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6. Powerwanderung: Klimaneutral nach Drensteinfurt

veröffentlicht um 20.10.2019, 08:40 von SGV Abteilung Welver

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur …  Der Rest ist bekannt. 

Der Wetterprognose trotzend fanden sich am 19.10.2019 acht Wanderer zur diesjährigen Powerwanderung ein. Diese Wanderung machte ihrem Namen alle Ehre. Die 38 Kilometer verlangten den Teilnehmern einiges ab. Nach 8 Stunden war Drensteinfurt erreicht. Die Beine waren zwar schwer, aber die Stimmung immer noch gut.

Wie ist es gelaufen?

Herrschte zunächst noch das Prinzip Hoffnung, wurde bald klar, die dunkle Wolke über uns bot nicht nur Sonnenschutz. Nach anfänglich leichtem Nieselregen begleiteten uns immer wieder leichte Schauer.

Schon zu Beginn war das Tempo zügig, wollten wir doch im Hellen zurück sein. Über den Welveraner Wanderweg A4 ging es zunächst zum Datteln – Hamm – Kanal. Diesem folgten wir bis zum Werse - Radweg. Er sollte uns nach Drensteinfurt führen.

Östlich von Dolberg gab es eine Überraschung! Eine kleine Baustelle versperrte den Weg. Die Umgehung war aber kein Problem. Jetzt ging es zügig weiter. Nach vier Stunden und 20 km erreichten wir das Parkbad Café in Ahlen. Eine gute Gelegenheit zur Einkehr.


Frisch gestärkt mit Kuchen und Kaffee ging es (ausnahmsweise) im Sonnenschein weiter.

Das war aber nur eine knappe Stunde. Dann hatte uns die dunkle Regenwolke wiedergefunden. Sie sollte uns noch bis Drensteinfurt begleiten.

Wir nutzen aber die Sonne um der „Einladung“ dieses netten Paares, 

Folge zu leisten und uns zur Verpflegungspause niederzulassen. Andrea und Jessica hatten wieder reichlich sehr gute Verpflegung dabei. Wir ließen uns nicht lange Bitten und sorgten dafür, dass ihr Rucksack leichter wurde. An dieser Stelle: Ganz herzlichen Dank der Powerwanderer!

Es war so gemütlich. Aber wie schon geschrieben, zog die dunkle Regenwolke wieder heran und wir wollten ja auch noch im Hellen in Welver ankommen.

Der Regen sollte nicht die einzige Abwechslung sein, denn es ist Jagdsaison. Stand die erste Jägergruppe nur locker im Feld und wartete darauf, dass die Hunde die Fasane auftrieben, war die zweite Jägergruppe sehr aktiv und lautstark damit beschäftig, die Fasane selbst aufzuscheuchen. Für uns legten sie jedoch eine kurze Pause ein. Kaum waren wir vorbei, bekamen wir wieder einen kleinen Vorgeschmack auf Silvester. Wie heißt es so schön, bei Reinhard Mey? „Es knallen die Büchsen, es prasselt das Schrot…“

Wir folgten der Landstraße, nach Drensteinfurt. „Wann fährt eigentlich der Zug?“ „Auf jeden Fall im 30-minütigen-Zeittakt!“ Auch wenn sich die letzten Kilometer in Erwartung des Zieles hinziehen, „frisch auf“! So brachte uns jeder Schritt dem Ziel näher. Blieb nur die Frage, „wann wir endlich den Kirchturm von Drensteinfurt sehen? Endlich schaute er zwischen zwei Bäumen hervor. Und dann kam das Ortseingangsschild.

Drensteinfurt ist ja nicht so groß. Vorbei am Schloss und einigen schönen Ecken der Stadt, erreichten wir zügig den Bahnhof. Nach fünt Minuten kam auch schon unser Zug. So erreichten wir den Bahnhof in Welver. Oh, die Treppen! Die Muskeln unserer Beine waren während der Fahrt abgekühlt. Der „Kaltstart“ fiel entsprechend schwer. Aber nach einigen Meter fühlten sie sich schon wieder geschmeidiger an. Der Wanderparkplatz Kirchwelver ist ja nicht so weit.

Rückschauend betrachtet: Es war anstrengend, was der Stimmung keinen Abbruch tat. Auch der Regen war erträglich. Kurzweilig und schön war es.

So freuen sich die Teilnehmer auf die 7. Powerwanderung im kommenden Jahr.

Wdf.: Reinhold Großelohmann

Text und Fotos: Karl Heinz Hoppe


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