Ortsgeschichte

Stocklarn – Beiträge zur Ortsgeschichte


Die Besiedlung der bewaldeten Niederbörde beginnt anhand von Steinzeitfunden ca. 8000 v. Chr.Die Jäger und Sammler werden abgelöst durch Ackerbauer und Viehzüchter. Die beginnen die Wälder, die meist aus Eichen Ulmen, Linden, Eschen und Ahorn bestehen zu roden und Emmer, Einkorn, Spelz und Gerste anzubauen. Diese Siedler waren Bandkeramiker aus dem Donauraum , Rössner aus dem Osten , Steinkistenleute aus dem Westen und Bauern aus Nordeuropa deren Weg durch die Hünengräber gekennzeichnet ist. In der anschließenden Bronzezeit 2000 – 800 v. Chr. beginnt die Besiedlung unseres Raumes durch die Kelten, von denen wahrscheinlich die Grabhügel im Werler Stadtwald wie die Hügelreihe im Hacheneywalde zwischen Nateln und Heintrop zeugen. Die Urnenfeldgruben vom Hiltenkamp in Fahnen (Heiliger Kamp) stammen von den nachrückenden Germanischen Stämmen, die die Kelten verdrängten und ihre Toten verbrannten.
Der germanische Stamm der Brukterer fühlt sich heimisch an den Ufern von Lippe und Ahse ,in der Ebene oder im Bruchland (Brauck). Die Franken nannten später diesen Gau Boroctra .Nach einer Urkunde von 833 schenkte Ludwig der Fromme dem Grafen Rihdag ( Ahnen der Familie Rudack aus Borgeln www.rudack.de/richard.htm) Güter zu Geiske (Altenges), Amadopen (Ampen) ,und Ismerlecke (Schmerlecke) im Go Boroctra .Vor Christi Geburt unterjochen die Römer die untereinander zerstrittenen Volksstämme der Germanen, bis sie in den schweren Kämpfen im Jahre 9 n. Chr. durch den Cheruskerfürsten Hermann an der Spitze vereinigter germanischer Stämme geschlagen wurden. Der römische Heerführer Varus war von den Marsen in das mit schier undurchdringlichen Waldungen und Sümpfen bedeckte Land westlich der Osning gelockt worden, hier erbeuteten die Marsen in der Schlacht die meisten römischen Adler um dann im Jahre 15 n. Chr. den Rachefeldzug des Germanikus erdulden zu müssen .Von Castra Vetera (Xanten ) aus, rückte Germanikus über den Rhein und am rechten Ufer der Lippe aufwärts bis zur silva cäsia .Er führte 12000 Mann aus den Legionen (Römer), 26 Kohorten (Unterworfd.) und 8 Reiterschwadronen. Nachdem er durch Kundschafter in Erfahrung gebracht hatte dass die Marsen bei Tanfana (Fahnen) ein Götterfest feierten , und das sie sich im tiefsten Frieden wähnten , befahl er sofort den Übergang über die Lippe .Der Vormarsch erfolgte über Dinker . Bei Tacitus heißt es ,das Germanikus seine kampfeslustigen Legionen weit auseinander zog und in vier Züge gliederte . Eine Strecke von 50000 Schritten vernichtet er mit Feuer und Schwert. Nicht Geschlecht ,nicht Alter, findet Erbarmen, Gemeines und Heiliges ,auch der berühmteste Tempel jener Völkerschaften, den sie Tanfana nannten, wird dem Erdboden gleichgemacht.Im Jahre des Herrn 695 überschreiten die Sachsen die Lippe und unterwerfen die Brukterer, gerade zu der Zeit , als der Hl.Suitbert begann ihnen das Evangelium zu predigen .
Die im Soester Raum sitzenden Brukterer scheinen den stärksten Anteil an den Wehrverband der Mittelfranken zu haben aber sie werden bedrängt durch die Sachsen mit ihren drei ,, Kampfverbänden „ Westfalen, Engern und Ostfalen, das Eroberte Land wurde schließlich zwischen Westfalen und Engern aufgeteilt ,deren Grenze noch in neuerer Zeit der Salzbach bei Werl bildet.
772 auf dem Reichstag zu Worms beschloss Karl der Große den Sachsenzug und führte als Grund dafür an ,dass die räuberischen Sachsen die fränkischen Kaufleute überfielen ,brandschatzten und plünderten. Wenn auch diese Tatsache nicht abgestritten werden kann so ist doch das Grundmotiv des Zuges der Wunsch Karls gewesen , alle deutschen Stämme unter seinem Zepter zu vereinen und zu Christianisieren.
Die Franken zogen bis zur Weser und eroberten die Sachsenfesten Syburg und Eresburg bei Niedermarsberg .In Marsberg bezog Karl ein Winterlager, im Gegensatz zu den Römern  die die eroberten Gebiete während der kalten Jahreszeit verließen. Der Widerstand der Sachsen lebte immer wieder neu auf ,bis sie in der Süntel Schlacht ein ganzes Frankenherr vernichteten . Karl, dessen Heer nach dem missglückten Spanienfeldzug schwer Verluste hinnehmen musste, stellte wieder eine große Streitmacht auf und besiegte die Sachsen entscheidend bei Detmold und Osnabrück .
Bei dieser Gelegenheit wird der Hellweg, seit der Römerzeit ein vielbegangener Handelsweg, zum ersten Male als neuangelegte Etappenstraße in Wirksamkeit getreten sein, so dass seine Herstellung als solche zwischen 776 und 794 anzusetzen ist. Bei dieser Gelegenheit erhielt auch Soest einen Königshof (curtis).Ebenso geht die Gründung der Petrikirche, einer der zwölf Urpfarren des kölnischen Sprengels in Westfalen, in die erste Bekehrungszeit zurück; ihr ausgedehntes Kirchspiel umfasste anfänglich das ganze Gebiet zwischen der Lippe und dem Arnsberger Wald. Die Kämpfe hörten aber noch nicht auf und Aufstände kamen noch bis zum Jahr 804 vor und erst nach einem dreißigjährigen Kampf sind die Sachsen unterworfen .Im Jahre 785 erließ Karl der Große auf dem Reichstage zu Paderborn zur Befestigung seiner Macht Kapitularien , diese bestimmten das Verhältnis der Sachsen gegenüber den Franken und die Bewirtschaftung der Bauernhöfe.
Um die Ausführung der Kapitularien von Seiten der Bevölkerung zu überwachen, richtete er Reichshöfe ein, so in Erwitte Werl, Geseke, Westhofen und Brakel. Das zum Reichshof gehörige Land war die Mark und mit der Mark fielen in der Regel die Grenzen des Kirchspiels zusammen. Das Kirchspiel wurde oft von Flussläufen begrenzt deren Ausdehnung betrug meist eine Stunde nach jeder Himmelrichtung und auf dem Haupthof des Kirchspiels setzte er einen Schulten ein .Die Versammlungsstätte der Kirchspielleute war ein freier Platz in der Nähe des Haupthofes, Dingstätte genannt . Das Land der Mark wurde nun unter die Franken derart verteilt , dass jeder Freie eine Hufe , die Diener und Hörigen eine halbe Hufe zur Bewirtschaftung erhielten .
In den Jahren 920 – 930 n. Chr. baut die Stadt Soest ihre erste Befestigung , um sich gegen die Raubzüge der Ungarn zu schützen, diese diente auch dem Landvolk als Zufluchtstätte. Der Kreis Soest liegt eingebettet in der Hellweglandschaft und erstreckt sich zwischen Haarstrang und Lippe , Dortmund und Paderborn. Ihren Namen hat die Landschaft von der uralten Heer – und Handel- strasse , die sich als Teil der Verbindung zwischen Rhein und Weser auf etwa 100 km zwischen den genannten Städten am Nordfuße der Haar hinzieht . Der Name Hellweg ist vielleicht von Hall = Salzweg abzuleiten oder aber von Hell weil er nicht wie die anderen Wege durch die dunkelsten Wälder führte . Eine andere in sich schlüssige Erklärung für die Bezeichnung Hellweg bietet Rothert in seiner Beschreibung des Stadtplanes von Soest an. Hier beschreibt er dass in nordischen Quellen die helvegr = thiodvegr als „ Hauptweg, Heerstrasse „ bezeichnet werden. Aber „die Gleichung helvegr und thiodvegr beweist zwar ,dass altnordisch a u c h aber nicht, dass es n u r diese Bedeutung hätte. In der Edda ist helvegr zweimal für „Weg zur Unterwelt, Todesweg“ belegt.

Rothert gibt die beiden Stellen im Orginal mit Übersetzung:

1. Volospa 52 (Weltuntergang) : troda haler helveg,

es treten die Menschen den Todes weg.“

2. Helreid Brynhildar ( Brünhilds Todesfahrt; Prosaeinleitung) :

Sva er sagt, at Brynhildr ok med reid inni a helveg ;

So ist gesagt, daß Brünhild fuhr mit einem Wagen auf den Todesweg”.

Nach diesen beiden Eddastellen ist wohl die Bedeutung „Todesweg, Weg zur Unterwelt“ für altnordisch helvegr zweifellos.

