehr gut verheilen wird.



20.6.2016

Wieder schlechte Nachrichten aus Enez.

Selma berichtete heute von zwei Notfallhunden, mit denen sie in die Klinik fuhr. Jetzt berichtet sie, dass dem schwarzen Hund nicht mehr geholfen werden konnte (Selma hat uns ein Video geschickt, das wir hier leider nicht einstellen können. Über die Facebookeinstellungen kann man die Videos dazu sehen). Der schwarze Hund starb, trotz Not-OP, weil er massivste Schläge auf dem Kopf bekomme hatte und es dadurch zu einer Blutung im Gehirn kam. Der andere Notfallhund ist der 6-Büche-Junghund. Sie heißt jetzt Melike.





Kastrationsaktion Mai 2016 – 6. Kastrationstag – Candarli - das Ergebnis dieses Einsatzes


Saadet weinte und sagte: „Ihr seid Engel“

Saadet und ihre Familie betreuen und versorgen die Hunde in der Auffangstation in Candarli. Bereits im August 2015 hatten wir miteinander Kontakt und sie bat uns, sie bei der Kastration der Straßentiere in der Station zu unterstützen. Sie haben selbst nicht das Geld diese zu finanzieren. Wir hatten geplant die Station anzusehen und mit Saadet persönlich zu sprechen.

Sehr kurzfristig beschloss dann das komplette Team nach Candarli zu fahren um, nach Rücksprache mit Saadet und Behörden, die Tiere zu kastrieren, bevor sie wieder Nachwuchs bekamen.

Wir operierten in dem Raum des Amtsveterinärs und auf dem Vorplatz des Geländes des Bauhofes und der Feuerwehr wurde der Nachsorgebereich eingerichtet.

46 Hunde wurden an diesem Tag kastriert. Alle Hunde wurden nach der Nachsorge- und Aufwachphase in die Auffangstation zur Rekonvaleszenz gebracht.

Saadets war mit ihrer Familie überglücklich, dass wir ihnen die Sorge um eine erneute Welpenschwemme genommen hatten.

 

  Das Ergebnis:


Wir haben 6 Tage lang Straßentiere kastriert und medizinisch versorgt.
Es wurden in Enez, Ipsala und Candarli ingesamt 225 Hunde und 34 Katzen kastriert.
Zudem wurden Sonderoperationen durchgeführt, wie z.B. die Amputation eines Vorderbeines, die Entfernung eines Auges, Zähne wurden gezogen, Krallenverletzungen operiert, Wunden genäht oder versorgt, etc.
Die Tiere wurden im Nachsorgebereich von Flöhen und Zecken befreit, eine Entwurmung wurde durchgeführt, Krallen, Zähne, Ohren wurden überprüft, das Fell wurde von Kletten und Verfilzungen befreit. Die Tiere wurden mit Vitaminen und gutem Futter versorgt.
Wir arbeiteten mit 3 türkischen Tierärzten.
Alle operierten Hunde werden nach der Aufwachphase für einige Tage in den Auffangstationen betreut, bevor die reinen Straßentiere wieder in ihr Revier zurückgebracht wurden. Die Katzen bekommen an Pflegestellen eine Nachsorge.


Wir danken allen, die unsere Arbeit unterstützt und mitgeholfen haben. Insbesondere den beteiligten Tierärzten, den Behörden in der Türkei, dem türkischen Konsulat in München und den Tierfreunden in der Türkei. Ganz lieben Dank Alexandra und Joachim für Euren tatkräftigen erstmaligen Einsatz.

Besonders danken wir aber den Spendern, ohne die diese Tierschutzarbeit nicht möglich ist.


Das sind nun die letzten Fotos von der Kastrationsaktion im Mai 2016. Ich hoffe, sie haben euch gefallen und hoffentlich konnten sie auch einen guten Einblick in unsere Arbeit vermitteln. Wir kommentieren auch diese Bilderfolge nicht und lassen die Fotos einfach für sich sprechen.

Findet ihr unser Tierschutzarbeit im Ausland gut? Dann berichtet über unsere Arbeit, damit sie mehr Freunde und Förderer findet!

Unser Spendenkonto:
TierInsel-Umut Evi e.V.
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F














19.6.2016

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung stand die komplette Neuwahl des Vorstandes an. Karin wird weiterhin ihre Funktion als Revisorin ausüben. Doris und Max wurden erneut als Vorsitzender und Schatzmeisterin bestätigt. Sowohl Karin als auch Doris und Max zählten 2003 mit zu den Gründungsmitgliedern der TierInsel - Umut Evi und sind seit dieser Zeit dem Verein stets treu geblieben. Es wurde über unsere Arbeit in den vergangenen Jahren und über unseren nächsten Einsatz ausführlich gesprochen. Die Finanzen des Vereins wurden von Doris erläutert. Die Revisorin hatte keinerlei Beanstandungen zum Rechnungswesen und alle Satzungsänderungen wurden einstimmig beschlossen.

Der Verein lies bereits im 1. Halbjahr 2016 nahezu die gleiche Anzahl von Straßentieren kastrieren, wie sie im ganzen Jahr 2015 finanziert wurden. 2015 waren es 347 Hunde und 125 Katzen. 2016 sind es bereits 336 Hunde und 137 Katzen.

Unser Wunsch ist es, im Oktober (wir haben bereits Urlaubstage dafür reserviert) eine weitere Kastrationsaktion zu planen. Der Bedarf ist da, aber die Geldmittel fehlen. Daher werden wir in den kommenden Monaten verstärkt versuchen, die Finanzierung zu stemmen, indem wir immer wieder dafür werben, unsere Tierschutzarbeit zu unterstützen. Bitte helft auch ihr mit, z.B. durch eine Mund-zu Mund-Werbung oder durch die Verteilung von Flyern. Gerne schicken wir euch diese zu.

Natürlich freuen wir uns insbesondere über Spenden!






Wir hoffen, dass Alexandra und Joachim im Oktober wieder mit in die Türkei fahren.
Deshalb haben wir sie schon jetzt mit der entsprechenden TierInsel-Bekleidung ausgestattet.









Kastrationsaktion Mai 2016 - 2. Kastrationstag in Ipsala

Wir hatten berichtet wie wichtig es ist, mit einheimischen Tierfreunden zusammen zu arbeiten, damit auch tatsächlich Straßentiere eingefangen werden.

Der Bürgermeister von Ipsala, Herr Mehmet Kerman, lies mehrmals den öffentlichen Aufruf über die Stadt ergehen, dass Straßentiere zum Kastrieren zum Tierheim gebracht werden können. Ipsala hat ca. 9000 Einwohner.

8 Einwohner brachten einen Straßenhund, um den sie sich ein wenig kümmern. Die Beauftragten der Stadt konnten 25 Hunde einfangen und wir kastrierten zudem alle 35 Hunde, die in der Hundeauffangstation leben. Insgesamt wurden an den zwei Kastrationstagen 68 Hunde und 7 Katzen aus Ipsala operiert.

Wie bereits geschrieben, sind viele Straßenhunde in Ipsala sehr dünn. Bei Tieren mit langem Fell, fällt das meist nicht auf. Aber manche bestehen nur aus Haut und Knochen. Genauso wie die Jagdhündin, die nach Beendigung unserer Arbeit zur Station gebracht wurde.Gierig haben sie sich alle über das Trockenfutter gestürzt, das wir mitgebracht hatten.

Was übel ist, sind die eitrigen Verletzungen an den Pfoten von langhaarigen Tieren, die eingetretene Kletten verursachen. Wir haben die Pfoten rasiert und gesäubert.

Am Nachmittag besuchte uns der Bürgermeister von Ipsala vor Ort. Es war unser letzter Tag in Ipsala, da uns trotz der Bemühungen des Bürgermeisters, in der Kürze unserer spontanen Anwesenheit, nicht mehr Straßentiere zum Kastrieren gebracht werden konnten. Geplant ist, dass wir im kommenden Herbst erneut den Straßentieren in Ipsala helfen.

Seit einem Jahr wartete eine Tierfreundin aus Candarli auf unsere Unterstützung. Ursprünglich wollten Max und Doris nach Abschluss der Kastrationsaktion nach Candarli fahren, um dort die Hundestation anzusehen und zu klären, wie wir eventuell im kommenden Herbst helfen können.

Es war nicht vorgesehen, dass wir spontan, mit dem kompletten Team nach Candarli fahren, um an einem Tag Straßentiere zu kastrieren, bevor sie im späten Frühjahr oder Sommer wieder Nachwuchs bekamen.


Findet ihr unsere Arbeit gut? Dann berichte über uns, damit diese Tierschutzarbeit mehr Förderer (letztere bleiben leider noch immer aus) findet!

Wieder lassen wir einige Fotos dieses Tages für sich sprechen.











Kastrationsaktion Mai 2016 - 1. Kastrationstag in Ipsala

Ipsala ist eine Stadt in der Türkei, direkt an der Grenze zu Griechenland. Hier passieren wir den Grenzübergang, wenn wir in die Türkei fahren. In Ipsala gibt es keine Touristen, die auf das Leid der Straßentiere aufmerksam werden und sagen: "für diese Tiere spende ich". Hier gibt es auch keine Sommerhäuser der türkischen Bevölkerung, da Ipsala nicht am Meer liegt. In Ipsala gibt es keinen Arzt der Tiere kastriert oder sich um sie kümmert. Bislang wissen wir auch von keinen Tierfreunden, die sich in Ipsala um Straßentiere kümmern.


Wir haben unsere „Zelte“ in Enez abgebrochen und sind am nächsten Tag nach Ipsala aufgebrochen, um dort den Tieren zu helfen.

Jedes Straßentier ist diesen Einsatz wert!


Während der 6 Kastrationstage ist kein einziger von uns durch Straßentiere verletzt worden. Und wir haben viele Tiere operiert, Wunden versorgt und jedem von ihnen ein klein wenig Fürsorge zukommen lassen.

Die Auffangstation in Ipsala ist außerhalb der Stadt. Der Container wurde bereits am Vortag durch Angestellte der Stadtverwaltung ausgeräumt. Somit konnten wir mit dem Aufbau der Operationsgegenstände und des Vor- und Nachsorgeareals beginnen. Innerhalb kürzester Zeit war es erledigt und der Operationsablauf konnte beginnen.

An diesem Tag wurden alle Hunde in der Auffangstation kastriert, außerdem ein paar weitere Straßenhunde, die uns von Bürgern oder den Helfern der Stadtverwaltung gebracht wurden. Manchmal wurden sie mit Autos oder Moped gebracht, kleinere Hunde und Katzen in Kartons, Styroporkisten oder Säcken.

Etliche der Tiere in der Station hatten einen heftigen Flohbefall. Wir behandelten die Hunde nach der Operation zwar gegen Parasiten, aber die Flöhe sind im Erdreich der Anlage. Bei reinen Straßenhunden ist das meist nicht so extrem. Dafür haben sie mehr Zecken. Zudem ist die Räude bei den Straßenhunden sehr verbreitet. Besonders bei Tieren in Auffangstationen und Straßentieren die an „schlechten Plätzen“ mit geringer Versorgung leben.

 

Und – viele Hunde sind ausgezehrt.

Wir haben etliche Verletzungen versorgt. Schnittwunden an der Kehle, sehr wunde eitrige Pfoten aufgrund von Kletten in den Pfoten von Tieren mit langhaarigem Fell, offene Wunden am Körper.

Es ist schon oft sehr traurig, das alles zu sehen. Weiß man doch wie die Tiere aussehen könnten mit ein bisschen besserem Futter und mit einer etwas besseren Versorgung.

Aber wir sind froh, dass wir den Tieren helfen dürfen und vielleicht dürfen wir das in Zukunft ja noch ein bisschen mehr. Natürlich geht das nur, wenn auch ihr uns dabei finanziell unterstützt.


Joachim kümmerte sich wieder um die schriftliche Dokumentation und die Fotoaufnahmen, Alexandra und Doris betrieben die Nachsorge der Tiere und Max hat beim Tragen der Tiere geholfen.

Die Helfer der Stadt unterstützen ebenso tatkräftig den Operationsablauf. Und auch Baris, der sich um die Organisation unseres Einsatzes in Ipsala kümmerte, besuchte uns vor Ort.

Abends bekam das gesamt Team ein gutes Essen und der Bürgermeister lud uns in ein Lokal zu einer süßen Nachspeise ein. Absolut nett!




Habt ihr den Storch gesehen, der auf dem Moscheedach im Stadtzentrum seine Jungen großzieht?

Wieder lassen wir einige Fotos dieses Tages für sich sprechen.

















13.6.2016 



Eceabat und die Straßenkatzen

EceHayder (Necla und ihr Team) erhält von uns das Budget um 60 Straßenkatzen bei einem regional ansässigen türkischen Tierarzt bestens kastrieren lassen zu können.

