Unser Spendenkonto:

 Volksbank Mittelhessen e.G
IBAN DE 30 513 900 00 00 799 931 07

Swift/Bic VBMHDE5F


oder tätigt Onlinkäufe über https://www.gooding.de/. Ein kleiner %-Satz des Einkaufbetrages geht zugunsten der TierInsel-Umut Evi e.V., wenn man dies durch die Eingabe bestimmt.




Millionen Welpen von Straßentieren sterben jährlich.

„Das ist Natur – das Gebären und Sterben gehört zum Leben“  - sagen Menschen.  

Andere sagen: „Helft ihnen bitte“. August 2019


Wir berichten nachfolgend über das Leben und Leiden von Welpen der Straßentiere. Auch davon, dass sie meist trotzdem sterben müssen, obwohl sich Tierschützer und öffentliche Tierheime bemühen, ihnen zu helfen.

 

Hilfe geben, wo Hilfe ganz dringend benötigt wird. 

Die effektivste Hilfe für diese Welpen ist, durch die Kastration von erwachsenen Tieren zu verhindern, dass Welpen dieses Leid erleben müssen.

Doch die finanzielle Unterstützung für diese Arbeit ist sehr - zu - gering!

 

 

Das Leben der Welpen von Straßentieren.  

 

Wer sieht es? Man sieht es nicht, wenn man nicht vor Ort im Tierschutz aktiv ist. Wenn man nicht selbst dort „auf die Straße geht“.

Das gleiche, schlimme Schicksal trifft übrigens auch Welpen von unkastrierten, außerhalb der Häuser lebenden, Besitzertieren.

 

Auf dem Weg zum Shelter, in dem wir die Straßentiere kastrieren, gibt es ein Grundstück. Täglich haben wir dort Welpen gesehen, deren Anzahl immer weiter zunahm.  Wahrscheinlich wurden sie über den Zaun geworfen, nachdem sie dem Muttertier weggenommen wurden.  

Egal ob die Mutter dadurch enorme Schmerzen erleidet, weil  die immer praller werdenden  Milchdrüsen nicht mehr durch das Säugen ihres Nachwuchses entleert werden.

Egal, dass die Gebärmutter sich durch die entzogenen Welpen viel schlechter zurückbilden kann.

 

WELPEN

 

Wir kennen das Aussehen der Welpen von Straßentieren von unseren früheren Einsätzen. Meist haben sie ein sehr schlechtes Fellkleid. Räudemilben oder Pilzerkrankungen können die Ursache dafür sein. Sie haben häufig dicke (Wurm-)bäuche bei magerem Aussehen.

Schon nach der Geburt weiß das Muttertier instinktiv, welcher Welpe keine Überlebenschance hat. Er wird von der Mutter abgesondert und langsam sterben.

Viele Welpen werden von Menschen lebend in Müllbehältern entsorgt. Viele werden vorsätzlich getötet,  z.B. durch Ertränken, Erschlagen, etc.

Auch werden Elterntiere durch Vergiftung getötet. Oder sie sterben infolge von Erkrankungen oder Infektionen. Dadurch wird auch das Leben der Welpen langsam zu Ende gehen.

Die Mutter muss sehr oft auf Futtersuche gehen, damit sie für ihre Kinder sorgen kann. Dabei ist sie selbst und ihr Nachwuchs Gefahren ausgesetzt. Sie können durch Verkehrsunfälle, Nahrungskonkurrenten, Beutegreifer oder Menschen verletzt werden. Auch dann verhungern die Welpen.

 

Die Auslese im ersten Jahr ist gewaltig. Von 10 Welpen von Straßentieren werden 8 ihr 1. Lebensjahr nicht erreichen. Sehr hoch ist die Zahl der Todesfälle durch Krankheiten, insbesondere Infektionskrankheiten. Welpen von Straßentieren sind nicht geimpft. Und so sterben sie an Parvovirose, an Staupe, an internen (Wurmbefall) und externen Parasiten (unzählige Zecken und Flöhe), die die kleinen Köper aussaugen.


Unsere Erlebnisse mit Welpen bei der letzten Kastrationsaktion im Juli 2019

Schon vor der Kastrationsaktion waren wir gewarnt worden, dass Hundewelpen, die man in den Shelter der Stadt gebracht hatte, Auffälligkeiten zeigen, wie sie für Staupe-Erkrankungen typisch sind.