Aber auch die Vorgeschichte gibt ein Mittel an die Hand, um die Ideenverbindung vom Totenweg zur Heerstrasse zu erklären. Von der Jüngeren Steinzeit bis in die Bronzezeit hinein lässt sich der Brauch beobachten, längs der Hauptwege reihenweise Grabhügel aufzuschichten. Aus Westfalen auf den uralten Weg hingewiesen, der von Werl südwärts über Bremen, Höingen, Neheim, Herdringen, Gut Stiepel, Beckum, Sanssouci, Wocklum, Balve und Altenaffeln etwa auf Attendorn zieht und an all den genannten Stationen von Hügelgräbern begleitet wird.“(Bahnschulte, Aus der Vorzeit in Rheinland, Lippe und Westfalen 2, 1934)
 
Karl der Grosse baute den schon von den Römern benutzten Weg im bis nach Paderborn aus und legte zu deren Sicherung Königshöfe in Ampen ,Schmerlecke und Erwitte an .Es kann als erwiesen erachtet werden, dass das südliche Westfalen bereits vor der Zwangsbekehrung durch Karl den Großen kölnisches Missionsgebiet gewesen ist und dass hier seit dem 7. Jahrhundert christliche Gemeinden bestanden haben, so dass dieses Gebiet bei der Einteilung des Sachsenlandes in Bistümer zu Anfang des 9. Jahrh. schon Bestandteil des kölnischen Bischofsprengels war. Immerhin ist die kölnische Gemeinde wohl sicher schon verhältnismäßig früh in und um Soest reich begütert gewesen, wenn auch erst aus etwas späterer Zeit Nachrichten hierüber vorliegen. In einer Urkunde von 1186 erneuerte der Erzbischof Philipp von Heinsberg die alten Rechte der Familie des Hl. Petrus in Soest; sie setzte sich zusammen aus den Hörigen der fünf Oberhöfe Gelmen, Hattrop, Östinghausen, Borgeln und Elfsen (Seibertz U.B.).
Zu den Oberhöfen gehörten annähernd hundert Bauernhöfe, der ganze Besitz unterstand dem Schultheißen von Soest, der zudem ursprünglich noch eine eigene Villikation auf dem Boden der späteren Stadt Soest und Umgebung unter sich gehabt haben wird. Auch der Soester Besitz stadtkölnischer Klöster und Stifter
 ( St. Kunibert und St. Pantaleon) wird auf Schenkungen aus bischöflicher Hand zurückgehen, nicht minder die erste Ausstattung des Patroklistifts und des Walburgisklosters in Soest selbst.
Am Hellweg und an den Hängen der Haar entstanden fast nur geschlossene Ortschaften ,meistens Haufendörfer, im Norden dagegen blieb neben einzelnen geschlossenen Dörfern eine große Anzahl von Einzelsiedlungen. Die Siedlungen am Hellweg und an der Haar gehörten der früheren Periode an. In der Niederung im Norden dagegen war bei den größeren Wasserreichtum und ungenügender Entwässerung viel Wiesen ,-Bruch und Sumpfland.So war man gezwungen , hier mehr Viehwirtschaft zu betreiben . Unter den Kölner Erzbischöfen erfolgte eine weitere Besiedlung und man rodete immer mehr Wald nördlich und westlich von Soest, zugunsten von Ackerbau und Viehzucht.
So gab 1166 der Erzbischof Rainhald von Dassel ( seit 1156 der Kanzler Friederichs des I.),das Altholt zur Rodung frei, das sich damals wahrscheinlich nach Norden bis zur Mersch an der Ahse hinzog, und sein Nachfolger Philipp von Heinsberg erteilte 1174 dem Patrolkikapitel die gleiche Erlaubnis für dessen Anteil an dem Walde Bocholt; den Rest übertrug er drei Jahre später zu dem gleichen Zwecke dem Schultheißen Hermann von Soest.
Die Besiedlung des Stocklarner Gebiets muss jedoch jüngeren Datums gewesen sein als die von Berwicke .Sie wurde vielleicht sogar damals von Berwicke aus betrieben, wenn man, wie Timmermann schreibt, davon ausgeht dass die Berwicker Flurbezeichnungen Stocklarner Feld bzw. im Stockeler Feld nicht etwa eine Lagebezeichnung ausdrückt ,sondern einen Hinweis gibt auf die ehemalige Nutzung des Feldes und auch die Nutzung des Gebietes auf dem später das Dorf Stocklarn entstehen sollte .
Wenn man sich die Entwicklung des heutigen Namens Stocklarn anschaut :1532 Stockelen – 1538 Stockelum –1656 Stocklen und noch zu Beginn des 19. Jahrh. Stockeln oder Stocklern genannt wurde ,hieß das Siedlungsgebiet in den Urkunden des Mittelalters Stochelen 1296 bzw. Stocholen (1289). Diese älteste Form Stocholen könnte nach Timmermann aus einem Dativpluralis in den Stockelohen entstanden sein . Das würde bedeuten ,dass Stocklarn in die Gruppe der – lohe –Siedlungen wie Borgeln (Borglohe) gehört, die sich durch Rodungen und Urbarmachungen des umliegenden Waldgeländes aus Einzel - gehöften entwickelt haben .Bisher war man davon ausgegangen das es sich bei Stocklarn um eine Reihensiedlung gehandelt haben müsse deren Höfe fast gleichzeitig entstanden sind.
Auch wenn die Höfe in Stocklarn später links und rechts des Dorfbaches lagen ,dürfte diese auch von Clarenbach erkannte und beschriebene Reihung der Gehöfte vielmehr eine Folge von Teilungen der Höfe gewesen sein .die im Laufe der Jahrhunderte nach und nach errichtet wurden und auf die auch das Parzellengefüge der Gemarkung und die unterschiedlichen Hofesgrößen und Hofrechte hinweisen .


Aus der Stocklarner Geschichte von 1289 – 1600

1289 Erste Erwähnung . Erzbischöflicher Hof in Stocklarn.

1290 Am 8. Dezember – bekundete der Soester Viceprobst, dass

         Arnold gen. Balke den sogenannten Balkinc -Hof in Berwicke

         an den Decan Gottfried von Soest und den Kleriker H.gen.Pyl

         verkauft hatte. Als Zeugen wurden u.a. die Soester Volquinus

         und Jordanus de Stochelen genannt ,(vielleicht dessen Sohn).

1296 Dekan Gottfried u. Canonicus Hermann Pyl von

             St. Patroclus verkaufen u.a. in Stocklarn gelegene Güter

         an ihren Mitkanoiker Johann von Lippstadt,

             die früher Arnold Russepennich gehört haben.

1371 Erwähnung der Höfe Hape , Herbort , Onekmann ,Wyschinc,

             die ein Hovestätter Burgmannslehen des Henrich Sundag sind .

             Erwähnung der Höfe Hape ,Kote ,Schulze als Burgmanns –

             lehen des Goswin von Rüdenberg .

1430  Der Amtmann Richard Droste zu Hovestadt hat eine Selbst –

             mörderin in Stocklarn verbrennen lassen .

1441 Der Rotgersten Gut zu Stocklarn gehört Steffen zum Raben.

             Das Schulzen Gut in St. hat Hans der Riemenschneider .

             Luirwalds Gut in St. hat Friederich Scheefer . (Lips/Kilp)

             Das Hape Gut hat Herman Schröder im Osthoven .

1458 Dolphus Hof in St. wird gegen Soest Fehde Führenden

             abgebrannt .(Schultenhof heute Sedat Gräfe)

1481 Der Drost u. Offizial zu Hovesadt Gottfried Kettler beschwert

              sich ,dass Soest sich das Hohe Gericht in Borgeln u. Stocklarn

              im Gerichtsbezirk Hovestadt gelegen ,anmaße, das dem Droste

              zustehe .Er bringt Zeugen dafür, dass in den letzten 60 Jahren

             das Gericht zu Hovestadt für das Blutgericht dort zuständig

             gewesen sei bei Kriminalfällen .

1582 Unter den Soest gehörigen Schlagbäumen ist der Trottenburger

         Baum ( Soester Stadtrechn ) – zweifelhaft in St. wahrscheinlich

         Trb.Brücke ,Baum und Haus an der Ahse bei Haus Düsse .

1583 Die Wirren im Erzbistum Köln erreichen auch Stocklarn.

        ,,Anfang September fielen 14 Werlsche Soldaten auf den

         Stockler Bruch ein und nahmen 15 Gänse weg .Als derselben

         vier am folgenden Sonntag ins Dorf kamen und sich um die

         Zäune und Straßen verhielten ,die Gelegenheit abzusehen ,

         so befürchteten die Bauern eine Plünderung ,schlugen die

         Klocken ,prügelten die Kerle fast auf den Tod und jagten

         sie zuletzt bis an den Hals ins Wasser .``


         St. wird als letztes Dorf der Niederbörde evangelisch .

         Es sagt sich von Oestinghausen los und schließt sich ,

         wohl auch wegen Lehn – und Konfessionswechsel auf

         Borghausen , dem Kirchspiel Borgeln an ,behält aber seine

         eigene Kapelle ,bis sie 129 Jahre später durch einen Neubau

         ersetzt wird .

         Die 16 Lohnherren sind Evert Berchman (Bergmann),

         Rickert Grönne (Greune am Ende ),Ebert Gröne ( Greune

         mitten im Dorfe),Jasper Hape ,Dirich (Hohoff ), Stephen

         Hunold , Goszmann Juchow, Cort Kote , Johann Lambert

         ( Lammert), Johann (Lips), Jürgen Lohers (Loer), Jakob

         Pothof (Potthoff), Dethmar (Schiller),Herman (Schulthoff),

         Stephen Struman (Strumann), und Thonnis Trottenborch .

         Zu diesen 16 Colonen kam dann noch im 17. Jahrh. als

         17. Hof Henderich Tile (Thiele ) dazu.Kirchengeschichte

1585 Stocklarner sind in Soester Hexenprozesse verwickelt .

         Der alte Thomas Groine vergiftete gemeinsam mit der

         Lemmerdeschen dem Schulthoven und Struman zu Stocklarn

         Vieh aus Ursachen das die beiden ... diese beiden für

         toveners geschulden und stedts nachgeroiffen hetten .