Das Foto zeigt eine Straßenkatze aus Eceabat, die Ufuk streichelt.                                                                                                                                                                                                                                                              






11. und 12.6.2016

Samstag und Sonntag waren Doris und Max auf dem Streetlife-Festival am Infostand in München anzutreffen, um über die Arbeit des Vereins zu informieren. Während es am Samstag öfters regnete, müßten wir am Sonntag darauf schauen, dass uns das Zelt nicht davonflog. Wir hoffen, dass die Kontakte, die für knüpfen konnten, auch Bestand haben. In der Spendendose befanden sich € 85,30, wovon eine Dame alleine € 40 spendete. Vielen DANK dafür!


                                                                                                                                           





10.6.2016 Ein "rabenschwarzer" Tag

Wir bitten die örtlichen Behörden dringend nach dem Täter zu suchen. Es sind Verstöße gegen das türkische Tierschutzgesetz.

In Enez wurden am 9. und am 10.6.2016 anscheinend großflächig Giftköder ausgelegt. Selma schreibt von bisher 30 aufgefunden toten Hunden. Darunter Hündinnen die Welpen säugen. Auch Wildtiere sind von der Vergiftung betroffen. Selma schreibt, dass wahrscheinlich vergiftetes Fleisch ausgelegt wurde.
Die schrecklichen Videos und Bilder (auch von toten Welpen) stellen wir bewusst nicht ein (sie sind im Facebookauftritt des örtlichen Tierschutzvereins zu finden: ENEZ DOĞAL YAŞAMI, ÇEVREYİ VE SOKAK HAYVANLARINI).

Wir sind fassungslos, was dort passiert!

Wir haben um weitere Informationen angefragt.


Dieses Massaker zeigt deutlich, wie wichtig unsere Tierschutzarbeit ist. Denn jedes nicht geborene Straßentier bedeutet -  das Leid mindestens eines Tieres (wenn es keine Nachfahren hat - in der Regel ist es aber ein zigfaches an vermindertem Leid) weniger.






Findet ihr unsere Arbeit gut? Dann erzählt von unserer Arbeit, damit diese Tierschutzarbeit mehr Freunde und Förderer ((letztere bleiben leider noch immer aus) findet.


Kastrationsaktion Mai 2016 - 3. Kastrationstag, später Nachmittag

In Enez konnen nicht mehr genügend Straßentiere eingefangen werden. Das Einfangen ist zeitaufwendig und einige der Tiere sind sehr scheu.

Aus unserer Sicht ist es auch besser, dass Tiere sich gegenüber Menschen misstrauisch verhalten. Denn es gibt überall und immer Menschen die ihnen nichts Gutes tun wollen.

Baris und Ibrahim hatten uns die Kontakte nach Ipsala vermittelt. Innerhalb kürzester Zeit bekamen wir beim Bürgermeister von Ipsala, Herrn Mehmet Kerman, einen Termin.

An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich bei Herrn Mehmet Kerman bedanken. Er hat uns sehr freundlich aufgenommen. Wir bekamen nicht nur sofort die Zusage, in Ipsala kastrieren zu dürfen, insbesondere alle Tiere in der Auffangstation von Ipsala. Dem kompletten Team wurde auch eine wunderbare Übernachtungsmöglichkeit kostenlos angeboten, sowie eine kostenlose Verpflegung während unser Tätigkeit vor Ort.

Vielen herzlichen DANK für diese große Gastfreundschaft!

Noch während unserer Anwesenheit wurde eine Verkündung über Lautsprecher im gesamten Stadtgebiet veranlasst, dass die Einwohner von Ipsala Straßentiere zur Kastration bringen können.
Wir waren begeistert über dieses Engagement und Entgegenkommen.

Danach fuhren wir zur Auffangstation und besichtigten unsere Wirkungsstätte. Ein Container, vollgefüllt mit Baumaterial, sollte als Operationsraum dienen und der Vorplatz des Containers konnte für den Vorbereitungs- und Nachsorgebereich hergerichtet werden. Für die Genesungszeit nach der Operation wurde ein Gehege in der Auffangstation zur Verfügung gestellt.

Um zu helfen, müssen wir uns mit den Gegebenheiten vor Ort arrangieren. Ein flexibles und zügiges Handeln ist wichtig.

Kleine Welpen dürfen außerhalb der Gehege herumlaufen. Das Traurige: bereits im Alter von wenigen Wochen wurden den kleinen Kangal-Mixen die Ohren abgeschnitten. Außerdem hatten die Tiere, in und um das Tierareal herum, sehr viele Flöhe. Wahrscheinlich stecken die Parasiten bereits in der Erde, so dass es nur helfen würde, wenn das gesamte Erdreich ausgetauscht wird.

Auf der Rückfahrt nach Enez, begegnete uns das Leben, sowie wir es uns, für die Nutztiere, überall wünschen würden. Herden die, beschützt durch Schäfer, Hütehunde und erfahrene Muttertiere frei durch das Gelände ziehen dürfen, um nach Nahrung zu suchen. Nutztiermütter, die ihre Tierkinder säugen dürfen und männliche Tiere, die selbstverständlich in der Herde mitlaufen.

So gehört sich die Nutztierhaltung!

Und nicht Tiertransporte aus der EU über tausende km hinweg in entfernte Länder (siehe Berichte von Animal Angels über die Tiertransporte aus der EU in die Türkei).

Das ist eine vollkommen verfehlte Agrarpolitik, ausschließlich zu Lasten der Tiere.


Wieder lassen wir die Fotos für sich sprechen.



                                                                                         






Kastrationsaktion Mai 2016 - 3. Kastrationstag in Enez

Wie wir planen.

Alle Aktiven des Tierärzteteams und der TierInsel- Umut Evi verwenden Urlaubstage um diese Kastrationstage durchzuführen. Geplant werden die Tage nach den zur Verfügung stehenden Geldmitteln des Vereins. Maximal konnten wir bei dieser Aktion die Kastration und die Behandlung von 250 Straßentieren mit ev. ein paar Notfallbehandlungen finanzieren. Dafür wurden 5 bis 6 Operationstage eingeplant.

Das Einfangen von Straßentieren

Es kann nur durch die einheimischen Tierfreunde vor Ort erfolgen. Nur sie kennen ihre Straßentiere. Und nur zu ihnen haben diese Tiere Vertrauen aufgebaut und lassen sich ohne große Schwierigkeiten zum Operationsort transportieren. Wer glaubt, die Bewohner an sich würden Straßentiere zur Kastration bringen, der irrt. Denn oft vermeiden die Menschen (meist aus religiösen Gründen) jeglichen direkten Kontakt mit den Straßentieren. Schon gar nicht werden sie in eigenen Autos transportiert.

Uns ist es von den Behörden nicht erlaubt worden, Besitzertiere zu kastrieren. Da auch Besitzertiere sich frei auf der Straße bewegen, würde eine Kastration eines solchen Tieres zu erheblichen Schwierigkeiten führen. Mit den Behörden und mit dem Besitzer. Denn die Kastration wird von vielen Menschen oft als „nicht naturgemäß“ gesehen. Das Leiden der Welpen, der vollkommen unterernährten und kranken erwachsenen Tiere und das Töten einer Überpopulation durch Erschießen, Vergiften oder Verbringen in andere Gebiete wird ignoriert.

Selma und ihr Team bestehend aus Coskun, Aysegül, Ozan und ein paar weiteren Tierfreunden aus Enez hatten alle Hände voll zu tun, Straßentiere einzufangen. Wahrlich – es ist keine einfache Aufgabe. An dieser Stelle möchten wir uns ganz, ganz herzlich bei Coskun bedanken. Sein Sohn heiratete am folgenden Wochenende und trotzdem hatte er uns so engagiert und umfangreich bei dieser Aktion geholfen. Coskun du bist unser heimlicher Gold-Schatz! Wir mögen dich alle sehr. Danke auch Dilek, Coskuns Frau, und Mehmet die uns auch im Rahmen des Operationsablaufes geholfen haben.

Mit zunehmendem Tierbestand war nicht nur im Nachsorgebereich sehr viel zu tun, sondern wir hatten auch die diversen Räume einigermaßen sauber zu halten. Ein dauerhaftes Unterfangen, das wir versuchten möglichst gut zusätzlich zu bewältigen. Selma, der Putz-Wirbel vom letzten Jahr fiel für diese Arbeit diesmal leider zum Großteil aus. Dank der immer einsatzbereiten Alexandra und einem Helfer der Stadtverwaltung, Mahmut, bewältigten wir auch diese Anforderung zusammen mit der Fütterung der Tiere.

Hochschwangere Hündinnen durften in der alten Schule ihren Nachwuchs zur Welt bringen und Doris und Alexandra versorgten diejenigen Welpen, die nicht gleich trinken wollten mit sehr guter Welpenmilch.

Das Ergebnis in Enez, zunächst bei den Katzen:
Kastriert wurden 20 Katzen und 7 Kater.
Ein Tier war bereits kastriert, eines war hochschwanger und wurde nicht kastriert.
An Notfallbehandlungen wurden durchgeführt: Zähne gezogen, ein Auge wurde entfernt, Impfungen durchgeführt, Augenverletzung behandelt.

Hunde:
Kastriert wurden 56 Hündinnen und 55 Rüden,
7 eingefangene Tiere (ohne Ohrmarken) waren nach genauer Untersuchung bereits kastriert
An Notfallbehandlungen wurden durchgeführt: Behandlung von Bisswunden und Verletzungen, eine Amputation eines Vorderbeines, Nähen einer Kopfwunde, Krallenoperationen

Insgesamt wurden bei dieser Aktion in Enez 138 Tiere kastriert.

Somit wurden innerhalb eines Jahres allein in Enez durch die TierInsel-Umut Evi die Kastration von 187 Hündinnen, 103 Rüden, 44 Katzen und 29 Kater finanziert.

Insgesamt 363 Straßentiere. Zudem mehrere Behandlungen und Notperationen durchgeführt.

Wir finden das ist ein großartiges Ergebnis und wir danken allen Spendern die uns diese Arbeit erst ermöglichten.


Schon seit längerem gab es Anfragen aus anderen Orten, ob wir auch bei ihnen Straßentiere kastrieren können. Baris und Ibrahim hatten Kontakte nach Ipsala und da in Enez nicht mehr genügend Tiere eingefangen werden konnten, entschieden wir, Kastrationen in Ipsala durchzuführen. Dankenswerterweise räumte der Bürgermeister von Ipsala uns sehr schnell und noch am gleichen Tag einen Termin zur Vorsprache ein.

Nächste Woche erfahrt ihr mehr über unseren neuen Einsatzort. Wir lassen auch jetzt wieder eine Auswahl der Fotos von diesem Tag für sich sprechen.












Kastrationsaktion Mai 2016 - 2. Kastrationstag in Enez

 

Einen halben Tag lang gibt es keinen Strom. Der mitgebrachte Generator will auch nur für 15 Minuten eine Überprückung schaffen. Das heißt, wir werden dafür bis weit in die Nacht hinein arbeiten.

Gülcan, die sehr nette Amtstierärztin für Enez kommt auch dieses Jahr wieder vorbei, um einen Tag lang im Nachsorgebereich mitzuhelfen. Danke Gülcan für deine Hilfe. Und wir hoffen, dass du mit uns auch weiterhin in Kontakt bleibst. Leider hat Gülcan als Amtstierärztin einen anderen Aufgabenbereich, in dem sie tätig ist.

Allen, am Vortag bereits kastrierten, operierten und behandelten Tieren geht es gut. Selma und ihr Team fangen weiterhin Straßentiere ein. Denn das Tierärzteteam will arbeiten.

Heute steht unter anderem eine Amputation als Sonderoperation an. Die Pfote des Straßenhundes ist sehr dick und ganz wund. Sicherlich ist eine Infektion im Gange. Die Tierärzte entscheiden sich für die Abnahme des Vorderbeines des Kangal-Mixes. Selma hat berichtet, dass es Menschen gibt, die auf ihn in Zukunft aufpassen.

Babykatzen müssen versorgt werden. Und so versucht Doris verzweifelt sie zu füttern. Nach kurzer Zeit - mit viel Geduld - stellt sich auch der Erfolg ein. Sie trinken und wir sind glücklich.

Wir lassen wieder die Fotos für sich sprechen.
1500 Fotos gibt es über diese Kastrationstage. Die Auswahl ist nicht leicht.









Kastrationsaktion Mai 2016 - 1. Kastrationstag in Enez

Während Selmas Team, bestehend aus einheimischen Tierfreunden, Straßentiere einfängt und zur alten Schule bringt, beginnt für das Tierärzteteam und uns Deutschen das „Operationsgeschehen“. Handwerkliche Dinge werden noch schnell hervorragend von Ozan, Selmas Mann erledigt. Mehmet (mit Latzhose), der auch in Deutschland lebt, ist abwechselnd mit Türker die Kommunikationsverbindung zwischen Deutschen und Türken.

Katzen
Sie sind immer ein besonderes Thema. Sie sind schwieriger zu handhaben wie Hunde. Man sollte sie nur in Transportboxen bringen (leider werden sie auch in Schachteln und Säcken gebracht) und eine große Nachsorge ist kaum möglich. Möglichst kurz nach der Operation werden sie in gut verschließbare Katzenboxen gelegt. So manche Katze ist äußerst wehrhaft und sehr reaktionsschnell. Sieht man die körperliche Verfassung der Katzen in Enez geht es ihnen überwiegend gut. Oft bekommt man aber nur die, die an Futterstellen betreut werden. Und die vermehren sich dann auch besonders zahlreich.

