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Satzung

Präambel:

Die Schützengesellschaft Ilmenau e.V. ist eine Vereinigung von Bürgern, die am Sportschießen interessiert sind. Sie handeln in Wahrung sportlicher Tradition und demzufolge im Einverständnis mit Artikel 1 der Satzung der um 1716 gegründeten Schützengesellschaft Ilmenau, der besagt:

"Das Gesetz der Achtung und Höflichkeit, welche der Mann dem Manne zu erweisen schuldig ist, als erstes und oberstes Prinzip aller Geselligkeit voran gestellt, ist der Zweck der Schützengesellschaft!
Förderung der Freude, der Geselligkeit in Stunden der Erholung durch Lektüre, Unterhaltung, erlaubter Spiele, bezüglich auch Vogelschießen, Scheibenschießen und sonstige Schießübungen."


Gliederung der Satzung

 1.0  Name und Sitz
 2.0  Zweck, Ziele und Aufgaben
 3.0  Geschäftsjahr
 4.0  Mitgliedschaft
 5.0  Rechte und Pflichten

 6.0  Beiträge
 7.0  Organe und Leitung
 8.0  Verwendung der Mittel
 9.0  Haftung und Vertretung
10.0 Schlußbestimmungen

 

1.0 Name und Sitz der Gesellschaft

    1.1  Die Schützengesellschaft trägt den Namen Schützengesellschaft Ilmenau e.V. und ist beim Amtsgericht
            Ilmenau im Vereinsregister unter Lfd. Nr. 10 eingetragen.
    1.2  In ihrem Symbol führt sie die Bezeichnung Schützengesellschaft Ilmenau mit dem Ilmenauer Stadtwappen
            und dokumentiert damit ihre Verbundenheit zur Stadt Ilmenau.
    1.3  Die Schützengesellschaft ist Mitglied des Ilmschützenkreises e.V. und des Thüringer Schützenbundes e.V.
            und damit mittelbares Mitglied des Landessportbundes Thüringen e.V. sowie des Deutschen
            Schützenbundes e.V.

2.0 Zweck, Ziele und Aufgaben

2.1  Der Zweck der Schützengesellschaft ist die Pflege des traditionellen Schützenbrauchtums, die Förderung des Schießsports als Körperertüchtigung sowie die gesellige Unterhaltung. Diesem Zweck dienen alle gesellschaftseigenen Sportgeräte, Gebäude und Anlagen.

    2.2  Sie ist politisch und konfessionell neutral. Die Mitgliedschaft ist nach der Anzahl nicht beschränkt.
    2.3  Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts 'Steuerbegünstigte Zwecke' der Abgabenordnung.
    Sie ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    2.4   Sie sieht ihre Aufgaben darin, allen am Sportschießen interessierten Bürgern im Sinne der olympischen Idee die    Ausübung dieses Sports zu ermöglichen und besonders Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung und Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer sportlichen Talente zu bieten.
    2.5   Die Mittel der Schützengesellschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Mitglieder
    erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die
    dem Zweck der Gesellschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder durch Zuwendungen von Vermögensvorteilen, die außerhalb des gemeinnützigen Gesellschaftzweckes liegen,
    begünstigt werden.
    2.6.  Die Tätigkeit der Schützengesellschaft vollzieht sich auf der Grundlage ihrer Satzung und Jugendordnung,
    der Geschäfts-, Finanz- und Ehrenordnung sowie der Schießstandordnung.

