News und Blog


Lauffrühling 2019

veröffentlicht um 18.05.2019, 10:11 von Loe Run4Fun   [ aktualisiert: 24.05.2019, 09:27 ]

Im Moment ist es auf dem Blog etwas ruhig, das heißt aber nicht dass wir nicht laufen Wir sind (fast) immer unterwegs, ob Training, einfach so mal ne Runde und vereinzelt auch bei Frühjahrswettkämpfen.

Spontane Aktionen wie eine Teilnahme am Halbmarathon in Freiburg Anfang April, eine Woche später den Rheinauenlauf 10km in Rheinweiler/Bad Bellingen. Ende April den Wasserlauf-in Etappen von der Quelle der Wiese am Feldberg Mündung nach Basel, welche teilweise mitgelaufen wurden. Oder eben erst am Muttertag, Anfang Mai, den Schluchseelauf mit 18km im Schwarzwald. Eines hatten alle Vier gemeinsam, sehr frische Temperaturen, Teilweise Regen, eigentlich ideales Lauf/Wettkampfwetter. Gute Ergebnisse für die Teilnehmer und viel Spaß beim Laufen waren das Echo der Läufer/innen.

So hoffen wir nun auf etwas angenehmere Temperaturen und weiterhin viel Freude beim Laufsport in unserer Regio :)

Gruß Christian


40.Jahre Leimentaler Lauf des TV Oberwil - BL

veröffentlicht um 20.02.2019, 03:18 von Loe Run4Fun   [ aktualisiert: 20.02.2019, 03:21 ]

Herzlichen Glückwunsch zum 40. Laufjubiläum am 16.Februar 2019 … und wir (Markus/Christian) waren dabei.

Bei herrlichstem Sonnenschein sind wir in einer kleinen Odyssee von Weil am Rhein nach Oberwil gefahren. Alle Autobahnen und Zubringerstraßen zu den Grenzübergängen waren nahezu dicht. Selbst über Frankreich benötigten wir für die ca.12km lange Autostrecke rund eine Stunde (das nächste Mal nehmen wir den Hubschrauber, das Trämli oder wir laufen einfach hin).

Angekommen - Wie immer alles Top vorbereitet, Parkplatz kein Problem, Nummernabholung entspannt. Meine Nummer (Christian)  ließ mich gleich mal an den Notruf denken „110“, solch eine Nummer hat man nicht alle Tage.

Im Sonnenschein etwas aufwärmen und Punkt 14 Uhr der Start. Flott, flott ging es auf der Ebene bis zur ersten Steigung am Waldrand, wechselhaft waren die Temperaturempfindungen von angenehm bis echt gut warm. Die Sehr abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke forderte ihre Leistung. Zum Teil etwas matschige Wege mahnten dzu vorsichtigem laufen.

Nach einem Schlusssprint auf der Zielgeraden ging es nach 15 km über die Ziellinie – total happy und entspannt gab es zur Stärkung einen Klöpfer und ein alk-freies Bierchen.

Freuen wir uns auf das nächste Jahr, am 15.2.2020 ist es wieder soweit.

Grüße

Christian und Markus






in eigener Sache...

veröffentlicht um 10.02.2019, 05:28 von Loe Run4Fun   [ aktualisiert: 20.02.2019, 08:00 ]

Hallo Freunde des Laufsports,
um unseren Lauftreff etwas abwechslungsreicher zu gestalten, werden wir künftig in einem rollierenden Ablauf die Startpunkte des Trainings wechseln. Das Ziel ist einfach etwas mehr Abwechslung bei den Strecken zu haben. Auch wollen wir künftig mehr auf die unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Läuferinnen und Läufer eingehen.
Wer dabei sein möchte, vor allem Gastläufer und/oder Neuinteressierte, müssen unbedingt einen Blick in den Laufplan werfen. Dazu gibt es auch Landkarten für Ortsunkundige, wo die Startpunkte sind.