Hunde
Der Hund hat in islamischen Ländern eine schlechtere Stellung als Katzen. Das sieht man vielen auch an. Manche sind in einem sehr bedenklichen körperlichen Zustand. Sie leben an sehr schlechten Plätzen, sind vollkommen unterernährt und haben u.a. Flöhe, Zecken und Milben (Räude). Um diese armen Wesen würden wir uns gerne mehr kümmern. Aber die Nachsorge, das Futter und die Vitamine die wir ihnen während unserer Anwesenheit geben, ist wohl die einzige liebevolle menschliche Zuwendung, die sie in ihrem Leben erfahren. Gerade für diese Tiere kann die Kastration von Vorteil sein. Der Körper wird nicht mehr durch Schwangerschaften, Geburt und Aufzucht der Jungen geschwächt. Bei Rüden lässt die hormonell bedingte Unruhe und die Aggressivität nach.

Viele helfende Hände werden benötigt um Kastrationstage gut zu bewältigen. Es gibt immer Arbeiten, die so mancher eher oder überhaupt nicht machen möchte. Zu letzterem gehört leider das ständig erforderliche Reinigen der Räumlichkeiten. Die Hygiene während der Operationstage ist für uns aber von großer Wichtigkeit.

Dieses Mal lassen wir die Fotos für sich sprechen.










Kastrationsaktion Mai 2016

 Alexandra und Joachim

Nein – sie wussten nicht was auf sie zukam, als sie zusagten, bei einer Kastrationsaktion mit dabei sein zu wollen.

Aber wir wissen auch nie, was uns tatsächlich erwartet und wie flexibel wir arbeiten müssen.

Fakt ist, ohne die beiden wäre die Aktion nicht so erfolgreich verlaufen.

Joachim übernahm von Anfang an die Dokumentationsarbeit. Fotografierte jede Operation und füllte die dazugehörigen Formulare aus. Außerdem sollte er noch einige Bilder außerhalb des Operationsgeschehens schießen um die Atmosphäre für euch etwas einzufangen. Joachim sieht man aus diesem Grund fast nie auf den Fotos.

Alexandra hingegen kümmerte sich 6 Tage lang intensiv um die Tiere. Sie betreute, pflegte und streichelte die operierten und behandelten Tiere im Nachsorgebereich, sammelte die Hinterlassenschaften der Tiere ein, putze die Räume, fütterte, sammelte Müll in den Tiergehegen ein, versorgte Tierbabies. Für die beiden erschien es selbstverständlich, dass sie mit uns in andere Orte mit umzogen um dort weiter zu arbeiten. Denn dieses Mal kastrierten wir nicht nur in Enez.

Und es war auch kein Thema 800 km lang fast liegend im Laderaum des Busses durch das Land zu reisen.

Herzlichen Dank ihr beiden. Wir waren ein super Team!


Alexandras Lieblingsbeschäftigung: Zecken entfernen. Hier mit Gülcan, Amtstierärztin in Enez, über deren Mitarbeit und das Wiedersehen wir uns sehr freuten.
Alexandra und ihre Lieblinge.
Leider mangelt es immer an Willigen, die die Hinterlassenschaften der Tiere beseitigen und die Räumlichkeiten reinigen. Auch bei dieser Aktion. Danke Alexandra, auf dich war immer Verlass.
Alexandra sammelte den Müll in den Tiergehegen, so gut es ging und die Zeit dafür reichte, ein.
Die nächsten Operationskandidaten warten.

Die nächsten Operationskandidaten warten.
Füttern von Fühgeborenen. Die Mutter gab noch keine Milch.
Das Haupteinsatzgebiet von Alexandra war im Nachsorgebereich. Dort gibt es immer sehr viel zu tun. Die Tiere hatten dieses Mal sehr, sehr viele Flöhe und Zecken. Kurzfristig können wir die Tiere von diesen lästigen Wesen befreien.
Keine Berührungsängste.
Doris und Joachim. Entspannt Reisen im Laderaum zum nächsten Kastrationsort. Da tut schon mal ein Schluck Efes-Bier gut. Wir haben nun mal nur zwei Sitze im Bus, damit wir möglichst viele Dinge für die Tiere in die Türkei mitnehmen können.





Kastrationsaktion Mai 2016

Enez – Tag 1

Am Vorabend wurden wir von Türker (er hilft uns bei den diversen sprachlichen Verständigungsproblemen – vielen, vielen Dank, Türker!), Selma, Selmas Mann Ozan und Selmas Freundin Aysegül in Enez empfangen.

An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich beim Bürgermeister von Enez, Herrn Abdullah Bostanci und dem zuständigen Landrat für Enez, Herrn Hasan Sazkaya, für die Unterstützung unserer Arbeit bedanken. Dem gesamten Team wurde während der Dauer unseres Aufenthaltes in Enez eine kostenlose Unterkunft und kostenloses Essen zur Verfügung gestellt. Zudem bekamen wir Helfer, die uns beim Tragen (vor und nach der OP) der Tiere sehr unterstützten. Die alte Schule, mit ihren diversen Räumen, stand uns für die Kastrationsaktion ebenfalls wieder zur Verfügung.

Unser besonderer Dank gilt dem Tierarzt Serdar Uygun und der Tierärztekammer von Edirne, die uns diese Tierschutzarbeit erst ermöglichen.

Seit der letzten Kastrationsaktion im April 2016 hatten wir einige Operationsgegenstände in Eceabat gelagert. Daher mußten wir sie von dort abholen, um in Enez die Arbeit beginnen zu können. Der 1. Tag war für die Transport- und Aufbauarbeit reserviert.

Auch für Eceabat hatten wir einiges an Sachspenden dabei. Ufuk ist in Eceabat die "Katzen-Mama". Für sie hatten wir unzählige Dosen Katzenbabymilch mitgebracht. Zudem auch Milch für Hundewelpen und Welpenbrei. Ebenso kleine Milchflaschen. Das alles ist in der Türkei sehr teuer oder nicht in dieser Art zu bekommen.

Wir bedanken uns sehr bei der Firma Marengo, die uns mit einer Welpenbrei-Sachspende immer großzügig unterstützt. Durch sie können wir den Tierfreunden in Enez und Eceabat eine wertvolle Hilfe für die Aufzucht von (mutterlosen) Hundewelpen zugutekommen lassen.

Nach unserer Rückkehr nach Enez konnten wir Alexandra und Joachim begrüßen. Alexandra ist Facebookfreundin und Mitglied der TierInsel-Umut Evi und sie hat sich, nach einem Aufruf von uns, kurzerhand dazu entschlossen bei einer Kastrationsaktion mitwirken zu wollen.

Alle zusammen haben wir den Operationsraum und den Nachsorgebereich eingerichtet.

Das türkische Tierärzteteam sollte in der Nacht eintreffen. Bereits am nächsten Morgen wollten wir zügig mit dem Kastrieren der Tiere beginnen. Während wir vier Deutschen den Operationsraum und den Vor- und Nachsorgebereich einrichteten, begann Selmas Mannschaft mit dem Einfangen der Tiere.

Wir staunten nicht schlecht wie die Patienten „anreisten“.........


Selma mit "Ein-Auge". Sie wurde letztes Jahr kastriert und aus medizinischen Gründen wurde ein Auge entfernt. "Ein-Auge" lebt unter Selmas Obhut.
Das Foto von "Ein-Auge". Es dokumentiert die Operation 2015.
Foto nach der Ankunft in Enez mit unserem VW-Bus. Von links vorne nach rechts vorne: Doris, Selma, Türker, Aysegül, Max, Ozan
Tag 1 morgens. Der frisch gefangene Fisch wird in der Dorfmitte zum Verkauf angeboten.
Als wir zur alten Schule fuhren war sie da. Sie hat uns sofort begrüßt und erkannt. Die Hündin wurde letztes Jahr kastriert.
Das ist ein Foto der Hündin aus 2015. Damals war sie vor wenigen Tagen kastriert worden.


Könnt ihr euch an diesen Raum erinnern? Das ist "unser" Operationsraum in Enez.
Die mitgebrachten Dinge werden entladen. Zum Beispiel Halsbänder in jeder Größe. Jeder eingefangene Hund bekommt ein schönes rotes Halsband mit der Bezeichnung seines Reviers, damit er nach der Erholungszeit auch in dieses wieder zurückgebracht wird.
Ein ganzer Lastwagen voller Paletten wurde zur Verfügung gestellt. Wir haben sie, aus Hygienegründen, nicht eingesetzt.
Auf unserem Weg nach Eceabat lag sie mitten auf der Schnellstraße an der Mittelleitplanke. Wir dachten sie sei tot. Wir führen natürlich zurück und sahen, dass sie wohl auf war. Sie ist im April durch die TierInsel kastriert worden (pinke Ohrmarke). Machs gut süße Maus und leg dich bitte nicht auf die Straße!
rein in den Wagen - raus aus dem Wagen - rein in den Wagen - raus aus dem Wagen. Katzenbedarf, der in Enez benötigt wird. Auf dem Bild Petra und Ehemann Sahil. Die Tierfreunde aus Eceabat.
Ufuk die "Katzenmama" links und Necla die Vorsitzende des örtlichen Tierschutzvereins in Eceabat freuen sich über die große Menge an mitgebrachter Welpenmilch.
Sahil mit dem wertvollen Welpen-Brei der Firma Marengo.
Lager auf dem Dach

Eceabat braucht dingend Hilfe bei der Kastration von Katzen. Leider sind die angebotenen Preise der Tierärzte für uns nicht bezahlbar.
Necla hat gekocht. Alles vegetarisch und sooooo super lecker!
Könnt ihr Euch an den super Hundefänger und Tierpfleger Seckin aus Eceabat erinnern. Er hat sich sehr schwer an der Hand verletzt. Beim Sägen.
Diese zwei Winzlinge werden durch Necla zusammen vermittelt und haben auch schon einen Liebhaber gefunden.
Viel zu kleiner Käfig. Das ist auch in anderen südlichen Ländern so. Schrecklich zu sehen wie die Tiere ihr Leben fristen müssen.
Katzen vor einem Fischhändlergeschäft. Es gibt keine Gnade. Wer nicht stark, schnell und dreist genug ist - verliert.


Dort wo wir arbeiten gibt es Landschildkröten. Hier hat Max wieder eine vor dem Überfahrenwerden gerettet. Viele Fahrzeuge fuhren bereits über ihr hinweg oder an ihr vorbei ohne zu helfen. Aber sie ist noch unverletzt. Wir helfen eben allen Tieren.
Wer wird denn hier jetzt angeliefert?
Coskun und Ozan (Fahrer)
Türken sind Improvisationskünstler. Der Bus diente in Enez als Transportmittel beim Tiere einfangen,  
......und die fanden das ganz normal!




Kastrationsaktion Mai 2016

Fahrt in die Türkei


Wir fahren zum wiederholten Mal die Autobahn von München nach Ancona. Unzählige LKWs, beladen mit Schweinen, Schafen, Rindern, Geflügel begegnen uns auf dieser Strecke. Richtung Süden fahren sie beladen, Richtung Norden sind sie leer. All diese Tiere hatten kein schönes Leben. Geboren und Aufgewachsen in Massenhaltungsanlagen. Transportiert über tausende von Kilometern zu den Schlachthäusern.

Ich blicke in die Augen der Tiere, wenn wir die Lastwägen überholen und wünsche mir, dass die Menschen doch endlich umdenken.

Rechtfertigt der Genuss von tierischen Produkten das Leiden, das wir anderen Lebewesen zufügen?

An einer griechisch-türkischen Grenze stand vor kurzem ein Tiertransporter, voll beladen mit 70 Kälbern produziert in der EU, 17 Tage lang, um auf eine Abfertigung zu warten. Die Papiere waren nicht ordnungsgemäß.
Amimal Angels leistet hervorragende Arbeit, indem sie immer wieder Missstände bei Tiertransporten protokollieren. Wir haben auf dieser Fahrt ganz bewusst das Banner „Stoppt Tiertransporte“ von Animal Angels auf unser Auto geklebt.

Die Hinfaht verlief ohne größere Komplikationen und die Tierfreunde in Enez warteten natürlich schon auf uns.
Der Hündin, die Selma umarmt und die unter ihrer Obhut lebt, ist letztes Jahr von unserem Tierärzteteam ein Auge entfernt worden. Sie hat die Operation bestens überstanden und sie kommt wunderbar mit einem Auge zurecht.

 


bis zum Anschlag beladen
es gibt so viele Tiertransporte - nur wir Menschen sehen sie meist nicht - aber dürfen wir deshalb unseren Umgang mit Nutztieren ignorieren?


"Tierschutz vor Ort", darauf wollen wir aufmerksam machen
nichts geht mehr
sie hat uns gut hin und zurück gebracht
es ist schwer zu begreifen wie viele tonnenschwere LKWs auf ein Fährschiff geladen werden können


seht ihr den Straßenhund? Sie liegen manchmal direkt neben der Autobahn oder überqueren diese auch. Leider weil Menschen Essensreste aus dem Auto werfen. Hier sind wir bereits in Griechenland, hinter Thessaloniki.
Selma aus Enez mit "Ein-Auge". Die Hündin wurde letztes Jahr kastriert und ihr wurde aus medizinischen Gründen ein Auge entfernt.






