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Meldungsarchiv

Umfrage                                                                                          11.09.2014

Die nw hat eine Umfrage zum Änderungsantrag gestartet,
an der wir möglichst zahlreich teilnehmen sollten.
Also bitte abstimmen und weitersagen!


Erörterungstermin                                                                       
   05.09.2014
 
Liebe MitstreiterInnen,
 
viele von Ihnen/Euch haben heute Post vom Kreis Höxter bekommen:
Der Kreis wird die Einwendungen von mehr als 350 Bürgerinnen und Bürgern am 09.09.2014 ab 10.00 Uhr erörtern!

Wir haben hoffentlich die Möglichkeit, unsere Kritik an einer wesentlichen Änderung des Betriebes der sogenannten Test- und Präsentationsstrecke noch einmal deutlich vorzubringen!
Es bestehen zwar erhebliche Zweifel daran, dass der Kreis Höxter Willens und in der Lage ist, objektiv und auch für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu entscheiden, die Hoffnung aber stirbt bekanntlich zuletzt!
 
Nehmen Sie/Nehmt an dem Erörterungstermin am kommenden Dienstag ab 10.00 Uhr im Rathaus der Stadt Bad Driburg teil!
Machen Sie/ Macht von der Möglichkeit Gebrauch, sich offen zu äußern!
Es müssen mehr Leute "von uns" im Saal sein als Vertreter des Bilster Berges und des Kreises!
Auch Bürgerinnen und Bürger, die keine Einwendung abgegeben haben sind willkommen!
 
Wir organisieren gerne einen Fahrdienst, um jedem die Möglichkeit zu geben, an diesem Termin teilzunehmen!
Sprechen Sie/ Sprecht uns an: : 05274/952201, 05274/953411, 05274/2123 oder RuheamBilsterBerg@t-online.de  
 
Herzliche Grüße und bis Dienstag!
 
Dr. Ulrich Kros       
für die Bürgerinitiative "Ruhe am Bilster Berg"


WDR Lokalzeit                                                                                  26.08.2014
berichtet das 350 Einwendungen beim Kreis Höxter eingegangen sind.
Also deutlich mehr als beim ersten Genehmigungsverfahren.
Hier der Link zur Lokalzeit.


Nachlese Ratssitzung Nieheim                                                       
26.08.2014
Nach der doch teilweise turbulenten Ratssitzung hier noch ein Pressebericht der nw dazu.
Wir hätten auch gerne auf den doch erfreulich objektiven Artikel des Westfalenblattes verlinkt,
aber dieser ist leider nicht online.


Neu: Downloads                                                                              
18.08.2014
In diesem Bereich finden Sie aktuell die Einwendungen.


Termin: Ratssitzung der Stadt Nieheim                                          12.08.2014
Sitzung:        2. Sitzung des Rates (öffentlich/nichtöffentlich)
TOP:             4 [öffentlich]
Betreff:         Stellungnahme der Stadt Nieheim als Träger öffentlicher Belange zum Antrag auf Genehmigung gemäß § 16 BImSchG
                    auf wesentliche Änderung der Teilgenehmigung des Bilster Berg Drive Resorts
Termin:          19.08.2014 - von 18:30
Raum:           Betreuungsraum Realschule Nieheim


Alternative Einwendung                                                                  
12.08.2014
Hier noch eine weitere, alternative Einwendung.


Einwendung                                                                                       12.08.2014
Hier laden Sie die Einwendung herunter.
Sinnvoll wäre es, wenn Sie eigene Aspekte und Argumente in die Vorlage mit einfliessen lassen würden.

Dies verdeutlicht, wie jeder Einzelne individuell in seinem Umfeld betroffen ist.
 

Die Einwendungen müssen bis zum 25. August 2014 beim Kreis Höxter eingegangen sein.
Wir bieten Ihnen an, auch Ihre Einwendung dort abzugeben!
Bitte senden Sie Ihre Einwendung an:
    Bürgerinitiative "Ruhe am Bilster Berg"
    Brünster Hof 2
    33039 Nieheim



Vereinssatzung                                                                                    12.08.2014
Link zur Satzung


Flugblattaktion

In den folgenden Tagen werden wir ein Flugblatt mit den nächsten anstehenden Terminen in allen betroffenen Orten verteilen.


Wir haben uns gegründet!

hier geht's zum Mitgliedsantrag: Mitglied werden

Satzung und weitere Details folgen....

Einladung

zur Gründung des Vereins
Bürgerinitiative "Ruhe am Bilster Berg" e. V.
Am Freitag, 25.07.2014, wird in der Gaststätte "Berghof", Piepenborn 17, 33039 Nieheim
ab 20.00 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Zusammenkunft der
Verein Bürgerinitiative "Ruhe am Bilster Berg"e. V. gegründet.



Sie werden zwischenzeitlich davon gehört haben, dass das Bilster Berg Drive Resort eine Änderung der BImSch-Genehmigung beantragt hat, um die Rennstrecke zukünftig für längere Zeit (verkürzte Mittagspause an Sonn- und Feiertagen), lauter und mit mehr Fahrzeugen gleichzeitig betrieben zu können (siehe anliegende öffentliche Bekanntmachung)!
Die Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg" versucht auch dieses Mal, auf das, was kommen kann, rechtzeitig hinzuweisen! Wir wehren, auch wenn das Genehmigungsverfahren vom Kreis Höxter berechnend in die Ferienzeit gelegt wurde!
Man muss ernsthaft befürchten, dass die Tage, die uns heute laut erscheinen, die leisen Tage von morgen sein werden! Es geht nicht um "ein bisschen mehr", es geht um viel mehr! Der Betreiber will die Rennstrecke endlich lukrativ betreiben können und braucht dafür auf unserem Rücken eine "laxere Genehmigung".
Wir als Initiative gegen diese Änderungsgenehmigung bereiten erneut Information und Öffentlichkeitsarbeit vor und wollen Sie bei dem Verfassen von Einwendungen gegen die Änderung gern unterstützen. Dazu ist es notwendig, sich zukünftig als Verein aufzustellen und nicht eine "lockere" Interessengemeinschaft zu bleiben.
Seien Sie bei der Vereinsgründung am Freitag, 25.07.2014 ab 20.00 Uhr , in der Gaststätte "Berghof", Piepenborn 17, 33039 Nieheim mit dabei! Informieren Sie sich über das Vorhaben des Bilster Berg Drive Resort! Vertreten Sie unsere gemeinsamen Interessen aktiv als Mitglied im Verein Bürgerinitiative "Ruhe am Bilster Berg" e.V.!
Bitte informieren Sie auch andere durch die Weiterleitung dieser mail oder einen Ausdruck der anliegenden Einladung von diesem Termin!
 
