StM 2011 - Ü32

»Spechte« die besten Oldies

Wachablösung bei der Ü32-Hallenstadtmeisterschaft

Die Ü32-Fußballer des SV Spexard haben den Stadtmeistertitel in der Halle mit (hinten von links) Jörg Schubert, Oliver Spindler, Lutz Milse, Christian Kohlmeier und Jens Brinktrine sowie Figo Moreira (vorne) verteidigt. Es fehlt Thorsten Arntz.

Gütersloh-Friedrichsdorf (bg). Bei den Hallenfußball-Stadtmeisterschaften für Ü32-Teams ist es dem SV Spexard als erst zweite Mannschaft überhaupt in der Geschichte des Wettbewerbs gelungen, den im Vorjahr gewonnen Pokal erfolgreich zu verteidigen. Im Finale trafen die »Spechte« auf den FC Isselhorst - das Dauerduell der vergangenen Jahre.

Am Ende behielt der SVS mit 3:1 über den FCI die Oberhand. Damit sicherten sich die Senioren die Vorherrschaft in der Stadt, denn die Spexarder haben jetzt mit sechs Titeln die Nase vor dem FC Isselhorst (fünf Siege) vorn. »Das Halbfinale war unser Ziel. Aber als bestes Team und Turniersieger zu gewinnen, ist natürlich um so schöner«, freute sich der Spexarder Torhüter Oliver Spindler über die Titelverteidigung. Seine Mannschaft hatte sich in der Vorrunde durch ein 4:0 gegen den Gütersloher TV und ein torloses Remis gegen den FC Isselhorst für das Halbfinale qualifiziert. Erfolgreichster Torschütze des neuen Stadtmeisters war Christian Kohlmeier, der drei »Buden« machte.

Im Halbfinale schaffte es auch der SV Avenwedde nicht, die Spindler-Truppe aufzuhalten und musste sich 0:1 geschlagen geben. Das zweite Halbfinale gewann dann der FC Isselhorst mit 2:1 gegen den TuS Friedrichsdorf, der sich zuvor mit drei deutlichen Siegen qualifizieren konnte. »Leider musste uns Blau-Weiß Gütersloh im Vorfeld wegen Spielermangels absagen, so dass wir in der einen Gruppe weniger Spiele hatten«, sagte Turnierorganisator Andreas Brungs vom FC Isselhorst. Er freute sich trotzdem über das hochklassige Finale, dass sich Isselhorst und Spexard boten. »Im ganzen Turnier gab es auch keine Zeitstrafen und keine Verletzungen«, zog Brungs ein positives Fazit. Im Spiel um den dritten Platz brauchte es eine Entscheidung vom Punkt. Erst nach Neunmeterschießen gewann der TuS Friedrichsdorf mit 4:3 gegen Avenwedde und sicherte sich den letzten Platz auf dem Treppchen.


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