Projektablauf GEDOK Hannover

PROJEKTAUSSCHREIBUNG 1810 - 2010 ...und die Romantik lebt!
GEDOK HANNOVER e.V. / JORDANSTRASSE 26 / 30173 HANNOVER vom

PROJEKTBESCHREIBUNG 1810 - 2010 ...und die Romantik lebt! der GEDOK Hannover e.V.
Das Projekt findet in Kooperation mit SofaLoft statt, wird von der Region Hannover
und dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover gefördert sowie vom Fachbe-
reich Bildung und Qualifizierung der Landeshauptstadt Hannover unterstützt.

Ausstellung
1810 – 2010 ...und die Romantik lebt!
Brigitte Baldauf, Angela Bröhan, Claudia Christoffel, Evelyn Ebert,
Elke Fischer, Katja Fischer, Renate Gehrcke, Janine Gerber,
Eugenia Gortchakova, Karola Nordt, Susanne Opheys, Yonn-Ok Ou,
Regine Pustan, Ingeborg Schmidthüsen, Gudrun Schüler,
Susanne Schumacher, Antje Seeger, Evelyn Steinmetz,
Barbara Thom-Kollross, Frauke Weißflog

Die Ausstellung beginnt mit dem Zinnoberwochenende, der Kunstaktion der Stadt
Hannover. Unsere Zinnober-Aktionen werden in das Gesamtprogramm eingebettet. In
die Ausstellung sind 20 Künstlerinnen aus dem ganzen Bundesgebiet einjuriert wor-
den, die auf die unterschiedlichste Weise zum Thema Romantik gearbeitet haben.
Während der Ausstellungszeit vom 4. September bis zum 2. Oktober bieten wir für
Schulklassen mit ihren LehrerInnen Führungen durch die Ausstellung in Hannover
an. Die Kuratorin der Ausstellung, Jutta de Vries, wird die Führungen abhalten und
den Jugendlichen alters- und leistungsstufengerecht erklären, welchen Begriff von
Romantik die Künstlerinnen haben und wie sie ihn in ihren Arbeiten ausdrücken.
Unsere Zielgruppe sind Schüler ab der 4. Klasse.
Ebenso bieten wir für Schulklassen eine Stunde mit romantischer Musik auf zwei
Flöten in der Ausstellung an, in der wir auf die spezifischen Ausdrucksmittel der Musik
im 19. Jahrhundert eingehen. Dieses Programm kann an beiden Ausstellungsorten
realisiert werden.

GEDOK HANNOVER E.V
JORDANSTRASSE 26 I 30173 HANNOVER I FON 0511-131404 I FAX 0511 -5906209
BÜROZEITEN: MI 15.00 -18.00 UHR, DO 15.00 -18.00 UHR
E-MAIL:GEDOK@GEDOK-HANNOVER.DE /
WEB: WWW.GEDOK-HANNOVER.DE
KONTO:212264200 HANNOVERSCHE VOLKSBANK, BLZ 25190001

Nach dem Zinnoberwochenende ist die Ausstellung bis zum 2. Oktober donnerstags bis samstags von 11 – 17 Uhr zu sehen.
4. September 2010, 12 Uhr: Kulturetage im SofaLoft, Jordanstraße 26, 30173 Hannover
Eintritt frei
Ausstellungseröffnung, Begrüßung, Grußwort: Bernd Strauch, Bürgermeister der Stadt Hannover
Einführung: Jutta de Vries, Kuratorin der Ausstellung
Musikalisches Literaturprogramm: Joseph von Eichendorff 2 stimmige Lieder nach Eichendorff-Gedichten à cappella "Aus dem Leben eines Taugenichts" Novelle von Joseph von Eichendorff - Beate Josten, Angelina Soller, Gesang u. Marie-Luise Plat, Vorleserin und Erzählerin
Umtrunk und Rundgang durch die Ausstellung Anschließend

weitere Veranstaltungen
Klavierkonzert zum 200.Geburtstag von Robert Schumann
Eventbühne im SofaLoft 4. September 2010, 15 Uhr
Eintritt 10 €, erm. 8 € es spielt Janina Koeppen, Klavier
Clara Schumann:
Drei Präludien und Fugen, Op.16
Quatre Piéces Caractéristiques, Op.5
Trois romances, Op.11
Scherzi Op.10 & 14
Robert Schumann: Drei Romanzen, Op.28, Symphonische Etüden, Op.13

