Die Dao Höhle

Auf der Rückfahrt kann man in dem Dorf Baan Nong Plub die ausgeschilderte Dao-Höhle besuchen. Sie liegt in einem großzügig angelegten Tempel-Gelände, wo auf einem zentralen Rasenstück eine übermannshohe Buddhafigur aufgestellt ist. Im hinteren Teil der Anlage gelangt man zu einer Steintreppe, die über Kakteen gesäumte Stufen zum Eingang der Höhle führt. Im Eingangsbereich der Höhle grüßen zwei achtbare Sitzbuddas den Besucher.


Vor dem Aufstieg sollte man sich bei den Mönchen anmelden, die dann das Licht für die Höhlenbegehung einschalten. Allerdings ist die Ausleuchtung der einzelnen Höhlenbezirke überaus spärlich, weshalb man für das später eingefordete „Stromgeld“ von 100 Baht pro Person (!) den widerlichen Verdacht nicht loswird, dass man es mit einer verschmitzten Form von Halunkerei zu tun hat. Vor diesem Hintergrund bleibt es dem Besucher selbst überlassen, mit eigenen kreativen Ausreden den "Stromobulus" auf ein Gesicht wahrendes Maß zu reduzieren.

Das Wegesystem im Höhleninnern ist auf Tafeln übersichtlich dargestellt, wenn auch stellenweise von den Hinterlassenschaften der Fledermäuse arg verschmutzt. Man kann 92 Meter westwärts und bis zu 108 Meter nordwärts in die Aushöhlungen eindringen. Neben Stalaktiten und Stalagmiten ist die Höhlendecke mit unzähligen kreisrunden Kalziumcarbonat-Ablagerungen übersät, die wie Sterne am Firmament aussehen, und die der Höhle zu ihrem Namen verhalfen, denn Stern heißt auf Thai „Dao“ .


Bilder und Bericht: © Paul Martini, Jan. 2008-2010

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