28.5.2016
Kastrationsaktion der TierInsel - Umut Evi e.V. im Mai 2016. Das Team hat sich selbst übertroffen.
Es gab kein "es geht nicht". Deshalb konnte, trotz vieler Schwierigkeiten, den Straßentieren in 3 verschiedenen Orten geholfen werden. In Kürze erfahrt ihr mehr!







Deutsch/Türkisch/Englisch


In Eceabat wurde, seit 2015, durch die TierInsel - Umut Evi e.V. die Kastration von 458 Straßentieren finanziert. Hauptsächlich im Rahmen von 2 Kastrationsaktionen im November 2015 und im April 2016. Es waren 276 Hunde und 182 Katzen.

Necla, die Vorsitzende von Ece Hayder/Eceabat schreibt:

9.5.2016 Hallo Doris,

1- Der Zustand der Straßentiere in Eceabat ist sehr gut. Es gibt einen großen Unterschied nach der Kastrationsaktion, die Anzahl der Hundewelpen ist drastisch zurückgegangen.

2- Ece HAYDER hat bei der Bevölkerung in Eceabat eine große Aufmerksamkeit bewirkt. Die Einstellung der Menschen zu Tieren hat sich verändert. Leute, die vorher kein Interesse an Tieren hatten, zeigen jetzt Interesse.

3- Das Kastrationsprojekt in Eceabat hat die Menschen herzlicher gemacht, sie mögen jetzt Tiere mehr als vorher. Sie fühlen sich sicherer und nähern sich den Tieren mit Ohrmarke und streicheln sie.

4- Nach unseren zahlreichen Beschwerden bei allen zuständigen Stellen haben die Tötungen von Tieren endlich aufgehört.

5- Dank unserer Tierärzte hatten die Tiere keine Probleme nach den Operationen, ihr Gesundheitszustand ist sehr gut.

6- Die genaue Anzahl der Tiere, die noch kastriert werden müssen, weiß ich nicht. Ich sehe weniger Hunde, aber immer noch viele Katzen. Viele der Katzen sind trächtig und ich sehe auch viele kleine Kätzchen.

7- Ich werde Fotos von den kastrierten Tieren machen und Dir schicken, augenblicklich habe ich keine zur Hand.

8- Liebe Doris, eine Woche nach der Kastrationsaktion wurde das Tierheim aufgelöst, das Gebiet würde für andere Zwecke gebraucht. Die Tiere wurden wieder zurück in das alte Gebiet gebracht, Kabatepe Mimoza. Mimoza ist eine Katastrophe. Ich bin sehr traurig und verstört, aber wir arbeiten jeden Tag hart daran, ein neues Gebiet zu finden, das unsere Tiere dringend brauchen.

Es ist unmöglich, ein neues Kastrationsprojekt zu planen, bevor wir dieses neue Gebiet haben.

Ich weiß nicht, was wir in dieser Stadt ohne Euch gemacht hätten, endlosen Dank an Euch im Namen der Straßentiere. Gut, dass es Euch gibt, Ihr habt uns immer Kraft gegeben und wir sind durch Euch stark geworden. Wir erwähnen Eure Unterstützung immer bei den Behörden.

Die Behörden, die selber nichts für die Tiere in ihrem eigenen Land tun, sind beschämt durch Euer Interesse an dem Thema. Ich hoffe, sie lernen etwas daraus und nehmen Euch als Beispiel um selber etwas zu tun.

Ich werde weiter kämpfen, solange ich lebe.

Ganz liebe Grüße,
Necla





Eceabat 458 sahipsiz hayvanların kastrasyon finanse 2015 yılından bu yana olmuştur. 276 köpek ve 182 kedi.

9.5.2016 Merhaba Doris,

1-Eceabat,taki sokak hayvanlarının durumu gayet iyi. Kısırlaştırma'dan sonra çok büyük fark var, köpekler'de bebek sayısı büyük oranda düştü.

2-Ece hayder Eceabat'ta insanlar arasında büyük bir farkındalık yarattı. İnsanların hayvanlara bakış açısı değişti, hayvanlar ile ilgisi olmayan insanlar hayvanlar ile ilgilenmeye başladı.

3-Eceabat,ta kısırlaştırma projesi insanların hayvanlara daha güvenli yaklaşmalarını ve sevmelerini sağladı, kulağında küpe olan hayvanlara daha yakından sokulup sevebiliyorlar ve daha güvenli görüyorlar.

4-Eceabat,ta ölüm olayları derneğimizin yapmış olduğu şikayetler baskılar sonucu şu an durdu.

5-Ameliyat,dan sonra hayvanlarımızda hiç sorun çıkmadı, hepsinin sağlık durumu çok iyi, veterinerlerimiz ellerine sağlık.

6-Kısırlaştırma'mız gereken hayvan sayısını tam olarak bilemiyorum. Fark ettiğim köpek oranı daha az. Kediler çok,bir çok kedi hamileydi ve her yerde minik bebekler görüyorum.

7-kısırlaştırılmış hayvanlardan yeni fotoğraflar çekip göndereceğim, Şu an elimde fotoğraf yok.

8-Sevgili Doris barınağımız kısırlaştırmadan bir hafta sonra dağıtıldı, köpeklerimizin yerini aldılar „frown“-Emoticon eski Kabatepe mimoza mevki'ne taşıdılar mimoza bir felaket, büyük üzüntü ve sıkıntı içindeyim, fakat yeni yer için tüm gün koşturup çalışıyoruz ,hayvanlarımızın çok acil yere ihtiyacı var.

Kısırlaştırma projesini yeni yerimizi oluşturmadan yapabilmemiz mümkün değil.
Bu kasabada siz olmasaydınız biz ne yapardık bilemiyorum, sokaktaki canlar adına sonsuz teşekkürler...iyiki varsınız bize her zaman güç kuvvet verdiniz biz sizler ile güçlendik, kurumların karşısında bu desteğinizi hep dile getirdik, kendi ülkesinde'ki hayvanları için bir şey yapmayan kurumlar sizlerin bu konuya göstermiş olduğunuz ilgi alaka onları mahcup ediyor kafalarını öne eğiyorlar ve umarım ders alıyorlardır. Diliyorum örnek alıp kendilerininde yapmaları....... Ben nefes aldığım sürece mücadele etmeye devam edeceğim.

Sevgiler selamlar
Necla






Since 2015, TierInsel-Umut Evi e.V. financed in Eceabat the castration of 458 stray animals, Mainly under 2 castration projects in November 2015 and in April 2016. 276 dogs and 182 cats.

Necla, Chair of Ece Hayder / Eceabat writes:.

9.5.2016 Hello Doris,

1- The status of stray animals in Eceabat is very good. There is a big difference after the castration, the number of puppies has decreased at a big rate.

2- Ece HAYDER created a big awareness among the people in Eceabat. People view of animals has changed, people who were not interested animals started to take a interest in them.

3- The castration project in Eceabat made people get warmer and like animals. They feel safer and can come closer and touch the animals that have earrings.

4- Following our complaints, animal killings have finally ceased in Eceabat.

5- Thanks to our veterinaries, our animals had no problems after the operations, their health status is very well.

6- I don't know the exact number of animals that still need to be castrated. I see less dogs, but still lot of cats. A lot of cats are pregnant and I see a lot of kittens around.

7- I will take photos of some castrated animals and send them to you, I don't have any at hand right now.

8- Dear Doris, our shelter was dissolved one week after the castrations. They took the place of our dogs for other purposes. „frown“-Emoticon They transferred them to the Kabatepe Mimoza area where they were before. Mimoza is a disaster. I am really sad and distressed, but we are working hard every day to find a new place, our animals need a place urgently.

It is impossible to make a castration project before we create our new place.
I don't know what we could have done in this town if you didn't exist, endless thanks in the name of the street animals. Good that you are there, you always gave us power and we became strong with you. We always mentioned your support to authorities.

The authorities, who don't do anything about the animals in their country, feel ashamed because of your interest in this subject. I hope they learned something, I wish they take it as an example and do something themselves.

I will continue to struggle as long as I live.

Love and greetings,
Necla
                                                                                                                                                                                                                                                             





16.5.2016

Nun ist die "kleine Seele" bei einem Tierfreund um wieder gesund gepflegt zu werden. Von uns wird sie mit Vitaminen und gutem Futter versorgt werden, damit sie wieder nahezu ganz gesund wird.







13.5.2016

Die Dokumentation aus dem OP-Raum.

Selma hat geschrieben, dass die Operation heute war und sie vorüber ist und das Baby jetzt auf der "Intensivstation" liegt. Selma hat sich heute sehr für diese Hilfe in einer privaten Facebook-PN bedankt.

Bei euch, die ihr dem "Baby" mit euerer Unterstützung helft. Selma hofft, dass alles gut wird und bittet euch auch dafür die "Daumen zu drücken".



12.5.2016 Wir haben uns entschieden, das wir den kleinen Hund operieren lassen, in der Hoffnung, dass sich TierInsel-Freunde finden werden, die mit einer Spende für diese Operation helfen.

Wir haben mit Melanie, "unserer" Tierärztin vom tierärztepool.de, die auch in Enez letztes Jahr kastriert hat, über die Verletzungen anhand der Röntgenaufnahme gesprochen. Wichtige Punkte für eine erfolgreiche Operation wurden abgeklärt. Z.B. dass der Hund die neurologischen Test besteht und keine Lähmungserscheinungen zeigt.

Wir wissen, dass viele Organisationen für Spenden werben. Aber wir hoffen auch, dass unsere Arbeit für gut befunden wird und wir sie mit eurer finanziellen Unterstützung weiterhin leisten dürfen.

TierInsel - Umut Evi e.V.

Volksbank Mittelhessen E. G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift / Bic VBMHDE5F



11.5.2016  Der Junghund aus Enez der von einem Auto erfasst wurde hat 6 Brüche.
 Ein Tierarzt für Kleintiere aus Tekirdac hat die Röntgenaufnahmen angefertigt.

Für die Operation/Behandlung werden € 820 verlangt. Was sollen wir machen?
Wenn 8 Menschen € 100 spenden würden, wenn 16 Menschen € 50 spenden würden, wenn 30 Menschen € 30 spenden würden........



11.5.2016   Ein Tierfreund hat heute den Kleinen in eine Tierklinik in Tekirdag gebracht.




9.5.2016 Tierschutzalltag in der Türkei.
 

  Selma schreibt uns: "Ein Straßenhund wurde bei einem Verkehrsunfall in Enez schwer verletzt. Würdet ihr die Notfallbehandlung bezahlen? Es eilt!"

Wir sagen: Ja!

Dann erfahren wir, dass der Hund erst morgen in einer Klinik für Kleintiere in Tekirdag (einfache Fahrstrecke 200 km) aufgenommen wird. Hoffentlich ist es dann nicht zu spät.

Von unserem Geld auf dem Vereinskonto werden wir nur noch die nächste Kastrationsaktion im Mai 2016 bezahlen können.

Wer will für diesen oder Notfälle im Allgemeinen spenden?

TierInsel-Umut Evi e.V.

Volksbank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F
       



7.5.2016

Selma aus Enez schreibt, dass die Kastrationen sooo wichtig für ihre Tierschutzarbeit in der Türkei/Enez sind.



Die Straßentiere haben viel zu wenig zum Fressen (hier Coskun mit einem total abgemagerten Hund in Enez)

und viele tote Welpen werden in den Müllbehältern gefunden.

 




Wir, von der TierInsel-Umut Evi, suchen einen Tierfreund/e, der mit einem großen Fahrzeug 800 kg Futter in die Türkei bringen könnte. Leider ist die Zuladung für unseren privaten Transporter auf 800 kg begrenzt. Wer sich vorstellen könnte, den Verein dabei zu helfen, den bitten wir sich per E-Mail bei uns zu melden: tierinsel-tuerkei-vorstand@t-online.de.
Leider geht so ein Transport nur mit Genehmigungen. Die Türkei gehört nicht zur EU. Daher ist alles ein bisschen komplizierter.

 

Wir können unsere Tierfreunde nur immer wieder bitten, unsere Tierschutzarbeit auch finanziell zu unterstützen. Das Spendenaufkommen der TierInsel-Umut Evi ist sehr gering für die Arbeit die erforderlich ist und die wir leisten könnten.

Wahrscheinlich liegt es an dieser "emotionslosen" Tierschutzarbeit, deren Nutzen so mancher nicht sieht.

Helft - damit wir den Straßentieren helfen können. Der Vorstand übernimmt viele Kosten selbst um z.B. die Transportfahrten oder die Verwaltungskosten zu bezahlen. Und wir Aktiven von der TierInsel-Umut Evi investieren sehr viel Zeit in diese Tierschutzarbeit.

Eure Spenden gehen zu 100 % in die Bezahlung der Kastrationen. Je weniger Spenden wir bekommen, desto weniger können wir den Tieren vor Ort helfen.

