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Berichte 09/2014




Die TierInsel investiert nahezu jeden Cent an Spenden in die Tierschutzarbeit vor Ort.

Die Verwaltungskosten sind äußerst gering, da sie zum großen Teil von den Aktiven in Deutschland privat getragen werden.

Gerade in 2013 und 2014 haben wir viel Geld in die dringende Arbeit in Mordogan investiert.
Spenden für die Finanzierung der Kosten für die tierärztliche Behandlung der Notfalltiere und für Futter gingen bei weitem nicht in der gleichen Höhe ein, wie Kosten entstanden.

Aus diesem Grund werden wir für Mordogan in Zukunft finanzielle Schwerpunkte erarbeiten.

Wir wurden um die Finanzierung der tierärztlichen Versorgung von Notfalltieren, die nicht durch staatliche Stellen durchgeführt werden kann und das Bereitstellen von Medikamenten und Futter für die Straßentiere gebeten.

Im Oktober fahren wir zu einem persönlichen Gespräch nach Mordogan um mit dem Bürgermeister, den Tierärzten und den Aktiven vor Ort Gespräche zu führen.

Bis heute wurde eine Vielzahl von Straßentieren durch das TierInsel-Team in Mordogan in Absprache mit den Tierärzten medizinisch versorgt, geimpft, gepflegt, geputzt, betreut, aufgepäppelt, gefüttert, gestreichelt und so vieles mehr. Ohne Idealismus würde dieser Tierschutz nicht funktionieren. Auch war diese Hilfe erst möglich, nachdem die Stadtverwaltung Räumlichkeiten und Gehege zur Verfügung gestellt hatte.

Der Verein finanziert die laufende Tierschutzarbeit in Mordogan mit monatlich durchschnittlich € 600 seit Anfang 2013.

Überwiegend wurde damit das Futter für die Straßentiere an Futterstellen und in der Pflegestation bezahlt. Weiterhin Medikamente, Kfz-Kosten und Pflege- Bau- und Ausstattungsbedarf für die Pflegestation. Kein einziger der Helfer im dortigen Team bekommt ein Entgelt für seine Arbeit.

Wir stellen auch hier eine Auswahl dieser Schützlinge ein. Leider sind einige nicht mehr am Leben. Sie waren zu alt, zu schwach, zu krank………
Einige leben wieder in ihrem angestammten Revier auf der Straße und einige suchen ein Zuhause bei einem Tierfreund.

Liebe TierInselfreunde – bitte unterstützt diese wertvolle Tierschutzarbeit, damit wir weiterhin helfen können!


Unser Spendenkonto:   

VR-Bank Mittelhessen e.G. 
IBAN DE 30513900000079993107 
Swift/Bic VBMHDE5F

Kontonummer: 79993107
                                                              BLZ 513 900 00                                                                                                          
                                                                                           




