Irgendwann im April 2014 dann, Berlin



DER NACHRUF


Eigentlich war es von Anfang an klar.

Irgendwann ist Schluss.

Das war ja auch immer eine erleichternde Vorstellung.
Eine hilfreiche.

Ewig wär tödlich.


Inzwischen hatte man schon einiges gelernt über Dramaturgie und Spannungsverläufe.
Über Kreise, die sich schliessen sollten.
Oder über Schlüsse. Die sollen gesetzt sein. Klug. Sich nicht mühsam wiederholen oder viel zu unvorbereitet hereinbrechen, so dass niemand weiss, wann und ob man klatschen darf.
An der eigenen Dummheit kann es also nicht gelegen haben.
Dass der Schluss so war.
Wie er war.
Plötzlich und aufgezwungen.

Keine Demokratie. Keine Ästhetik. Kein Höhepunkt. Keine Rundung.

 

Zuerst hat man es nicht glauben können.

Eine Panne.

Ja genau, eine Panne!

Das ist blöd, aber nicht traurig.

Man hat weiter gehandwerkt. Jeden Tag ein paar Striche auf Papier.
Hat sich weiter immer wieder gewundert über das eigene Innenleben. Über dieses Fremd und Unerschöpfliche.
Ging weiterhin zum Scannen zum Copyshop. (Hier ein besonderes Gedenken an meine mir lieb Gewordenen im Copy Clara und in der Karl Kunger. „Hallo! Wie immer! Super! Danke! Bis morgen!“...über 300 mal…ja so kann grosse Liebe entstehen)
Man staunte immer mal wieder über sich selber. Lernte sich kennen. Dankte dem lieben Gott. Auch das gab es.
Schön war auch, wenn man sich ganz selber und dem eigenen Stricheln genügte.
Es gäbe durchaus viel Positives zu berichten.
 
Aber eben.

An jenem Tag.

Ging es plötzlich nicht mehr.

Nicht mehr weiter.

Die Übersetzung vom Papier ins All, die unübersehbare Vervielfältigung ins Universum war gestoppt.

Man war ein Selbstgespräch geworden.
 

 

Zuerst versuchte man es nebenbei zu beheben.
Selber.

Dann schlief man drüber.

Versuchte es noch einmal.

Dann änderte man die Strategie, die Geräte, die Abläufe.

Versuchte es wieder.

Dann fragte man.

Den Ersten. Den Zweiten. Den Dritten.

Man glaubte immer noch an die Panne.

 

Zeit verstrich.

Die ersten Zeichen von den Rezipienten aus dem All trafen ein.

Sie fragten sich.

Das freute einen schon schier.

Aber irgendwie konnte die Freude nicht mehr die Oberhand behalten.

Man suchte ein Gegenüber, das man beschimpfen könnte.

Wer ist eigentlich wessen Vorgesetzte in der virtuellen Welt?

Man wollte sich beschweren.

Beim obersten Chef.

Jawoll.

Ganz grundsätzlich.

 

Und dann.

Der Fachmann.

Die sorgsame Diagnose.

Das Ende.

Das Ende vor mehr als einem Monat.

Ist definitiv.

Es hat mit Zahlen zu tun.

Es ist erreicht.

Man könnte noch was versuchen.

Nein keine Pfuschereien.

Kein Basteln aus Verlustangst.

Lieber einmal heftig leiden.

Das Ende wurde erst dann empfunden.

 

Doch man gibt sich nicht einfach so einem Ende hin.

So mir nichts dir nichts.
Nicht, wenn man was auf sich hält.
Man meint auch, man sei es der gestorbenen Sache schuldig. Man hat ja an sie geglaubt. Sich daran gewöhnt.

Man hat auch noch einen eigenen Willen und eine Entscheidungskraft.

Auch wenn die nichts nützen.

Und einen eigenen Stolz.

Der eigentlich noch viel weniger bringt.
 

Und man verschweigt, dass man auch saufroh ist, dass endlich Ruhe ist.

Es hätte doch nicht ewig so weitergehen können.

Es war auch ne Plage.
 

Zeitfressend.

Nervenzerrend.

Diese dauernd sich selber Grund zum Leben geben müssen.

Immer dieses Wachsein. Hellwach.

Sich schämen für die Einsamkeit.

Ach all das halt.

 

Und dann hat man sich dem faktischen Ende hingegeben.

Schlafend dösend auf den Trainingsanzug im Grösse XXXL am stinkenden Leib guckend.

Solange.

Solange bis man es würde ändern wollen.
Das hat man sich geschworen.
Darauf vertraut.
Panta rhei.
 
(So gut geht es uns doch noch.)
 

Und eigentlich ist es schwierig zu sagen, wann es war.

Aber irgendwann war es soweit.

Soweit, dass es auch von aussen erkennbar war.