         Eine Walburga Nölle ,beschuldigt unter der Hochnot –

         peinlichen Befragung ,Grete Schiller zu St. habe sie am

         St. Bruch zum Teufel geführt . (Hexentanzplatz )

1590  Steffen Klöne aus St. wird am 7.Mai in Soest verbrannt ,

         nachdem er im Anschluß an das Zaubereibekenntnis an

         Teufelspakt, Buhlschaft und Schadenzauberdelikte

         inklusive der Tierverwandlung in einen Werwolf und

         Raubmord sich bekannte .Hexen in der Börde

         Steffen gestand auch die frühere Zusammenarbeit mit

         einem Mann , der als Planetenseher durchs Land zog,

         sowie Heilversuche an einem kranken Knecht und an

         einem kranken Pferd ,die leider misslungen waren .

1594 Am 18 .Sept. fielen über 100 niederländische Reiter in die

         Börde ein und raubten in Borgeln 14 Pferde und 55 Kühe,

         in Berwicke 42 Pferde und 108 Kühe , in Stocklarn 61 Pferde

         und 98 Kühe und im Balkser Bruch 62 Kühe .Insgesamt

         nahmen sie als Geiseln acht Personen ,darunter den Pfarrer

         Christian Moselhagius aus Borgeln und raubten 126 Pferde u.

         323 Kühe .Außerdem stahlen sie aus den Häusern ,was ihnen

         in die Hände fiel. Der Rat ließ sie durch die städt. Söldner ,

         Schützen und Bürger verfolgen ,aber vergeblich .An der Ems

         gaben die Soester auf.


In der ersten urkundlichen Erwähnung Stocklarns im Jahre 1289 verpfändet der Erzbischof von Köln Einkünfte aus seinen Höfen in Stocklarn, Borgeln und Hattrop. Der Klerus ist als Grundherr von größter Bedeutung gewesen.
Kloster Welver z.B. besaß 60 Höfe allein in der Börde .Paradise 52. Nicht weniger als ein Drittel der Börde war in geistlicher Hand. Die übrigen zwei Drittel gehörten Soest (48 Höfe) Patriziern, Offizieren und Geistlichen. Freie Höfe gab es somit nur wenige .Die Abhängigkeit jedoch war nicht drückend. Die Erbherren konnten den Inhaber (Colonus) nicht von seinem Hofe vertreiben ; dieser durfte ihn sogar seinen Kindern vererben. Nur wenn er die meist niedrigen aber feststehenden Abgaben nicht leistete oder die Wirtschaft vernachlässigte, verlor er den Hof an einen neuen Colonen, diese Erbuntertätigkeit wurde Mitte des 19 . Jahrhunderts verboten .
Der auf einen Hof kommende neue Bauer verlor seinen Geburtsnamen und nahm den Namen des Hofes an .Bei den 96 Höfen Borgelns, konnte nur bei 21 Höfen das gleiche Blut über 200 Jahre auf dem betreffenden Hofe nachgewiesen werden, davon nur bei 5 in männlicher Linie .Für Berwicke ergibt sich ein ähnliches Bild : Bei den 27 Höfen und Kotten lässt sich der Blutzusammenhang nachweisen bei Richthoff bis 1689, bei Aschhoff bis 1701 ,bei Reinecke (Franz) bis 1702 ,bei Volmerich bis 1721 ,bei Reiwenkämper (Ohrmann) bis 1726 ,bei Rinke (Süming-Brotte) bis1742, also bei sechs Höfen auch nur bis zu 200 Jahren . Auch bei den 16/17 Stocklarnern Hofstellen, die 1685 im Bördekataster genannt werden, kann nur bei 5 Höfen eine einwandfreier Blutzusammenhang über 200 Jahre hinaus nachgewiesen werden. Unter diesen ist nur ein einziger, der sich im Mannesstamme sich seit mindestens 1685 vererbt hat. Dieser Umstand, verbunden mit den relativ spärlichen und späten Aufzeichnungen über die Höfe und deren Besitzer bzw. Bewohner , macht eine namentliche Festlegung auf die ersten Stocklarner nahezu unmöglich .
Eine der wenigen Quellen dazu ist das Bürgerbuch der Stadt Soest, das die Bürgerschaft der Jahre 1302- 1449 erfasst. Herausgegeben von Hermann Rothert im Jahre 1958, ist es ein hervorrragendes Personenregister der damaligen Zeit. In diesem Buch sind 6 Stocklarner als Soester Bürger erwähnt, wobei der erste, Jordanus de Stocholen, schon 1302 Bürger der Stadt Soest wird. Dazu sollte man folgendes wissen:                                   Neben den in der Stadt an gesessenen Bürgern, die die große Mehrzahl der Einwohner ausmachten, gab es in Soest wie andernorts auch noch solche, die nicht in der Stadt wohnten, die Pfahl- und Außenbürger, von denen die ersten nicht ohne Bedeutung waren. Mit Pfahlbürgern wurden Dorfbewohner bäuerlichen Standes bezeichnet, die unter Beibehaltung des Sitzes auf dem Lande das städtische Bürgerrecht erlangt haben und zu den wohlhabenderen Teil der ländlichen Bevölkerung gehörten.
Durch die Einbeziehung der Pfahl und Außenbürger, konnte die Stadt Soest ihr Einflussgebiet erweitern, was den kölnischen Kurfürst Dietrich von Moers im Jahre 1441 zu einer langen Beschwerdeschrift an die Stadt veranlasste.
Da wird es gerügt, dass die Stadt vor ihren Mauern innerhalb der Landwehr sich der freien und zuziehenden Leute annehme, sie ,,vor ire burger zo verdedingen ``, aber auch Dienste und Steuern von ihnen einzufordern mit der Begründung, dass sie ihre Pfahlbürger seien. Es sähe so aus, als ob die Stadt und nicht der Kurfürst Landesherr wäre; Pfahlbürger zu halten sei nicht erlaubt, wofür sich Dietrich von Moers auf die Goldene Bulle von 1356 berufen konnte. Soest missachtete die Beschwerde und schuf sich so auf diese Weise eine Zone politischen Einflusses,die das umliegende landesherrliche Territorium durchsetzte und von innen auflöste
 (O. Brunner, Deut. Geschichte im Überbl).
Durch den Übergang zum Herzogtum Kleve 1444 erreichte die Stadt Soest in der Tat die förmliche Anerkennung ihrer Herrschaftsrechte über den größten Teil der Börde.

Jordanus de Stocholen musste 5 Schilling Bürgergeld und zwei Bürgen beibringen um in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden ( Jordanus de Stocholen 5 sol.,fid Wigmannus de Herevordia et Conr.de Hammone).

Nach Kluge –Götze (1951) wird als Pfahlbürger unter anderem bezeichnet „ als Bewohner der nicht durch Mauern, sondern nur durch leichte Außenbefestigungen geschützten Vorstädte.``
Sodass wir Jordanus als einer der ersten erwähnten Bewohner oder Besitzer des Pfahlumbauten Schultenhofes in Stocklarn betrachten können.
Im Jahre 1307 erwirbt auch Brustenus de Stocholen, die Bürgerschaft von Soest , im Bürgerbuch heißt es dazu : Brustenus de Stocholen 6 sol.,fid. Herm. Colnere et Joh. Blomenrode "http://www.blumroth.de/
Ob Brustenus nun ein Bruder oder Sohn des Jordanus war lässt sich nicht nachvollziehen. Bereits 1304 bürgt ein Hape ( erwähnt 1371) für einen Arnold de Holthem.
Anno 1331 wird Heneman Wysinc von Her. de Blomenrode fur 22 Schilling in Soest eingeführt.(1371 Hof erwähnt). 1389 werden des Schulten Söhne von Stocklarn, Herbort und sein Bruder Johann, Soester Bürger.
Albert Onekman (1371 Hof in Stocklarn erwähnt) bürgt 1390 für Elze van der Mer.
Das 1303 Jordanus von Stocholen und 1304 Hape als Soester Bürger genannt werden, lässt vermuten das schon im 13. Jahrhundert mindestens zwei größere Höfe in Stocklarn vorhanden gewesen sein müssen, die wohl beide sich im Besitzvon St. Patrolkus befanden. Schließlich wird 1420 ein Hinrich Sundag Soester Bürger(ehem. Hovest. Burgmann ?) erwähnt.

Pastor Clarenbach vermutet in seiner ,,Hofes und Familiengeschichte des Bördedorfes Stocklarn `` das der Schultenhof zu den ersten Hofstellen , und dem Erzbischof verpflichteten Hof gehört .

Wenn man aber die fränkische Tradition betrachtet , Versammlungsstätte und später Kapellen und Kirchen in der Nähe des Schulten oder Meierhofes zu setzten, und Stocklarn zum Kirchspiel  http://oestinghausen.de gehört, liegt die Vermutung nahe den Hof auf der rechten Flussseite zu bestimmen (die blaue Donau war vermutlich zur damaligen Zeit wesentlich breiter ) und die Hofstelle Potthoff, (die im Bördekataster von 1685 als größter Hof mit 47 ½ M) als ersten Schultenhof zu bezeichnen .Auch Presuhn neigt in seiner Genealogie zur Familie Cassato –Lips zu dieser Auffassung wenn er schreibt : „Stocklarn liegt von Borghausen ebenso weit entfernt wie Berwicke vom Haus Nehlen und Balksen von Schweckhausen ,wo sich die Versorgungshöfe für die beiden letztgenannten Burgen befanden. Fährt man von Hamm oder von Soest kommend in den Ort hinein, fällt dem Besucher noch heute auf, dass das Dorf in einer Senke liegt und die Gärten im Westen links der Straße weit höher liegen als die Hofstellen auf der anderen Straßenseite ."