Beschreibung der Fotos von links nach rechts:
Reihe 1:
Findelkind. Es war zu schwach zum Überleben.
Katzenfindelkinder. Ihre Mutter wurde überfahren. Sie wurden von der Katzenmutter "Nina" gesäugt. Nina hatte gerade selbst Babies zur Welt gebracht.
Sarakiz. Sie wurde im hochschwangeren Zustand vergiftet. Wir konnten sie und ihre Babies retten.
Das ist Nina. Sie bedankte sich für unsere Hilfe indem sie nicht nur ihre eigenen Babies versorgte sondern auch noch zwei Findelkinder säugte.
Fistik. Hunde hatten ihn so verletzt, dass wir ihn nicht mehr helfen konnten.
Findelkind Panther. Er wurde von der Katzenmutter Sarakiz adoptiert und gesäugt.
Kartal. Diagnose Rachitis. Mit guter Aufbaunahrung, Vitaminen und Mineralien wurde sie wieder gesund. Sie hat ein Zuhause in der Türkei gefunden.
Sie wurden ohne Mutter vor der Pflegestation ausgesetzt.
Herkules sollte vergiftet werden. Wir konnten ihn retten.
Reihe 2:
Augenprobleme
Verkehrsunfall
Sie war sehr schwer verletzt und starb, bevor wir sie zum Tierarzt bringen konnten.
Katzenkind. Es wurde mit Katzenwelpenmilch aufgezogen.
Sheila. Sie wurde verletzt und mit ihren 9 Babies vor unserer Pflegestation ausgesetzt.
Katzenkind Rachel. Diagnose Rachitis. Sie wurde ohne Mutter und Geschwister gefunden.
Katzenkind Salgam. Er wurde alleine neben der Straße gefunden. Das Vorderbein war gelähmt. Wir fanden für Salgam ein Zuhause in der Türkei.
Pepe. Er wurde neben seiner toten Mutter gefunden.Sie wurde von einem Auto überfahren.
Verletzte Katze. War es ein Verkehrsunfall?
Reihe 3:
Jana. Sie blutete stark als wir sie in der Pflegestation aufnahmen. Anwohner sagten, sie hatte eine Fehlgeburt.
Katzenkind Liman.
KenneBoy. Er war vollkommen apathisch und abgemagert als wir ihn fanden. Sein Körper war vollkommen übersäht mit Blutparasiten.
Casanova. Überall auf seinem Körper hatte er teils tiefe Wunden.
Hundebaby. Wir konnten es nicht retten.
Ausgesetzte Hundewelpen.
Beyaz hatte Räude.
Dede. Er wurde alt und krank im Dezember im Zentrum Mordogans ausgesetzt. Einige Wochen war er unser Schützling und bekam ein gemütliches Plätzchen und Futter. Er ist bei uns verstorben.
Garip. Canine Papillomatose.Es ist eine Viruserkrankung. Oft gutartig und kann spontan abheilen.
Reihe 4:
Samira. Sie ist zu uns gekommen weil sie gegen Kinder aggressiv geworden sei. Wir konnte das nie feststellen.
Meral. Man fand sie in diesem Zustand an der Hauptstraße. Wie es zu den Verletzungen kam wissen wir nicht. Aber Meral wurde gesund gepflegt.
Lennie konnten wir nicht mehr retten.
Canine Papillomatose.
Boncuk. Das Team in Mordogan hat sich unendlich um ihn und seinen Bruder Sansli bemüht. Sansli wurde als Welpe durch Steine erschlagen und Boncuk wurde als junger Erwachsener vergiftet.
Hudekind verletzt und mit schlechtem Ernährungszustand.
Boris hatte Räude.
Sie war so schwer verletzt, dass sie starb bevor wir sie zum Tierarzt bringen konnten.
Eingewachsener Karabinerhaken bei einem Hund. Es kommt nicht selten vor, Hunde mit eingewachsenem Halsband, Halskette und derlei Dingen zu sehen.







Seit November 2011 bis Ende 2013 konnten wir über den Tierarzt Burhan 70 Notfalltiere durch Spenden behandeln lassen.

In Burhans Klinik haben wir die Tiere eingeliefert, die aufgrund der schwere ihres Unfalls oder ihrer Erkrankung operier
t oder einer umfangreichen Behandlung unterzogen werden mussten.
 Bei der überwiegenden Anzahl der Tiere wurden Frakturen behandelt, die sie durch Unfälle im Straßenverkehr erlitten hatten. Weitere häufige gestellte Diagnosen waren Tumore, Vergiftungen und Infektionskrankheiten wie Parvovirose und Staupe. Oft waren die Patienten über längere Zeit in Burhans Krankenstation untergebracht.

Wir haben für Burhans tierärztliche Leistungen viel Geld "in die Hand genommen", aber die Tiere wurden bei ihm auch sehr gut tierärztlich versorgt.

Die Behandlungsunterlagen der Notfalltiere in 2014 liegen uns derzeit noch nicht vor. Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt über die Anzahl berichten und Fotos von diesen Notfalltieren einstellen.

Die Geschichten der Notfalltiere findet ihr meist in den vergangenen Berichten. Wir stellen eine Auswahl von Burhans Notfalltieren ein. Vielleicht erinnert ihr Euch noch an sie.

Asena wurde von dem Tierarzt Erhan operiert.



