Aktuelles 2015


 


Jahresbericht 2015




Kastrieren statt Töten


So lautet der Titel unseres neuen Flugblattes in Deutsch und Türkisch. Bei seiner Gestaltung bekamen wir dieses Mal ehrenamtliche professionelle Hilfe. Wir sind sehr glücklich über sein Aussehen und würden uns über eine rege und vielfältige Verteilung freuen. 

Wir brauchen für die Finanzierung der anstehenden Kastrationsaktionen in Enez und Eceabat im Frühjahr 2016 dringend Spenden. Es wäre schön, wenn Ihr, die Mitglieder, Freunde und Unterstützer unserer Tierschutzarbeit, uns durch Auslegung der Flyer dabei helfen würdet. Vielleicht bei Eurem Arbeitgeber oder in Eurer eigenen Firma oder an einem anderen geeigneten Ort. Wir schicken gerne per Post einige Exemplare zu. 

 
2015 war für unseren kleinen Verein ein sehr erfolgreiches Jahr. 
 
Die TierInsel – Umut Evi e.V. konnte überwiegend im Rahmen von zwei mehrtätigen Kastrationsaktionen 507 Operationen an Straßentieren in der Türkei finanzieren.
507 freundliche und liebe Geschöpfe, die Ihnen, unseren Spendern, dafür zutiefst dankbar sind, dass ihnen geholfen wurde
und das durch ihre Blicke und ihr Verhalten auch deutlich zeigen. Konkret waren es 347 Kastrationen von Hunden, 125 Kastrationen von Katzen und 35 Notfalloperationen.



Enez

Die erste Kastrationsaktion fand im Mai 2015 in Enez, einem türkischen Ort nahe der griechischen Grenze statt. 

Bereits im Oktober 2014 hatten wir die Tierfreunde in Enez besucht, um uns die Lage vor Ort anzusehen und mit den ansässigen Tierfreunden zu sprechen. Die hatten uns erzählt, dass die Population der Straßenhunde überhandnimmt, sich die emotionale Stimmung der Bürger immer stärker gegen die Straßentiere richtet und massive Vergiftungsaktionen oder sonstige Tötungen drohen. Denn in diesem von der Landwirtschaft geprägten Gebiet beweiden viele Nutztiere die Grünflächen und es kursieren immer wieder schlimme Gerüchte, dass Schafe und Ziegen durch die hungernden Hunde getötet würden. Leider bestätigten sich die Befürchtungen der Tierfreunde, als im Februar 2015 ca. 70 Straßenhunde in Enez von einem wütenden Bürger wahllos erschossen wurden.
 
Wir hatten mit den Tierschützern aus Enez vereinbart, dass wir mit hervorragenden und sehr erfahrenen veterinärmedizinischen Chirurginnen aus Deutschland und Griechenland eine Kastrationsaktion durchführen – und dieses Vorhaben gelang. In Enez konnten alle Straßentiere, die eingefangen und uns gebracht wurden, kastriert werden, oder ihnen konnte durch Notoperationen geholfen werden (z.B. durch Zahn-, Augenoperationen, Entfernung von Tumoren, Nabelbruch- oder Leistenoperationen, Amputationen, etc.). Insgesamt wurden in Enez 258 Operationen durchgeführt. Kastriert wurden 131 Hündinnen, 48 Rüden, 24 Katzen und 22 Kater. Viele Katzen hatten im Mai gerade Welpen bekommen. Daher war die Zahl der eingefangenen Katzen leider gering. 

Die Kastrationsaktion mit den Tierärztinnen war ein so großer Erfolg, dass wir sie in dieser Form gerne im Herbst 2015 in Eceabat wiederholt hätten. Monatelang versuchten wir die Genehmigungen dafür zu bekommen, aber leider verweigerten uns die türkischen Behörden, mit ausländischen Tierärzten in der Türkei zu arbeiten. Es gäbe ein Gesetz, wonach in der Türkei nur niedergelassene türkische Tierärzte selbstständig arbeiten dürften.




Eceabat
 
Lange versuchten wir türkische Tierärzte zu finden, die zu einem vertretbaren Preis Straßentiere in Eceabat kastrieren. Im November hatten wir sie endlich gefunden und wir konnten zwei Tierärzte und einen medizinischen Helfer mit den Operationen beauftragen. In Eceabat wurden 208 Tiere operiert. Dabei wurden 145 Hunde und 62 Katzen kastriert sowie bei einem Hund ein Auge entfernt. 

Auch die Kastrationsaktion in Eceabat konnte als voller Erfolg verbucht werden. 



Zwischen den Kastrationsaktionen wurden 41 Straßentiere von Eceabat in einer Tierarztpraxis in Canakkale kastriert bzw. notoperiert. Kastriert wurden 23 Hunde und 17 Katzen. Notoperiert wurde ein Hund. 
 


Weitere Aktionen


Vier Mal ließen wir jeweils einige Hundert kg Futter nach Enez bzw. Eceabat liefern. Wir nahmen mit einem Infostand am Streetlife-Festival in München und an einem Weihnachtsmarkt am Sitz der TierInsel –Umut Evi teil, holten einige Sachspenden, unter anderem Liegeunterlagen für operierte Tiere, in Bielefeld ab und fuhren mit einem privaten VW-Bus im Mai und November in die Türkei, um Operationsgeräte und -material, Futter, Käfige, Katzenkörbe, Katzenfangkörbe, Hundefangstäbe und viele andere wichtige Dinge für die Kastrationsaktion zur Verfügung zu stellen – alle Fahrten wurden auf private Kosten des Vorstandes durchgeführt. 

Leider gingen unsere Spendeneinnahmen in 2015 im Vergleich zum Vorjahr um über € 4.200 zurück. Für einen sehr kleinen Verein, wie es die TierInsel – Umut Evi e.V. ist, ist das sehr, sehr viel Geld, das für die Tierschutzarbeit – und damit für die nachhaltige Hilfe für die Straßentiere – nicht mehr zur Verfügung steht. 

Unser großer Wunsch wäre es, 3 - 4 Kastrationsaktion pro Jahr durchführen zu können: Wiederholungskastrationsaktionen im Frühjahr 2016 in Enez und Eceabat. Im Herbst 2016 könnte, in einem weiteren türkischen Ort, der bereits Bedarf angemeldet hat, eine Erstaktion stattfinden. 

Bitte helfen Sie bei der Finanzierung. Sie ist sooo wichtig, damit wir auch in Zukunft helfen können. Die Spenden fließen nahezu ausschließlich in die Kastrationsaktionen. Die Verwaltungsausgaben sind verschwindend gering. Sie bestehen überwiegend aus den Kosten für eine Versicherung, Internetgebühren, Gebühren für eine Vereinssoftware, Bankgebühren. Alle Aktiven des Vereins arbeiten ausschließlich ehrenamtlich und erhalten auch keine Aufwandsentschädigungen.


Unser Spendenkonto:
 
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F


Januar 2016
 






25.12.2015

Danke, liebe Maria.

Wir haben in diesem Jahr zwei Geschenkurkunden verschicken dürfen.

Maria bat uns zu Weihnachten darum.
Durch ihr Geschenk konnte die Operation eines Rüden bezahlt werden. Der Rüde aus Eceabat wurde im Frühjahr 2015 durch eine mobile Klinik sterilisiert. Danach traten Komplikationen auf. Das Tier musste notoperiert wurden. Der Penis musste amputiert und ein künstlicher Ausgang geformt werden.

25.12.2015 Maria schreibt uns:
..... die liebevoll gestaltete Geschenkurkunde ist gestern wohlbehalten bei mir angekommen. Vielen Dank dafür und vielen Dank für den selbstlosen Einsatz für das Wohlergehen der Tiere.

Ich wünsche den Tierschützerinnen und Tierschützern im In- und Ausland friedvolle Feiertage und viel Erfolg und Glück im neuen Jahr.

Mögen es allen im Tierschutz Aktiven zusammen gelingen, das Leben unserer Mitgeschöpfe zu verbessern.

Herzliche Grüße
Maria

 Das Foto zeigt den Rüden nach der Sterilisation und vor der Not-OP.




21.12.2015

2 Tage waren wir unterwegs, um mit dem Anhänger in Bielefeld von einem Warenlager Sachspenden abzuholen. Mit maximal 80 km/Std dauert die Fahrt, von München aus, recht lange. Aber die Gelegenheit Liegeflächen für unsere kastrierten oder notoperierten Straßentiere zu bekommen ist selten. Die kompletten Kosten für die Reise wurden vom Vorstand privat übernommen.

Wir bitten Euch um finanzielle Unterstützung, damit wir Kastrationsaktionen in 2016 bezahlen zu können. Leider haben wir keine € 1.000 Euro an Geld-Spenden im Weihnachtsmonat bekommen - dem Monat an dem am meisten gespendet wird.

Keine Tierschutzarbeit ist für die Hilfe für Straßentiere wichtiger, als deren Kastration. Nimmt die Population überhand, folgen auch die Tötungsaktionen, die keiner will.






22.12.2015

Hallo, ich bin´s. Emma - aus Mordogan. Ich lebe jetzt schon
2 1/2 Jahre bei ganz lieben Menschen in Würzburg.

Ich wollte Euch wieder einmal 3 Bilder schicken, damit Ihr seht, dass es uns gut geht. Mit seperater Banküberweisung gibt es auch noch ein kleines Weihnachtsgeschenk.

Ich wünsche Euch für Eure Arbeit viel Erfolg. Ich bin mit meinem Herzen und in meinen Gedanken immer bei Euch.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr 2016.

Emma, Nemo, Brigitte und Erich







17.12.2015

Wir sind gebeten worden, dieses Video, das ein Mann aus Kastamonu/Türkei in Facebook eingestellt hat, zu teilen.

Der Text der Tierfreunde:
Überall in der Türkei wird vergiftet!
Ihr möchtet solche Bilder nicht sehen?

Ihr möchtet nicht sehen, wie die Babys auf ihren toten Müttern liegen?
Das möchten wir auch nicht!
Aber der Mann, der das Video gemacht hat, bittet darum es zu teilen, damit endlich auf das Leid der Straßentiere aufmerksam gemacht wird.
Zum Ende der Touristensaison wird überall in der Türkei vergiftet und hingerichtet.
Wenn die Welt davon nicht erfährt und niemand aufschreit, wird sich niemals etwas ändern.

Eine Anmerkung von uns:
Liebe Tierfreunde, genau deswegen versuchen wir mit unseren Spendeneinnahmen vor allem Kastrationen zu finanzieren. Leider ist die Spendenresonanz für diese Tierschutzarbeit viel zu gering.

Bitte helft den Tieren, indem vermieden wird, dass sie geboren werden. Spendet bitte für unsere Kastrationsaktionen.








Auf dieses Ergebnis sind wir sehr stolz!

Enez und Eceabat

2015 wurden durch die TierInsel-Umut Evi e.V. die Operationen von 507 Straßentieren finanziert. Darunter die Kastration von 347 Hunden und 125 Katzen.
All das war nur möglich weil wir jeden Cent für diese direkte Tierschutzarbeit verwenden.

Für 2016 ist beabsichtigt 3-4 Kastrationsaktionen zu planen. Aber dazu brauchen wir mehr Spender die unsere Arbeit unterstützen.

Die TierInsel-Umut Evi e.V. ist bislang finanziell immer ein sehr kleiner Verein geblieben, der allerdings die Spenden maximal für die Tierhilfe vor Ort verwendet.

Bitte unterstützt uns, damit wir 2016 viel oder sogar auch mehr leisten können.

TierInsel-Umut Evi e.V.
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F


Enez ve Eceabat

Tierinsel-Umut Evi e.V. 2015 yılında tam 507 sokak hayvanların operasyonu, aralarinda 347 Köpek ve 125 Kedi Kastrasyon gerçekleştirilmiştir. Bu imkani gercekleştire bildik, cünkü her aldığımız kuruşu bile sadeçe hayvan koruma derneğimize kullanmaktayız.

2016 Yil icin 3 veya 4tane Kastrasyon projemiz planmaktadir, ama bunu gerçekleştirmek için, daha fazla maddi destek gerekiyor.

Tierinsel Umut Evi e.V. maddi destekle her zaman küçük bir dernek olmuştur, gerçi aldığımız bağişlari maximal olarak sokak hayvanlara yerel destek olarak bulunmuştur.

Lütfen bize 2016 bağışda bulun daha da çok imkanlarimiz olsun, sokak hayvanlarına projemizle yardim etmeye.

TierInsel-Umut Evi e.V.
VR-Bank Mittelhessen e.G. 
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F


14.12.2015

DANKE Elisabeth und Jan für diese Sachspende.
Es sind einige Schachteln hochwertiges resorbierbares Nahtmaterial. Einfach super - Tausdend DANK.










29.11.2015

Unser Infostand auf dem Weihnachtsmarkt in der Gemeinde, in der die TierInsel - Umut Evi e.V. ihren Vereinssitz hat. Da die Aktiven am Stand nicht nur im Tier- sondern auch im "heimischen" Umwelt- und Naturschutz engagiert sind, gab es einen Gemeinschaftsstand. Die Leerung der "Spendendose der TierInsel" ergab ein Spendenergebnis von € 60,50. Vielen DANK den Spendern.




Bildbeschreibung von links nach rechts:

fertig aufgebaut - weihnachtlich geschmückt - wir sind bereit für nette Gespräche
für Hungrige und Durstige am Weihnachtsmarkt war ausreichend und für jeden Geschmack gesorgt
Feuer-Zangen-Bowle
das ist nicht der Weihnachtsmann - da ist der heilige Nikolaus
unsere Überraschungstüten für die tierischen Gäste sind beliebt. Da zeigt man sich schon mal von seiner nettesten Seite
Max im Weihnachts-Look. Gerade mit dem VW-Bus aus Eceabat/Türkei zurück gekehrt.




30.11.2015

...und da sagt schon wieder einer: "Das ist alles meins"!

In Enez/Türkei fand im Mai 2015 unsere 1. Kastrationsaktion in diesem Jahr statt. Leider gibt es in Enez nur wenige aktive Tierfreunde. Wir haben Selma und Coskun, die sich um die Straßentiere in Enez kümmern, einige Säcke Winterfutter gekauft.





Ergebnis der abgeschlossenen Kastrationsaktion im November 2015 in Eceabat/Türkei

Es war unsere erste Kastrationsaktion in Eceabat/Türkei, die wir zusammen mit dem örtlichen Tierschutzverein Ece Hayder durchgeführt hatten. 4 Tage wurden eingeplant und das Ziel war die Kastration von 200 Straßentieren. Am 28.11.2015 ging die Aktion zu Ende. Es wurden 145 Hunde und 62 Katzen kastriert. Zudem wurde einigen Tieren durch SonderOPs geholfen.

Das war wieder mal ein großer Erfolg. Wir danken all unseren Spendern die diese gute und nachhaltige Tierschutzarbeit erst ermöglichen.

Bizim Kasım 2015 Eceabat'ta/Türkiye tamamlanmış olan kastrasyon projemizin sonuçları:
İlk defa yerel hayvan koruma derneği Ece Hayder'la beraber bu kastrasyon projemizi yönlenildi. Bizim amacımız dört günün içinde 200 tane sokak hayvanını kısırlaştırmak. Projemiz 28.Kasım 2015 bitirdik ve sonuclarımız: 145 Köpek ve 62 Kedi kısırlaştırıldı ve ayrıca bır kaç Çana operasyon'la yardimda bulunmaktaydik.
Yine büyük bir başarıyla kısırlştırma projemiz sona erdi. Bize bağışda bulunan herkese büyük bir teşekkür, sizlersiz bu projeği tamamlıyamazdık.

It was our first castration campaign in Eceabat/Turkey, we organized it together with the local NPO Ece Hayder. We had a budget for the veterinaries for four days and the target was the castration of 200 stray animals.The event endet on November 28th, 2015. 145 dogs and 62 cats were neutered. In addition, some animals were helped by special operations.

That was again a great success. We thank all our donors that this good and sustainable animal welfare work is permitted. 








30.11.2015





Ihr werdet Euch sicher fragen: Wer sind die Menschen, die in dem Video die Hunde einfangen?
Necla, die Vorsitzende des Vereins "Ece Hayder" habt ihr wahrscheinlich erkannt.

Max, den Vorsitzenden der "TierInsel - Umut Evi" auch.

Der Dritte ist Seckin (siehe Foto). Er kümmert sich in Eceabat um die Straßenhunde. Man erkennt, dass er die Tiere mag und auch ein Händchen für seine Schützlinge hat.


Es gab noch weitere Helfer, die fleißig am Arbeiten waren. Dazu aber später.





Video: Kastrationsaktion in Eceabat/Türkei im November 2015. Ein 4-minütiges Video zeigt das Einfangen von Straßenhunden.

YouTube-Video





29.11.2015

Der Abschlussbericht zur 4-tägigen Kastrationsaktion in Eceabat

Die OPs sind nun alle gelaufen und wir konnten in dieser ersten Aktion, dank der Unterstützung von TierInsel – Umut Evi e.V., 62 Katzen und 145 Hunde in Eceabat kastrieren lassen.