Ledeglich die Stelle , wo heute die Kapelle steht und das Gelände bis zum Hof Potthoff ,liegen ebenso hoch oder sogar höher als die Gärten. Zur Zeit der ersten Besiedlung des Areals befand sich in dieser Senke ein Bruchwald, der durch das Wasser ,das aus den höher gelegen Bereichen und dabei vor allem aus der südlicheren Region nach Norden floss, gespeist und feucht gehalten wurde .Mit der Zeit hatte sich ein Bach gebildet ,der noch heute in Südnordrichtung durch das Dorf fließt und an dessen Ufern später die Höfe errichtet wurden .In den höher gelegenen Bereichen befand sich ein Lohbusch ,der sich bis ins Berwicker Feld erstreckte. Solche Lohbüsche entstanden beim regelmäßigen Laubsammeln durch Schlagen der Stämme .

Während die Wurzeln der Bäume nicht gerodet wurden ,gab es bei bestimmten Bäumen wie Eichen ,Birken, Hainbuchen und Haselbüschen sogenannte Stockaufschläge ,woher dann der Name Stocholen (Stocklohe) seinen Ursprung ableiten dürfte Betrachtet man nun den Hof Potthof auf dem neusten Luftbild von Stocklarn ,dann beschreibt der Dorfbach um diesen an der westlichen Seite einen regelmäßigen Bogen ,der auch die relativ kleinen Hofflächen von Thiele (Schümer) und Greune m.i.D. (Schiller – Hunold) noch berührt .An dieser Stelle dürfte der ursprünglich zu Borghausen gehörende Einzelhof errichtet worden sein ,der vielleicht ein Gräftehof war , dessen Gräben durch das Wasser des späteren Dorfbaches gespeist wurden. Auch wenn von ihm später weitere Hofstellen abgeteilt wurden und an dem rechten und dem linken Ufer des Baches ,nach Rodungen des Holzes und Trockenlegung des Sumpfgebietes ,neue Höfe gegründet wurden, blieb der Hof über lange Jahre der Haupthof ,also vermutlich der Sitz des Schulzen im Dorfe .Einer alten Volkssage zufolge soll die erste Besiedlung des Dorfbereichs aus dem Standort  einer Hirtenkate  hervorgegangen  sein ,die sich in der Nähe der heutigen Kapelle befunden haben soll.
Auch lässt sich aus der Flurkarte von 1827 deutlich erkennen ,welche Flächen zunächst urbar gemacht worden waren. „(Die Ackerflächen Nibbeling, Wiedhagen und Am Kirchweg)``.
Auf ´m Nibbeling“ nhd. Nibeling, Neblung oder in Bezug auf Soester Nibelungensage (SZ Heftnr. 52).
,,Wiedhagen“ von witu, genutzter Wald der Holz, Busch und vielleicht auch noch Loh umschloß ( SZ Heftnr.70).
,,Am Kirchwege“ am Kiärkwiäge, jetzt Kreistrasse nach Oestinghausen.
Nach den vorhandenen alten Urkunden kann man die einzelnen Höfe in Stocklarn nicht identifizieren und lokalisieren. Laut Seibertz (Urkundenbuch I ,S63) werden jedoch für 1371 die Höfe Hape, Kothe, Onekmann,Wischine, Schulze und Herbort namentlich aufgeführt. Das werden bis auf einen alle gewesen sein, die östlich des Baches Lagen, wobei der Hof Hape wahrscheinlich die jetzigen Hofflächen von Twittmann und Trockels umfasste,der Hof Kothe die Hofflächen von Kehlbreier und Juchhoff und der Schulzenhof die Flächen von Potthoff, Greune m.i.D. und Thiele – Schümer.
Onekmann und Wyschine sind nicht zu lokalisieren, doch wird vermutet das sie die Hofflächen von Bergmann und Schiller inne hatten.
Für1441 werden die Höfe Hape, Luirwald, Rotgerste und Schulze genannt.(Clarenbach)
Auch hier sind die Hofflächen Hape und Schulze identisch mit Twittmann/ Trockels und Potthoff/ Greune/ Schümer.
Der Hof Luirwald wird auf dem späteren Lips-Hof am westlichen Ufer des Baches vermutet. Er umfasste damals wahrscheinlich die Hälfte der Schillerschen Hoffläche, die Hoffläche von Loer/Sander und den Strumannhof .Der Hof Rotgerste kann nicht lokalisiert werden.
Für 1458 findet ein Dolfushof Erwähnung und ein Hof in Stocklarn wird beschrieben, den 1502 Johann Droste zu Schweckhausen besaß (SZ Nr.20, S.96).
Clarenbach glaubt, in dem für 1458 genannten Dolfushof die Schulthoff- Kolonie ausmachen zu können. Die Tatsache, dass das Geschlecht Dolfus beym Spiegel noch 1685 im Bördekataster als Erbherr genannt wird, dürfte diese Theorie bestätg.
Auch wenn man Stephan Haverlands Bericht über die siedlungsgeschichtliche Untersuchung Opmündens (SZ .114) zur Hand nimmt, und auf Stocklarn überträgt, kommt man zu einem ähnlichen Ergebnis.
Wenn man davon ausgeht das auch in der Frühgeschichte der Mensch immer den direkten Weg genommen hat, und möglichst Umwege vermied, kommt man sehr schnell zu dem Schluss, dass der Straßen und Wegeverlauf früher in Stocklarn ein anderer gewesen sein muss. Verbindet man die Straßen von Berwicke, Oestinghausen und Blumenroth , in gerader Linie miteinander, treffen sie genau auf den Bachübergang Potthoff- Strumann.


Aber man sollte doch drei mögliche Ansiedlungsvarianten in Betracht ziehen:
 
1. Es wurde auf beiden Seiten gleichzeitig gesiedelt.
2. Es wurde auf der östlichen Seite zuerst gesiedelt.
3. Es wurde auf der westlichen Seite zuerst gesiedelt.


Die erste Möglichkeit erscheint dem o.G. Autor unwahrscheinlich, weil den Siedlern ein Mehraufwand bei der gegenseitigen Hilfe entstanden wäre. Der wichtigere Grund ist aber, dass ein Bach eine Schutzfunktion ähnlich einer Mauer übernehmen könnte; warum also eine Mauer zwischen sich statt am Rande ?
Die zweite Variante, die Hofstelle Potthoff, also die östliche Seite, liegt nahe wenn man die o.G. Gründe in die Waagschale wirft (Die Ackerflächen Nibbeling, Wiedhagen und am Kirchweg liegen alle im östlichen Bereich) und die erhöhte Lage des Hofes ist für eine Ansiedlung im Auen oder Bruchland ,als die günstigste Variante zu betrachten.
Für die dritte Möglichkeit spricht, das wenn man Timmermann folgt, das die Besiedlung von Berwicke aus erfolgt ist.Nach Schoppmann (SZ, Heftnr. 52 Die Flurnamen des Kreises Soest) liegt Nordöstlich vom heutigen Friedhof ein Flurstück mit dem Namen die Wüste, die auf Spuren einer untergegangenen Siedlung schließen lassen. In Verlängerung dieses Flurstückes liegt die Flur ,,Auf ´m Gnacke ``(Auf dem guten Acker), indessen Verlängerung wiederum der Hof Strumann liegt der laut Bördekataster von 1685 früher ein Erbhof gewesen ist.

Ob und wenn ja, welche Möglichkeit, letztendlich zutrifft, kann an dieser Stelle noch nicht abschließend geklärt werden, hier ist dem geneigten Leser jede Möglichkeit noch offen und es sind noch viele Fragen unbeantwortet die noch viel Raum für neue und andere Ansätze bieten, aber vielleicht kann man gemeinsam ,das Wahrscheinlichste in naher Zukunft herausarbeiten und das spekulative durch die gesicherte Erkenntnis ersetzen.


Die erste urkundliche Erwähnung Stocklarns fällt in das Jahr 1289, wo von einem Hofe des Erzbischofs von Köln in Stocklarn die Rede ist .In dem Verzeichnis über den Besitz des kölnischen Marschallamtes in Westfalen wird in einer Aufstellung der Burglehen der Kölner Landfeste Hovestadt im Jahre 1371 eine Reihe von Stocklarner Höfe genannt. Auch aus der Zeit der Soester Fehde ist Stocklarn urkundlich erwähnt .
Seit altersher stand das Dorf Stocklarn in Abhängigkeit zu dem alten Adelssitz Borghausen, einer der Wasserburgen in der Ahseniederung.
Im Jahre 1253 wird Bodo von Borchus als erster Besitzer von Borghausen genannt. Während ein anderer Adelssitz, das Haus Nehlen bei Berwicke ,von Johan von Nehlen 1286 zum Schutz der nördlichen Grenze der Grafschaft Rüdenberg errichtet worden war , war der Adelsitz Borghausen sozusagen die Gegengründung der Burgmannschaft von Hovestadt .In der ältesten Urkunde von 1304 wird Borghausen als ,,Burg“ bezeichnet ,auf der Berthold und sein Sohn Stephan Torck und Conrad von Brockhausen ansässig waren die der Hovestätter Burgmannen mannschaft  angehörten. Die seit der Mitte des 12.Jahunderts urkundlich nachweisbare Landfeste Hovestadt hatte der Kölner Erzbischof an dem strategisch wichtigen Lippeübergang an der Grenze seines Territorium gegen das Bistum Münster errichtet .Bei Borghausen handelte es sich um ein uraltes kurkölnisches Burgmannslehen ,um einen zur Sicherung gegen die Grafen von der Mark nach Westen vorgeschobenen Posten der kölnischen Landfestung Hovestadt .
Bis in die erste Hälfte des 15.Jahunderts blieb das 1304 genannte Geschlecht von Torck ,das auch von Borghus genannt wird, auf Borghausen . Während andere Oberhöfe und Kirchspiele in der Umgebung von Soest nach und nach an die Stadt Soest gefallen waren, blieb Stocklarn beim Kirchspiel Oestinghausen im Einflussbereich von Hovestadt und somit bei Kurköln und katholisch .