Freue ich auf alle die weiterhin oder auch neu dabei sind

Grüße
Christian

Der Winter hat uns im Griff

veröffentlicht um 27.01.2019, 02:29 von Loe Run4Fun   [ aktualisiert: 27.01.2019, 02:30 ]

"Draußen ist es kalt, doch wir machen keinen Halt", so ungefähr ist das Mott zur Zeit. Wir lassen uns nicht abschrecken, richtig angezogen und das Training den Temperaturen angepasst, laufen wir weiter. Große Ziele sind noch nicht in Sicht, eher kleine. Aber auch diese sowie das "Halten der Form" und die Freude auf das Frühjahr sind ein tolles Ziel.
Also dran bleiben, egal was kommt. Weiterhin allen Läuferinnen und Läufern da draußen in der Welt viel Erfolg und Spaß beim Laufen.
CC


Marathon – Athen...The Authentic

veröffentlicht um 22.11.2018, 11:50 von Loe Run4Fun   [ aktualisiert: 22.11.2018, 12:06 ]

Griechenland, das Land der Götter, Tempel, Krieger und Boten. Genau auf diesen Spuren waren wir laufend unterwegs. 490 v. C. musste der Legende nach, der Botenläufer Pheidippides, von Marathon nach Athen laufen um den Sieg bei der Schlacht mit den Persern zu verkünden.
Auch wir vier Läufer (Daniel, Markus, Sven, Christian) können verkünden, dass wir auf diesem Weg unterwegs waren. Für uns waren die Rahmenbedingungen natürlich um ein vielfaches besser, als damals: kein Kampf mit kriegerischen Gegnern, sondern mit anderen Gegnern, der Sonne, keinem Schatten, kein Wind, den warmen Temperaturen, der Strecke mit ihren Steigungen und vor allem mit uns selbst.

Hier unsere Eindrücke:

Sven:

Athen ist eine Reise wert. Hohe Berge, das Meer, nette Straßencafés, gute Restaurants, verwinkelte Altstadtgässchen und Geschichte auf Schritt und Tritt. Der Blick von der Akropolis über das Häusermeer Athens ist der Hammer.

Weniger der Hammer war die Streckenführung unseres Marathons. 42km vom Stadion in Marathon auf der Schnellstraße entlang über Hügel bis nach Athen. Zum Glück entschädigt die gute Stimmung an der Strecke, die sensationell gute Organisation und der Zieleinlauf in das historische Panathinaiko-Stadion für die Strapazen.

Letztendlich sind wir alle nach den gut 300 Höhenmetern glücklich und erschöpft im Ziel angekommen. Ein weiteres spannendes Marathonerlebnis ist erfolgreich abgehakt.


Christian:

Athen, ein Abenteuer für sich, da könnte man erzählen…was bestimmt auch gemacht wird. In der Kürze in Athen hatten wir Vier eine tolle Zeit und die vielen Eindrücke wirken nach. Sightseeing ohne Ende, Herzstück natürlich die Akropolis mit ihrem Umfeld und der zugehörigen Altstadt, wirklich sehenswert. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist man schnell unterwegs, kann viel anschauen und Schritte sparen, aber wir sind trotzdem reichlich gelaufen :)

Der Marathon…

Die Organisation, echt top. Eine tolle Marathonmesse, morgens zum Start ein tadelloser Bustransfer, Start-/Zielgelände stressfrei.

Eine klasse Versorgung unterwegs, soviel kann man gar nicht essen und trinken.

Die Strecke, eine zweispurige Schnellstraße, heftig im Profil –Steigungen leider unterschätzt, Waden- und Hüftkiller durch Neigungen der Straße, die letzten 25 km nur Industriegebiet. Nur Sonne, kein Schatten und Wind, viele Sani-Helfer im Einsatz für die Wadenprobleme und viele Erschöpfte am Wegesrand.

Das Publikum, trotz Schnellstraße waren sehr viele Menschen unterwegs, welche den Läufern applaudierten und sie anfeuerten.