TierInsel-Umut Evi e.V.

Volksbank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F

  




Wer möchte uns dabei helfen, damit wir Sachspenden wie diese , auch zu den Kastrationsorten bringen können?

Wir suchen Menschen, die mit einem großen Kraftfahrzeug in die Türkei fahren und z.B. 800 kg Futter und andere notwendige Dinge für unsere Tierschutzarbeit mitnehmen können. Das alles geht nur mit der Genehmigung durch Behörden und bestenfalls durch den Verzicht auf Aufwandersatz.

 


6.5.2016 Vielen, vielen, vielen DANK alsa-Hundewelt!


Ihr unterstützt uns immer mit Sachspenden, wenn wir Hilfe brauchen.

Für die nächsten Aktionen z.B. mit Futter (Kartoffel+Lachs) und immer wieder mit den weichen Liegematten,


auf denen die operierten Straßentiere die Narkose gemütlich ausschlafen dürfen.

 

Über "gooding.de" könnt ihr, liebe Tierfreunde, auch bei alsa-Hundewelt einkaufen. Wir bekommen von dem bezahlten Einkaufswert dann ein paar % auf das Vereinskonto gutgeschrieben. Bei alsa gibt es übrigens auch Katzenfutter.


                                                                                                                                                                                                                                                           



3.5.2016

Heute wurde uns, von unserem Mitglied Suzan, persönlich eine Sachspende übergeben.
Handtücher, einen wunderschönen Badezimmerteppich, eine große Tube Vitaminpaste und Floh/Zeckenmittel.
Danke Suzan!











2.5.2016


Heute sprachen wir mit einer Oberstudienrätin a.D.. Sie sagte, sie hätte einer anderen Organisation gespendet, weil die Kastration für Hunde und Katzen "nicht gut sei".
Leider hat sie noch nie das Leben der Straßentiere "live" erlebt.

Auch hören wir in der Türkei oft: "Die Kastration ist gegen die Natur".

Aber ist das bewusste Töten, ohne einen wirklich rationalen Grund, nicht auch gegen die Natur?
Warum sollten wir das Leben der Straßentiere und ihre Akzeptanz in der Bevölkerung nicht verbessern, wenn wir es (ganz ohne Leid) können?

Viele, die von Tötungsaktionen erfahren, verurteilen sie. Aber sie finden statt, weil es in manchen Gegenden zu viele Straßentiere gibt, obwohl sehr viele Welpen nicht mal das erste Lebensjahr erreichen.

Wir führen ein paar Argumente auf, warum die fachlich sehr gut durchgeführte Kastration von Straßentieren wichtig und die humanste, effektivste, dauerhafteste und einzige Tierschutzmaßnahme ist, die mittel- bis langfristig (3 – 5 Jahre) das Elend der Straßentiere verringert.

Vorteile der Kastration:
Die Tiere bleiben gesünder.
Der Körper wird durch Schwangerschaften, Geburt und Aufzucht der Jungen nicht mehr geschwächt.
Die Gefahr von Erkrankungen, wie beispielsweise Gesäugetumoren (Mammatumoren), Eierstock- und Gebärmuttererkrankungen (wie z.B. Pyometras, Tumoren) und Hodentumoren wird vermieden.
Bei männlichen Tieren lässt das Herumstreunen durch die hormonell bedingte Unruhe und Aggressivität infolge der Absenkung des Testosteronspiegels nach, dadurch werden die Tiere weniger Opfer von Verkehrsunfällen und revierbedingten Verletzungen.

Zudem wird das vorhandene Nahrungsangebot für den abnehmenden Bestand an Straßentieren besser.




29.4.2016
Die Genehmigungen für die Kastrationsaktion im Mai 2016 in Enez/Türkei sind da.

Einige werden sich fragen, welche Genehmigungen?
„Bei anderen Tierschutzorganisationen hören wir nie oder selten von solchen Anforderungen. Die kastrieren z.B., laut ihren Berichten, fortlaufend".

Der Grund liegt vor allem darin, dass die TierInsel – Umut Evi e.V. nicht nur an einem Ort tätig ist.

Die Schwerpunktarbeit der TierInsel-Umut Evi e.V. ist die Kastration von Straßentieren. Hunden und Katzen. Und dies überwiegend in der Türkei. Unserer Meinung nach ist das der Tierschutz, der den Straßentieren am meisten hilft. Denn wenn die Population geringer wird, werden auch weniger Tiere getötet. Sei es durch Vergiftungen, Erschießen, Verhungern oder auf andere Art und Weise. Die Akzeptanz und die Versorgung der Straßentiere wird dann durch die einheimische Bevölkerung besser.


Kein ausländischer Tierarzt kann im Rahmen einer Vereinsarbeit in die Türkei fahren und einfach mal so operieren oder behandeln. Wie auch in Deutschland, dürfen das nur die örtlich niedergelassenen einheimischen (türkischen) Tierärzte, die bei einer regional zuständigen Tierärztekammer gemeldet sind. Handelt man zuwider, stehen sehr schnell die türkischen Behörden am Ort des Geschehens und die weitere Tätigkeit wird unterbunden.

Das Problem: in manchen Regionen gibt es keine Kleintierärzte oder sie verfügen nicht über die von uns geforderten tierärztlichen Leistungen oder sie verlangen viel zu viel Geld für diese gemeinnützige Tierschutzarbeit. Deshalb brauchen wir die Zusammenarbeit mit den türkischen Behörden und den örtlichen türkischen Tierschutzorganisationen damit unsere Aktionen auch genehmigt werden. Dadurch vermeiden wir Fehlinvestitionen.

Die Vorbereitung solcher Kastrationsaktionen erfordern einiges an Zeit. Und sie erfordern Flexibilität. Denn oft läuft nicht alles so, wie man es gerne einplanen würde.



Damit diese „unsentimentale aber sehr gute“ Tierschutzarbeit möglich ist, brauchen wir dringend Spenden. Darum bitten wir euch, diese Arbeit auch zu unterstützen und uns und die Straßentiere, vor allem in nichttouristischen Orten, nicht zu vergessen!

TierInsel-Umut Evi e.V.
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F






Mitgliedsbeitrag 2016

Am 15. April 2016 werden die Mitgliedsbeiträge der TierInsel-Umut Evi e.V. eingezogen. Leider funktionieren einige Lastschrifteinzüge z.B. auf Grund geänderter Kontoverbindungen nicht mehr. Wir bitten die Mitglieder, die uns keine Ermächtigung zum Beitragseinzug erteilt haben, oder diejenigen, die keine Abbuchung auf ihrem Konto feststellen, den Mitgliedsbeitrag mit Text: Mitgliedsbeitrag 2016 zu überweisen. Bitte teilen Sie uns geänderte Bankdaten mit. Um an der Mitgliederversammlung 2016 teilnehmen zu können, ist die Überweisung des aktuellen Beitrages Voraussetzung.

Der Verein hat ca. 50 Mitglieder. Natürlich würden wir uns über weiteren Zuwachs freuen. Das Formular zum "Download" einer Mitglied- oder Patenschaft findet man unter der Rubrik: So können Sie helfen - Mitgliedschaft oder Patenschaft.

Ein herzliches Dankeschön unseren Unterstützern.






Anfang April 2016

2.4.2016 Update von Selma. Die schwangere Katze ist auf dem Weg in die Klinik gestorben. Leider haben wir keine Spende für ihre Notfallbehandlung bekommen. Aber wir haben eine ganz gering gefüllten Notfalltopf für diese Fälle. Wir freuen uns natürlich über Tierfreunde, die diesen Notfalltopf mit Spenden auffüllen. Den Notfälle gibt es immer.

Spender für Notfall dringend gesucht!

Diese Katze ist hochschwanger und wurde von Hunden angefallen. Wir haben Selma aus Enez gebeten sie zum Tierarzt zu bringen. Das Problem in Enez und Umgebung ist, dass dort Tierärzte für Kleintiere fehlen.
Wir warten auf weitere Informationen von Selma.









4. und letzter Kastrationstag in Eceabat - Ein gelungener Einsatz!



Der Abschlussbericht von Ece Hayder

Dank der Finanzierung durch die TierInsel - Umut Evi e.V. konnten 108 Hunde und 103 Katzen kastriert werden – 45 Rüden und 63 Hündinnen, 45 Kater und 58 Katzen.

Vielen, vielen Dank an alle Spender!


Die Aktion war ein voller Erfolg und ein tolle Teamleistung! Vielen Dank an alle, die auch in der Türkei dazu beigetragen haben: Cahit, Deniz, Dima, Ekin, Ferhan, Gül, Halıl, Hayri, Hüseyin, Lena, Mine, Necla, Nursen, Sayıl, Seçkin, Seda, Semra, Tezcan, Ufuk und viele mehr.

Für den Augenblick sind wenig frei laufende Hunde unkastriert geblieben. Es gab Hunde, die wir nicht einfangen konnten, trotz vieler Helfer und trotz des Einsatzes von Fangnetzen und Betäubungspfeilen. Und natürlich besteht immer noch das Problem, dass ländliche Besitzer ihre Hofhunde nicht kastrieren lassen, dann aber die ungewollten Welpen entweder töten oder aussetzen.

Die Situation bei den Katzen ist etwas anders, da durch den sehr milden Winter bereits viele hochschwangere Katzen in den nächsten Tagen ihre Jungen zur Welt werden bringen. Um die Katzenpopulation in den Griff zu bekommen, müssten fortlaufende Kastrationen durchgeführt werden. Dies ist sicher ein Projekt, das für die nahe Zukunft ansteht.


Für jetzt aber nochmals vielen Dank an alle für jede Form der Unterstützung, sei sie finanziell, durch Sachspenden, gesammelte Kartons- und Zeitungen, Kuchen und Mittagessen, Zeit bei der Vorbereitung und Durchführung. Alles trägt dazu bei, die Lebensumstände der Straßentiere hier in Eceabat und Umgebung zu Verbessern. Und das ist unser aller erklärtes Ziel.

 


Anmerkung durch die TierInsel:

Unser Dank geht an Petra, die Ansprechpartnerin der Tierinsel - Umut Evi vor Ort in  Eceabat. Sie hat vor Ort die Gesamtorganisation dieser Kastrationsaktion in Zusammenarbeit mit dem Tierfreundeteam von Ece Hayder übernommen.

Um die erwähnten Katzen fortlaufend kastrieren zu können, bräuchte die TierInsel-Umut Evi e.V. sehr viel mehr an Spendeneinnahmen. Ohne die Spende von drei großzügigen Privatpersonen aus Deutschland Anfang des Jahres und der Benefizgala im Januar 2016 wäre diese und die Aktion in Enez, die wir für Mai planen nicht möglich, da die laufenden Spendeneinnahmen der TierInsel leider zu gering sind. Wir bitte daher immer wieder alle Freunde der TierInsel - Umut Evi e.V. unsere Arbeit finanziell zu unterstützen. Eine Kastration wird mit
ca. € 35 angesetzt.

Leider müssen wir oft von Mitbürgern in Deutschland mit türkischen Wurzeln hören, dass sich die Gemeinden, der Staat oder die Bewohner vor Ort um das Leid der Straßentiere kümmern sollen. Gleichzeitig werden die Tiere bejammert, die so ein schreckliches Leben als Straßentier darben müssen.

Unsere langjährige Erfahrung ist, dass für das Leben der Straßentiere meist kein Geld von Behörden ausgegeben wird. Um die Tiere kümmern sich oft türkische Einwohner, die selbst nicht viel Geld zum Leben haben.

Wir setzen die Spenden zu 100 % für die Straßentiere ein. Und wir bieten den Zweiflern jederzeit an, bei einer Kastrationsaktion dabei zu sein und tatkräftig mit zu arbeiten.

VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F


Bildbeschreibung von links nach rechts:



Samstag morgen im kleinen Außenbereich
Drinnen beginnt die Arbeit
Während diese beiden noch kuscheln und sich vor den großen Hunden verstecken
Unsere improvisierte Waschgelegenheit im Freien
Turgay grillt Sardellen für unser Mittagessen

Es schmeckt allen hervorragend - genau wie die Köfte, die Seckins Frau am Sonntag für uns macht und von denen ich leider kein Foto gemacht habe

Anmerkung der TierInsel-Umut Evi e.V.
Köfte sind Hackfleischbällchen. Der Vorstand der TierInsel-Umut Evi plädiert für eine vegetarisch/vegane Ernährung der Tierfreunde. Ganz, ganz, ganz vereinzelt gibt es diese Ernährungsweise auch schon in der Türkei.