Sonntag, 5. September 2010, 12 Uhr
Kulturetage Lesung am Zinnoberwochenende
Eintritt frei, Marie-Luise Plat liest romantische Gedichte

9. September 2010, 20 Uhr
Eventbühne, Kino-Donnerstag bei SofaLoft
Aus dem Leben eines Taugenichts, DE 1973 mit Dean Reed, Anna Dziadyk, Hannelore Elsner
Eintritt 4 €, 

Donnerstag, 16. September 2010, 16 Uhr
Kulturetage, Aktion, Eintritt frei
Romantik-Zeichnen – Mitmach-Aktion für alle mit Claudia Christoffel, Bremen


Veranstaltung 6
Donnerstag, 23. September 2010
Kulturetage
18 Uhr
Romantik-Zeichnen – Mitmach-Aktion für alle mit Claudia Christoffel, Bremen
Anschließend Ausstellungsrundgang mit Kuratorin Jutta de Vries
20 Uhr
Konzert in der Ausstellung
Eintritt 10 €, erm. 8 €
Frauen-Cello-Ensemble „cello en vogue“
Alma Mahler
Musikalische Performance mit Improvisation und Text
Erläuterungen zum Projekt „La veuve fatale – auf der Suche nach den
verlorenen Liedern der Alma Mahler“ des Ensembles „Cello en Vogue“
Nach mehreren freien Programmen, in denen Gruppenimprovisationen, Stücke in
kleineren Besetzungen und Solokompositionen im Wechsel aufeinander folgten, und
einer musikalischen Performance über den „Musenhof“ der Anna Amalia von Sachsen
Weimar (2007) plant „Cello en Vogue“ für 2009 ein Konzert, in dem Alma Mahler und
ihre zu großen Teilen verschollenen Lieder in der Auseinandersetzung mit unserer
heutigen Tonsprache im Zentrum stehen.
„Cello en Vogue“ will den Versuch unternehmen, die ungehörten Klänge der
verlorenen Lieder auf sehr eigene Weise mit Mitteln der zeitgenössischen
Kompositionstechniken zu „rekonstruieren“ und dabei elektronische
Klangmöglichkeiten, erweiterte Spieltechniken und die Öffnung ins Theatrale mit
einzubeziehen.
Dabei werden sowohl Bausteine der vorhandenen Kompositionen von Alma Mahler,
als auch biographische Momente zum Kompositionsanlass. In mehreren Arbeitstreffen
sollen die Gruppenkompositionen aufgrund von Konzeptimprovisationen und
Klangexperimenten entwickelt und die Kompositionen der einzelnen
Ensemblemitglieder einstudiert werden.
Im Ablauf des Konzerts werden die Kompositionen der Cellistinnen den Neu-
Arrangements der Lieder der historischen Komponistin gegenübergestellt und so der
Diskurs über komponierende Frauen „konzertant“ weitergeführt.
Veranstaltung 7
Eventbühne
Kino-Donnerstag bei SofaLoft
30. September 2010, 20 Uhr
Frühlingssinfonie DE 1983
mit Herbert Grönemeyer und Nastassja Kinski
Eintritt 4 €
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5
1810 – 2010 ...und die Romantik lebt!
Ausstellung der GEDOK Hannover in der Kunstscheune Steinhude
Silke Jüngst, Gabriele Klimek, Erika Klee, Ursula Jenss-Sherif,
Hildegard Mahn, Karin Hess, Elke Sonntag, Susanne Schumacher,
Isolde Ott, Astrid Glenk, Erika Ehlerding, Eva Korhammer
12 Künstlerinnen der GEDOK Hannover haben auf ihre individuelle Weise zum Thema
Romantik gearbeitet. Neben der Präsentation ihrer Werke bieten sie während der
Ausstellungszeit Workshops für Kinder an.
Teilnehmergebühr 5 € + evtl. Materialkosten für eine Doppelstunde. Die Anmeldung
kann über die GEDOK, die Naturparkscheune oder die Tourist Info in Steinhude erfol-
gen.
Workshop:
Samstag, 9.10. 2010, 15 Uhr und Sonntag, 10.10. 2010, 15 Uhr
Elke Sonntag: Farben selber herstellen und malen mit Kindern
Workshop:
So., 17.10.10, 15 Uhr:
FLOSSENROMANTIK
Literarische Schwimmzüge mit Eva Korhammer. Sie bietet Unterhaltsames mit
kleinem Gewinnspiel aus ihren Büchern UNDINE und FISCHGEFLÜSTER
Workshop:
Freitag, 22.10.2010, 15 Uhr und 16:30 Uhr
Samstag, 23.10.2010, 12 Uhr, 13:30 Uhr, 15 Uhr und 16:30 Uhr
Silke Jüngst: Herzallerliebste Silberblüten: Anfertigung von Kettenanhängern aus
925er Silber