Ich freuen mich auf eine starke Beteiligung!
 
Herzliche Grüße
 
Dr. Ulrich Kros




Passend zur Ferienzeit wurde die erhebliche Erweiterung der Lärmbelastung beantragt:

Bekanntmachung Kreis Höxter


Hierzu die Medien:

WDR Studio Bielefeld 09.07.2014


Nach dem ersten Betriebsjahr auf dem Bilster Berg steht für die Betreiber fest, dass deutlich weniger Lärm in den Dörfern der Umgebung ankommt, als der Kreis und die Gerichte ursprünglich befürchtet haben. Deshalb wollen sie, dass jetzt mehr Lärm auf der Teststrecke erlaubt wird, so könnten mehr Autos und mehr Motorräder fahren, so die Geschäftsführung.


Bilster Berg Teststrecke
Bild 2 vergrößern

Mit ihrem Antrag auf eine geänderte Betriebsgenehmigung will sie genau das jetzt erreichen. Ein Sicherheitspuffer zum Schutz der Anwohner soll deshalb verringert werden. Geschäftsführer Hans-Jürgen von Glasenapp ist sich sicher, dass er dann immer noch die Grenzwerte für Lärm-Belastung in der Umgebung einhalten kann:

Tagesbetrieb auf der Strecke besser ausnutzen

Für einige Anwohner ist allerdings schon heute die Grenze des Erträglichen erreicht. Schon vor Jahren hatten sie gegen die Strecke geklagt. Das Verwaltungsgericht Minden hat damals ein strenges Messsystem und Schutzwerte vorgeschrieben. Genau die sollen jetzt verringert werden. Das heißt: Es wird lauter. Und das würde das bisherige Urteil außer Kraft setzen, sagt Ulrich Kros von der Bürgerinitiative "Ruhe am Bilster Berg".

Genehmigung des Kreises rechtswidrig?

Der Kreis Höxter wird den Antrag in den kommenden Wochen genau prüfen. Die Betreiber des Bilster Berges wollen ihre Strecke nicht ausbauen und auch keine lauteren Autos dort fahren lassen, sondern die Nutzung anpassen, heißt es.

Der Antrag im Einzelnen


Bilster Berg Teststrecke
Bild 3 vergrößern

Mehr Dezibel wären für den Bilster Berg mehr Wirtschaftlichkeit - es geht um die Existenz

Es geht um eine Erhöhung des Lärmpegels um 3 Dezibel. Das würde eine Verdopplung der Fahrzeuge auf der Strecke ermöglichen. Es gibt klare Lärmgrenzen, die werden aber bisher unterschritten. Was bei den Anwohnern ankommt, ist durchschnittlich leiser als ein Gespräch zwischen zwei Menschen und aus gesetzlicher Sicht völlig in Ordnung.

In dem Antrag der Bilster Berg-Geschäftsführung geht es nun um die Verhandlung eines Mittelwertes: Ist es morgens lauter auf der Strecke und abends dafür leiser, wäre alles in Ordnung. Das wiederum könnte für die Anwohner aber je nach Tageszeit zum Problem werden. Die Bürgerinitiative "Ruhe am Bilster Berg" will jede zusätzliche Lärmbelästigung der Anwohner verhindern.

Betreiber erhoffen sich von Genehmigung mehr Auslastung

Für den Bilster Berg wäre die Anpassung der Nutzung wichtig. Im letzten Jahr verzeichnete er ein Minus in Millionenhöhe. "Dürften mehr Autos mehr Lärm machen, wäre das für den Betrieb gut", so Geschäftsführer Hans-Jürgen von Glasenapp.

Könnte man auf dem Bilster Berg mehr Fahrzeuge gleichzeitig auf die Strecke lassen und somit die Nutzung erweitern, würde das mehr Kunden und mehr Veranstaltungen bedeuten, so die Rechnung der Bilster Berg-Geschäftsführung. Damit wäre die Wirtschaftlichkeit einer solchen Teststrecke gesichert.


Noch ist der Antrag nicht genehmigt. Ab morgen (10.07.2014) liegen die Unterlagen beim Kreis Höxter und den Städten Nieheim und Bad Driburg aus. Dann können die Bürger selbst nachlesen, was geplant ist und auch mitdiskutieren.



NW, 08.07.2014:

Am Bilster Berg könnte es lauter werden
Antrag auf Anhebung der Lärmgrenzwerte gestellt

Bad Driburg (nw). Auf der Test- und Präsentationsstrecke Bilster Berg in Bad Driburg-Pömbsen soll es nach dem Willen der Betreiber künftig lauter werden. Sie haben nach Radio-Hochstift-Informationen einen entsprechenden Antrag beim Kreis Höxter vorgelegt.

Laut Antrag soll es mit den Grenzwerten für den Lärm auf der Ostschleife um einen Dezibel und auf der Westschleife um drei Dezibel raufgehen. Außerdem wollen die Bilster Berg-Drive-Resort-Betreiber die Mittagspause um eine halbe Stunde verkürzen, damit auf der Strecke künftig mehr Betrieb möglich ist. Bilster Berg-Sprecher Matthias Staiger wollte zu den Plänen nichts sagen. Laut Gegner-Initiative "Ruhe am Bilster Berg" wird der Antrag aber mit wirtschaftlichen Erwägungen begründet.

Vom kommenden Donnerstag bis zum 11. August liegen die Unterlagen beim Kreis Höxter sowie den Städten Nieheim und Bad Driburg öffentlich aus. Am 9. September ist im Bad Driburger Rathaus eine mündliche Erörterung von möglichen Einwendungen gegen die Vorhaben geplant. Die Initiative "Ruhe am Bilster Berg" kündigte bereits Widerstand an.



Radio Hochstift:

Radio Hochstift: 07.07.2014 Bilster-Berg-Betreiber-wollen-es-lauter









Lola bremst .........


