Die Werke



Im Mittelalter war die Mystikerin Elisabeth von Schönau (1129 bis 1164), die im Kloster Schönau im Taunus lebte,
wesentlich bekannter als die Heilige Hildegard von Bingen, mit der sie in Kontakt stand.

Sie hat ein Offenbarungsbuch hinterlassen, das Buch der Gotteswege, die Offenbarungen über die Kölner Jungfrauen
der Heiligen Ursula sowie ein schmales Bündel Briefe.

Alle diese von ihrem Bruder Egbert in Latein aufgezeichneten Werke gehören heute zu der immer noch wenig bekannten,
jedoch im Mittelalter sehr umfangreichen Textsorte der Visionsliteratur.

Diese für die Erforschung der Frauengeschichte, der Mystikgeschichte, der Frömmigkeitsgeschichte
und der Offenbarungsliteratur so wichtigen Texte wurden bisher noch nie vollständig ins Deutsche übersetzt.



Zum ersten Mal wird nun eine Gesamtübertragung vorgelegt, begleitet von einem Sachkommentar,
womit die religiöse Welt der jungen Benediktinerin Elisabeth von Schönau allgemein zugänglich gemacht wird:

Die Werke der Heiligen Elisabeth von Schönau

Eingeleitet, übersetzt und kommentiert von Peter Dinzelbacher
Herausgegeben von der Kath. Kirchengemeinde St. Florin, Kloster Schönau

2006, XXIII + 188 Seiten, 4 Seiten farb. Bildteil, Festeinband, 29,90 EUR, BN: 72937 3

Erschienen im Verlag Ferdinand Schöningh, Am Jühenplatz 1-3, 33098 Paderborn.



Das Buch ist zur Zeit noch im Handel oder im Pfarrbüro Kloster Schönau erhältlich.