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Deutsche Meisterschaft: 1 x Gold und 3 x Silber für Mittelsachsen

veröffentlicht um 03.03.2014, 00:27 von Toralf Richter   [ aktualisiert: 03.03.2014, 06:20 ]

Jacob Vogt (SG Holzhau) wird Deutscher Meister, Anne Winkler (SSV 1863 Sayda) holt 2 x Silber, Lena Zeise (Neuhausen) sprintet zu Silber und Julia Richter (SSV 1863 Sayda) verschenkt durch Sturz im Sprint-Finale Edelmetall

So titelt heute die Freie Presse - Lokalsport Annaberg-Buchholz:

Top-Resultate soll(t)en sich nun in Weltcup-Einsätzen widerspiegeln

Nach einem holprigen Start haben sich die Skilangläufer Oberwiesenthals als beste Truppe der Deutschen Meisterschaft erwiesen. Sie gewannen 11 von 22 möglichen Titeln.

Artikel von Thomas Schmidt:

Oberwiesenthal - Sulzberg klingt nicht nach schnellen Sportarten. Gleich gar nicht, wenn es ums Skilaufen geht. Doch bei der von Isny nach Sulzberg verlegten Deutschen Meisterschaft zischten viele Oberwiesenthaler ihren Konkurrenten davon. "Die Anzahl der Medaillen ist gewaltig", sagte Thomas Weise.

Als Leiter des Olympiastützpunkts Chemnitz/Dresden und als Vizepräsident des Skiverbandes Sachsen geriet er ins Schwärmen. Schließlich ist eine Deutsche Meisterschaft nicht irgendein Wettkampf. "Die Resultate sollten sich nun aber auch in Weltcupeinsätzen widerspiegeln", sandte Weise eine "Grußadresse" an die Bundestrainer.

Aus dem geschlossen auftretenden Oberwiesenthaler Stützpunktteam ragten Julia Belger und Katharina Hennig noch etwas heraus. Die einstige Leichtathletin Belger, deren Vorbild Marathonläufer Haile Gebrselassie ist, räumte wenige Tage nach ihrem 20. Geburtstag außer im Sprint alles ab. Sie lief im Einzel und im Skiathlon die besten Zeiten - in der U 20 wie bei den Frauen. Nach Bronze zur Junioren-Weltmeisterschaft mit der Staffel klopft sie nun lautstark bei den Erwachsenen an. Katharina Hennig ebenso. Die erst 17 Jahre alte Königswalderin lehrte bereits viele Ältere das Fürchten. Nach Silber im Sprint ließ sie in den anderen Disziplinen keine andere an sich vorbei. Dass es mal nicht nur Titel des weiblichen Geschlechts zu bejubeln gab, machte Weise zufrieden. Denn Jacob Vogt und Richard Leupold standen ebenso ganz oben wie Philipp Unger, der sogar einen kompletten Medaillensatz mit nach Stützengrün nehmen konnte.

Dabei hatte am Freitag alles ziemlich verworren für die Erzgebirger begonnen. "Wir standen uns selbst im Weg. Denn obwohl wir 13 Aktive in den Sprint-Finals hatten, gab es durch Stürze und andere Unpässlichkeiten kein Gold. Das haben wir an den Tagen danach aber überzeugend geändert", so Weise. (mit tka)

Sprint freie Technik (Freitag)

16 m: 3. Philipp Unger, 7. Franz Bergelt; 16 w: 2. Lena Zeise, 6. Melanie Kain; 18 m: 5. Richard Leupold, 7. Felix Schwebe, 9. Jacob Vogt; 18 w: 2. Katharina Hennig, 3. Jenny Mann, 6. Julia Richter, 12. Lisa Dotzauer; Herren/U 20 m: 4. Lennart Metz, 6. Valentin Mättig, 12. Lukas Groß; Damen/U 20 w: 5. Julia Belger, 6. Monique Siegel, 7. Anne Winkler

Einzel klassisch (Samstag)

16 m: 1. Unger, 2. Bergelt; 16 w: 1. Kain, 12. Zeise; 18 m: 1. Vogt, 3. Leupold, 8. Arne Reichelt, 12. Waller; 18 w: 1. Hennig, 6. Richter, 8. Mann, 12. Dotzauer; U 20 m: 6. Groß; 20 w: 1. Belger, 2. Winkler, 5. Döhla; Herren: 5. Mättig; Damen: 1. Siegel, 5. Gnüchtel

Skiathlon beide Stilarten (Sonntag)

16 m: 1. Kain, 10. Zeise; 16 w: 2. Unger, 4. Bergelt; 18 m: 1. Leupold, 7. Rombock, 9. Reichelt; 18 w: 1. Hennig, 7. Richter, 8. Mann; 20 w: 1. Belger, 2. Winkler, 6. Döhla; Damen: 1. Belger, 2. Siegel, 4. Winkler, 9. Gnüchtel, 10. Döhla; Herren: 5. Mättig

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