Man hat wieder angefangen.

Mit was ganz anderem.

Wer hätte das gedacht. 


FUCK.

Das war der Letzte.

Zufall.


FUCK.


Mittwoch 8. Januar 2014 Berlin

Aus den Fugen aus dem Sinn.

Die Kernspintomographie ist unauffällig.

Dienstag 7. Januar 2014 Berlin

Extreme sind verdammt bewusstseinsfördernd.


Ein schlechter Glühwein ist alleweil noch besser als ne zugeschnürte Kehle.

Montag 6. Januar 2014 Berlin

Ohne Terminvergabe ist wie Kreisverkehr.


Man bezahlt dafür. Wie es sich gehört.

Sonntag 5. Januar 2014 Berlin

Es passiert.


Runterfahren und Neustarten hilft meistens.

Samstag 4. Januar 2014 Berlin

Man kann es sich auch einbilden.


Eine Frau fällt hin.
Mitten auf der Strasse.
Wegen nichts.
Sie steht sofort wieder auf und geht weiter.
Es tut weh.

Freitag 3. Januar 2014 Berlin

Eine rote Katze kreuzt einen schwarzen Kaminfeger.
Beide rennen erschreckt weg.
Und suchen weiterhin ihr Unglück.


Wer fällt zuerst, der Stabile oder der Labile?

Donnerstag 2. Januar 2014 Berlin

Selbst im Strassenverkehr lässt sich die systemische Theorie erkennen.


Den Schlusspunkt in letzter Sekunde noch zum grande finale machen.

Mittwoch 1. Januar 2014 Berlin

Soll man sich freuen, wenn es wieder losgeht?


Der Kreis läuft.
Warum immer im Kreis?


Dienstag 31. Dezember 2013 Berlin



Geknallt hats auch.

Montag 30. Dezember 2013 Berlin

Man greift schon auch mal zu bei den Ideen der anderen.


...alte Besen kehren besser! 

Sonntag 29. Dezember 2013 Berlin

Ein Spielplatz für alle bleibt ein Spielplatz für alle!


nützts nüt schads nüt.

Samstag 28. Dezember 2013 Berlin

Die Zuspitzung lag in der Abflachung.


Ein paar lapidare Gründe, warum eine im Späti* unerkannt bleiben wollen könnte:

- weil sie im Schlafanzug ist
- weil Weihnachten wär 
- weil man aus hormonellen Gründen (o. ä.) das heulende Elend hat
- weil einem die Kaufgegenstände verraten (ich verrats nicht)
 
* Schweizer wissen nicht was ein Späti ist. (Eine gute Sache.) Sprechen Sie mal den Bundesrat auf Ladenöffnungszeiten an!

Freitag 27. Dezember 2013 Berlin

Das Herz ist hiermit offiziell schon mal zur Spende freigegeben.


Wer will schon einen hellblauen Strabismus geschenkt kriegen?

Donnerstag 26. Dezember 2013 Berlin

Man wünscht dem Phantomschmerz ein Burnout.


Wenn das Kleine schon grosse Freud macht, ist es eigentlich zum Heulen.

Mittwoch 25. Dezember 2013 Berlin

Eine Prinzessin will sich der Erddrehung nicht widersetzen.



Wenn die Strassen leer sind, muss was los sein.

Dienstag 24. Dezember 2013 Berlin

Niemand zuhause. 


Das Danke richtet sich nicht immer an den Absender.

Montag 23. Dezember 2013 Berlin

Das Denken auf später verlegen, sonst kommt man zu nichts.


Nadelbäume sind blöde Bäume, die stechen.
 
Sonntag 22. Dezember 2013 Berlin

Gesetze verderben den Stil.


Aus gutem Hause kommend wundert man sich was aus gutem Hause kommt.

Samstag 21. Dezember 2013 Berlin

Das Schicksal (eines Luftballons):
- er fliegt
- er platzt
- oder er bekommt Cellulite.


Es klappt nicht immer.
Aber wenn.
Dann.

Freitag 20. Dezember 2013 Berlin

Die Weitsichtigkeit macht, dass man es kommen sieht.
Aber wenn es dann da ist, nichts mehr erkennt.


Ein Findling ist ein erratischer (verirrter!) Block.

ALSO:
Im Fehler liegt der Pfeffer. 
Q.E.D.

Donnerstag 19. Dezember 2013 Berlin

Wen kümmerts?


Die Erde ist keine Kugel.
Der Mensch ist kein Krönung.
Das Tier ist kein Ersatz.

Mittwoch 18. Dezember 2013 Berlin

Wir suchen den Nominativ:
Wer oder was entscheidet eigentlich?


Armmuskeln dienen der Sache.
(Muskeln ganz überhaupt)

Dienstag 17. Dezember 2013 Berlin

Gitterstäbe haben es schwer.