Nach der harten Arbeit bleibt ein Gefühl der Hoffnung, hiermit einen ersten Schritt getan zu haben zur Verwirklichung der weltweit anerkannten Vorgehensweise bei Straßentieren: Einfangen, Kastrieren, Zurückbringen in das angestammte Revier (Catch, Neuter and Release).

Unser Ziel war und ist es, die Lebensqualität der Straßentiere in Eceabat und den angegliederten Dörfern der Umgebung zu erhöhen. Wir hoffen, dass vor allem die Anwohner, die uns besucht haben, verstanden haben, um was es uns geht und uns weiterhin vertrauen werden und hoffentlich auch noch mehr unterstützen. Denn auch die Aufklärung der größtenteils ländlichen Bevölkerung ist ein wichtiger Punkt unserer Arbeit.

Natürlich konnten wir diese Aktion hier vor Ort nur verwirklichen mit der Hilfe vieler Einzelpersonen und Institutionen – Landrat, Forst- und Landwirtschaftsamt, Landwirtschaftskammer, Studentischer Tierfreunde Klub und viele andere mehr. Jede Hilfe und jeder Helfer hat zum Erfolg beigetragen!

Und natürlich beruht der gute Ausgang der OPs auf der hervorragenden tierärztlichen Arbeit, die unseren Katzen und Hunden zu Gute kam. Unsere Hochachtung vor diesem Einsatz und der Tierliebe, die wir alle auch von dieser Seite spüren konnten!

Die abschließenden Worte gelten dem Verein TierInsel Umut - Evi e.V. und seinen Spendern: Noch einmal einen ganz, ganz herzlichen Dank an Euch alle dafür, dass Ihr dieses Projekt unterstützt habt!

Wir hoffen, dass die laufenden Berichte und Bilder Euch von diesem Projekt in Eceabat überzeugen konnten und dass wir vielleicht sogar auf Eure weitere Unterstützung für eine Folge-Aktion im Frühjahr 2016 zählen können.

Nur durch unsere kontinuierliche Arbeit und Eure Hilfe können wir dieses Thema dauerhaft in den Griff bekommen.

Liebe Grüsse,
Petra, Necla, Ufuk und das gesamte Eceabat-Tierschutz-Team



Bildbeschreibung von links nach rechts:

der Operationsraum
sie warten brav nebeneinander auf ihre Operation
Operation am 4. Kastrationstag mit minimalinvasivem Eingriff (bezeichnet als Oberbegriff operative Eingriffe mit kleinstem Trauma -mit kleinster Verletzung von Haut und Weichteilen-)
hier herrscht Ordnung
Anlieferung von eingefangenen Hunden
Seckin

Bildbeschreibung von links nach rechts:

OP-Nachsorge- und Überwachungsbereich
hier werden die Schützlinge noch intensiv gehegt und gepflegt
das Miezl-Refugium
Ufuk war verantwortlich für alle Katzenpatienten
endlich mal ein bisschen menschliche Zuneigung verspüren dürfen
Petra - sie ist "die Verbindung" zwischen Deutschland und der Türkei in Eceabat



Bildbeschreibung von links nach rechts:

DANKE!
diesen Schützlingen geht es derzeit gut - wir hoffen natürlich auf Dauer
am letzten Kastrationstag, Samstag den 28.11. hatten viele Leute Zeit uns zu helfen oder uns zu besuchen
Auch unsere studentischen Helfer waren wieder zur Stelle. Vielen Dank für Eure tatkräftige Unterstützung!
Dima holt die ersten Straßenhunde zur Auswilderung ab



Bildbeschreibung von links nach rechts:

am Sonntag, den 29.11. sieht unser Nachsorgebereich dann so aus
die Körbe und Käfige haben gute Dienste getan
die Putzarbeit ist natürlich noch nicht abgeschlossen, denn Räume und Geräte sollen sauber auf die nächste Aktion warten
für sie wird gesorgt
und wer ist da der Außenseiter?
...... "am liebsten hätte ich sie mitgenommen, aber vielleicht finden wir ja noch ein liebevolles Heim für diesen Welpen"....
die Patienten für die nächste Kastrationsaktion im Frühjahr 2016 stehen schon Schlange...

  sie werden die Chance bekommen, länger als ein Jahr zu leben








Update 27.11.2015

Das Team aus Eceabat berichtet:

Hier nun die Fotos von Tag 2. und 3. unserer Kastrationsaktion in Eceabat.

Zur Info vorab, der aktuelle Kastrations-Stand um 20 Uhr heute abend war 134 Hunde und 45 Katzen. Und da die Ops noch nicht abgeschlossen waren, können es am Ende des Tages (das war gestern abend um 21.30 der Fall) durchaus noch ein paar mehr geworden sein. Zu den SonderOPs gibt es morgen Informationen.

All die Erlebnisse wiederzugeben, ist nicht ganz einfach, es sind zum einen so viele und so vielfältige Eindrücke, zum anderen ist diese ungewohnte Arbeit doch auch Knochenarbeit. Und nach der harten Vorbereitungsphase fallen wir ehrlich gesagt abends totmüde und erfüllt ins Bett. Vor allem die tollen Hunde, mit denen wir es täglich zu tun haben, beeindrucken uns sehr und es befriedigt und freut uns zutiefst, an der Verbesserung der langfristigen Gesamt-situation dieser Strassentiere mitwirken zu können.

Neben dem ‘Harten Kern’ unseres Vereins HAYDER Eceabat arbeiten bei diesem Projekt viele Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen mit, von denen besonders die anpackende Hilfe der Studenten des Tierfreunde-Klubs der Universität Canakkale und Devrim, einer dort unglaublich engagierten Dozentin, hervorzuheben sind.

Dazu kommt die Unterstützung von Leuten, die uns mit Mittagessen oder leckeren Kuchen bei Kräften halten oder aber die finanzielle Unterstützung von Materialien oder Hotelkosten grosszügig ermöglichen. Vielen Dank an Euch alle!!!

Bis jetzt ist uns sogar das Wetter wohlgesonnen. Von Regenschauern gestern und vorgestern Nacht mal abgesehen, haben wir für diese Jahreszeit sehr mildes und relativ trockenes Wetter, was unsere Arbeit im Kastrationszentrum und das “Einsammeln” der Staßentiere sehr erleichtert. Letzteres ist ein mühsamer und zeitraubender Prozess. Der weite Umkreis der Dörfer, die zu dem Einzugsgebiet von Eceabat gehören und auch die Einstellung der Bevölkerung, die zum einen Kastrationen als nicht ‘natürlich oder Gott-gewollt’ ablehnen, zum anderen jedoch ganze Würfe von Welpen oder jungen Katzen aussetzen (oder schlimmer…) bedeuten viel Arbeit und Überzeugungskraft. Umso mehr freuen wir uns, wenn zusätzlich auch Privatpersonen uns helfen, Strassentiere (Katzen und Hunde) einzufangen.

Wir bemühen uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften und Mitteln in den kurzen vier Tagen, die dieses erste Mal für die Kastrations-Aktion angesetzt sind, allen Tieren gerecht zu werden und sie zu kastrieren und andere wichtige Eingriffe vornehmen zu lassen.

Unser grosser Dank daher an die TierInsel - Umut Evi e.V. mit ihren Spendern!

Und unsere grosse Bitte im Namen unserer Strassentiere hier in Eceabat: Bitte unterstützt den Verein weiterhin, denn ohne Eure Spenden können wir diese Arbeit nicht durchführen und vor allen Dingen nicht weiter sinnvoll fortsetzten.


Bildbeschreibungen von links nach rechts:


Die ersten Katzen stehen in der OP-Warteschleife
Unsere ersten Patienten heute, ein Mutter- und Tochter-Duo nach der OP im Aufwachbereich
Eine Hündin aus unserem Tierheim, die mit einem Problem im Sprunggelenk zur Untersuchung kam und die Trage herrlich bequem und weich fand
Heute haben alle unsere Hunde eine Tollwut-Impfung vom Landwirtschaftsamt der Stadt Canakkale erhalten
Ferhan an unserer Dokumentations-Station, eine Arbeit, die den vollen Überblick und viel Geduld bei der Organisation erfordert




Team 3 der Hundeeinsammler kommt zurück aus dem Ortskern von Eceabt - unser 'Dorf-Auto' ist nicht schön, leistet aber treuen Dienst für solche Transporte
Einer unserer Lagerraeume, gleichzeitig auch der Platz für Wasserkocher und Keksvorrat (der darf nie ausgehen)
In der Kuschel-Gruppe wartet es sich doch viel netter als allein
Auch das Aufwachen ist schöner zu zweit - noch dazu auf diesen kuschelwarmen- und weichen grünen Unterlagen
Serpil hilft dem Tierarzt bei der Rasur und OP-Vorbereitung - für jemanden, der von sich sagt, Angst vor Hunden zu haben, eine unglaubliche Entwicklung, super!



Devrim übersiedelt einen Hund vom Aufwachbereich in den Übernachtungsraum - ein Vorbild für ihre Studenten, die uns wieder tatkraeftig zur Seite stehen
Ein Teil des 'Harten Kerns' bei einer Kaffee-Pause im Vorgarten des Behandlungsgebaeudes
Ein Strahlen im Gesicht einer unserer fleissigen Studentinnen, die den Übernachtungsraum von den 'Hinterlassenschaften' der Vierbeiner gereinigt hat - toll!
Einer unserer wunderschönen Hunde wartet auf die OP
Dieses sind 2 von 4 Hundesammel-Teams, die auf unserer Halbinsel unterwegs sind, um Tiere zu uns zur Kastration zu bringen



Einer unserer grossen Hirtenhunde bei der OP. Diese Tiere laufen oft lose mit den Schafs- und Ziegenhirten mit, werden jedoch nicht aerztlich betreut
Um diese schweren Tiere aus dem OP in den Aufwachbereich zu tragen, reicht oft reine Muskelkraft nicht aus - unsere Trage kommt zum Einsatz
Der Bereich, in dem die Tiere die 1. Nacht nach der OP verbringen. Er erlaubt uns am naechsten Morgen einen Überblick über den Zustand der Hunde
Die Warteschlange am Donnerstag abend um 21 Uhr

 
Diese kleine OP-Narbe bedeutet eine schnelle Genesung unserer Strassenhunde







Update 26.11.2015: Das Gesamtergebnis nach dem zweiten Kastrationstag: 106 Operationen

25.11.2015: Das Ergebnis des ersten Kastrationstages: 32 Hunde, 4 Katzen, 3 Sonderoperationen (Tumore, Augen-OP).




Bildbeschreibungen von links nach rechts:




Heute geht es los mit den Kastrationen, unser erster Hund wartet auf seine OP.
Zuspruch vor der OP-Vorbereitung
Eines unserer wunderschönen Tiere - warum leben sie auf der Straße und nicht in einem liebevollen Heim?
Unser Nachsorgebereich füllt sich....
und auch die Unterbringung für die erste Nacht nach der OP füllt sich langsam aber sicher....
Auch wenn viele Hunde den Außenbereich vorziehen, kein Wunder bei dem tollen Wetter.




Vielen Dank an Yildiz, die uns heute unser leckeres Mittagessen gekocht hat.
Heute war auch der Tag der letzten Arbeiten am Gebäude, alle Räume haben jetzt Dank des Einsatzes unserer tatkräftigen Helfer Türen.
Auch die ersten vier Katzen wurden operiert und in der sonnigen Katzen-Suite einquartiert.
Max und Burcu kommen mit eingefangenen Tieren zurück, die von ihrer Transferfahrt im VW-Bus nicht sehr beeindruckt waren.
Die meisten unserer eingefangenen Tiere sind in guten Allgemeinzustand, leider ist dies ein stark räudiges Tier, wir freuen uns darauf, ihn zu behandeln.




24.11.2015

Heute war der letzte Vorbereitungstag. Alles Material ist eingeräumt, der OP-Bereich, die Räume für die Vor- und Nachbehandlung und die Unterbringung von Hunden und Katzen sind fertig. Das Ärzteteam wird heute Abend eintreffen.
Morgen früh geht es um 8.30 los. 29 eingefangene Straßenhunde warten bereits auf ihren OP-Tag.


Bildbeschreibungen von links nach rechts:

Max und der Bus sind angekommen und werden schon freudig erwartet
Mit im Bus eine Fangschlinge für Hunde und ein Katzenfangnetz, das wir gut gebrauchen können
Burcu hat einen tollen Fang gemacht -
und auch Deniz hat einen neuen Fan gewonnen
Das Team mit dem Traktor hat uns heute 16 Hunde gebracht



23.11.2015

Das Team berichtet aus Eceabat


Heute ist der erste Tag des Endspurts, denn morgen erwarten wir die OP-Ausstattung und noch einige Sachspenden aus Deutschland und abends dann auch das Ärzteteam.

Heute haben wir die bereits vorhandenen Materialien aus unserem Vereinsbüro geholt und im Lager und den an den OP-Raum anschliessenden Bereich einsortiert. Alle Räume im Hauptgebäude sind fertig, die frisch geputzten Tische verteilt und auch die Futterlieferung für den gesamten Zeitraum (2 Tage Vorlauf, 4 Tage Kastr...ationen und 3 Tage Nachsorge) haben ihren Platz im Lagerraum gefunden.

Damit die Tiere auch bei Wind und Regen eine trockene Unterkunft finden können, stehen jetzt auch die Räume im Nebengebäude zur Verfügung, umgeben von einem grosszügigen und komplett eingezäunten Aussenbereich. Dort konnten wir heute auch gleich die ersten Hunde einquartieren und es haben sich alle wohlgefühlt. Durch die Grösse des Bereiches kam es bisher auch zu keinen Unstimmigkeiten.

Morgen werden wir weitere Hunde einsammeln und ein drittes Team wird uns dabei unterstützten. Wir haben vorab die Ortsvorsteher der umliegenden Dörfer informiert und auch den Kontakt zu jeweils lokal ansässigen Tierfreunden gesucht, trotzdem ist es nicht einfach, die Tiere dann wirklich zu finden und einzufangen, denn Strassentiere sind schon sehr freiheitsliebend.


Bildbeschreibungen von links nach rechts:


kurze Lagebesprechung unter Kiefern, bevor es in Tag 1 des Endspurs geht
unsere erste Fahrt vom Team 1 zum Einsammeln von Strassentieren, nicht ganz einfach, wie sich herausstellt
und unsere ersten Gäste bei der Ankunft
und nach erfolgreicher Erkundung der neuen Umgebung 'versüßt' durch ein gutes Mittagessen


und auch unsere Putzmittel haben einen Platz gefunden
denn natürlich führt auch heute kein Weg am Putzen vorbei
diesmal werden Räume im Aussengebäude nass gereinigt, hier werden die ankommenden Tiere bei Regen Unterschlupf finden
Nachschub für unsere Wasserversorgung


und wird von vielen Helfern ins Lager gebracht
auch die Lieferung der Futtermittel findet den Weg zu uns
Lager für Katzenfutter
Lager für Nass- und Welpenfutter


Team 2 macht sich auf den Weg, Hunde einzusammeln, begleitet von einem PKW
Team 2 kommt mit Anbruch der Dunkelheit zurück und bringt 5 Hunde mit
alle sind prächtige Tiere, denen die Fahrt natürlich erstmal nicht ganz geheuer ist




22.11.2015

Das Team berichtet aus Eceabat

 

Auf diesen Bildern seht Ihr die Verwandlung von dem seit längerer Zeit nicht mehr genutzten Armee-Gebäuden, Räumen und Außenbereichen, in denen wir bis zu ca. 200 Hunde und Katzen
dank der Spender der TierInsel-Umut Evi e.V. kastrieren lassen werden.

Die Grobreinigung läuft seit einer Woche durch eine kleine Gruppe unserer aktiven Mitglieder und an diesem Wochenende konnten wir dann, auch mit Hilfe der großartigen Unterstützung durch Studenten des Tierfreunde-Klubs der Universität in Canakkale, die Räume soweit herrichten, dass Operationen und die vorherige und spätere Betreuung der Tiere in einem angemessenen - wenn auch nicht luxuriösem Rahmen - gewährleistet ist.

Dazu haben wir ungezählte Müllbeutel und viele Wassereimer gefüllt, nachdem zunächst zwei ältere Tanks jeweils leck waren und erst mit dem dritten neuen Tank, die Wasserversorgung stand. Und wir haben mit viel Muskelkraft die unterschiedlichsten Spuren der vorherigen (Nicht-)Nutzung beseitigt.

Das alles ist Necla’s (1. Vorsitzende des örtlichen Tierschutzvereins) grossem Willen zu verdanken, die dieses Projekt unbedingt durchführen möchte um den Straßentieren in Eceabat zu helfen. Die meisten anderen hätten sich sicherlich, im Angesicht des Zustandes der Gebäude und des dadurch vorhersehbaren Arbeitsaufwandes, dieser Herausforderung gar nicht erst gestellt.

Die Vorbereitungsarbeit ist natürlich noch nicht abgeschlossen:
Morgen werden noch ein paar Türen eingesetzt, neues Wasser ist geordert, es wird eine mobile Toilette geliefert, wir brauchen noch Tische und Stühle, sowie jede Menge Kleinigkeiten.

