Wir wünschen allen Tier- und Naturfreunden ein Jahr 2018,
in dem die Liebe, die Freundschaft, die Hilfsbereitschaft, das Vertrauen und der Respekt das menschliche Handeln dominiert.

Lasst uns gemeinsam, weltweit für eine bessere und friedlichere Welt eintreten.


Ein großer DANK geht an unsere Unterstützer, die uns das Vertrauen schenken, das so wichtig für unsere Tierschutzarbeit ist.

Max und Doris von der TierInsel-Umut Evi e.V.

 





Das sind unsere Kastrationszahlen in den Städten/Gemeinden, die wir dauerhaft betreuen.
Voraussetzung: Dieser Tierschutz ist auch weiterhin durch Spendeneinnahmen finanzierbar.

Finanzierte Kastrationen
201520152016201620172017
HundKatzeHundKatzeHundKatze
Eceabat/Türkei16879111156160110784
Veria/Griechenland932812132274
Tyrnavos/Griechenland48549633231
Agia/Griechenland552883
Trikala/Griechenland5354107
 




Was wir uns wünschen?

Wir bräuchten ca. 30 weitere stabile Käfige. Wir hätten gerne eine Waage, damit wir das Gewicht der Tiere ganz genau bestimmen können und wir würden uns wünschen, dass wir genauso, wie in 2017, durch unsere Freunde unterstützt werden oder noch ein bisschen mehr. Zum Beispiel durch die Übernahme von Kastrationspatenschaften. Das wäre toll.

Und wenn wir das Glück hätten, noch mehr Spender zu finden, die unsere Arbeit gut finden, dann würden wir gerne an 2-3 weiteren Stellen in der Türkei helfen. Sie brauchen Unterstützung und wir würden sie gerne geben, sobald es uns möglich ist.

November 2017: Beispiel Canakkale-Kepez - Türkei - DAS SIND SEHR BEDENKLICHE ZUSTÄNDE!

 
Wir selbst waren gerade in Griechenland im Rahmen der letzten Kastrationsaktion tätig, als mich diese Fotos erreichten und ich dachte - NEIN, das kann doch nicht sein!



Da wurden anscheinend Hunde eingefangen, in einem Bus kastriert und dann sogleich wieder auf die Straße gesetzt.
Wie fachmännisch gut die Kastrationen ausgeführt werden, ist von hier aus nicht zu beurteilen. Vor allem auch, wie gut die Wunden vernäht werden.
Was selbst ein Laie sieht ist, wie UNHYGIENISCH das alles ist. Und die Frage ist, wie werden die Tiere überhaupt mit Antibiotika versorgt.

Ich habe sofort nachgefragt, was hier los war und diese Antwort erhalten: 

"Die Kastrationsaktion, fand in einem Ortsteil von Canakkale 'Kepez' statt und wurde ausgeführt durch eine mobile Praxis.
In der Türkei arbeiten diese mobilen Kastrations-Kliniken mit Erlaubnis des Ministeriums. Die öffentliche Hand hat zur Lösung der Überpopulation von Strassentieren dieses mobile Kastrationssystem geschaffen. Die Bezahlung erfolgt pro Kastration.Tierfreunde meinen, durch diese Kastrationspraxis besteht für das Leben der Tiere eine große Gefahr.
Diese Art der "mobilen Kastrationen" bedrohen die Gesundheit der Tiere durch Infektionen, Tiere sterben oder verschwinden, das Wohl der Tiere interessiert nicht und die Arbeit wird nicht überwacht.
Es ist bekannt das dort, wo diese Teams kastrieren, immer einige Hunde für immer verschwinden, sterben und das bekümmert Tierfreunde sehr. Auch die türkische Tierschutzorganisationen wissen darüber Bescheid.
Dieser mobile Service kommt oft nach Kepez/Canakkale. Örtliche Tierfreunde riefen uns um Hilfe und als wir dort ankamen, waren bereits 20 Hunde kastriert worden. Die OP-Schnitte der Hunde wurden nicht gut vernäht und DIE TIERE BLUTETEN AUS DEN WUNDEN. Insgesamt in einer sehr unhygienischen Umgebung.
Aufgrunddesssen haben wir alles daran gesetzt, die Kastrationsaktion zu unterbrechen. Sie mussten einen angemessenen Bereich für die Nachsorge vorbereiten (Kartonagen und Einstreu wurde gebracht) Er wurde gefunden und eingezäunt, obwohl es inzwischen spät abends war.Laut einem niedergelassenen türkischen Tierarzt werden die Hündinnen nach einer sehr veralteten Methode operiert.
Da wir uns eingemischt haben, hat das Kastrationsteam die Arbeit abgebrochen. 36 bereits operierte Tiere haben wir mitgenommen, an einem sicheren Ort gebracht und eine Woche mit Antibiotika behandelt. Nach 14 Tagen wurden sie alle in einem guten Gesundheitszustand auf die Straße zurück gebracht. Das Team sollte 150 Hunde kastrieren."