Fleischlosesser sind eher die Reichen.

Montag 16. Dezember 2013 Berlin

Plastik kann von der Natur nicht mehr zurückgenommen werden.


Der Stier dort oben tobt.

Sonntag 15. Dezember 2013 Berlin

Ach wie gut, dass niemand weiss.

Hornhaut an den Ellenbogen fängt irgendwann an abzubröckeln.

Samstag 14. Dezember 2013 Berlin

Eine Blonde auf 300 Dunkle. Wo sind wir?


Coco Chanel hiess eigentlich Gabi.

Freitag 13. Dezember 2013 Berlin

Weh kann gut tun.


Man mag es nicht und will es doch.

Donnerstag 12. Dezemeber 2013 Berlin

Das Herz stottert.
Man versteht kein Wort.


Er muss zuerst die Mama fragen.


Mittwoch 11. Dezember 2013 Berlin

Manchmal hilft schon eine Ankündigung.


Nicht schlafen macht müde Geister munter.

Dienstag 10. Dezember 2013 Berlin

Im Moulin Rouge tanzen keine Nutten.


Der Film machte Lust auf echt.

Montag 9. Dezember 2013 Berlin

Irgendwie hart, dass ein so guter Mensch 95 Jahre durchhalten musste.


Pickel sind zum Reifen da.

Sonntag 8. Dezember 2013 Berlin

Was eine andere geographische Breite so ausmachen kann.
(Im Sommer Licht ohne Ende und im Winter ist es schon beim Aufstehen wieder dunkel.)


Es war allen klar, dass es einfach dumm gelaufen war.
Man hat auch nicht mehr weiter diskutiert.
Jeder hat beim Aufräumen mitangepackt.
Wie schnell alles wieder aussah wie vorher.
Das hat die Stimmung schier euphorisiert.
Und man fiel sich dann beim Tschüssi leicht panisch um den Hals.

Samstag 7. Dezember 2013 Berlin

Der Kopfstand ist eine gute Übung.


In einer Fremdsprache können Fehler charmant bis anziehend wirken.

Freitag 6. Dezember 2013 Berlin

Alles im Blick
Nichts im Griff


Im Zweifelsfall, tu so, als würdest Du brüten.

Donnerstag 5. Dezemebr 2013 Berlin

Wo ist das Eichhörnchen wenn´s so stürmt?


Die Optionen:

1.) Sich festhalten (und von mir aus singen wie ein Rotkehlchen)

2.) Loslassen (und sich dabei den verdammten Haxn brechen)


Mittwoch 4. Dezember 2013 Berlin

Flachbildschirme sind einfach flacher.


Körperhygiene beruhigt die stinkende Seele.

Dienstag 3. Dezember 2013 Berlin

I can´t stop loving it.


Gut gebrüllt Löwe!

Montag 2. Dezember 2013 Berlin

Laubrechen eignen sich grundsätzlich nicht so gut zum Schneeschaufeln.


Man hat alles versucht.
EIN FEHLER!!!!!!!

Sonntag 1. Dezember 2013 Berlin

Es wird dunkler und dunkler.


Eine Pirouette ist was typisch Französisches.
à mon avis!

Samstag 30. November 2013 Berlin

Man guckt hin und wieder.
Und wundert sich.


Wann war diese Abstimmung für oder gegen Christkindlmärkte?

Freitag 29. November 2013 Berlin

S´Bögli.
(Das Böglein = Rückbeuge auf Schweizerdeutsch.)


Wer meint, Langschläfer seien faule Hunde, soll sich hier und jetzt sofort rausklicken.

Donnerstag 28. November 2013 Berlin

Falls JA, (sie wissen schon), bleibt noch die Frage WIE?


Ab wann ist man zu alt dafür? (sie wissen schon)

PS: Wer sich an den Touchscreen gewöhnt hat, gibt ihn nicht wieder her!

Mittwoch 27. November 2013 Berlin

Vielleicht ist es einfacher, aus den Fehlern der Anderen zu lernen.


Parasitär.
(Wer ist hier der Wirt?- ick lach mir tot!)

Dienstag 26. November 2013 Berlin

Man stand sich gegenüber.
Und alle Haare stellten sich.
Wegen diesem Gefühl von Verwandschaft.


Wer zuerst blinzelt ist raus!

Montag 25. November 2013 Berlin


Man muss sich schon überlegen, soll man zappeln oder flachatmen + ruhigstehen, um längerfristig den Ofen warmzuhalten.


Es gibt nur ein Eichhörnchen im Hof.
Es spielt jetzt mit den Vögeln.
Und die Vögel spielen mit ihm.

Sonntag 24. November 2013 Berlin

Wenn man eine Auswahl hat, meint man, die besseren Aussichten zu haben.