Grundbesitzverhältnisse in Stocklarn laut Bördekataster 1685



Gesamtstellenzahl 23

Grundbesitz in Morgen 368,5

Freierblich auf Bauer 17,4 %

Stifte und Klöster (Stellen) 10,8 %

Stifte und Klöster (Fläche) 16,0 %

Sonst.geistl.Besitz (Stellen) 4,4 %

Sonst.geistl.Besitz (Fläche) 5.0 %

Soester Bürger (Stellen) 26,0 %

Soester Bürger (Fläche) 34,0 %

Landadel (Stellen) 13,0 %

Landadel (Fläche) 5,0 %

Einzelbesitzer (Stellen) 19,6 %

Einzelbesitzer (Fläche) 41,0 %

Beilieger 8,7 %


Die eigentlichen Grundbesitzer waren die Erbherren ,denn die Zahl der freien oder erblichen Stellen war vergleichsweise gering : sie betrug 12,6 % der Gesamtstellenzahl mit einem Grundbesitz von nur 0,9 % des Gesamtgrundbesitzes. Es waren dies zumeist kleine Brinksitzer oder Tagelöhner ,welche auf der ,,Bauer“ ,dem Gemeindeland, oder am Kirchhof wohnten. Sie galten mit einem maximalen Besitz von ca. 10 Morgen als Kleinkötter. Neben Tagelöhnern sind es meist Handwerker ,wie Schneider, Weber, Zimmerleute oder aber auch der Schweinehirte des Dorfes ,die auf der Bauer wohnten.
Freie Bauern hat es im 17. Jahrhundert nicht gegeben. Dem Erbherren gegenüber stand die eigentliche bäuerliche Schicht der Colonen oder Pächter der Hof –und Kottstätten. Das rechtliche Verhältnis beider zueinander wurde bis in 18. Jahrhundert hinein durch ein auf hiesiger Überlieferung beruhendes Recht bestimmt, das von dem anderer Landesteile des Preußischen Staates abwich, weswegen auch das allgemeine Landrecht nicht hinzugezogen werden kann.
Die erste grundlegende und zusammenfassende Aufzeichnung darüber wurde 1790 von Bürgermeister Rocholl gemacht in einer Sammlung von Soester Statuten und Gewohnheitsrechten (StaS Akten III,93).
 
Die Hofstelle Hohoff mit 19 Morgen ist im Besitz des Rittmeisters Wilmson, der recht begütert ist und dem 5 Besitzungen mit insgesamt 200 Morgen sein eigen nennt. Der Erbherr Dietrich Willhelm von Willenson stammte aus der Gegend von Xanten und war Sohn eines Wirts. Er war Oberst zu Pferde in preußischen Diensten, wurde aber dimittiert und war verheiratet mit Dorothea Catrine Clotz, Witwe des Gerhard Jacobi. Er starb 1724 im Alter von 74 Jahren. Von der Kirche Östinghausen hat Hohoff zusätzlich 2,5 Morgen gepachtet.
 
Hof Trottenburg mit 23,75 Morgen gehört der Witwe Andreae. Sie heißt eigentlich Christina Magdalena Marquard, und ist die Witwe des Dr. med. Hermann Andreae (gest. 1673), die in zweiter Ehe Joh. Peter Mollenbrock heiratete.

Hofstelle Lambert mit 18 Morgen gehört zur Hälfte der Vicare des St. Patrolki Stifts in Soest und der Witwe Möllenhoff. Lambert pachtet noch 3 weitere Morgen vom Schultenhof Borgeln.

Der Schulthof ist dem Dolfus beim Spiegel zugehörig. Die Erbherren Dolfus sind Angehörige eines der bedeutenden Patrizier – und Land – Adelgeschlechts von Bokum – Dolffs. Das Geschlecht ist 1329 erstmalig in der freien Salzburenschaft von Sassendorf nachweisbar und 1352 in der Soester Bürgerschaft. Es hatte in Stadt und Land zahlreiche Besitzungen, und seine Mitglieder waren seit 1400 ständig im Soester Rat und Bürgermeisteramt tätig. Der Erbherr Dolfus auf der Kesselstrasse wird der nachmalige Bürgermeister Johann Goswin von Dolfus (geb. 1650, gest. 1730) sein, der 1680 Mariea Elisabeth v. Esbeck zu Brockhausen heiratete, denn sein Sohn Johann Florenz Albert heiratete seine Cousine Anna Florentine Elisabeth v. Dollfus im Spiegel. Deren Vater ist der in Michels Genalogie bez. Ziesemeister Albert Goswin von Batenhorst gnt. Dollfus (geb. 1656, gest. 1717), den wir dann wohl als Erbherrn Dolfus beim Spiegel ansehen müssen.

Hofstelle Strumann mit 12 Morgen im Besitz des o.g. Rittmeisters Wilmson, pachtete noch weitere 7 Morgen von Vicar H. Rogge .
 
Hof Loer mit 30,75 Morgen im Besitz des Amtschreibers Offerhaus aus Hamm .

Johann Krabbe als Beilieger.

Heinerich Schnauck al. Kron, Einlieger auf dem Hof Potthoff.

Hofstelle Lips mit 27 Morgen im Besitz von Johann Ernst von Krane (geb. 1631, gest.1699), gebürtig von Rüddinghausen a. d. Ruhr, heiratete 1652 Mariea Catarina v. Merckelbach aus Soest und kaufte 1681 Haus Matena von Arnold Wilhelm v. Düthe.Beide Güter wurden später kombiniert. Weitere 6 Morgen wurden von Jucho gepachtet.

Hof Koete gehört mit 20 Morgen dem Soester Armenstift unter den Fleischarren.

Hofstelle Bergmann mit seinen 14 Morgen zugehörig Albert v. Stein aus Soest und der Jungfrau im kleinen Mariengarten (Stine gnt. von der Budde Mühlen).

Die 47,5 Morgen große Hofstelle Potthof gehört der Familie Boehne aus Hamm. Potthofs pachten von H. v. Droste noch 1,5 Morgen hinzu.

Hofstelle Hunold im Besitz des Augustinerinnen Klosters St. Wallburg (Gegründet vor 1165).
Zu den 36 Morgen eigenes, pachtet er noch 4 Morgen von der Jungfer Menge zum Kotten (Anna Margret von Menge geb. 1642, gest. 1723) die Tochter Caspar von Menges Herr zum Kotten bei Borgeln (Holtmanns – Hof zu Borgeln).

Hof Schiller mit 34,5 Morgen im Besitz des Amtschreibers Offerhaus aus Hamm.

Thiele mit 15 Morgen im Besitz des Amtschreibers Offerhaus.

Hof Goswin Gröne mit 25 Morgen gehört dem Sekretär Bisping zu Hovestadt.

Haepe mit 10 Morgen im Besitz Vicare Stellingwerff sen.(St. Patrokli) und zugepachtet 2 Morgen von Gröning.

Gröne am Ende 8 Morgen erblich.

Deicke, Kötter mit 2,5 Morgen im Besitz von Haus Nehlen.

Goswin Struman al. Krabbe, Kötter mit 4 Morgen Pachtland v. H. Cubach zum Schweckhaus.

Jakob Struman?

Espen Stephan hat als Beilieger auf dem Hofe Koeten einen Garten von Schiller vor Jakobs Strumans Haus gelegen, und ¾ Morgen von H. v. Droste gepachtet.

Hofstelle Jucho mit 31,25 Morgen gehört je zur Hälfte Witwe v.d. Bersword zu Rüden und Phillip von Klocke.

Stephan der alte Thiele von Juchos Hof, wohnt jetzt bei Koeten.

Goswin Hunold in der Leibzucht.

Renseling auf Koeten Hofe mit kleinen Garten.

Hermann Bergmann, Schulmeister, 1 ½ Morgen von der Capelle Stocklarn.

Für die Geschichte der Höfe und Familien der Börde ist der Band XXVII g 10 des Soester Stadtarchivs
von Wichtigkeit : ,, Vom Zustand der Stadt Soestischen Niederbörde in Betracht der Personen, bewohnten Häuser, Pferde, Rindvieh und Schafe in anno 1762 gegen das Jahr 1756.“
In dieser genauen statistischen Zusammenstellung begegnen uns beim Beginn des 7 jährigen Krieges dieselben Höfe, die wir 1685 und vorher in der Kapellenrechnung auch kennen gelernt hatten. Am Ende des Krieges hat der Hof Greune am Ende, der 1756 schon kein Vieh mehr hatte, also nicht mehr landwirtschaftlich betrieben wurde, auch keine Feuerstelle mehr, ist demnach nicht mehr bewohnt.
An die Alliierten mussten je ein Pferd abgeben Bergmann, Greune mitten im Dorfe, Hunold, Kothe, Schiller, Strumann, Thiele, an die Franzosen je ein Pferd Hunold, Juchhoff, Kothe, Lammert, Schiller, Strumann, Trottenborg, und Hape zwei Pferde. Dazu mussten verschiedene Wagen und Geschirr stellen. An Nichthofbesitzern werden 1756 genannt: Krabbe, Deike, Tigges modo Crüsemann, Jost Reineke, Francke, Alte Markhoff, Niggehüser, der Schulmeister Witteborg, Maßmann modo Ranshausen, Rentzling modo Riepgerste, Stephan Lubbert, Witwe Hape, Witwe Cöster, Catharina Volmer, Margarethe Polle, Lisabeth Hohoff, Steefen Strumann modo Wittfaut ,Schulenburg.
Das sind insgesamt 18 Namen. Es fällt auf, wie wenig Namen von 1685 auf dieser Liste wiederkehren.
1762 sind von diesen 18 Namen wieder 6 fortgefallen: Stephan Lubbert, Witwe Hape, Witwe Cöster, Schulenburg und Catharina Volmer. Stocklarn hat 1762 insgesamt 138 Einwohner .
Schon aus den bisherigen Angaben wird ersichtlich, dass ein starker Wechsel in den Erbherrschaften im Laufe der Zeit stattgefunden hat. Das wird aber erst recht deutlich in einem weiteren Verzeichnis des Soester Stadtarchivs,einer Kantonierungsliste von 1802 (XXIV. c4). Wir lassen die 17 Höfe in der alphabetischen Reihenfolge :

Bergmann, Diedrich: Erbherr Prediger Fiedler in Borgeln und Witwe Stein in Soest, 2 Pferde.

