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Mittelsachsen holen Gold und Silber beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia"

veröffentlicht um 27.02.2014, 01:22 von Toralf Richter   [ aktualisiert: 27.02.2014, 01:24 ]

Fünf junge Skilangläuferinnen standen beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Schonach auf dem Treppchen - morgen starten sie dann in Oberwiesenthal bei der Sachsenmeisterschaft.

Von Steffen Bauer, Freie Presse - Mittelsachsen:

Sayda/Holzhau/Neuhausen - Trotz des raren Schnees geht es bei den jungen Skilangläufern Schlag auf Schlag, gibt es selbst in den Ferien keine Pause: Fünf junge Damen aus Mittelsachsen waren diese Woche beim Bundesfinale des Schulwettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" in Schonach in der Spur, wo sie mit dem Team des Gymnasiums Oberwiesenthal sechsmal Edelmetall schürften. Merle Richter vom SSV Sayda, Luca-Marie Prezewowsky und Anna-Maria Dietze (beide Pulsschlag Neuhausen) sowie Marie Herklotz und Johanna Mende von der SG Holzhau hatten sich beim schulinternen Test für die Auswahl der Sport-Eliteschule qualifiziert, wo sie derzeit lernen und trainieren.

Am Dienstag stand ein Skilanglauf-Technikparcours über 1,4 km an, gestern folgten die Staffelrennen in den zwei Wettkampfklassen. Am ersten Tag hatten die Mädchen des Gymnasiums Oberwiesenthal mit Anna-Marie Dietze (4.), Marie Herklotz (6.), Johanna Mende (19.) und Luca-Marie Prezewowsky (22.) souverän Team-Gold in der WK III (Jg. 1999/2000) gewonnen. Insgesamt waren 148 Mädchen aus ganz Deutschland in dieser Klasse am Start. In der WK IV (Jg. 2001 bis 2004) durfte sich auch Merle Richter über Platz 1 in der Mannschaftswertung freuen. Die 12-jährige Saydaerin kam im Einzel zudem auf Rang 3 ein und musste nur zwei Jungen vom SV Neudorf den Vortritt lassen.

(Der Wettkampfparcour am Dienstag entsprach ziemlich genau dem Snowlander-VSA-Sprint, welcher vor kurzem in Sayda, als 3. Junior-Trophy-Wettkampf, stattfand. Die Skilangläufer mussten Slalom bergab fahren, durch Tore hindurchlaufen, Rückwärtsfahren, eine Strecke ohne Stöcke laufen, Abfahrten und Anstiege absolvieren. Also Heimvorteil für unsere mittelsächsischen Sportler? Es scheint so, wenn man die Ergebnisse der Mädchen betrachtet :-)

In der Staffel gab es für Anna-Maria Dietze und Marie Herklotz gestern ebenfalls Gold mit Oberwiesenthal I, Johanna Mende und Luca-Marie Prezewowsky liefen mit der zweiten Staffel auf den Silberrang. In der WK IV durfte Merle Richter mit dem Team ihres Gymnasiums ebenfalls aufs oberste Treppchen. "Alle sind Superrennen gelaufen", lobte Lars Lehmann. Der Neuhausener arbeitet als hauptamtlicher Trainer am Stützpunkt in Oberwiesenthal und betreute die Teams beim Wettkampf im Schwarzwald.

Infos zum Schulwettbewerb JtfO:

JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA...
  • ist mit ca. 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der weltgrößte Schulsportwettbewerb.
  • wurde 1969 als Initiative der Zeitschrift "stern" von Henri Nannen und Willi Daume sowie der Konferenz der Kultusminister ins Leben gerufen. 
  • bietet Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten, bereits im schulischen Rahmen Wettkampferfahrung zu sammeln.
  • vermittelt u.a. positive Werte wie Fairness, Teamgeist, Einsatzfreude.
  • motiviert die Jugendlichen für ein lebenslanges Sporttreiben.
  • ist das Sprungbrett vom Schulsport zu Training und Wettkampf im Sportverein und -verband.
  • ist eine "Talentschmiede", aus der zahlreiche Spitzensportler/-innen hervorgegangen sind, wie zum Beispiel Franziska van Almsick, Boris Becker, Heike Henkel, Michael Groß, Britta Steffen, Michael Greis, Natascha Keller, Jens Filbrich oder Kathrin Rutschow-Stomporowski.
  • wird jährlich unter der Schirmherrschaft des amtierenden Bundespräsidenten ausgetragen.
  • schafft Begegnungen der Sporttalente mit Weltmeister/-innen und Olympiasieger/-innen.
  • motiviert, sichtet und fördert die Olympioniken von morgen.
Weitere Infos: www.jtfo.de
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