Nein. Man darf sich nicht mit seiner Vergangenheit versöhnen. Sonst fehlt was für eine Zukunft.

Samstag 23. November 2013 Berlin

Keine Werbung bitte!!!!!!!!


Vorher gehts gut.
Nachher gehts besser.

Freitag 22. November 2013 Berlin

Manchmal fragt man sich schon.


Selbst Multiple Choice Fragen können die Komplexität eines Mentruationszyklus´ haben.

Donnerstag 21. November 2013 Berlin

Der Schiefgang gehört zur Odyssee.


Es kam nicht wie es kommen musste.

Mittwoch 20. November 2013 Berlin

Man hofft bis ins hohe Alter auf die Einladung in eine Talkshow.
(Weil man doch eine verdammte Meinung hat und eine Rede an die Nation in petto!)


Sex in the City sollte (gerade von Intellektuellen und Konzeptkünstlern) nicht unterschätzt werden.

Dienstag 19. November 2013 Berlin

Lügen haben lange Beine.


Wieder an der frischen Luft schaut man anders auf Kinder und Männer.

Montag 18. November 2013 Berlin

Der Gutenachtkuss war sehr aussagekräftig.


Gefangen im eigenen Traum.

Sonntag 17. November 2013 Berlin

Ein Geheimnis ist ein Geheimnis und das nimmt man mit ins Geheimnis.


Man ist lieb, weil man darauf angewiesen ist.

Samstag 16. November 2013 Berlin

Ein Gegenüber kann auch ein Hund sein.


Wer kein Raumgefühl hat, hat vielleicht einen Sinn fürs Timing.
Hoffentlich.

Freitag 15. November 2013 Berlin

Man posiert,
zieht den Bauch rein und streckt Brüste raus und drückt das doppelte Kinn weg und reisst die Augen auf oder macht verwegene Schlitzchen draus und weiss genau, dass das einmal mehr Nichts wird.


Die Kurve.
Eine Angelegenheit zwischen Lust und Frust.

Donnerstag 14. November 2013 Berlin

Zuviele Fragen verderben den Apfel im Schlafrock.


Manchmal ist es die Farbe, die den Ausschlag gibt.
Oder die Grösse. 
Oder der Preis.
Oder die Form.
Oder die Herkunft.
Oder der Geschmack.
Oder.
Der Apfel weiss nichts davon.

Mittwoch 13. November 2013 Berlin

Eine neue Umgebung kann schon neue Gelüste hervorrufen. 
Ist aber nicht zwingend.


Gewisse Duftkerzen möchte man anbeissen.

Dienstag 12. November 2013 Berlin

Man kanns auch übertreiben!


Jetzt ist definitiv nicht der Moment an einen Führerschein zu denken.

Montag 11. November 2013 Berlin

Grundsätzlich bin ich dafür.


Langsam lässt die Schamröte nach.
Doch das ist nur äusserlich.

Sonntag 10. November 2013 Berlin

Darf man sich den natürlichen Tod wünschen?


Man ist immer wieder unangenehm überrascht. 
von sich selber

Samstag 9. November 2013 Berlin

Irgendeiner muss den Anfang machen.


Keiner wills gewesen sein.

Freitag 8. November 2013 Berlin

Extremitäten für extreme Taten.
(je les déteste, les jeux de mots!!!!! mais je le fais quand-même..- und das ist die allergrösste Misere)


Und irgendwann sieht man mit Brille sogar besser aus als ohne.

Donnerstag 7. November 2013 Berlin

Was passiert dort, wo nichts passiert?


Im Epizentrum fragt man sich nicht mehr, bin ich jetzt im Epizentrum?

Mittwoch 6. November 2013 Berlin

Manchmal ist der Rock zu eng.
Manchmal der Arsch zu dick.


Nur weil der Berg ruft, muss man nicht gleich alles stehn und liegen lassen.

Dienstag 5. November 2013 Berlin

Ein guter Brei hat noch heute seinen Reiz.


Man staunt lange über die eigene Stärke.
Und dann über die Schwäche.

Montag 4. November 2013 Berlin

Fremde Antworten sind noch dümmer als die eigenen.


Feierabend.
Ein moderner Vater radelt mit Kind auf dem Hintersitz über die Brücke und über die Kreuzung.
Das Kind schreit.
So.
Der Vater bremst.
Was.
Da war ein Mond!

Sonntag 3. November 2013 Berlin

Im Nachhinein soll man keine Tanten beschimpfen.


Wenn selbst Amadeus aggro macht, muss man sich die teuersten Daunenfederchen auf die nackten Geleise legen.

Samstag 2. November 2013 Berlin

Soll man schreien wie am Spiess oder sich hängen lassen?


Ein Knieschmerz geht auch vorüber.

Freitag 1. November 2013 Berlin

Sichtbare Resultate geben einem Recht.