Lola ist am 23. Mai losgelaufen: Schnell losgelaufen, um Geld aufzubringen für das "Berufungszulassungsverfahren" des BUND-NRW in der Klage gegen den Kreis Höxter, der die Rennstrecke am Bilster Berg genehmigt hat. Wir, die Initiative "Ruhe am Bilster Berg", die im Klageverbund mit dem BUND für die Finanzierung der Klage sorgen musste, hätten 20.000 € aufbringen müssen!

Der BUND-NRW wollte dieses Mal im Vorfeld die Finanzierung des Verfahrens abgesichert wissen. Das ist nicht gelungen. Lola hat zwar etwa 3200,- € (Stand 05.06.2013), ein tolles Logo von der Illustratorin Stefanie Clemen (siehe oben) und viele aufmunternde & wach rüttelnde Spendensprüche (Aktion Lola rennt ! Wer spendet und warum?) zusammengerannt. Von 20.000 € sind wir aber noch weit entfernt! Und der BUND-NRW hatte nicht das Vertrauen in uns, diese Summe im Laufe der Zeit aufzubringen!

Geld regiert die Welt und bestimmt letztlich auch darüber, wer Recht bekommt! Das ist eine Einsicht, die von Beginn der Auseinandersetzung vor über 6 Jahren an in uns keimt und jetzt weiter wächst.

Wenn Sie / Du zu denen gehören / gehörst, die Lola & damit uns gespendet haben, dann haben Sie / hast Du jetzt das Recht, das gespendete Geld zurückzufordern. Das, was wir mit dem Geld wollten, die Finanzierung des Berufungszulassungsverfahrens & der Berufung selbst, läuft ja nicht mehr. Also, alle, die das wünschen, sollten sich per mail, per Post oder telefonisch in den nächsten Tagen an mich wenden.

Wer weiter auf unsere Initiative vertraut, wer weiß, dass noch immer eine finanzielle Lücke aus der ersten Instanz klafft, wer fürchtet, dass die Auseinandersetzung um den Bilster Berg weiter geht, wer ahnt, dass der Betreiber schon bald versuchen wird, die Lärmschutzbedingungen aufzuweichen, der lässt uns das Geld vielleicht doch noch! Alles, was nicht für den Kampf gegen diese Gedenkstätte an den Verbrennungsmotor drauf geht, werden wir für ökologisch sinnvolle Projekte rund um den Bilster Berg ausgeben. 

Danke für die Hilfe, die Unterstützung! Schön, wenn Sie und Ihr weiter Vertrauen haben /habt!

PS.: Die Interessengemeinschaft plant, ein Verein zu werden! Mitarbeit, Mitgliedschaft, Unterstützung & gute Ideen bleiben willkommen!    

RuheamBilsterBerg@t-online.de

05274/952201 

c/o Uli Kros, Osningweg 9, 33039 Nieheim






Start-Mail:

Lola rennt!


Erinnert Ihr euch an den Film? Entweder Lola schafft es, in 20 Minuten 100 000 Euro aufzubringen - oder alles ist verloren!

Lola rennt wieder, aber dieses Mal nicht im Film! 

Die Natur- und Umweltschützer in meinem Heimatdorf brauchen ganz schnell etwa 20 000 Euro für ein Gerichtsverfahren -  oder ein wunderschöner Wald mit vielen Rote-Liste-Arten ist für immer verloren - an einen reichen Grafen, der darin mit seinen Oldtimern, SUVs und anderen Dreckschleudern Autorennen spielt. Und der nächste Investor kann Natur- und Tierschutz getrost ignorieren, weil er weiß, dass er nur Fakten schaffen muss! 

Stellt Euch diese Geschichte vor: 

Landadliger Oldtimer-Fan, Großgrundbesitzer, Unternehmer, Hotelier, gutsherrlich, baut sich eine formel-1-taugliche Autorennstrecke in den Wald. Mitten in Deutschland. Mitten im Klimawandel. Kurz vor Peak Oil. Après moi le déluge!

Das Gelände: ein schöner wilder Wald am Rand des Beinahe-Nationalparks Teutoburger Wald, viele Rote-Liste-Arten: Fledermäuse, Rotmilane, Lurche, hunderte geschützter Vögel. Vorher. 
Jetzt: Asphalt und Jaguare. Lautes Brummbrumm, Dorfjugend begeistert. 

Die Genehmigung: Der Landrat des zuständigen Kreises tritt im Werbevideo des Grafen auf, im Genehmigungs-Verfahren spielt Artenschutz dann irgendwie keine Rolle. 

Es gründet sich eine tapfere Bürgerinitiative, die zusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz BUND gegen die Genehmigung klagt. Und verliert. 

Mit juristischen Tricks ist es gelungen zu erlauben, was eigentlich verboten ist: 84 Hektar Wald mit besonders geschützten Arten in eine Betonwüste zu verwandeln. 

An solchen Tricks scheitern immer wieder Naturschutzklagen in Deutschland. Aber jetzt geht die EU dagegen vor und plant Deutschland deswegen vor dem Europäischen Gerichtshof anzuklagen!

Das bedeutet: Wenn die Naturschützer jetzt in die Berufung gehen, hätten sie gute Chancen! 

So argumentieren Umweltjuristen, und das könnte ein Grundsatzurteil für den Naturschutz werden.

Bloß für die Berufung fehlt das Geld, der BUND kann nur klagen, wenn die zweite Runde finanziell gesichert ist. Und die Zeit zum Fristende läuft! 

Deshalb rennt jetzt Lola: für 20 000 Euro in zwei Wochen! 

Dieses ist mein erster Versuch im Crowd-Funding: Wenn jeder von Euch spendet, und wenn es nur fünf Euro sind, und ihr die Mail an Freunde weiterleitet, denen Natur und Wald und Zukunft und Klima auch am Herzen liegen, dann wird es klappen! 
Wer viel Geld hat, darf gerne viel überweisen. Aber jede noch so kleine Spende ist willkommen, denn sie zeigt den Nieheimer Naturschützern, dass sie nicht allein sind! Es ist nämlich nicht einfach, in einem kleinen Ort gegen einen dominanten Arbeitgeber zu klagen, der doch so etwas Schönes wie eine Autorennstrecke baut! 


Deshalb: Spendet! Tut Gutes und redet darüber! Wenn ihr mögt, mailt mir einen Satz, warum ihr spendet, für die Webseite der Naturschützer!

Schickt diese Mail weiter an alle, die für Rotmilane und Feldschwirl 5 Euro überhaben! 
Postet auf Facebook! Twittert! Zeigt, dass Crowdfunding möglich ist! 
Dass viele Gute mehr bewirken könnten als einer, der mit viel Geld und Einfluß böse Ideen verwirklicht! 

