Texte

Kreaton und die Tonsinnigen
 
Es war einmal ein Kaiser mit Namen : „ Ekonomei “, der lebte in China. Sein Volk hiess :  “Die Tonsinnigen “. Die Tonsinnigen hatten sehr oft das Bedürfnis, ihre Sinne mit dem Berühren, Ertasten und Arbeiten mit Ton zu befriedigen. Dabei holten sie den Ton mit Schaufeln aus der Erde, an bestimmten Stellen, wo sie wussten, dass es dort den kostbaren Ton gibt, um daraus das kostbare Geschirr für den Kaiser zu machen. Die bestimmten Stellen hiessen Tongrube, Ziegelei, Tonsinniges oder Lehmgrube. 
 
Die Tonsinnigen waren auf der Welt sehr berühmt für ihr Porzellan. Jedes Jahr machte der Kaiser eine neue Schale mit seiner eigenen Kreation, denn nur er malte die schönsten Muster und Malereien. 
Die Leute im Volk durften seine Kreationen nachahmen, aber nichts selber entwerfen. Eines Tages hörte der Kaiser von einem jungen Tonsinnigen namens Kreaton. Man murmelte, dass er eigene Tonschalen entwerfe. Voller Wut liess der Kaiser Ekonomei Kreaton zu sich rufen.
 
Der junge Mann war sehr mutig und frech und liess sich von dem Kaiser nicht einschüchtern. Ganz gelassen kam er zu der Audienz des Kaisers. 

Auf die Frage des Kaisers, warum er einfach ohne zu fragen seine eigenen Schalen entwerfe, grinste der junge Mann und meinte, er könne durch seine Erfindung mit einer Hand Tee trinken und mit der anderen Hand etwas völlig anderes tun. Bei der Schale des Kaisers müsse man beide Hände benützen. 

Der Kaiser liess sich erstaunt das Gefäss des Jungen zeigen. Es hatte einen Henkel wie ein Ohr, durch welchen man mit dem Zeigefinger durchfassen konnte und so die „Tasse“ mit zwei Fingern halten konnte. 

Bis zu jener Zeit gab es nur Schalen auf der Welt. Zudem hatte die  „Tasse“ noch einen „Deckel“ , dass heisst eine runde Scheibe mit einem Knopf daran, so dass man die Scheibe leichter auf die Tasse stellen konnte. 

Erstaunt über dieses seltsame Gebilde, fragte der Kaiser Kreaton, was dies bedeuten solle. Kreaton erklärte und zeigte dem Kaiser den Gebrauch des neuen Gefässes. Der Deckel war dazu da, damit der heisse Dampf des Essens oder der Flüssigkeit nicht aus dem Gefäss entweichen konnte. Der Kaiser war über diese Erfindung total begeistert, weil ihm der Tee vorher immer so schnell kalt geworden war. Die Tonsinnigen lebten nämlich in einem sehr kalten Land, der Mongolei. 

Zudem war der Kaiser höchst erfreut darüber, dass er während dem Tee trinken mit einer Hand, jetzt auch noch Zeitung lesen konnte. Seine Begeisterung war so gross, dass er von nun an allen Tonsinnigen erlaubte, ihre eigenen Kreationen und Erfindungen zu machen.  

Das Land wurde sehr berühmt für seine Kreationen und Tongefässe. Die Kunst der Keramik konnte sich jetzt völlig frei entfalten und viele Zweige bilden, wie zum Beispiel Tonfiguren, Reliefs , Krüge, Dachziegel, Kachelöfen und so weiter. Das Volk der Tonsinnigen war seitdem viel glücklicher, produktiver und reicher. 

Keiner musste mehr an Armut leiden und als Sklave in einer Tongrube arbeiten. Jeder hatte die Möglichkeit Künstler zu werden oder seine eigene Tonwerkstatt aufzumachen. Es entstanden somit viele Tonwerkstätten, ja sogar Tonfabriken. 

Kreaton durfte die Tochter des Kaisers „Tonsilie “  heiraten und wurde sehr berühmt in diesem Land. Er nannte seinen Sohn „ Henkel “  und seine beiden Töchter „ Deckel “  und
 „ Deckela “. Später erfand man noch eine weitere Weisheit, nämlich, dass jeder Topf seinen Deckel findet. Diese Weisheit kam von dem Urenkel Kreatons mit dem Namen  " Heiraton “. Seither lebte das Volk noch glücklicher und zufriedener.
 
Märchen zum Tonprojekt für Kinder 
Autor : Jörg Hinrichsmeyer
 
 
 
 Gedichte 
 
     Die Zeit

Das Blatt der Zeit flattert im Wind.
Es segelt herunter und fällt.
Es lässt sich fallen vom Stamm,
vom Ast ins Leere.
Tao ist die Leere, die Form
und das Sein.
 
 
     Zeitlos
 
Seit Anfang der Zeit
kamst du zu mir.
Kenne ich dich
"Oh du meine Geliebte,die
Zeit, Blüte und Frucht zu
gleich".
Wann kommst du wieder ?
Und wenn überhaupt, wo und wann
finde ich dich wieder ?
Meine Geliebte in Raum und Zeit.
Die Qualität meines Herzens.
 
 
    Still und Schweigend
 
Still und schweigend sitzt er da,
der Mann der Zärtlichkeit.
Anonym sein Gesicht, wartend auf die
nächste Frau seiner Wahl, der Qual
diesen Kelch doch zu trinken frei-
willig oder doch unfreiwillig.
Seine Sehnsucht zwingt ihn sich zu
verstellen, um das geliebte Opfer
zu bringen.
Die Brunft zu leben.
 