3.0 Geschäftsjahr

    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

4.0 Mitgliedschaft

    4.1    Erwerb der Mitgliedschaft      siehe auch Mitgliedschaft

    4.1.1 Mitglied in der Schützengesellschaft Ilmenau e.V. kann jede unbescholtene Person werden, die das 18.
              Lebensjahr vollendet hat und die Satzung anerkennt.
    4.1.2 Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, über den der
              Vorstand entscheidet. Bei Ablehnung sind dem Antragsteller die Gründe schriftlich, mit Angabe der
              Einspruchsfrist mitzuteilen.
              Bei Bedenken sowie Einspruch auf Grund der Ablehnung wird der Aufnahmeantrag der Mitglieder-
              versammlung zur Entscheidung vorgetragen. Ein von der Mitgliederversammlung abgelehnter
              Aufnahmeantrag kann erst nach Ablauf eines Jahres erneut gestellt werden.
    4.1.3 Auf Antrag des Sorgeberechtigten können Kinder und Jugendliche ab vollendetem 12. Lebensjahr
              die Mitgliedschaft erwerben. Mit der Beantragung verpflichtet sich der Sorgeberechtigte zur Zahlung
              der Mitgliedsbeiträge für das nicht volljährige Mitglied.
    4.1.4 Das Führen von passiven Mitgliedern ist zulässig.
    4.1.5 Die Mitgliedschaft zählt vom Tag der Aufnahme an.
    4.1.6 Personen, die sich in besonderer Weise um die Schützengesellschaft verdient gemacht haben, können
              auf Vorschlag des Vorstandes von der Jahresvollversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
              Sie sind nicht beitragszahlungspflichtig und haben zu gesellschaftlichen Veranstaltungen kostenlos Zutritt.

    4.2    Beenden der Mitgliedschaft

    4.2.1 Die Mitgliedschaft endet

              • durch Tod;
              • durch schriftlich erklärten Austritt;
              • im beiderseitigen Einverständnis
              • bei Auflösung der Schützengesellschaft.

    4.2.2 Die Austrittserklärung ist in der Regel nur zum Ende des Jahres zulässig. Begründete Ausnahmen
              obliegen der Entscheidung des Vorstandes.
    4.2.3 Personen,

      • die das Sportschießen entgegen der olympischen Idee oder gegen die Regeln und Bestimmungen des
        Sportschießens ausüben;
      • die schuldhaft in grober Weise das Ansehen oder die Interessen der Schützengesellschaft verletzen;
      • deren Mitgliedschaft aus gesundheitlichen oder strafrechtlichen Gründen abzulehnen ist,

              ist die Mitgliedschaft zu verweigern, bzw. sind als Mitglieder auszuschließen.
    4.2.4 Auf Beschluß des Vorstandes kann ein Mitglied auch ausgeschlossen werden, das mit der
              Beitragszahlung drei Monate im Verzug geraten ist und nach Mahnung mittels eingeschriebenen Brief,
              der die Androhung des Ausschlusses beinhaltet, den Rückstand nicht innerhalb eines Monats tilgt.
    4.2.5 Vor dem Ausschluß ist der Betroffene zu hören oder ihm sonst Gelegenheit zu geben, zum Sachverhalt
              Stellung zu nehmen. Er kann gegen den Ausschließungsbeschluß innerhalb zwei Wochen nach Erhalt
              schriftlich Beschwerde einlegen, die auf der nächsten Mitgliederversammlung zu behandeln ist.
    4.2.6 Das ausgeschlossene Mitglied bleibt zur Zahlung des Beitrages bis zum Ende des Quartals verpflichtet,
              in dem der Ausschluß erfolgt.
    4.2.7 Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte gegenüber der Schützengesellschaft, auch das
              Recht zum Tragen des Gesellschaftsemblems. Erstattungsansprüche können nicht geltend gemacht
              werden. Die ausgehändigte Mitgliedskarte ist zurückzugeben.

5.0 Rechte und Pflichten

    5.1    Jedes Mitglied hat das Recht,

    5.1.1 die Anlagen und Einrichtungen der Schützengesellschaft zu nutzen und mit seinen Familienangehörigen
              an Veranstaltungen der Schützengesellschaft teilzunehmen;
    5.1.2 in den Mitgliederversammlungen seine Meinung darzulegen und Vorschläge im Sinne der Verbesserung
              des Gesellschaftslebens zu unterbreiten;
    5.1.3 gegen ungerechtfertigte Maßnahmen seitens Mitgliedern des Vorstandes bzw. gegen ihn erlassene
              Disziplinarmaßnahmen innerhalb von zwei Wochen beim Vorstand schriftlich Beschwerde einzulegen.
    5.1.4 Jedes aktive Mitglied hat ab vollendetem 18. Lebensjahr Stimm- und Wahlrecht. Das passive Wahlrecht
              steht ab vollendetem 21. Lebensjahr zu.