Glaubt an Emil und die Detektive! Gebt Lola eine Chance! Rettet die Lurche! Gebt der Wildkatze ihr Zuhause zurück! 

Danke!
Tanja

Kontoinhaber BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Konto 8 204 700
BLZ 370 205 00
Bank für Sozialwirtschaft Köln
Verwendungszweck:RUHE AM BILSTER BERG
Für Spenden bis zu 200,- € gilt der Überweisungsbeleg als Spendenbescheinigung, Spenden darüber hinaus werden über eine separate Bescheinigung vom BUND belegt










Wir wehren uns:

gegen Naturzerstörung am Bilster Berg

gegen Verlärmung von Nieheim und Umgebung

gegen Willkür, Bevormundung, unfaire Behandlung

 

        Wir sind für:

Stärkung unserer Kulturlandschaft

Erhalt des Luftkurortes Nieheim

Allgemeinmwohl vor Eigennutz



Unterstützen Sie unsere Ziele und die Klage gegen die "Test- und Präsentationsstrecke" am Bilster Berg


Konto 8 204 700
BLZ 370 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft Köln)
Verwendungszweck:RUHE AM BILSTER BERG
Kontoinhaber BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Für Spenden bis zu 200,- € gilt der Überweisungsbeleg als Spendenbescheinigung, Spenden darüber hinaus werden über eine separate Bescheinigung vom BUND belegt




22.März   Verwaltungsgericht Minden verhandelt Klage des BUND

Entscheidung des Gerichts wird in drei Wochen erwartet.


Kurzer Bericht Von Uwe Rottermund:

Als Kläger anwesend waren dort der Landesvorsitzender des BUND, Paul Kröfges, Sprecher der IG Ruhe am BilsterBerg Uli Kros mit unserem Rechtsbeistand Dr. Frank Niederstadt und unserem Gutachter Dr. Matthias Schreiber. ..... Wichtige (auch mentale) Unterstützung erhielten wir durch die Anwesenheit von Mitgliedern der IG (auf den Zuschauerplätzen); auch der BM Niehein, Herr Vidal, verfolgte die gesamte Verhandlung als Zuschauer.

 Als Beklagte erschien der Kreis auch mit drei Personen: Herr Weber (ULB), Frau Dr. Weiß und Herr Blaschek. Als Unterstützung waren dabei 5 Rechtsanwälte, etwa 5 Gutachter mit Mitarbeitern und noch einige weitere Behördenmitarbeiter. Die Beigeladene (BBDR) wurde vertreten durch den Gschäftsführer Herrn Glasenapp....

Von einem Teil der gegnerischen Anwälte wurden wir persönlich begrüßt, für die Vertreter des Kreises waren wir anscheinend Luft; sie beachteten uns gar nicht. Naja, gute Erziehung und respektvoller Umgang mit dem Gegenüber - so wie wir in der IG ihn trotz aller Widrigkeiten stets gepflegt haben - scheint seitens des Kreises nicht vorhanden bzw. durch den Dienstherrn Landrat Spieker nicht vorgesehen zu sein.

 Trotz des Ungleichgewichtes kämpften wir von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr auf Augenhöhe und konnten auch weitere Argumente und Zusammenhänge erläuternd einbringen. Das Gericht war inhaltlich sehr gut über die Abläufe und Interna informiert; es war immer wieder klar ersichtlich, dass hier intensiv die Klageschriften, Gutachten und Verfahrensschritte studiert worden sein müssen. Interessant auch, wie die vorsitzende Richterin die Versuche von Belehrungen (welche sicherlich rechtlich als Einflussnahme zu werten sein könnten) seitens der Beklagten (Kreis Höxter) im Keim erstickte.

 Eine sehr komplexe Materie, die auch bei planungsrechtlich Vertrauten immer wieder offene Fragen hinterlässt; hier auch mit dem Charakter eines Präzedenzfalles. Es geht um Verfahrenschritte auf mehreren Ebenen und deren Verhältnisse zu einander, inwieweit Fehler an der einen Stelle Auswirkungen an anderer nach sich ziehen, wenn ja welche Relevanz hier angenommen werden kann und ob dies dann Auswirkungen woanders haben kann oder könnte oder welche Ausnahmeregelungen hinzugezogen werden könnten um hier kompensatorisch usw. usw. Und, weil dies eine verwaltungsrechtlich wichtige Sache ist, orientiert sich dies weniger an fachlichen Dingen (Natur und Umwelt) als an Vorschriften etc. Da kommt es in Formulierungen machmal auf einen Buchstaben an, der die Weiche für weitere Entwicklungen stellt. Und in diesem Milieu haben wir uns bewegt und dies - nach meiner Einschätzung echt nicht schlecht. Wichtig ist die Auseinandersetzung mit der rechtlichen Materie, auch wenn eigentlich mehr der aktive Genuss von Natur und Landschaft (Wandern, Gärtnern, "Frösche zählen" ...) gewünscht ist. Wer viel Zeit und Lust hat an der Aufarbeitung der Verhandlung hat, kann sich ja ein oder zwei Wochen Urlaub nehmen, die Verfahrensunterlagen studieren (im Verhandlungssaal stand ein zweistöckiger Rollwagen mit etwa 40 dicken Leitzordnern, möglicherweise waren das schon alle Unterlagen, vielleicht aber auch nicht ...)

Das Gericht nimmt sich nun Zeit für die Nachbereitung der Verhandlung und Wertung der neuen Erkenntnisse und Unterlagen. Mit einem Urteil und dessen Begründung wäre dann in etwa drei Wochen zu rechnen.

Auf jeden Fall haben wir gut gekämpft und schon eine Menge erreicht; wir sind guter Dinge und unser Ziel ist nach wie vor, für die Natur und damit für die Menschen in Nieheim und Umgebung das Optimale heraus zu holen. Und was die Diskussion um den Bilster Berg auch gezeigt hat:Was der Natur schadet, schadet auch den Menschen!"

