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Erster Saisonsieg des SV Fürth II: Horwath/Renkewitz setzen den Schlusspunkt

veröffentlicht um 01.12.2019, 13:04 von Stephan Kosbab

In der Bezirksoberliga war der SV Fürth zuletzt zu Gast beim Mitaufstiegskandidaten TSV Nieder-Ramstadt … der sich gewissen Befürchtungen entsprechend als zu starker Gegner für die abstiegsbedrohten Fürther erwies.

Immerhin zwangen Fischer/Stark ihre Kontrahenten Göttmann/Göbel in den Entscheidungssatz, den sie allerdings deutlich verloren. Brenneis/Ahlheim und T. Kosbab/Wolk aber mussten sich gegen Schwarz/Hauke bzw. Amend/Nickel jeweils klar in drei Sätzen geschlagen geben, womit bereits in den Doppeln die Weichen gestellt waren.

Der Lichtblick des Abends aus Fürther Sicht bestand darin, dass Abwehrspezialist Markus Stark dank einer grandiosen Leistung Nieder-Ramstadts Spitzenspieler Göttmann mit 3:1 in die Knie zwang. Fischer und T. Kosbab mussten sich gegen Schwarz bzw. Hauke jeweils mit einem Satzgewinn begnügen, zum Zwischenstand von 1:5 aus Fürther Sicht. Brenneis unterlag dem stark aufspielenden Amend in drei knappen Sätzen; der für Puschner eingesprungene Ahlheim dagegen konnte Nickel lediglich im ersten Durchgang eine Zeitlang Paroli bieten.

Wolk wiederum erwischte gegen Göbel einen guten Start, doch während des zweiten Satzes kippte das Spiel, und er schaffte es nicht, das Ruder nochmals herumzureißen. Fischer stand gegen Göttmann kurz davor, den zweiten Zähler für Fürth zu erspielen, unterlag aber trotz starker Leistung in der Verlängerung des Entscheidungssatzes, so dass die Partie mit 1:9 aus Fürther Sicht endete.

SV II – KSV Reichelsheim: 9:7 /  SV II – TSK Rimbach: 5:9

In der Bezirksliga gelang dem SV Fürth II der langersehnte erste Punktgewinn: Im Heimspiel gegen den KSV Reichelsheim witterten die Fürther ihre Chance … – und sollten damit rechtbehalten. Dabei verliefen die Eingangsdoppel aus Sicht der Gastgeber ein klein wenig unglücklich: Zunächst spielten Horwath/Renkewitz gegen T. und A. Linder – zugegeben unverändert eines der stärksten Doppel der Liga – groß auf, wurden dafür aber nicht belohnt, sondern verloren nach 1:0-Führung drei Sätze am Stück in der Verlängerung. Schnellbächer/S. Kosbab hielten währenddessen Klar/Kaffenberger mit 3:2 nieder; Kessler/Knapp wiederum gingen gegen D. Linder/Beppler mit 2:0 in Führung, verloren aber dennoch in fünf Sätzen, darunter zweimal in der Verlängerung.

Während Horwath gegen Klar in vier Sätzen gewann und so auf 2:2 ausglich, hatte Schnellbächer beim 0:3 gegen T. Linder keine Chance. Doch in der Mitte punkteten Kessler und S. Kosbab gegen D. bzw. A. Linder jeweils in vier Sätzen, womit die Fürther erstmals in Führung gingen. Knapp und Renkewitz bauten diese mit ihren Siegen über Kaffenberger (3:0) bzw. Beppler (3:1) bis auf 6:3 aus. Doch nachdem die Mannschaft im ersten Durchgang fünf von sechs Einzeln hatten gewinnen können, riss diese Serie und kehrte sich nahezu um: Auch Horwath unterlag T. Linder mit 0:3, woraufhin sich Schnellbächer gegen Klar mit dem Gewinn des ersten Satzes begnügen musste. Zwar hielt Kessler auch A. Linder nieder (sogar glatt mit 3:0), doch S. Kosbab fand beim 0:3 gegen D. Linder keine Mittel, und Knapp kam gegen Beppler nicht über einen Satzgewinn hinaus.