Zu den Terminen für diesen Wopkshop können sich jeweils 4 Personen anmelden
(Mindestalter 11 Jahre)
Öffnungszeiten in der Kunstscheune Fr 15 – 18 Uhr, Sa und So 12 – 18 Uhr,
sowie nach Vereinbarung.
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6
Veranstaltung 8
Donnerstag, 30. September 2010 19 Uhr
Kunstscheune Steinhude
Ausstellungseröffnung
Eintritt frei
Rahmenmusik: Bläsertrios mit Sabine Bleier - Flöte, Kiyoshi Matsubara - Oboe und
Jörg Wilkening - Klarinette
Begrüßung: Willi Rehbock, Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH
Grußwort: Ortsbürgermeister Jürgen Engelmann
Einführung in die Ausstellung durch die Kuratorin Jutta de Vries
Musik
Umtrunk
Veranstaltung 9
Sonntag, 24. Oktober 2010 16 Uhr
Steinhude, Kunstscheune
Lesung mit Musik
Eintritt 8 €, erm. 6 €
„Ich bin mit meinem Pinsel verheiratet“
Vortrag über die Malerin Caroline Bardua mit Bildtafeln. Christa Eschmann liest aus
ihrem Buch: „Die Schwestern Bardua“ befeuert von romantischer Musik für drei Flöten
mit Christa Eschmann, Junko Miki und Sabine Bleier.
Caroline Bardua (1781-1863), künstlerisch hochbegabt, gehört zu dem intellektuell-
geselligen Kreis um Goethe, Wieland und Johanna Schopenhauer. Ihre
Ausbildungsjahre in Weimar sind geprägt von den napoleonischen Kriegen. In
Dresden freundet sie sich mit Caspar David Friedrich an.
In Berlin etabliert sie sich als Porträtmalerin. Zu ihren Freunden zählen die Savignys,
Bettina v. Arnim mit ihren Töchtern, Chamisso, Fouqué und Grillparzer, die Bildhauer
Schadow, Tieck und Rauch. Sie malt Paganini, Carl Maria v. Weber, Hans Christian
Andersen und arbeitet am Königshof.
Mit ihrer Schwester unternimmt sie im Laufe ihres Lebens zahlreiche Reisen. Ihre
ungebundene Existenz erscheint den Zeitgenossen immer wieder sensationell.
50 Jahre leben die beiden unterschiedlichen Frauen zusammen. Der Schwester
Wilhelmine (1799-1864), mit dem Traum einer professionellen Sängerin im Herzen,
gelingt es nicht, ihr Talent zu entfalten. Empfindsam und empfindlich wie sie ist,
schwankt sie zwischen dem freien Leben einer künstlerischen Existenz und dem
Wunsch nach bürgerlicher Geborgenheit.
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Lebensläufe
Gesa Biffio (cello en vogue) studierte Cello und Kammermusik an den Musikhochschulen Köln und
Maastricht. Nach dem Konzertexamen konzertierte sie solistisch und mit verschiedenen Ensembles in
ganz Europa, u. a. unter der Leitung von Henri Pousseur, Henrik Górecki und Mathias Spahlinger, und
war an Uraufführungen im Auftrag des INTRO-Podiums (NL) beteiligt. Sie unterrichtet als
Lehrbeauftragte an der Universität Münster Fachdidaktik Violoncello und im Rahmen des Precollege
Cologne Kammermusik der Neuen Musik an der Musikhochschule Köln.
Zur Zeit arbeitet sie an ihrer Promotion im Fach Tonsatz an der Universität Ljubljana.
Sie machte sich bereits mit eigenen Kompositionen einen Namen. So wurde z.B. ihr Stück „Bashana
haba'a“ 2005 bei der 96. KGNM-Werkstatt 2005 in Köln uraufgeführt und auch zum Cellosymposion
2007 in Israel aufgeführt.
Sabine Bleier hatte den ersten Flötenunterricht bei ihrem Vater Josef Bleier, der dem hannoverschen
Opernorchester angehörte, und wurde Preisträgerin beim internationalen Rundfunkwettbewerb
Concertino Praga. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Karlheinz
Zoeller und nahm später an Meisterkursen bei Maxence Larrieu auf der modernen Flöte, Barthold
Kuijken und Karl Kaiser auf der Traversflöte teil. Sabine Bleier ist Piccoloflötistin in der NDR
Radiophilharmonie.
Corinna Eikmeier (cello en vogue) studierte Cello, zeitgenössische Musik und Improvisation in