 




Zur Klage der Anwohner vom 31. Oktober 2012:


Obwohl abzusehen war, dass die Klage der Anlieger gegen die Rennstrecke am Bilster  Berg  vor  dem  Verwaltungsgericht  abgewiesen  würde,  war  die  Enttäuschung  doch  groß,  als  die vorsitzende  Richterin  ihr  Urteil  im  Gerichtssaal  in  Minden  mündlich  erläuterte:  Klage  der  Anwohner abgewiesen!  Berufung  nicht  zugelassen!  Das  klingt  in  den  Ohren  derer,  die  so  lange  gegen  dieses anachronistische Monsterprojekt gekämpft haben, doch noch lange schrill nach!
Trotzdem können wir uns wirklich darüber freuen, dass die jetzt rechtskräftige Änderungsgenehmigung des
Kreises Höxter, auch Dank unseres Zutuns, in Sachen Lärmschutz um Längen besser ist als die ursprüngliche
Genehmigung!
 
Einige  von  Ihnen/Euch  werden  sich  fragen,  ob  jetzt  nicht  der  richtige  Zeitpunkt  wäre,  die Auseinandersetzung um den Bilster Berg zu einem schnellen Ende zu führen? Warum nun doch noch die Klage des BUND, die von der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg" unterstützt wird? 
Warum jetzt nicht einfach "Ruhe geben" und darauf hoffen, dass alles irgendwie gut wird?
Die  Interessengemeinschaft  und  der  BUND  haben  sich  eingehend  mit  diesen  Fragen  beschäftigt  und
kommen zu der klaren Antwort: Nein! Aufhören und nur Hoffen wäre falsch! 
 
Nur  durch  die  Einwendungen  von  fast  200  Bürgern,  unsere  vielfältige  Öffentlichkeitsarbeit,  unsere
Beharrlichkeit  und  durch  die  in  zwei  Instanzen  bestätigten  Eilentscheidungen  zugunsten  der  klagenden
Anwohner, konnte der Kreis in Sachen Lärmschutz dazu gebracht werden, die ursprüngliche Genehmigung
zu  ändern.  Nur  diesem  gemeinsamen  Vorgehen  und  dem  Widerstand  der  klagenden  Anwohner,  ihrer
Anwälte, des BUND, der Interessengemeinschaft und zahlreicher Unterstützer ist es zu verdanken, dass in
Sachen Lärmschutz einiges erreicht werden konnte!

Doch  es  geht  und  ging  nicht  nur  um  den  Lärm.  Es  geht  vielmehr  um  die  Lebensqualität  und  die
nachhaltigen Entwicklungsmöglichkeiten der Städte Bad Driburg, Nieheim und des Kreises Höxter. 
Die Klage des BUND hat gerade jetzt entscheidende Bedeutung! 
 
Wir haben uns in den letzten Jahren sehr intensiv mit dem Projekt beschäftigt und sind dabei geradezu
Spezialisten  geworden.  Wir  haben  die  vorliegenden  Genehmigungen  studiert,  haben  die  Gutachten  von
Betreiber und Kreis analysiert und haben eigene Gutachten und Prüfungen in Auftrag gegeben. Wir blicken
auf das Verhalten des Bilster Berg Drive Resort und des Kreises Höxters und kommen  weiterhin zu dem
Schluss: Am Bilster Berg geschah und geschieht Unrecht!
 
Nur durch unsere fortwährende Wachsamkeit und unseren weiteren Widerstand wird es möglich sein, die
"Salamitaktik" des Bilster Berg Drive Resort, sich nach und nach immer mehr Freiheiten genehmigen zu 
Die Belange des Natur- und Artenschutzes, also die Themen, die in den Klagen der Anwohner noch gar
nicht  behandelt  werden  konnten,  machen  die Klage  des  BUND  weiter  unumgänglich.  Am  Bilster  Berg
wurde das Rennstrecken-Projekt gerade mal mit so viel Natur- und Artenschutz umgesetzt, wie eben nötig
erschien.  Die  PR-Strategen  des  Drive  Resort  wussten  aber,  wie  dieses  Minimum  in  den  Medien  als
großzügige  Wohltat  für  die  Natur  verkauft  werden  konnte.  Ein  Musterbeispiel  für  echtes  "Green-
washing"!! 
 
Den beschrittenen Weg gegen die Rennstrecke am Bilster Berg würden wir gern weiter gehen! 
Energie, Einsatzfreude und Zuversicht haben wir – wir bitten aber um weitere finanzielle Unterstützung!
 
Die  Gutachter  und  unser  Rechtsanwalt  arbeiten  nicht  umsonst!  Auch  eine  Rücklage  für  gegnerische
Anwälte und Gerichtskosten (falls die Klage verloren gehen sollte) planen wir seriös ein, kurz, 
DIE KLAGE DES BUND KOSTET GELD!! 
Nur Ihre und Eure Spenden können dafür sorgen, dass BUND und die Interessengemeinschaft die Klage
bis zu Ende führen! Helfen Sie, helft durch eine Spende an den   BUND-NRW, 

                    Konto-Nr. 8 204 700
                  BLZ 370 205 00 
                  (Bank für Sozialwirtschaft Köln). 

 
Es  ist  ganz  wichtig  den  Verwendungszweck  RUHE  AM  BILSTER  BERG  zu  vermerken,  damit  Ihre/Eure
Spende dem richtigen Zweck zugeordnet werden kann.  Geben Sie / Gebt Eure Adresse an, damit eine
Spendenquittung problemlos ausgestellt werden kann. 
Gut  wäre  auch,  wenn  Sie/Ihr  mir  über  eine  geleitstete  Spende  kurz  per  mail  Auskunft  geben
könnten/könntet, damit ich ohne viel Rücksprache mit dem Büro des BUND den Überblick behalte! 
An den BUND gespendetes Geld wird für den Fall, dass es in der Auseinandersetzung um den Bilster Berg
nicht verwendet wird, zur Unterstützung anderer Umweltprojekte in der Region Verwendung finden! 
Es besteht auch die Möglichkeit, ein Anwaltsunterkonto zu nutzen: Auf dieses Konto überwiesenes Geld
kann nach Abschluss der Klage zurück gezahlt werden, wenn noch Geld übrig ist. Hierfür kann allerdings
keine Spendenquittung ausgestellt werden!
 
Vielen Dank für alle Formen der Unterstützung!

