Kloster Schönau‎ > ‎

Zeittafel

Im Jahre 1117 fing alles an...

1117Tuto von Laurenburg schenkt als Vogt von Lipporn sein dortiges Gut dem Kloster Schaffhausen zur Gründung einer Probstei.
1126Graf Rupprecht von Laurenburg, Tutos Nachfolger, stiftet auf dem gleichen Familiengut die Benediktinerabtei Schönau.
1126 bis 1145Bau der romanischen Gründungsanlage, vermutlich mit einer dreischiffigen, doppeltürmigen Basilika.
1126/1141
Gründung eines Nonnenkonvents in der Nachbarschaft des Mönchsklosters.
1141
Die Heilige Elisabeth von Schönau wird von ihren Eltern in die Obhut des Nonnenklosters gegeben.
1340
Das Kloster Schönau ist wirtschaftlich so stark, dass es der Stadt Frankfurt am Main eine Unterstützung durch Bewaffnete und Wagen zusagen kann.
1420 bis 1430
Bau des heute noch erhaltenen gotischen Chores und einer Elisabethen-Kapelle an der Nordseite des Kirchenschiffes. Diese wurde nach dem großen Brand im Jahre 1723 nicht wieder aufgebaut.
1453
Klosterreform im Kloster Schönau: Anschluss an die Bursfelder Kongregation.
1541 bis 1544
Einführung der Reformation in Strüth, Welterod und Lipporn. Das Kloster Schönau bleibt katholisch.
1606
Nur noch wenige Schwestern leben in ziemlich gelöster Ordensregel in Schönau. Das Nonnenkloster wird aufgelöst.
1631 bis 1635
Im 30jährigen Krieg überfallen schwedische und hessische Soldaten das Kloster. Die Schweden vertreiben die Mönche, plündern das Kloster, erbrechen das Grab der Heiligen Elisabeth von Schönau und zerstören ihre Gebeine. Lediglich die Schädeldecke wird gerettet. Sie wird heute in einem Reliquiar auf dem rechten Seitenaltar der Kirche aufbewahrt.
1723
Ein Großbrand vernichtet Kirche und Kloster. Nur der gotische Chor bleibt sichtbar erhalten. Der Wiederaufbau der folgenden Jahre gibt dem Kloster seine heute erhaltene Gestalt.
1802 bis 1803
Im Zuge der Säkularisation wird der Männerkonvent aufgelöst. Das Kloster wird nassauischer Besitz. Die Gebäude werden teilweise an Privatleute verkauft. Die bisher mit dem Kloster verbundene Pfarrei wird Pfarrei des Generalvikariates Limburg.
1827
Das Generalvikariat Limburg wird zum Bistum Limburg.
1904
Dernbacher Schwestern (Arme Diestmägde Jesu Christi) gründen eine kleine Niederlassung in Schönau.
1947
Prämonstratenser, Vertriebene des Stiftes Tepl in Böhmen, besiedeln das Kloster.
1973 bis 1974
Die Prämonstratenser verlassen das Kloster wieder. Der Prälaturbau wird Pfarrhaus.
1974 bis 1975
Paul Keul als Pfarrverwalter in Schönau.
1975 bis 1976
Arnold Schöller ist Pfarrer in Schönau.
1976 bis 1987
Dr. Franz Galambos als Pfarrer in Schönau.
1980
Eingliederung der Pfarrei Schönau in den Bezirk Rhein-Lahn.
1985
In Konventbau und Wirtschaftsgebäude ziehen junge Familien und Alleinstehende. Sie bilden die "Gemeinschaft Schönau".
1986
Partnerschaft der Jugend des Pfarrverbandes Nastätten-Kloster Schönau mit der Ostberliner Pfarrei Mater Dolorosa in Berlin-Buch.
1986
Die letzten Dernbacher Schwestern werden aus Altersgründen ins Mutterhaus zurückgerufen.
1987
Pfarrer Gerd-Heiner Neuhoff als Pfarrer in Schönau. Pastoralreferent Peter Fischer als Bezugsperson.
1987
Beginn der Partnerschaft mit einer brasilianischen Gemeinde in Alagoinhas/Bahia, die von einer kleinen Brüdergruppe aus Taizé, Frankreich, geleitet wird.
1994
Eröffnung der "Schönauer Buchecke" als öffentliche Pfarrbücherei.
1995
Pfarrer Neuhoff wird Leitender Priester, Pastoralreferent Fischer Pfarrbeauftragter in Schönau.
1997
Das ehemalige Wirtschaftgebäude wird als Eine-Welt-Haus Kloster Schönau zu einer Lern- und Begegnungswerkstätte für Gruppen.
1999
Pastroralreferent Peter Fischer wird durch Bischof Franz Kamphaus zum Diakon geweiht.
2000
In den Räumen des Eine-Welt-Hauses wird ein Internetcafé, der sogenannte Medienkompetenztreff, eingerichtet. Jung und Alt haben hier die Möglichkeit sich an modernen EDV-Geräten weiterzubilden und im Internet zu surfen. Die Räumlichkeiten werden mittlerweile von Gästegruppen genutzt.
2008
Feier zum Abschluss der Gesamtsanierung von Kirche, Konventbau und Prälaturbau.
2009
Im linken Erdgeschoss des Eine-Welt-Hauses wird das Eine-Welt-Café und ein Eine-Welt-Laden eröffnet.

 2013         Diakon Peter Fischer verlässt die Gemeinde und geht in seinen Ruhestan
Im selben Jahr verlässt auch Pfarrer Neuhoff die Gemeinde und geht in den Ruhestand.
 2013               




2015            
  Pfarrvikar Manfred Döbbeler zieht ins Kloster und die Leitung übernimmt das Kloster in Kamp Bornhofen.  Als Unterstützung für Herr Döbbeler bekommt die Gemeinde eine Gemeindereferentin, Maja Westbomke.



Die Pfarrei feiert zusammen mit dem Bistum ein Elisabethenjahr. Alle freuen sich schon sehr darauf.







Lageplan des Klosters Schönau