Der Gänsehautfaktor, für mich sind die vielen Eindrücke - In Marathon eine Feuerschale, welche den eigentlichen Start markiert. Olivenzweige, die in Gedenken der gefallenen Athener in der damaligen Schlacht verteilt wurden. Umrunden des Grabhügels, zu Ihrer Ehrung. Ich habe meinen Olivenzweig die ganze Strecke mitgetragen und natürlich auch Zuhause zur Medaille gesteckt. Auf der weiteren Strecke Läufer-Teams, die Rollstühle geschoben haben um Menschen einen Marathon erleben zulassen die nicht laufen können. Blinde die auf der Strecke geführt werden, Das Waldbrandgebiet, mitten durch-der Rauch/Brandgeruch noch in der Luft. Demonstration für die 99 Todesopfer beim Brand und grüne Halstücher, welche am Start verteilt wurden und zur Solidarität der Wiederaufforstung getragen wurden und zum Schluss…der Zieleinlauf im Panathinaiko-Stadion...Suuper

Eine Strecke mit Erlebnissen die Demut und absoluten Respekt für all das Geschehene und die Läufer hervorbringt.


Markus:

Von Marathon nach Athen oder der Schmerz geht – der Stolz bleibt!

Als mehrfacher Marathoni sollte man auch einmal die original, authentische Strecke von Marathon nach Athen absolvieren. Dieses Jahr am 11.11.2018 stellte ich mich dieser Herausforderung.

In aller Früh am Sonntagmorgen erfolgte dann der Bustransfer über die Original Strecke nach Marathon. Im Stadion in Marathon waren neben der Marathonflamme eine Stadionrunde „Dixies“ und die rund 18.500 Starter ein stattlicher Rahmen an meinen siebten Marathonstart 😉

Da ich in der Vorwoche eine Erkältung hatte, war mein Ziel den Marathon ohne Zeitdruck zu laufen, zumal die Strecke zwischen km 18-31 mit einer stetigen Steigung zu fordern wusste. Soviel wusste ich schon vorher.

Um 9:15 Uhr erfolgte dann pünktlich der Start unseres Blocks. Los ging’s in einen sonnig warmen Spätherbst Sonntag. Es folgten einige flache Kilometer um gut rein zu kommen, eine Runde zum Abstecher zum Denkmal der Schlacht bei Marathon und wieder zurück auf die Schnellstraße nach Athen. Nun kamen die ersten Anstiege schon bei km 10-11, doch hier und an vielen, weiteren Punkten an der Strecke war der Support durch die Zuschauer einfach unbeschreiblich emotional. Ich ließ es nicht aus die Dutzende von glücklichen Kinder Händen abzuklatschen und kurze Zeit einen Olivenzweig einige Kilometer mitzunehmen. Einfach wow!

Auf den nächsten Kilometer wüteten verheerende Waldbrände im vergangenen Juli (km 12-16).
Hier gab es damals 99 Tote zu beklagen. Ein Großteil der Läufer trug nun ein grünes Halstuch um farbige Akzente zu setzen. Ein Symbol für die neuen Bäume, die es noch zu pflanzen gilt. Verkohlte Landschaft, leichter Brandgeruch und zum Teil neu gepflanzte Bäume am Straßenrand, dazu komplett in schwarz gekleidete Zuschauer säumten den Weg - Gänsehaut pur und eine Stimmung die unbeschreiblich war.

Nun kamen die ersten Steigungen (km 18). Und es wurde es das erste Mal schwer in den Beinen. Zum Glück gab es alle 2,5 km Posten die neben Wasser, ISO und Schwämme noch allerlei Energie für uns bereithielten. Laufen, verpflegen und weiter laufen war das Motto, wobei es immer schwerer in den Beinen wurde. Immer wieder erlaubte ich mir kurze Gehpausen während der Verpflegung. Jetzt kam von km 30-31 die letzte Steigung. Satte 5 Prozent. Uff! Angetrieben von Eminem’s Song „Lose yourself“ hing ich mich an einen Mitläufer und bezwang auch die letzte Steigung.

Ab jetzt ging es bergab Richtung Athen. Hier gelang es mir aber nicht Zeit gut zu machen. Der Fokus war spätestens hier darauf den Marathon zu finnischen. Am Stadtrand von Athen wurden wir in einer Unterführung von einer Trommlergruppe empfangen. Spektakel pur. Noch 5-6 km durch Athen und dann war es soweit einmal links ums Eck und dann der Einlauf in das Panathenikos Stadion.

JA!!! - Glücklich und geschafft war dies mein siebtes Marathon Finish.

