09/10 form und empfindung

Ästhetik beschreibt – ausgehend vom griechischen aisthesis, der sinnlichen Wahrnehmung – ein weites Feld, das von der Wahrnehmungslehre bis hin zur Philosophie der Kunst reicht. Hier erfolgt die Auseinandersetzung mit diesem breiten Spektrum von Fragestellungen durch die Erarbeitung und Kritik von Susanne K. Langers Untersuchung Feeling and Form (Macmillan Publishers 1953).

Obwohl Langers Sicht auf die Ästhetik als symbolische Formgebung im angelsächsischen Sprachraum längst zur philosophischen Basislektüre zählt, liegt bis heute keine deutsche Übersetzung vor.
Das Seminar gibt Einblick in Langers zentrale These, nach der Kunstwerke Symbole von Empfindungen/Gefühlen sind, und geht den folgenden Fragen nach:

Wie kann ein Kunstwerk, das doch auch Gegenstand ist, Empfindungen ausdrücken, die stets im Prozess begriffen sind? Was ist guter/schlechter Kunstgeschmack? Was ist Schönheit in der Kunst? Was ist die öffentliche/politische Bedeutung der Kunst?

Form und Empfindung
Ästhetik, J.W.v. Goethe, Susanne K. Langer, Feeling and Form
Symbole
Symbol oder Icon? Das Problem der Bedeutung
Zeichentheorie
Platon, Aristoteles, Charles S. Peirce, Sinn und Bedeutung, Syntax, Semantik und Pragmatik, Poststrukturelle Semiotik
Symbolische Formen
Philosophie der symbolischen Formen, Ernst Cassirer, Symbolisierung als Formgebung
Literaturauswahl
Referate

Untergeordnete Seiten (2): referate Susanne K. Langer
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theorie kunstschule,
19.10.2009, 09:15
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