 
    Warum
 
Warum fragte sie immer wieder.Warum ?
Ich konnte ihr keine Antwort geben.
Schweigen - Aus dem Gefühl heraus
nicht widersprechen zu wollen, nicht
handeln zu wollen, nichts zerstören zu
wollen --- von der süssen Lüge !!
Warum fragte sie dennoch. warum kannst
du dich nicht für mich ändern ?
In einen anderen Anzug schlüpfen.
Dich für mich ändern ?
Keine Ahnung worum es geht. Es geht
um alles oder nichts oder worum geht
es ?
Um nichts oder um die Be - gier.de ?

           Meilenweit
 
Ich ging meilenweit für Dich, grosser Gott,
um Dich zu suchen.
Anfangs sah ich viele Zeichen von Dir, weil
ich von Deiner Existenz überzeugt war, aber
ich war frustriert, weil ich Dich nicht von
Angesicht zu Angesicht sah.
Ich hatte eine Vorstellung von Dir,
anstatt zu begreifen, dass Du in Allem bist
in jedem Blatt in jedem Atom in jedem Gesicht
in jedem Lebewesen.
Jetzt stehe ich vor Deiner Tür und warte,
dass Du sie mir öffnest
 
         No more discussions
 
Die endlose Diskussion um das "Warum" hat hiermit sein Ende.
Das Ende des Fragens und der Vernunft. Sie wird sterben, wie
die Blüte oder Frucht und alles was stirbt und verwest.
Die kosmische, geheime Verwandlung des Lebens, die wir nicht mit
unserem Verstand begreifen wollen, weil wir uns festhalten an
dem ehernen, dem Ewigen, im Versagen zu begreifen, dass der Tod
loslassen, ewiges Leben bedeutet.
 
  Zukunft
 
Die Blase wird immer grösser.Sie füllt sich immer mehr bis sie platzt
und dann, was kommt dann? Der grosse Knall, der Urknall, bei dem sich
alles
im Universum verstreut ?
Niemand weiss wie es weitergeht, ob und wie es weitergeht.
Komm zu mir mein Kind, ich will dich hätscheln, lieben, gut zu dir sein.
In der Zukunft, der nächste Generation.
Wirst Du in der heutigen Welt überleben?
 
 
      Die Welt ist schön
 
Dieses Leben birgt in sich eine grosse Kraft, die es zu überdenken gilt.
Nicht einfach nur handeln, agieren, sondern denken.Warum, wieso,
warum, warum ?
Danach kommt lange nichts. Einfach immer weniger wie nichts.
Und dann macht es Blub.
Und das was hinter den Gedanken und Dingen steht, kommt
zum Vorschein.
  
 
 
         Achtsamkeit

Der Weg des Denkens geht viele Wege.
Doch der Weg der Meditation ist einzigartig.
Kein One-way, sondern der Weg zum Göttlichen, zur Intuition
zum Geistigen, zum Erwachten Buddha in dir, der in allen Wesen
als Buddhanatur bekannt ist. Doch der Weg dorthin ist sehr
beschwerlich und nicht einfach zu begehen.
Viele Hindernisse werden auftauchen, um dich aus der Bahn zu werfen.
Falsche Lehrer, Unkonzentriertheit, Laster, Geld und Ruhm.
Versuche es mit Achtsamkeit.
 
 
 Atem
 
Ich bin nicht hier oder dort. Ich bin auch nicht jenseits von hier oder dort.
Ich bin nichts, was Du Dir vorstellen kannst. Einfach weniger wie nichts.
Unvorstellbar klein und gross, nicht fassbar mit Gedanken. Und zuletzt bin
ich auch keine Projektionsfläche für anderes.
Sicherlich weisst du jetzt, wer ich bin.
Fassungslos, formlos, traumlos.
Unendliche Weite meiner Selbst umgibt dich.
Jetzt weisst Du wer ich bin.
Dein Atem
 
 Der Erdstern
 
         Der Erdstern ist der Stern, der die Erde ist
              Die Erde ist ein Wandelstern, der sich um die sonne dreht.
       Kommt zusammen im Erdstern.Versammelt euch im Kreis.
        Der kristall ist das Licht in der Mitte. Kommt in die Mitte 
                 zum Licht in den Kristall. Fühlt sein Licht, seine Stärke.
                  Erleuchtet euch mit seinem Licht. abendstern , Du bist 
                          dasselbe Licht am Himmel.           
 
 
                                         
 Dunkelheit
 
Wann kommst Du meine Geliebte in Raum und Zeit ?
Wann kommst Du meine Begierde in raum und Zeit ?
Wann kommst Du mein Heiland, mein Erlöser, in Raum und Zeit?
Wann kommst du, Buddha der Erlösung ?
Nur durch die Dunkelheit zum Licht.
Zuerst musst Du durch die Dunkelheit, um wirklich ans Licht zu kommen.
Wann kommst Du grosser Gott in mein Herz und und erleuchtest meine Venen?
Light in my veins
 
 
Permanent Make up
 
Das permanente Make Up ist das permanente Make Up für die Frau und die Gesellschaft!
Permanentes "Aufbereitet- Sein für Jeden und alle Fälle. Permanent make yourself Up to date.
Up to the future ! Up to Every Thing!
 Ewiges Leben kann man sich nicht kaufen oder machen.
Ewiges Leben ist eine Lebensein -
stellung,
ein Glaube
eine Meditation
Kein kosmetisches Make Up.
 Make Up yourself
and
create yourself !
 
Do sammer wieder