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Rekordverdächtige Tour "Rund um Wimbern"

veröffentlicht um 22.02.2019, 06:47 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 22.02.2019, 06:50 ]

Frühlingshafte Temperaturen und Sonne pur begleiten uns am 17.02.2019 auf der 10 km langen Tour „Rund um Wimbern“. Theresia und ich haben zu Beginn der Wandersaison eine leichte Wanderung geplant. Diese Strecke ist ein Teil des Wanderweges „Rund Wickede“ und beginnt am Parkplatz des ehemaligen Krankenhauses von Wimbern. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde das Haus am 31. 12. 2011 geschlossen. Seit April 2014 werden die Gebäude für die Unterbringung von Asylbewerbern aus aller Welt genutzt.

Unser ursprünglicher Weg ist nicht begehbar, da das Areal großräumig eingezäunt ist und von Security Personal bewacht wird. Eine Alternative ist schnell gefunden. Durch ein kleines Waldgebiet starten wir in nördlicher Richtung dem Heilig-Geist-Kloster Wickede-Wimbern entgegen. Das imposante Gebäude wurde Mitte der 1950-er Jahre gebaut. Das Haus der Steyler Missionsschwestern wird heute als Alten- und Pflegeheim für kranke und ältere Schwestern, die aus ganz Europa hier betreut werden, genutzt.

Vom Gelände des Klosters verläuft der Wanderweg entlang der B 63 in Richtung Wickede. Statt die Ruhrbrücke zu überqueren, biegen wir nach rechts ab, um auf der gegenüberliegenden Straßenseite rechts in den „Schwarzen Weg“ einzubiegen. Ab hier wandern wir durch einen Mischwald im Mühlenbachtal.

Foto: 39 (!) Wanderer an der Schützenhalle in Wimbern (38 + Fotograf= 39)

Nach einer längeren Waldpassage zeigt uns ein Wanderzeichen einen Richtungswechsel an. Auf halber Strecke erreichen wir die Schützenhalle von Wimbern und legen eine Pause ein. Rucksackverpflegung ist nun angesagt.


Gut gestärkt queren wir die B 7 in südwestlicher Richtung und wandern nun durch ein landwirtschaftlich geprägtes Gebiet. In Sichtweite der Ortschaft Barge, verläuft unser Kurs nun gen Norden, der Ruhrtal-Klinik entgegen. Von hier aus hat man eine schöne Aussicht auf Fröndenberg und Wickede. 

Foto: Blick auf Wickede (rechts das Wohngebiet Nachtigall)

Vorbei an der Klinik erreichen wir über einen Feldweg das Wohngebiet Nachtigall. Ab hier trennen uns noch wenige Minuten bis zum heutigen Endpunkt unserer Tour.

Eine rekordverdächtige Wanderung ist beendet. Rekordverdächtig war das ungewöhnlich warme Wetter am 17. Februar 2019 und die 39-köpfige (!) Wandergruppe an diesem Tag. Auf der Terrasse der Cafeteria vom Seniorenzentrum St. Raphael endet in geselliger Runde bei köstlichem Kuchen und duftendem Kaffee ein schöner Wandertag. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an die Mitarbeiter des Hauses für die freundliche Aufnahme und die perfekte Bewirtung.

 Wdf. und Text: Theresia und Hans Rottmann

Fotos: Dirk Große  

 

 

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