Hannover, Duisburg, Mainz und Leipzig. Sie ist aktive Konzertcellistin mit einem breiten Repertoire vom
Barock bis zur Neuen Musik. Zu den Programmen von „Cello en Vogue“ steuerte sie Kompositionen
und Improvisationen bei.
Sie hat seit 1997 an der Hochschule für Musik Hannover einen Lehrauftrag inne. 2008 und 2009 leitete
sie Workshops auf dem New directions cello festival in Ithaca (New York USA). Von 2007-2009 war sie
Stipendiatin des Dorothea-Erxleben Programmes und führte ein Projekt zur Verbindung von Feldenkrais
und Improvisation durch. (www.corinna-eikmeier.de)
Christa Eschmann
geboren und aufgewachsen in Hildesheim, Studium der Musik in Hannover und Bremen,
Konzerttätigkeit, Uraufführungen, spartenübergreifende Veranstaltungen. Seit 1989 Dozentin für
Querflöte an der Universität Hildesheim. Daneben literarische Tätigkeit mit Schwerpunkt 19.
Jahrhundert. 2001 erschien ihr biographischer Roman „Die Schwestern Bardua“ , 2007 „Selbst
gespiegelt oder wer war Adelheid Reinbold?“, ein szenisches Werk mit Uraufführung in Hannover,
außerdem Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien. Christa Eschmann ist Mitglied des
Niedersächsischen Schriftstellerverbandes und der Gruppe Poesie Hannover.
Beate Josten
Nach abgeschlossenem Gesangsstudium (Hamburg) seit 1986 in Kooperation mit künstlerisch pädago-
gischen Initiativen aktiv. Mitwirkung in Fernsehproduktionen. Als Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin
nach Schlaffhorst/ Andersen pädagogisch tätig, Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater
Hannover und Hamburg. Freie Trainerin und Teamerin im Bereich Management-Coaching. Seit 1990
entwickelt und managt sie ihre Soloprogramme, in denen es immer darum geht, unterschiedliche Kunst-
gattungen zu verknüpfen. Künstlerische Aktivität als Sängerin (Mezzosopran) in verschiedenen Spar-
ten: Klassik bis Neue Musik und Chanson. Rezitatorin.
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Die in Moskau aufgewachsene Janina Koeppen, geborene Zaitseva, wurde schon seit ihrem 5.
Lebensjahr als außerordentliches Klaviertalent erkannt und gefördert. Bereits als Kind und Jugendliche
erhielt sie eine erste hervorragende Ausbildung im Fach Klavier an dem als russische Elite-Musikschule
bekannten Gnessin-Institut Moskau. Es folgte das Studium als Konzertpianistin an der berühmtesten
musikalischen Ausbildungsstätte Russlands: am staatlichen Moskauer Tschaikowski-Konservatorium.
Aus ihm gingen die bedeutendsten russischen Künstler hervor, unter ihnen Sergej Prokofjew, Sergei
Rachmaninow und auch A. N. Skrjabin.
Nach dem Diplom als Konzertpianistin ging Janina Koeppen im Jahr 2002 an die Hochschule für Musik
und Theater nach Hannover. Schon als Jugendliche errang Janina Koeppen bei den Internationalen
Musikjugendwettbewerben Moskau zweimal den 1. Preis für Klavier–Solo und wurde im Jahr 2004 beim
Internationalen Klavierwettbewerb im Skrjabin-Konservatorium Paris in der „Meisterklasse Excellence,
Klavier-Solo“ ausgezeichnet.
Die Autorin Eva Korhammer ist seit einem halben Jahrhundert mit ihren fantasievollen Geschichten bei
fast allen Generationen zu Gast, immer mit viel Redezeit und Tipps für Leseabenteuer im Gepäck.
Anne Krickeberg (cello en vogue) führte während ihres Cello- und Viola da Gamba - Studiums
zahlreiche Werke neuer Musik (wie H. Lachenmann und junge Komponisten aller Welt) im Rahmen von
Festivals und Rundfunkaufnahmen auf, u. a. zusammen mit der musikfabrik NRW oder bei
Uraufführungen mit dem Hessischen Rundfunk. Anschließend trat sie weltweit als Musikerin,
Performerin und Komponistin in Tanz-, Theater- und Filmproduktionen auf. Sie spielte mit Fred Frith,
Peter Kowald und vielen anderen Improvisationskünstlern, u. a. auf dem Jazzfest in Moers. In ihren