Greune am Ende, Heinerich: Hof gehört ihm selbst, 2 Pferde.

Greune mitten im Dorfe, Christian: Präsident Regenherz, Commisionsrat Wedeking und Assessor von Wiehahn,
                                                      4 Pferde.

Hape, Goswin: Vikarienkommunität an St. Patroklus in Soest,2 Pferde

Hohoff, Johann Christoph Balcks: Prediger Fiedler in Borgeln und Kaufhändler Sasse, 3 Pferde.

Hunold, Witwe Anna-Margaretha, geb. Brinkmann: Stift St. Wallburg in Soest, 4 Pferde.

Juchhoff, Anton: Justizrat Möllenhof in Unna, 4 Pferde.

Kothe, Johann, Diedrich: Frau Inspektor Butte, 2 Pferde.

Lammert, Johann, Anton: Frau Inspektor Butte und Kapitel

                                         St. Patroklus in Soest, 3 Pferde.

Lips, Diedrich: von Krane zu Matena, 3 Pferde.

Loeer,Jost Lammert: Christoffel von Roskampf, 4 Pferde.

Potthoff, Heinerich: Kaufhändler Sasse, 4 Pferde.

Schiller,Friedrich: je zur Hälfte von Roskampf und von Klenk,3Pferd

Schulthof,Johann ,Anthon: General von Dolffs und Erben Dahlenkampf.

Strumann, Jost: Von Roskampf und Kapitel zu Soest, 3 Pferde.

Thiele, Witwe Elisabeth: Von Klenk, 2 Pferde.

Trottenborg, Albert: Präsident Regenherz, Prediger Fiedler, Gerichtsschreiber Rocholl, 2 Pferde.

Dieses Kantonierungsregister ist uns auch deshalb von Wert, weil es uns erstmalig den Beruf der 17 Nichthofbesitzer (gegen 12 in 1762) angibt. Außer Tagelöhnern finden wir 2 Holzschuhmacher,

1 Schneider,1 Dorfhirten und einen Schulmeister. Gastwirte oder andere Handwerker sind also 1802 in Stocklarn noch nicht vorhanden. Von den 1756 genannten Namen erscheinen 9 wieder .

Schulte, Witwe Anna Margaretha: Tagelöhnerin, Haus gehört Hape.

Deike, Witwe Anna Margaretha: Tagelöhnerin, Haus gehört von Menge auf Schweckhausen.

Steinhoff modo Steffen Deike: Tagelöhner, bei ihm wohnt Tagelöhner Peter Greune.

Ewald, Anton: Tagelöhner, Eigenbesitz.

Rentzling modo Steffen Franke: Tagelöhner, Eigenbesitz.

Schulenburg, Thomas: Holzschuhmacher, Haus gehört Kaufhändler Camen in Soest.

Markhoff modo Michel Kehlbrey: Tagelöhner, Haus gehört Hense in Hattropholsen.

Niggehüser, Witwe Anna Margaretha modo Kothe: Tagelöhnerin, Eigenbesitz, dabei wohnt Elisabeth

Rammelmann, Tagelöhnerin.

Riepgerste,Georg: Tagelöhner, Eigenbesitz.

Witteborg, Peter: Holzschuhmacher, Eigenbesitz.

Löer, Witwe Helene Bähner: Tagelöhnerin, Haus gehört Krabbe in Stocklarn.

Krabbe, Kaspar: Tagelöhner, Haus gehört von Menge in Schweckhausen.

Strumann modo Heinrich Maas: Schneider, Eigenbesitz.

Hunecke, Heinrich: Schweinehirt, Haus gehört der Dorfschaft.

Rinke,Dettmar: Schulmeister, Haus gehört der Dorfschaft.

Es ist zu bemerken, dass zwei Höfe im 19. Jahrhundert verschwunden sind. Der Hof Lammert, auf dem die Familie seit 1712 gesessen hatte, ist vollständig aufgeteilt. Der frühere Hof Lips, zwischen Schiller und Loer gelegen, brannte 1871 ab und wurde nicht wieder aufgebaut, sondern an die Anlieger verkauft. Lips kaufte sich dafür die Hofstätte des Strumannnschen Hofes, die derzeit unbewohnt war.



Geschichte der Kapellengemeinde Stocklarn

Stocklarn gehörte ,wie oben schon erwähnt ,bis 1583 zur Kirchengemeinde Oestinghausen. Der Kirchweg war nicht sehr weit aber als einsam zu bezeichnen. Er führte nur an dem Gut Schweckhausen und Hillingsen vorbei und bereitete bei Hochwasser und in anderen Notzeiten Schwierigkeiten beim Übergang über die Ahse . Eine Eingemeindung nach Borgeln mit den nahe gelegenen Dörfern Blumroth und Berwicke mit Huer und Haselhorst, zu denen sicherlich viele nachbarliche oder familiäre Beziehungen bestanden, wäre für Stocklarn besser gewesen. Aber wahrscheinlich erhielt es wegen seiner abseitigen Lage von der Muttergemeinde schon früh seine eigene Kapelle mit dem umliegenden Kirchhof. Nachdem Stocklarn als letztes Dorf der Niederbörde evangelisch geworden ist ,schloss es sich der Kirchengemeinde Borgeln an, behielt aber seine Kapelle und nach wie vor eine gewisse Selbstständigkeit. Diese hängt wohl auch mit dem Lohnherreninstitut zusammen. Sechzehn (zeitweise siebzehn) Hofesbesitzer (Namen s.o.) bildeten das Lohnherrenkollegium. Diese Lohnherren waren zur Unterhaltung der Sankt Antonius Kapelle verpflichtet, hatten aber auch das Recht der Kapellenverwaltung. Solche Institute waren früher nicht selten, aber die Rhein- Westf. Kirchenordnung von 1835 beseitigte sie ,weil alle Gemeindemitglieder an den Lasten, aber auch bei den kirchlichen Wahlen beteiligt werden sollten. Zu dieser Auflösung ist es damals in Stocklarn aber nicht gekommen. Als die Kirchenleitung 1905 das Versäumte nachholen wollte, haben sich die Lohnherren noch einmal mit Erfolg gewehrt.
Aber die Zeiten gingen über solche überholten Einrichtungen hinweg. Pflichten und Rechte der Lohnherren wurden immer bedeutungsloser und schließlich fand das Lohnherreninstitut im Jahre 1952, als das wahrscheinlich letzte in Westfalen sein Ende. ( Baugesch. der Kirche zu Borgeln und der Kapelle zu Stocklarn 1977)


Stocklarner Schulwesen

Schon 1685 ist dem Bördekataster zu entnehmen, das Stocklarn einen Lehrer hat und somit wahrscheinlich auch eine Schule. Hermann Bergmann wohnte und unterrichtete in diesen wohl auf dem Kirchhof stehende Schulgebäude. Ob dieses nun neben der Kirche oder direkt an der Donau stand lässt sich nicht mehr nachvollziehen .Fest steht jedoch, dass um das Jahr 1810 aus Abbruchmaterial des aufgehobenen Klosters Welver eine Schule neben der Kirche gebaut wurde (Heute Besitzung Große Berkhoff).
Die Lehrer der damaligen Zeit waren meist ausgediente Unteroffiziere die sich beim Kommissdrill einige Kenntnisse angeeignet hatten, oder sie waren Autodidakten, die sich selbst ohne Lehrer gebildet hatten und deren Kenntnisse und Lehrgeschick demnach in keiner Weise erprobt waren. Die Schüler sollten schreiben und lesen lernen, doch blieb diese Forderung bei den meisten ein frommer Wunsch. Auch das Rechnen reichte nicht über die vier Grundrechenarten und ganze Zahlen hinaus." Die Geographie beschränkte sich auf den Kreis Soest und die Geschichte drehte sich ums Kaiserhaus. Letztendlich waren die Schüler froh wenn sie nicht mehr hin mussten ,und die Lehrer froh wenn sie wieder so eine Abteilung los wurden und sie waren auch selbst an der Grenze ihres Wissens angelangt." (Bimberg,1911).
Trotz verschiedener staatlicher und kirchlicher Reformen befand sich das Elementarschulwesen in Preußen z.T. noch um das Jahr 1800 in einem beklagenswerten Zustand, denn die angestrebten Reformen waren aus den unterschiedlichsten Gründen Reformversuche geblieben. Insbesondere hatte man auch vielerorts noch nicht daran gedacht, Lehrer systematisch auf ihren Beruf vorzubereiten; es genügte, wenn der Lehresohn bei seinem Vater das „Schulhandwerk`` erlernte.
Einen wirklichen Erfolg für Lehrerbildung und Elementarschule brachte erst 1763 das „General-Landschul-Reglm.``Friederich des Großen. Hier wurde in aller Deutlichkeit der Gedanke vertreten, eine Verbesserung der Schulen und damit der Volksbildung allgemein sei nur über eine qualifizierte Lehreausbildung erreichbar. Das 1784 gegründete Lehrerseminar in Wesel und das daraus hervorgehende und im Oktober 1806 gegründete Lehrerseminar in Soest schufen endlich Abhilfe. Hier konnten die Elementarschullehrer intensiv auf ihren Beruf vorbereitet werden.
"Der Endzweck dieser neuen mit dem Konubernium zu Wesel verbundenen Stiftung ist, hoffnungsvolle und unbescholtene Jünglinge, welche Neigung und Anlage zum Schulstand haben, teils theoretisch durch Unterricht, teils praktisch durch eigene unter dem Auge ihres Lehrers und Aufsehers angestellte Übungen zu guten Lehrern für die gemeinen Schulen bei den reformierten Gemeinden des Herzogtums Kleve und der Grafschaft Mark zu bilden."