Ein kleiner Fisch für einen kleinen Hund
Hunde, Katzen, Menschen - auch wenn es nicht immer so ausschaut, das Ganze hat ein System
Dieser Setter wurde auf der Landstrasse eingesammelt - lt. Tierarzt hat er schon mindestens 6 Monate zu wenig gefressen
Sein Fell glänzt zwar noch, muss aber von Kletten mit Rasierer und Schere befreit werden


Diese junge Hündin hat einen verformten Vorderlauf, der noch geschient wird
Samstag Nachmittag und Sonntag stehen im Zeichen der Katzen
Entsprechend füllt sich unser Katzenübernachtungsraum
Unser Dokuteam Ferhan aus Eceabat und Semra vom benachbarten Verein DostPati aus Gelibolu - sie war uns eine große Hilfe. Vielen Dank Semra
Hier das erste Foto einer Katzen-Serie bei der Rasur



Kleine Verschnaufpause für Mensch und Tier
Unsere kleine Miss Piggy hat heute Nudeln bekommen

Anmerkung der TierInsel-Umut Evi: Reis ist gesünder als Nudeln. In der Türkei ist es weit verbreitet den Tieren Brot und Nudeln zu füttern. Natürlich ist das immer noch besser als nichts -
aber Nudeln können zu Magen/Darmverdrehungen führen die den Tod bedeuten können.

Bevor es weitergeht mit Neuankömmlingen
Daneben machen diese beiden völlig unbeeindruckt ein kleine Siesta
Der Samstag geht langsam zu Ende



Unser Katzenzimmer ist voll belegt, wir nutzen jetzt auch den großen Nachsorgeraum zur Unterbringung für eine Nacht
Diese beiden Jungtiere warten noch auf ihre OP

Anmerkung der TierInsel-Umut Evi e.V. : dem weißen Hund wurden die Ohrlappen total entfernt. Eine absolute Unsitte, gibt es doch keinen Schutz des Innenohres gegen Wind, Nässe, Insekten.

Im Hundeübernachtungsbereich ist es heute entspannt
Da mehr Katzen operiert wurden, haben die operierten Hunde viel Platz

TierInsel-Umut Evi: im Vordergrund der schöne weiße Hund ohne Ohrlappen

Dafür ist jetzt natürlich im großen Außenbereich mehr los





Dort werden die operierten Hunde mindestens weitere zwei Nächte verbringen
Diesmal dient der Scooter als Müllwagen
Unsere letzten Hundepatienten am Sonntag
Dies ist unser aller letzter Patient - nach 103 Katzen und 108 Hunden in dreieinhalb Tagen - eine tolle tiermedizinische Leistung!

Am Sonntag Abend feiert der harte Kern von HAYDER Eceabat Ufuks Geburtstag - am Tag war dazu keine Zeit

TierInsel-Umut Evi e.V. : Ufuk auch von uns die besten Geburtstagswünsche!








3. Kastrationstag in Eceabat

Heute gibt es keine Fotos aus dem Operationszentrum.

Aber wir haben Bilder von Seda bekommen. Sie ist in Eceabat vor Ort und hilft fleißig mit. Erinnert ihr euch an sie? Seda hat im Januar die große Benefizaktion für die Straßentiere in Eceabat organisiert. Von den gesamten Spendeneinnahmen i.H. von 2.700 Euro wurden 1.700 Euro verwendet um Schulden von Ece Hayer beim Tierarzt für die Behandlung von Notfalltieren aus Eceabat zu begleichen.
Die restlichen 1.000 Euro verwenden wir jetzt für diese Kastrationsaktion.


Die Bilder zeigen Impressionen vom Ort des Geschenhens mal etwas anders.

 
Kastrations-Endstand heute Abend: 102 Hunde und 87 Katzen.



                         




Könnt ihr Euch an den Kleinen in den vergangenen Berichten erinnern? Er wurde bei unserer Aktion kastriert. Jetzt hat er eine neue Familie gefunden. Das gefällt uns.

Wir würden uns das auch für viele andere Straßentiere in der Türkei wünschen.

Eine Zuhause in dem sie nicht an der Kette dauerhaft angeleint werden, in dem sie gutes Futter und Wasser bekommen, in dem sie als nette Mit-Lebewesen respektiert und auch so behandelt werden, in dem man sie nicht auf die Straße setzt, wenn sie alt oder krank sind und in dem man sie kastrieren lässt und zum Tierarzt geht, wenn es gesundheitliche Probleme gibt.

 

Uns fällt dazu ein Zitat von Friedich den Großen ein:

Hunde haben alle gute Eigenschaftendes Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.

 

DANKE für das gute Zuhause!










1.4.2016

2. Kastrationstag in Eceabat

Heute ging es weiter, wo wir gestern aufgehört haben. An einem weiteren milden Sonnentag konnten wir 43 Hunde und 20 Katzen kastrieren lassen.

Somit sind wir jetzt bei 80 Hunden und 47 Katzen, auf den Bildern könnt Ihr den Verlauf des heutige Tages nachvollziehen.

 

Morgen früh findet eine Katzeeinfangaktion am Hafen statt. Danach bricht der Traktor wieder zum Tiereeinsammeln in den Dörfern auf. Dazu bringen uns Tierfreunde immer wieder Tiere aus ihrer unmittelaren Umgebung, eine sehr wichtige Hilfe für uns.

Unsere Bitte: Unterstützt unsere Arbeit durch Spenden. Nur durch eure finanzielle Unterstützung können wir diesen Tierschutz ermöglichen und noch weit mehr Kastrationen finanzieren. Verringert sich die Population der Straßentiere, werden auch weit weniger Tiere durch Vergiften oder Erschießen getötet. Die türkischen Staßentiere brauchen euch.




Bildbeschreibung von links nach rechts:



Auch heute war es wieder ein sonniger Tag
Der für die gestrigen Patienten mit eiem heiß erwarteten Frühstück beginnt
Und mit dem Umzug in den großen Gartenbereich weitergeht
Danach muss der Raum für die neuen Hundepatienten geputzt werden
Unser junger Freund von gestern möchte noch nicht umziehen, also darf er noch bleiben

Heute geht es wieder mit dem Traktor zum Hunde einsammeln
Wie gestern auch, sind die ersten Patienten meist Katzen, die Ufuk hier versorgt
Diese Patientin muß noch ein paar Tage Medikamente erhalten und hat dafür einen großen Käfig bezogen
In diesen Käfigen werden auch Jungtiere aus dem Hundegehege zur OP transportiert
Ferhan bei ihrer Premiere als Hundeträger vom Aufwachbereich in den großen Raum nebenan


Dort warten schon seine Kollegen
oder schauen draußen durch dem Zaun zu, was heute sonst noch so passiert
Hund in Warteposition - oder ist das eine Yogafigur?
Neue Patienten werden direkt am Auto in Empfang genommen
Oder müssen manchmal auch auf Abstand gehalten werden


Auch der Traktor ist jetzt zurück, das Hundeeinsammeln ist mühselig, da viele Dorfbewohner keine Kastrationen wollen

Diese Tiere wurden heute eingesammelt und werden noch am gleichen Abend operiert
Schauen wir mal, was das wohl gibt
Es wird jetzt erst recht spät dunkel, so dass alle Fahrzeuge noch bei Tageslicht zurückkehren


Zum Abend werden alle Halsbänder und Leinen eingesammelt, sie werden morgen wieder gebraucht
Diese Hündin kommt zurück zu ihren Welpen
Während er noch auf den Tierarzt wartet
Wir haben viel geschafft heute, der Tag ist fast vorbei - morgen früh geht es weiter
                                                                                                                                                                                                                                                                              





31.3.2016

1. Kastrationstag in Eceabat

Wir waren um 8.30 Uhr vor Ort, die Tierärzte kamen eine Stunde später. Um 10 Uhr ging es los mit den OPs. Alles lief super, so dass wir heute 27 Katzen und 37 Hunde kastrieren konnten.

Vielen Dank an die Spender der TierInsel-Umut Evi, dass ihr das möglich gemacht habt. Und vielen Dank allen, die heute so aktiv waren. Ohne ein möglichst großes Team wäre eine solche Aktion nicht zu stemmen!


Morgen bekommen wir Unterstützung durch einen Traktor, den wir für die Aktion mieten dürfen. Er hilft uns beim Transport der eingefangenen Straßenhunde.

Auch dies wird uns erst durch die Spender der TierInsel-Umut Evi ermöglicht. Vielen, vielen DANK.

Alle Leute helfen wirklich toll und nach besten Kräften, um diese 2. Kastrationsaktion hier in Eceabat und Umgebung zu einem Erfolg zu machen. Ich denke, die Fotos sprechen für sich.


Morgen früh geht es um 8.30 Uhr los mit den Vorbereitungen, die OPs werden um 9 Uhr fortgesetzt.



Bildbeschreibung von links nach rechts:


Die Ruhe vor dem Sturm
Zuerst waren vor allem Katzen an der Reihe
Sie können sich nach der OP im Katzenraum erholen
Heute war ein wunderschöner Frühlingstag


Aber nicht alle waren so begeistert
Den Helfern hat auf alle Fälle das Mittagessen im Freien sehr gemundet
Am Nachmittag wurden mehr Hunde operiert
Nach der OP wird die Aufwachphase überwacht
Der erste Hunde-Patient kommt im Erholungsraum langsam wieder auf die Beine
Die operierten Hunde können im Vorgarten die Sonne genießen


Tierarzt und Hundepatient
Tierarzt und Katze
Im Erholungsraum werden neue Freundschaften geschlossen
Oder einfach nur ausgeruht



Heute ist die zweite Hälfte der Futtermittel geliefert worden
Herzlichen Dank an TierInsel - Umut Evi e.V. und allen Spendern
Ein Teil des Tiersammelteams bei einer kurzen Pause
Auch dieser junge Rüde ist noch nicht wirklich überzeugt von diesem Abenteuer
Während dieser Hund ganz relaxed ein paar Streicheleinheiten genießt


Bevor es auf den OP-Tisch geht
Unser Dokumentations-Team bei der Arbeit
Einige sind so groß und schwer, dass sie nur zu zweit und mit der Trage transportiert werden können
Diese Hündin wurde auf einem Müllplatz gefunden und abends um 20 Uhr operiert
Um die gleiche Zeit war der Aufwachbereich noch gut gefüllt - morgen früh um 9 Uhr geht es weiter mit den OPs



30.3.2016

Morgen geht es los!

Eceabat

Alle Räume sind fertig....
Nach endlos vielen Telefonaten wurde uns heute Mittag auch ein Generator gebracht – und wieder einmal einen großen Dank an Seckin, der die Elektrik dieses Mal selbst anschliessen musste.

Ein großer Dank geht an die Tierfreunde, die für das Einsammeln der Tiere ihre Privatautos zur Verfügung gestellt haben. Siehe Bericht vom 28.3.2016.

Alle Tierfreunde in Eceabat und Umgebung sind informiert, so dass die Tierärzte morgen früh loslegen können.


Bildbeschreibung von links nach rechts und von oben nach unten:


Der Aussenbereich wird gesäubert Der erste Patient schaut interessiert zu
Eine kleine Belohnung
Das Sammelteam bringt die ersten Hunde mit dem Auto
Diese Hündin hat sich ein ruhiges Eckchen gesucht
Dank an Martina, die fleißig Kartons und Decken für uns sammelt
Hier werden die Hunde die erste Nacht nach der OP verbringen
Und dies ist unser Katzenzimmer, auch hier wartet schon der erste Patient
Leider haben wir auch bei den Welpen wieder über Nacht Zuwachs bekommen - diese beiden wurden ausgesetzt
Am späten Nachmittag ist das Sammelteam wieder im Einsatz - mit zwei Privatautos.




28.3.2016

Vorbereitungs-Endphase für die 2. Kastrationsaktion in Eceabat

Die Arbeiten im neu abgeteilten Außenbereich sind abgeschlossen und unserer Meinung nach gut gelungen.

Nach den nötigen Einkäufen von Putzmitteln, haben wir heute Morgen angefangen, Räume und Materialien wie Käfige, Unterlagen, Halsbänder etc. vorzubereiten. Zum Glück sind die Räume, aufgrund der bereits erfolgten Generalreinigung für die 1. Kastrationsaktion im Herbst 2015, dieses Mal von vornhinein viel sauberer und Dank der Unterstützung der TierInsel Umut Evi e.V. kann das Team von Ece Hayder auf viele Materialien zurückgreifen, die für die erste Aktion ihren Weg nach Eceabat gefunden haben.

Auch jetzt werden wir wieder viele Futtermittel, Medikamente und OP-Materialien benötigen und wir danken ganz herzlich allen Spendern, die diese Folgeaktion ermöglichen!

Im Moment ist uns auch das Wetter wohlgesonnen. Hoffentlich bleibt es bis zum Ende der Aktion auch so.

Am Wochenende sind 15 Leute zu der Besprechung der Durchführung der 2. Kastrationsaktion gekommen und haben mit vielen konstruktiven Ideen dazu beigetragen, dass die letzten Tage vor der Aktion gut eingeläutet wurden.

Unser größtes Problem ist, dass wir von offizieller Seite überhaupt nicht unterstützt werden.

Die Behörden vor Ort haben es sogar abgelehnt, die Hotelkosten für die Tierärzte für 4 Tage zu übernehmen.
Die Tierärzte werden nun in einer Ferienwohnung untergebracht. Wir sind froh, dass die TierInsel-Umut Evi durch ihre Spender auch diese Kosten trägt.

