Rentenbesteuerung


Sie haben sicher schon davon gehört. Die Renten sind dem Fiskus längst nicht mehr gleichgültig. In Zeiten knapper Kassen war es lediglich eine Frage der Zeit bis der Staat auch diese Einnahmequelle erkennen musste. Nun werden also unter bestimmten Voraussetzungen auch die Renten zur Einkommensteuer herangezogen. Derzeit spielt dies für den größten Teil der Rentner noch keine allzu große Rolle. Dies liegt daran, dass man sich auf ein Anwachsungsmodell geeinigt hat. Der Teil der Rente, welcher der Einkommensteuer unterzogen wird also über die nächsten Jahre anwächst. So wurden bei einem Renteneintritt in 2005 lediglich 50% der Rente berücksichtigt. Der für die Steuer maßgebliche Teil wächst jedoch in einer Übergangsphase von 35 Jahren auf 100 % an. Die künftigen Rentnergenerationen werden daher immer häufiger mit der Besteuerung konfrontiert werden.

Das problematische hieran ist jedoch oftmals nicht einmal die Besteuerung. Vielmehr wissen viele  Rentner nicht, ob Sie überhaupt verpflichtet sind eine Steuererklärung abzugeben. Dies kann nicht pauschal beantwortet werden. Lassen Sie daher sicherheitshalber Ihre konkrete Situation von einem Steuerberater überprüfen. Geben Sie trotz der Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung eine solche nicht rechtzeitig ab können unter Umständen vom Finanzamt Verspätungszuschläge verhängt werden.

Beachten Sie, dass seit 2006 Rentenkassen, Versorgungswerke und private Versicherer ihre Überweisungen an Rentner bei der Zentralen Stelle für Altersvermögen (ZfA) melden. Und die ZfA alle wichtigen Daten an die Finanzämter weitergibt.


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