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"Geierabend" 02.02.2020

veröffentlicht um 14.02.2020, 06:16 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 14.02.2020, 06:20 ]

„Watt’ne schöne Ecke“, hätte Kumpel Emil wohl gesagt, wenn er so wie wir, zu seiner Zeit an einem Sonntagnachmittag - möglicherweise bei etwas schönerem Wetter - unsere kleine Wanderung vom "Schloss der Arbeit“ Zeche Zollern (erbaut 1898 -1904) bis zur Burganlage Haus Dellwig, dessen Ursprünge aus dem 13. Jh. stammen, gemacht hätte. Dieser kurze Spaziergang von 4 km vorbei an villenartigen Bergarbeiterwohnungen über eine Haldenanlage, die sich ohne Fremdeinwirkung zurück zur Natur entwickelt, bis hin zur bewohnten Burganlage, hatte uns mit ausreichender Frischluft für das anstehende Programm versorgt.

 



Es blieb auch noch Zeit für das Museum, wo vor allem die Maschinenhalle mit dem berühmten Jugendstileingang und der aufwendigen Bau-Konstruktion bewundert werden konnten. Schnell wurde noch ein Pilsken und ne Currywurst konsumiert, bevor wir dann in der ebenfalls sehenswerten Lohnhalle eine fast 3-stündige „Sitzung“ genossen, in der uns einmal mehr das Weltgeschehen aus Sicht des Ruhris erklärt wurde.



Den Geierabend gibt es jetzt seit fast 30 Jahren und die Ensemble-Mitglieder haben inzwischen Kultstatus - bis auf „Obel Obering“ - der ist neu und kommt aus Welver-Vellinghausen-Eilmsen!!! 

Mit der Gewissheit, wieder mal ein eine Ruhrgebietsspezialität genossen zu haben, freuten wir uns dennoch auf unsere etwas bequemeren Autositze auf der Fahrt nach Hause.

Organisation, Wanderführerin und Text: Bärbel Grösgen

 

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