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SURM 2018


Man nehme ein Septemberwochenende im Schwarzwald, genauer in Alpirsbach, bringe eine ordentliche Form auf dem Bike mit und habe Spaß zum Sasisonabschluss beim Schwarzwald Ultra Rad Marathon. So, oder so ähnlich ist es Jahr für Jahr geplant. So richtig ging der Plan aber nie auf. Das Septemberwochenende und die Form waren ja meist da, dafür war der Spaß nie garantiert. Wo war bzw. ist also der Haken?

Der Haken hat einen Namen und nennt sich Wetter. Und dieses Wetter hat den Veranstaltern schon ziemlich oft einen Strich durch die Rechnung gemacht. Genauer gesagt über die letzten 5 Jahre gesehen eigentlich immer! Der Regen und die kühlen Temperaturen waren ein ständiger Begleiter. Doch 2018 sollte es sich endlich mal ändern, 12 Stunden Sonnenschein sind gemeldet, dazu Temperaturen bis 25 Grad, beste Voraussetzungen. Quasi ein MUSS am Start zu stehen!

Das Team TV Elm ist mit 6 Fahrern vertreten. Martin, Frank A. und Jochen nehmen die lange Strecke über 245 km und 4.000 Hm in Angriff. Mark, Roberto und Frank S. zieht es auf die 150 km mit 2.200 Hm.
Das Wetter ist zum Start um 7 Uhr mit 8 Grad noch relativ frisch. Dennoch reichen Windweste und dünne Handschuhe aus, um die morgendliche Kälte bis zu den ersten Sonnenstrahlen fernzuhalten. Ohnehin geht es gleich relativ flott zur Sache. Die ersten Anstiege nach Schömberg und über den Kniebis sorgen gleich für gute Betriebstemperatur. Auf dem Kniebis finden sich in der großen Gruppe um die Elmer Fahrer Martin, Frank A. und Jochen auch noch die Saarländer Jan-Philipp und Marco vom Citec-Röltgen Team wieder.


Mit dem Saarlandgrüppchen wird der dritte und steile Anstieg des Löcherbergwasen bezwungen, bevor es mit Dampf durch das Tal in Richtung Höhenhäuser geht.

Die 150 Km Tour ist mittlerweile auch unterwegs. Auch hier wird vom Start weg nicht lange  gefackelt. Da es zunächst durch das Kinzigtal hinaus geht, ist das Tempo in den ersten Stunden entsprechend hoch. Dann treffen die beiden Touren zum ersten Mal zusammen. Die Elmer Fahrer müssen alle hinauf auf die Höhenhäuser, kein allzulanger aber schon steiler Anstieg. Dort oben wartet eine der gut ausgestatteten Verpflegungsstationen. Der SURM ist in dieser Hinsicht extrem gut organisiert.


Für Mark, Roberto und Frank S. geht es von Elzach aus über die Wilhelmshöhe in Richtung Triberg und von dort auf die Höhen des Schwarzwaldes. Der längere Anstieg stellt keine größere Schwierigkeit da und wird zügig bewältigt. Für die Fahrer der 150 km geht es nun in nördlicher Richtung Richtung Alpirsbach. Die unzähligen kleinen Hügel fordern nochmals vollen Einsatz. Bei diesen tollen äußeren Bedingungen macht es aber richtig Spaß. Demenstprechend schnell werden die 2.200 Hm der 150 km Tour von Mark, Roberto und Frank S. bewältigt. Die letztendliche Fahrzeit liegt bei 5:17 h.


Während die drei Elmer Fahrer die Zieleinfahrt genießen, geht es auf der langen Strecke noch hart her. Nach den Höhenhäusern wird im Flachstück durchs Elztal richtig Tempo gebolzt. Dann folgt mit dem Kandel und seinen 1.000 Hm am Stück der schwerste Anstieg des Tages. Gebummelt wird aber auch hier nicht und es geht zügig weiter. Der Kandel ist bald geschafft und für Martin, Frank A. und Jochen folgt direkt der nächste Anstieg zum Thurner.

Die länge der Strecke beim Schwarzwald Ultra Radmarathon ist schon enorm und so wird die Fahrt über die Hügel der Schwarzwaldhöhe in Richtung Ziel zu einer zähen und harten Angelegenheit. Doch dann ist auch die lange Strecke bewältigt.


Martin, Frank A. und Jochen erreichen das Ziel der 245 Km langen Strecke nach 8:29 h. Wetter und Veranstaltung waren dieses Jahr der Hammer, der SURM 2018 ein toller Saisonabschluss.   J.K



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