Mein Sperma gehört mir! Zwangsvaterschaft und ihre Folgen

Zwangsmutterschaft ist ein Kampfbegriff des Feminismus, der die Zwangsvaterschaft gegenübersteht. Der Vergleich zeigt: Abtreibung und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen sind nicht vereinbar. Nico Schiefer über Zwangsvaterschaft und ihre Folgen.


Männer haben in Österreich kein Recht, sich für oder gegen Nachwuchs zu entscheiden. Frauen haben´s da leichter. Sie dürfen "ihr" Baby ohne Zustimmung und ohne Wissen des Vaters abtreiben -oder behalten. 

Die rechtliche Einseitigkeit der aktuellen Gesetzgebung ist ein Resultat feministischer Kampagnen unter dem Motto: Mein Bauch gehört mir! Seitdem haben Frauen die volle Kontrolle über ihre Fortpflanzung -unter Ausschluss jeder Verantwortung. Es gibt derzeit so viele Frauengesetze, dass man mit Fug und Recht sagen kann: Frauen geniessen Narrenfreiheit.


Biologische Vaterschaft verpflichtet - Biologische Mutterschaft entbindet


Jede Frau hat das Recht, über ihren Körper frei zu entscheiden. Männer haben dieses Recht nicht. Es wird ihnen entzogen bei der Musterung, dem Wehrdienst und bei der Entscheidung für oder gegen Nachwuchs. Männer haben in Österreich nicht einmal das Recht zu erfahren, ob sie der Vater eines Kindes sind; Und das, obwohl ca. 10% aller Kinder untergeschoben sind. 



Ursachen der Männerbenachteiligung


Die Kampfrhetorik der Feministen kennt den Begriff der "Zwangsmutterschaft". Sie propagiert, dass es ungewollte Schwangerschaft gäbe, und daher das Recht zur Abtreibung bestünde. Das ist freilich falsch. Frauen, die alle Verhütungsmethoden ignorieren, entscheiden sich bewusst oder durch Fahrlässigkeit für eine mögliche Schwangerschaft. So viel Hirn muss man den Damen leider zumuten. 


Der Gesetzgeber sieht das offenbar anders. Er behandelt Frauen wie kleine Kinder, denen man unter die Arme greifen muss. Das "arme Hascherl vom Lande" geistert immer noch erfolgreich durch die Köpfe unserer Volksvertreter. Dass Frauen hier aufgrund ihres Geschlecht zu unmündigen "Depperln" abgestempelt werden, scheint niemanden sonderlich zu stören. Es lebt sich halt leidlich in der rosaroten Opferrolle. 



Feminismus - Intelligenz

Intelligenz - Feminismus

Wer Feminismus als sozialistische Ideologie begreift, die seine Opfer durch Sprachmanipulation in die Abhängigkeit treibt, tut sich erheblich leichter, seine perfiden Tricks zu durchschauen. Das "Dechiffre-Lexikon" von Esther Vilar liefert unter dem feministischen Stichwort "ungewollte Schwangerschaft" folgende Übersetzung: Ungewollte Schwangerschaft ist das Ergebnis des gescheiterten Versuchs einer Frau, einen Mann an sich zu binden. 

Wer "ungewollt" schwanger wird, ist entweder kriminell, oder ein Fall für das Vormundschaftsgericht. Denn wer schwanger wird, will schwanger werden; oder wie es der Volksmund sagt: Wenn eine Frau ein Kind will, bekommt sie ein Kind. Die derzeitige Rechtslage beweist nur, dass der Gesetzgeber Frauen nicht ernst nimmt, und unterstellt, sie hätten ihre Libido nicht unter Kontrolle.

Ungewollte Schwangerschaft: Ein Kampfbegriff und Märchen

Männer tragen die Risiken einer Schwangerschaft. Frauen nicht. Während der ganzen Phase von der Zeugung bis lange nach der Geburt, wird der Mutter die Option freigestellt, sich gegen das Kind zu entscheiden. Sie kann verhüten, die "Pille danach" verwenden oder abtreiben. Und wenn das nicht reicht, darf Frau ihr Baby anonym, kostenlos und straffrei in der Babyklappe entsorgen -ohne Einverständnis der Vaters. Das Kind wird niemals erfahren, wer sein Vater ist. 

Auch hier wird der Frau emotionale Verantwortungslosigkeit unterstellt, für deren Kosten der Sozialstaat aufzukommen hat. Selbst im schlimmsten, anzunehmenden Fall, der Kindstötung, erwartet die Mutter meist eine geringe, nicht selten bedingte Strafe; Meist mit der richterlichen Begründung zeitweiser Unzurechnungsfähigkeit der Frau aufgrund "außerordentlicher psychischer Belastungen". Dieselbe Argumentation also, die zur Legalität von Babyklappen geführt hat.