Im Späti kann man auch ganz früh.

Donnerstag 31. Oktober 2013 Berlin

Die Steckdose ist nicht zum Fummeln da!


Eine handwerkliche Begabung
Das ist eine tricky Kombi aus Physik, Mathematik, Muskelkraft, Geometrie, ästhetischem Empfinden,
kognitiven Fähigkeiten ( wie z.B. das Planen, die Orientierung, die Imagination, die Argumentation) und dem Willen, nicht für jede lockere Schraube den Macker zu bestellen.


Mittwoch 30. Oktober 2013 Berlin

Fliegenpilze sind der wunderschön saftig lebendige Beweis, dass Märchen keine Märchen sind.


Lusus naturae!

Dienstag 29.Oktober 2013 Berlin

Diese neue Generation lasse kein gutes Haar dran.

Es gibt verschiedene Methoden der Versiffung ein Ende zu setzen.

Montag 28. Oktober 2013 Berlin

Man schreitet endlich zur Tat.
Und realisiert,
peu à peu,
dass die Tat unendlich dauert.

Was hab ich heut für Unterhosen an?


Sonntag 27. Oktober 2013 Berlin

Vorsatz:
- tapfer sein, wenn es soweit ist.

Küchendüfte verderben den Appetit.

Samstag 26. Oktober 2013 Berlin

Und was hat man sich Sorgen gemacht??!!

Die 3 grössten Ängste eines strohblonden Kindes im Vorschulalter:
- die Zunge einer Kuh (bzw. eine Kuh ganz überhaupt)
- Rolltreppen (bzw. nur das Ein - und Aussteigen)
- wenn die Oma weint

Freitag 25. Oktober 2013 Berlin

Die Goldmarie hatte am Ende doch Heimweh.
Nach der bösen Stiefmutter.
Man stelle sich das mal vor!

Ich finds schad, dass gewisse Flecken nicht ausgehen.

Donnerstag 24. Oktober 2013 Berlin

Die Psychologen sollen jetzt mal schlafen gehn.

Schönschrift war etwas vom Schönsten und Sinnlosesten.
(Das muss ich mir merken.)

Mittwoch 23. Oktober 2013 Berlin

Dreiecksbeziehungen sind was für Tüftler.

Je näher der Mond dem Horizont kommt, umso grösser das Gefühl, dass doch alles ganz leicht sein könnte.
(Warum wird der Mond rot dabei?)

Dienstag 22. Oktober 2013 Berlin

"Was sind Schalterzeiten?", fragt das Kind am Automat.
Der Automat sagt: "Frag Deine Grossmutter."

Unterirdisch ist wie überirdisch nur unterirdisch.

Montag 21. Oktober 2013 Berlin

Warum nicht mal antworten ohne gefragt zu werden?
Warum nicht mal reden ohne zu denken?
Warum nicht mal ohne Hose unterm Rock?
Warum nicht mal Kinder kriegen mit vierzig und drüber?
Warum nicht mal ans Meer ohne Urlaub?
Warum nicht mal eine Emanze auslachen?
Warum nicht mal Zunge raus bei Rotlicht?
Warum nicht mal saustreng zum Chef?
Warum nicht mal Finger weg vom Muttersöhnchen?
Warum nicht mal pinkeln und stehen?
Warum nicht mal lügen ohne ans Karma zu denken?


Flach wie ein Brett!!!!!!!!
(Nicht ich.)

Sonntag 20. Oktober 2013 Berlin

Anleitung zum Glücklich sein:
Frag nicht, was dahinter steckt!
Grosse Füsse soll man nicht mit kleinen Schuhe kaschieren!

Samstag 19. Oktober 2013 Berlin

Der Bogen ist überspannt.
Zielen!
Man ist sich seiner Auswirkungen nicht bewusst.

Freitag 18. Oktober 2013 Berlin

Eine antizyklische Reaktion kann von einem bemerkenswert tiefen IQ zeugen.
(Muss aber nicht!)
Sogar die Venen gehen jetzt plötzlich neue Wege.

Donnerstag 17. Oktober 2013 Berlin

Sag ja!
(ganz grundsätzlich.)
Der Erste, der sich öffnet, wird von den Hunden gebissen.
(Äh? Wie war das nochmal?)

Mittwoch 16. Oktober 2013 Berlin

Ein kleiner Kreis wusste davon.
Die Anderen hatten keine Ahnung.
Später sagten sie zwar, dass sie es vermutet hatten.
Das glaube ich nicht.

Kegeln ist doch nicht gut für den Rücken, oder!?

Dienstag 15. Oktober 2013 Berlin

Man hört es bis ins Treppenhaus.
Schwarzfahren ist eine saupeinliche Sache.

Montag 14. Oktober 2013 Berlin

Frühlingsgefühle haben sich durch die Klimaerwärmung auch verändert.