 



Neue Westfälische, 04.11.2012
Niederlage mit Erfolgsfaktor
Bilster-Berg-Gegner sehen Gutes im Gerichtsurteil

Nieheim (nw). Das Verwaltungsgericht Minden hat am Mittwoch, 31.10.2012 die Anwohner-Klagen gegen die Rennstrecke am Bilster Berg abgewiesen. Dr. Ulrich Kros, Sprecher der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg", spricht dennoch rückblickend von einem Erfolg: "Ohne die Klagen der Anwohner wäre der Kreis Höxter als Genehmigungsbehörde nie zu der Einsicht gelangt, dass die erste Genehmigung grundlegende Rechte der Anlieger missachtete. Sie hätte für Nieheim die Lärmkatastrophe bedeutet."

Mit der nun bestätigten geänderten Teilgenehmigung des Kreises sei für den Lärmschutz Nieheims viel erreicht worden. Aber noch stünden weitere Konflikte an. "Die vom Betreiber bereits in Aussicht gestellten Anträge, die darauf abzielen, Sonderbetriebstage und damit mehr Lärm genehmigt zu bekommen, trüben unsere Hoffnung auf eine ruhige Nachbarschaft zum Bilster Berg erheblich", äußerte sich Kros zu dem seiner Meinung nach offensichtlichen Ansinnen des "Bilster Berg Drive Resort" zu versuchen, die rechtskräftige Genehmigung unterwandern zu wollen.

"Alle am Prozess vor dem Verwaltungsgericht Beteiligten waren sich einig, dass sich die Betreibergesellschaft mit dem bis jetzt Erreichten nicht zufrieden geben wird", sagte Kros. Es sei ja nur das verhandelt worden, was bis dato genehmigt worden war. Die klagenden Anwohner und die Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg" werden das Geschehen aber weiter wachsam im Auge behalten, so Kros.


Der Sprecher der Interessengemeinschaft betonte noch einmal, dass die Klage des BUND, die von der Interessengemeinschaft unterstützt wird, noch immer anhängig ist und sich mit den abgewiesenen Klagen der Anwohner natürlich nicht erledigt habe. "Die Klage des BUND befasst sich nicht nur mit dem Lärmschutz, sondern auch mit dem Arten- und Naturschutz an der Strecke. So wie ursprünglich beim Lärmschutz liegt hier in der Genehmigung des Kreises und beim Betreiber noch einiges im Argen", urteilte Kros.




Am 28.08.2012 fand die Verhandlung über die Betriebsgenehmigung vor dem Verwaltungsgericht in Minden statt! Aufgrund der noch druckfrischen Genehmigung des Kreises Höxters - gerade mal 20 Stunden alt - vertagte die Kammer auf den 31. Oktober.

 

 

27.08.2012 Kreis Höxter erteilt Änderungsgenehmigung

Kreis Höxter erteilt Änderungsgenehmigung NW 27.08.2012

Betriebsgenehmigung geändert WB 27.08.2012


 

Ein aktueller Bericht zur Lage aus dem Handelsblatt:

•  Traum von mondäner Rennstrecke in Ostwestfalen - Handelsblatt, 26.08.2012



Bevor man sich in zweifelhaften Online-Petitionen oder Facebook-Gruppen zu einem "schnellen Klick" verführen lässt,

sollte man sich besser vorher informieren. Diese Seite ist mit etlichen Links ausgestattet, um mehr Transparenz für das geplante Vorhaben zu vermitteln - ohne Übertreibungen, Lügen oder üblen Nachreden.

 

Ein weiteres Dokument zur Aufklärung findet man im Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster.

Für interessierte Leser hier zum Download:

Beschluss OVG Münster 2012-05-03




23.05.2012 Bilster Berg verschiebt Eröffnungsparty

Blamage für den Kreis Höxter / 150 Investoren bangen
 
Bericht der NW von Hubertus Gärtner:

 

http://www.nw-news.de/lokale_news/hoexter/hoexter/6745190_Autostrecke_am_Bilster_Berg_verschiebt_Eroeffnungsparty.html

 

03.05.2012  Rennstrecke darf nach wie vor nicht betrieben werden !

http://www.nw-news.de/lokale_news/hoexter/hoexter/6674916_Bilster_Berg_Rennstrecke_geht_vorerst_nicht_in_Betrieb.html




Grüne Vorsitzende Claudia Roth:

Sorge um die Zukunft der Region durch den  Bau der Rennstrecke!

Besorgt und solidarisch zeigte sich die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen, Claudia Roth, bei einem Informationsbesuch bei der „Interessengem
einschaft Ruhe am Bilster Berg“.

Claudia Roth nutzte ihren Besuch beim Read-Festival und traf sich auch mit Mitgliedern der IG "Ruhe am Bilster Berg", um sich über das Projekt zu informieren. Anhand aktueller Fotos vom Baufortschritt konnte sie sich so ein genaues Bild vom derzeitigen Stand machen.

„Das ist doch eine Planung aus den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts!“ so Claudia Roth im Gespräch mit Betroffenen über die im Bau befindlic
he Rennstrecke zwischen Bad Driburg und Nieheim. „Das spricht jedem Ansatz und Prinzip von Nachhaltigkeit Hohn!“
Roth kritisierte die Vorstellung, mit dem Projekt  eine wirtschaftliche Belebung der Region bewirken zu wollen. Dies sei völlig wirklichkeitsfremd. Die Stärke des Kreises Höxter sei die attraktive Natur- und Kulturlandschaft. Mitten in diese zauberhafte Gegend eine Rennstrecke für Autos und Motorräder zu bauen, führe doch alle Anstrengungen, das Kulturland Kreis Höxter touristisch nach vorn zu bringen, ad absurdum.
Schon die Tatsache, dass hier vor Ort beharrlich geleugnet werde, es handele sich um eine Rennstrecke, in der bundesweiten Presse aber ganz selbstverständlich für eine Rennstrecke geworben werde, mache doch deutlich, wie gravierend der Eingriff in die Natur sein müsste und welche Risiken dieses Projekt für den Kreis Höxter mit sich bringen würde.
Dr. Ulrich Kros von der „Interessengemeinschaft Ruhe am Bilster Berg“ stellte klar, dass sich der Widerstand nicht im Abwarten der Gerichtsentscheidungen erschöpfe.
„Wir sind entschlossen, einen Weg zu finden, der dieses unsinnige und für Menschen und Natur inakzeptable Projekt verhindern kann.“




Konsequenzen nach Bilster Berg-Panne

Die Panne bei den Bauarbeiten für die Autoteststrecke „Bilster Berg“ in Bad Driburg-Pömbsen hat jetzt Konsequenzen für die Verantwortlichen. Der Kreis Höxter kündigte ein Bußgeld in Höhe von mehreren tausend Euro an, nachdem auf dem Gelände ein Becken mit Bauschlamm übergelaufen und das Wasser in einen Bach geflossen war. Seiner Meinung nach hätte das Bilster Berg-Team den Dammbruch rechtzeitig verhindern müssen. Laut Geschäftsführer Hans-Jürgen von Glasenapp hält sich der Schaden allerdings in Grenzen:

Das Bilster Berg Team will jetzt beim Kreis Höxter eine Genehmigung beantragen, in ähnlichen Fällen künftig sauberes Wasser kontrolliert abfließen zu lassen.