ANMERKUNG TierInsel-Umut Evi: Es kommt nicht darauf an, ob man mobil oder in einer Tierarztpraxis arbeitet. Es kommt darauf an, wie hygienisch und fachlich gut gearbeitet wird.

UND ES KOMMT GERADE AUCH BESONDERS DARAUF AN, WIE GUT DIE NACHSORGE DER TIERE IST. Werden sie nach der OP noch überwacht, bekommen sie ein Langzeit-Antibiotika, schaut man noch einige Zeit auf ihren Gesundheitszustand? Nicht allen Tieren geht es nach der OP gleich gut. Auch die Kastration in Tierarztpraxen kann so ablaufen, dass die Operierten am gleichen Tag wieder auf die Straße gebracht werden. Denn wer hat schon in einer Praxis so viel Platz um die vielen kastrierten Tiere zumindest für eine Nacht unter zu bringen? Was ist mit dem Tieren, bei denen Komplikationen auftreten. Wer macht hier die Nachsorge?

Gerade jetzt um die Weihnachtszeit lese ich: "Spenden sie für eine groß angelegte Kastrationsaktion! Die Größte, die es je gab"! Ja, die Tierärzte können schon operieren. Aber wer schaut denn bitte nach der Operation auf die Tiere?

Wir überlegen derzeit, wir wir den Straßentieren in Canakkale helfen können. Tierfreunde gibt es dort. Aber es gibt noch keinen Plan. Und sollten wir - die TierInsel-Umut Evi - die Kastrationen mit Nachsorge finanzieren, brauchen wir vor allem das Geld dazu. Für die Kastration von 270 Tiere (vor allem Hündinnen, aber Rüden, Katzen und Kater) braucht man ca. 10.000 Euro. Das Geld für dieses neue "Projekt" haben wir nicht. Und wir werden dort, wo wir bereits aktiv sind, weiter helfen. Diese Stationen haben Vorrang bei unserer Unterstützung.

Viel Geld! Aber dieses Geld wird nur für die Tierschutzarbeit ausgegeben, deren Tiere gesund und munter die Operation überstehen.


Das wäre unser Weihnachtswunsch, dass wir diese weitere Baustelle in 2018 zusätzlich noch finanzieren könnten.




Hilferuf: Yasar braucht ein Zuhause, wer gibt ihm eine Chance?


Yasar ist noch nicht mal ein Jahr alt. Er kam wahrscheinlich mit einer Behinderung  auf die Welt. Oder die Beeinträchtigung kam durch eine Mangelernährung. Wir wissen es nicht. Als Max und Doris im November 2016 die Tierfreunde in Eceabat/Türkei besuchten, fiel er uns auf. Er lief mit seinen Hinterbeinen nicht auf den Pfoten. Zudem war eines davon sehr stark geschwollen. Wir wollen dies bei einem Tierarzt in Canakkale abklären lassen. Er schlug vor Yasar einer OP zu unterziehen und eine Prothese anzupassen. Wir stimmten zu.
Als wir Yasar im Januar 2017 in der Klinik besuchten, konnten wir uns nicht vorstellen, welches Ergebnis uns einige Monate später, von Yasar selbst, präsentiert wurde. Wie staunten, als uns ein Video von den Tierfreunden in Eceabat übermittelt wurde. Dort springt Yasar mit der Prothese munter umher.
Trotzdem ist seine Zukunft in der Türkei enorm schwer. Niemand hat die Zeit sich um ihn zu kümmern. Ihm die Prothese an- und auszuziehen. Ihm an einen Rolli zu gewöhnen, wäre wahrscheinlich für längere Spaziergänge sinnvoll.

Yasar ist ein lieber und sehr ehrgeiziger junger Mann. Er hätte die Chance, ein Zuhause zu bekommen, verdient. Yasar verträgt sich mit anderen Hunden. Kontakt: tierinsel-tuerkei-vorstand@t-online.de
Das Video ist in Facebook unter: Zuhause gesucht - TierInsel - Umut Evi e.V. zu finden.


          
                                              
              


   



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