So stand es nur noch 7:7, als Roland Renkewitz gegen Kaffenberger mit 1:2 in Rückstand zu geraten drohte; doch der Fürther behielt die Nerven gewann den dritten Satz dank nach 5:9 noch mit 11:9 und sicherte anschließend dank einer starken Leistung seiner Mannschaft den ersten Punktgewinn: Denn sein 3:1-Sieg bedeutete, dass er gemeinsam mit Horwath mit einer 8:7-Führung im Rücken das Schlussdoppel bestreiten durfte. Dieses gewannen die beiden Fürther gegen Klar/Kaffenberger in überzeugender Manier mit 3:0, zum 9:7-Endstand.

Bereits tags darauf war der TSK Rimbach zu Gast in Fürth, und das ohne seinen herausragenden Spitzenspieler Daud. Was im Fürther Lager gewisse Hoffnungen weckte … die bestärkt wurden durch den guten Auftakt in die Partie: Zunächst setzten sich Horwath/Renkewitz gegen Dörr/Schäfer ebenso mit 3:1 durch wie Kessler/Knapp gegen Walter/Dörfer; lediglich Schnellbächer/S. Kosbab verloren in drei allerdings knappen Sätzen gegen Steiner/Gröschl. Im Einzel erhöhte Horwath die anfängliche Führung der Mannschaft durch seinen Dreisatzsieg über Steiner auf 3:1. Schnellbächer unterlag Dörr zwar ein wenig unglücklich in vier Sätzen, davon zwei in der Verlängerung, doch der erneut stark aufgelegte Kessler hielt Gröschl mit 3:0 nieder, zum 4:2 für Fürth.

Danach aber war Rimbach am Drücker: S. Kosbab musste sich Schäfers druckvollem Spiel in drei Sätzen beugen; zu wenig machte er aus seinen Kontermöglichkeiten. Knapp unterlag Dörfer trotz herausragender Leistung und mehreren Matchbällen mit 15:17 im Entscheidungssatz. Horwath glich dank seines 3:1 über Dörr zwar auf 5:5 aus, doch ab dann war das Glück den Fürthern nicht mehr hold. Schnellbächer musste sich gegen Steiner mit einem Satzgewinn begnügen, Kessler verlor ein sehr starkes Spiel gegen Schäfer trotz 2:0-Führung mit 9:11 im fünften Satz – und auch S. Kosbab lag gegen Gröschl mit 2:0 vorne, ehe der Gegner auf den letzten Drücker zu seinem Spiel fand und die Partie kippte. Nach dem 0:3 von Knapp gegen Walter lautete der Endstand 5:9 aus Fürther Sicht.

SG Wald-Michelbach – SV Fürth III: 9:1

Ohne ihre Nr. 1 Spiller war der SV Fürth III in der 1. Kreisklasse bei der SG Wald-Michelbach fast chancenlos: Auch wenn sich Spratte/Weber im Doppel gegen Schork/Weber erst im Entscheidungssatz geschlagen geben mussten, ebenso wie Vetter im Einzel gegen Doerner, der 9:1-Endstand für die Gastgeber in dieser Deutlichkeit nicht ganz dem Spielverlauf entsprach. Der einzige Zähler für Fürth gelang Spratte mit seinem 3:0 über Schork.

SV IV – FSV Erlenbach II: 6:2 / SV IV – SG Vöckelsbach IV: 6:4

Der SV Fürth IV punktete in der 3. Kreisklasse gleich doppelt: Zu Hause gegen den zur erweiterten Spitzengruppe zählenden FSV Erlenbach II setzte sich die Mannschaft mit 6:2 sogar deutlich durch; die Punkte holten Tunze/Münch im Doppel sowie Tunze (2), Triscali (2) und Münch in ihren Einzeln.

Auch gegen die SG Vöckelsbach IV hatten die Fürther Heimrecht, taten sich gegen die deutlich hinter ihr platzierten Gäste jedoch recht schwer. Am Ende gewannen sie aber auch diese Partie, wozu das Doppel Tunze/Triscali sowie Tunze (2), Triscali, Dräger und Glosauer im Einzel das erforderliche halbe Dutzend Punkte beisteuerte.

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