Juli 2017: dringend - wer kann helfen?
unser riesengroßer Wunsch - Yasar braucht ein Zuhause - bitte nach unten scrollen........









August 2017:
Warum unsere Tierschutzarbeit so immens wichtig ist und warum unser Interesse so groß ist, sie fortzuführen.






Fotos und Videos mit Welpen erreichen uns täglich. Sie werden entsorgt. Oft kurz nach ihrer Geburt. OHNE MUTTER. Viele sterben. Auch diese hier waren kurz davor. Überseht mit Zecken und Flöhen wurden sie von Izabella aus Veria/Nordgriechenland glücklicherweise gefunden und mit nach Hause genommen und von den vielen Parasiten befreit.

Jetzt suchen die Kleinen verzweifelt nach ihrer Mutter. Nach ihrer Wärme, nach ihrer Liebe, nach ihrer Milch, nach ihrer Erziehung.

Viele Tierfreunde vor Ort sind überfordert mit dieser immensen Arbeit, die sie oft zusätzlich neben dem Job, der Familie und dem Haushalt bewältigen.

Und wo sollen all die Tiere ein Zuhause finden?

Es ist doch weitaus besser, wenn sie gar nicht erst geboren werden!

 


Bitte - unterstützt unsere Tierschutzarbeit - unsere Schwerpunktarbeit ist die Kastration von Straßentieren. In Griechenland und in der Türkei. In Zusammenarbeit mit Stadtverwaltungen und örtlichen Tierschutzorganisationen, die wie wir dafür kämpfen dieses Elend zu vermeiden.

Wir brauchen SPENDEN - Tierfreunde als Paten, Förderer, Einmalspender. Bitte helft! Ohne finanzielle Unterstützung können die nötigen Aufwendungen nicht finanziert werden.

Seit Monaten unterstützen nur unsere treuesten Freunde diese Arbeit. Euch danken wir von Herzen, aber die Spenden reichen noch nicht aus um die nächste Kastrationsaktion Anfang November zu finanzieren.

TierInsel - Umut Evi e.V.
VR-Bank Mittelhessen e.G.
IBAN DE 30 513 900 00 00 799 931 07
Swift/Bic VBMHDE5F



Wer hat Lust in unserem Team mitzuarbeiten?

Wir suchen für unseren großen Kastrationseinsatz im November in Griechenland:

Tierfreunde die uns im "Wellness-Bereich" helfen.

Im Nachsorgebereich werden die operierten Straßentiere gepflegt, d.h. die Ohren werden überprüft und gereinigt, ebenso die Krallen. Die Situation der Zähne wird kontrolliert und ev. einer Pflegemaßnahme unterzogen. Das Fell wird gesäubert und die Tiere werden von Flöhen und Zecken befreit. Wunden werden versorgt und das Aufwachen der Tiere kontrolliert bis sie wieder stabil sind. Man sollte keine Schwierigkeiten mit Blut, Parasiten und Ausscheidungen jeglicher Art haben. Ebenso wird von 9 bis mindestens 20 Uhr durchgearbeitet.

Es wird gefüttert, gestreichelt, getröstet, gepflegt und, und, und....

Es ist eine einmalige Chance für die Straßentiere, diese Pflege zu erhalten. Und für Tierfreunde eine einmalige Chance, Straßentieren aktiv zu helfen.

Gerne können sich zwei Freunde/Innen, Ehepaare, oder Singels melden. Fachkenntnisse sind nicht erforderlich. Angst sollte man weder vor Katzen noch vor großen oder eine Vielzahl von Hunden haben, denn es kann im Nachsorgebereich eng werden. Wichtig ist der Arbeitswille und die Arbeitskraft über viele Stunden und Tage hinweg und eine gewisse Stressstabilität. Leider können die Kosten für Flug und Unterbringung für den ersten Einsatz nicht zusagen. Sollte ein zweiter gemeinsamer Einsatz zustande kommen, ist dies aber möglich. Kontakt über: tierinsel-tuerkei-vorstand@t-online.de