Auch werden wir beginnen die ersten Tiere von den weiter entfernten Dörfern einzusammeln, damit das Tierärzte-Team am Mittwoch früh gleich mit der Arbeit loslegen kann. Wir erwarten die bestellten Futtermittel und hoffen auf weiterhin mildes und vor allen Dingen trockenes Wetter.

Schon jetzt, vorab, von dem gesamten Team von HAYDER Eceabat einen ganz, ganz herzlichen Dank an alle, die dieses Projekt unterstützen, in Zeiten, in denen viele aktuelle Ereignisse die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Und natürlich unser aller Dank das TierInsel-Team in Deutschland die uns in einem für uns kaum vorstellbaren Rahmen unterstützen, durch die Übergabe umfangreicher Spenden, aber auch durch ihre Motivation, ihre Energie und ihre praktische Erfahrung bei solchen Projekten.

Unser Versprechen an Euch alle:
Wir werden alles in unserer Macht stehende tun und nichts unterlassen, damit diese Aktion ein Erfolg wird und soviele Strassentiere wie möglich kastriert werden.

Herzliche Grüsse aus Eceabat!


Bildbeschreibungen von links nach rechts:



Das Hauptgebäude vor einer Woche
Das Nebengebäude vor einer Woche
Das Ergebnis harter Arbeit im Nebengebäude
Das Hauptgebäude heute, nach einer Woche Arbeit
Die Gebäude liegen in einem großen Gelände mit Wald- und Wiesenflächen



Quarantäne-Bereich
Aufenthaltsraum für Hunde, vor 5 Tagen, nach der Grobreinigung
Aufenthaltsraum fertig zur Nassreinigung
Der Aufenthaltsraum ist sauber
Wertvolle Fracht - ein wenig Spass für Tier und Mensch muss sein



Vor- und Nach-OP-Raum bei der Nassreinigung durch unsere fleissigen Studenten
Das Ergebnis der harten Arbeit
Reinigungsarbeiten des OP-Raumes mit Nebenraum durch unsere Helfer von der Uni in Canakkale
Necla wie immer mit vollem Einsatz
Der OP-Raum


Nochmal der OP-Raum
Mittagspause am Sonntag - das Wetter ist immer noch super und sehr warm
Auch die Kleinen müssen sich von all der Aufregung erholen
Unsere Stromversorgung
Unsere Wasserversorgung - wir haben heute fast einen gesamten Tank von 2000 lt 'verputzt'



Die Sachen aus Enez kommen ins Gebaeude
Auch der letzte Raum ist sauber, hier werden Futter und Käfige gelagert werden
Der Aufenthaltsraum für uns Menschen bekommt eine Tür, um ein wenig Ruhe für uns + einen sicheren Aufbewahrungsort für Taschen, Kleidung, Essen & Trinken etc. zu schaffen
Unsere Türen werden nur von Menschenhand zu öffnen sein




21.11.2015

 .... und das findet 2.500 km entfernt statt. Das Gelände das für die Kastrationsaktion zur Verfügung gestellt wurde, wird auf Vordermann gebracht.



Kastrationsaktion in der Türkei in Orten, in denen es keinen Tierarzt gibt?

Damit das durchführbar ist, fahren wir viele notwendige Dinge von Deutschland aus in die Türkei.


Wir wollen Euch einen kleinen Einblick geben, was wir alles brauchen, damit die Arbeit auch erfolgreich werden kann.

 

 


Bildbeschreibung von links nach rechts:

Käfig zum Einfangen wilder Katzen.
OP-Tische
Decken, Handtücher, Leinen, Halsbänder.
Beißschutz in allen Größen.
Schuhe für Pfotenverletzungen.
Welpen-Nahrung für Katz und Hund.
Kämme, Bürsten, Shampoo, Krallenscheren, Scheren für grobe Verfilzungen des Haarkleides.


Bildbeschreibung von links nach rechts:

Zeckenzangen in allen Varianten.
Quetschbox - so können wilde Katzen schnell und sanft narkotisiert werden.
Flüssigkeitsdichte Liegeunterlagen.
Viele Dinge für die OP, die Nachsorge und die Hygiene.
OP-Materialien und z.B. auch Etiketten, damit die Tiere wieder in das angestammte Revier ausgewildert werden können.
Oben auf der Dokumentations-Ordner. Die tierärztliche Behandlung eines jeden Straßentieres wird dokumentiert.
OP-Lampen, die bewährten Käfige der TierInsel, flauschige Liegeunterlagen für die Aufwachzeit.
Der Bus wird voller und voller......



Bis absolut nichts mehr reinpasst. Vielleicht haben einige von Euch auch ihre Sachspende wieder entdeckt.




5.11.2015 - Danke Elisabeth und Jan

Necla, die Vorsitzende des örtlichen Tierschutzvereins in Eceabat, ist derzeit mit ihrem Team damit beschäftigt, für uns die Angebote türkischer Tierärzte einzuholen, damit wir Straßentiere aus und um Eceabat kastrieren lassen können.

In der Türkei ist es uns leider derzeit nicht erlaubt mit Melanie und Antonia zu arbeiten. Aber wir werden die Zusammenarbeit mit diesen zwei sehr guten Tierärztinnen, die auch Tierschützerinnen sind, fortführen.

Die grandiose Sachspende von Elisabeth und Jan ist heute eingetroffen. Dabei wichtige Dinge für das Operationsgeschehen. Vor allem wertvolle Instrumente. Vielen herzlichen Dank ihr beiden, dass ihr euch so für unsere Arbeit interessiert und uns unterstützt.




Oktober/November 2015

 
Es freut uns, dass die von uns in die Türkei gelieferten Gegenstände für die Tierschutzarbeit in der Gemeinde Karaburun/Mordogan so gut durch die türkische Tierschutzorganisation „Haytap“ verwendet werden. Die Käfige wurden der TierInsel – Umut Evi e.V. 2012 von einer deutschen Firma gespendet. Nach und nach wurden sie überwiegend vom Vorstand der TierInsel –Umut Evi e.V. auf eigene Kosten persönlich mit dem Kfz nach Mordogan gebracht.  



Bildbeschreibung von links nach rechts und von oben nach unten (Bilderquelle Facebook Sule Baylan):

Bild 1: Aylin
40 Stück dieser Käfige wurden in den Jahren 2012 bis 2013 mit einem privaten VW Transporter nach Mordogan gebracht.
Sie sind absolut super für die Tierschutzarbeit zu verwenden....
und sind ein sehr, sehr wichtiges Hilfsmittel.
Bild 5: Duygur, zu unserer aktiven Zeit in Mordogan war sie als Amtstierärztin tätig.
Noch heute ist die TierInsel sehr dankbar, diese einmalige und großzügige Sachspende erhalten zu haben.
Und es freut uns natürlich sehr, dass sie auch jetzt noch für die aktive Tierhilfe verwendet werden.
Bild 9: Die Käfige sind auch sehr gut für die Notfalltherapie von Hunde-Welpen und Katzen zu verwenden. Unsere ehemalige Ansprechpartnerin vor Ort Aylin und Duygur.

 


Oktober 2015

TierArche - Nu un gemisi e.V., deren 2. Vorsitzende Frau Claudia Zeitler und die Tierschutzpartei


Nach der Beendigung der Tierschutzarbeit in Mordogan im Herbst 2014, überlies die TierInsel-Umut Evi e.V., ihren bisherigen Ansprechpartnern Frau Claudia Zeitler und Frau Aylin Kaner-Aygor für den Tierschutz vor Ort, die genutzten Vermögensgegenstände im Wert von € 11.923,62 damit die weitere Fortführung der Tierschutzarbeit möglich war.   

Was uns allerdings missfällt ist die Tatsache, dass die Darstellung unserer geleisteten Tierschutzarbeit in Mordogan durch den in 2014 neu gegründeten Verein TierArche – nuh en gemisi e.V. nicht wahrheitsgemäß dargestellt wird. 

Da die Arbeit der TierInsel-Umut Evi e.V. durch das Vertrauen von Spendern in unsere Arbeit erst ermöglich wird, lassen wir die Ausführungen nicht unkommentiert. Belegen können wir unsere Stellungnahme durch unsere Rechnungslegung und umfangreiches Dokumentationsmaterial. 

In der ausführlichen Beschreibung der Vereinsarbeit der „TierArche – Nuh un gemisi“, die 2014 gegründet wurde, findet man in Facebook folgende Textpassage: „Nach jahrelanger harter Aufbauarbeit ist es den Aktiven vor Ort gelungen, eine gute Basis für einen nachhaltigen Tierschutz zu schaffen.“ 

Auf der Internetseite der Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ findet man einen Artikel vom 4.10.2015 von Herrn Matthias Ebner und Dr. Jessica Frank (
https://www.tierschutzpartei.de/auslandstierschutz-tuerkei/) über Auslandstierschutz in der Türkei. Sie berichten insbesondere von ihrem Besuch vor Ort. Unter anderem mit dieser Textpassage: ……„Ein großer Erfolg des Tierschutzvereins ist, dass er in Zusammenarbeit mit den Futterstellen und einer Tierärztin aus der Region seit 2011 bereits 250 Hunde und 600 Katzen kastrieren bzw. sterilisieren konnte, finanziert durch Spenden
Weitere Informationen sind auf der Website des Vereins: TierArche – Nuh un gemisi zu finden…..

Tatsache ist: 

Aufgrund eines Hilferufes von Frau Claudia Zeitler, der jetzigen 2. Vorsitzenden der TierArche – Nuh un gemisi , wegen eines verunglückten Hundes , wurde erstmals im November 2011 durch den Verein TierInsel-Umut Evi e.V. eine Kastrationsaktion mit türkischen Tierärzten in Mordogan, in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, dem Amtsveterinär und mit Tierfreunden vor Ort, durchgeführt. 

Von November 2011 bis August 2014 finanzierte der Verein TierInsel-Umut Evi e.V. in Mordogan die Kastration von 158 Hündinnen, 47 Rüden, 351 Katzen, 114 Kater sowie 122, teils teure, Notfallbehandlungen. Die Kastrationen und Behandlungen erfolgten überwiegend durch die Tierärzte Burhan Yilmaz und Sibel Nadja Zaugg-Kirbiyik. Zudem bezahlte der Verein Futter, Medikamente, Benzinkosten und andere Dinge für die Tierschutzarbeit. 
Im August 2014 beendete Frau Claudia Zeitler, bis dahin unsere Ansprechpartnerin für Mordogan, die Zusammenarbeit mit der TierInsel- Umut Evi eV. . Mit weiteren Personen gründete sie 2014 einen neuen Verein für die Tierschutzarbeit in Mordogan.: TierArche – Nuh un gemisi e.V.. 

Leider findet man in den Ausführungen über die Arbeit dieses Vereins nie den Hinweis, dass die Tierschutzarbeit in der Zeit von November 2011 bis August 2014 durch die TierInsel – Unut Evi e.V. ausschließlich finanziert und mit einer Vielzahl von Sachspenden unterstützt wurde.  

Die Straßentiere in der Türkei, auch die in Karaburun/Mordogan, brauchen zweifellos die aktive Hilfe von Tierfreunden. Aber guter Tierschutz sollte ehrlich betrieben werden, damit den Tieren auf Dauer geholfen werden kann.





 

Update: Der Kleine wurde noch im Sommer 2015 von einem Auto überfahren.

Ist es nicht sinnvoller, wenn sie gar nicht erst geboren werden?
Wir meinen, dass jede Kastration das Leid der Straßentiere vermindert.

Helfen Sie mit, Kastrationen zu finanzieren.
Sie unterstützen so einen sinnvollen und guten Tierschutz.
Wir garantieren, dass jeder Cent da ankommt, wofür er vorgesehen ist:
Bei den Straßentieren!

TierInsel-Umut Evi e.V.
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F

Er lag in Enez auf der Straße neben dem Müll. Er war erst wenige Wochen alt. Der Kleine hatte bereits starke Räude. Wir haben ihn in das vorübergehende "Kastrationszentrum" mitgenommen und ihn mit gutem Futter
während unseres Aufenthaltes in Enez versorgt.

Ein funktionierendes Immunsystem ist für die Gesundheit der Straßentiere viel besser, um Krankheiten und Parasitenbefall bewältigen zu können. Die Kastration der Straßentiere fördert ein besseres Immunsystem, da keine Energiereserven für Schwangerschaften, Welpenaufzucht und Revierkämpfe verwendet werden müssen. Außerdem bedeuten weniger Nahrungskonkurrenten eine bessere Ernährungslage der Tiere.






Oktober 2015 - Eceabat

Der Winter naht und viele Tierfreunde in Ecebat haben aus Altholz tolle Hundehütten gebaut. Über 100 Hunde leben in einem Waldgebiet und brauchen wetterfeste Behausungen.

Necla und die anderen Tierfreunde: Ihr seid ein Vorbild und es ist eine suuuuuper Aktion! Ihr seid absolut toll!







24.9.2015

   Für Notfälle während einer Kastrationsaktion. DANKE Michaela!



12. und 13.9.2015   Info-Stand auf dem Streetlife Festival in München

Impressionen vom Infostand



 Zukünftige Tierärzte haben uns am Infostand besucht und gleich die zu behandelnden kranken Tiere untersucht. Die Lymphknoten der kranken Wildkatze wurden ertastet.


  Eine sehr schwere Aufgabe, die viel Denkvermögen, Wissen und Weitblick erfordert.

 




 ....denkt bitte auch an die Hunde und Katzen, die unsere Hilfe brauchen.  ......warten

 Das Ergebnis der Spendendosenleerung: € 87,13. Jeder Euro ist für unsere Arbeit sooo wichtig. Wir danken allen, die ein Herz für unsere Arbeit haben.






Traurig ist man wenn man in dem Report des "tierärztepools" liest, wie viel Leid es unter den Straßentieren gibt und man erlebt wie viele Menschen davon nichts wissen oder nicht wissen möchten.
Aus dem Report des "tierärztepools":
Keiner unserer Ärzte oder Helfer beschwert sich , denn unser Ziel ist nicht der Reichtum, sondern das Karitative, das Helfen........



Unsere neue Standbesetzung "Hündin Mika" hat sich mächtig engagiert um Interessenten zu gewinnen. Seher (im Hintergrund), die auch das erste Mal am Infostand war, konnte von ihr lernen.

 Mika ist ganz wild auf Informationsgespräche. ... ja richtig! Wir organisieren und finanzieren Kastrationsaktionen in der Türkei.






September 2015

Die Tierschützer in der Türkei warten auf unsere Hilfe für die Straßentiere

und wir versuchen alles um noch dieses Jahr eine Kastrationsaktion mit unserem bewährtem und sehr erfahren Team durchführen.

Die Gründe:

Alle Genehmigungen durch die türkischen Behörden und Organisationen, die für eine solche Kastrationsaktion erforderlich sind, wurden zwar beantragt, liegen uns aber noch nicht vollständig vor. Der Grund für die Zeitverzögerung  kann in den derzeitigen Unruhen oder in den anstehenden Neuwahlen in der Türkei liegen.

Auch wurden, ohne die erforderlichen Genehmigungen, Kastrationsaktionen im Großraum Izmir durch Tierschutzorganisationen durchgeführt, die dazu geführt haben, dass die Behörden jetzt Anträge auf Kastrationsaktionen jetzt besonders umfassend und sorgfältig prüfen.


Auch die vollumfängliche Finanzierung der Kastrationsaktion ist noch nicht gegeben.

Die Spendeneinnahmen sind für die geplante Kastrationsaktion im Herbst 2015 eingebrochen und die anfallenden Kosten können bislang nicht gedeckt werden.

Da wir nach den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation arbeiten (Straßentiere einfangen – kastrieren – markieren – zurückbringen ins angestammte Revier), ist es uns wichtig, die Straßentiere unter optimalen tierärztlichen Bedingungen, vor Ort in unseren Einsatzgebieten, zu operieren. Wir legen Wert auf eine sehr gute Operationstechnik, auf steriles Arbeiten mit besten Operationsmaterialien und auf gute pharmazeutische  Produkte. Ebenso ist eine entsprechende Nachkontrolle bzw. Nachversorgung der operierten Tiere erforderlich.


Die Qualität unserer Arbeit ist für uns genauso wichtig wie die  Anzahl der durchgeführten Operationen im Rahmen einer Kastrationsaktion.

Vorstand TierInsel-Umut Evi e.V.



2.9.2015


DANKE!

Was haben Yogamatten mit unserer Arbeit zu tun?

Bei Kastrationsaktionen knien wir von 9 - 22 Uhr am Boden um die Tiere für die Operation vorzubereiten und nach der Operation am Boden im Nachsorgebereich zu versorgen. Die Firma YogiStar hat uns 7 Matten zur Verfügung gestellt, damit unsere Knie etwas mehr geschont werden.






29.8.2015

Der Postbote hat´s gelesen .......   -   echte Männer .....

Jutta versorgt uns mit super Sachen. Und Jutta - Du bist eine wunderbare Tier- und Umweltfreundin.

 Echte Männer kümmern sich um Tiere. Schlappschwänz schieße aus sie.
 Ein Freund ist einer, vor dem man laut denken darf.