 Asena - schwere Frakturen. Röntgenaufnahme von Asena. Sie wurde von dem Tierarzt Erhan operiert.
 Aslan - Verkehrsunfall. Er wurde am Straßenrand schwer verletzt liegen gelassen. Aslan musste ein Vorderbein amputiert werden.
 Bella - schwere, offene Verletzungen am Bein.
 Boncuk - Verkehrsunfall. Ihr musste ein Bein amputiert werden.
 Doris mit Caramel - Fraktur.
 Cilli - sie hing an einem Gartentor mit Eisenspitzen.
 Die kleine Freyja - Vergiftung
 Garip - Vergiftung. Man schnitt ihm "zur Ausleitung des Giftes" die Rute ab. Unsagbar was die Tiere durch den Menschen erleiden müssen!

Frakturen:
von links nach rechts: Kizim, Mazlum, Molly, Odun, Sally, Ronaldo, Tapsi..................


 Lady - Tumor
 Das Maskottchen der TierInsel für Mordogan: Spatzl. Die starb an einem Tumor.
 Max - Probleme im Maul
 Fynn - Sein Auge wurde behandelt.








In etwas mehr als 2 Jahren wurde von der TierInsel die Kastration von 670 Straßentieren in Mordogan finanziert und durch die Aktiven des Vereins vor Ort organisiert.

Die Straßentiere werden einen Tag vor der Operation eingefangen, damit si
e am Tag der Operation nüchtern sind. Am besten und behutsamsten fängt man die Tiere über Futterstellen ein. Diese dienen auch der Überwachung des Gesundheitszustandes der Tiere.

Zur Kennzeichnung kastrierter Katzen wird ein Ohr eingekerbt oder eine Ohrspitze gekappt.
Hunde werden, zur Erkennung ihrer Kastration, mit pinken Ohrmarken versehen. Sie zeigen das Jahr der Kastration des Tieres an und das „M“ weißt auf Mordogan hin.

Nach einer individuellen kurzen Rekonvaleszenzzeit werden nahezu alle Tiere wieder in ihrem angestammten Revier ausgewildert.

Sowohl Hunde als auch Katzen werden im Zusammenhang mit der Kastration gegen Tollwut geimpft. Den Impfstoff stellt die Gemeindeverwaltung kostenlos zur Verfügung. Arbeiter der Gemeindeverwaltung unterstützten durch das Einfangen und Auswildern von Straßenhunden die Kastrationsaktionen. Besonders die Zurverfügungstellung des alten Hamamgebäudes mit Außengehege und der Räume des Amtstierarztes in einem Container auf diesem Gelände durch die Gemeinde Mordogan unterstützte diese Tierschutzarbeit sehr.  
 
Seit August 2013 werden alle Tiere, die für die Kastration vorgesehen sind, auch mit einem Mikrochip versehen.
Wir mussten oft genug erleben, dass Straßentiere gerade an Parvovirose oder Staupe erkrankten und meist starben. Durch den Kauf von Miximpfungen ab Juni 2013, insbesondere gegen diese Krankheiten in Verbindung mit der Kennzeichnung durch einen Mikrochip des Tieres, kann so der Impfzeitpunkt einzelner Straßentiere nachvollzogen werden. Insgesamt hat die TierInsel seit dieser Zeit 800 Mikrochips und 305 Dosen Impfstoff finanziert.

Ohne Spender und die ehrenamtlich tätigen Aktivisten der TierInsel wäre diese Arbeit der TierInsel nicht möglich gewesen. Vielen herzlichen DANK!




 







Der Verein hat in Mordogan seit November 2011 bis einschließlich September 2013 die Kastration von 205 Straßenhunden finanziert.
Kastriert wurden 158 Hündinnen und 47 Rüden. Die Kastrationen wurden nahezu ausschließlich im Rahmen von Kastrationstagen in Mordogan vor Ort durchgeführt. 

Ein herzliches DANKE an alle Spender die dies möglich gemacht haben! 