eigenen Kompositionen, multimedialen Collagen und Klangperformances kombiniert sie gern
historische Instrumente, Medienzuspielungen, Live-Elektronik und ein selbst entworfenes Stahlcello. Sie
gibt Workshops in Gruppenimprovisation, Cello und Medienkunst, hält Vorträge und organisiert das
Künstler-Netzwerk tone centrale. Ihre intermedialen Kompositionen und Klanginstallationen wurden von
Kulturämtern, dem Deutschen Musikrat, Stiftung Kaleidoskop, Landesmusikrat, Stiftung Kulturerbe,
Bundeskulturstiftung u. a. gefördert und auf internationalen Konzerten und Festivals aufgeführt. Das
Alma-Mahler-Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem Ensemble „Cello en Vogue“.
www.tonecentrale.de / www.cello-en-vogue.de / www.ensemble-variete-musicale.de
Kiyoshi Matsubara
Studium : 1978 – 1982 an der Musikhochschule Osaka
1982 – 1986 Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Ingo Goritzki
Privatunterricht bei Prof. Günter Passin
Beruf : 1977 – 1982 Solo-Oboist beim Telemann Institut Japan
seit 1986 Oboist in der NDR Radiophilharmonie
Preise : 1981 Suntry-Preis in Tokyo
1982 Premier Prix bei Abschluß an der Musikhochschule Osaka
1990 Ehrenvolle Erwähnung bei Concours Musica Antiqua in Brügge
1991 Preisträger beim Musikwettbewerb für Alte Musik in Utrecht
Aktivitäten : Kammersymphonie Hannover, Telemann Institut Japan, Consortium Classicum, Bach
Collegium Japan, Georg-Philipp-Ensemble Hannover usw.
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Junko Miki wurde in Tokyo geboren, erlernte mit 9 Jahren Querflöte und besuchte danach die
Musikspezialschule „Tokyo Metropolitan High-School for Music and Fine Arts“. Sie studierte von 1998
bis 2002 an der Staatlichen Universität für bildende Künste und Musik Tokyo mit Hauptfach Querflöte.
Anschließend begann sie 2002 ein Zusatzstudium an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof.
Harrie Starreveld und schloß das Studium 2004 mit Diplom ab. Als Solo-Flötistin war Junko Miki in der
Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck und dem Preußischen Kammerorchester Prenzlau
tätig.
Neben der modernen Flöte widmet sie sich seit 2005 der „Alten Musik“ mit der Traversflöte. Bis 2008
war sie im künstlerischen Aufbaustudium für die historische Aufführungspraxis mit der Traversflöte bei
Prof. Marten Root an der Hochschule für Künste Bremen und ist regelmäßig Teilnehmerin von
Meisterkursen wie der Michaelsteiner Sommerakademie für Alte Musik, der Ensemble-Akademie
Freiburg, des Freiburger Barockorchesters bei Karl Kaiser oder dem „Forum artium“ bei Barthold
Kujiken.
Sie konzertierte in verschiedenen, spezialisierten Barockensembles und Barockorchestern, wie zum
Beispiel dem Telemannischen Collegium Michaelstein.
Marie-Luise Plat
*1947 in Ummeln (Raum Hannover)
schreibt Lyrik und Kurzprosa
Veröffentlichungen in Anthologien und im Selbstverlag, Projekte mit der Grafikerin Ruth Bubel-Bickhardt
(Von Krähen und anderem Getier – Gedichte und Grafiken; 20 Blätter „Nördliche Landschaften“ – Ge-
dichte und Grafiken) und den Sängerinnen Beate Josten und Angelina Soller (Märchentext zu Mus-
sorgskys Kinderliedern)
2006: Nominierte im Kunstpreis Bad Zwischenahn: Poesie im Wind
Marei Seuthe (cello en vogue) studierte an der Musikhochschule Köln Schulmusik (Tonsatzlehrer Prof.
F. Jäcker, F. Rademacher und Johannes Fritsch) und Cello (Hochschulklasse und IP). Nach einer
anschließenden Gesangsausbildung in München verlegte sie ihren Schwerpunkt auf Neue Musik und
Improvisation. So führte sie zusammen mit Ulf Böttcher und Marianne Steffen-Wittek die improvisierte