Als wir in Veria den öffentlichen Shelter erreichen, laufen dort wie immer Welpen zwischen unseren Füßen herum.  Die Welpen mit den Auffälligkeiten sind nicht darunter. Sie sind bereits abgesondert untergebracht worden. Von ihnen wird leider kaum einer überleben.

Unter den anderen Welpen befinden sich drei Junghunde, über die wir hier stellvertretend berichten wollen. Sie sind vielleicht 4 - 5 Monate alt. Ihr Aussehen ist aber das von Welpen mit 2 Monaten.

Es sind ein braunes Mädchen und 2 weiße. Eine davon ist ein ganz weißes Hundekind und die Andere hat eine weiße Färbung  mit etwas braunem Fell an den Ohren.

Wir stehen beim Ausladen der OP-Ausstattung und des OP-Materials, dem Aufbau des Operationsraumes und des Nachsorgeraumes unter Zeitdruck,  denn wir müssen noch alle Hundekäfige und Katzentransportboxen aus Trikala/Mittelgriechenland abholen, die dort seit der letzten Kastrationsaktion im Mai 2019 gelagert wurden. Daher können wir uns an diesem Tag nicht weiter um diese Welpen kümmern.

 


Als wir am nächsten Tag mit dem komplett angereisten Team den Kastrationsort aufsuchen, finden wir in dem gegenüberliegenden Feld mit Pfirsichbäumen die kleine weiße Hündin mit den bräunlichen Ohren, unter einer Plastikplane. Von dem anderen weißen Mädchen fehlt jede Spur.



 

Am nächsten Tag liegt die kleine braue Hündin in einem Erdloch. Sie hat Fieber und wir versorgen sie mit allen Kräften medizinisch.  Wir können Tiere mit Verdacht auf Infektionskrankheiten nicht im provisorisch eingerichteten Nachsorgeraum aufnehmen um sie zu versorgen. Das würde alle anderen Tiere gefährden. Hilfe von den einheimischen Tierärzten vor Ort ist, infolge der Infektionsgefahr für deren andere Patienten, auch nicht möglich.










Also bauen wir im Shelter eine abgelegene kleine Station für die beiden Hundekinder auf, denn auch die weiße Hündin mit den brauen Ohren zeigt jetzt Symptome. Wir unternehmen alles, was wir unter den örtlichen Gegebenheiten tiermedizinisch können.

Und wir lassen dabei die höchste Hygiene walten, die in dieser Situation möglich ist.






 



Trotz all unserer Bemühungen überleben die zwei Kleinen leider nicht.

Noch vor unserer Abreise sterben sie.








Welpen in ausländischen Tierheimen

Tierheime oder Hundehäuser gibt es hinsichtlich der Qualität solche und solche. Aus finanziellen Gründen  leider fast immer mehr „solche“ im negativeren Sinn. Meist hat man psychische Schwierigkeiten sie aufzusuchen. Denn das Leben der Tiere, insbesondere auch der Welpen, dort live mit zu erleben,  ist schwer zu ertragen. Klar gibt es Bereiche in dem kleinere Rudel gehalten werden. Sie können buddeln, Löcher graben, herumtollen  etc., sich also artgerechter verhalten. Aber im Erdreich befinden sich auch eine Menge an Krankheitskeimen, die nicht abzutöten sind. Auch ist die Hygiene in den Anlagen ist oft höchst bedenklich, da es für Abwässer und Fäkalien keinen Anschluss an ein Abwasserkanalsystem gibt. Alles versickert im Erdreich. 

Ebenso wenig gibt es einen medizinischen Quarantäneraum für kranke Tiere, wie wir es von deutschen Tierheimen kennen. Zudem fehlt es meist an geschultem und qualifiziertem Personal, sowie auch an ausreichenden Medikamenten.

Von daher erhöht  leider auch das Verbringen in Tierheime oder Shelter die Überlebenschancen der Welpen nur in geringem Umfang.

 

Das Leiden der Welpen  - ihr Schicksal bekommt man meist nur mit, wenn man vor Ort die Tiere auf der Straße versorgt oder bei Kastrationsprojekten vor Ort die Augen nicht vor diesem Leid verschließt.

 

Das Leiden der Welpen – ein Problem,  das unglücklicherweise kaum von Tierschutzvereinen thematisiert wird.

JA – und jetzt sind wir erneut an dem Punkt, wie man dieses „nicht wahrgenommene Leid“  reduzieren kann, nämlich vorbeugend durch Kastrationen. Bitte unterstützt durch Spenden die Kastration von Straßentieren. Vor allem von den Straßentieren, die ihr Leben lang auf der Straße leben werden.