Konsequenzen nach Bilster Berg Panne    Radio Hochstift am 23.01.2012


Pannen am Bilster Berg

Bei den Bauarbeiten für die Test- und Präsentationsstrecke „Bilster Berg“ bei Bad Driburg-Pömpsen ist es zu Pannen gekommen. Aufgrund des Niederschlags in den vergangenen Tagen sind Absetzbecken übergelaufen. Das mit Bauschlamm verunreinigte Regenwasser floss zunächst in ein Waldstück und dann weiter in einen Bach. Eine Gefahr für die Umwelt besteht nach Angaben der Bauherren nicht. Auch ein anderes, ökologisch angelegtes Becken lief in den vergangenen Tagen voll und drohte zu brechen. Das Wasser wurde in ein anderes Absetzbecken abgepumpt – in den kommenden Tagen soll mehr Platz für den Niederschlag geschaffen werden.

Pannen am Bilster Berg    Radio Hochstift am 21.01.2012



So sehen die "Pannen" tatsächlich aus:













Klage gegen gräfliche Rennstrecke im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge

Neben vier Klagen von betroffenen Anwohnern aus Nieheim und den angrenzenden Ortschaften hat nun auch der BUND-NRW beim Verwaltungsgericht in Minden Klage gegen die Genehmigung zur Errichtung und Betrieb der Renn- und Teststrecke am Bilster Berg erhoben.

"Es bestehen erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der erteilten Genehmigung.!", urteilt Dr. Frank Niederstadt, Rechtsanwalt aus Hannover, der den BUND in Sachen Bilster Berg vertritt. Am 29. Juli hatte der Kreis Höxter das BImSch-Verfahren mit der Genehmigung der Rennstrecke in nächster Nähe zum ostwestfälischen Ackerbürgerstädtchen Nieheim und der Kurstadt Bad Driburg abschließen wollen. Schon seit Jahren aber machen die Bürger Nieheims in der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg" gegen das 34-Millionen-Euro-Projekt mobil. "Als Nieheimer und Bewohner der umliegenden Ortschaften haben wir uns zuerst mit den Belastungen auseinander gesetzt, die auf den Menschen einwirken", so Dr. Ulrich Kros, Sprecher der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg". "Der Lärm", so Kros weiter, "wird beim Betrieb der Renn- und Teststrecke nicht erträglich bleiben! Das sogenannte Lärmgutachten von Professor Schaffert bildet das, was Nieheim in Sachen Lärm erwartet, nicht vollständig ab!" Die Interessengemeinschaft sieht sich in ihrer Einschätzung zwischenzeitlich durch eine Prüfung des Gutachtens durch den TÜV Nord bestätigt. "In der Auseinandersetzung mit den Plänen zum Rennstreckenprojekt war ziemlich schnell klar, dass nicht nur der Mensch, sondern auch streng geschützte Tiere und Pflanzen am Bilster Berg von den gräflichen Ideen einer Rennstrecke in OWL bedroht sind!", berichtet Dr. Kros. "Die Naturschutzverbände beobachten die Verfahren zur Errichtung der Renn- oder Teststrecke am Bilster Berg schon seit Jahren mit großer Sorge!", weiß Bernd Meier-Lammering, stellvertretender Vorsitzender des BUND-NRW, "In alle Verfahrensschritte seit der Änderung des Regionalplanes haben die Verbände sich mit kritischen und ablehnenden Stellungnahmen eingebracht." "Auch die Abarbeitung des Naturschutzrechts in der Genehmigung genügt nicht den zu stellenden Anforderungen.", ergänzt Rechtsanwalt Dr. Niederstadt. "Nach umfangreicher Prüfung der Genehmigung, der Antragsunterlagen und Gutachten sind wir sehr zuversichtlich, dass unsere Klage vor dem Verwaltungsgericht Erfolg haben wird.", so der BUND-NRW-Vize Bernd Meier-Lammering. "Wir sind froh, dass wir mit der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg" einen Partner vor Ort haben, der für den Lärmschutz genauso eintritt wie für den Artenschutz!" Die Interessengemeinschaft und der BUND-NRW haben sich zu einem Bündnis mit dem Ziel zusammengeschlossen, eine Klage des Naturschutzverbandes zu realisieren und dafür in Form von Spenden die finanziell notwendigen Mittel aufzubringen.

Weder der BUND-NRW noch die Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg" haben Verständnis dafür, dass Graf Oeynhausen-Sierstorpff und sein Bilster Berg Drive Resort am Termin des "ersten Spatenstichs" am Dienstag, 27.09.2011, festhalten. "Jetzt ist nicht die Zeit für pompöse Feiern und den Streckenbau! Projektbetreiber und Kreis sollten sich endlich ernsthaft mit dem auseinandersetzen, was wir schon seit Jahren gegen dieses Monsterprojekt vortragen.", so Dr. Ulrich Kros, "Die Klage des BUND-NRW sollte auch ein Signal an die Investoren des Rennstreckenprojektes sein. Am Bilster Berg investiertes Geld ist nicht so sicher, wie Graf Oeynhausen-Sierstorpff und seine Mitarbeiter glauben machen wollen!"

 

 

 

Erstmal DANKE !!!!

Wir sind froh, Ihnen/Euch mitteilen zu können, dass die Klage des BUND-NRW gegen die Renn- und Teststrecke am Bilster Berg am Montag, 26.09.2011, beim Verwaltungsgericht Minden eingehen wird! 