27.8.2015

Hallo Susanne, du hast uns ein Paket geschickt und wir sind sehr verwundert über den Inhalt. BH´s, Sturzhelm, Staubsauger und Damen- und Kinderbekleidung brauchen wir nicht. Einzig die Decke ist für unsere Arbeit hilfreich.

Leider hast Du Deine Adresse nicht angegeben.

Wir haben alles, bis auf die Decke, einer caritativen Organisation übergeben.







17.8.2015

DANKE Jutta für die Dinge, die wir hervorragend bei unserem nächsten Kastrationseinsatz verwenden können.

Welche Sachspenden benötigen wir:
Desinfektionsmittel z.B. zum Desinfizieren der Hände, Einmalhandschuhe, goldene Rettungsdecken, Floh-und Zeckenmittel, Wundsalben, gut waschbare Decken und Handtücher, Badematten aus Baumwolle, Vitaminpasten und so manches mehr.



Juli/August 2015
Derzeit werden die Genehmigungen durch die türkischen Behörden für unsere Kastrationsaktion vom 29.9. - 6-10.2015 in Eceabat eingeholt.
Zudem benötigen wir dringend Spenden für die Finanzierung dieser Aktion.


Juli 2015
Um die Schulden beim Tierarzt für die Notfallbehandlung von Straßentieren abtragen zu können und Geld für Futter zu sammeln, haben sowohl das Tierschützerteam in Eceabat als auch das Team in Enez mit einem Stand auf Flohmärkten teil genommen.
Wir wünschen uns, dass wir die engagierten Tierfreunde in der Türkei nicht alleine lassen und sie mit unserer Arbeit weiterhin unterstützen können. Dazu bitten wir um Spenden für zukünftige Kastrationsaktionen in diesen Orten.





Abgeworben - der Spenden-Markt ist leider auch ein Wirtschafts-Zweig geworden.

Das sind Zeilen aus einem Schreiben an uns:

…… meine Kündigung bezieht sich darauf, dass sich sehr aktive Kollegen/Innen, die eine ähnliche Arbeit machen, sich bei jedem Fest, jeder Demo, jeder Ausstellung, jedem Infostand mit Aufklärungsarbeit über ihre Tierschutzarbeit und kleinen Geschenken engagieren…..

 

Was wir dazu sagen:

  • Gesagte oder geschriebene Worte entsprechen manchmal in der Realität nicht unbedingt dem, was mit der Übermittlung der Information erreicht werden soll. Für Außenstehende ist es meist sehr schwer „hinter die Kulissen“ schauen zu können.

Daher unser Tipp. Nehmen sie an Mitgliederversammlungen teil, stellen sie Fragen zu den Ausgaben (die sind wichtiger als die Aufgliederung der Einnahmen), engagieren sie sich persönlich und schauen sie auch die Arbeit von mehreren Vereinen an. Nur so lässt sich beurteilen wie aktiv, gut und transparent ein Verein tatsächlich arbeitet.

  • Manche gemeinnützige Organisationen beschäftigen auch professionelle Werber, die ein Entgelt für die Akquise von Spendern, Paten und Mitgliedern erhalten. Das bedeutet, dass die dadurch eingenommen Gelder auch mit zur Bezahlung dieser Personen verwendet werden. Der Grund für das Engagement professioneller Werber ist der, dass es nicht genug ehrenamtlich engagierte Menschen gibt, die eine Akquise übernehmen können oder wollen. Die Tätigkeit der Werber kann auch nicht generell negativ beurteilt werden, aber nicht sie sind es, die aktiv für die Tiere, oft ehrenamtlich, arbeiten.  Und ein Großteil der neu geworbenen Spenden wird eben nicht für die direkte Tierhilfe verwendet. 


Für die  TierInsel – Umut Evi e.V. arbeiten keine professionellen Werber. Dazu haben wir weder die finanzielle noch die organisatorische Ausstattung. Der Einsatz der Aktiven, die keinerlei Entgelt oder Aufwandentschädigung bekommen, ist in der Verwaltung/Organisation in Deutschland und in der Türkei vor Ort im Rahmen der durchgeführten Kastrationsaktionen. Für diese Arbeit benötigen wir sehr viel Freizeit und auch unsere Urlaubstage.


Wir können garantieren, dass jeder gespendete Euro auch tatsächlich für die eigentliche Tierschutzarbeit z.B. die Kastration von Straßentieren verwendet wird.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit. Sonst kann ein kleiner Verein, wie die TierInsel – Umut Evi  nicht überleben und weiterhin besten Tierschutz durchführen.


TierInsel-Umut Evi e.V.
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F




Juni 2015

Angelika

Wenn die TierInsel im Herbst 2015 eine weitere Kastrationsaktion in der Türkei durchgeführt, muss diese vor allem auch finanziert werden können. Daher bat Angelika alle ihre Freunde, die sie zu ihrem 60. Geburtstag einlud, um eine Spende an die TierInsel anstelle von Geschenken. Wir zeigten auf der Feier viele Bilder und einen Kurzvideo über unsere Kastrationsaktion im Mai 2015 in Enez und wir meinen, dass wir jeden der gespendet hatte damit auch absolut überzeugen konnten, wie gut diese Spende angelegt ist.

Auch Angelikas Arbeitskollegen sammelten. Und so kamen € 580 an Geburtstags-Spenden zusammen. Das ist die Finanzierung von 19 Operationen!

Herzlichen DANK Angelika!





Kastrationsaktion Enez-Türkei im Mai 2015


Hier könnt Ihr die Berichte des "tierärztepools" über die Kastrationstage in Enez lesen:

http://tieraerztepool.de/




Das Video über die Kastrationsaktion im Mai 2015 in Enez/Türkei







Zum Schluss  

unserer Berichterstattung stellen wir eine Bilderabfolge der Situationen ein, von denen wir noch nicht berichtet haben. Die bisher gezeigten Bilder haben wir aus 1266 Fotos über diese Aktion ausgewählt.



Bilderläuterung von links nach rechts:
Auf Wiedersehen Enez!
Das vorübergehende "Kastrationszentrum" war in der alten Schule in Enez. Sie soll demnächst abgerissen werden. Am Fenster steht ein Patient, der auf seine baldige Entlassung wartet.
Jede Schachtel wurde besetzt und manchmal wurde diese tagelang nicht verlassen.
Das Vorbereitungsteam: Max und Kim
Miezl nach der OP.
Gülcan ist Amtstierärztin. Sie hat uns 2 Tage lang im Nachsorgebereich geholfen. Sie ist als Amtstierärztin zuständig für die Fleischbeschau und für Impfungen. Danke Gülcan für deine großartige Hilfe - es war sehr schön dich kennen zu lernen.
Das Dorfzentrum von Enez um Mitternacht.

Bilderläuterung von links nach rechts:
Viele Hunde hängen ihr Leben lang an einer Kette, die oft nicht länger als 1 - 1,5 Meter lang ist. Keine Chance, dass die Hündinnen sich gegen das Decken wehren können.
Tiere mit Sonderoperationen oder Sonderbehandlungen wurden extra gekennzeichnet. Dies ist die Hündin, der die Milz entfernt werden musste.
Ein total verwahrloster kleiner Hund. Sein Fell war eine einzige Filzmasse. Ohne eine Beruhigungsspritze konnte man ihn nicht scheren.
In Enez leben viele "Nutztiere"
Bei den Katzen verhalten wir uns besonders umsichtig.
Genießer
Eine wunderschöne Dreibein-Dame. Am liebsten hätte Doris sie mitgenommen.
Suzan schneidet Pflaster, die über die OP-Narbe geklebt werden. Im Hintergrund Baris.


Bilderläuterung von links nach rechts:
Dreibein-Dame. Sie blieb zwei ganze Tage nur in einer Schachtel im OP-Raum liegen ohne sich aus ihr zu entfernen. Auch sie hätte Doris so gerne mitgenommen.
Max schwere Tätigkeit - 8 Tage lang.
Miezl nach der OP
Keine Kiste war zu klein - auch wenn man fast nicht reingepasst hätte. Die Hündin hatte eine allergische Reaktion um den Maulbereich.
80 % werden das erste Jahr nicht überleben!
Alle wünschen sich menschliche Zuneigung und sind so dankbar.
Das ist Enez


Bilderläuterung von links nach rechts:
So oft haben wir das schon gesehen. Die Tiere schenken sich gegenseitig die Zuneigung, die sie meist von Menschen nicht bekommen. Es sind zwei Rüden - nicht Mutter und Kind.
Die Schildkröte wurde von Doris vor dem Überfahren werden gerettet. Sie wird begutachtet, ob alles mit ihr in Ordnung ist.
Miezl - sehr bald ist sie wieder wach
Papilloma
Das Dorfzentrum von Enez bei Tag
Mache brauchen einen Halskragen. Uns wundert es sehr, wie Straßenhunde diesen ertragen.
Der Junghund ist schon groß und die Mama säugt ihn noch immer. Sicher gut für sein Immunsystem.


Bilderläuterung von links nach rechts:
Rinderhaltung in Enez. Sie dürfen mit Hirten durch die Gegend ziehen
Doris und Dimitrios im Nachsorge-Wellness-Bereich
Sie warten auf ihre Entlassung und die meisten sind ganz schön aufgeregt
Vor ihrer Entlassung werden alle Patienten noch einmal von den Tierärztinnen untersucht
Das war viel schöner als ein "normales" Geschenk. Die Tierärztinnen Melanie und Antonia, die Assistentin Kim, Suzan, Max und Doris bekamen je eine Auszeichnung von dem örtlichen Tierschutzverein, unter dem Vorsitz von Selma, für ihren Einsatz.


Selma und Coskun

Selma ist die Leiterin des örtlichen Tierschutzvereins in Enez: "Enez Dogal Yasami, Cevreyi ve Sokak Hayvanlarini Koruma Dernegi“. Coskun das engagierteste Mitglied des Vereins. Beide haben die 8 Tage andauernde Kastrationsaktion immens unterstützt.

Selma hatte die meiste Arbeit mit der täglichen Reinigung der 13 Räume und der 3 Flure in der alten Schule. Außerdem fing sie neben Baris Straßenhunde ein und wilderte sie in den letzten Tagen auch wieder aus.
Coskun reparierte die Sanitäranlagen, baute Regale und Tische auf, kümmerte sich mit um die Vorreinigung des Operationsbesteckes und reinigte permanent die Käfige für die Pflegefälle bei den Hunden und die Katzentransportkörbe nach der jeweiligen Nutzung.
Der Hygiene und die permanente Reinigung und Desinfektion messen wir einen hohen Stellenwert zu. Ist es doch nie ausgeschlossen, dass die Tiere Infektionskrankheiten in sich tragen. 

Die uns zugesagte Reinigung der Räume durch Reinigungsarbeiter kam leider nur an einem Tag zustande. Somit hatte Selma den Hauptanteil dieser Arbeiten zu bewerkstelligen. Daneben beteiligten sich auch die Studenten sowie der Rest des Teams an den Putzarbeiten.




Bildbeschreibung von oben nach unten und von links nach rechts:
Danke für Euer Engagement für die Straßentiere!
Coskun sorgte für Ordnung. Asli half Coskun.
Regalaufbau für mehr Ordnung. Das war eine tolle Idee von Coskun.
Keine leichte Aufgabe.
Coskun beim Reinigen der Hundekäfige und der gebrauchten Katzentransportboxen.
Teşekkür ederim, Coskun!
Sie stehen wieder bereit für den nächsten Einsatz!
Fütterung
Teşekkür ederim, Selma!


„Sind sie der Chef der Putztruppe, die die Sommerhäuser putzt?“ wurde Max gefragt .

Das war die Transportfahrt der Crew am Morgen zum vorübergehenden "Kastrationszentrum" in der alten Schule. Auf dem Weg dorthin wurden noch viele Flaschen Wasser, Cola und eine Menge an Putzmaterialien eingekauft. Nach Mitternacht ging die Fahrt wieder retour.



Bilderläuterung von links nach rechts:
Die Putztruppe
Antonia
Ankunft im "Kastrationszentrum" am Morgen
nach Mitternacht ging es wieder retour - jetzt noch duschen und dann schlaaaaafen!
trotz anstrengender Arbeit fröhliche Gesichter. Kim und Melanie.


Alles kleine Indianer – die Verletzungen

Suzan plagte die ersten beiden Tage eine entzündliche Magen-Darminfektion  Ihr war es schlecht.
 

 Baris brach sich am 2. Tag eine Rippe. Er hatte Schmerzen

 Antonia bekam ab dem ersten Tag einen anschwellenden Fuß, der jeden Tag dicker wurde.  Trotz zunehmend dickerem Fuß stand sie 7 Tage lang, jeweils 13 Stunden, hinter dem OP-Tisch.

  Doris wurde von einer Katze gleich drei Mal in den Arm und in die Hand gebissen. Hand und Unterarm waren vom flüssigem Desinfektionsmittel goldbraun geworden.

 
Max wurde zwei Mal von einem Hund gebissen. Er lies sich nicht fotografieren.
 


 Kim wurde auch von einem Hund gebissen. Ihre Hand wurde zunehmend dicker. Aber am letzten Tag schwoll sie wieder ab.


Keine Sorge - uns geht es allen wieder gut und die nächste Kastrationsaktion ist schon in Planung.





8. Kastrationstag - später Nachmittag - der Tag vor unserer Abreise

Wir hatten vereinbart, dass uns das Team aus Eceabat (Eceabat Sokak Hayvanlarini Koruma Ve Yasatma Dernegi) in Enez besucht damit sie „life“ erleben können, wie unsere Kastrationsaktion abläuft. Petra, Sayil, Necla und Ufuk kamen und durften als erstes die Arbeit von Melanie, Antonia und Kim im Operationsraum miterleben. Dann erklärte ihnen Doris, wie der Nachsorgebereich organisiert ist.

Necla schreibt: ...
Tierinsel Umut Evi - Sevgili Doris
Enez'e geldim, çalışmalarınızı yakından gördüm. Sizden ayrılırken içimde kocaman bir huzur vardı. Elleriniz, ayaklarınız hiç dert görmesin. Bizim sokak hayvanlarımız ile böyle güzel ilgilenmeniz hepimizi çok etkiledi ve mutlu etti. İnanılmaz güzel bir iş yapıyorsunuz. İyi ki geldim ve gördüm, görmeden bilemezdim. Onların tüylerini teker teker taramanız, dişlerini-kulaklarını temizleyip tedavi etmeniz bizleri çok etkiledi ve inanın kendi hayvan severliğimizi sorgulayıp utandık. Burada bütün üyelerimize sizlerin çalışmalarını anlatıyorum. Herkeste kocaman bir gülümseme, büyük bir mutluluk oluşuyor. İyi ki varsınız, iyi ki bu çalışmayı yapıyorsunuz, iyi ki siz güzel yürekleri tanıdım.
Selamlar
Eceabat Sokak Hayvanlarını Koruma ve Yaşatma Derneği Başkanı
Necla Varol

Tierinsel Umut Evi -
Dear Doris
I came to Enez and could see you works from up close. When I was leaving you there was a great peace of mind inside of me and I would like to wish you all the best. That you are taking care of our street animals so much, affects and makes all of us very happy. You are doing an unbelievable job and it was good that we came and saw it, because without seeing it, it would be hard to imagine. The way you comb the hair of the animals, clean their teeth and ears and treat them, impresses us a lot and believe me we questioned our own animal love and were ashamed. Here, I am telling all our members about your work with a big smile and lots of happiness. Good that you are existing and doing this work, good that I met your beautiful hearts.
Best wishes
President of Eceabat Association for the Protection and Survival of Street Animals
Necla Varol

Am späten Nachmittag hatte uns Ege Sakin (siehe vorheriger Bericht) zu ihrer Familie nach Hause eingeladen. Leider konnte sie selbst nicht anwesend sein, was wir sehr bedauerten. Ihr Bruder und ihre Mutter hatten uns einen wunderschönen Platz für ein Abschieds-Picknick unter einem 700 Jahre alten Baum angeboten. Das Team aus Eceabat hat traumhafte vegetarische Speisen zubereitet.

„Schöne Stunden - nicht weinen, dass sie vergangen, sondern lächeln, dass sie gewesen.“




Bildbeschreibung von links nach rechts:
700 Jahre - was hat dieser Baum nicht schon alles erlebt!
von links: Ufuk, Necla und Selma, Necla ist die 1. Vorsitzende des örtlichen Tierschutzvereins in Eceabat, Ufuk ist die 2. Vorsitzende des selbigen Tierschutzvereins
ein wunderbarer Platz
so haben wir die Türkei, während unserer Tätigkeit seit 2004, noch nie erleben dürfen




Die Studentinnen und Studenten - Sie haben uns sehr geholfen!
DANKE Ege Sakin!


Die Studentinnen und Studenten halfen Baris und Selma vor allem beim Einfangen der Straßenhunde und im Operationsvorbereitungs– und Nachsorgebereich. Auch die erforderliche Hygieneanforderung durch notwendige Reinigungsarbeiten und die Verpflegung der Tiere wurden von ihnen mit unterstützt. Abwechselnd durften sie immer wieder Melanie und Antonia beim Operieren zusehen und die beiden Tierärztinnen beantworteten auch die eine oder andere Frage, soweit es die beidseitige Verständigung in englisch zuließ.

