Einradfahren

Einradfahren: Merle und Anna-Maria zum JTE-Sommercamp 2011
Das Einrad wird von vielen Skilangläufern der jüngeren Generation als Trainingsmittel genutzt, um die Balance zu schulen.
Am 15.09.2012 wird deshalb erstmals auch von einem Skilanglaufverein ein Einradwettbewerb, im Rahmen des Rollski-Supercross (www.skate-the-ring.de), als Demowettkampf, angeboten.

Im Gegensatz zu früher, als das Einradfahren hauptsächlich von Clowns und Artisten im Zirkus betrieben wurde, hat sich Einradfahren heute zu einer stetig wachsenden Sportart entwickelt und das Einrad gewinnt auch als Fortbewegungsmittel zunehmend an Popularität. Das Einrad ist dadurch nicht nur mehr im Turnsaal, bei Faschingsumzügen oder im Zirkuszelt zu sehen. Etwa seit Beginn des 21. Jahrhunderts wandelt sich das Image des Einrades zunehmend vom Clownrequisit hin zum Trendsportgerät. Routinierte Einradfahrer bewegen sich auf dem Einrad so sicher wie Fußgänger und bewältigen problemlos längere Strecken. Insbesondere die Weiterentwicklung des Materials hin zu mehr Stabilität und einer höheren Belastbarkeit der Einradteile hat dazu beigetragen, dass verschiedene neue Varianten und Fahrstile entstehen konnten.

Ausrüstung und Sicherheit

Handgelenkschützer:

Am häufigsten landen Einradfahrer, die vom Rad stürzen, auf ihren Händen oder Handgelenken. Von allen Teilen der Sicherheitsausrüstung werden die Hangelenksschoner daher am stärksten beansprucht.

Knie- und Ellbogenschützer:

Am zweithäufigsten landet der Einradfahrer beim Sturz auf seinen Knien, dicht gefolgt von den Ellbogen. Entsprechende Schützer helfen, langwierige Verletzungen zu vermeiden.

Helm:

Vor allem beim Offroad-Fahren ist ein Helm unentbehrlicher Bestandteil der Sicherheitsausrüstung.

Schienbeinschützer:

Schienbeinschützer sind vor allem dann unentbehrlich, wenn der Fahrer mit Metallpedalen oder Pedalen mit Pins fährt. Solche Pedale geben zwar besseren Halt, können aber schmerzhafte Verletzungen an den Beinen hervorrufen.

Fahrradhose:

Gepolsterte Radlerhosen sind durch eine nahtlose, gepolsterte Schrittpartie und lange Hosenbeine, die über den Sattel hinunter reichen, wesentlich bequemer als normale Shorts.

Handschuhe oder Handschützer:

Handschuhe schützen die Handballen beim Sturz vor Verletzungen. Sie sind bei manchen Einradveranstaltungen wie etwa bei Rennen vorgeschrieben und können auch fingerlos sein. Skating-Handschützer schienen das Handwurzelgelenk und erlauben dank Kunststoffplatte das Gleiten beim Abstützen, stören jedoch etwas beim Halten des Einradsattels beim Starten, Springen und Stoppen.

...mehr Infos dazu in der Wikipedia.


Einrad-Video - ein Bericht von afk München TV über den Einradfahrer Sebastian Niedner...

Wer weitere Hintergrundinfos und Trainingstipps haben möchte, kann in folgenden Büchern nachlesen:

Wer nur mal schnell ein paar Tipps zum Nachlesen haben will, kann hier reinklicken:
http://einradfreak.twoday.net/stories/5190289/#training

...auch so was geht ;-)

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