Was gibts Neues?

Wir haben Erfreuliches zu verkünden!

Seit dem 31.10.2016 haben wir im Ziegengehege Zuwachs bekommen mit der zwölfjährigen Zwergziege „Gibi“. Sie lebte bis anhin im Tiergarten Domicil Wyler. Aus dem ehemaligen Bestand blieb sie als einzige übrig. Die zuständige Tierärztin Frau Dr.med.vet. Margrit Wegelin gelangte mit der Anfrage zur Übernahme der Ziege an uns. Gibi ist gesund und passt vom Alter und Geschlecht in unsere Herde.

Die Tiere benötigen einige Zeit um sich aneinander zu gewöhnen und ihren neuen Platz in der Gruppenhierarchie zu finden. Rangkämpfe sind in der neuen Situation natürlich, ausserdem gibt es im Gehege genügend Rückzugs- Ausweichmöglichkeiten. Weiter wurden ein mobiler, geschützter Schlafplatz und zusätzlich eine weitere Heufutterstelle eingerichtet.


Information Gesundheitszustand der Tiere 2016

Aufgrund ihres sehr hohen Alters sind manche unserer Tiere in ihrem Bewegungsablauf beeinträchtigt. Sie haben Gelenkarthrosen, dadurch entstehen Schonhaltungen und Hinken. Die Beschwerden der Arthrose können, wie beim Menschen gelindert aber nicht geheilt werden.

Alle Tiere werden regelmässig von unseren Tierärzten untersucht und bei Bedarf medizinisch versorgt. Es wird sichergestellt, dass kein Tier an Schmerzen leidet



Winterfest

Der alte Holzrost in den Stallungen wurde durch neuartige Isoliermatten aus Naturgummi ersetzt. Sie liegen unter der Einstreuschicht aus Stroh und verhindern, dass unsere Tiere in der kalten Jahreszeit in der Nacht frieren und krank werden. Ziegen bekommen im Herbst allmählich dichtere Unterwolle zum Schutz gegen Kälte. Auch unsere Schweine bekommen eine stärkere Behaarung. Sie sind aber schlecht gewappnet gegen eisige Kälte und mögen es ausserdem behaglich warm und kuschelig, deshalb wird ihnen im Winterhalbjahr eine zusätzliche Schicht Stroh eingestreut.



Jährlicher Tierarztbesuch 

Einmal im Jahr steht für alle Ziegen und Schweine ein Tierarztbesuch an.

Sie bekommen die vorgeschriebenen Impfungen, werden vorbeugend gegen verschiedenen Parasiten behandelt und ihr allgemeiner Gesundheitszustand wird gecheckt. Die Tiere werden einzeln eingefangen und zur Behandlung, selbstverständlich unter lautem Protest-Gegrunze,  auf die Seite gedreht. Die Methode erscheint rüde, dabei muss aber beachtet werden, dass Ziegen und Schweine auf der Seite fixiert wenig Kraft zur Gegenwehr entwickeln können und somit eine rasche und ungefährliche Behandlung gewährleistet ist.









Gleichzeitig zur tierärztlichen Behandlung werden den Tieren durch einen Profi die Klauen geschnitten. Die Prozedur ist mit dem Nagelschneiden beim Menschen vergleichbar und für die Tiere absolut schmerzfrei. Das Schneiden gleicht einseitiges Ablaufen der Klauen aus, verhindert Haltungsschäden und vermindert Fehlstellungen. Dieses Jahr wurden zum ersten Mal auch allen Schweinen die Klauen geschnitten. Durch ihr hohes Alter ist ihr Bewegungsradius eingeschränkt, Klauen werden nicht mehr gleich stark abgelaufen und verminderte Sehstärke macht sie unsicher beim Gehen. Die nun geschnittenen Klauen ermöglichen ihnen, gerade jetzt im Winter einen guten Stand auch auf glitschigem Terrain. Sie haben neue Sicherheit gefunden ihr Gehege zu erkunden.

Nach überstandener Behandlung und einem „Beruhigung -Gudeli“ marschieren alle Tiere wieder putzmunter im Gehege umher.



Ökologische Nischen für Ohrwürmer

Für die kleinen Bewohner des Zick-Zack stehen neben dem Insektenhaus beim Eingang verschiedene, Nist und Wohnplätze in den Gehegen zur Verfügung, wie diverse Vogelnistkästen, Totholzhaufen, Steinhügel...