 

Unser Spendenkonto:

VR-Bank Mittelhessen e.G
IBAN DE 30 513 900 00 00 799 931 07

Swift/Bic VBMHDE5F

PayPal
   info@tierinsel-tuerkei.com






  • NEU: Wir werden ab Oktober 2019 mit der Kastration von 700-800 Hunden, die in einem kleinen Waldbereich bei Izmir/Türkei leben, beginnen. Bis jetzt gibt es 3 Spenden i.H. von € 600. Es bedeutet immerhin die Kastration von 10 Hündinnen. Danke sehr dafür! 
  • In Eceabat und Region/Türkei. Vom September bis November 2019 werden wieder fortlaufend  Straßenhunde und Straßenkatzen in einer Tierarztpraxis in Canakkale kastriert.
  • In Agia/Mittelgriechenland haben wir Mitte Mai 2019 ein neues Projekt in Kooperation mit der Gemeinde begonnen. Kastriert werden, die von einer griechischen Tierschützerin vor Ort eingefangen Straßentiere, in einer griechischen Tierarztpraxis.
  • Weitere 10-11 Kastrationstage stehen fest. Vom 30. Oktober ab werden wir auf dem griechischen Festland kastrieren. 







Seit Bestehen des Vereins wurde die Kastration von 8.185 Straßentieren finanziert. Wir danken unseren Spendern, dass sie diese Tierschutzarbeit ermöglichen.
Das sind unsere Kastrationszahlen seit 2015 in den Städten/Gemeinden, die wir dauerhaft betreuen:          


Finanzierte Kastrationen











2015201520162016201720172018201820192019

HundKatzeHundKatzeHundKatzeHundKatzeHundKatze












Eceabat/Türkei seit 2015168791111561691075052118371.047
Canakkale-Kepez/Türkei seit 2018





6238

100
Veria/Griechenland seit 2016

932812132170529751644
Tyrnavos/Griechenland seit 2016

4854963313646

413
Agia/Griechenland seit 2017



5528731415
185
Trikala/Griechenland seit 2017



53547768155145552




 




                           AIDEN - GESUCHT!


AIDEN - WIR SUCHEN DICH! - WAS IST IHM PASSIERT? HINWEISE DRINGEND ERBETEN!!!

 

Aiden ist ein Hund mit Handicap!

Aiden ist spurlos verschwunden. Bisher gibt es kein Lebenszeichen von ihm. Anfang Juli sollte Aiden, in dem Haushalt der Interessentin und ihrer zwei erwachsenen Kinder in 56659 Burgbrohl, ein besseres Leben als in Nordgriechenland haben. Seit August bekamen wir über Aiden keine Informationen mehr. Seit 25.8.2018 sei er, lt. Aussage der bisherigen Besitzer, entlaufen. Ein Engagement bei der Suche nach Aiden durch die Besitzer, konnten wir nicht feststellen.

Es hätte eine Reise ins Glück sein sollen. Eine Reise in ein schönes Zuhause in Deutschland. Ein Zuhause für ein langes Leben.  

Aiden ist ca. 3-4 Jahre. Er hat überwiegend kurzes graues Fell mit beige. An der Brust ist ein großer weißer Fleck. Er sieht einem Jagdhund ähnlich. Gewicht ca. 25 kg. Aiden ist ein kastrierter Rüde. Er ist mit einem Mikrchip versehen. Der Hund ist freundlich.

Besonderes Kennzeichen: Seine rechte Hinterpfote setzte er verkehrt herum auf. Sein Handicap erlitt er durch einen Verkehrsunfall in Griechenland.

Aiden wurde von uns und dem griechischen Amtsveterinär monatelang gepflegt und medizinisch versorgt. Aiden wurde von uns selbst von Griechenland nach Deutschland zu den Adoptanten gebracht. Wir tun extrem viel für Tiere. Es ist abscheulich, wenn diese Arbeit "mit Füssen getreten wird".

Aiden ist registriert bei TASSO Suchdienstnummer S2339728 und bei FINDEFIX Suchplakat-Nummer P103143958
 

WER KANN HELFEN, damit wir AIDEN finden? Wer kann Hinweise über seinen Verbleib geben? 

Aiden kann anonym im Tierheim 56575 Andernach abgegeben werden. Wir kümmern uns dann sofort weiter um ihn.
 Update: 1.9.2019






https://www.facebook.com/TierInsel

   
            Twitter Link



NOTFALL
 was ist zu tun