Wir haben wieder eine Hürde in der Auseinandersetzung mit diesem Projekt genommen! Möglich wurde das nur, weil so viele in sehr kurzer Zeit so viel gespendet haben! Der BUND war beeindruckt davon, dass wir in so kurzer Zeit soviel Geld zusammengetragen haben. Das Ziel, für eine sichere Finanzierung der Gutachten, der Rechtsanwaltskosten und des Falles der Fälle (ein Urteil gegen uns) weitere 10.000 € aufzubringen, haben wir noch verfehlt. BUND und Interessengemeinschaft sind nun aber ganz zuversichtlich, dass wir die Kosten des Verfahrens auch in Zukunft noch durch Spenden finanzieren können!

Erst einmal heißt es jetzt: DANKE!!!!!!!!!!  Danke Ihnen/Euch allen, für jede Spende und für das damit verbundene Vertrauen in die Arbeit des BUND und der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg". Wir werden für Sie/Euch, für Nieheim und Nieheims Umwelt weiter am Ball bleiben und brauchen dazu weiter Ihre/Eure Unterstützung!!

Übrigens: Wer mit seiner Spende solange warten wollte bis sicher war, dass das Geld auch tatsächlich für die  Klage gegen die Strecke Verwendung findet, sollte jetzt spenden! Den Verwendungszweck "Ruhe am Bilster Berg"  auf der Überweisung bitte nicht vergessen!

BUND NRW, Konto-Nr. 8 204 700, BLZ 370 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft Köln),  Verwendungszweck RUHE AM BILSTERBERG








Letzte Aktion -
vor dem Kurpark in Bad Driburg am 16.07. um 10 Uhr



Wir befürchten zusammen mit dem Umweltverband BUND-NRW, dass der Kreis Höxter in absehbarer Zeit das sogenannte BImSch-Verfahren beenden und die Test- und Präsentationstrecke am Bilster Berg endgültig genehmigen wird. Wir erbeiten gemeinsam eine Strategie, die eine Klage gegen diese Genehmigung ermöglicht.




Naturschutzbelange und Bürgerinteressen mit Füßen getreten!

Die Interessengemeinschaft „Ruhe am Bilster Berg“ aus Nieheim ist über die kurzfristige Genehmigung der Baufeldräumung am Bilster Berg schockiert

 Die Naturschutzverbände sowie nieheimer und driburger Bürgerinnen und Bürger, die dem Kreis noch vor kurzem Ihre Bedenken bezüglich der Rennstrecke am Bilster Berg in ihren Einwendungen vorgetragen haben, sind bestürzt über die unangekündigte und kurzfristige Genehmigung der Baufeldräumung durch den Kreis Höxter. "Wir sind wütend und traurig darüber, dass der Kreis nun selbstherrlich und die Interessen der Bürger missachtend diese Entscheidung getroffen hat!", so Dr. Ulrich Kros, Sprecher der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg". "Wir glauben nicht, dass diese Genehmigung einer gerichtlichen Überprüfung standhält! Ich selbst und mit mir viele Bürgerinnen und Bürger haben nach dem Erörterungstermin noch an ein faires, sachliches und an Fachverstand orientiertes Verwaltungshandeln geglaubt. Nun offenbart sich, dass der Kreis Höxter bezüglich des Bilster Berges Entscheidungen trifft, die ausschließlich politisch und vom wirtschaftlichen Interesse geleitet sind!" so Kros weiter. Die Interessengemeinschaft hält fest, dass der Betreiber "Bilster Berg- Drive Ressort" noch vor dem 1.März Fakten schaffen will. Schon am Donnerstag, am Tage der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Genehmigung der Baufeldräumung, rollte schweres Gerät zur Beseitigung aller Landschaftselemente, die dem Bauprojekt im Wege stehen, an. "Unsere Einwendungen bleiben offensichtlich unbeachtet und unbearbeitet liegen und auch ein Protokoll des Erörterungstermins fehlt noch!", beklagt Heike Spier, ebenfalls Mitglied der Interessengemeinschaft: "Das spricht nicht für die Bürgerfreundlichkeit in der Kreisverwaltung. Für die Belange des Grafen Oeynhausen Sierstorpff aber hat man beim Kreis Höxter offensichtlich immer ein offenes Ohr! So bleibt der Kreis Höxter doch Alt-Landrat Hubertus Backhaus treu, der schon vor Jahren in einem Bilster Berg-Werbevideo versprach, er (damals noch Chef der zuständigen Behörde) werde alles dafür tun, das Projekt zu realisieren." Die Interessengemeinschaft findet, dass man auf diese Weise selbst im Kreis Höxter "Stuttgart 21-Gefühle" weckt und dass der Kreis mit der Genehmigung der Baufeldräumung dem Naturschutz "ins Gesicht schlägt"!

   

Offener Brief aus Alhausen:

Unsere Eiche heißt jetzt Lampedusa - "Die Tunesier vom Bilsterberg"

In unserem Garten steht eine mehr als fünfundzwanzig Meter hohe, alte und ehrwürdige Eiche. Diese bedeutet Lebensraum für eine große Anzahl von Getier.  Viele Vogelarten beherbergen wir in unserem Garten.
In der letzten Zeit - und besonders in den letzten Tagen - fiel uns auf, daß plötzlich solche bei uns und in der Nachbarschaft erscheinen, die wir in fast zwanzig Jahren hier nicht gesehen haben. Den Zwergspecht, Girlitz und Kernbeißer trieb der Hunger sogar auf die Fensterbank. Haubenmeise, Weidenmeise und Erlenzeisig sind auch plötzlich da. Baumläufer, Kleiber und Buntspechte in größerer Zahl, als sonst.
Ich witzelte: "Die jagen sie da oben vom Bilsterberg weg." - - -
und eben las ich in dieser Zeitung, daß man just begonnen hat, ebendort sechs Hektar Lebensraum zu vernichten.
Welch eine Tragödie!? Nach Rückfrage bei Fachleuten des Naturschutzes muß ich nun feststellen, daß meine Witzelei bitterer Ernst geworden zu sein scheint.

Beate Krawinkel







Am 23.02.2011: Zulassung des vorzeitigen Beginns der Baufeldräumung einschl. Einrichtung temporärer Nebeneinrichtungennach § 8 a Bundes-Immissionsschutzgesetz

Der Eröterungstermin am 26.01.2011 ist vorbei und wir erwarten die Entscheidung der Genehmigungsbehörde

Der Termin zur mündlichen Erörterung der erhobenen Einwendungen wurde durch die Genehmigungsbehörde auf den 26.01.2011 ab 10.00 Uhr anberaumt. Er wird im großen Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Bad Driburg durchgeführt.