    5.2    Jedes Mitglied hat die Pflicht,

    5.2.1 die gültigen Rechtsvorschriften, Regeln und Bestimmungen der UIT und des DSB, die das Sportschießen,
              den Umgang mit Schußgeräten, Waffen und patronierter Munition beinhalten, zu kennen und strikt
              einzuhalten;
    5.2.2 entsprechend den Festlegungen der Satzung zu handeln, mit dem Gesellschaftseigentum sorgsam
              umzugehen und dieses vor Verlust sowie Beschädigung zu schützen;
    5.2.3 sich im Umgang mit anderen Mitgliedern und Sportlern kameradschaftlich, sportlich fair und gesellig
              sowie im Umgang mit Menschen stets human zu verhalten;
    5.2.4 auf Festlegungen des Vorstandes in zumutbarem Umfang Tätigkeiten zum Wohle der Schützengesellschaft
              zu übernehmen. Mitglieder, die ihrer Verpflichtung nicht nachkommen, haben ein Ersatzgeld zu zahlen,
              das von der Jahresvollversammlung für das jeweilige Kalenderjahr festgelegt wird. Werden mehr           Arbeitsstunden geleistet, als von der Mitgliederversammlung beschlossen, können diese  auf eigene           Familienangehörige, wenn diese gleichfalls Mitglied der Schützengesellschaft sind, umgelagert werden.

6.0 Beiträge der Mitglieder

    6.1   Aufnahmegebühr

    6.1.1 Jedes neue Mitglied hat eine Aufnahmegebühr in Höhe des jeweiligen Jahresbeitrages zu entrichten.
    6.1.2 Den Personenkreis, dem die Zahlung der Aufnahmegebühr erlassen wird, beschließt die
              Jahresvollversammlung auf Antrag.
    6.1.3 Von der Zahlung der Aufnahmegebühr sind befreit: Jungschützen, die der Gesellschaft vor Vollendung des
             16. Lebensjahres beigetreten sind und ihr ununterbrochen aktiv angehört haben.

    6.2    Monatsbeitrag

    6.2.1 Jedes Mitglied hat den von der Jahresvollversammlung festgelegten Beitrag für das Kalenderjahr,
              mindestens aber vierteljährlich, im voraus zu entrichten. Beiträge sind bringepflichtig.
    6.2.2 Passive Mitglieder, Jungschützen unter 18 Jahre und Studenten haben den von der Jahresvollversammlung
              für sie festgesetzten Beitrag zu entrichten.
    6.2.3 Von der Beitragszahlung sind befreit: Ehrenmitglieder, Mitglieder mit mehr als 50jähriger Mitgliedschaft
              und ruhende Mitglieder.

    6.3    In besonders gelagerten und begründeten Fällen kann der geschäftsführende Vorstand Befreiung,
             Ermäßigung oder zeitweise Aussetzung des Mitgliedsbeitrages beschließen.

    6.4    Jedes aktive volljährige Mitglied ist verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren nach Eintritt in die Gesellschaft
              eine Ehrenscheibe oder eine Spende in Höhe von 55€ zu stiften. Diese Verpflichtung kann auf
              begründeten Antrag durch Vorstandsbeschluß gestundet oder verrechnet werden.

7.0 Organe und Leitung

     7.1   Mitgliederversammlungen

    7.1.1 Jahresvollversammlung
              Die Jahresvollversammlung ist das höchste Organ der Schützengesellschaft. Sie findet jährlich bis
              Ende März statt. Auf ihr werden

      • Beschlüsse zur Ausgestaltung des Gesellschaftslebens und aller damit verbundenen Aufgaben gefaßt;
      • für den Zeitraum von drei Geschäftsjahren der Vorstand sowie die Delegierten zu den Verbandstagen der
        Mitgliedsverbände gewählt;
      • der Kassenprüfungsausschuß und Gremien zur Vorbereitung und Durchführung größerer Veranstaltungen
        bzw. Wettkämpfe berufen;
      • auf Vorschlag des Vorstandes Bürger zu Ehrenmitgliedern ernannt;
      • bei Verstößen gegen das Statut oder andere Rechtsvorschriften über Disziplinarmaßnahmen entschieden.