Ende März 2014 fanden Kommunalwahlen in der Türkei statt. Seit diesem Zeitpunkt ist die Gemeinde Mordogan in die Gemeinde Karaburun eingemeindet. Der bisherige Bürgermeister von Mordogan, Herr Ahmet Cakir wurde neuer Bürgermeister von Karaburun.Diese neue Struktur brachte auch bei unserer Tierschutzarbeit in Mordogan Veränderungen mit sich.

Seit dem Frühjahr 2014 hat die Amtstierärztin von Karaburun die Kastration von Straßentieren übernommen. Überwiegend werden von ihr Straßenhunde kastriert.

Deshalb stellen wir in Kürze ein weiteres Kastrationsprojekt des Vereins vor, für das bereits die Vorbereitungen laufen. Bitte spenden Sie bereits jetzt für diese Kastrationen.


 Kastration Hündin

 Kastration Rüde







Seit November 2011 bis Mitte 2014 haben wir über die Tierärztin Sibel 52 Notfalltiere durch Spenden behandeln lassen können. Oft werden im Rahmen von Kastrationstagen verletzte Straßentiere eingefangen, die dann medizinisch versorgt werden konnten.

Sibel hat im Rahmen der Kastrationstage vor Ort in Mordogan auch einige kleinere Behandlungen an Straßentieren ohne Berechnung durchgeführt. Danke Sibel für Deine Unterstützung!

Die Geschichten der Notfalltiere findet ihr meist in den vergangenen Berichten. Wir stellen eine Auswahl von Sibels Notfalltieren ein. Vielleicht erinnert ihr Euch noch an sie.









Der Verein hat in Mordogan seit November 2011 bis einschließlich Januar 2014 die Kastration von 465 Straßenkatzen finanziert.
Kastriert wurden 351 weibliche Katzen und 114 männliche Katzen. Die Kastrationen wurden nahezu ausschließlich  im Rahmen von Kastrationstagen in Mordogan vor Ort durchgeführt.

Wir danken allen Spendern, die diese Kastrationen durch ihre Spenden möglich gemacht haben.


                                                                              









14.9.2014

Wir freuen uns, dass wir heute viele Kilos an Trocken- und Nassfutter für die Straßentiere erhalten haben.
Ob wir damit Straßentiere in der Türkei oder andere bedürftige Straßenhunde und -katzen beglücken können hängt davon ab, ob die türkischen Behörden uns noch rechtzeitig die Dokumente ausstellen, auf die wir seit Wochen warten.

 Max beim Entladen der Sachspenden. Sie werden an einem trockenen Ort bis zur Abreise gelagert.

 Nassfutter ist so wichtig, aber schwer.........







1.9.2014

Die TierInsel finanziert monatlich den Einkauf von Futter für die Straßentiere in Mordogan.

Aylin hat heute Futter für umgerechnet € 600 gekauft. Es sind 450 kg Hundetrockenfutter und 90 kg Katzentrockenfutter. Mit diesem Futter und mit dem durch die Stadtverwaltung für Mordogan gespendetem 300 kg Hundetrockenfutter werden derzeit pro Monat täglich 73 erwachsene Hunde und 31 Welpen im Pflegeareal und an Futterstellen durch Aylin versorgt.
Auch Katzen werden verpflegt. 28 Tiere im Katzenpflegebereich und 30 kg Trockenfutter stehen für Straßenkatzen an einer Futterstelle pro Monat zur Verfügung.

Die Überwachung der Tiere an betreuten Futterstellen ist für die Tierschutzarbeit sehr wichtig. So können auf diese Weise Krankheiten oder Verletzungen der Tiere sehr schnell erkannt werden.

Bitte helfen Sie durch Ihre Spende, dass wir diese Versorgung auch in den folgenden Monaten weiterhin gewährleisten können.



  Diese Schüssel der TierInsel gehört mir..........


Im Internet und Facebook gibt es Bilder von ausgehungerten Tieren, gerade auch in der Türkei, die einen fragen lassen warum Menschen so etwas ansehen und dulden können. Neben der Kastration und der medizinischen Notfallversorgung gehört zum Thema Straßentiere auch die ausreichende Versorgung der Tiere mit Wasser und Futter.