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Ehrenordnung

Um besondere Verdienste im Sinne des Vereins sowie langjährige Vereinszugehörigkeit würdigen zu können, wird eine Ehrennadel in den Stufen Bronze,Silber und Gold gestiftet. Analog werden Ehrenurkunden vergeben, Ehrenämter übertragen bzw. die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt. Die Ehrennadel ist das von einem Eichenlaubkranz umschlossene Vereinsemblem. Ehrenurkunde und Ehrennadel können an Vereinsmitglieder sowie Personen vergeben bzw. verliehen werden, die dem Verein als Sponsor dienen bzw. sich im Sinne des Vereins besonders verdient gemacht haben. Dies trifft analog auf die Übertragung eines Ehrenamtes bzw. die Zuerkennung der Ehrenmitgliedschaft zu.

 Voraussetzungen für Ehrungen

  1. Ehrenurkunde
  2. Ehrennadel
  3. Ehrenämter
  4. Ehrenmitgliedschaft
  5. Durchführungsfestlegungen

 

  1. Ehrenurkunde

Die Ehrenurkunde kann verliehen werden für:

  • besondere Sportliche Leistungen ab Landesmeisterschaft aufwärts
  • besondere Aktivitäten in den Bereichen Vereinsarbeit und Traditionspflege
  • uneigennützige Hilfe und Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung
    von Wettkämpfen und Veranstaltungen
  • besonderer Einsatz bei der Instandhaltung und Pflege der Schießstandanlagen
    und -räumlichkeiten

  2. Ehrennadel

Das zu ehrende Vereinsmitglied muß langjährig aktiv im Sinne des Vereins tätig gewesen sein und in dieser Zeit besondere Verdienste oder Leistungen aufweisen können.

  • in Bronze   mindestens  5 Jahre
  • in Silber     mindestens 10 Jahre
  • in Gold      mindestens 15 Jahre

Die Ehrennadel kann darüber hinaus an Vereinsmitglieder verliehen werden, die lang jährig dem Verein angehörten und während dieser Zeit stets im Sinne der Satzung und der Beschlüsse handelten.

  • in Bronze mindestens  10 Jahre
  • in Silber   mindestens  15 Jahre
  • in Gold    mindestens   20 Jahre

 

3. Ehrenämter

In Würdigung langjähriger vorbildlicher Pflichterfüllung können Vereinsmitglieder mit folgenden Ehrenämtern betraut werden:

  • Ehren-Oberschützenmeister(in)
  • Oberschützenmeister(in)
  • Ehrenschützenmeister(in)
  • Ehrenschatzmeister(in)
  • Ehrensportleiter(in)
  • Ehrenjugendleiter(in)
  • Ehrenschießleiter(in)
  • Schießleiter(in)

Eine solche Ehrung können auch Mitglieder erfahren, die aus dem Verein ausscheiden und während ihrer Mitgliedschaft langjährig pflichtbewußt inn einem Vereinsamt tätig waren. Sie sind weiterhin berechtigt, mit beratender Stimme an Mitgliederversammlungen und Sitzungen jeglicher Art teilzunehmen.

 4. Ehrenmitgliedschaft

Mitglieder, die sich durch besondere Aktivitäten im Sinne des Vereins auszeichneten oder die das 65. Lebensjahr vollendet haben und dem Verein mindestens 20 Jahre angehörten, bzw. 25 Jahre aktiv im Schießsport tätig waren, können auf Beschluß der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind künftig von der Beitragszahlung befreit. Unabhängig davon genießen sie alle Rechte eines ordentlichen Vereinsmitgliedes.

 5. Durchführungsfestlegungen

Vorschläge zu Ehrungen werden im Vorstand beraten und durch einfache Stimmenmehrheit bestätigt. Die Betrauung mit einem Ehrenamt und die Ernennung von Ehrenmitgliedern, über die die Mitgliederversammlung entscheidet, sowie die Ehrung von Personen, die dem Verein als Gönner oder Förderer dienen, bedürfen eines schriftlich begründeten Antrages.
Die Ablehnung eines Antrages ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen und entsprechend zu begründen.
Jede der vorgenannten Ehrungen wird beurkundet und in die Ehrentafel der Schützengesellschaft eingetragen.Vereinsschädigendes Verhalten, kriminelle Handlungen, sowie Verhaltensweisen, die der Satzung der Schützengesellschaft und den Beschlüssen wiedersprechen, können zur Aberkennung vorgenannter Ehrungen und Streichung aus der Ehrentafel führen. Das Tragen des Vereinsemblems sowie Vereinsauszeichnungen kann untersagt werden. Aberkennung und Untersagung bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung und ist dem Betreffenden schriftlich mitzuteilen.

Die Ehrenordnung trat am 03. März 1995 in Kraft. Sie wurde entsprechend aktueller Gegebenheiten überarbeitet und in der vorliegenden Fassung von der Jahresvollversammlung am 23. März 2002 bestätigt.

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