    7.1.2 Außerordentliche Mitgliederversammlung
              Auf Antrag des Vorstandes bzw. von mindestens einem Drittel der Mitgliedschaft kann eine
              außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn dies im Interesse der
              Schützengesellschaft erforderlich ist. Auf ihr kann über

      • Disziplinarmaßnahmen bzw. den Ausschluß von Mitgliedern gemäß Pkt. 4.2.3 und 4.2.4 der Satzung;
      • die Abberufung und Neuwahl des Vorstandes bzw. einzelner Vorstandsmitglieder;
      • Änderungen in der Satzung;
      • die Auflösung der Schützengesellschaft

      sowie weitere außerordentliche Angelegenheiten der Schützengesellschaft beraten und beschlossen
      werden.

    7.1.3 Mitgliederversammlungen
              Die Tagesordnung muß zwei Wochen vor dem jeweiligen Termin schriftlich bekannt gemacht werden.
              Die Einladung hierzu bedarf nur dann der Schriftform, wenn sich der Vorstand entschließt, den Turnus
              zu verlassen. In diesem Falle ist sie unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich am schwarzen
              Brett oder in der örtlichen Presse einzuberufen.
              Die Beschlussfähigkeit ist erreicht, wenn mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder
              anwesend ist. Ist dies nicht der Fall, ist der Vorstand verpflichtet, binnen drei Wochen eine zweite
              Versammlung mit der selben Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Anzahl
              der Erschienenen beschlußfähig. In der Einladung zur zweiten Versammlung ist unbedingt die gewünschte
              Beschlußfähigkeit zu erwähnen.

    7.1.4 Zur Durchsetzung von Beschlüssen genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Zur
              Abänderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen
              und zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehnteln erforderlich.
              Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand einberufen und vom Ersten Schützenmeister, im
              Verhinderungsfalle von seinem Stellvertreter geleitet. Bei Neuwahlen und zur Entlastung des Vorstandes
              hat die Mitgliederversammlung einen neutralen Versammlungsleiter zu wählen.
              Die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen sind für alle Mitglieder verbindlich.
              Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und dem
              Protokollführer zu unterzeichnen und von der nächsten Mitgliederversammlung zu bestätigen ist.

    7.2    Geschäftsführender Vorstand

      1. Erster Schützenmeister
      2. Zweiter Schützenmeister
      3. Schatzmeister
      4. Sportleiter
      5. Technischer Leiter

      Erweiterter Vorstand
      Der Vorstand kann zur Erfüllung gesonderter Aufgaben weitere Mitglieder für einen erweiterten
      Vorstand oder als Beisitzer berufen.

    7.2.1 Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten der Schützengesellschaft zuständig und hat im besonderen
              folgende Aufgaben:

      • Vorbereiten und Einberufen der Mitgliederversammlungen sowie Aufstellung der Tagesordnung;
      • Realisierung der in der Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen gefaßten Beschlüsse;
      • Führung der laufenden Geschäfte sowie Verwaltung des Vermögens der Schützengesellschaft;
      • Beschlußfassung über Aufnahme / Ausschluß von Mitgliedern;
      • Erarbeitung von Vorschlägen zu ernennender Ehrenmitglieder an die Jahresvollversammlung.

    7.2.2 Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse
              werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des
              Vorsitzenden (Erster Schützenmeister), bei dessen Abwesenheit die seines Stellvertreters.