Leider gibt es nicht von dem gesamten Wirkungskreis der angehenden Tiermedizinerinnen und Tiermediziner Fotos da Doris, als einzige Dokumentationsstelle, vor allem die laufende Arbeit im OP-Raum zu dokumentieren hatte. Vom Einfangen und Auswildern der Tiere haben wir leider keine Bilder.

Für den Transport der Tiere stellte Haytap den Studenten einen Transporter zur Verfügung.

Wir bedanken uns bei Ege Sakin, die unser Kastrationsprojekt damit sehr unterstützte.

Ein herzliches DANKE geht an:

Miraç Nabi Karayilmaz, Bekir Kürşad Erdinç Ünsal Esen, Hasancan Öztürk, Dimitrios Tsatsaronis, Doğan Yaman, Büşra Bingül und einer weiteren Studentin, deren Namen wir leider nicht herausfinden konnten.



Bildbeschreibung von links nach rechts:
da fehlen noch welche
jetzt fehlen noch immer die Damen
Danke an die unbekannte Studentin, die uns auch an einem Tag unterstützte und deren Namen wir leider nicht herausfinden konnten. Sie ist im Nachsorgebereich mit der Reinigung der Ohren beschäftigt.
Büsra

Bildbeschreibung von links nach rechts:
Hygiene und Sauberkeit sind besonders wichtig!
Dimitrios - sein Verständnis für die Tiere spürt man.
Melanie hat schon mehrere tausend Operationen hinter sich. Sie ist spezialisiert auf Chirurgie.
Serdar, der Großtierarzt aus Enez, hat uns immer wieder besucht und nachgefragt was wir brauchen.
Die Tierärztin Antonia und Büsra
Das Operationsbesteck wird manuell komplett gereinigt bevor es in den "Steri" kommt.
Jedes operierte Tier erhält von uns eine komplette Nachsorgebehandlung: hier wir die Krallenlänge überprüft und wenn nötig korrigiert. Die Straßenhunde bekommen beim Einfangen alle Halsbänder. Auf ihnen wird die Bezeichnung ihres Reviers befestigt.
Pflaster schneiden

Bildbeschreibung von links nach rechts:
Jedes Tier wird von Zecken befreit (das ist eine richtig große Plage in der Türkei) und gegen Flöhe und Zecken behandelt.
Zeckensuche - Zeckenentfernung
und wieder - Besteck säubern
diffizile Arbeit
Dimitrios betreut den Patienten der gerade eine Beruhigungsspritze in Vorbereitung auf die Operation bekommen hat.
Konzentration
Auch das gehört dazu. Ein paar Minuten menschliche Zuneigung.
Die Studentinnen und Studenten sollten nach ein paar Tagen zurück nach Istanbul. Am nächsten Tag sind sie dann wieder nach Enez gekommen. Es hat doch noch geklappt, dass sie bis zum 7. Kastrationstag bleiben konnten.


Bildbeschreibung von links nach rechts:
gerade nachmittags ist es schon ziemlich heiß geworden
kurze Mittagspause
Katerchen in Vorbereitung. Straßenkatzen sind mit Umsicht zu behandeln. Sie können sehr schnell nach der Narkose wach, fit und munter sein. Daher kommen sie sofort nach der Operation in eine große Transportbox zum Über- und Aufwachen.
Eine Organisation ist wichtig. Daher wurde Mirac zum "Chef of cats" ernannt.
es ist viel zu tun bei so einer Kastrationsaktion
er bekommt eine hochangereicherte Vitaminpaste
das ist sooooooo lecker!


Bildbeschreibung von links nach rechts:
der 2. Posten wird für ausgezeichnete Arbeit vergeben: "chef of Coiffeur"
Nicht selten werden die Tiere durch sehr lästige, sehr große, sehr stachelige Kletten geplagt. Die Tiere haben in der Regel keine Chance sie aus dem Fell herauszuziehen ohne dass die Schleimhaut im Maul verletzt werden würde.
Mirac geht mit Dimitris Hund spazieren. Der Boxer wartete geduldig im Schatten bis sein Herrchen nach der Arbeit Zeit für ihn hatte. In den kleinen schwarzen Straßenhund hat sich Suzan verguckt. Er hatte - wie so viele - Räude. Gerade deswegen ist unsere Arbeit auch so wichtig. Durch die Reduzierung der Tiere wird auch ihre Ernährungslage und damit ihr Immunsystem besser.
Am Abend des 7. Kastrationstages. Die Studenten müssen zurück nach Istanbul. Es heißt Abschied nehmen.
Auf Wiedersehen!



Offizieller Besuch

Wir haben uns gefreut, dass am 2. Arbeitstag der Landrat, Herr Hasan Sazkaya, und der Bürgermeister, Herr Abdullah Bostanci, uns "im Kastrationszentrum" besucht haben. So konnten wir unser Team kurz persönlich vorstellen.


Fotos von links nach rechts:
links im Vordergrund: Der Bürgemeister von Enez, Herr Abdullah Bostanci, mittig: Max Walleitner, Baris Kasimoglu, links im Vordergrund: Der Landrat, Herr Hasan Sazkaya
Auch Suzan und Selma durften auf dem Foto nicht fehlen.
Melanie durfte auf dem Foto auch nicht fehlen.


Bereits 2 Stunden später kam der Leiter der Tierärztekammer aus Edirne, Herr Dr. Erdal Ilgü, um Melanie und Antonia beim Operieren zuzusehen und um die Ablauforganisation kennen zu lernen.
Bei einem nachfolgenden Mittagessen mit dem Vorsitzenden wurde das Kennenlernen vertieft. An dem Gespräch nahmen auch der Tierarzt Baris als Organisator der Kastrationsaktion in Enez und Suzan als Dolmetscherin teil.


Fotos von links nach rechts:
von links nach rechts im viel besuchten OP-Raum: Tierarzt Serdar, Dr. Erdal Ilgü, Suzan, Melanie bei der Arbeit und Max
Das Gruppenfoto: Baris, Max, Dr. Erdal Ilgü, Suzan, Melanie und Serdar.

 

Wir bedanken uns für das große Interesse an unserer Arbeit und für deren Unterstützung.






Kims Aufgabe während der folgenden 8 OP-Tage

Kim hatte in Enez die Aufgabe, die Vorbereitungsarbeiten der Straßentiere für die Operation durchzuführen und den beiden Tierärztinnen zu assistieren.
Dieser Aufgabenbereich wird während aller Kastrationstage von einer fachlich eingearbeiteten Person wahrgenommen. Wir hatten die medizinische Crew, bestehend aus den Tierärztinnen Melanie und Antonia und Kim als Assistentin über den „tierärztepool“ gebucht. Kim verfügt über sehr gute medizinische Kenntnisse, denn sie schließt in Kürze ihr Tiermedizinstudium ab.
Vor der Operation hört Kim das Herz ab und spritzt den Tieren ein Beruhigungsmittel. Danach wurde von ihr ein Venenkatheter gelegt. Es folgte die Rasur der Operationsstelle und die Vorbereitung der Operation.

Während der laufenden Operationen musste Kim für notwendige Unterstützungsleistungen der Tierärztinnen jederzeit abrufbar sein. Ein Job der, genauso wie der der Tierärztinnen, eine 13-stündige Konzentration abverlangt.



von links nach rechts und von oben nach unten:
Ist das alles lästig
Ihm wurde bereits ein Beruhigungsmittel gespritzt
Max hatte nahezu während der ganzen Zeit die Tiere in und aus den OP Raum getragen. Meistens leider kein leichtes Unterfangen.
Venenkatheter wird gelegt
Nahezu alle Hunde sind absolut friedlich in der Vorbereitungsphase. Bei den Katzen ist das leider nicht so. Wahrscheinlich haben Katzen generell eine Spritzenphobie. Aber auch sie haben alle ihre Operation gut überstanden.
Sie war eine der wenigen Ausnahmen. Sie ist ängstlich.
Kim konzentriert
Rasur der OP-Stelle
Kater vor der OP
Manchmal wurde es sehr eng und stressig
Das Wohlergehen des Tieres steht bei unserer Arbeit immer an 1. Stelle.
Kimi kurz vor Mitternacht und kurz vor dem Abendessen. Bevor das Besteck in den Sterilisator kommt, muss es noch manuell gereinigt werden.




14.+15.+16.5.2015
Max und Doris sind die Nacht durchgefahren um rechtzeitig die Fähre von Ancona/Italien nach Igoumenitsa/Griechenland zu erreichen.

Am 16. Mai erreichten wir abends die griechisch-türkische Grenze in Ipsala. Dort wurde der VW Transporter, unter anderem vollgeladen mit der Ausstattung für den Operationsraum, gleich mehrmals durchsucht. Wir waren wirklich froh als wir endlich, trotz Vorlage umfangreicher Dokumente und klärender Telefonate der Beamten an der Grenzkontrollstelle mit dem Tierarzt und Organisator vor Ort Baris Kasimoglu aus Enez, das Einverständnis bekamen, die Grenze passieren zu dürfen. Spät am Abend kamen wir in Enez an. Wir wurden bereits freudig erwartet.

17.5.2015
Am nächsten Vormittag fuhren wir zur alten Schule, die uns als Kastrations- und kurzfristiges Rehabilitationszentrum dienen sollte, um mit dem Aufbau der Einrichtung zu beginnen. Suzan, Melanie, Antonia und Kim kamen an diesem Tag, mittags, mit dem Flugzeug in Istanbul an.

Damit wir sofort am Montag, den 18. Mai mit der tierärztlichen Arbeit beginnen konnten, hatten wir im Vorfeld besprochen, dass Baris bereits Tiere für die Operation einfing und sie somit am Tage der Operation nüchtern waren. Leider stand am Sonntag kein Helfer zum Putzen zur Verfügung. Somit baute Max den Operationsraum auf, während Doris sich der umfangreichen Putzarbeit widmete. Baris fing weiterhin Straßentiere ein. Erst am frühen Abend trafen die Flugpassagiere endlich in Enez ein. Sofort wurde von den Damen der Operationsraum abschließend eingerichtet und alle halfen danach beim Reinigen der Räumlichkeiten mit.
Auch die Studenten der veterinärmedizinischen Uniklink halfen beim Einfangen der Straßentiere und beim Putzen. Sie waren für unsere Aktion eine sehr wichtige und unabkömmliche Hilfe.





von links nach rechts:
Das Entladen
Die Mitnahme von Hunde- und Katzenkäfigen ist sehr wichtig für eine solche Aktion.
Ein Schritt nach dem anderen. In den Räumlichkeiten der Schule warteten bereits 30 Hunde, die natürlich nicht verstanden, warum sie nicht ins Freie durften.


von links nach rechts:
Doris putzt den Operationsraum.
Viel Zeug.
Max studiert die Anleitung zum Aufbau der Operationslampe.
Die höhenverstellbaren Operationstische haben wir aus Deutschland mitgebracht. Melanie und Antonia stehen von 9.30 bis 22.30 hinter diesen Tischen. Das sind 13 Stunden - jeden Arbeitstag.
Hallo Petra - erkennst Du Euren Tisch? Er war wichtig für unsere Arbeit. Die Schwarze ist eine ganz süße dreibeinige Hündin, die sämtliche Operationen 2 Tage lang in einer Schachtel im OP-Raum mit überwacht hat.
Patienten-Andrang
Endlich ist was los!
Der Raum der am meisten aufgesucht wurde - der Operationsraum. Von wegen "kein Zugang"!


von links nach rechts:
Doris putzt noch immer
Die Arbeiten sollen einem keine Probleme bereiten. Sie gehören zu unseren Tierschutzaktivitäten mit dazu.
Dimitrios- er war eine Riesen-Hilfe.
Ihr ward alle eine soooo wichtige Hilfe.......

von links nach rechts:
Ach - wie wir sie alle lieben!
Dicke Mobbels - Mütter geben alles!
Mütter geben alles - auch sie!
Putzen - putzen - putzen. Es gehört zu den Hygieneanforderungen und es muss so gut es geht gemeistert werden.


von links nach rechts:
Gerade erst in Enez angekommen und noch in der "Flugbekleidung". Rechts: Melanie
Was haben wir alles dabei? Wo soll was hin?
Jetzt kann es los gehen. Teil 1
Jetzt kann es los gehen - Teil 2  Unser Stoz - die nagelneue, super OP-Lampe mit Notstromversorgung.
Jetzt kann es los gehen - Teil 3 Kim´s Arbeitsplatz: der Fußboden vor den Operationstischen und der Behandlungstisch.


von links nach rechts:
Abendliche Putzstunden von Kim
Auch Tierärztinnen legen mit Hand an. Antonia. Danke Antonia!
Antonia, Kim, Melanie und Doris
Antonia und Kim
Melanie arbeitet bis zum Umfallen. Danke Melanie!
Suzan beim Schrubben



Spät am Abend die Vorstellung der Beteiligten und die Erläuterung wie die Tierärztinnen arbeiten.
Von vorne: Coskun und Selma, die Studenten, Baris und Antonia. Coskun und Selma gehören dem örtlichen Tierschutzverein von Enez an. Alle auf dem Bild haben bei der Kastrationsaktion sehr mitgeholfen.






Der Operationsraum - Das Ergebnis

Unsere Kastrationsaktion in Enez stieß auf ein sehr großes Interesse. Nicht nur die Verantwortlichen, die unsere Aktion genehmigten, wollten sehen, wie die Tierärztinnen Melanie und Antonia arbeiten. Auch die mitwirkenden Tierärzte aus Enez, die Amtstierärztin Gülcan und die Studenten schauten immer wieder interessiert den Tierärztinnen bei der Arbeit zu. In dem nur 12 qm großen OP-Raum wurde auch die Vorbereitung der Tiere auf deren Operation durchgeführt. Alle unterstützten immer wieder Kim bei dieser Arbeit.

Die Aufgabe von Doris war es unter anderem, sämtliche Operationen mittels Bericht und Fotos zu dokumentieren.

Danke Melanie, Antonia und Kim, dass ihr trotz Eures anstrengenden Einsatzes stets die Geduld für die Fragen und Anliegen aller Beteiligten hattet. Das war eine grandiose Leistung.

Durchgeführt wurden 258 Operationen. Kastriert wurden: 131 Hündinnen, 48 Rüden, 24 Katzen, 22 Kater.

Zudem gab es 33 Sonderoperationen.
Darunter: Zahnoperationen, Entfernung einer Milz, Augenoperationen, Nabelbruch- und Leistenbruchoperationen, Tumorentfernungen, Schwanzamputation, Operationen a.G. von großen Wunden, Teil-Entfernung von Schrotkugeln, etc.

Fotos zeigen das Geschehen rund um den Operationsraum. 





von links nach rechts:
Die komplette OP-Raum Ausstattung wurde aus Deutschland mitgebracht (außer den Regalen)
Melanie in blau
Kastration eines Rüden
Melanie in grün
Kastrierte Hündin. Sie hatte eine große Wunde im Gesicht, die wir natürlich behandelten.
Studentin schauen interessiert einer OP zu
Wenn möglich - kleinste Schnitte



von links nach rechts:
Kastration einer Hündin
Antonia in blau
Hoher Besuch: Es freut uns sehr, dass der Leiter der Tierärztekammer in Edirne, Dr. Erdal Ilgü, Interesse an unsere Arbeit zeigte. Bild 4 von links: Baris, Max, Dr. Erdal Ilgü, Suzan, Serdar. Letzterer ist Tierarzt für Großtiere in Enez.
Melanie in blau
Augenoperation
Max und Kim bei den OP-Vorbereitungsarbeiten
Kims Arbeitsplatz



von links nach rechts:
Antonia und die Studentin Büsra
Antonia in blau
OP-Geschehen
Entfernung eines Tumors am Hals
Großes Interesse - genaue Beobachtung
Baris ist Tierarzt. Er war der Initiator und Organisator der Kastrartionsaktion vor Ort und für uns ein ganz wichtiger Ansprechpartner.
Kastration einer Katze
Antonia in blau




von links nach rechts:
Feine Operationstechnik
Kastration einer Katze
Operationstisch
Serdar hilft Kim
Kennzeichnung der Hunde: ich gehöre zu Enez
Kim ist die Assistentin von Melanie und Antonia
Bald ist sie wieder fit und munter
Melanie in blau


von links nach rechts:
Bissverletzung
Die netten Studenten der veterinärmedizinischen Uniklinik in Istanbul. Die Damen fehlen auf dem Bild.
Im OP-Raum herrscht immer ein reges Geschehen.
Miezi nach der OP.
Parallelarbeit
Verletzung der Rute.
Trotz aller Hektik und Arbeit. Die Dokumentation muss sein. Doris erfasst das Geschehen mittels Bericht und Fotos. Und auch für Spass ist Zeit: Ein Kangal lieh ihr für kurze Zeit sein Halsband.
Melanie in grün.
Die Studenten halfen Kim bei der Vorbereitungsarbeit

 

von links nach rechts:
Offene Wunde am Vorderbein
Antonia in blau
Auch die Halskrägen brachten wir aus Deutschland mit
Sonderoperation einer Katze
Kim arbeitet konzentriert.
Wir nehmen uns für Problemfälle Zeit und kämpfen um jedes Lebewesen.
Amputation der Rute einer Katze. Wer hilft wenn nicht wir?
Arbeitsplatz am Abend.



von links nach rechts:
Das Hinterteil eins großen sehr schönen Rüden war durchsiebt mit Schrotkugeln.
Wir konnten im Rahmen seiner Kastration nur die Schrotkugeln aus dem Hoden entfernen.
Letze Ohrmarke: Es ist die Nummer Enez 181





Kastrationsaktion Enez/Türkei im Mai 2015

Es war die erste Kastrationsaktion, die wir mit ausländischen Tierärztinnen in der Türkei durchführen durften – und sie war ein Erfolg.