 

Daniel:

Jetzt ist es geschafft, 3 Jahre nach dem unverhofften Start meiner Läuferkarriere: mein 2.er Marathon, der Erste den ich ganz ohne Stopp laufen konnte und dann noch in Athen, wo die Marathon-Legende geboren wurde. 

Bereits die Anreise war ein Erlebnis mit einem schönen Sonnenaufgang über den Alpen und toller Gesellschaft durch die RUN4FUN Truppe. Immer im Gedanken mit dabei: Anja, die leider den Trip nach Athen nicht mit antreten konnte.

Dort angekommen, war erst einmal das Pflichtprogramm abzuarbeiten und die Startnummer auf der Marathonmesse abzuholen, wonach trotz des langen Tags noch Energie übrig war für eine kleine abendliche Sightseeing-Tour auf dem Weg zum Abendessen.

Nach einem gemütlichen Frühstück, war der Samstag dann der Agora, der Akropolis und der Plaka gewidmet. Geschichte und Kultur pur. Viele, viele Schritte, bereits vor dem Marathon, waren die Folge.

Dann war der große Tag gekommen, oder sollte ich sagen die große Nacht #-) denn durch Zeitverschiebung und durch den nötigen Transfer nach Marathon war die Weckzeit für meine innere Uhr mitten in der Nacht. So muss ich dann wohl auch beim Frühstück ausgesehen haben. (Anm. Christian-er war ein Morgen-Zombie:) )

Allen Befürchtungen zum Trotz, denn es waren ca. 18000 Läufer gemeldet, war der Transfer nach Marathon sehr gut organisiert, wie übrigens alles Andere rund um den Lauf auch.

Vor dem Start stieg meine Nervosität immer mehr an. Schier beeindruckend war die Zahl der Läufer, welche sich im Startbereich unter der aufsteigenden Sonne vorbereiteten. 

Zusammen mit Christian, Markus und Sven bezogen wir gemeinsam unseren Startplatz im Block 6. 

Als die Masse sich irgendwann in Bewegung setzte war mein Hauptgedanke Sven im Gedränge nicht zu verlieren, was gar nicht so einfach war, denn es gab kaum Raum zum Überholen.

Nachdem der Erste km geschafft war wurde es langsam besser und ich konnte mit Sven zusammen die gewünschte Pace von  ca. 5:00min/km aufnehmen. Trotz der kräftigen Sonne am blauen Himmel konnten wir dieses Tempo bis km 10 halten und wurden auch danach durch den ersten Anstieg nur moderat langsamer. Perfektes Teamwork an den Verpflegungsstationen sorgte dafür, dass wir auch da kaum Zeit verloren.

Sehr emotional wurde es, als wir durch das Waldbrandgebiet bei km 13 liefen. Ein Bild der Verwüstung, auf der einen Seite mit verkohlten Bäumen und Ruinen von niedergebrannten Häusern, und auf der anderen Seite mit dem fast vollständig schwarz gekleideten Publikum, welches voller Begeisterung zujubelte, anfeuerte und mit Rufen wie „Build our homes“ die Läufer zur Solidarität aufforderte.

Ein neues Kapitel des Laufes startete dann bei km 19. Durch den fast geraden Streckenverlauf wirkte der bis km 31 andauernde Hauptanstieg von ca. 200 Höhenmetern noch demotivierender wogegen wir uns mit gegenseitigem Zuspruch erfolgreich wehrten, bis bei km 28 das Tief doch durchkam und das Weiterlaufen zur reinen Kopfsache wurde.

Es war ein harter Kampf gegen mich selbst und den Wunsch stehen zu bleiben, aber die Vorstellung in das gut gefüllte antike Stadion einzulaufen, zusammen mit meinem Freund Sven, trieb mich weiter an.

Und genau so überwältigend war dann auch der gemeinsame Einlauf ins Ziel. Wir haben uns bei den Händen gehalten und streckten sie in die Höhe, in der freien Hand jeder einen Olivenzweig.


und hier ein paar Bilder ...




