Man liebt, weil man lieben muss.

Sonntag 13. Oktober 2013 Berlin

Unfallstellen grossräumig umfahren!


Es gab kein Kinderzimmer.

Samstag 12. Oktober 2013 Berlin

Einer heult am Ende immer.

Weiss im Sommer ist anders als weiss im Winter.

Freitag 11. Oktober 2013 Berlin

Kinderkinder!

Mein Teller ist nicht dein Teller.

Donnerstag 10. Oktober 2013 Berlin

Zählen ist kleinlich!
Nimms sportlich, wenns brennt. (Im Quadrizeps oder anderen Köpfen).

Mittwoch 9. Oktober 2013 Berlin

Nicht Jedermanns Sache.



Es besteht keine Verdunkelungsgefahr mehr.

Dienstag 8. Oktober 2013 Berlin

No List To Do.
An der Ostsee sei es nicht wie in den Alpen.
(Ich komme der Sache näher.)

Montag 7. Oktober 2013 Berlin

Ich müsst auch so ein Handyding zum Streicheln haben.

Die Spree kann einem streckenweise leid tun.

Sonntag 6. Oktober 2013 Berlin
 
Erklär´s mal einem, der´s nicht versteht.
 

Tip Nr.1: Die Grösse ist nicht ausschlaggebend.
 
Samstag 5. Oktober 2013 Berlin

Man würde gerne was über sich selber rausfinden.
Mich ziehts dahin, mir grauts davor.

Freitag 4. Oktober 2013 Berlin

Wie war das schon wieder bei Dornröschen?
Verpennt.

Hab mich zu weit aus dem Fenster gelehnt.

Donnerstag 3. Oktober 2013 Berlin

Nur Rausschauen beim Fahren ist keine Zeitverschwendung.
(alles so schön bunt hier!)

Tote geben keine Zeichen, oder?

Mittwoch 2. Oktober 2013 Berlin
 
Mit mir schimpft keiner mehr!
(Das ist ein Befehl.)
 
 
Ich will nicht jeden Tag ne andere Strecke fahren.
 
Dienstag 1. Oktober 2013 Berlin
 
Ein riesiger Knall, ein Fenster hats zerrissen, ein anderes fast und ich bin hängengeblieben.
 
Früher hab ich mich noch geschämt.
 
Montag 30. September 2013 Berlin
 
Werd wählerisch!
 
Immer wieder schweissgebadet erwacht.
Ein gutes Zeichen, wenn man gesunden will, oder?
 
Sonntag 29. September 2013 Berlin
 
Hau ab oder ich werd zum Lama.
 
 
Aus Vernunftsgründen.
 
Samstag 28. September 2013 Berlin

Es lohnt sich nicht immer.

Der nackte Wahnsinn.
Aber nur wenn einer zuschaut!

Freitag 27. September 2013 Berlin

Man kann nicht ewig in der Luft bleiben.
Oder doch viel länger als man in der Schule gelernt hat.

 
Runterschauen und man sieht wie sie sich dreht!

Donnerstag 26. September 2013 Berlin

Wie fremdgesteuert.

Zwei Beine reichen mir.

Mittwoch 25. September 2013 Berlin

Jeden Tag diese Vorfreude beim Erwachen.

...weil ich weiss, dass so ein Cowboy küssen kann...

Dienstag 24. September 2013 Berlin

Der gescheite Mann links sagt zum anderen gescheiten Mann rechts:
"Ich glaube an die Selbstregulierungskraft."
Der gescheite Mann rechts antwortet dem gescheiten Mann links:
"Unbedingt."
 
Das hatte enorme Auswirkungen.
Auf die heimliche Zuhörerin.

Mir ist klar, dass ich nichts begriffen habe.

Montag 23. September 2013 Berlin

Ein Bier macht einen besseren Menschen aus mir.

Mir geht die Fantasie aus.

Sonntag 22. September 2013 Berlin

Alter Finne.
(das hab ich von ihm. ich finds schön. und endkrass, dass es ihn nicht mehr gibt. )
 
 
Rasuren wirken stimulativ.
 
Samstag 21. September 2013 Berlin
 
Es muss nicht jeder wissen, dass man hochgradig und so.
Gras beruhigt.
 
Freitag 20. September 2013 Berlin

Jetzt liegt der Sommer endlich hinter uns.
 

Qui est-ce qui provoque qui?
 
Donnerstag 19. September 2013 Berlin

Chef ist nicht immer derjenige, der am Drücker hockt.


Ich will nicht mehr wollen.
(Der Psy sagt nichts dazu und lächelt so, als wüsste er, dass er noch viel Geld verdienen kann.)

Mittwoch 18. September 2013 Berlin

Man kann tatsächlich immer noch was lernen.
 