Der von der Historischen Parkverwaltung (Eigentümer des Geländes für die Straßenhunde) versprochene Traktor zum Einfangen der Tiere, steht jetzt leider auch nicht zur Verfügung, da er für andere Zwecke gebraucht wird. Ohne Traktor (mit dem bekannten Hänger, der am Tierheim steht) wird es kaum möglich sein, eine entsprechend Anzahl von Hunden einzufangen.

Aber auch für dieses Problem werden wir eine Lösung finden.

Anmerkung des Vereins:
Wir sind froh, liebe Tierfreunde aus Eceabat, dass ihr mit uns das Ziel, Straßentieren in der Türkei zu helfen, trotz aller Steine (Widrigkeiten), die leider immer wieder in den Weg gelegt werden, stets unbeirrt weiter verfolgt.


Bildbeschreibung von links nach rechts:


Diese Jungtiere warten schon ganz ungeduldig auf den Donnerstag
Der Zaun ist fertig und die neuen Bewohner freuen sich schon auf den Umzug
Der neue Bereich bietet viel Auslauf
Schön ist es geworden


Leitertransport auf türkisch   ... und wir müssen noch ein paar kleine Reparaturen vornehmen
Die Putzmitteleinkäufe werden sicher verstaut ....
......und natürlich auch gleich angewendet
Dem Aufpasser entgeht nichts!
Alle Katzenkörbe werden gereinigt

Der OP-Vorbereitungs- und Nachbereitungsraum wird hergerichtet
Die weichen Unterlagen von letztem Mal warten, frisch gewaschen, auf einen neuen Einsatz
Wir haben noch keinen Strom ... der Generator soll morgen kommen
Diese beiden warten auch schon auf den Tierarztbesuch - ohne Muttermilch sind die Welpen sehr infektionsanfällig
Das Vorbereitungstreffen am Sonntag



25.3.2016 

Eceabat

Das Team arbeitet hart um das Zaunprojekt schnellstmöglich fertig zu bekommen. Leider bislang ohne Unterstützung durch Behörden oder Institutionen.

Alle sind froh, dass Seckin nicht nur ein Händchen für die Hunde hat, sondern auch handwerklich geschickt und im Improvisieren talentiert ist.

Necla versucht ständig bei den Behörden um Unterstützung für die Kastrationsaktion zu werben. Hoffentlich mit Erfolg.

Anfang der Woche werden die Räume gesäubert, die nach der Aktion im November sehr gut aussehen. Kein Vergleich zu dem Anfangszustand, in dem die Tierfreunde letztes Jahr angefangen haben! Danach werden die die OP-Geräte aufgebaut.

Frohe und vor allem friedliche Ostern wünscht Euch
Das Eceabat HAYDER Team



Bildbeschreibung von links nach rechts:


Die erste Hälfte des neuen Geheges ist fertig umzäunt
Jetzt müssen wir noch Steine finden, um den Bodenbereich ausbruchssicher zu machen
Unsere aktuelle Baustelle
Die Drei von der Baustelle - Sayil, Seckin, Cahit - aus Hundesicht

   Für den Übernachtungsbereich der Hunde nach der OP benötigen wir stabile und möglichst große Kartons, die wir in Verpackungssammelcontainern suchen


Dieses sind Welpen, die die Hundemütter, die selber ausgesetzt wurden, nach der Geburt zurückgelassen haben
Es schmeckt allen gut
Danach ein Verdauungspäuschen zu Zweit
Oder allein





So süß die Welpen auch sind - durch unsere Aktion möchten wir verhindern, dass immer wieder ganze Würfe solcher extrem jungen Hunde nicht überleben



24.3.2016

Vorbereitungsarbeiten für die Kastrationsaktion in Eceabat, die am 31. März startet.

Die Fotos, entstanden gestern und sind die Fortsetzung des Zaunbaus im grossen Aussenbereich. Hier wird ein abgeteiter Bereich geschaffen, in den Tiere umgesiedelt werden, die im Augenblick im Garten direkt bei dem OP-Gebaeude leben. Den Garten mit den Unterstellmöglichkeiten für die Tiere brauchen wir natürlich jetzt für die neu einzufangenen Hunde.







20.3.2016

Heute ist Frühlingsanfang und wie versprochen starten wir auch die Arbeiten für unsere zwei Kastrationsaktionen im Frühjahr 2016.
Necla ist bereits mit ihrem Team in Eceabat fleißig und bereitet die Räume in dem, euch seit der Herbstaktíon 2015, bekannten Gebäude in Eceabat vor.





13.3.2016

   Das freut uns!

Wir haben wieder eine Nachricht von einer Ex-Straßen-Hündin aus Kusadasi bekommen, die 2008 durch die TierInsel-Umut Evi vermittelt wurde.

Sie schreibt:

Hallo Ihr Lieben,

wie versprochen ein kleiner Sachstandbericht und das gewünschte Foto. Wir werden Ende des Monats nach Minden ziehen, da unsere Rudelchefin sich beruflich und auch wohnungsmäßig verändert. Wir ziehen ganz schön weit weg, aber mein Katzenkumpel und ich werden nach wie vor einen Garten haben. Die letzten 8 Jahre in Orsberg waren für mich sehr schön, aber nun bin ich eine ältere Dame geworden. Mein Gehör und meine Augen sind sehr schlecht geworden, deshalb hat die Rudelchefin auf „betreutes wohnen“ umgestellt. Da ich nach wie vor nur bei meiner Rudelchefin bleibe werde ich sie auch weiter Im Job unterstützen müßen. Im neuen Büro ist noch eine 15-jährige Hundedame, somit können wir uns die Arbeit teilen. Sollten wir uns nicht verstehen werde ich nur bei er Chefin im Büro bleiben. Ich freue mich mit meiner Familie neue Freunde zu finden und ein neues Umfeld zu erschließen und wünsche Euch schöne Ostertage. Viele Grüße auch an Nesli, die mich damals so gut auf den Weg in mein neues Zuhause betreut hat.

Liebe Grüße bis bald

Paula (Bessy) und mein Rudel


Anmerkung von uns: Liebe Paula (Bessy), wir wünschen Dir noch viele schöne und gesunde Tage mit deinem Rudel!




9.3.2016  

Anhand der Vorbesprechungen können wir 2 mehrtägige Kastrationsaktionen im Frühjahr 2016 durchführen. Eine in Eceabat und eine in Enez.

Haltet uns die Daumen, dass die Planungen gelingen.

 

Spender dafür sind jederzeit willkommen!



7.3.2016

Tierische Frühlingsgrüße aus der Türkei/Eceabat. Necla mit einigen ihrer Schützlinge.






Update 14.3.2016: So wie es aussieht, kann der Hündin geholfen werden. Sie ist wirklich in einem erbarmungswürdigen Zustand. Sandy will sich ernsthaft dieser armen Hündin annehmen. Wir werden euch weiter informieren, sobald wir wieder Informationen bekommen.

6.3.2016

Hilferuf heute früh um 6 Uhr. 5 Stunden vor der Abreise.
Solche Hilferufe erreichen uns immer wieder. Wie sollen wir so kurzfristig helfen? Und vor allem, wer soll das Tier finden, wenn man nicht mehr selbst vor Ort ist?

Unsere Bitte an euch: Kennt ihr zufällig einen Tierfreund der in Beldibi wohnt. Es scheint nahe Antalya zu sein. Dann könnten wir ev. doch noch im Nachhinein die Hündin retten.


Sandy schreibt:
Ich duche dringend Hilfe für einen ganz tragischen Fall in der Türkei.

Ich habe in Beldibi eine Hündin getroffen, die fast blind und halb verhungert ist. Sie trägt ein Halsband, hat schrechliche Angst, was darauf hindeutet, dass sie an eine Kette gebunden regelmässig verprügelt wurde. Ohne Hilfe gehts sie kläglich ein. Sie ist noch jung und extrem lieb, wenn man ihr Zutrauen gewonnen hat. Bitte, wenn ihr etwas wisst gebt es durch. Ich reise leider bereits in fünf Stunden ab:-(( würde auch eine Patenschaft bezahlen oder sie bei mir aufnehmen......

Danke für Ihre Antwort.



5.3.2016

Wir planen die nächsten Kastrationsaktionen.

Es ist unrealistisch 200 Staßentiere in einer Tierarztpraxis, die hunderte km entfernt oder nur mittels Fährverbindung erreichbar ist, zu kastrieren.

Da wir den Tieren einen derartigen Stress nicht zufügen wollen, finden unsere Kastrationstage immer vor Ort statt. In Gebäuden, die uns durch türkische Behörden dafür zur Verfügung gestellt werden. Und die auch die Möglichkeit bieten, die operierten Tiere einige Tage zu überwachen.


Eceabat.
Mehrere Tage lang werden ab Ende März Straßenhunde und Straßenkatzen kastriert. Natürlich bekommt ihr wieder ausführlichen Informationen in Wort und Bild über die komplette Aktion.

Ende Mai wollen wir in Enez den Straßentieren helfen.



5.3. 2016


Die Bilder zeigen eine kleinen Welpen aus Enez. Zwischen den Fotos liegen nur wenige Minuten. Laut unserer Information wurde der kleine Welpe durch einen Zusammenstoss mit einem Auto so schwer verletzt. Serdar, der Großtierarzt in Enez ist, hat seine Verletzung versorgt.

Wir danken den Spendern, die unsere Arbeit unterstützen.

 

Wer sich vorstellen kann, bei Kastrationsaktionen mithelfen zu wollen, z.B. indem er er das Haarkleid der operierten Tiere von Kletten befreit, Zecken entfernen kann, sich um die Fütterung der Tiere kümmern möchte, den bitten wir, sich bei uns per E-Mail zu melden.      

  



5.3.2016

Bartin/Türkei: Uns wurde gerade ein Video über eine Vergiftungsaktion zugeschickt. Wir haben uns entschlossen, es nicht zu veröffentlichen, da es absolut grausam ist.  Wir finden es auch nicht gut ein Video weiter zu drehen, anstatt die vergifteten aber noch lebenden Tiere schnell zum Tierarzt zu bringen, damit ihnen durch ein Gegenmittel geholfen werden kann.

So etwas macht uns extrem wütend!
Straßentiere konsequent durch sehr gut ausgebildete Tierärzte kastrieren zu lassen ist human. Alles andere ist verabscheuungswürdig!


Genau deswegen bemühen wir uns so, mit Kastrationsaktionen den Straßentieren zu helfen.

Wer das Video anschauen möchte kann auf folgende Facebookseite gehen: Ayhan Acar

 

   
  






FEBRUAR 2016: C&K - ein Ehepaar
Sie sind unsere TIER-SCHUTZ-ENGEL in diesem Monat.

 

Nachdem gerade im Spendenmonat Dezember sehr, sehr wenig Spenden auf unserem Vereinskonto eingegangen waren, hatten wir schon große Sorgen wie die Finanzierung unserer nächsten Kastrationsaktion in 2016 gewährleistet werden kann.

Und dann....

Die beiden haben es mit ihrer Spende ermöglicht, dass wir jetzt die nächste Kastrationsaktion Ende März/Anfang April in Eceabat für Straßenkatzen und Straßenhunde planen können. Wir danken Euch sehr dafür!

Wir danken aber auch allen weiteren Spendern, dass ihr uns diese Arbeit ermöglicht.

Gerne würden wir noch eine weitere Kastrationsaktion in Enez finanzieren.     


                          

27.2.2016

Diesmal handelt es sich nicht darum, das Menschenkindern Tierkinder als lebendiges Spielzeug gekauft werden.

Ece Hayder hat zu spät von einer schwangeren Hündin erfahren, die Probleme mit der Geburt ihrer Babies hatte. Von 5 Welpen hat nur dieses eine überlebt. Die anderen 4 sind im Bauch der Mutter gestorben. Die Hündin wurde dadurch vergiftet und konnte nicht mehr gerettet werden.

Dank der Welpenaufzuchtsmilch, die wir bei jeder Kastrationsaktion für Hunde- und Katzenbabi...es mit in die Türkei nehmen, kann jetzt hoffentlich dieses kleine Hundebaby gerettet werden. Diese nette türkische Familie hat es aufgenommen und versucht den Winzling jetzt aufzuziehen.

Wir danken euch, dass ihr das tut und wir wünschen dem Kleinen sehr, sehr viel Glück mit dem Wunsch, das er groß und stark wird.

Das Video dazu kann von uns auf unsere Internetseite nicht eingestellt werde. Es kann auf unserer Facebookseite unter dem Datum 27.2.2016 aufgerufen werden.
 



23.2.2016. Andrea hat mit ihrer Spende die Kastration eines Rüden in Eceabat ermöglicht. Danke Andrea!
Bitte spenden Sie, damit wir noch weiteren Straßentieren durch deren Kastration ein besseres und gesünderes Leben ermöglichen können.


 

22.2.2016. Hans hat mit seiner Spende die Kastration einer Hündin in Eceabat ermöglicht. Danke Hans!
Bitte spenden Sie, damit wir noch weiteren Straßentieren durch deren Kastration ein besseres und gesünderes Leben ermöglichen können.


19.2.2016. Sandra hat mit ihrer Spende die Kastration einer Hündin in Eceabat ermöglicht. Danke Sandra!
Bitte spenden Sie, damit wir noch weiteren Straßentieren durch deren Kastration ein besseres und gesünderes Leben ermöglichen können.