Es läuft und läuft…und wir laufen weiter

veröffentlicht um 07.10.2018, 09:26 von Loe Run4Fun   [ aktualisiert: 28.05.2019, 08:41 ]

Der Sommer neigt sich dem Ende, das Wetter zeigt sich aber immer noch von der sehr schönen Seite und wir sind unterwegs. Unter der Woche am Abend im Training und an den Wochenenden die Vorbereitung für den Marathon im November in Athen. Die langen Einheiten sind voll im Gange, denn in fünf Wochen ist es schon soweit. An den vergangenen Wochenenden haben wir die Gegend zwischen Schopfheim-Fahrnau bis Basel und ins Elsass in die Petit Camargue unter die Sohlen der Laufschuhe genommen. Dieses Wochenende gab es einen profilähnlichen Lauf wie in Athen zu bewältigen. Von Lörrach nach Weil-Haltingen-Binzen-Fischingen-Egringen-Binzen und zurück. Nach ca. 16km gab es an Egringen bis Schallbach einen Abschnitt mit Steigung auf knapp 5 km und dann wieder langsam runter und ab Binzen eben zurück. Die Steigung hatte doch einiges an Kraft gekostet, so gestaltete sich der Rückweg etwas anstrengender, aber um dies zu bewältigen  sind wir ja unterwegs. So hoffen wir auf einen weiteren guten Verlauf des Trainings und es ist schön das wir immer wieder Begleiter/innen auf Teilstrecken oder auch mal ein Versorgungsfahrrad dabei haben.

Grüße Christian

...und hier ein paar Eindrücke der letzten Wochen...


13. Bruggelauf Basel 2018

veröffentlicht um 26.08.2018, 09:15 von Loe Run4Fun

Sommer 2018, heiß, heißer und ein Wettkampf…geht das? Ja klar, Ende August ist doch immer in Basel der Bruggelauf, dieses Mal am 26. August. Tolle 10 Meilen durch Basel und am Rhein entlang, Brücke rauf und Brücke runter. Seit diesem Jahr wurde die Startzeit von 11 Uhr auf 9 Uhr vorverlegt, was dem Wettkampfgeist absolut zugute kommt. Also, haben wir (Markus, Christian) sich angemeldet.

Sonntagmorgen, im Halbdunkeln aufstehen und sich zum Lauf gegen 7 Uhr aufmachen. Die letzten Tage waren Temperaturen von 30° und hoppla heute Morgen eben noch 10°. Es fröstelt mir…:). Zu Fuß zum Trämli, Markus von Weil aus und ich mit dem Velo nach Stetten Grenze. Tramfahrt zum Marktplatz um die Startnummern abzuholen. Tolle Sache vom Veranstalter für die Teilnehmer ein Gratisticket zu Verfügung zu stellen, spart Zeit und Stress. Reges Treiben am Marktplatz und an der mittleren Rheinbrücke mit Vorbereitungen zum Lauf. Kurzes Umziehen und schon ist es kurz vor 9 Uhr. Die doch mittlerweile beachtliche Anzahl von Läuferinnen und Läufer (ca.470 + 56 Staffeln) lässt den Startbereich mit viel Stimmengewirr erschallen. Die letzten 10 Sekunden vor dem Startschuss werden lautstark gemeinsam rückwärts gezählt, es kribbelt in den Beinen, „Schuss“, und das Rennen geht los.

Lockeres Einreihen über die mittlere Rheinbrücke (die Startgerade ist recht schmal) und rechts ab durch die Gassen zum Rhein in Richtung Wettsteinbrücke. Das Geläute der Kirchen in Basel, die zum Gottesdienst rufen erfüllt die Luft mit einer gewissen festlichen Atmosphäre , was ein tolles Gefühl vermittelte. So geht es nochmals die Freie Straße runter und ein zweites Mal über die mittlere Rheinbrücke wieder zum Rhein und unter der Wettsteinbrücke durch zur Schwarzwaldbrücke. Eine schöne Schleife entlang der Birs und wieder Richtung Wettsteinbrücke. Auf der halben Strecke dorthin geht’s dann über St. Alban wieder hoch zur Wettsteinbrücke. Mit leichtem Gefälle auf die andere Rheinseite und dort dann links ab zur Dreirosenbrücke. Wieder rüber und links ab durch den Park und entlang der Straßen zur Johanniterbrücke. Durch die Seitenstraßen wieder zum Rhein und bis zur Wettsteinbrücke. Diese ein zweites Mal rüber Richtung Bankverein (war die schon immer so steil?). Richtung Münster, vorher links ab und im Zick-Zack zur Freien Straße. Das Ziel ist schon zu hören und dann auch gleich zu sehen.

