Verein‎ > ‎Satzungen‎ > ‎

Geschäftsordnung

Allgemeines

Die nachstehende Geschäftsordnung gilt nur im Zusammenhang mit der durch die Vollversammlung beschlossenen Satzung der Schützengesellschaft Ilmenau.

Der Vorstand ist berechtigt, ergänzende Regelungen zu treffen.

Mitgliederversammlungen

  1. Zeitpunkt, Ort und vorläufige Tagesordnung der Versammlung bestimmt der Vorstand.
  2. Die Einladung erfolgt durch den Ersten Schützenmeister, im Falle seiner Verhinderung durch den
    Zweiten Schützenmeister.
  3. Der Termin der Mitgliederversammlung wird in der Regel spätestens zwei Wochen, bei Satzungsänderung
    vier Wochen vorher allen Mitgliedern bekannt gegeben.
  4. Die Einladung erfolgt schriftlich unter Angabe von Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung.
           
    4.1 Für die Einberufung einer außerordentlichen und Jahresvollversammlung laut der Satzung gelten diese
                Festlegungen entsprechend.
  5. Die Versammlung wird vom Ersten Schützenmeister geleitet, im Verhinderungsfall von seinem Stellvertreter.
  6. Vor Eintritt in die Tagesordnung der Jahresvollversammlung wird ein Tagungspräsidium gewählt. Umfang und Zusammensetzung des Tagungspräsidiums bestimmt die Jahresvollversammlung selbst. Die Wahl des Tagungspräsidiums erfolgt, wenn sich auf Befragen keine Wiedersprüche ergeben, durch Handzeichen.
  7. Ein Antrag auf Ergänzung oder Veränderung der Tagesordnung muß vor Eintritt in die Tagesordnung gestellt und durch die Versammlung bestätigt werden.
  8. Der Tagungsleiter leitet, fördert und wahrt die Ordnung der Versammlung. Ihm steht das Hausrecht im Versammlungsraum zu.
  9. Der Versammlungsleiter ruft die Punkte der Tagesordnung auf und erteilt das Wort. Liegen keine weiteren Wortmeldungen vor, so erklärt der Versammlungsleiter den Tagesordnungspunkt für abgeschlossen.
  10. Die Versammlung kann die Beratung zu einem Tagesordnungspunkt abbrechen, vertagen oder beenden. Der Beschluß erfolgt auf Antrag mit Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
  11. Die Redezeit für Wortmeldungen kann zu Beginn der Versammlung vom Versammlungsleiter begrenzt werden.
  12. Zur Geschäftsordnung erteilt der Versammlungsleiter das Wort nach freiem Ermessen, jedoch vorrangig vor Wortmeldungen zu Sachfragen.
  13. Folgende Anträge zur Geschäftsordnung können gestellt werden:
    a) auf Begrenzung der Redezeit
    b) auf Abschluß der Debatte
    c) auf Übergang zur Tagesordnung
    d) auf Vertagung des Beratungspunktes
    e) auf Übertragung an eine zu bildende Arbeitsgruppe
    f)  auf Schluß der Versammlung.
    Über Geschäftsordnungsanträge ist gesondert und vor der weiteren Behandlung der Sache selbst zu beraten und abzustimmen. Es ist nur je ein Redner 'dafür' und 'dagegen' zu hören.
  14. Der Versammlungsleiter kann Redner, die vom Tagesordnungspunkt abschweifen, zur Sache verweisen. Er kann Sitzungsteilnehmer, welche die Ordnung verletzen, zur Ordnung rufen, sie notfalls von der weiteren Versammlung ausschließen.
  15. Ist der ordnungsgemäße Fortgang der Beratung in Frage gestellt, kann der Versammlungsleiter die Versammlung unterbrechen.
  16. Über den Ablauf der Versammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Beschlüsse sind wörtlich zu protokollieren.
    Das Protokoll ist vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.
  17. Die Realisierung der Beschlüsse obliegt den Vorstand. Erforderlichenfalls können weitere Mitglieder in die Realisierung einbezogen werden.

    Beschlüsse

  1. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, soweit die Satzung und Geschäftsordnung nichts anderes bestimmen.
  2. Ist in der Satzung und in den gesetzlichen Vorschriften eine bestimmte Mitgliederzahl für die Beschlussfassung oder eine Wahl festgelegt, so hat der Versammlungsleiter durch ausdrückliche Erklärung festzustellen, dass die vorgeschriebene Mitgliederzahl anwesend ist und die Zustimmung der erforderlichen Mehrheit vorliegt.
  3. Abstimmungen erfolgen in der Regel durch Handzeichen. Bei Wahlgängen laut Satzung Pkt. 7.3 erfolgt die Wahl, wie darin festgelegt.
  4. Abänderungs- und Zusatzanträge haben bei der Abstimmung Vorrang.
Die Geschäftsordnung trat am 25. Januar 1991 in Kraft.

Comments