Alle Straßentiere, die eingefangen und uns gebracht wurden, wurden kastriert. Zusätzlich konnte einer Vielzahl von ihnen durch Sonderoperationen (z.B. Entfernung von Tumoren, etc.) geholfen werden.

 

Wir danken unseren Spendern sehr. Ohne Sie hätten wir diese Aktion nicht planen und durchführen können.

Wir danken den Firmen und Tierfreunden, die uns mit Sachspenden und Preisnachlässen beim Kauf der notwendigen Dinge für diese Aktion entgegengekommen sind.

 

Unser Dank geht an den Landrat Herrn Hasan Sazkaya und den Bürgermeister von Enez Herrn Abdullah Bostanci. Sie erteilten uns die Genehmigung für die Aktion und stellten uns das alte Schulgebäude, das demnächst abgerissen werden soll, für die Aktion kostenlos zur Verfügung. Ebenso wurde uns während der Aktion ein kostenloses vegetarisches Mittag- und Abendessen angeboten.

Wir danken dem Leiter der Tierärztekammer Herrn Dr. Erdal Ilgü in Edirne für die Genehmigung der Aktion und seiner Unterstützung bei der Beschaffung der notwendigen pharmazeutischen Mittel.

Wir danken dem türkischen Generalkonsul in München Herrn Mesut Koc und dem Leiter der Kanzlei Herrn Sükrü Akcelik für die immerwährende und umfangreiche Unterstützung unserer Tierschutzarbeit. 

Wir danken dem Tierarzt Herrn Serdar Uygun für die Besorgung der nötigen Medikamente für die Aktion.

Wir danken der Vorsitzenden des örtlichen Tierschutzvereins Enez Dogal Yasami Cevreyi ve Sokak Hayvanlarini Koruma Dernegi, Frau Selma Yilmaz für ihre große Hilfe in Form ihres andauernden Einsatzes für die umfangreiche und stets notwendige Reinigungsarbeit. Ebenso für das Einfangen und Auswildern der Straßentiere.

Wir danken dem Mitglied des Örtlichen Tierschutzvereins Coskun Inal, der uns so großartig beim Reinigen der Käfige und des Operationsbesteckes unterstützt hat. Ebenso für seinen handwerklichen Einsatz beim Aufbau von Regalen, notwendigen Arbeiten bei den Sanitäranlagen, etc.

Wir danken den Studenten und Studentinnen der tiermedizinischen Fakultät in Instanbul , Miraç Nabi Karayilmaz, Bekir Kürşad Erdinç Ünsal Esen, Hasancan Öztürk, Dimitrios Tsatsaronis, Doğan Yaman, Büşra Bingül, die uns im Vorsorge- und Nachsorgebereich der Straßentiere, beim Einfangen und beim Reinigen der Räumlichkeiten sehr geholfen haben.

Wir danken der Amstierärztin Gülcan, die uns im Nachsorgebereich der Tiere sehr geholfen hat.

Wir danken der türkischen Tierschutzorganisation Haytap für ihre Unterstützung, insbesondere für die Zurverfügungstellung eines Lieferwagens für das Einfangen und Auswildern der Straßentiere.

Wir danken dem Tierarzt Herrn Baris Kazimoglu, der die umfangreiche Organisation dieser Aktion in Enez durchgeführt hat.

Wir danken Frau Suzan Zehra Alt insbesondere für die Ermöglichung der interkulturellen sprachlichen Verständigung.

Wir danken Matthias und Khamla Stark, die den ersten Transport ehrenamtlich und für den Verein kostenlos nach Enez durchgeführt haben.

Wir danken Susanne für die Sachspenden, insbesondere das Operationsmaterial.

Wir danken den Tieräztinnen Frau Dr. Melanie Stehle und Frau Antonia Xatzidiakou und ihrer Assistentin Kim Giessler vom „tierärztepool“  für ihre absolut qualifizierte tierärztliche Arbeit.

Unser Dank geht auch an Yasin vom Landwirtschaftsbüro für seine Unterstützung, an das Ehepaar Isik für die Fahrt des Tierärzteteams zurück nach Istanbul, Dilek Inal für das Reinigen des Operationsbestecks, Selmas Tochter für die Regalaufbauarbeiten.

 



Max Walleitner und Doris Dorschner-Walleitner
Vorstand TierInsel-Umut Evi e.V.




Das TEAM

 Wir stellen Euch das Team vor, das in Enez/Türkei bei der Kastrationsaktion im Mai 2015 mitwirken wird.


                                   Baris Kasimoglu



Baris ist der Organisator für die Kastrationsaktion in Enez vor Ort. Baris ist ein Ansprechpartner wie wir ihn für einen guten Tierschutz wünschen. Sachverstand, Weitblick, Verlässlichkeit und Herz zeichnen sein Handeln aus. 
 
Sein Bericht beschreibt anschaulich und aus erster Hand die Situation der Straßentiere in der Türkei. Die Straßenhunde stellen das größte Problem für die Bevölkerung in Enez dar. Aber auch die Straßenkatzen benötigen unsere Hilfe. 
 

Baris schreibt: 
 
Enez ist ein kleines Städtchen in der Provinz Edirne. Es befindet sich nahe der griechischen Grenze, dort, wo der Fluss Meric ins Meer mündet. Dieses Städtchen unterscheidet sich ein wenig von den anderen Landkreisen. Eine der wichtigsten Merkmale von Enez ist, dass es sich am nördlichsten Punkt vom Golf von Saroz befindet und über einen der längsten Sandstrände der Türkei verfügt. Darüber hinaus bildet der Gala See zusammen mit dem Flussdelta eines der grössten Naturreservate der Welt für Zugvögel. Ausserdem sagt man, dass Enez auf einer antiken Stadt errichtet wurde, die für die einen 3.000 Jahre und für die anderen 7.000 Jahre alt gewesen sein muss.
 
Unser Thema handelt jedoch von den dort lebenden Strassentieren und -unmittelbar davon betroffen - dem Strand und dem Ortskern. Enez hat ca. 4.000-6.000 Einwohner. Doch der lange Sandstrand zieht jedes Jahr in den Sommermonaten 60.000-70.000 Menschen an. Diese „einheimischen Urlauber“ verfügen grösstenteils über einen gewissen Bildungsgrad, so dass sie auch Tieren gegenüber verständnisvoll und empathisch reagieren. Die Einwohner von Enez betreiben in dieser Zeit zum einen ihre Geschäfte im Ortskern und ziehen zum anderen in ihre Sommerhäuschen, die sich entlang des besagten Strandes befinden. Und somit natürlich auch die Strassenhunde. Die in ihren Sommerdomizilen lebenden Menschen nehmen sich der Hunde an und füttern sie, was zur Folge hat, dass die wohlgenährten Hunde sich vermehren. Bis hierher alles schön und gut. Doch die Probleme, die daraus entstehen, fangen im September an. Im folgenden habe ich diese in Punkten aufgelistet:
 
1. Anfang September, wenn die Schulferien sich dem Ende neigen, verlassen viele Sommerhausbewohner (wir nennen sie so) das Gebiet und somit nimmt das „Schlaraffenland“ für Hunderte von Hunde ein schgartiges Ende.
 
2. Um ihre Neugeborenen zu ernähren eignen sie sich logischerweise einige Verhaltensweisen an. Insbesondere tummeln sie sich dann vor Restaurants, anderen Geschäften und insbesondere vor den Domizilen der Rentner, die ganzjährig dort wohnen.

3. In dieser Zeit versuchen ehrenamtliche Vereine mit Futter auszuhelfen.
 
4. Die einstigen Welpen, die zwischenzeitlich zu geschlechtsreifen Junghunden angewachsen sind, beginnen nun ihre eigenen Reviere und Rudel zu bilden und vermehren sich weiter. Das hat zur Folge, dass es auf den Strassen viele Revierkämpfe zwischen Rudeln gibt. 
 
5. Mit Beginn des Monats November, also wenn auch die Temperaturen zu sinken beginnen, steigt der Futterbedarf der Hunde. Doch sämtliche Futterquellen gibt es dann schon nicht mehr.
 
6. In dieser Zeit verenden viele 1-2 Monate alte Welpen, was jedoch noch als normal angesehen werden kann.
 
7. Ebenfalls in dieser Zeit beginnen die Hunde, ob gross oder klein, in grossen Rudeln umzuziehen.
 
8. Von diesem Umzug betroffen ist vor allem der Ortskern
 
9. Insbesondere in den Monaten Dezember, Januar und Februar kann man jeden Tag im Zentrum von Enez zahlreiche, ernsthafte Hundekämpfe beobachten.
 
10. Ehrenamtliche Tierfreunde versuchen, so gut es geht und soweit es ihnen möglich ist, diese Hunde mit Futter zu versorgen. Doch sie können dem Bedarf auch nur bis zu einem gewissen Punkt gerecht werden.
 
11. Mit der Behauptung, dass die Hunde aus den Sommerhaussiedlungen Schafe und Ziegen gerissen hätten (Behauptung umstritten), haben wir schwere Vergiftungsaktionen an den Hunden erlebt. Es waren sehr unangenehme und bittere Ereignisse.
Es gab Menschen, die behauptet haben, dass ein 4 Monate alter Welpe eine Ziege gerissen hätte und ihn dann töteten.
 
12. Dann werden die Hunde auch noch krank, am meisten erkranken sie an Räude (meiner Meinung nach liegt das ausschliesslich an Stress und mangelnder Ernährung). Für viele ohnehin geschwächte Hunde stellt sich dies als ernsthafte, schwerwiegende   
Erkrankung dar.
 
13. Die Kinder von Enez (in Enez gibt es verhältnismässig viele Kinder) entwickeln zwei verschiedene Ansichtsweisen, wenn sie diese Hunde sehe. Hass oder Mitleid. Diese Aussage stammt von einem Lehrer.
 
14. Bis zum heutigen Tage wurde kein einziger Mensch von den Hunden angegriffen, doch wir wissen um einige Begebenheiten, wo der Hund einer Frau das Brot aus der Hand schnappte und damit weglief.
 

Aus all dem ergibt sich, dass Kastrationen durch erfahrene Tierärzte der einzige Weg sind, um dauerhaft das Problem zu lösen. Vergiftungen oder Erschießungen von Straßentieren lösen das Problem dagegen nicht. Sie bringen nur Schmerz und Leid mit sich und sind zudem nach dem türkischen Tierschutzgesetz verboten und unter Strafe gestellt. 

Ich meinerseits habe im Jahre 2002 die tiermedizinische Fakultät der Universität Ankara absolviert. Bis heute habe ich in 4 verschiedenen Kliniken für Kleintiere, grösstenteils in Antalya, als Tierarzt gearbeitet, zuletzt im International Veterinary Hospital in Antalya. Als mein Vater starb, bin ich vorübergehend zu meiner Mutter nach Enez gezogen. Doch als gesundheitliche Probleme bei ihr auftauchten, konnte ich sie nicht zurücklassen und bin geblieben. Das ist meine Heimat hier, doch eigentlich habe ich nur während meiner Urlaube diesen Ort besucht. Das ist das erste Mal, dass ich so viel Zeit hier verbringe und all das passiert vor meinen Augen. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich realisiert habe, dass die Verantwortlichen, vor allem die in den leitenden Positionen, überhaupt keine Ahnung davon haben, wie wichtig Kastrationen sind. So habe ich beschlossen, dass ich einen Schritt in die Richtung machen muss, und so habe ich den Verein TierInsel- Umut Evi kennengelernt. Ich hoffe sehr, dass wir ein gutes und erfolgreiches Projekt zusammen meistern und infolge dessen auch zukünftig bei Projekten für nachhaltigen Tierschutz zusammenarbeiten.

                              Dr. Melanie Stehle

Melanie studierte an der Ludwig-Maximilian-Universität in München Tiermedizin.
2007 erhielt sie ihre Promotionsurkunde. Ihre Spezialgebiete sind: Chrirugie, Dermatologie und Homöopathie. Melanie arbeitet seit 2007 in Kleintierpraxen und engagiert sich seit mehreren Jahren im Auslandstierschutz.

                                                                                                                               Antonia Xatzidiakou

Antonia ist unsere 2. Tierärztin im Kastrationsteam für Enez. Antonia studierte an der Aristoteles Universität in Thessaloniki, der größten Universität in Griechenland, Tiermedizin und erhielt 2012 ihr Diplom.
Antonia arbeitete bisher in Düsseldorf, Wien und derzeit überwiegend in Rhodos und Kreta als Tierärztin. Ihr Interesse gilt der Weichteil- und Knochenchirurgie. Auch Antonia engagiert sich stark im Auslandstierschutz.
   

            Kim

Sie wir die unverzichtbare Assistentin für die Tierärztinnen in Enez sein. Kim wird sich um die Vorbereitung der Tiere auf die Operation und um deren Nachsorge kümmern.

Kim sagt: "In der heutigen, schnelllebigen Zeit wird meiner Meinung nach viel zu oft vergessen, worauf es im Leben wirklich ankommt: Jedes Lebewesen hat ein Recht auf ein lebenswertes Leben.
Ich fiebere dem Einsatz in Enez entgegen und werde die Tierärztinnen mit großer Einsatzbereitschaft unterstützen, um den türkischen Straßentieren genau dies zu ermöglichen.
Denn was erscheint sinnvoller als seine Kraft und Energie für Lebewesen einzusetzen, die sich selbst nicht helfen können.

                                                                                                            Suzan

Suzan ist unsere Ansprechpartnerin für die interkulturellen Angelegenheiten und fungiert als Übersetzerin.

                          „…und irgendwann konnte ich dem Tierelend nicht mehr tatenlos zuschauen und musste handeln…...
Auf der Suche nach einem Tierschutzverein, der ausnahmslos im Sinne der Tiere agiert, bin ich auf den Verein TierInsel Umut Evi e.V. gestoßen.
So bin ich seit 2014 aktives Mitglied und helfe tagtäglich dabei, Kommunikationsprobleme, die durch sprachliche Barrieren entstehen, zu überwinden und zwischen den beiden Kulturen zu vermitteln, die manchmal nicht unterschiedlicher sein können.

Die Kastrationsaktion in Enez wird mein erster „Einsatz“ sein. Ich verspreche mir sehr viel davon. Zum einen natürlich den Tieren zu helfen, indem sie kastriert und wieder in ihr Revier zurückgesetzt werden, was die einzig sinnvolle Methode für nachhaltigen Tierschutz ist. Zum anderen hoffe ich, als Bindeglied zwischen zwei Mentalitäten, die Leute dahingehend zu sensibilisieren und aufzuklären, dass auch Tiere, die dem Menschen keinen Ertrag bringen, ein Recht auf ein lebenswertes, respektables Leben haben."


                              Selma

Selma ist die Leiterin des Tierschutzvereins "Enez Dogal Yasami, Cevreyi ve Sokak Hayvanlarini Koruma Dernegi“ in Enez.

Auch sie konnte dem Tierelend und den verantwortungslosen Tötungen an unschuldigen Wesen nicht mehr tatenlos zusehen und hat deshalb vor 5 Monaten den Verein gegründet.
Seitdem ist sie als Schutzengel der Tiere Tag für Tag in Enez unterwegs und kümmert sich um sie.

„Mit der Kastrationsaktion wird vielen Tieren geholfen werden - vor allem denen, die noch nicht auf der Welt sind. Denn somit wird die planlose Vermehrung und dementsprechend weiteres Leid verhindert werden.
Wir danken dem Verein Tierinsel Umut Evi für ihre großartige Unterstützung.“






10.5.2015

Matthias und Khamla - Manchmal weiß man nicht, wie man DANKE sagen soll!

Es gibt einen tolles Lied, das heißt: send me an angel…..just now…..Und das waren die beiden.

Wir können somit nicht nur das OP-Material und OP Ausstattungsgegenstände wie höhenverstellbare Tische, OP-Lampen den Sterilisator mit nach Enez nehmen. Matthias und Khamla konnten vorab die Transportkäfige, etliches an Decken und Futter, Katzenkörbe, unseren OP-Vorbereitungstisch und weiteres mehr zum Einsatzort bringen.

Matthias hat die Landroute genommen. Somit ist er durch 9 Länder gefahren und hat dabei den Stress an den Grenzen ertragen. Hin und zurück haben sie eine Fahrtstrecke von 5.067 km bewältigt. Dafür wurden u.a. 498 Liter Diesel benötigt.