Geschafft…mit tollen Zeiten findet dieser sehr kurzweilige Lauf ein tolles Ende. Im Ziel gab es für jeden Finisher eine tolle Laufmütze und wer im Vorfeld bestellt, hat eine Medaille. Der Clou an dieser Medaille ist, dass Sie aus einem Segment besteht, welches mit den weiteren folgenden Teilnahmen zu einem kleinen Kunstwerk forciert.

FaTTolle Veranstaltung, Super Organisation,  Geniales Wetter für einen Wettkampf, Spaß und Freude

en nWenn alles klappt, sind wir beim nächsten Mal wieder dabei (22. September 2019)

CC









Donnerstags mal Querfeldein (ungeplant)

veröffentlicht um 18.08.2018, 10:10 von Loe Run4Fun

Das vergangene Donnerstagstraining (16.08.18) bekommt einen eigenen Eintrag, weil…da waren wir uns einig, dass war mal ne besondere Runde. Warum?????

Schwüle 30° ließen nicht wirklich ein Tempotraining zu, also war die Alternative „Ab in den Wald“ und wir (Christa K., Colleen, Moni, Markus, Jonathan und Christian) wählten den Brombacher Wald als Alternative. So ging es flott vom Bauhaus Richtung Ortsanfang Brombach den Berg hoch/entlang des Panoramawegs Richtung Brombacher Kirche. Beim Denkmal scharf rechts ab, stets aufwärts durch den Wald und weiter, immer weiter. Am Waldrand endete der Weg, also ab über die Wiese zum schon sichtbaren Weg der uns weiterbringen sollte. Nach 200m links ab…und der Weg führte über eine Weide, auf welcher ansonsten Rinder standen und entsprechend war der Untergrund. Entlang des Zaunes Richtung Wald, bei welchem ein große Fläche Brombeergestrüpp und Zaun das Weiterlaufen nicht möglich machten. Eine entdeckte Lücke und ein zu ahnenender Weg durch den Wald lies uns ein kleines Stück weiterkommen. Leider endete auch dieser Weg im nichts und nach kurzem Rundblick war ein tieferliegender Zaun zu erkennen. Also ging es durchs Unterholz, klettern über liegende Bäume und bergab rutschen in Richtung Zaun. Ein Zaun aus Stacheldraht, somit eine nicht ganz angenehme Sache diesen zu überwinden. Mit Räuberleiter oder drunter durch rollen wurde auch dieses Hindernis genommen. Wieder über eine Wiese die von Rindern normalerweise als Weide genutzt wird und ein letzter Zaun aus Stacheldraht musste überwunden werden. Endlich geschafft…und der Lauf konnte in gewohnter Manier fortgesetzt werden. Locker ging es dann weiter Richtung Homburger Wald mit einem knackigen Anstieg Richtung Autobahn und entspanntem Schlussspurt Richtung DHBW bzw. Betonwerk hinunter zum Ausgangspunkt am Bauhaus zurück. Neun Kilometer, für die wir „etwas länger“ als üblich benötigten, aber ein kleines Abenteuer durch den Wald waren.

Christian

Laufsommer 2018 oder „Hombre ist das Mörderheiß“

veröffentlicht um 18.08.2018, 09:02 von Loe Run4Fun

ja, der Sommer 2018 hat es in sich, die Hitze macht doch etwas zu schaffen und deshalb wurde die eine oder andere Laufeinheit zur Schwimmeinheit. Anstelle bei den abendlichen Temperaturen jenseits der 30°C sich zu quälen, sind wir ein paarmal ins Lörracher Schwimmbad um uns abzukühlen und alternativen Sport auszuüben. Bahnen schwimmen ist gar keine so schlechte Idee und man tut mal etwas mehr für den ganzen Körper.