(SA-WES, Caps. 20, Nr. 1).


Für die Aufenthaltsdauer im Seminar waren zwei Jahre vorgesehen. Aber es kam häufig vor, dass sich Seminaristen bereits nach einem halben Jahr zur Prüfung meldeten, da ihnen der Termin der Abgangsprüfung nicht vorgeschrieben war; wer sich befähigt fühlte, meldete sich zur Prüfung. (SZ Heft 97. s.109 f)
Stocklarns wohl bedeutendster Lehrer ist wohl Wilhelm Nölken. Mit ihm erhält Stocklarn 1811 seinen ersten richtig ausgebildeten Lehrer. Ein Jahr lang hatte Nölken das neugegründete Lehrerseminar in Soest besucht und von seinen Kenntnissen profitierten die Stocklarner über 53 Jahre .


Entwicklung des Schützenwesens

Die Anfänge des Schützenwesen gehen bis ins Mittelalter zurück. Schon damals hatten die Städte, unter ihnen besonders die Hansestadt Soest, ein vitales Interesse daran, eine möglichst große Zahl waffengeübter Bürger zum Schutz von Eigentum und Leben zu besitzen. So kam es zur Bildung von Schützengilden,die sich im Gebrauch des Bogens, der Armbrust und später auch der Musketen übten und ausbildeten.
Höhepunkt im Ablauf des Jahres – wie heute auch noch – war das gewöhnlich um Pfingsten gehaltene „ Schützenfest `` auf der Vogelwiese, auf welchem die Schützen ihre Kunst im Schießen zeigten. Im Jahre 1497 stellt die Stadt Soest eine 100 Mann starke, besoldete Polizeitruppe auf. Sie besteht neben den freien Schützenvereinigungen, die uns hier zum erstenmal begegnen.
Wann sie genau entstanden sind, lässt sich nicht mehr mit Sicherheit sagen, doch können wir ihre Anfänge sicherlich in den Harnischreitern und Bogenschützen erkennen die Soest im Jahre 1270 im Rahmen des Westfälischen Bundes zu stellen hatte. Während das städtische Schützenwesen aus den kaufmännischen und handwerklichen Gilden Zünften und den kirchlichen orientierten Bruderschaften hervorgeht, stehen auf dem Lande die aus der Nachbarschaft sich entwickelnden Bauernschaften Pate. Die Schützenvereinigungen haben in alter Zeit viele Aufgaben, von denen die wehrmäßige Ausbildung ihrer Mitglieder im Vordergrund steht. Darüber hinaus schützen sie die Heimat vor Kriegs – und Brandgefahr, erledigen polizeiliche Dienste, betätigen sich sozial und karitativ in Gemeinde und Kirche und pflegen nicht zuletzt die Geselligkeit.
Nach wohl zeitweiliger Auflösung der Gilden werden sie in Soest, auf bitten der Bürgerschaft, 1550 wieder ins Leben gerufen. Die Schützen in Borgeln, Sassendorf, Dinker, Welver und acht weiteren Gemeinden, werden 1582 je 14 Schilling von der Stadt Soest zur Ausrichtung eines Vogelschießens zugebilligt. Dieses heitere Spiel hatte wohl einen ernsten Hintergrund. Die Stadt Soest will in diesen ernsten Zeiten gerüstet sein, und so verbietet sie 1583 ihren Soester Schützen das verpfänden ihrer Waffen. Die Soester sind zwischen die Fronten der Niederländer und Spanier geraten, die am Ende des 16. Jahrhunderts immer wieder plündernd und brandschatzend durch die Börde ziehen. Borgeln wird im Februar 1594, Berwicke und Stocklarn im September 1594 von Niederländern überfallen und ausgeraubt.
Das Schützenwesen in dieser Form fand sein Ende als die Franzosen, als Besatzungsmacht, die Schützenvereinigungen als Bedrohung ansahen und sie 1807 sämtlich auflösten.
Schon am 08.06.1824 hatte Soest wieder einen Schützenverein. Auch die oberen preußischen Behörden beschäftigten sich um 1825 mit dem Schützenwesen und suchten es zu erneuern. Nur wünschten sie die Vereine nicht nur auf eine Bauernschaft, sondern auf einen größeren Bezirk auszudehnen der ein Kirchspiel umfasst.
So sind die drei Vereine Dinker, Weslarn und Borgeln fasst gleichzeitig neu gegründet worden und haben sich anfänglich gegenseitig unterstützt und ein Zelt angeschafft.
 
Die Bildung des Schützenvereins......hat den Zweck, nach dem Sinne der höheren Behörden die Gemeinde Schützenfeste aufzulösen und einen Verein im größeren Umfang zu errichten, in welchem nach unten bemerkten Statuten ein Schützenfest zur Feier des Einzuges der Preußen in Paris am 7. Juli 1815 gefeiert wird, wobei bei Ordnung und sittlichen Betragen jedes einzelnen Mitgliedes der Gemeinden ohne Unterschied des Standes und der Religion, Vergnügungen für möglichst geringe Kosten Hauptrichtung sein soll.“
§2 „ Die Dekoration der Schützenmitglieder besteht aus einem blauen Kittel und einer Kappe mit Eichenzweig...... Die Vorstandsmitglieder müssen mit einem Filzhut erscheinen und Schärpen tragen.
Sämtliche Vorstandsmitglieder tragen am Hut eine preußische Kokarde und eine grün – schwarz – weiße Binde.“

Erster Organisator und Hauptmann war, der um die Sache sehr verdiente Herr Baron von Klocke. Nach Aufstellung in der Allee seines Gutes Borghausen bei Berwicke bestieg er sein Reitpferd und trat mit seinem Adjutanten an Spitze des Zuges.Ein Musikkorps und ein Trommlerzug fuhren im Wagen voran. Auf dem Wege durch die Hauptdörfer kam das Schützenkorps zur Borgelner Gemeindehude, der sogenannten Haselhorst; da stand die Stange, die hoch oben das der sogenannten Haselhorst; da stand die Stange, die hoch oben das Schussziel, einen mächtigen Reichsadler, trug. Nach einem einmaligen Rundmarsch um die Stange und nach eingenommener Paradeaufstellung ritt der alte Herr die Front ab und mahnte zur Vorsicht bei der Handhabung der Feuerwaffe und zur Ruhe und Ordnung beim Schießen. Nach einer halben Stunde wurde Umfrage gehalten, ob die Munition auch reiche; diese sowie auch die Waffe musste ein jeder selbst besorgen. Nach einer guten Stunde war gewiss der Königschuss getan.
Der weitere Verlauf unterscheidet sich kaum von unserem Fest, bemerkt sei noch, dass beim Borgelner Schützenfest, durch gegenseitige Vereinbarung nur Bier beim Fest getrunken wurde, Wein und Schnaps waren vom Genuss ausgeschlossen.
In der Generalversammlung vom 26.06.1921 wurde ein Antrag der Ortsmitglieder Berwicke und Stocklarn wegen Lostrennung vom Schützenverein Borgeln verlesen. Der neue Verein nannte sich fortan
„Schützenverein Berwicke – Stocklarn ``und ab 1972  mit dem Zusatz - „Hacheney e.V.“


