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Neues Helfergesetz in der Hessischen Fischereiordnung

Ab dem 03.12.2010 gibt es eine Neufassung der Helferregelung beim Angeln. Hier wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Hilfe durch Erwachsene Helfer nur bei einer körperlichen Beeinträchtigung des Anglers gewährt werden darf. Einzigst Kinder bis zur Vollendung des 10ten Lebensjahr können als Helfer gelten, wenn die Hilfe zum Heranführen an das Angeln dient. 

Amtliche Abkürzung:

HFischG

Fassung vom:

19.12.1990

Gültig ab:

03.12.2010

Gültig bis:

31.12.2015

Dokumenttyp:

Gesetz

Quelle:www.rv.hessenrecht.hessen.de

Gliederungs-Nr:

87-26

Fischereigesetz für das Land Hessen
(Hessisches Fischereigesetz - HFischG)*)
vom 19. Dezember 1990

§ 25

Fischereischeinpflicht

(1) Den Fischfang darf nur derjenige ausüben, der Inhaber eines gültigen Fischereischeins ist. Der Fischereischein ist auf Antrag zu erteilen, wenn

1.    der Antragsteller das 14. Lebensjahr vollendet hat,

2.    der Antragsteller nachweist, dass er eine Fischereiprüfung nach § 26 bestanden hat und

3.    Versagungsgründe nach § 27 nicht entgegenstehen.

Der Fischereischein muss ein Lichtbild des Inhabers enthalten und ist mit sich zu führen und auf Verlangen den Aufsichtspersonen nach § 47 Abs. 1, dem Personal der Fischereibehörden, den betroffenen Fischereirechtsinhabern und den betroffenen Fischereipächtern zur Prüfung auszuhändigen.

(2) Wer volljährig und zum Fischfang berechtigt ist, kann sich von weiteren Personen unterstützen lassen. Beim Fischfang mit der Handangel gilt dies nur für Personen, die aufgrund körperlicher Beeinträchtigung Hilfe beim Fischfang benötigen. Nur einer der Helfer darf den Fischfang mit der Handangel ausüben. Helfer müssen sich im unmittelbaren Einwirkungsbereich des Fischereiberechtigten aufhalten. Kinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres gelten als Helfer, wenn sie von einer volljährigen und zum Fischfang berechtigten Person an die Fischereiausübung herangeführt werden.

(3) Die oberste Fischereibehörde erkennt einen Fischereischein eines anderen Bundeslandes als Fischereischein nach § 25 Abs. 1 an, wenn die Voraussetzungen, unter denen er erteilt wurde, denen nach diesem Gesetz und den darauf beruhenden Rechtsverordnungen entsprechen.