    7.2.3 Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren aus den Reihen der Schützengesellschaft gewählt.
              Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Als gewählt gilt der Kandidat, der die Mehrheit der
              abgegebenen Stimmen auf sich vereint und die Wahl annimmt.
              Die Kandidaten für die einzelnen Aufgabenbereiche werden im Vorstand beraten und der Vollversammlung
              zur Abstimmung vorgeschlagen.
              Das Amt eines Vorstandsmitgliedes endet mit der Mitgliedschaft in der Schützengesellschaft. Für die
              restliche Amtsdauer kann der Vorstand einen Nachfolger kooptieren. Die Neuwahl erfolgt in der nächsten
              Mitgliederversammlung.
              Vorzeitige Neuwahlen sind durchzuführen, wenn sich eine 2/3 - Mehrheit der Mitglieder für die Neuwahl
              ausspricht.

8.0 Verwendung der Mittel

    8.1.1 Die Mitglieder haben für eine weitestgehende Eigenfinanzierung der Schützengesellschaft Sorge zu
              tragen. Dazu sind alle gesellschaftlichen Möglichkeiten zu nutzen.

    8.1.2 Alle zur Nutzung übergebenen sowie eigenerwirtschafteten Mittel sind Eigentum der Schützengesellschaft
              und im Interesse ihrer Mitglieder einzusetzen und zu erhalten.

9.0 Haftung und Vertretung

    9.1 Die Schützengesellschaft haftet nicht für Schäden und Verluste am Eigentum ihrer Mitglieder und Gäste.

    9.2 Die Haftung der Mitglieder wird auf das Vermögen der Schützengesellschaft beschränkt. Der Vorstand darf
           Rechtsgeschäfte nur insoweit eingehen, als er damit das Gesellschaftsvermögen bindet. Er hat nicht das
           Recht, auch die Mitglieder zu verpflichten.

    9.3 Vertretungsberechtigt ist der Erste Schützenmeister und der Zweite Schützenmeister miteinander oder
           einzeln mit dem Schatzmeister zusammen.

    9.4 Der Vorstand ist ermächtigt, notwendige Rechtsstreite der Schützengesellschaft  als Partei in eigenem
          Namen zu führen.

    9.5 Der Versicherungsschutz wird entsprechend den abgeschlossenen Vereinbarungen gewährt.

10.0 Schlußbestimmungen

    10.1 Änderungen der Satzung können in der Mitgliederversammlung beraten und durch Abstimmung mit einer
             3/4-Mehrheit beschlossen werden.

    10.2 Die Mitgliederversammlung kann die Auflösung der Schützengesellschaft in einer ausschließlich für diesen
             Zweck einberufenen Versammlung beschließen. Hierzu bedarf es einer Mehrheit von von neun Zehnteln
             der abgegebenen gültigen Stimmen.
             Für die geordnete Auflösung sowie die Klärung rechtlicher Fragen ist der Vorstand verantwortlich.

    10.3 Bei Auflösung der Schützengesellschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen
             der Schützengesellschaft an die Stadt Ilmenau, die es unmittelbar und ausschließlich für
             steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.
             Dieses Vermögen ist entsprechend zinsträchtig anzulegen, um es zur finanziellen Unterstützung einer
             eventuell neu gegründeten Schützengesellschaft dieser in vollem Umfang zu übereignen.
             Letzteres tritt auch dann in Kraft, wenn die Schützengesellschaft aus anderen Gründen aufgelöst werden
             muß.

    Die Satzung besteht aus 10 Abschnitten und in der gedruckten Ausgabe aus 10 Abschnitten auf 12 Seiten.

     

 Die Satzung trat am 08. Mai 1991 in Kraft. Sie wurde entsprechend
aktueller Gegebenheiten überarbeitet und in der vorliegenden Fassung von der Jahresvollversammlung
am 23. März 2002 bestätigt.

Die derzeitigen Mitglieder des Vorstandes
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      im Original gezeichnet:

              • Erste Schützenmeisterin             Silvia Völkel
              • Zweiter Schützenmeister            Hannes Horlebein
              • Schatzmeisterin                            Marika Jäger
              • Sportleiter                                     Bernhard Kochs
              • Technischer Leiter                       Heinz Raue
              • Mitglieder                                     Katja Kowohl  und  Peter Grosche
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