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35 km - Powerwanderung 2018

veröffentlicht um 19.11.2018, 10:00 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 19.11.2018, 10:36 ]

Bestes Wanderwetter: Temperaturen um 10°, Sonnenschein und leichter Rückenwind, so startete die diesjährige Powerwanderung von Welver nach Neheim und zurück. Acht Wanderer/innen machten sich schon früh um 08:30 Uhr auf den Weg gen Süden.

Das leichte Frösteln am Treffpunkt war schnell vergangen. Die Sonne schien von vorn. Durch die Börde wanderten wir zum Haarstrang. In Marwicke nahmen wir den Jakobsweg nach Westönnen.

 


In der Feldflur zwischen Marwicke und Westönnen lud eine Sitzgruppe vor einem Kruzifix zur ersten Rast. Eine Stärkung bevor es zum Haarstrang ging war willkommen.

Immer geradeaus und aufwärts ging es nun nach Ense.

Ruhne war der erste Ortsteil, der uns willkommen hieß. Über Bremen ging es nach Höingen. 

Im Gewerbegebiet lud Bäcker Klapp zur Mittagsrast, bei Kaffee und Kuchen.

 


Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg nach Neheim. Der Herbstwald zeigte seine schönste Seite.


Durch raschelndes Laub wanderten wir die Möhne entlang. So gelangten wir nach Neheim. 23 km waren geschafft. Hier warteten wir 20 Minuten auf den Bus. Gutes Timing. Mit dem Bus fuhren wir nach Werl, um den Rückweg nach Welver anzugehen. Nach der langen Pause im Bus signalisierten die Beine, dass wir schon einige Kilometer gelaufen waren. Es dauerte etwas, bis die Schwere aus den Beinen wich. Die Muskeln waren „kalt“ geworden. Auf diesem Teil kam uns der eisige Wind entgegen. Die Schatten wurden immer länger. Die nahende Dunkelheit beflügelte die Schritte. Das Tempo wurde schneller. War es die Dunkelheit, der kalte Wind oder die Einladung, in Lutters Wintergarten? Genau war das nicht zu sagen. Auf jeden Fall ging es zügig nach Scheidingen. Die letzte Rast wärmte uns auf und die Getränke ließen keinen Wunsch übrig.


 

Von Kaffee bis Limonaden wurde reichlich aufgetischt. Ach ja, Glühwein gab es nicht. Eine gute Idee für zu Hause, denn es wurde doch empfindlich kühler. So versorgt ging es die letzten Kilometer nach Welver. Am Parkplatz angekommen war es schon dunkel. Die fünfte Powerwanderung war geschafft. Es war kein Sonntagsspaziergang, aber es hatte sich gelohnt. Die Beine freuten sich auf die Wanne, die Dusche und darauf „hoch gelegt“ zu werden. Jetzt noch etwas Leckeres essen und trinken und der „Frieden der Nacht“ kann kommen. 

P.S. Das Leuchten auf dem Bild im Wintergarten sind keine Engelsflügel. Es sind die Reflektoren der Jacke von Franz.


Wanderführer: Reinhold Großelohmann

Text und Fotos: Karl Heinz Hoppe


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