Kammeroper „Three fishes merrying Callas“ im Stadtgarten Köln auf, gestaltete als Komponistin,
Musikerin und Darstellerin zusammen mit der Tänzerin Gerlind O. Schweppe zwei
Tanztheaterproduktionen (gefördert vom Land NRW) und erarbeitete mit dem Ensemble „Foliafolie“
zwei Konzertprogramme für den WDR in der Reihe „Nachtmusik“.
Sie unterrichtet an der Rheinischen Musikschule Köln Cello und Theater.
Angelina Soller studierte Schulmusik, Klavier und Gesang in Freiburg. Nach dem Studium vervollstän-
digte sie ihre Gesangsausbildung bei Anna Reynolds (Bayreuth) und Prof. Ingeborg Möller (Freiburg).
Sie ist als Konzertsängerin in verschiedenen musikalischen Bereichen tätig. Ihr Repertoire erstreckt
sich von der Spielmannsmusik des Mittelalters über den traditionellen Konzertgesang bis hin zur zeitge-
nössischen Musik. Von den "Freiburger Spielleyt", mit denen sie 1992 Preisträgerin beim Wettbewerb
"Musik kreativ" war, führen ihre Aktivitäten über Ensembles wie "L’art pour L’art" (Hamburg), "Arcana"
(Basel) und "oh ton" (Oldenburg) bis zur weiblichen Hauptrolle bei der Uraufführung der Oper "Giaco-
metti" von C. M. Carneci an der Oper Bonn. 2002 bis 2006 war sie in Hannover als Vorsitzende der
bundesweiten Künstlerinnengemeinschaft "GEDOK" im künstlerischen Management tätig. Im Herbst
2002 produzierte sie die Kammeroper "Das Mädchen ohne Hände" von Tatjana Prelevic und sang die
Titelrolle. Sie arbeitet als Musikpädagogin und Chorleiterin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachse-
nen. In Zusammenarbeit mit Schulen entwickelt sie Konzeptionen zur Vermittlung traditioneller und zeit-
genössischer musikalischer Stil- und Ausdrucksmittel. Seit Juli 2006 leitet sie den "Kammerchor an der
TU Clausthal e.V.". Außerdem leitet sie den Spiritualchor Mühlenberg.
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Jutta de Vries
Studium Fremdsprachen: Englisch Französisch Spanisch in Düsseldorf
Kunst- Literatur- Musik- und Erziehungswissenschaften in Dortmund
2. Staatsexamen Lehramt Kunst und Englisch, Unterrichtstätigkeit
Freie Arbeit als Musik- und Kunstjournalistin, überregionale Veröffentlichungen
Kunstprojektleitung, Museumspädagogik
Konzepte und Leitung von Themen bezogenen Kulturreisen mit den Schwerpunkten Musik, Bildende
Kunst und Architektur
Gründungsleitung und langjährige Vorstandsarbeit im Kunstverein Stade
Gründungsmitglied 2001 „Frauen in Kunst und Kultur“ Netzwerk Niedersachsen
Pilotprojektleitung „Vor Ort in Grauerort“ 2002 (Katalog)
Projektleitung „Drei Künstlerinnen aus Niedersachsen in Brüssel“ 2006 (Katalog depict.)
Barockschloss Hohen Luckow: Forschung und Schrift zu Architektur und Geschichte 2003
Mitglied GEDOK Hannover, FB Literatur 2006: Vorstandsarbeit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Kuratorin der Gastausstellungen
Texte zur Kunst
Kunstvermittlung im Kunsthaus Stade
Krischa Weber (cello en vogue) ist Cellistin (Ausbildung in Klassik und Jazz) und Kulturmanagerin.
Seit vielen Jahren befasst sie sich mit den Möglichkeiten von Improvisation und entwickelt
Musikkonzepte für unterschiedlichste Gelegenheiten, sei es mit prominenten Sprechern oder für den
städtischen Kulturbereich. Neben ihrer Arbeit als Dozentin gibt Krischa Weber Workshops für Kinder
und Erwachsene. 2000 erhielt sie ein Musikstipendium bei der Kulturbehörde Hamburg.
Jörg Wilkening studierte mit Hauptfach Klarinette an der Musikhochschule Hannover bei Prof.
Pallushek. Er ist als freier Saxophonist und Klarinettist tätig und ständiger Gast in der NDR
Radiophilharmonie, dem Staatsorchester Hannover und am Theater Kiel. Daneben ist er künstlerischer
Leiter der Bigband „Swingleiner“.
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