Fakten über Strassenhundepopulationen      

Generell werden als Straßenhunde solche Hunde bezeichnet, die herrenlos auf der Straße bzw. in der freien Natur leben. Straßenhunde ernähren sich oft von Zivilisationsmüll, weswegen sie in der Regel in der Nähe menschlicher Ansiedlungen zu finden sind. Bisweilen werden einzelne Tiere von Menschen gefüttert, leben jedoch weiterhin wild auf der Straße. Hieraus ergibt sich der im englischen Sprachraum verbreitete Begriff "community dogs".

Wieso sind Straßenhunde ein Problem?

Die Anwesenheit von Straßenhunden führt zu einer Vielzahl von Problemen. Aus der Sicht des Tierschutzes stehen die unberechenbaren und überwiegend schlechten Lebensbedingungen für die Hunde an vorderster Stelle. Den Hunden fehlen elementare Dinge wie Trinkwasser, ausreichend Futter, sowie Schutzvor Hitze oder Kälte. Oft wird der Überpopulation durch die Tötung oder das Einfangen und Wegsperrender Tiere begegnet. Hierdurch tritt eine weitere Verschlechterung der Lebensumstände ein: Die Euthanasie dieser Tiere geschieht selten nach tierärztlich anerkannten Standards, sondern allzu häufig auf ethisch nicht vertretbare Weise.
Ein zweiter Aspekt ist die Übertragung von Zoonosen. Als Zoonosen werden Krankheiten bezeichnet, dievon Tier auf Mensch bzw. umgekehrt übertragen werden können. Ein bekanntes Beispiel ist die Tollwut.Straßenhunde können Überträger solcher Erkrankungen sein, und somit birgt ihre Anwesenheit für Menschen ein Erkrankungsrisiko. Häufig führt die bloße Angst vor ansteckenden Krankheiten wie Tollwut dazu, dass ganze Populationen oder einzelne Hunde getötet werden.

Woher kommen die vielen Straßenhunde?

In Deutschland kennt man den Anblick streunender Hunde nicht. Man muss natürlich berücksichtigen,dass die Deutschen überwiegend sehr tierlieb sind und hier Hunde, die im Haus mit der Familie leben, absolut nichts ungewöhnliches sind. In vielen Ländern werden Hunde eher als Nutztiere als als Haustiere betrachtet. Der Nutzen ihrer Anwesenheit geht von Wach- und Verteidigungsfunktionen über das Hüten von Herden bis zum Einsatz als Zugtiere (in den Polarregionen). In vielen Ländern führen die Hunde ein weniger stark an häusliche Gegebenheiten assoziiertes Leben. Die Quelle der Strassentiere ist nahezu ausschliesslich bei Besitzertieren zu finden, die sich unkontrolliert fortpflanzen. Überflüssiger Nachwuchs gelangt vorsätzlich oder fahrlässig in die Strassenhundepopulation. Um die Dynamik von Straßenhundepopulationen zu verstehen, muss man einige grundlegende Dinge wissen.

Tragfähigkeit

Dieses Phänomen bezeichnet den Umstand, dass ein festgelegtes Gebiet einer Spezies nur Resourcen für eine bestimmte Anzahl von Individuen bietet, um in dieser Umgebung zu existieren ohne nachhaltigen Schaden am Lebensraum anzurichten. Trivial ausgedrückt: Wenn ein Zimmer voll ist, passt keiner mehr hinein. Im Zusammenhang mit Straßenhunden sind limitierende Faktoren im wesentlichen der begrenzte Zugang zu folgenden Resourcen:

  • Futter
  • Wasser
  • Unterkunft

Somit pendelt sich die Zahl von Straßenhunden in einem festen Gebiet immer auf annähernd die gleiche Zahl ein, da die Natur die vorhandenen Resourcen ausnützt. Entnimmt man dieser Population nun Tiere (z.B. durch Einsperren in einem Tierheim oder Euthanasie (wie in vielen Ländern weltweit immer noch praktiziert), wird das Populationsdefizit sofort durch eine höhere Geburtenrate, Zuwanderung von Tieren von außerhalb und höhere Lebenserwartung der verbleibenden Tiere ausgeglichen. Die verbleibenden Tiere haben Zugang zu mehr Futter und mehr Wasser. Der Hauptfaktor für das Wiederauffüllen sind Geburten von Jungtieren innerhalb der Population, und in begrenztem Umfang das Aussetzen von Welpen oder adulten Tieren.


Lösungsansätze

Viele hunderttausend Hunde wurden weltweit schon vergiftet, erschlagen, eingeschläfert oder auf andere Arten zu Tode gebracht, um das Strassenhundeproblem zu lösen. Allein, all diese barbarischen Bemühungen haben nur ein kurzzeitiges Absinken der Populationsdichte zur Folge. Die einzige nerkannte und funktionierende Herangehensweise, um eine Population nachhaltig zu beeinflussen, ist das Kastrieren der Tiere der Population bei gleichzeitgem Verbleib von ihnen im Revier. Somit ist sichergestellt, daß während der Lebensdauer des Tieres kein anderes diesen Platz besetzen kann. Kastriert man nun effektiv eine ganze Population und verhindert auch die sonstigen Zuwachsmöglichkeiten (Aussetzen von Hunden, Einwanderung von ausserhalb), könnte das Problem innerhalb einer Hundegeneration gelöst werden. Gerade in abgeschiedenen Gegenden oder auf Inseln zeigt sich bereits nach kurzer Zei ein enormer Effekt von Kastrationsationen.

Das Hauptproblem ist, dass zu wenige Organisationen sich auf die Kastrationen spezialisiert haben und häufig auch nur kurzzeitig das Engagement vorhanden ist, solche Kampagnen durchzuführen. Unsere Erfahrung hat uns gelehrt, dass sowohl langjährige Projekttreue als auch massive Präsenz zwei der wichtigsten Faktoren für eine langfristige Reduktion der Population an Strassentieren zu sorgen.


tierärztepool.de








Yasar braucht ein Zuhause. Er ist noch nicht mal ein Jahr alt. Er kam wahrscheinlich mit einer Behinderung  auf die Welt. Oder die Beeinträchtigung kam durch eine Mangelernährung. Wir wissen es nicht. Als Max und Doris im November die Tierfreunde in Eceabat/Türkei besuchten, fiel er uns auf. Er lief mit seinen Hinterbeinen nicht auf den Pfoten. Zudem war eines davon sehr stark geschwollen. Wir wollen dies bei einem Tierarzt in Canakkale abklären lassen. Er schlug vor Yasar einer OP zu unterziehen und eine Prothese anzupassen. Wir stimmten zu.
Als wir Yasar im Januar 2017 in der Klinik besuchten, konnten wir uns nicht vorstellen, welches Ergebnis uns einige Monate später, von Yasar selbst, präsentiert wurde. Wie staunten, als uns ein Video von den Tierfreunden in Eceabat übermittelt wurde. Dort springt Yasar mit der Prothese munter umher.
Trotzdem ist seine Zukunft in der Türkei enorm schwer. Niemand hat die Zeit sich viel um ihn zu kümmern. Ihm die Prothese an- und auszuziehen. Ihm an einen Rolli zu gewöhnen, wäre wahrscheinlich für längere Spaziergänge sinnvoll.

Yasar ist ein lieber und sehr ehrgeiziger junger Mann. Er hätte die Chance, ein Zuhause zu bekommen, verdient. Yasar verträgt sich mit anderen Hunden. Kontakt: tierinsel-tuerkei-vorstand@t-online.de
Das Video ist in Facebook unter: Zuhause gesucht - TierInsel - Umut Evi e.V. zu finden.


          
                                              
              











 

                           




   


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