Matthias ist ein Tierfreund aus ganzem Herzen. Wer einen Spenden - und Hundetransport benötigt, der sollte Matthias Unternehmen wählen. Mit ihm kann man sicher gehen, dass er sich um die Fahrgäste und das Transportgut allerbestens kümmert.

www.starketransporte.de

DANKE Matthias und Khamla – wir glauben ihr wisst, wie wichtig euer Einsatz für unsere Aktion war.

Und vielen herzlichen DANK Claudia vom "Spendenmarktplatz". http://www.spendenmarktplatz.de/. Ihre Website hat diese Zusammenarbeit erst ermöglicht.





9.5.2015

Bettina hat uns noch schnell eine Freude gemacht. Decken, Handtücher, Handschuhe, Futter, etc.. Und für den bevorstehenden Einsatz auch etwas für die Nerven: SCHOKOLADE! Danke Bettina!





7.5.2015

Wir konnten sie, durch die Spenden der TierInsel-Freunde, kaufen! 

Sie ist einer unsere "Operations-Schätze". Eine richtig gute Lampe für gute OPs.

Wir bedanken uns ganz besonders herzlich bei Die Firma Dr. Mach ist uns preislich sehr entgegen gekommen.


6.5.2015

Die TierInsel finanziert die laufende Kastrationen für Straßentiere in Eceabat. Mittlerweile wurden 21 Hunde und 10 Katzen kastriert.




6.5.2015

Der Transport ist gut angekommen. Khamla und Matthias sind in Enez bei Selma und Baris.





4.5.2015


"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt"
Diese Aussage von Albert Einstein steht auf einem Lesezeichen auf dem auch steht:

"Ich hoffe, Sie können die Spenden verwenden. Liebe Grüße..."

Unser herzlicher Dank geht an die Firma "aljo-design", die uns mit der Spende der Bänder geholfen hat, dass wir die Straßentiere mit der Revierbezeichnung, während der Operationsphase, kennzeichnen können.




2.5.2015

Matthias und Khamla - zwei Freunde, die uns "der Himmel geschickt" hat.

Heute ging unser erster Transport in die Türkei auf Reisen. Alles Material, das wir für die Kastrationsaktion in Enez brauchen.







30.4.2015

DANKE Tanja, Maxl hat Dein Päckchen verteidigt und wollte es nicht hergeben. Es hat wohl ganz lecker nach Katzenfutter gerochen. Der Inhalt geht schon bald auf reisen.









30.4.2015

Die Dokumente für die Transportfahrten und die Kastrationsaktion sind nun alle vorhanden. Wir danken dem Türkischen Generalkonsulat in München, das uns bei unserem Vorhaben hilfreich und unterstützend zur Seite steht.



29.4.2015

Wir haben einiges an OP-Material gekauft und die Firma Henry Schein hat uns dabei großzügig unterstützt.

Vielen herzlichen DANK!





28.4.2015

Danke Alexandra für die supertollen großen Handtücher ! Alles wird mitgenommen. Die Tiere werden sich freuen, dass sie einmal im Leben auf etwas Kuscheligem liegen dürfen.




27.4.2015

Die Firma Marengo hat unsere Bitte erhört und uns 10 Packungen Welpenbrei gespendet. Dieser Brei hat uns bereits bei der Kastrationsaktion im November 2014 große Dienste erwiesen. Zudem haben wir auch noch etliche Packungen "Fun Kuchen" bekommen.
Wir danken dem Marengo-Team für die Hilfsbereitschaft, die durchaus nicht üblich ist.






17.4.2015: Es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung:
Aushändigung der Genehmigung für unsere Kastrationsaktion im Mai 2015 in Enez durch Dr. Erdal Ilgü, Chef der Tierärztekammer in Edirne an Max Walleitner, Vorsitzender der TierInsel-Umut Evi e.V.

                          


17.4.2015

DANKE Schneider Electric für diese Sachspende!

Wir hatten es schon erlebt. Stromausfälle während einer Operation. Damit das nicht wieder passiert und zumindest eine OP-Lampe immer funktioniert, haben wir ein Gerät bekommen, das......"keeps electronic running, when the power goes out".

Wir haben Schneider Elekctic unser Projekt vorgestellt und sie schreiben: 

"Es freut mich, dass wir Sie bei dem tollen Projekt unterstützen können. Ist bei Großkonzernen leider nicht immer so einfach, auch wenn man oft glaubt, dass es aufgrund der Größe ja keine große Sache sein sollte. Aber, es ist uns gelungen, und ich hoffe, dass Ihnen und Ihren Kollegen die USV viele tolle und ausfallfreie Eingriffe ermöglichen kann!"

DANKE - DANKE - DANKE!




16.4.2015

Max Walleitner, Vorsitzender der TierInsel-Umut Evi e.V. ist mit Suzan (siehe Bericht TEAM Enez) derzeit in der Türkei um Vorbereitungen für die Kastrationsaktion mit den Behörden zu besprechen. Die Fotos zeigen den Besuch in Eceabat.






14.4.2015

Eceabat

Das Tierschützerteam in Eceabat hat inzwischen die Kastration von 16 Straßentieren veranlasst. Finanziert werden diese durch die Spender der TierInsel-Umut Evi e.V.
Die laufenden Kastrationen finden weiterhin statt, solange wir Unterstützer für diese wichtige und sinnvolle Tierschutzarbeit haben.





13.4.2015

Eceabat

Die Tierfreunde, die unsere Arbeit schon länger begleiten, erkennen diese Sachspende. Es sind die wunderbaren roten Flauschdecken, auf denen die Tiere gerne liegen und die man gut waschen kann.

Danke Alsa Hundewelt, dass ihr uns jedes Jahr, um die Weihnachtstage davon ein paar spendet.

Bei Alsa Hundewelt kann man leckeres Futter und schöne Sachen für Mensch und Tier bestellen. Durch die Bestellung könnt ihr auch uns mit ein paar Euro unterstützen. Klickt auf "gooding" und dann wählt die" TierInsel" und "Alsa Hundewelt" aus.








11.4.2015

Danke Susanne für Dein Überraschungspaket. Handtücher, Decken, Spezialfutter, Floh-/Zeckenmittel und Medikamente waren darin. Letztere landeten sofort im Kühlschrank und wir werden, zusammen mit unserer Tierärztin Dr. Melanie Stehle überprüfen, welche wir im Rahmen der Kastrationsaktion verwenden können.

Der erste Transport wird sich Ende April auf den Weg in die Türkei machen.

Was wir gerne als Sachspende annehmen: große Handtücher, gut waschbare Decken (bitte keine Über-/Bettdecken oder Bettwäsche außer Leinenlaken und Matratzenschoner aus Molton/dicke Baumwalle), Vitaminpasten, Floh- und Zeckenmittel, Wundsalben,  Desinfektionsmittel und so mache andere nützliche Dinge.

Fragt uns einfach!


Für den Monat April würden wir uns über eine neue Patenschaft für Kastrationen in Enez und Eceabat freuen.

Für die Kastrationsaktion im Mai 2015, für die wir seit Oktober 2014 Spenden sammeln, suchen wir noch finanzielle Unterstützer.




Danke Petra für Eure Sachspende.

Wenn wir es schaffen, dass wir den Behandlungstisch mit in die Türkei nehmen können, müssen wir nicht auf dem Boden herumkrabbeln um die Tiere für die OP vorzubereiten (z.B. Rasur der OP-Stelle am Bauch).
Außerdem DANKE für den Infusionsständer und die Handtücher und die Bettwäsche.




10.4.2015

Jetzt werden auch Straßenkatzen von den Tierfreunden in Eceabat im Auftrag der TierInsel - Umut Evi in einer Klinik in Canakkale kastriert.
Toll gemacht Mädels und Jungs!






27.3.2015


Eceabat

Letzte Woche wurden erneut 3 Straßenhunde zum Kastrieren in die Klinik nach Canakkale gebracht. Allen geht es gut und sie befinden sich jetzt, zur Nachsorge, bei dem Eceabat-Tierschützer-Team.


22.3.2015


Kastration Nummer 4-6:

Die Zusammenarbeit klappt gut. Wir erhalten von jedem kastrierten Straßentier einen Bericht und Fotos über die Operation. Für unsere Unterlagen darf natürlich auch eine ordnungsgemäße Rechnung nicht fehlen.



12.3.2015

Wir haben mit der örtlichen Tierschutzgruppe in Eceabat vereinbart, dass sie jede Woche 3 Tiere in eine Tierarztpraxis in Canakkale zum Kastrieren bringen darf. 

Die ersten drei haben die Operation gut überstanden und befinden sich zur Nachsorge unter Aufsicht der Tierschützer.

Heute erfahren wir, dass Vergiftungen stattfinden. Eine Hündin wurde getötet. Ihre Babys sind jetzt mutterlos.







2.3.2015

Dieser Hund wurde am 24.02. in Enez/Türkei verletzt, auf sich allein gestellt, aufgefunden. Nach der tierärztlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass man ihm ins Bein geschossen hatte.

Hatte er das Massaker, dass im Februar 2015 in Enez mit der Tötung von ca. 70 Tieren begangen wurde, überlebt?

Es wurde von Tierfreunden alles getan, um das Bein zu retten - und tatsächlich, die Operation am 27.02. verlief positiv. Das Vorderbein muss nicht amputiert werden. Vorübergehend darf er bei einer Pflegestelle im Garten leben und wird von einem Tierarzt betreut.

Die Tierfreunde in Enez können, trotz Aufrufen in Facebook, die Tierarztkosten i.H. von 1.425 TL ( ca. 505 €) nicht aufbringen und bitten Euch um Eure Mithilfe. Egal, wie viel ihr dazu beitragen könnt, wir freuen uns über jede kleine Spende (bitte mit Text: "Schussverletzung"), damit wir diesem Hund und den Tierfreunden helfen können.

Wer will dem tapferen Buben einen Namen geben und eine Patenschaft für ihn übernehmen? Aufgrund seiner Verletzungen sucht er auch ein neues, gutes Zuhause.

Für Mai ist unsere Kastrationsaktion in Enez festgesetzt. Bitte helft uns bei der Finanzierung, damit die Population an Straßentieren in Enez eingedämmt werden kann. Spenden bitte mit dem Text: "Enez" bezeichnen.

Die Spenden werden zu 100 % für die Kastrationskosten verwendet!

TierInsel - Umut Evi e.V.
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F

Oder über Paypal









27.2.2015

Liebe Tierfreunde,

vor einigen Tagen hatten wir über das Massaker in Enez / Türkei berichtet. Über 70 Straßenhunde wurden von einer Person auf offener Straße erschossen und auf die Müllhalden geschmissen. Dieser "Mensch" wurde lt. Aussagen der türkischen Gendarmerie zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. MOMENTAN hat die Gendarmerie ein Auge auf die Region.
Wir danken dem Engagement der dortigen Bürger, die dafür gesorgt haben, dass der Täter nicht ohne Strafe davonkommt.



24.2.2015

Word Spay Day – 24. Februar 2015

Der Word Spay Day lenkt die Aufmerksamkeit auf die nachhaltigste Tierschutzarbeit die auch von der Weltgesundheitsorganisation für Straßentiere gefordert wird:
Einfangen – Kastrieren – Kennzeichnen – Impfen – Wieder Zurücksetzen in das vertraute Revier

Ins Leben gerufen wurde dieser Tag durch die Doris Day Animal League – DDAL – 1995 um das Problem herrenloser Tiere zu beseitigen. Nach der DDAL-Fusion mit der Human Society of the United States – HSUS - im Jahr 2006 wird die Tradition unter der Schirmherrrschaft des HSUS als Welt Spay Day fortgesetzt.

Als Word Spay Day gilt der letzte Dienstag im Februar jeden Jahres.

Die Humane Society of the United States wurde 1954 gegründet. Die Philosophischen Grundlagen ihrer Arbeit bildeten dabei unter anderem der Anspruch auf „Achtung vor dem Leben“ des Arztes und Theologen Albert Schweitzer.

Das Leitbild der TierInsel – Umut Evi e.V. orientiert sich an diesen Vorgaben.

Unsere nächste Kastrationsaktion ist im Mai 2015 in Enez/Türkei geplant. Leider fehlen uns noch ca. € 6.000, um sie voll finanzieren zu können. Bitte helfen Sie uns dabei!

Das engagierte Tierschützerteam in Eceabat startet heute, am 24. Februar 2015,  mit der Kastration von Straßentieren mit Hilfe der TierInsel – Umut Evi e.V. Aufgrund der bekannten räumlichen Probleme vor Ort, werden laufend einzelne Tiere über eine Tierarztpraxis in Canakkale kastriert.




21.2.2015

Massaker an Straßentieren in Enez/Türkei!
 
Diese Information erreicht uns aus Enez.
Ca. 70 Straßenhunde wurden, nach Angaben türkischer Tierschützer, von einer Einzelperson erschossen und auf die Müllhalde geschmissen. Jetzt ernähren sich, mangels Futter, die dort immer wieder ausgesetzten Jungtiere von den Kadavern der Elterntiere.

Wir finden keine Worte für das Handeln von Menschen. Es tun sich Abgründe auf und wir fordern, dass solche Taten endlich durch die Staatsmacht verfolgt und die Täter bestraft werden.

Ganz im Sinne des türkischen Tierschutzgesetzes!








22.2.2015 Update zum "Tierheim" Kirsirkaya/Istanbul/Türkei

Uns wurde zum Tierheim Kirsikaya/Istanbul folgende Stellungnahme zugeleitet, die von der offiziellen Behörde für Öffentlichkeitsarbeit der Großstadtverwaltung Istanbul stammen soll.

Unsere deutsche Übersetzung ist unten angefügt.

Bimer Başvuru Numaranız :141576
Müdürlüğümüze iletmiş olduğunuz başvurunuzla ilgili İstanbul Büyükşehir Belediyesi Veteriner Hiz...metleri Müdürlüğü ile görüşülmüştür. Görüşme neticesinde tarafımıza verilen bilgi aşağıdaki gibidir; Sarıyer Kısırkaya Hayvan Bakım Evi ve Doğal Yaşam Alanı Birimimiz ile ilgili öne sürülen iddialara ilişkin Belediyemizin Basın Danışmanlığınca Kamuoyuna yapılan açıklamalar olarak; İstanbul Büyükşehir Belediyesi tarafından Sarıyer Kısırkaya Hayvan Bakımevi ve Doğal Yaşam Alanı ile ilgili iddialara ilişkin açıklama yapılması gereği görülmüştür. 'Sarıyer Kısırkaya Hayvan Bakımevi ve Doğal Yaşam Alanı ile ilgili iddialar gerçeği yansıtmamaktadır. Merkezimiz İstanbul’un Avrupa Yakasındaki tüm ilçelere hizmet vermek üzere projelendirilmiştir. Burada hayvanların kısırlaştırılması, tedavisi ve bakımları yapılacak olup bunun dışında başka bir işlem yapılması söz konusu değildir. Yasa gereği tedavileri ve aşıları yapılan hayvanlar alındıkları alana geri bırakılacaktır. 5199 sayılı Hayvanları Koruma Kanunu kapsamında yapılacak işlemler ‘ Topla – Aşıla – Kısırlaştır – İşaretle –Aldığın Yere Bırak’ sisteminden ibarettir. Dolayısıyla ‘ toplu itlaf, yakma fırınları, laboratuar deneyleri’ gibi iddialar hayal ürünüdür. Merkezimizde yakma fırını ve deney laboratuarı yoktur. Kısırkaya Bakımevinde 1650 köpek kapasiteli kapalı kafesler mevcuttur. Bu kafeslerde aynı anda 20 bin köpeğin barınması söz konusu değildir. Merkezde kapasite olarak 1 yılda toplam 20 bin köpeğin kısırlaştırılması söz konusudur. Merkezde ayrıca, her biri 500 m2 büyüklüğünde 200 adet Bahçeli Yaşam Ünitesi bulunmaktadır. Bu ünitelerin her birinde engelli, sokakta yaşayamayacak derecede yaşlı olan köpeklere hayatları boyunca 20’şerli gruplar halinde ( her ünitede 20 köpek ) bakılmak üzere yapılmıştır. Merkezde tedavi, ameliyat ve yavrulu anne bölümü yerden ısıtmalıdır. Doğal Yaşam Üniteleri de ısı izolasyonu yüksek malzemeden yapıldığı için ısıtma sorunu olmayacaktır. Kısırkayada ayrıca, ziyaretçiler için gezinti ve piknik alanları gibi sosyal donatılar da düşünülmüştür. Hayvan Bakımevi ve Doğal Yaşam Alanında sokak hayvanlarının yanı sıra göçmen kuşların, martıların, güvercinlerin bakıldığı bir kuş tedavi merkezinin de hayata geçirilmesi hedeflenmektedir'
İSTANBUL BÜYÜKŞEHİR BELEDİYESİ HALKLA İLİŞKİLER MÜDÜRLÜĞÜ

 

Auf Ihre Anfrage hin wurde mit dem Amtsveterinär der Istanbul Großstadtverwaltung beraten und folgende Informationen wurden uns zugeteilt: Aufgrund der verschiedenartigen Behauptungen über das „Tierpflegeheim und Gelände für natürlichen Lebensraum“ in Sariyer / Kisirkaya hält die Pressestelle der Istanbul Großstadtverwaltung es für notwendig, dazu Stellung zu nehmen.
Die in der Öffentlichkeit kursierenden Behauptungen über das „Tierpflegeheim und Gelände für natürlichen Lebensraum“ stellen nicht die Realität dar. Unser Projekt hat das Ziel, Service für alle Ortschaften, die sich im europäischen Teil von Istanbul befinden, zu leisten. In dem Zentrum sollen lediglich Tiere kastriert und medizinisch behandelt werden. Nichts anderes an den Tieren wird sonst unternommen werden. Nachdem die Tiere lt. Vorschriften behandelt und geimpft wurden, sollen sie wieder in ihren Lebensraum zurückgesetzt werden. Lt. Paragraph 5199 des Tierschutzgesetzes bedeutet dies „einsammeln – impfen – kastrieren – kennzeichnen – zurücksetzen“.
Somit sind „Massenvernichtungsvorhaben, Verbrennungsöfen oder Tierversuche / Laborversuche an Tieren“ reine Fiktion bzw. Phantasie. In unserem Zentrum befinden sich keinerlei Verbrennungsöfen oder Versuchslabore.
Im Pflegeheim in Kisirkaya sind Unterkünfte vorhanden, die eine Kapazität für 1.650 Hunde aufweisen. Dass gleichzeitig 20.000 Hunde in den Käfigen untergebracht werden sollen, steht außer Frage. Was aber stimmt ist, dass innerhalb eines Jahres 20.000 Hunde (so versteht sich die Kapazität) dort kastriert werden sollen. Des Weiteren befindet sich in unserem Zentrum ein Garten-Gelände mit Einheiten, die jeweils 500 qm groß sind. In jeder dieser Einheiten sollen Hunde in Gruppen von 20 Hunden untergebracht werden, die behindert bzw. wegen ihres hohen Alters nicht mehr in der Lage sind, auf den Straßen zu leben. In unserem Zentrum sind die Bereiche für Behandlungen, Operationen und der Bereich für „Mutter mit Welpen“ mit Fußbodenheizungen ausgestattet. Der Bereich für natürlichen Lebensraum ist mit hochwertigen Isolationsmaterialien ausgebaut, somit wird es kein Beheizungsproblem geben. Außerdem sind in Kisirkaya Spaziermöglichkeiten für Besucher sowie Möglichkeiten zum Picknicken oder andere soziale Einrichtungen geplant. Neben den Straßentieren, die im „Tierpflegeheim und Gelände für natürlichen Lebensraum“ leben sollen, soll auch ein Zentrum für Zugvögel, Möwen und Tauben errichtet werden, wo sie behandelt und verpflegt werden.

