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Vier Farmen und der höchste Chedi



Etwa 50 km vor den Toren Bangkoks murmelt ein 150 Jahre alter Kanal durch eine traumhafte Gegend voller Blumenfarmen, Obstplantagen und Reisfelder. Hier scheint die Zeit einem anderen Takt zu folgen, denn hier hat sich eine kleine Kanalgemeinde in Anlehnung an die Suffizienzidee des Königs zu biologischen Bewirtschaftungsmethoden in der Landwirtschaft zusammengefunden. Sie hat sich zur Erhaltung der natürlichen Umwelt und zu einem Verzicht von Chemikalien und Pestiziden erklärt. Für Besucher unternehmen die Farmer Bootsfahrten über den atemberaubend schönen Khlong und durch die tropische Agrarlandschaft. Auf dem Programm steht der Besuch von vier landwirtschaftlichen Projekten: einer Lotusfarm, einem Reiswaffelbetrieb, einer biologischen Obstfarm und einer Orchideenfarm.

Weiterfahrt zu einem Oldtimer-Museum in der Nähe. Hier sind an die 500 Exponate ausgestellt, Autos, Motorräder, Flugzeuge und sogar Schiffe. Man findet Raritäten und Oldtimer aus vielen Ländern: Rikschas aus Indien, Vespas aus Italien, Isettas aus Deutschland. Es ist die größte und umfangreichste Sammlung alter Fahrzeuge in Thailand.

Weiterfahrt nach Nakhon Pathom zu dem Phra Pathom Chedi. Dieser Chedi ist mit 127 m der höchste Chedi weltweit. Seine Entstehung geht ins 4. Jahrhundert zurück. Die weitläufige Anlage liegt mitten im Stadtkern von Nakhon Pathom und ist schon von weitem zu sehen. Die Anlage besteht aus mehreren Gebäuden, Höhlen, Museen und Gärten. Der Chedi wurde 1853 von König Mongkut neu aufgebaut und 1870 von König Chulalongkorn fertig gestellt. In der Anlage ist auch ein Nationalmuseum untergebracht, in dem prähistorische Erinnerungsstücke ausgestellt sind, die mehr als 2000 Jahre alt sind.

Mitten im Ort trifft man auf das Sanam Chandra Palace, einer von europäischen Baustilen beeinflussten Palastanlage. Sie liegt in einem überaus gepflegten Landschaftsgarten in mitten von alten Bäumen und Teichen und wurde in den Jahren 1907 bis 1911 von König Rama VI gebaut. Auffällig ist ein Schlösschen im französischen Renaissancestil, von dem eine hölzerne englische Fachwerkbrücke über einen Teich zu einer Residenz des Königs führt. Auf dem Gelände findet man einen hinduistischen Ganesha Schrein, ein Denkmal des Königs und ein Museum. Neben mehreren traditionellen Teakhäusern im klassischen Thaistil, Residenzen, Thronhallen und Versammlungsräumen werden Teile der Gebäude heute von der benachbarten  Silapakorn Universität genutzt.