Strebern widerstrebt mir.
Lieber dumm und schön.

Dienstag 17. September 2013 Berlin

Warme Dusche.
Warme Suppe.
Warmes Bett.
(Diese Reihenfolge).



Fallhöhe sollte Falltiefe heissen.
(und wer hats erfunden?)

Montag 16. September 2013 Berlin

Einen Biss und die Sucht ist zurück.


Dicke Strümpfe machen dicke Beine.

Sonntag 15. September 2013 Berlin

Lange geweint, weil sie das Kind, das eigentlich noch gar keines war, dann doch verloren hat und viel geblutet und selber geweint und weil man da ja gar nichts machen kann, lange geweint.
Und dann noch lange geweint, weil man schon lange nicht mehr geweint hat.
Und dann hat man sich auch noch erinnert, was man selber schon alles verloren hat und dass man ja tatsächlich nichts dagegen machen kann.
Das hat noch einmal gedauert.


Die Träume (nachts) und die Träume (tags) haben nichts gemein.
(drum denk!)

Samstag 14. September 2013 Berlin

Stolz auf den Mist.


Ich hab immer wieder geguckt ob er guckt und er guckte und dann guckte er immer wieder ob ich guck und ich guckte usw.

Freitag 13. September 2013 Berlin

Diesen Fehler mach ich nicht noch einmal.


Zu mir oder zu Dir?

Donnerstag 12. September 2013 Berlin

Der Sommer geht und ich blüh auf.


Voll zurückkommen.


Mittwoch 11. September 2013 Berlin

Warum brennt kein Licht an meinem Rad?


Durststrecken sind wunderbar ernüchternd.


Dienstag 10. September 2013 Berlin

Bald wird etwas Grosses gelingen.



Der Esel hat keinen Bock mehr.

Montag 9. September 2013 Berlin

Bleistiftzeichnungen provozieren.


Die Aufregung ist gross.
(immer wieder.)

Sonntag 8. September 2013 Berlin

Stellvertreterhandlungen sollen offengelegt werden.



Man weiss nicht woher es kommt 
Man weiss nicht wohin es geht
Man weiss nur es klopft

Samstag 7. September 2013 Berlin

Exakt 43,58333333333333unendlich.


Das kann noch dauern.
(Hab keine Lust mehr.)

Freitag 6. September 2013 Berlin

Zur Zeit wird gejagt. 



An die Baumgrenze halten sich nur die Bäume.


Donnerstag 5. September 2013 Berlin

Ein Chamäleon ist ein Furz dagegen.


Im Herbst wird alles besser.

Mittwoch 4. September 2013 Berlin
 
Biometrie sei keine Ansichtssache!
(was dann?)
 

Ich bin der Typ Ausdauersportarten.  

Dienstag 3. September 2013 Berlin

Alle Hintertüren standen offen.


Nur noch Arme hochreissen...
(sieht wenigstens aus wie eine Siegespose.)
...und die Schwerkraft ihren Job machen lassen.

Montag 2. September 2013 Berlin

"Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich genau so nett und freundlich, wie ich mich im Innern schon immer gefühlt habe." schrieb er. Kurz vor Schluss.
Ich möchte auch.
Das Gegenteil.


Ich bin auch Natur.

Sonntag 1. September 2013 Berlin

Das Anforderungsprofil entspricht nicht dem Eignungsprofil.
 


Das Kind gestern hat ein Erdbeereis gegessen.
Heute hab ich mir auch eines gekauft. 
(Das gestern war besser.)

Samstag 31. August 2013 Berlin

Ein persönlicher Höhepunkt.

Glücklich, wer sich selbst am nächsten.

Freitag 30. August 2013 Berlin

Einmal blöd.
Immer blöd.

Und schon knallts vorne wieder.

Donnerstag 29. August 2013 Berlin

27 ist alt.

Zum Trotz geniessen!

Mittwoch 28. August 2013 Berlin

Es war mitten am Nachmittag.
Unter der Woche.



Man nimmt sich selber als Masstab. Und scheitert.
(meine Fresse)


Dienstag 27. August 2013 Berlin

Recycling: aus alt mach was anderes.
(Putzlappen oder was...??)

Wenn mehr als die Hälfte zerfetzt ist, muss man nicht mehr mit Flicken kommen.
(Draussen brüllt ein Kind wie am Spiess.)


Montag 26. August 2013 Berlin

Ein Flugfeld legt sich auf den Rücken und ich mit Bauch obendrauf.
(Die Füsse surren noch lange nach.)


Würste liegen in der Luft.
Gebratene.

Sonntag 25. August 2013 Berlin

Die Pille versetzt einen in Schwangerschaft.
(Dann sei nichts mehr möglich.)


Zuhause darf man wie man will.


