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Aussichtsreiche Rundtour ab Elpe

veröffentlicht um 11.05.2019, 10:05 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 11.05.2019, 10:29 ]

05.05.2019

Nicht gerade frühlingshafte Temperaturen empfangen uns in Elpe, einem Stadtteil von Olsberg. Ausgangs- und Endpunkt unserer heutigen Wanderung ist der Parkplatz an der Wanderinformationstafel. Hier starten wir noch leicht fröstelnd die Tour. Wir folgen dem örtlichen Rundwanderweg E 3 nach Süden in Richtung Altenfeld. Die Länge der Tour ist mit 11 km vorgegeben. Eine mittelschwere Runde mit 369 Höhenmeter erwartet uns.

Kurz hinter dem Ortsausgang biegen wir rechts ab und erreichen bald das Ausbildungszentrum einer Drachenflugschule. Ab hier wandern wir durch ein Waldgebiet. Die Schritte werden kürzer und der Weg steiler. Höhenmeter um Höhenmeter nähern wir uns dem oberen Startplatz der Gleit- und Drachenflieger auf dem Nordenberg in ca. 644 m Höhe. Hier oben ist eine kleine Verschnauf- und Trinkpause vorgesehen. Gleichzeitig nutzen wir die Rast für ein Fotoshooting im Schnee.


Die Temperatur hier oben liegt bei knapp über 0 Grad. Vermutlich sind die Eisheiligen in diesem Jahr besonders früh aktiv. Leichter Schneefall begleitet uns vom Nordenberg weiter bis zur Ostflanke des Steinmarkkopfes (724 m Höhe) hinauf in das Bergarbeiterdorf Heinrichsdorf. Am Ortsrand empfängt uns die Dorfgemeinschaftshütte. Ideal für eine Stärkung aus dem Wanderrucksack. Bänke laden zum Verweilen und einer längeren Pause ein.


Heinrichsdorf wurde im Jahr 1854 in der Blütezeit des Blei- und Zinkbergbaus neben dem Stollen der Grube „Alte Ries“ gegründet. Heute erinnert in der Nachbargemeinde Ramsbeck ein Besucherbergwerk an die harte Arbeit der Bergleute.

Es wird Zeit, die Wanderung fortzusetzen. Gegen Kälte hilft nur Bewegung. Wir verlassen den kleinen, aber feinen Ort im Hochsauerland. 


Vorbei am Gasthof Ehls wandern wir nun durch das Naturschutzgebiet Schluchtwald. Mittlerweile zeigt sich auch die Sonne. Eine abwechslungsreiche Landschaft mit herrlichen Panoramaaussichten präsentiert sich dem Betrachter.

Über einen breiten Forstweg geht es stetig talwärts. Die ersten Häuser sind zum Greifen nah, als unser Wanderzeichen E3 uns einen Richtungswechsel anzeigt. Nochmals müssen wir eine knackige und kräftezehrende Steigung überwinden.


Nach gut weiteren 20 Minuten erreichen wir Elpe. Noch wenige Meter bis zum Parkplatz und dem örtlichen Café. In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen lassen wir die heutige Tour ausklingen. Eine durchaus sportliche Wanderung, die Natur und Kultur vereint, ist beendet. 


Wdf. und Text: Theresia und Hans Rottmann

Fotos: Dirk Große 

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