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Finanzordnung


... regelt in Ergänzung der Satzung der SGI die Vermögens- und Kassenverwaltung der Schützengesellschaft.


I. Haushalts- und Kassenwesen

1.0 Grundsätze

Entsprechend dem Artikel 7 und 8 der Satzung der SGI ist durch den Schatzmeister für jedes Geschäftsjahr ein Haushaltsplan zu erstellen, der durch den Vorstand zu bestätigen ist.
Die im Haushaltsplan bestätigten Mittel sind in dessen Rahmen nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit ausschließlich für Satzungsgemäße Zwecke zu verwenden.
Ein Ausgleich bzw. die Deckungsmöglichkeit zwischen Einzelpositionen ist im Rahmen des Gesamthaushaltes möglich, bedarf aber der Bestätigung durch den Vorstand.
Über die satzungsgemäße Verwendung erzielter Überschüsse entscheidet der Vorstand.

2.0 Schatzmeister


Der Schatzmeister ist für die Abwicklung aller finanziellen Angelegenheiten verantwortlich. Er bereitet den Haushaltsplan zur Beschlußfassung vor, ist verantwortlich für dessen Einhaltung, den Zahlungsverkehr, die Buchführung und übt die Kassenführung aus.
Der Schatzmeister hat nach Ablauf von vier Wochen eines jeden Quartals und des Geschäftsjahres dem Vorstand eine Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben vorzulegen.
Er hat den Jahresabschluß vorzubereiten, diesen den gewählten Kassenprüfern zur Einsicht und Kontrolle vorzulegen.

3.0 Finanzverwaltung


3.1 Jede Einnahme und Ausgabe muß belegt werden. Jede Ausgabe muß auf ihre Richtigkeit (rechnerisch und sachlich) überprüft und vom Schatzmeister gemeinsam mit dem Ersten Schützenmeister oder dessen Stellvertreter -soweit nicht anderweitig Vollmachten erteilt sind- zur Zahlung angewiesen werden. Ohne diese Anweisungen darf keine Zahlung geleistet werden.

3.2 Über die Konten ist der Schatzmeister gemeinsam mit dem Ersten Schützenmeister oder dessen Stellvertreter verfügungsberechtigt.

3.3 Der Vorstand kann weiteren Vorstandsmitgliedern Vollmachten erteilen.
Es zeichnen immer zwei Verfügungsberechtigte gemeinsam. Das betrifft Entscheidungen zur Zahlung auf der Grundlage des Haushaltsplanes für einen Betrag bis 200€. Bei Beträgen darüber ist die Mitwirkung eines zeichnungsberechtigten Vorstandsmitgliedes erforderlich.

3.4 Die Kassengeschäfte können vom Vorstand bestellte Mitglieder entsprechend den vorgegebenen Richtlinien führen. Die Kasse der Schützengesellschaft ist die einzige einnehmende und auszahlende Stelle. Neben- und Handkassen sind auf dem Schießstand zur Abwicklung des Schießbetriebes statthaft, diese werden nach Weisungen des Schatzmeisters geführt.


4.0 Rechnungsprüfer


4.1 Die Jahresvollversammlung der Schützengesellschaft wählt den Kassenprüfungsausschuß. Die Mitglieder sollten in Wirtschafts- und Buchungsfragen erfahren sein.

4.2 Aufgabe der Rechnungsprüfer ist es, neben thematischen Prüfungen, die nach Zeit und Umfang ihrem Ermessen anheim gestellt sind, nach Erstellung des Jahresabschlusses diesen zu prüfen und der Jahresvollversammlung nach vorheriger Vorlage im Vorstand Bericht zu erstatten. Die Prüfung erstreckt sich auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchungsvorgänge und Belege auf der Grundlage der Beschlüsse der Organe.
Auf Grund des bei der Jahresvollversammlung abzugebenden Prüfungsberichtes wird über die Entlastung des Vorstandes entschieden. Ein Vertreter der Rechnungsprüfer ist berechtigt, an Vorstandssitzungen, in denen der Bericht behandelt wird, teilzunehmen.

5.0 Jungschützen der Schützengesellschaft Ilmenau


Der Jungschützenvorstand kann auf der Grundlage dieser Finanzordnung und der Jugendordnung eine eigene Finanzordnung bzw. entsprechende Richtlinien beschließen.


II. Einnahmen und Ausgaben

6.0 Einnahmen


Der Schützengesellschaft stehen an Einnahmen zur Verfügung:
6.1 Beiträge der Mitglieder gemäß Satzung und Beschlüssen der Jahresvollversammlung für das Geschäftsjahr.

6.2 Sportfördermittel des LSB, der KSB oder der öffentlichen Hand.

6.3 Spenden und Zuwendungen

6.4 Gebühren aus dem Trainingsbetrieb

6.5 sonstige Einnahmen

7.0 Ausgaben


Die Ausgaben der Schützengesellschaft sind insbesondere für folgende Aufgaben zu verwenden:

7.1 Beiträge und Versicherung an Dachverbände

7.2 Unterstützung der Jugendarbeit

7.3 Unterstützung von Wettkämpfen und Meisterschaften

7.4 Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, Trainingsbetrieb

7.5 Ausgaben für Partnerschaftsbeziehungen

7.6 Verwaltungskosten

7.7 Reperaturkosten

7.8 sonstige Ausgaben und Beiträge



III. Erstattung von Auslagen

    8.0 Reisekosten


8.1 Allen ehrenamtlichen Mitgliedern des Vorstandes und Mitglieder, die im Auftrag der SGI handeln, werden die entsprechenden Auslagen ersetzt. Hierzu gehören insbesondere Reise- sowie Porto- und Fernsprechkosten. Die Reisekosten bestehen aus Fahrtkosten und Übernachtungsgeld. Reisekosten gelten mit der Beschlussfassung über die Durchführung der Reise bzw. mit der schriftlichen Auftragserteilung zur Durchführung einer Reise als genehmigt (für den Vorstand sowie für Lehr- und Sportveranstaltungen sind auch Sammelrechnungen möglich). Reisen sind grundsätzlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sofern vom Vorstand nicht anders beschlossen, durchzuführen.
Zu Reisezielen innerhalb Thüringens ist die Benutzung eines Kraftfahrzeuges gestattet.

8.2 Alle Reisekosten werden vergütet:

8.2.1 Bei Benutzung öffentl. Verkehrsmittel der tarifmäßige Fahrpreis 2. Klasse

8.2.2 Bei der Benutzung von Kraftfahrzeugen für die kürzeste Entfernung
- 0,22€ je gefahrenen Kilometer,
- 0,02€ für jeden Mitfahrer bzw. je 50Kg Zuladung (Waffen, Munition, Standausrüstung u.dgl.).
Mit der Gewährung dieser derzeit gültigen Sätze sind alle Ansprüche des Kraftfahrzeughalters abgegolten.

8.2.3 Übernachtungskosten werden nach Vorlage der Originalbelege erstattet.

8.2.4 Der Vorstand ist ermächtigt, die Sätze der Reisekosten bei wesentlich veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen anzupassen.


Die Finanzordnung trat am 26. November 1992 in Kraft.
Sie wurde entsprechend aktueller Gegebenheiten überarbeitet und in der vorliegenden Fassung von der Jahresvollversammlung am 23. März 2002 bestätigt.

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