Samstag 24. August 2013 Berlin

Plötzlich kitzelts an Orten, wo man früher überhaupt nichts spürte.


Es soll so bleiben wie es ist.
 

Freitag 23. August 2013 Berlin

Monotonie ist eine wohltuende Abwechslung.


Sind Beine wichtiger als Arme?


Donnerstag 22. August 2013 Berlin

Nachts ists manchmal ganz schön anders.


Man hofft.
(vor der Antwort)
Man hofft.
(Nach der Antwort)
Man hofft.
(Trotz der Antwort)

Sind Antworten überflüssig?


Mittwoch 21. August 2013 Berlin

Man siehts erst (die vielen tausend kleinen Blümchen), wenn man sich kopfüber reinschmeisst.


Eine Mauer hat auch ihre schönen Seiten.
(Ohrfeige links, Ohrfeige rechts.)

Dienstag 20. August 2013 Berlin

Muss man etwa immer mit Wellengang rechnen?


Der liebe Gott hat die Luft- und die Speiseröhre nebeneinander gelegt, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
(und er sah, dass es kompliziert war.)

Montag 19. August 2013 Berlin

Stehvermögen könne man trainieren.
(dann halt.)


Kurven sind heikel.

Sonntag 18. August 2013 Berlin

Er blieb ohne zu fragen.
(wie auch?)


Allergiker kann man werden.
(Bei Dreckskindern eher selten.)

Samstag 17. August 2013 Berlin

Friert man schneller ohne Badehose?


Pinkeln sie auch?

Freitag 16. August 2013 Berlin

Übung macht den Meister.
(Ick lach mir tot.)


Are you sure honey?
No.

(Alles auf Anfang.)

Donnerstag 15. August 2013 Berlin

Über gewisse Dinge muss man reden.


Mir wird nicht schlecht, wenn ich mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitze.

Mittwoch 14. August 2013 Berlin

Klappe auf!


Klappe zu!

(Und schon ist man die Freundin von Juliette Binoche!)


Dienstag 13. August 2013 Berlin

secret understanding  

Eine wahre Geschichte oder die glatte Lüge

Er, Kläffer.
Dann ich, blöder Hund!
Er, bell bell beiss beiss.
Dann ich, Schnauze!

(Jahre später)
Ich, scheisse scheisse.
Er, Haus und Bett.
Ich, scheisse scheisse.
Er, easy babe.

Er, stumm.
Ich, stumm.
Er, wach.
Ich, Tiefschlaf.

Dann ich, fein fein.
Er, schon ok.
Dann ich, Du Freund.
Er, wow!


Montag 12. August 2013 Berlin

Die Halbwertszeit
Ein Großteil der Zerfälle passiert ganz schnell, am Anfang, und dann beruhigt sich das Ganze etwas.


Was für ne Frage.

Sonntag 11. August 2013 Berlin

"Alle lächeln und wollen am Ende Liebe machen."
"Darum geht´s?"
"Darum geht´s."


An was man alles denken muss, bevor man fährt!

Samstag 10. August 2013 Berlin

Im Nachhinein war es offensichtlich.


Achtung: Verbiegen macht Rücken!

Freitag 9. August 2013 Berlin

Ich heisse Dörte.
Ich heisse Frauke.
Wir sind trotzdem nett.
und sexy?


Das Gehirn hochtourig auf niedrigem Niveau.
Der Herzschlag zum Donner mutiert.

Donnerstag 8. August 2013 Berlin

Die Produktionsleitung scheint andere Ziele zu verfolgen.
Sind sie gläubig?


Was bedeutet keine Antwort?
(Eine üble Geschichte.)

Mittwoch 7. August 2013 Berlin

Nasenbohren ist schön.
(Besonders wenn es was zum Rausgrübeln gibt.)


Die Arbeit im Freien macht hungrig, müde und zufrieden.
(was willste mehr?)

Dienstag 6. August 2013 Berlin

Meine Nachwelt solls mal leicht mit mir haben.
(4 Kisten, 2 Koffer, 1 Tasche)
(haben die das verdient?)


Es gibt ein Leben vor dem Wecker.

Montag 5. August 2013 Berlin

Wieder von vorne.


Jeder Tag mehr ist ein Tag weniger.
(Rechnen ist bubi!)

Sonntag 4. August 2013 Berlin

Hoher Blechschaden. Keine Toten.
Ich bin ein starkes Kaninchen!

Samstag 3. August 2013 Berlin

Man darf sich nicht erwischen lassen.


Heimlich und anonym was hineinlegen gilt auch. 
(Kleptomania inversale) 

Freitag 2. August 2013 Berlin

Mein Sterben wird im Sommer sein.
Aus der Ferne wirkt es besser.

Donnerstag 1. August 2013 Berlin

Das fass is nass.

Wenns am Hintern zwickt, ists aus.