Natürlich ist das Laufen nicht zu kurz gekommen. Wie z.B. am 31.07.2018 haben wir uns um 22:00 Uhr zum Training getroffen und sind auf den Tüllinger, um das Feuerwerk über dem Rhein in Basel zum 1.August, Schweizer Nationalfeiertag, anzuschauen. Einfach mal ein Training der etwas anderen Art.

Die Vorbereitung zum Marathon im November in Athen hat auch begonnen und die ersten Läufe mit 20km sind auch schon gelaufen.

Hoffen wir nun auf einen weiteren schönen angenehmeren Sommer und Herbst.

Grüße Christian


Die Jagdsaison geht weiter!

veröffentlicht um 16.07.2018, 08:19 von Loe Run4Fun   [ aktualisiert: 16.07.2018, 08:24 ]

Wie versprochen, halte ich Euch bei meiner Jagd nach besonderen Erlebnissen auf dem Laufenden. Nun also der zweite Streich...Nach dem schönsten Landschaftsmarathon Deutschlands, kommt der schönste Ultratrail der Schweiz...ok, ok, die Ultradistanz ist erst für nächstes Jahr vorgesehen :)) Ich bin Realist. Also ging es dieses Jahr auf die 35km Strecke (hier noch einmal ein herzliches, riesengrosses Dankeschön an Katia, die mir ihren Startplatz abgetreten hatte). Die Strecke ist imposant, mit 2500 positiven HM gespickt und führt an der Eiger Nordwand entlang.

Ich ging mit gehörigem Respekt an die Strecke und reihte mich also im zweiten Startblock ein. RIESENFEHLER!!!

Wir liefen also los...ich lief ...und lief...und...hörte auf einmal nur noch ein Klappern und kam nicht weiter...doch die Nordic Walking Gruppe erwischt? Ich entspannte mich, wenigstens besteht nicht die Gefahr, mich zu überpacen. Also überholte ich so viel wie ging, um mich dann auf dem Singletrail geduldig ein zu reihen. Und Singletrail war es wirklich, durch den Wald, links und rechts ziemlich, ziemlich steil oder urig waldig, echt nicht zum Überholen, sobald wir aus dem Wald waren, ging es viel besser. Ab da konnte ich Plätze gut machen und nur sehr selten wurde ich überholt....auch ein gutes Gefühl :)) Imposant war der Anstieg auf den Männlichen, runter auf die kleine Scheidegg und wieder rauf zur Gletscherbahn, entlang der Eiger Nordwand (ja, ich konnte nicht widerstehen und habe sie ehrfürchtig gestreichelt und die Tafeln der Bergsteiger angesehen) und dann ein flüssiger Downhill (auch hierbei kann man überholen, stellte ich fest :)). Dann noch kurz zum Marmorbruch wieder hinauf und nach Grindelwald hinunter. Es war wie ein Ausflug mit lieben Freunden, viel gelacht, gescherzt und Spass gehabt.

Der härteste Anstieg? Der letzte Stich nach Grindelwald. Wahrscheinlich nur 50HM, gefühlt aber härter als die Nordwand! :))) dafür mit enthusiastischen Zuschauern und viel Glockengeläut. Da kann man auch nicht schwächeln :)) Und dann der Zieleinlauf - ein unglaubliches Gefühl!!

Nicht ganz die angepeilte Zeit getroffen, aber ein monumental schönes Erlebnis! Der Ultratrail hat mich wieder und nächstes Jahr nehme ich die andere Seite vom Tal!! Sofern es mit der Anmeldung klappt. Denn dieses Jahr waren alle Distanzen nach 2h ausverkauft.

Was als nächstes kommt? Lasst Euch überraschen :)) Eines noch: vielen Dank an die Lauf-Truppe! Ihr seid einfach grossartig!!! Ein besonderes Dankeschön wieder an die Hammer-Mädels Katia und Colleen!

Und auch an die zwei Männer hinter meinen Erfolgen. Christian, der beste Coach und Motivator und Michael Arend, der beste Trainer ever!! Micha treibt mich an, macht mich besser (selten bremst er mich...leider! :-)) und sorgt dafür, dass ich meine Pläne des Jahres gesund und mit einem Lächeln umsetzen kann. Wehe, Ihr setzt diese Geheimwaffe jetzt auch ein :-)

Monika H.





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