Behörde für Öffentlichkeitsarbeit der Großstadtverwaltung Istanbul






19.2.2015

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

wir haben uns bemüht, zum Tierheim (Todeslager) in Kisirkaya/Istanbul belastbare Informationen zu erhalten. Nach dem, was uns Behörden und Tierschützer mitgeteilt haben, soll der aktuelle Sachstand folgendermaßen sein:

Die verbreiteten Informationen hinsichtlich Größe und Ausgestaltung des Tierheimes scheinen zutreffend zu sein. Das Tierheim ist gebaut, aber noch nicht in Betrieb. Aufgrund des massiven öffentlichen Protestes soll es auch vorerst nicht in Betrieb gehen, sondern stillgelegt bleiben. Entgegen ersten Informationen soll es aber keine gerichtlichen Klagen gegen die Inbetriebnahme geben.

Nachdem offensichtlich die öffentlichen Proteste Wirkung zeigen und andererseits das Risiko, dass das Tierheim mit negativen Folgen für die Straßentiere in Betrieb geht, noch nicht endgültig gebannt ist, empfehlen wir, einen Apell nach nachfolgendem Muster an den Oberbürgermeister von Istanbul zu senden.




per Mail an:    baskanamesaj@ibb.gov.tr                                                                                                        





Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kadir Topbas,

aufgrund der außerordentlichen Größe des Tierheimes in Kisirkaya und seiner Ausgestaltung haben wir die große Sorge, dass dieses „Tierheim“ nicht so betrieben werden kann, dass die Straßentiere keinen Schaden nehmen.
Denn eine so riesige Anzahl von Insassen (20.000 Hunde) kann unmöglich dauerhaft, entsprechend den Vorgaben des türkischen Tierschutzgesetzes, ausreichend versorgt und medizinisch behandelt werden.

Deshalb bitten wir Sie, das Tierheim in Kisirkaya nicht in Betrieb zu nehmen oder nur in einem so kleinen Umfang, dass es tatsächlich, als für jedermann zugängliches Rehabilitationszentrum im Sinne des vorbildlichen türkischen Tierschutzgesetzes, dienen kann. Denn nur durch türkische neuter & release – Programme, getragen durch städtische Rehabilitationszentren, kann Istanbul wie auch die anderen türkischen Städte das Problem der Straßentiere in einer den Menschen und den Tieren gerechte Weise lösen. Bei der Durchführung derartiger Programme wird die Stadt sicherlich sehr gerne von den türkischen und den internationalen Tierschützern unterstützt.

Mit freundlichen Grüßen 




Istanbul Büyükşehir Belediye Başkanı Sayın Kadir Topbaş,

Istanbul Kısırkaya'da faaliyete geçecek olan 20.000 köpek kapasiteli barınağın hayvanlara zarar vermeyecek şekilde çalıştırılacağından endişe duymaktayız.
Köpekler ufacık, ısıtma ve havalandırma sistemi olmayan hücrelerde, kendi pislikleri içinde, hareket imkanları dahi olmadan tutulacaklardır. Dışarıda ise rüzgara, soğuğa kötü hava şartlarına karşı herhangi bir tedbir alınmamıştır.
Bu kadar çok canlıyı (20.000) adet Türk Hayvan Koruma Kanunun öngördüğü gibi yaşatmak, beslemek, onlara bakım sağlamak ve veterinerlik hizmeti sunmak neredeyse imkansızdır.
Ayrıca bu tesisin işletmesi kısırlaştırma yapılmasından daha maliyetli olacaktır.

Bu yüzden sizden en büyük ricamız; bu barınağın faaliyete geçmesinin durdurulması ya da en azından bize bile örnek olan Türk Hayvan Koruma Kanununun'da önerdiği gibi az sayıda canlının barındırıldığı ve bakıldığı, halka açık bir tesis olarak planlanmasıdır.
Haziran 2004'te yürürlüğe giren kanun dahilinde sahipsiz köpek sorununu çözmenin tek geçer yolunun "kısırlaştırma ve serbest bırakma" olduğuna karar verilmiştir. Belediyeler bu kanuna uymak zorundadır ve bu soruna çözüm getirmek amacıyla kısırlaştırılan hayvanların iyileştirilebilmeleri için iyi bir barınağa sahip olmaları gerekmektedir. Bu hayvanların hepsi kayıt edilerek, bulundukları yere geri götürülmelidir. Sahipsiz hayvanların plansızca üremesini durdurmanın tek yolunun Istanbul'da ve Türkiye'nin diğer illerinde bu şekilde olduğuna inanıyoruz.

Bu kısırlaştırma planlarını ve projelerini Türk ve uluslararası hayvan koruyucuları memnuniyetle destekleyeceklerdir. Çünkü hayvanlar da yüce Allah'ın bize emanetidir. 

Selamlar ve saygılar.







18.2.2015

Am späten Nachmittag hören wir aus Eceabat:

 Die "Zarbita" hat die Räumung des Tierschutzbüros in Eceabat dem Team zugestellt. Die Tierschutzgruppe musste dieser Aufforderung heute Nachmittag folgen.
                                                Jetzt stehen den Tierschützern und den kranken Tieren keinerlei Räume mehr zur Verfügung.







18.2.2015

Ein kurzes Update zu den Vorgängen in Eceabat:

.....der Bürgermeister hat (ohne Vorabinfo) den, den Tierschützern für ihre Arbeit zur Verfügung gestellten Container auf dem Gelände der Pflegestation für die Straßentiere aufbrechen und alle Gegenstände und Materialien inklusive der drei kranken Jungtiere, die dort untergebracht waren, rausräumen lassen und den Container abtransportiert.




16.2.2015


Es ist fleißig – das Tierschützerteam in Eceabat!

Und deshalb unterstützen wir nun auch das Team bei der Finanzierung von Kastrationen der Straßentiere in Eceabat.

Baris der Ansprechpartner der TierInsel für Enez, der auch Tierarzt ist,
hat die Tierfreunde in Eceabat besucht. Er gab dem Team etliche wertvolle Tipps u.a. auch für die Behandlung von Erkrankungen.

Einen Tag vor Baris Besuch wurden, im Gehege der Pflegetiere, die wüsten Schäden einer Sturzflut behoben.

Letztes Wochenende wurde mit Hilfe eines Tierfreundes, der auch Handwerker ist, damit angefangen, den Außenbereich der Pflegetiere zu unterteilen. So kann das kleine Gelände, jetzt auch für die Rekonvaleszenzzeit von kastrierten Straßentieren genutzt werden.






14.2.2015

Der Valentinstag am 14. Februar gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden. Und viele Menschen lieben nicht nur Menschen sondern auch Tiere. Und nicht nur ihre eigenen Haustiere.

Mit dieser Liebe wollen wir auch den Straßentieren helfe
n. Durch ihre Kastration. Dadurch wird das Leid der Straßentiere verringert.
Seit 1. Oktober 2014 sammeln wir Spenden für die Kastrationsaktion in Enez. Unser Ziel ist es 400 Operationen zu finanzieren. Dafür benötigen wir € 12.000. Uns fehlen noch € 6.500 damit wir unser Ziel erreicht haben.
Viel Geld - aber für die sehr gut ausgeführten Operationen müssen wir nur € 30 pro Operation bezahlen.

Eine sehr gute Investition, wenn man "Liebe" zeigen möchte. Helft mit!

Spenden Sie bitte mit dem Text „Enez“.
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30513900000079993107
Swift/Bic VBMHDE5F





7.2.2015

Liebe Tierfreunde,

viele von Euch haben sicherlich die gleichen erschreckenden Mitteilungen wie wir bekommen, dass in Kisirkaya/Istanbul ein Todeslager für 200.000 Straßenhunde (geschätzte Anzahl der Straßenhunde, die in Istanbul leben) i
n Betrieb genommen werden soll.

Wir bemühen uns darüber sachliche Informationen zu bekommen und haben uns auch an offizielle türkische Behörden gewandt. Sobald wir mehr Informationen oder eine Stellungnahme haben, informieren wir Euch.







6.2.2015

Auch in Eceabat müssen die Straßentiere dringend kastriert werden. Das können wir nur durch Eure finanzielle Unterstützung!

Im Januar hat sich eine kleine Familie aus Hamburg für eine Patenschaft zur Finanzierung von Kastrationen und Notfallbehandlungen entschlossen. Daneben arbeiten die Eltern auch aktiv im Verein mit. Vielen, vielen DANK ihr Lieben.

Für 2015 haben wir einen großen Wunsch: 12 neue Patenschaften gewinnen zu können. Wir hätten aber auch nichts dagegen, wenn es mehr Paten werden würden. Alle Monate ab Februar 2015 sind noch zu vergeben.
Der Antrag kann über die Rubrik "So können Sie helfen - Patenschaften" ausgedruckt werden.

Wer möchte der 2. Pate 2015 sein???????

Die Fotos sind aus Eceabat. Die Fütterung war ein Fest. Nicht nur für die Tiere.
Alle Hunde sind Kandidaten für die Kastration.






4.2.2015

    Das Team in Eceabat sagt „vielen, vielen DANK“!



Viele Anfangsträume sind geplatzt und dennoch lässt sich das kleine Team nicht entmutigen.

Der Bürgermeister von Eceabat hat die Anstellung eines Amtsveterinärs, der sich um die Kastration u
nd Notfallbehandlung von Straßentieren kümmern soll, nicht zugestimmt. Auch hatte er beabsichtigt, dass die Tierschützer ihr kleines, ihnen zur Verfügung gestelltes Tierschutzbüro in Eceabat verlassen. Und es gibt immer wieder Vorfälle, dass die „Zarbita“ (eine Art örtliche Ordnungsbehörde) Straßentiere einfängt oder einfangen will.

Diese Vorfälle sind schon belastend genug.

Aber gerade jetzt, während der Wintermonate, finden die Straßentiere zudem viel zu wenig Futter. Ihr Immunsystem ist angeschlagen und so wundert es nicht, wenn wir die Infos bekommen, dass sehr viele Tiere krank sind. Besonders schlimm scheint die Räude verbreitet zu sein.

Die betreuten Straßentiere im Pflegebereich werden mit Essensresten aus einer nahegelegenen Fabrik gefüttert. Für die Straßentiere haben wir 20 Säcke Hunde-, Katzen- und Welpenfutter gekauft. 


Hinsichtlich der notwendigen medizinischen Betreuung der Straßentiere werden wir gemeinsam nach einer Lösung suchen.





31.1.2015

Hallo liebe TierInsel-Freunde,
wir freuen uns immer sehr, wenn wir Rückmeldungen bekommen.
So z.B. aus Emmas neuem Zuhause. Emma lebt seit Juni 2013 in Deutschland. Frauchen, Herrchen und Nemo lieben sie sehr.
So schreibt Brigitte:
"Emma
hat sich ganz toll entwickelt. Sie ist ein ganz liebes Tier. Wir haben viel Freude mit ihr". 



Emma war der einzige Hund aus Mordogan, den wir in ein super neues Zuhause vermitteln konnten. Leider. 



Liebe Tierfreunde, wir brauchen dringend Eure finanzielle Unterstützung für das Kastrationsprojekt in Enez/Türkei im Mai 2015.
Wir können nur helfen, wenn wir auch die finanziellen Mittel dafür bekommen. Z.B. durch die Übernahme einer monatlichen Patenschaft für Kastrationen.

12 neue Kastrationspatenschaften in 2015 - das wäre toll!
Wer macht den Anfang?








26.1.2015





DANKE Sigrid für die Spende in Form von vielen größeren Handtüchern. Du wirst auf den Fotos sehen, das wir sie im Rahmen der Kastrationsaktion in Enez verwenden werden.

Liebe Freunde der Straßentiere, wir würden uns sehr über Kastrationsp
atenschaften freuen.
Denn die Hilfe, die damit bewirkt wird, rettet nicht nur ein Leben.
Unter:
https://sites.google.com/site/tierinseltuerkei/so-koennen-sie-helfen/patenschaften könnt ihr den Antrag als .pdf-Datei herunterladen.








19.1.2015




Wir erfahren jeden Tag von den türkischen Tierfreunden von dem Hunger der Straßentiere. Und von dem sehr kaltem Winter in diesem Jahr. Auch in Nordgriechenland, wo wir im November 2014 die Situation der Straßentiere in Xanthi kennen gelernt haben, ist diese Situation die Gleiche. 

Jetzt wird deutlich, dass die Tierschutzarbeit im außereuropäischen Raum noch etwas schwieriger ist. Bislang gibt es noch immer keine Möglichkeit, gespendetes Futter in die Türkei liefern zu lassen.

Und so war es für uns selbstverständlich, dass wir eine große Futter-Sachspende an die TierInsel für die Straßentiere in Xanthi zur Verfügung stellen.

An 3 Tagen sind wir 1000 km gefahren, um es zu dem Ort zu bringen, an dem es jetzt mittels Spedition nach Nordgriechenland gefahren werden kann. 
Insgesamt haben wir 12.430 Schälchen je 150 Gramm Hundefutter und 9.180 Schälchen je 100 Gramm Katzenfutter umgeladen. Dazu noch einige Packungen Welpenbrei, Katzentrockenfutter und Hundeleckerchen.
Insgesamt sind es ca. 3.000 kg Futter.



Wir danken den Spendern der Sachspende für das Vertrauen in unsere Arbeit!




11.1.2015


4900 Schälchen Hundefutter je 150 Gramm haben wir gespendet bekommen und es für das Projekt "Xanthi" an Sofia übergeben. Sie lässt es nach Nordgriechenland bringen. Bislang gibt es für uns keinen Weg Sachspenden in die Türkei (außerhalb der EU) mittels Spedition bringen zu lassen.

Seit Anfang des Jahres erreichen uns schreckliche Fotos von erfrorenen Straßentieren, besonders Hunden. Aus Nordgriechenland und aus der Türkei. Gerade eben aus Istanbul.
Die Fotos stellen wir bewusst nicht ein, weil sie einfach nur grausam sind.

Gerade deswegen gibt es für uns nur einen roten Faden nach dem wir unsere Arbeit ausrichten. Die Kastration von Strassentieren. Die TierInsel ist nur ein kleiner Verein mit geringen Spendeneinnahmen. Gerade deswegen müssen wir uns immer wieder überlegen, wie wir unsere Spenden am sinnvollsten verwenden.
Wir wollen so gerne überall und vielseitig helfen. Aber es geht aus finanziellen Gründen nicht. Trotz bester Arbeit. Das ist auch die grausame Seite am Tierschutz. Das viele Leid zu sehen und doch sich nur für bestimmte Handlungsweisen entscheiden zu können.

Bitte unterstützt unsere Arbeit durch Spenden!