Monatliches Sühnegebet von Priestern für Priester

In der Regel an jedem letzten Samstag im Monat  -  von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr
! Das Sühnegebet im März 2018 entfällt !
April bis Oktober 2018: in der Pfarrkirche Kaltenleutgeben, Pfarrgasse 5     [20 min. vom Knoten Vösendorf (A2/A21/S1)]
November 2018 bis Februar 2019: . . .



Sehr geehrter Mitbruder im Priesteramt, 
eine kleine Zahl von Priestern trifft sich seit einigen Jahren zu einem monatlich stattfindenden SÜHNEGEBET, um dem Herrn Wiedergutmachung zu leisten für die zahlreichen Missstände, die in unseren österreichischen Diözesen bzw. der Kirche im gesamtdeutschen Sprachraum auftreten, und welche im Besonderen die Priester und Bischöfe betreffen. Ich möchte Dich herzlich dazu einladen. 
Das Verhalten der Priester bestimmt entscheidend mit, ob über das ganze Volk Gottes "Fluch" oder "Segen" kommt. Wenn ein Hirte seine von Gott gegebene Autorität missbraucht, dann ist das schwerwiegend. Deswegen sollten speziell Priester für das Tun von Priestern Sühne leisten. So kann viel Segen zu fließen beginnen. 
Im Bewusstsein, dass wir selber Sünder sind, rufen wir zum Herrn: 
Hilf deinem Volk, und segne dein Erbe, führe und trage es in Ewigkeit!“ (Ps 28,9) Es handelt sich um eine ausschließliche Priester-Veranstaltung. Es gibt keine Mitgliedschaft, Registrierung oder irgendwelche Verpflichtungen. Man ist frei zu kommen und zu gehen, wann man möchte. Eine vorherige Ankündigung Deiner Teilnahme ist nicht erforderlich, wäre aber unter Umständen hilfreich (SMS, @, Sprachbox).

                                                 Mit herzlichem Gruß 
                                       Pfarrvikar Gerhard Kientzl  
                               (Pressbaum und Rekawinkel)

mail: kaplan@pfarrepressbaum.at
tel: 0664 885 226 92


Zu den beklagenswerten Zuständen, für deren Abhilfe wir besonders beten, zählen:
- Der Ungehorsam und die Rebellion von Geistlichen gegenüber der kirchlichen Lehre und Disziplin (unter dem Deckmantel von Liebe und Barmherzigkeit) 
- Das Schweigen der Geistlichen zu verschiedenen Sünden des Volkes; keine bzw. bloß zaghafte Stellungnahmen zu Abtreibung, Scheidung, Homosexualität, Gender-Ideologie, ... 
- Das Ausbleiben von Reaktionen und Maßnahmen angesichts liturgischer Missbräuche (besonders betreffend die Eucharistie) und inakzeptabler „künstlerischer“ Aktivitäten 
- Die mangelhafte Unterweisung der Kinder und Jugendlichen (im RU und in den Pfarren); mangelhafte Vorbereitung auf die Erstkommunion, die Firmung, das Ehesakrament und das Priesteramt 
- Entstellte priesterliche Existenzen: unkeusche und unzüchtige Gesinnung, Lauheit und Menschenfurcht, Mangel an Gebetsgeist und Eifer für das Heil der Seelen 
- Der Verlust der priesterlichen Identität 
- Das übermäßige Vertrauen auf menschliche Strategien, die das Kreuz Christi aussparen; auf psychologische Kunstfertigkeiten, Rhetorik ... statt auf das Wirken des Heiligen Geistes 


Ablauf:
09.30 Uhr Eucharistische Anbetung in Stille - Beichtgelegenheit 
10.15 Uhr Anbetung mit Liedern und Gebeten - Rosenkranzgebet
11.15 Uhr Hl. Messe - Möglichkeit zur Konzelebration  (bitte eigene Albe mitnehmen!)

Im Anschluss Mittagessen und Austausch in einem Gasthaus
  


Einige Bibelstellen:
Mal 2,1f: " ... ihr Priester: Wenn ihr nicht hört und nicht von Herzen darauf bedacht seid, meinen Namen in Ehren zu halten - spricht der Herr der Heere -, dann schleudere ich meinen Fluch gegen euch und verfluche den Segen, der auf euch ruht, ja, ich verfluche ihn, weil ihr nicht von Herzen darauf bedacht seid." 
Hos 4,6: „Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis. Weil du die Erkenntnis verworfen hast, darum verwerfe auch ich dich als meinen Priester.“ 
Jer 17,5: "Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt und dessen Herz sich abwendet vom Herrn." 
Jer 23,11: "Sogar Prophet und Priester sind ruchlose Frevler, selbst in meinem Haus stoße ich auf ihre Schlechtigkeit - Spruch des Herrn." 
Jer 48,12: "Verflucht, wer den Auftrag des Herrn lässig betreibt." 
Joel 1,13: "Legt Trauer an und klagt, ihr Priester! Jammert, ihr Diener des Altars! Kommt, verbringt die Nacht im Trauergewand, ihr Diener meines Gottes! Denn Speiseopfer und Trankopfer bleiben dem Haus eures Gottes versagt." 
Gal 1,8: "Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel."

Auszüge aus kirchlich anerkannten Marien-Erscheinungen:
La Salette (1846): „Die Priester, Diener meines Sohnes, die Priester sind durch ihr schlechtes Leben, ihre Ehrfurchtslosigkeiten, ihre Pietätlosigkeit bei der Feier der heiligen Geheimnisse, durch ihre Liebe zum Gelde, zu Ehren und Vergnügungen, Kloaken der Unreinigkeit geworden. Ja, die Priester fordern die Rache heraus, und die Rache schwebt über ihren Häuptern. Wehe den Priestern und den gottgeweihten Personen, die durch ihre Treulosigkeiten und ihr schlechtes Leben meinen Sohn von neuem kreuzigen! Die Sünden der gottgeweihten Personen schreien zum Himmel und rufen nach Rache, und siehe, die Rache ist vor ihren Türen; denn es gibt niemand mehr, der die Barmherzigkeit und die Verzeihung für das Volk erfleht; es gibt keine großherzigen Seelen mehr; es gibt niemand mehr, der würdig wäre, das makellose Opferlamm dem Ewigen zugunsten der Welt aufzuopfern. (...) Die Häupter, die Führer des Gottesvolkes, haben das Gebet und die Buße vernachlässigt, und der Dämon hat ihren Verstand verdunkelt; sie sind irrende Sterne geworden, die der alte Teufel mit seinem Schweife nach sich zieht, um sie zu verderben. 

Akita (1973): „Meine Tochter, meine Novizin! (…) Viele Menschen beleidigen den Herrn. Ich wünsche mir Menschen, die den Herrn trösten, um den Zorn des himmlischen Vaters zu besänftigen. Tu Buße anstelle derer, die so undankbar sind. Nimm das Leid an, die Armut, um für die Seelen zu büßen. Das wünscht sich auch mein Sohn: mit ihm zu sühnen.“ (…) Der Teufel gewinnt Einfluss bis in das Innerste der Kirche, Kardinäle werden gegeneinander stehen, wie auch Bischöfe gegeneinander stehen. Auch Priester, die mich bis jetzt so geehrt haben, werden plötzlich nichts mehr für mich übrig haben … Altar und Kirche werden entehrt. Durch Kompromisse wird es zu einer Einigung kommen. Aber durch die Versuchungen des Teufels werden viele Priester und Ordensleute ihre Berufung verlieren.
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