Entwicklung des Brandschutzes

War es in der Frühzeit des Mittelalters überwiegend Aufgabe des Militärs in den Standorten und Garnisonsstätten den Feuerschutz zu übernehmen, so wurde diese Aufgabe später an die Bürger der Städte und an die Handwerkszünfte weitergegeben. Nach den noch vorhandenen Unterlagen wurde die Stadt Soest erstmals am 7. Februar 1653 durch ein kurfürstliches Dekret zur Beachtung der Feuersgefahren aufgefordert. Sicherlich in Beachtung dieser kurfürstlichen Weisung und auch unter dem Aspekt der Brandbekämpfung, welche damals noch überwiegend mit dem ledernen Löscheimer erfolgte, zu verbessern, wurde bereits am 22. September 1656 eine Feuerspritze angeschafft, die von Christian König in Wesel erfunden worden war. Mit diesem Gerät besaß die Stadt Soest seinerzeit eines der modernsten Löschgeräte.
Im Jahre 1766 gründete der Magistrat für die Stadt und die Börde eine Feuersozietät. Hier wurde neben diversen Versicherungsangeboten auch festgelegt, dass die Dörfer Feuerspritzen und Feuerbekämpfungs geräte anzuschaffen und zu unterhalten hatten. Jedes Dorf musste drei Brandmeister wählen und Löschmannschaften aufstellen. Mit der Anschaffung der Feuerspritzen ließen die Dörfer sich jedoch noch Zeit. Stocklarn erhielt ein solches Gerät erst im Jahr 1791. Der Gedanke, ein auf freiwilliger Basis aufbauendes, gut ausgebildetes Feuerlöschkorps aufzustellen, wurde in Deutschland um das Jahr 1840 geboren. Erste Freiwillige Feuerwehren wurden in Aachen gegründet und im Jahre 1846 in Durlach. Die Erfolge dieser Einheiten waren so überzeugend, dass bald weitere Freiwillige Feuerwehren gegründet wurden.
In Stocklarn wurde im Jahre 1844 die neue Druckfeuerspritze in Dienst genommen. Das Wasser wurde mit Ledereimern, die die Einwohner liefern mussten, in die Spritze gefüllt. Ein Großradwagen aus der Franzosenzeit transportierte die Spritze, sie wurde gezogen von Pferden, und die Einwohner mussten Vorspanndienste leisten.
In Preußen wurde 1853 eine Feuerlöschordung erlassen, danach hatte jede Gemeinde ein Feuerlöschkorps aufzustellen und als Kommandant dieses Korps fungierte der Gemeindevorsteher.
Die Auswahl der Männer, die in diesem Korps Dienst zu leisten hatten, traf der Stadt – oder Gemeinderat.
Aufgrund dieser Verordnung wurden im Jahre 1862 auch in Westfalen die ersten Feuerwehren auf freiwilliger Basis gegründet. Der Kommandant hatte bei jedem Brand den Amtmann des Amtes Borgeln durch einen Meldeboten von dem Brand in Kenntnis zu setzen. Wurde außerhalb des Dorfes ein Feuerschein gesichtet, wartete man nicht erst bis Hilfe angefordert wurde, durch Glocke und Horn alarmiert ,spannten die Vorspänner an und ritten mit der aufgesessenen Mannschaft in Richtung des Feuerscheins, ganz gleich ob sie halbwegs wieder umkehren mussten, weil der Brand zu weit entfernt war. Jedoch kam es auch zu Einsätzen in Heppen, Klotingen, Oestinghausen, Soest und Welver. Des öfteren erhielt die Stocklarner Feuerwehr für ihr schnelles Handeln Geldprämien.
Am 18. November 1900 gründete Stocklarn einen Feuerwehrverein.
Bis zu diesem Tag orientierte sich das Feuerlöschwesen allein an behördlichen Anforderungen.
Bereits am 28. Mai 1901 wurde eine neue Feuerspritze geliefert, die ebenfalls von Pferden gezogen wurde und sie bestand bereits zwei Tage später am 30.Mai 1901 in Willingheppen bei Twente, ihre erste Feuerprobe.
Die alte Spritze von 1844 wurde aber noch nicht abgewrackt, denn bei einer Schauübung am 10. September 1904 bewies auch sie noch ihre Leistungsfähigkeit, und tat bis 1955 treu ihren Dienst. Nach einer Spende der Jagdgenossenschaft konnte 1955 für 900 DM eine gebrauchte Motorspritze TS 8 angeschafft werden, die auf einem selbstgebauten Anhänger, von einem Traktor gezogen wurde. Im selben Jahr wurden auch Uniformröcke von der Zuchthaus Verwaltung aus Beständen der Polizei angeschafft. Am 12. August 1961 bekam Stocklarn eine neue Motorspritze vom Typ TS 8/8, und der alte Tragkraftspritzanhänger, wurde schließlich im Jahre1973 durch ein neueres Modell ersetzt. Im Zuge der kommunalen Neuordnung 1969 übernahm die Gemeinde Welver die Verantwortung für den Feuerschutz und ersetzte 1976 den Spritzenanhänger durch ein Tragkraftspritzenfahrzeug.

Das Spritzenhaus wurde im Laufe der Jahrzehnte immer wieder umgebaut und erweitert, der VW Bulli hatte nach 29 Jahren Feuerwehrdienst ausgedient und wurde am 22. Januar 1987 durch ein Tragkraftspritzenfahrzeug LT 31 ersetzt. Die Löschgruppe konnte so seit ihrer Gründung, mit dem damaligen Wehrführer Otto Schulze an der Spitze, Stocklarn und das Umland vor größeren Schäden bewahren.




 

 

Entwicklung des Bürgervereins


Bereits gegen Ende der 40er Jahre bis einschließlich 1961 feierte man das Kinderschützenfest in Stocklarn auf dem Saal der Gaststätte Witthöft. Für die Jahre 1962 bis 1968 übernahm der Spielmannszug Berwicke – Stocklarn die Regie des Kinderschützenfestes, war aber dann nicht mehr bereit das Fest zu organisieren, so dass in den Jahren 1969/1970 das Fest für die Kinder ausfiel.
Auf Wunsch vieler Kinder und Eltern beschloss man 1971 auf der General-versammlung der Freiwilligen Feuerwehr, wieder ein Kinderschützenfest zu veranstalten. Ein Festausschuss wurde gebildet und mit der Organisation beauftragt. Aus diesem Festausschuss heraus gründete sich der Kinderschützenverein. Dieser hatte zwei Vorstände, einen für die Kinder und einen für die Erwachsenen. Dem ersten Kindervorstand gehörten 1971 an :Werner Oppenländer, Jürgen Wiera, Dirk Müller und Joachim Schrieck. Durch die Spenden der Dorfbevölkerung konnte der Kauf von Schärpen, Hüten und einer Vereinsfahne ermöglicht werden. Der Vogel wurde, wie seinerzeit vielerorts üblich, mit der Keule abgeworfen.
Im Laufe der Jahre hatte sich soviel Kapital angesammelt, dass der Kinderschützenverein beschloss, die alleinige Verantwortung über das Kinderfest und ebenso wie über das bis dato von der Feuerwehr veranstaltete Karnevalsfest zu übernehmen. Das eingenommene Geld sollte nicht in die Kasse der Feuerwehr fließen, da die Löschgruppe nicht nur für Stocklarn verantwortlich war. So gründete sich am 10. Oktober 1975 der Bürgerverein Stocklarn e.V. Als 1. Vorsitzender wurde Karl – Willhelm Kehlbreier von der Versammlung gewählt, und er füllte dieses Amt fast 20 Jahre aus.
Nachdem die letzte Gaststätte in Stocklarn aufgegeben hatte, richtete Heinrich Loer seine „ Partyräume“ her um dem Bürgerverein ein Vereinslokal zur Verfügung zu stellen. Die immer umfangreicheren Veranstaltungen erforderten auch größere Räumlichkeiten und so konnte, durch viel Engagement der Stocklarner, am 30.April 1980 der neue Hallenanbau eingeweiht werden. Der „Bürgerkrug“ als Mittelpunkt des Dorfes, konnte von nun an für Karneval, Schützenfest und Privatfeiern genutzt werden. Dieser Umstand ist vor allem unseren unvergessenen Heinrich Loer zu verdanken, der mit viel Liebe und privaten Einsatz, Stocklarn ein neues Zentrum gegeben hat. Heute organisiert der Bürgerverein neben dem oben genannten Karneval und Schützenfest auch eine Weihnachtsfeier, Heimatabende und div. weitere Feste, und unterstützt die heimischen Tanz- Sport und Turngruppen.


Literatur - und Quellenhinweise


1. Die Siedlungsräume Mitteleuropas in frühgeschichtlicher Zeit

Otto Schlüter (1952)

2. 125 Jahre Schützenverein Borgeln

(Rochollsche Buchd. 1955)

3. Alte Wallburgen und Urnenfriedhöfe in Westfalen

Zeitschrift für Altertum (1895)

4. Versuch einer Chronik von Borgeln

Weimann (1887)

5. Römerspuren und Römerzüge im nordwestl. Deutschland

6. Die Entstehung der Amtsverfassung im Herzogtum Westfalen

Willhelm Hücker, Zeitschrift für Altertum

7. Grundherrschaft und Bauerntum im hochmittelalt. Westfalen

Werner Rösner, Westfälische Zeitschrift Band 139

8. Die Herren von Soest

Wolf Herbert Deus, Mocker & Jahn (1955)

9. Das Bördekataster von 1685

Marga Koske, Mocker & Jahn (1960)

10. Soest Geschichte der Stadt ,Hexenprozesse 1570-1616

Barbara Krug – Richter ( 1995)

11. Die Flurnamen des Kreises Soest

Hugo Schoppmann, Soester Zeitschrift Nr. 52 (1936)

12. Das älteste Bürgerbuch der Stadt Soest 1302 – 1449

Hermann Rothert ,Aschendorfsche Verlagsb. ( 1958)

13. Grundherrschaftliche Einflüsse auf das Altsiedeland im Spiegel..

Timmermann, Soester Zeitschrift Nr. 70 ( 1957)

14. Hofes und Familiengeschichte des Dorfes Stocklarn

Clarenbach, Soester Zeitschrift Nr. 57

15. Hofes und Familiengeschichte des Dorfes Berwicke

Clarenbach, Soester Zeitschrift Nr. 67

16. Lebensweise, Sitten und Gebräuche im Amt und Kirchspiel Borgeln

Emil Bimberg, Rochholsche Verlagsb. ( 1911 )

17. Bericht über die siedlungsgeschichtliche Untersuchung Opmünden

Stephan Haverland, Soester Zeitschrift Nr. 114 ( 2002)

18. Die Formierung der Landesstände im Herztm. Westfalen

Heinerich Schoppmeyer, Soester Zeitschrift Nr. 103 (1991)

19. Der Stadtplan von Soest

Niemeier und Rothert, Westfälische Zeitschrift 103/104 (1954)

20. Familie Cassato – Lips in Stocklarn (Kleine Genealogie aus der B.

H.P. Presuhn ,Bremen (Privataufzeichnungen 1995)

21. 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Soest

Löschzüge I und II, Druck Karl Streiter (1987)

22. Festschrift 700 Jahre Stocklarn (Selbstverlag 1989)

23. Archiv Felix Bierhaus
























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