Neu findet in strohgefüllten Tontöpfen, aufgehängt am Apfelbaum im Schweinegehege, der Gemeine Ohrwurm einen Unterschlupf. Sie sind nacht- oder dämmerungsaktiv und halten sich tagsüber unter Steinen, in Baumrinden oder anderen Verstecken auf. Ohrwürmer ernähren sich von Pflanzenteilen und jagen kleinere Insekten. Der Ohrwurm kann als Nützling gegen die Blattlaus eingesetzt werden. Der Einsatz chemischer Insektizide in den Gehegen ist tabu, deshalb stellt der Ohrwurm für uns eine sinvolle Alternative dar, unsere Obstbäume von Blattlausbefall zu schützen. 




Renovation des Insektenhotels

Im Vorfrühling ist unser bestehendes Wildbienenhaus durch fleissige Helfer komplett saniert worden.Als erstes sind an der Holzkonstruktion mehrere Verbesserungen vorgenommen worden. Die Montage einer Rückwand, zusätzliche Tablare, sowie ein neues Dach, lassen das Insektenhotel wieder in neuem Glanz erstrahlen. Getrocknete Sonnenblumenstängel, Holunderholzstängel, diverse mit Bohrlöchern versehene Buchenholzstücke, Bambusröhrchen usw. wurden als Nistmaterial eingeschichtet. Diese bieten unterschiedlichen Insekten geeigneten „Wohnraum“ an. Erfreulicherweise  haben bereits etliche Wildbienen das Angebot entdeckt und die neuen Bruthöhlen besiedelt.  



Neuerungen in den Gehegen
Im Schweinegehege wurde ein neuer Wühl- und Liegeplatz installiert. Zur Abwechslung der Tiere verstecken die Helfer in den Holzspänen einige kleine Leckerbissen, wie z.B. Rüebli, Rosinen, Nüsse, welche die empfindlichen Schweinenasen dann aufspüren und genüsslich verspeisen dürfen.
Im Ziegengehege wurde unter dem Dach eine Holzwand mit Treppe montiert. Diese Installation bringt unseren Ziegen mehr Schutz und neue Klettermöglichkeiten, besonders auch bei längeren Schlechtwetterperioden.


Jährlicher Frühlingsputz und Tierarztbesuch

Jedes Frühjahr (und jeden Herbst) findet im Zick-Zack ein grosser Putztag statt. Vorstandsmitglieder und Helfende machen die Gehege fit für den Sommer. Winterschäden werden behoben, die Ställe werden gründlich ausgemistet, Sonnensegel werden aufgespannt und die Grünanlage gepflegt.

Bei unseren Tieren ist der Putztag wenig beliebt, denn während ihre Gehege geputzt werden, bekommen sie Besuch von unserer Tierärztin. Sie werden alle gründlich auf etwaige Beschwerden durchgecheckt und bekommen die gesetzlich vorgeschriebenen Impfungen. Wenig angesehen bei unseren Tieren ist auch der Klauenschneider, dabei ist seine Arbeit enorm wichtig. Korrekt geschnittene Klauen verhindern einseitige Abnützung, die zu Fehlbelastungen und Schmerzen führen kann. Übrigens dies verursacht keine Schmerzen, es ist vergleichbar mit unserem Fingernagelschneiden. Zum Abschluss dieses aufregenden Tages gibt es für alle einen Leckerbissen.


Grüninseln

Vor einiger Zeit wurden in den Gehegen umzäunte Grüninseln angelegt. Sie haben sich gut entwickelt und erfüllen ihre angedachte Funktion. Sie verhindern, dass die Gehege von allen Seiten frei einsehbar sind und ermöglichen unseren Tieren ungestörte Rückzugmöglichkeiten. Nicht nur für unsere Ziegen und Schweine sind die grünen und blühenden Inseln eine Bereicherung. Auch zahlreiche Vögel und Insekten, darunter die Wildbienen unseres Insektenhotels, haben sie zu ihrer neuen Heimat erkoren. Die Asthaufen in den Gehegen dienen als Abgrenzung und Spielmöglichkeit und dienen zahlreichen Käfern als Zuhause.





Bauarbeiten Frühjahr 2012

Die Ziegen und Schweine haben rund um ihre Ställe einen neuen Bodenbelag bekommen. Der neu verlegte Plattenboden erleichtert die täglichen Reinigungsarbeiten enorm. Bei nassem Wetter läuft das Wasser auf dem schrägen Gelände ab und es entstehen keine aufgeweichten Platzverhältnisse mehr. Den Tieren steht ab sofort bei schlechtem Wetter ein grösserer trockener Bereich zur Verfügung.

Die Erneuerung ist ein Geschenk der Gemeinde Ittigen zum 10-Jährigen Bestehen des Tiergarten Zick-Zack. Herzlichen Dank.