Es darf niemanden wundern, dass es massenhaft "ungewollte" Schwangerschaften, eine Scheidungsrate von 50% und Legionen allein erziehender Frauen gibt. "Frau zu sein bedarf es wenig", heisst es nicht zu Unrecht bei Hera Lind. Wie man trotz allem eine Gesellschaft so mutwillig verrotten lassen kann, wozu die Politik tagtäglich durch neue Frauengesetze beiträgt, ist schlicht unverständlich. 


Wie mündig sind Frauen?


Beim Mann endet das Selbstbestimmungsrecht im Schlafzimmer. Um mögliche Konsequenzen zu vermeiden bleibt nur das Zölibat. Was immer feministisch motivierte Politik für richtig erklärt, geht auf die Grundannahme zurück, dass alle Männer Täter, und alle Frauen ihre Opfer sind. Dass es umgekehrt ist, und das Logik, Menschenrechte, gesunder Menschenverstand, Fairness und Gerechtigkeit auf der Strecke bleiben, interessiert Gutmenschen nicht. Gut ist in ihren Augen nur, was gut für Frauen ist.


"Es gibt einfache Verhütungsmöglichkeiten, die ein Mann anwenden kann. Damit kann er sicherstellen, daß eine Frau durch einen Geschlechtsverkehr, in den sie eingewilligt hat, nicht schwanger wird, wenn er dies nicht riskieren will. Wo ist dann noch das Problem ?" 


Hans-Christian Ströbele (Bündnis 90/Die Grünen) will oder kann nicht begreifen, dass dies auch umgekehrt der Fall ist. Auch Frauen können verhüten! Sogar wesentlich besser. Während Frauen rund 20 Verhütungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, haben Männer nur drei (inklusive Coitus Interruptus). Trotzdem heisst es lapidar: "Niemand zwingt Männer zu einem ungewollten Geschlechtsverkehr mit einer Frau. Deshalb müssen Sie die Folgen mittragen. Zu recht." 


Welche Rechtsvorstellung den Grünen im Allgemeinen vorschwebt, ist bekannt. In ihrer Partei dürfen Männer nur den Mund aufmachen, wo Frauen das auch tun. Was Grün-Frauen parteiintern nicht zur Diskussion stellen, darf nicht diskutiert werden. Demokratieverweigerung in sozialistischer Reinkultur; Oder auf gut österreichisch: die Gusch-Kultur!


Wer angesichts der Scheidungs- und Unterhaltsgesetze, bei 10% Kuckucks-Kindern, Schwangerschaftsbetrug und Samenklau in Österreich noch an Sex denkt, dem ist das Ausmaß der einseitigen Gesetzgebung offenbar nicht bekannt. Ein Vertrag, der so einseitig die Interessen einer Partei vertritt, wie das im Ehevertrag der Fall ist, wäre im normalen Wirtschaftsleben null und nichtig, weil sittenwidrig. 



Lizenz zum Töten - ein Exklusivrecht von Frauen


Wenn Feministen über Abtreibung sprechen, tun sie meist so, als handle es sich dabei um einen schweren Eingriff. Tatsächlich werden in Europa fast 20% aller Babys abgetrieben. In den meisten Fällen medikamentös, was lediglich wie eine etwas stärkere Regelblutung wahrgenommen wird. Kein Grund für Dramen, meine Damen!


Das Recht über seinen eigenen Körper selbst zu bestimmen, bleibt jedem unbenommen. Niemand zwingt Frauen zur Abtreibung. Väter können umgekehrt nichts gegen eine Abtreibung des eigenen Kindes unternehmen. Der gegenwärtige Zustand ist verfassungswidrig. Und es waren Feministen, die diesen Zustand herbeigeführt haben mit der:



Zwangsmutterschaft als Scheinargument


Es gibt keinen Zwang zur Mutterschaft, ebenso wenig wie einen Zwang zur Vaterschaft. Zwangsmutterschaft ist ein Scheinargument, dass davon ablenken will, über wessen Rechte wir sprechen: die des Kindes auf Vater und Mutter. Beide haben die moralische Pflicht, für ihr Kind zu sorgen, egal wie es entstanden ist. Unabhängig davon müssen Väter und Mütter dieselben Rechte geniessen. Dem ist aktuell nicht so.



Sperma ist kein Bankomat!


Männerdiskriminierung hat durch eine so genannte "juristische Abtreibung", also der Abschaffung von Unterhaltszahlungen unter Verzicht aufs Sorgerecht, beseitigt zu werden. Nur diese Lösung kann Schwangerschaftsbetrug (ungewollte Schwangerschaft) unlukrativ machen, und damit Abtreibung verhindern. Gleichzeitig muss Abtreibung aus Gründen der Gleichberechtigung strafrechtlich verfolgt werden. In diesem Sinne: Mein Sperma gehört mir! 


The PROAnti

Bild und Info-Quelle: Zwangsvaterschaft

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