Word Spay Day – 23. Februar 2016

Aus diesem Anlass rufen wir dazu auf, unsere Kastrationsaktionen mit einer Spende zu unterstützen.

Für durchschnittlich € 30 können wir die Kastration eines Straßentieres finanzieren.

Für jede finanzierte Kastration, die bei uns vom 13. bis zum 23. Februar 2016 auf unserem Vereinskonto eingeht, werden wir Hunde oder Katzen auf unserer Internetseite einstellen.

Bitte spendet mit der Betextung:
WSD 2016 Hund oder
WSD 2016 Katze.

TierInsel - Umut Evi e.V.
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F

oder über Paypal (aber hier werden von PayPal Gebühren einbehalten)

 

Wir sind schon gespannt, wie viele Straßentiere wir kastrieren dürfen.

Alle Operationen werden bei uns u.a. mit Fotos dokumentiert. Die angehängten Fotos zeigen Straßentiere aus Eceabat, im im November 2015 kastriert wurden.

 

Der Word Spay Day

lenkt die Aufmerksamkeit auf die nachhaltigste Tierschutzarbeit die auch von der Weltgesundheitsorganisation für Straßentiere gefordert wird:

Einfangen – Kastrieren – Kennzeichnen – Impfen – Wieder Zurücksetzen in das vertraute Revier

Ins Leben gerufen wurde dieser Tag durch die Doris Day Animal League – DDAL – 1995 um das Problem herrenloser Tiere zu beseitigen. Nach der DDAL-Fusion mit der Human Society of the United States – HSUS - im Jahr 2006 wird die Tradition unter der Schirmherrrschaft des HSUS als Welt Spay Day fortgesetzt.

Als Word Spay Day gilt der letzte Dienstag im Februar jeden Jahres.

Die Humane Society of the United States wurde 1954 gegründet. Die Philosophischen Grundlagen ihrer Arbeit bildeten dabei unter anderem der Anspruch auf „Achtung vor dem Leben“ des Arztes und Theologen Albert Schweitzer.

Das Leitbild der TierInsel – Umut Evi e.V. orientiert sich an diesen Vorgaben.

Unsere nächsten Kastrationsaktionen sind im Frühjahr 2016 in der Türkei geplant.








14.2.2016

Valentinstag - Unsere Tierfreunde in der Türkei sind bei den Tieren. Ist das nicht schön?

Beim Tierarzt
Bilder von heute aus Eceabat. "çok teşekkürler" (vielen Dank) Necla!


Beim Füttern
Fotos aus Enez. "çok teşekkürler" (vielen Dank) Coskun und Selma!















                                                                                                                                                              
                                                                                                                                                                Unsere nächste Kastrationsaktion ist ab März 2016 geplant.

"Kastrieren statt Töten".  Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit!

   TierInsel - Umut Evi e.V.
  VR-Bank Mittelhessen e.G.
    IBAN DE 30513900000079993107
    Swift/Bic VBMHDE5F

Wir wollten Dir eine Zukunft geben.
Wir hoben Dich auf, als Du geschwächt inmitten von Müll auf dem Dorfplatz lagst.
Wir päppelten Dich.
Wir stärkten Dich.
Wir wollten Dir eine Starthilfe ins Leben geben.
Tagelang beobachteten wir Dich vom Fenster aus.
Du warst unser Sonnenschein, die Vergnügtheit und Unbedarftheit in Person.
Du spieltest ausgelassen mit Deinem kleinen schwarzen Freund.
In Euch sahen wir die Zukunft der neuen Straßentiergeneration von Enez.
Von Menschen geachtet, geliebt, respektvoll behandelt.
Doch Monate später erfahren wir,
dass es Euch nicht mehr gibt.
Die harte Realität hat Euch eingeholt
- überholt und überrollt.
Gnadenlos und unbarmherzig.
Das hattet Ihr nicht verdient.
 
Das hat kein kleines unschuldiges Lebewesen verdient.
Ihr könnt nichts dafür, dass Ihr in eine Welt geboren werdet, die Euch nicht haben will.
 
Wir werden für Euch und für die vielen anderen
für ein besseres Leben kämpfen
- das versprechen wir Euch!
Eure Melanie


                                                                                                                                                                                                                            Melanie ist eine hervorragende Tierärztin, die bei unserer Kastrationsaktion im Mai 2015 in Enez Straßentiere operiert hat.
                                                                                                                                                                                                                                   Wir haben Melanie vom tierärztepool.de ausgeliehen.





JANUAR 2016:
SEDA - Sie ist unser TIER-SCHUTZ-ENGEL in diesem Monat.

 





Necla die Vorsitzende des Vereins Ece Hayder war verzweifelt. Tausende türkische Lira hatten sich seit August 2015 an Tierarztschulden für die tierärztliche Versorgung von Notfalltieren angesammelt. Leider konnten diese durch die Einnahmen ihrer türkischen Organisation kaum getilgt werden.

Da das Leid der Straßentiere nicht nachhaltig gemildert werden kann, wenn deren Kastration nachrangig behandelt wird, steht sie für die Tierschutzarbeit der TierInsel – Umut Evi an 1. Stelle.
Auch wir mussten uns leider, aufgrund unserer begrenzten Einnahmen, für diese Schwerpunktarbeit entscheiden.

Vielleicht ist die Wichtigkeit der Kastration von Straßentieren zu theoretisch – aber die Spendeneingänge für diese Tierschutzarbeit bestätigen leider diese Vermutung.

Bis jetzt ist es unsicher, ob die geplanten Kastrationsaktionen in Enez und Eceabat im späten Frühjahr überhaupt finanzieren können.

Seda war gerade in der Türkei auf Besuch, als im November unsere Kastrationsaktion in Eceabat durchgeführt wurde.
Sie wollte mit eigenen Augen sehen, wie in Eceabat kastriert wurde und sie war begeistert. Necla erzählte ihr auch von den Schulden beim Tierarzt und so beschloss Seda zugunsten des Tierschutzvereins von Eceabat eine Benefizveranstaltung.

Der Verein „Türkische Gemeinde Hamburg und Umgebung e.V.“ kurz TGH-Verein unterstützte sofort Sedas Vorschlag, die Veranstaltung gemeinsam zu organisieren.

An dieser Stelle möchten wir uns besonders bei diesen Personen bedanken:
Özlem Eryüksel, Nilay Öz, Tülay Öz, Esra Gül, Melahat Zoroglu, Hülya Yetis Erdem, Eylem Sukusu und der TGH Jugend.

Es freut uns sehr, dass diese deutsch-türkische Kooperation so gut funktioniert hat.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolgt (wir berichteten). Am 1.2.2015 wurden uns € 2.700 Euro als Spende aufgrund der Einnahmen aus Eintrittsgeldern, einer Tombola und aufgrund von Spenden überwiesen. 

Dieses Geld wird folgendermaßen verwendet:

€ 1.700 wurden von uns für die Tilgung von tierärztlichen Schulden aus Notfallbehandlungen an Ece Hayder überwiesen.

Das sind die damit finanzierten Notfallbehandlungen:
1. Katze – Notaufnahme nachts – Verkehrsunfall – Operation und Behandlung
2. Hunde-Baby – konnte nicht mehr stehen, starke Bauchscherzen - Euthanasie
3. Älterer Hund – Nach Kastration (durch fremde Organisation) hatte er nichts mehr gefressen
4. Hund – offene Fraktur am Bein – Operation und Behandlung
5. Katze – Verkehrsunfall – Behandlung
6. Hund – ihm wurden Pfoten abgeschnitten – Operation und Behandlung
7. 4 Hundewelpen – krank – alle vier sind gestorben
8. Katze – Behandlung
9. Katze – Verkehrsunfall – gebrochener Oberkiefer – Behandlung
10. Älterer Hund – Erkrankung – Behandlung
11. Katze – Verkehrsunfall – Behandlung
12. 2 Hundewelpen – krank - einer ist verstorben

€ 1.000 werden für die Finanzierung der nächsten Kastrationsaktion in Eceabat verwendet.

Diese Notfallbehandlungen durch Ece Hayder sind noch zu bezahlen:
Ein Katzenbaby mit einer Infektion an beiden Augen, ältere Hündin mit einem Brusttumor, Behandlung von 2 kranken Hundebabys, Katze mit einer Ohreninfektion.

Wir haben einige Fotos der Notfallbehandlungen eingestellt.

 








Wir bitten sehr um Spenden für unsere geplanten Kastrationsaktionen in Enez und Eceabat im Frühjahr 2016.

TierInsel - Umut Evi e.V.
Volksbank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F







Januar 2016







Spender und Mitglieder haben in den letzten Tagen die Zuwendungsbescheinigung 2015, den Jahresbericht 2015, die Einladung zur Mitgliederversammlung in 2016 und ein Exemplar unseres neuen Flyers erhalten.


Wir haben von einigen Spendern keine Adressen. Einige Spendenbescheinigungen kamen auch wieder retour, da die Andresse nicht mehr stimmt.
Bitte meldet Euch über die Mailadresse: tierinsel-tuerkei-vorstand@t-online.de im Falle von Rückfragen.



Kastrieren statt Töten

Bitte helft uns dabei!









Januar 2016 

Enez - Selma hilft Straßentieren in Not

Er wurde in Enez in den Müll geworfen und erlitt dadurch Verbrennungen.





Ein weiteres Tier wurde mit einem Seil um den Hals entsorgt. Selma und die Tierfreunde in Enez konnten den Hund einfangen, das Seil entfernen und es behandeln. Jetzt geht es ihm gut.








21.1.2016

Eceabat

Es schneit in der Türkei und nachts ist es sehr kalt (Minusgrade). Glücklich können die Straßentiere sein, die eine Schutzbehausung aufsuchen können. 
Tierfreunde haben in Eceabat über 50 Hundehütten gebaut.



 





14.1.2016


Kastrieren statt Töten

Endlich gibt es wieder einen sehr schönen deutsch-türkischen Flyer der TierInsel - Umut Evi e.V. Damit der Wunsch nach diesem wahr werden konnte, bekamen wir ehrenamtliche professionelle Hilfe durch die Firma Syndicate aus Hamburg. Vielen herzlichen DANK Sven.

Vielen Dank Suzan für den Kontakt, der durch Dich zustande gekommen ist.

Außerdem Danke Inci und Suzan für die türkische Übersetzung.

Da wir dringend Spender für unsere Arbeit brauchen, damit die anstehenden Kastrationsaktionen im Frühjahr finanziert werden können, würden wir uns freuen, wenn ihr einen guten Platz findet, an dem wir unsere Flyer auslegen dürfen. Vielleicht bei Eurem Arbeitgegeber oder in Eurer eigenen Firma.

Einfach via Mail bei uns melden. Wir schicken euch dann einige Exemplare zu: tierinsel-tuerkei-vorstand@t-online.de






13.1.2016

Danke Pia - du herzensguter Mensch!

Auch wenn Du kein Internet oder Facebook hast. Du vergisst die Staßentiere und unsere Arbeit nicht.








10.1.2016

Ihr wartet sicher alle schon auf die Bilder von der Veranstaltung zu Gunsten der Hilfe für Straßentiere in der Türkei/Eceabat.
Da sehr, sehr viele Fotos gemacht wurden, bitten wir euch, sie über diesen Link aufzurufen: https://www.facebook.com/tghjugend/media_set…

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Die Nachfrage nach den Karten war gigantisch und sie war vor allem höher als Plätze vorhanden waren.

Ein ganz großer Dank geht an die Verantwortlichen des Vereins Türkische Gemeinde Hamburg und Umgebung e.V.
Der Verein stellte unter anderem kostenlos die Räumlichkeiten für dieses Event zur Verfügung.

Ein ganz herzliches DANKE-SCHÖN dafür!

Und wir danken insbesondere Seda Temel und ihren Freunden und den vielen Mitwirkenden auf der Bühne, die dieses Fest so toll organisiert und gestaltet haben.

Anmerkung von uns: "Seda - das war sau-stark!"


Ein kurzer detaillierterer Bericht wird noch folgen. Aber vorab haben wir von Seda erfahren, dass ca. € 2.500 für die Straßentiere von Eceabat eingenommen werden konnten. Über diese Einnahmen freuen wir und Necla (Vorsitzende des Vereins Ece Hayder) uns natürlich sehr. Ece Hayder hat ca. € 3.000 für die tieräztliche Behandlung von Notfalltieren zu bezahlen und die TierInsel-Umut Evi wünscht sich natürlich, dass sie die nächste Kastrationsaktion im Frühjahr 2016 auch in Eceabat finanzieren kann.



Benefiz-Veranstaltung zu Gunsten der Hilfe für Straßentiere in Eceabat/Türkei
am 9.1.2016 um 19 Uhr im
TGH Haus 7, 22767 Hamburg, Hospitalstraße 111

Liebe Tierfreunde, wenn ihr in oder um Hamburg wohnt, einen schönen interkulturellen Abend verbringen und auch noch den Straßentieren helfen wollt, dann schaut vorbei.

 
Unsere Hamburger Tierfreunde freuen sich riesig über eine große Resonanz.