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Der "Kleiberg" ruft (schon wieder)!

veröffentlicht um 03.03.2020, 09:40 von SGV Abteilung Welver

Ausweichwanderung am 01.03.2020.

Die Stürme und der Regen der letzten Wochen machten eine Änderung des Wanderplanes notwendig. Die Wege im Möhnetal sind auch durch die Forstarbeiten teilweise unpassierbar. Wieder eine Wanderung ausfallen lassen? Dann erfüllen wir lieber einen „Wanderwunsch“.

Am 17.11.2019 hatten wir bei der Kleibergrunde keine Fernsicht. Die Teilnehmer wünschten sich: „Die Tour sollten wir noch einmal bei guter Fernsicht wiederholen.“ Diese Gelegenheit ergab sich jetzt. Es sollte eine „windige Angelegenheit“ werden. Windgeschwindigkeiten von 40 km/h in Böen 70 km/h waren angesagt.

Wieder starteten wir an der „alten Windmühle“ in Soest. Aufwärts ging es zunächst nach Hiddingsen. Als wir aus dem Schutz der Häuser herauskamen, empfing uns ein heftiger Wind. Es sind nur ca. 400 Meter bis zur Autobahnbrücke aber die reichten. Sämtliche Frisuren wurden neu geföhnt. Doch konnten wir schon hier sehen, was uns erwartet: beste Fernsicht.


Weiter ging es jedoch windgeschützt durch das gepflegte Haardorf Hiddingsen Richtung Steinkiste. Im Schutz der Häuser und Bäume erreichten wir den Aussichtspunkt im NSG Kleiberg. Einige Wildpferde und der Blick über die Börde begrüßten uns. Die Bänke waren trocken und windgeschützt. Gute Voraussetzungen für eine Verpflegungspause mit Aussicht.

Danach machten wir uns auf. Noch einmal 100 Meter gegen den Wind, dann waren wir wieder im Windschatten der Bäume. Entlang des Zaunes am ehemaligen Übungsgelände der belgischen Streitkräfte wanderten wir Richtung Lendringsen. Besonders angenehm, auch die große Freifläche lag im Windschatten. „Ist das ein herrliches Plätzchen“, stellten wir fest.

Im Sonnenlicht Blick auf den Teutoburger Wald, bei angenehmen Temperaturen ließ es sich gut wandern. Als wir Richtung „Lendringser Schweiz“ abbogen, verabschiedete uns wieder eine Gruppe Wildpferde.

Jetzt ging es über die ungeschützte Freifläche des Haarstranges. An einer Wegmarke angekommen, gab es Gelegenheit für eine kurze Pause und ein Gruppenfoto.


Der Wind ermunterte uns zügig weiterzugehen. Immer wieder ein kurzer Blick auf das „Bördepanorama“, bis wir den Abzweig zum R 26 und eine schützende Baumhecke erreichten. Hier ließ es sich aushalten. Jetzt war auch das Kraftwerk Datteln noch zu sehen. Dieser Ausblick schmückt die Kleibergrunde.

Genug gesehen! Es ging weiter zur „Lendrigser Schweiz“, dem Schleddetal. Der Weg führt am Waldrand entlang. Ein schönes Tal im Sonnenlicht.

Im Wald waren viele Äste durch die letzten Stürme abgebrochen. Aber die Bäume standen fest. Zeit für eine kurze Rast. „Was, jetzt schon?“ Ein Blick auf die Uhr verriet, wir waren gut unterwegs.

Etwas getrunken, gegessen und weiter ging es Richtung Müllingsen. Wieder erwartete uns eine freie Fläche. Es ist müßig, die Aussicht zu erwähnen. Aber erwähnenswert ist wieder einmal der Wind. Jetzt aber positiv, er kam von hinten und machte den Weg leicht. Müllingsen wurde passiert, unter der Autobahn hindurch, jetzt war der Stadtrand von Soest nicht mehr weit. Durch die Kleingartenanlage Soest Süd und ein kleines Wäldchen kamen wir wieder am Parkplatz an. 

Eine kurzweilige und schöne Wanderung fand im Café Vielhaber ihren Abschluss. 


Wdf., Text und Fotos: Karl Heinz Hoppe


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